PanPagan
 


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Alt 29.07.2008, 20:53   #1 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
Benutzerbild von Siat
 
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Beiträge: 3.641
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Offenbarungen

Hallo zusammen,
ich stell mal ein vielleicht etwas "seltsames" Thema zur Diskussion:
Offenbarungen.
In dem Bereich "Wahrnehmung", weil ich denke, "Offen-barungen" sind meist etwas sehr persönliches und vor allen Dingen unterscheidet sich natürlich auch die Wahrnehmung, was eine Offenbarung sein mag.

Und genau das würde mich interessieren.
Was versteht Ihr unter einer "Offenbarung"?
Habt Ihr eine Idee davon, wie soetwas geschehen könnte und welche Frage mich noch wesentlich mehr interessieren würde:
Was ist Eurer Meinung nach das Wesen einer Offenbarung?
Was ich mit dieser etwas seltsamen Formulierung meine ist, ist eine Offenbarung für Euch immer klar? Oder versteckt sich eine Offenbarung auch in Visionen, Träumen oder ähnliches, die der Deutung bedürfen oder deren Sinn sich vielleicht auch erst durch andere zeigt oder erst dann klar wird, wenn eine Situation oder Konsequenz oder ähnliches eintritt?

Es gibt zum Beispiel christliche Gemeinschaften, die sich als "Offenbarungs-Kirchen" bezeichnen, weil ihn ihnen (nach ihrer Lehre) Gott zum Beispiel im Fleisch (sprich im Menschen) direkt offen-bar wird.
Wobei sich auch da die Geister zum Beispiel daran scheiden, was denn eine Offenbarung ist.
Offenbarung würde dabei bedeuten, dass nichts einer Klärung bedarf, weil es offen (und somit klar verständlich) sei.


Also, mich würden Eure Gedanken dazu interessieren

LG
Siat
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Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben!


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Siat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2008, 21:31   #2 (permalink)
Komatöses Kiffkudu
 
Benutzerbild von Grave
 
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Ort: Braunschweig
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guten abend!

das ist ein interessantes thema.
ja, wie das wort so klingt, würd ich sagen, dass etwas klares greifbar wird. offen wie offensichtlich und bar wie bargeld (blöder vergleich ich weiß).
das offensichtliche ist aber nur dann offensichtlich, wenn man bereits über ein bestimmtes wissen verfügt. so lassen sich expressionistische texte nur mit hilfe eines hintergrunds, etwa dem leben des autors und/oder des zeitgeschehens zur erstellung interpretieren.
es ist gewissermaßen sogar eine offenbarung, am leben zu sein. alle wahrheiten, an die ein mensch so glauben kann, werden wohl erst auf dem totenbett ihre echtheit zeigen (meiner ansicht nach).
ein mensch begegnet auch vielen dingen, die ihm etwas zu enthüllen scheinen. etwas, dass neue erkenntnis bring, eine erfahrung. all dies macht uns reicher. wie sieht ein erwachsener, geduldiger mensch ein hitzigen jungspund? so wie eben jene adjktive entstanden sind
mir ofenbart sich immer mehr, das es kein richitg und kein falsch gibt. gerade mal in fachlichkeit und sachlage. für gewöhnlich hätte ich diesen text hier auch auf rechtschreibfehler hin überprüft, dann hätte ich bestimmt welche gefunden. das wär dann was falsches. aber dabei wäre mir auch meine aussage nochmals durch den kopf gegangen. selbst bei gleicher meinung, hätte ich mich wohlmöglich selbst noch umgeschrieben....

(ich mag philosophie...und ich wette, dieser text ist etwas wirr geworden, sorry)
__________________
Wir haben das Wunder geschaffen, das uns gerade jetzt zerstört. Und wir sind die einzigen, die es aufhalten können...
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Alt 05.08.2008, 18:48   #3 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Maja
 
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Beiträge: 727
Liebe Siat

Eine Offenbahrung ist für mich eine Antwort zu bekommen, die mir zu 100% richtig erscheint.

Die Lösung eines Rätsels..die absolut richtige logische Antwort auf meine Frage.

Es muss für mich persönlich vollkommen stimmig sein..

Eine Offenbahrung ist für mich vollkommen.

Maja
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~ Mache dich nicht klein und hilflos, sondern groß und stark ~
Maja ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2008, 21:36   #4 (permalink)
fee
feenomen
 
Benutzerbild von fee
 
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Hi Siat,

ich überleg mir s noch mal, hab den anderen Text gelöscht war nur after eight Gewäsch...

grüssle die fee
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erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil

sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 05.08.2008, 21:49   #5 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
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Beiträge: 875
Ätsch, hatte ihn aber schon gelesen.

Nö, find ich nicht.
Ich persönlich würde zwar eher Maja zustimmen,
fand das aber gar nicht abwegig.

Bernd
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Alt 05.08.2008, 21:51   #6 (permalink)
fee
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Benutzerbild von fee
 
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grumpf...
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sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 06.08.2008, 21:00   #7 (permalink)
Panta rhei
 
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Beiträge: 395
hallo Siat, ich hab mir mal folgende Gedanken dazu gemacht

Zitat:
weil ich denke, "Offen-barungen" sind meist etwas sehr persönliches und vor allen Dingen unterscheidet sich natürlich auch die Wahrnehmung, was eine Offenbarung sein mag.
Das sehe ich auch so. Offenbarungen können sicherlich eine persönliche und intime Angelegenheit sein, die eben auch dadurch als etwas ”Besonderes” gehalten oder gehandelt werden, gerade, weil sie nicht unbedingt für jeden kommuniziert wird oder werden kann.

Mag aber auch daran liegen, nicht unbedingt eine “Nachvollziehbarkeit” skizzieren zu wollen, die vermutlich nur noch als unübersichtliche Nicht-Nachvollziehbarkeit verschwindet, was aber auch ein Indikator in Bezug eines (fehlenden) Umgangs mit dem jeweiligen Thema sein kann.

Letztlich haben verschiedene Dinge für verschiedene Menschen aber eben eine unterschiedliche Gewichtung. Dem einen kann es nicht einfach genug sein, dem anderen nicht schwer genug und ich denke, dass Offenbarung erstmal etwas ist, was für Etwas “öffnet”...

Mit diesem Etwas dann einen Umgang oder Dinge zu verwirklichen wäre eine daraus gezogene Konsequenz, die vermutlich tiefer in das Wesen dessen worum es jeweils geht, vorzudringen vermag.


Zitat:
Was versteht Ihr unter einer "Offenbarung"?
Wie angedeutet, verstehe ich darunter einen Zugang.
Ich würde es auch “Zeichen/Ausdruck” nennen und weiter gesponnen eine Unterscheidung treffen in “den Ausdruck eines Hinweises” oder “den Hinweis auf einen Ausdruck”, was für mich durchaus interesante Facetten enthält.

Was offenbar und damit der Annahme eines Faktums zu entsprechen hätte, kann ich persönlich jedoch nur in einem Kontext betrachten. Soll hieissen, der Zugang (durch was auch immer erschlossen) definiert als solchen ebenfalls auch Attribute, die wiederum auf verschiedenen Be-geben-heiten gründen und ihrerseits in Beziehungen stehen.
Hieraus gewonnene Erfahrungen sind nicht Formgebunden, erschließen Definierbarkeiten und/oder meinetwegen auch Wirkattribute, die zum gegebenen Augenblick eine Relevanz zu haben scheinen.


Zitat:
Habt Ihr eine Idee davon, wie soetwas geschehen könnte
Zum einen bin ich der Überzeugung, dass so etwas ständig passiert, jedoch ein Bewusstsein darüber an Aufmerksamkeiten hängt und vielleicht auch einen damit zusammenhängenden Zustand durch eine was auch immer geartete Energie(Fluss).
Das klingt zwar sehr pauschal, ist aber wohl eine Frage der Geschichte, die man mitbringt, “schreiben” will oder die über einen “geschrieben” wird.
Das Ende der Geschichte mag ein Wesensaspekt sein, zum Beispiel eines wie oben beschriebenen “auf sich selbst Hinweisens”, wobei der Hinweis immer in Beziehung zu etwas steht, was der eigenen Relevanz entspricht, der eigenen Existenzform und damit unzählige Dinge in der Vielfalt allen Daseins.

Da die Beziehungen der Dinge untereinander auch immer miteinander interaggieren, erscheint mir das “Eintreten” einer sog. Offenbarung oder eines Zugangs als Konsequenz eines sich jeweils formulierenden Gewahrseins einer Vereinugung (die auch den Aspekt einer Trennung nicht ausschließt – für was auch immer). Durch dieses Wechselspiel werden Veränderungen beobachtbar und damit auch Impulse, Inspirationen oder eben sog. Offenbarungen.

Sie kann auf vielerlei bezogen sein und formulliert im Prinzip die Konsequenz bisherigen Denkens, Fühlens und Handelns. So führt sie Realitäten vor Augen, entfernt “Schleier”, schafft Klarheit, bringt vermutlich aber auch gleichzeitig eine daran hängende Aufgabe mit, in etwa einen Perspektivwechsel, einen Akt der Veränderung oder das Mühen der Schaffung für Ausgleich und Umgang mit entsprechender Thematik.

Zitat:
und welche Frage mich noch wesentlich mehr interessieren würde:Was ist Eurer Meinung nach das Wesen einer Offenbarung?
Wie zum Teil schon angedeutet - Sie ist meiner Meinung nach durch den entstandenen Zugang (also durch sie selbst) immer auch eine Möglichkeit aktiv durch das “vor Augen geführte” oder Erfahrene, eine Entscheidung zu treffen und einen Beitrag innerer transformatorischer Prozese zu leisten.

Damit ist Ihr Wesen meiner Meinung nach “das Hinweisende”, was für mich auch an Reflextionen gekoppelt ist.

Ich halte “die ultimative Offenbarung” für mich persönlich jedoch als widersprüchlich, da ihr Wesen keinen festgezurrten inhaltlichen /thematischen Anspruch formulliert, denn wenn sie jedem nach eigener Art und Facon zur Verfügung steht (gut, das macht sie ja nun wieder schön ultimativ), so ist Sie eben der Kanal, Zugang und die jeweilige Kommunikation und dadurch eine Verbindung.


Zitat:
Was ich mit dieser etwas seltsamen Formulierung meine ist, ist eine Offenbarung für Euch immer klar?
Nein, für mich persönlich nicht. Ich kenne aus eigener Erfahrung Dinge, die mir später in erschlossenen Kontexten weiteres zum Ausdruck brachten. Somit ist für mich der Ausdruck eines Hinweises auch etwas anderes als ein Hinweis auf einen Ausdruck – wenn auch beides etwas ist, was im weitesten Sinne “Offenbarung” genannt werden könnte.


Zitat:
Oder versteckt sich eine Offenbarung auch in Visionen, Träumen oder ähnliches, die der Deutung bedürfen oder deren Sinn sich vielleicht auch erst durch andere zeigt oder erst dann klar wird, wenn eine Situation oder Konsequenz oder ähnliches eintritt?
Ganz bestimmt würde ich deinem “auch” hier zustimmen. Träume, Visionen e.t.c können mit Unterstützung anderer zu weiteren “Ein-Sichten” führen.. Häufig Perspektiven angesprochen werden, die man selbst noch nicht erschlossen hatte. Dadurch ergeben sich nun sicherlich weitere Ansätze / Inspirationen oder meinetwegen auch Arbeitsfelder. Bei Eintrit von Situationen und Konsequenzen folgen durch welche Methode nun auch immer sicherlich zum einen nicht nur Reflextionen des Denkens, auch des Fühlens.


Zitat:
Es gibt zum Beispiel christliche Gemeinschaften, die sich als "Offenbarungs-Kirchen" bezeichnen, weil ihnen (nach ihrer Lehre) Gott zum Beispiel im Fleisch (sprich im Menschen) direkt offen-bar wird.
Wobei sich auch da die Geister zum Beispiel daran scheiden, was denn eine Offenbarung ist.
Offenbarung würde dabei bedeuten, dass nichts einer Klärung bedarf, weil es offen (und somit klar verständlich) sei.
Würde ich eines dieser “Ahsoo Erlebnisse” bei mir rauspicken, würde ich wohl für die entsprechende Situation gesprochen eine Klarheit formullieren.
Das heisst jedoch nicht, dass sie für andere Gültigkeit besitzen muss.

Würde ich eine “Offenbarung” als “klar verständlich” erklären, mag das zwar auch eine sein, ich enthebe sie jedoch für mich persönlich auch einem anderen Teil ihrer (von mir gedachten und gefühlten) Bedeutung, denn ihr Wesen spricht meiner Menúng nach vom Erkennen und vom erkannt werden, vom Spiegel, vom Spiegelbbild und dem Schauenden.
Ihre Bedeutung mag für jeden persönlich etwas anderes sein, auch das entspricht vermutlich ihrem Wesen – und das ist auch gut so, denn die einem selbst zuteil werdenden "Offenbarungen" scheinen in gewissen Momenten nichts mit den Gedanken, Ansätzen und den Liebenden anderer Ein- und Ansichten zu schaffen haben. Wie auch, eigene Relevanzen stehen nunmal vordergründig in “Andacht” und können niemanden ohne weiteres abgesprochen werden. Auch dies macht wohl einiges offenbar.

Nichts Bedarf der Klärung - alles ist offen Klingt interesant.
Dazu würde mir dennoch was einfallen nämlich, dass das Gegenstück zu einer Offenbarung vermutlich sowas wie ein Geheimnis (oder was verborgen liegt) wäre.
Ist “das Verborgene”, was (noch) nicht erkannt wurde, ein Merkmal lediglich der Abwesenheit einer Erkenntnis mit zumindest einem Bewustsein darüber, so entstünde nun aber auch hieraus bereits eine Erkenntnis.

Sie wird abermals zu einem Hinweis und somit ein Zugang, meinetwegen auf das “Abwesende”, erzeugt auch eine Verbindung, führt ebenfalls Interaktionen herbei, die neue Fragen und Antworten zur Verfügung stellen könnten.
So liegt meiner Meinung nach selbst in jeder "Offenbarung" auch ihr Gegenstück – und in all dem, was unbekannt scheint, auch eine Art der Offenbarung, so man das Wesen der Offenbarung als Hinweisendes Element interpretiert und annimmt, denn sowas wie Offenbarungen (Einsicht, Erkenntnis e.t.c) mögen zwar daran hängen, ob man sie nun annimmt oder negiert, in beiden Fällen entfaltet sie jedoch eine Dynamik und prüft das eigene Unterscheidungsvermögen, wofür auch immer.

philosortierende Grüsse..
__________________
Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
ahira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2008, 10:32   #8 (permalink)
Brachial-Drache
 
Registriert seit: 21.02.2007
Beiträge: 264
Zitat:
Zitat von ahira Beitrag anzeigen
hallo Siat, ich hab mir mal folgende Gedanken dazu gemacht



Das sehe ich auch so. Offenbarungen können sicherlich eine persönliche und intime Angelegenheit sein, die eben auch dadurch als etwas ”Besonderes” gehalten oder gehandelt werden, gerade, weil sie nicht unbedingt für jeden kommuniziert wird oder werden kann.

Mag aber auch daran liegen, nicht unbedingt eine “Nachvollziehbarkeit” skizzieren zu wollen, die vermutlich nur noch als unübersichtliche Nicht-Nachvollziehbarkeit verschwindet, was aber auch ein Indikator in Bezug eines (fehlenden) Umgangs mit dem jeweiligen Thema sein kann.

Letztlich haben verschiedene Dinge für verschiedene Menschen aber eben eine unterschiedliche Gewichtung. Dem einen kann es nicht einfach genug sein, dem anderen nicht schwer genug und ich denke, dass Offenbarung erstmal etwas ist, was für Etwas “öffnet”...

Mit diesem Etwas dann einen Umgang oder Dinge zu verwirklichen wäre eine daraus gezogene Konsequenz, die vermutlich tiefer in das Wesen dessen worum es jeweils geht, vorzudringen vermag.




Wie angedeutet, verstehe ich darunter einen Zugang.
Ich würde es auch “Zeichen/Ausdruck” nennen und weiter gesponnen eine Unterscheidung treffen in “den Ausdruck eines Hinweises” oder “den Hinweis auf einen Ausdruck”, was für mich durchaus interesante Facetten enthält.

Was offenbar und damit der Annahme eines Faktums zu entsprechen hätte, kann ich persönlich jedoch nur in einem Kontext betrachten. Soll hieissen, der Zugang (durch was auch immer erschlossen) definiert als solchen ebenfalls auch Attribute, die wiederum auf verschiedenen Be-geben-heiten gründen und ihrerseits in Beziehungen stehen.
Hieraus gewonnene Erfahrungen sind nicht Formgebunden, erschließen Definierbarkeiten und/oder meinetwegen auch Wirkattribute, die zum gegebenen Augenblick eine Relevanz zu haben scheinen.




Zum einen bin ich der Überzeugung, dass so etwas ständig passiert, jedoch ein Bewusstsein darüber an Aufmerksamkeiten hängt und vielleicht auch einen damit zusammenhängenden Zustand durch eine was auch immer geartete Energie(Fluss).
Das klingt zwar sehr pauschal, ist aber wohl eine Frage der Geschichte, die man mitbringt, “schreiben” will oder die über einen “geschrieben” wird.
Das Ende der Geschichte mag ein Wesensaspekt sein, zum Beispiel eines wie oben beschriebenen “auf sich selbst Hinweisens”, wobei der Hinweis immer in Beziehung zu etwas steht, was der eigenen Relevanz entspricht, der eigenen Existenzform und damit unzählige Dinge in der Vielfalt allen Daseins.

Da die Beziehungen der Dinge untereinander auch immer miteinander interaggieren, erscheint mir das “Eintreten” einer sog. Offenbarung oder eines Zugangs als Konsequenz eines sich jeweils formulierenden Gewahrseins einer Vereinugung (die auch den Aspekt einer Trennung nicht ausschließt – für was auch immer). Durch dieses Wechselspiel werden Veränderungen beobachtbar und damit auch Impulse, Inspirationen oder eben sog. Offenbarungen.

Sie kann auf vielerlei bezogen sein und formulliert im Prinzip die Konsequenz bisherigen Denkens, Fühlens und Handelns. So führt sie Realitäten vor Augen, entfernt “Schleier”, schafft Klarheit, bringt vermutlich aber auch gleichzeitig eine daran hängende Aufgabe mit, in etwa einen Perspektivwechsel, einen Akt der Veränderung oder das Mühen der Schaffung für Ausgleich und Umgang mit entsprechender Thematik.



Wie zum Teil schon angedeutet - Sie ist meiner Meinung nach durch den entstandenen Zugang (also durch sie selbst) immer auch eine Möglichkeit aktiv durch das “vor Augen geführte” oder Erfahrene, eine Entscheidung zu treffen und einen Beitrag innerer transformatorischer Prozese zu leisten.

Damit ist Ihr Wesen meiner Meinung nach “das Hinweisende”, was für mich auch an Reflextionen gekoppelt ist.

Ich halte “die ultimative Offenbarung” für mich persönlich jedoch als widersprüchlich, da ihr Wesen keinen festgezurrten inhaltlichen /thematischen Anspruch formulliert, denn wenn sie jedem nach eigener Art und Facon zur Verfügung steht (gut, das macht sie ja nun wieder schön ultimativ), so ist Sie eben der Kanal, Zugang und die jeweilige Kommunikation und dadurch eine Verbindung.




Nein, für mich persönlich nicht. Ich kenne aus eigener Erfahrung Dinge, die mir später in erschlossenen Kontexten weiteres zum Ausdruck brachten. Somit ist für mich der Ausdruck eines Hinweises auch etwas anderes als ein Hinweis auf einen Ausdruck – wenn auch beides etwas ist, was im weitesten Sinne “Offenbarung” genannt werden könnte.




Ganz bestimmt würde ich deinem “auch” hier zustimmen. Träume, Visionen e.t.c können mit Unterstützung anderer zu weiteren “Ein-Sichten” führen.. Häufig Perspektiven angesprochen werden, die man selbst noch nicht erschlossen hatte. Dadurch ergeben sich nun sicherlich weitere Ansätze / Inspirationen oder meinetwegen auch Arbeitsfelder. Bei Eintrit von Situationen und Konsequenzen folgen durch welche Methode nun auch immer sicherlich zum einen nicht nur Reflextionen des Denkens, auch des Fühlens.




Würde ich eines dieser “Ahsoo Erlebnisse” bei mir rauspicken, würde ich wohl für die entsprechende Situation gesprochen eine Klarheit formullieren.
Das heisst jedoch nicht, dass sie für andere Gültigkeit besitzen muss.

Würde ich eine “Offenbarung” als “klar verständlich” erklären, mag das zwar auch eine sein, ich enthebe sie jedoch für mich persönlich auch einem anderen Teil ihrer (von mir gedachten und gefühlten) Bedeutung, denn ihr Wesen spricht meiner Menúng nach vom Erkennen und vom erkannt werden, vom Spiegel, vom Spiegelbbild und dem Schauenden.
Ihre Bedeutung mag für jeden persönlich etwas anderes sein, auch das entspricht vermutlich ihrem Wesen – und das ist auch gut so, denn die einem selbst zuteil werdenden "Offenbarungen" scheinen in gewissen Momenten nichts mit den Gedanken, Ansätzen und den Liebenden anderer Ein- und Ansichten zu schaffen haben. Wie auch, eigene Relevanzen stehen nunmal vordergründig in “Andacht” und können niemanden ohne weiteres abgesprochen werden. Auch dies macht wohl einiges offenbar.

Nichts Bedarf der Klärung - alles ist offen Klingt interesant.
Dazu würde mir dennoch was einfallen nämlich, dass das Gegenstück zu einer Offenbarung vermutlich sowas wie ein Geheimnis (oder was verborgen liegt) wäre.
Ist “das Verborgene”, was (noch) nicht erkannt wurde, ein Merkmal lediglich der Abwesenheit einer Erkenntnis mit zumindest einem Bewustsein darüber, so entstünde nun aber auch hieraus bereits eine Erkenntnis.

Sie wird abermals zu einem Hinweis und somit ein Zugang, meinetwegen auf das “Abwesende”, erzeugt auch eine Verbindung, führt ebenfalls Interaktionen herbei, die neue Fragen und Antworten zur Verfügung stellen könnten.
So liegt meiner Meinung nach selbst in jeder "Offenbarung" auch ihr Gegenstück – und in all dem, was unbekannt scheint, auch eine Art der Offenbarung, so man das Wesen der Offenbarung als Hinweisendes Element interpretiert und annimmt, denn sowas wie Offenbarungen (Einsicht, Erkenntnis e.t.c) mögen zwar daran hängen, ob man sie nun annimmt oder negiert, in beiden Fällen entfaltet sie jedoch eine Dynamik und prüft das eigene Unterscheidungsvermögen, wofür auch immer.

philosortierende Grüsse..

Super Posting, Ahira!

Dem kann, ausser im Bereich der persoenlich gemachten Erfahrungen und Einsichten, wirklich nichts mehr hinzugefuegt werden!

Meinen Respekt!

PadDraig
PadDraig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2008, 11:13   #9 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
Benutzerbild von Puck
 
Registriert seit: 22.01.2007
Beiträge: 712
„mir ofenbart sich immer mehr, das es kein richitg und kein falsch gibt. gerade mal in fachlichkeit und sachlage. für gewöhnlich hätte ich diesen text hier auch auf rechtschreibfehler hin überprüft, dann hätte ich bestimmt welche gefunden.“





quereinsteiger

draußen war es winterlich
als einer um die häuser strich
mit sack und pack und rentierschlitten
kam er direkt aufs dach geritten
und sprang voll tatendrang und mut
in den kamin und in die glut
dabei hat sich sein rotes hemd
wohl mitten auf dem weg verklemmt
sein rumpeln hat mich aufgeweckt
so hab ich das malheur entdeckt
gefangen war der weihnachtsmann
er sprang hinab, -und kam nicht an
doch im kamin, -nach zwergenart
da baumelte ein ofenbart

Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2008, 11:14   #10 (permalink)
TGVJumpy mit Reisestopp
 
Benutzerbild von morag
 
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hi,

für mich ist eine offenbarung, wenn mir etwas, was mir bisher nur unbewusst war, dann bewusst wird und ich etwas sehen kann, was ich vohrer nicht konnte.

Das hört sich jetzt arg nebulös an, ich meine damit folgendes:

Ich habe einmal ständig darüber überlegt, warum Adler für mich ambivalent sind. Ich wusste es nicht zu benennen, doch dann, während eines Telefonats kam mir die Offenbarung "AHA! DARUM!"

wenn ich es etwas abstrahiere, nein, nicht etwas, wenn ich es abstrahiere, sehe ich es ähnlich wie Ahira.

Morag
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Verfechterin des Neutrachats
3x3 Wahrheiten: Keiner hat Rechte an mir, und ich an keinem. Ich lebe frei, zufrieden und ehrlich Ich bin mein Weg, ich erkläre mich nicht. Ich strebe für Mich, nicht für andere (copyright: Morag)
http://helstochter.blog.de/
http://moragsschatzkiste.blogspot.com
http://kochen-im-jahreskreis.blogspot.com/
morag ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2008, 16:29   #11 (permalink)
fee
feenomen
 
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hi, all

mir fallt nix Gescheites zu Offenbarungen ein.
Was für den einen eine Offenbarung ist für den anderen ein alter Hut.
eine sehr individuelle Geschichte also.
Allgemeingültigkeit kann ich Offenbarungen schlecht zugestehen, selbst eine so hehre Offenbarung wie die geschriebene "Offenbarung des Johannes" und nach dessen Aussage unverschlüsselt ist immer noch interpretierbar und somit individuell.

Offenbarungsreligionen kranken auch an den verschiedenen Interpretationen.

nach dem Grundsatz alles was wirklich wahr ist, ist auch einfach und jeder Mann/ Frau kann es sofort verstehen, kenn ich, glaub ich, nicht eine Offenbarung die dieser Regel entspricht.

jo soviel zu Offenbarungen feengrüssle
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erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil

sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 08.08.2008, 17:43   #12 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
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Ort: Südpfalz
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Beiträge: 875
Offenbarung

Offen - bedarf keiner Erklärung.
bar - bedeutet eigentlich "nackt" (siehe: barfuß)

Eine Offenbarung sollte also die reine ungeschminkte Darlegung von Fakten sein.
Ohne Schleier, ohne Verzierungen und Schnörkel, sachlich und korrekt.
Optimalerweise sollten sie keines Beweises bedürfen aber dennoch beweißbar sein.

"Wind bläst", "Feuer brennt" oder "Regen fällt" sind Offenbarungen.

Bernd
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