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Alt 31.07.2008, 21:31   #41 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Werf mal ein GUTE BESSERUNG @ all in die Runde!

Tut mir gut, zu lesen, dass ich mit dem Gefühl, diesem Wetter nicht standhalten zu können, nicht allein bin. Dank euch!

Ich fühl mich richtig krank, hab auch leichtes Fieber nur wg. der Hitze, den Eindruck, mein Gehirn kocht. Kann mich kaum konzentrieren u. bin sooo müde, obwohl ich viel schlafe u. schon die ganze Zeit ist nicht mein Tag.
Na, Ihr wisst ja, was ich meine... ...
... ich freu mich auf Herbst ... ich danke den Erfindern von Kältepacks!... ohne die geht gar nix...

Puck... Danke für das schöne Gedicht, ich find mich darin wieder.
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Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
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Gautama Buddha
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Alt 31.07.2008, 22:15   #42 (permalink)
Edelschwirre
 
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...Und ich dachte, meine Reaktionsfähigkeit sei aus Altersgründen verlangsamt und ich sei frühlingsmüde...
Isarkiesel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2008, 06:54   #43 (permalink)
Gefriergetrocknet
 
Benutzerbild von die-viele
 
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ich glaub ich kann mich allerseits allem anschliessen was so geschrieben wurde und sag mal ganz leise......."ich freu mich auf kalte nächte und rauhreif und einem jenseits von schwüle und co.

aber ein bisserl muß es noc
h braten. meine aloe freut sich sehr darüber und ich glaub ich muß sie wieder umtopfen.
und bevor ich ganz weit nördlich ziehe hat sie das noch mal verdient.

gestern hab ich schon gedacht ich entwickle ne sensorische sprachstörung.
zum glück
gings noch ein paar anderen auch so, meine chefin eingeschlossen.
da kamen satzgebilde zutage ................naja, eis hilft ganz gut.
und ich weiß jetzt wie sich demenz anfühlt*gg*

einfach ein kilo eiswürfel mit wasser und einem beliebigen saft übergiessen und langsam in hängematte oder sessel dösend , mit strohhalm schlürfen.
da könnte ich mich fast wieder normal fühlen.

und ich geb jedem einen dicken eiswürfel ab.......................
die-viele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.08.2008, 14:27   #44 (permalink)
Grossmeistergeier
 
Benutzerbild von Baboy
 
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jaja, von der winterdepri über die frühjahrsmüdigkeit.... direkt ins sommerloch...
ich hab da noch schwein, weil ich direkt unter zwei alten eichen wohne , die mir
freundlicherweise angenehme kühle schenken. trotzdem kopfschmerzwetter, aber die ersten gewitter sind ja schon im anmarsch...... angenehm finde ich bei einem solchen wetter, dass man so viel und real träumt..... da bastel ich mir immmer
die besten sachen zusammen..... nordpolexpeditonen usw. ...

l.g.

baboy
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Alt 01.08.2008, 19:51   #45 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Liebe die-viele,
... was Du schreibst, zaubert mir ein breites Lächeln ins Gesicht...
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Gautama Buddha
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Alt 05.08.2008, 18:42   #46 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Maja
 
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Ort: Aus dem wunderschönen Ruhrgebiet ~
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Liebe die-viele, Liebe Leser und Leserinnen.

Auch ich fühle mich sehr angesprochen von deinen Zeilen.

Wißt ihr, wie schön der Herbst ist, mit seinen Temperaturen..leicht dämmerig auch am Tag..und der Winter...und der Frühling..ist das nicht ein schöner Gedanke??

Obwohl ich vom Sternzeichen Löwin bin, ist der Sommer nicht meine Jahreszeit.

Noch ein bischen August..und dann gehts uns besser.

Maja
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~ Mache dich nicht klein und hilflos, sondern groß und stark ~
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Alt 07.08.2008, 11:02   #47 (permalink)
Brachial-Drache
 
Registriert seit: 21.02.2007
Beiträge: 264
Auf was ich warte?

Auf den Tau im Gras, dem Netz der Kreuzspinnen, dem Weichen des harten Lichtes und dem Wechsel zu den herbstlichen Pastellfarben.

Ich warte auf das Faerben der Blaetter, dem buntwerden der Hoehenzuege, den roten Aepfeln und gelben Birnen an den Baeumen.

Auf das langsame Weichen des Lichtes, Tag um Tag etwas mehr, diesem Abschied und gleichzeitigem Versprechen des Wiederkehrens.

Ich warte auf die milde Sonne des Herbstes, der in die Beeren und Fruechte die letzte Suesse treibt.

Freue mich auf die Zeit der Ernte, des Verarbeitens und Aufhebens, um mich dann - in der dunklen Zeit - an die Schoenheit dieses Sommers zu erinnern. An Sonnentage, Regentage und die Zeiten der Sommerstuerme.

Und doch ist mein Auge auch nach vorne gerichtet: auf lange, dunkle Naechte, Zeit fuer lange Spaziergaenge, Zeit Briefe zu schreiben und mit guten Freunden den einen oder anderen roten Wein zu trinken, sich am fluessigen Sonnenschein dem dunklen Brot und sonnengelbem Kaese zu laben.

So dreht sich das Grosse Rad, Jahr um Jahr, und wir erinnern uns. Traeumen von unserer Zeit, bis eines Tages diese Reise und unser Traum endet.

Lieben Gruss;

PadDraig
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Alt 09.08.2008, 01:00   #48 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Ort: im waldreichen Hessen
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Das hast Du schön beschrieben, PadDraig... ich danke Dir dafür
Ich seh es richtig vor mir und fühle schon die sanfte ruhige Schwingung all dieser
wunder-vollen Dinge...
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Gautama Buddha
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Alt 14.08.2008, 08:50   #49 (permalink)
TGVJumpy mit Reisestopp
 
Benutzerbild von morag
 
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mir graust es schon wieder leicht vor dem herbst..ich brauche sonne und licht, wenn es so dunkel, regnerisch und nass ist, das ist auch nix für mich.

am allerliebsten hab ich eine stabile wetterlage. egal ob kalt oder warm, aber so das "Gemixte" zwischendurch halte ich nicht voll

morag
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Verfechterin des Neutrachats
3x3 Wahrheiten: Keiner hat Rechte an mir, und ich an keinem. Ich lebe frei, zufrieden und ehrlich Ich bin mein Weg, ich erkläre mich nicht. Ich strebe für Mich, nicht für andere (copyright: Morag)
http://helstochter.blog.de/
http://moragsschatzkiste.blogspot.com
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Alt 01.09.2008, 00:14   #50 (permalink)
Im siebten Himmel ;-)
 
Benutzerbild von die freie Frau
 
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Ich habe nie darüber nachgedacht ob ich hypersensibel sein könnte, doch wenn ich Eure Beiträge so lese, könnte es sein .
Ich fühle mich in Menschenmassen total unwohl, bekomme Magen-und Kopfschmerzen, will nur noch weg. Ich kriege keinen klaren Gedanken mehr hin, werde sehr gereizt. Manchmal hilft mir ein ruhiger Ort abseits mich zu erholen. Hitze scheint diesen Zustand zusätzlich zu verstärken, wie ich heute gerade erleben musste. Erst als ich im Auto eine halbe Stunde geschlafen habe, ging es mir wieder besser.
Bei Konzerten ist es OK, wahrscheinlich weil sich alle auf die Musik konzentrieren.
Volle Strassenbahnen sind mir so ein Greuel, da laufe ich lieber. Auch viele Gerüche, vor allem das Deo-und Parfümgemisch in Menschenmengen ertrage ich nicht.
Doch Autobahn fahren geht prima, auch wenn es hektisch zu und her geht. Auch viele Blumendüfte mag ich gerne. Auch in grösseren Gruppen von Menschen, die ich kenne geht es mir gut.

E liebs Stärnegriessli vo dr Freyfrau
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Das Glück für den Menschen liegt in der Liebe zum Leben.

Erich Fromm



Alte Sitte Schweiz - Der Firno Situ
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Alt 01.09.2008, 02:01   #51 (permalink)
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Benutzerbild von seth ranson
 
Registriert seit: 06.04.2008
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Hitze UND Parfüm ist auch sehr toll... allerdings äußert sich das bei mir nur gefühlsmäßig, mir wird nicht übel o.ä.. Keine Ahnung woran das liegt aber es scheint als hätte ich eine Abneigung gegen Hitze, da bin ich generell total unmotiviert. Mit dem Standby Geräusch von Fernsehern (übrigens auch von anderen Geräten) hab ich auch ähliche Probleme wie Morag das schon am Anfang erwähnt hat. Auf positive Sachen habe ich jetzt nicht geachtet, könnte aber auch an mir liegen, dass ich nur das bemerke, das mich grade stört. Aber ehrlichgesagt finde ich mich jetzt nicht gerade hypersensibel deswegen.
Vielleicht achten Viele einfach nicht darauf und zumindest einiges davon ist ganz normal?
seth ranson ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2008, 03:17   #52 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Beiträge: 537
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Interessante Tipps für die highly sensitive person für den konstruktiveren Umgang mit Hochsensibilität
(Tipps konkret kurz vor Ende)
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Gautama Buddha
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Alt 01.09.2008, 13:00   #53 (permalink)
Im siebten Himmel ;-)
 
Benutzerbild von die freie Frau
 
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Seit ich mir ein wenig Gedanken über dieses Thema mache, fallen mir viele Situationen ein, die ich vermeide, weil ich mich unwohl fühle.
Ich gehe nur sehr ungerne in Gartenbäder oder Schwimmbäder, wenn dann nur um meine Längen zu schwimmen und dann schnell wieder raus. Das immer währende Stimmengemurmel und die Hektik ertrage ich nicht.
Auch grosse Einkaufszentren meide ich. Da vergesse ich vor lauter Reize, was ich einkaufen wollte und stolpere verwirrt durch die Gänge. Einkaufen überhaupt geht nur mit Einkaufszettel, das hilft mir die Überreizung in Grenzen zu halten. Anstehen an den Kassen ist eine Herausforderung für mich, genauso wie das schnelle Einpacken des Einkaufs.
Krankenhäuser sind auch so ein Ort, den ich wenn möglich meide. Die Gerüche alleine sind schon heftig und die Stimmung halte ich nur kurz aus.
In Grosskantinen oder Speisesäälen kann ich nicht essen, selbst wenn ich Hunger habe.
Reisevorbereitungen sind auch so ein Thema, schon Tage vor Abfahrt bin ich nervös und ungeniessbar, fühle mich gestresst und überfordert, vor allem als die Kinder noch jünger waren. In den letzten Jahren habe ich das ein bisschen besser im Griff, da ich besser delegieren kann.

Doch mir fallen auch die schönen Dinge ein. Alle Naturschauspiele, wie Gewitter, Regenbögen oder Lichtspiele der Sonne im Wald, die mich zu Tränen rühren können, kurze Augenblicke, die mich ganz zu mir bringen, mit allen Sinnen geniesse und mir tagelang Kraft geben, weil ich das Gefühl, das ich hatte, hochholen kann.

PachMama: Danke für den Link, wirklich sehr interessant.

E liebs Griessli vo dr Freyfrau
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die freie Frau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2008, 01:53   #54 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Zitat:
Zitat von die freie Frau Beitrag anzeigen
... Anstehen an den Kassen ist eine Herausforderung für mich, ...
Ging mir früher auch so, bis ich erkannte, dass es geschenkte Zeit ist, dort anzustehen. Zeit, in der ich meinen Gedanken nachhängen kann oder zur Ruhe kommen "darf" in der Hektik des Einkaufens. Zeit, um einen Gang zurück zu schalten. Ich nehme es wirklich als "Mahnung" des Universums, die Dinge insgesamt langsamer und ruhiger angehen zu lassen. Danke Universum! :smile: Manchmal lehn ich mich entspannt bei mir selber an und schau einfach so rum, schau mir Menschen an, Kinder...
Natürlich gelingt das nicht immer, besonders bei nervigen Miteinkäufern. Aber der Denkansatz ist auf jeden Fall hilfreich. :smile:
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Gautama Buddha
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Alt 03.09.2008, 09:42   #55 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
Benutzerbild von Puck
 
Registriert seit: 22.01.2007
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bei mir ist das „überreizt sein“ ganz situations- und zeitabhängig. manchmal brauche ich anstatt einem einkaufszentrum auch nur meinen kühlschrank. ich habe hunger, gehe an das ding, mache die tür auf, sehe das ich mich zwischen herzhaftsüßsauervielwenigobstfleischgemüsekäse entscheiden muss... und mache das ding wieder zu, weil es mir gerade zuviel wird. ich muss ja auch nicht jeden tag essen...

anderentags fresse ich ohne hemmungen ein büffet leer. je bunter durcheinander je lieber...

nutellakäsebrot... honigsalamie... kirschmameladegurkensenftoast... und alles mit perlzwiebelchen, tomatenschnitzen und zwischen durch schon mal nen schlag beerengrütze mit vanillesauce vorweg mitten in den nudelsalat, -weil richtig nachtisch ist ja erst später dran...

bei genauerer betrachtung schwanke ich wohl noch in meiner selbstfindung zwischen dem projekt "ich esse meine suppe nicht, nein meine suppe ess ich nicht..." und "in afrika hungern die kinder... und du stehst nicht auf bevor das büffet leer ist".
Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2008, 12:27   #56 (permalink)
*gähn*
 
Benutzerbild von Abendstern
 
Registriert seit: 20.01.2007
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Hallo ihr Lieben,

PachaMama hat mich irgendwie inspiriert hier zu schreiben, ohne das sie das gewusst hat , aber trotzdem vielen Dank.

Eigentlich bin ich so eine, die gerne mit vielen Dingen hinter dem Berg hält und deswegen mochte ich auch nie groß erwähnen, worauf ich (hyper)sensibel reagiere. Aber ein paar Dinge, die ich hier aufzählen möchte und kann, fallen mir schon ein.


Was ich an meiner Hypersensibilität als positiv empfinde, ist zum Beispiel das Wahrnehmen von schönen und erfreulichen Dingen in kleinen Situationen oder Winkeln des Lebens. Aber manchmal muss ich mich davon auch abschotten, wegen meinem Hang zur Reizüberflutung. Dann kann das Ganze auch mal kippen und mich nervt diese Aufmerksamkeit. Mein ausgeprägter Hörsinn sorgt ebenfalls für Zwiespalt. Auf der einen Seite höre ich Töne und Geräusche, die Andere nicht registrieren. Während es für mich ein Gewinn an Lebensqualität ist, morgens den Bussard über große Entfernung zu hören, wird es zum Fluch, die Spülmaschine der Nachbarn zu hören, die eigentlich ziemlich viel Distanz zu meinem Wohnbereich haben.

Nicht so gut ist, dass ich beim Geruch von Parfüm sofort Halsschmerzen und Schleim in den Nebenhöhlen bekomme, wo ich aber leider Pech habe das so viele Menschen in Parfümwolken umherwandeln. Andere wiederum hüllen sich in ihren Schweißgeruch und das bringt mich zum "göcken".

Weichgespülte Klamotten mit synthetischen Gerüchen kann ich nicht in meiner Nähe haben. Auf der einen Seite finde ich diese "Düfte" ekelerregend und auf der anderen drehe ich fast durch wenn ich pseudoweiche, von der Chemie zerstörte Fasern auf meiner Haut spüre. Manchmal kann ich diese Berührungen nicht verhindern, wenn zuviele Menschen um mich herum sind. Was auch negativ für mich ist: Zuviele Menschen.

Zitat:
Abläufe, die sich regelmässig wiederholen ... also bspw. in Wäschereien , machen mich hysterisch in ihrer Konformität.
Diese regelmäßig sich wiederholenden Abläufe machen mich zwar nicht hysterisch, aber komischerweise zornig und trotzig. Da kann es schon passieren das ich die Wäsche hinwerfe und ein paar Tage liegen lass, bis ich mich erholt habe und die Wäsche waschen muss, weil ich sonst keine mehr zum Anziehen habe.


Es gäbe sicherlich noch einiges, aber mal sehen.


Liebe Grüße
__________________
- meow -
Abendstern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2008, 14:02   #57 (permalink)
Im siebten Himmel ;-)
 
Benutzerbild von die freie Frau
 
Registriert seit: 21.01.2007
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Zitat:
Weichgespülte Klamotten mit synthetischen Gerüchen kann ich nicht in meiner Nähe haben. Auf der einen Seite finde ich diese "Düfte" ekelerregend und auf der anderen drehe ich fast durch wenn ich pseudoweiche, von der Chemie zerstörte Fasern auf meiner Haut spüre.
Das kenne ich auch sehr gut. Weichspüler habe ich nie benutzt. Nicht nur meine Nase erträgt den Geruch nicht, mein Körper reagiert mit juckenden Ausschlägen. Bei Waschmittel ist das auch so. Schon in manchen Hotels bin ich morgens mit juckenden, rotentzündeten Ohren aufgewacht. Daher nehme ich meistens eigene Bettwäsche mit, wenn ich auf Reisen bin, mindestens aber ein Kissenbezug und ein Froteetuch um dies zu vermeiden.

Zitat:
Ging mir früher auch so, bis ich erkannte, dass es geschenkte Zeit ist, dort anzustehen. Zeit, in der ich meinen Gedanken nachhängen kann oder zur Ruhe kommen "darf" in der Hektik des Einkaufens. Zeit, um einen Gang zurück zu schalten. Ich nehme es wirklich als "Mahnung" des Universums, die Dinge insgesamt langsamer und ruhiger angehen zu lassen. Danke Universum! Manchmal lehn ich mich entspannt bei mir selber an und schau einfach so rum, schau mir Menschen an, Kinder...
Natürlich gelingt das nicht immer, besonders bei nervigen Miteinkäufern. Aber der Denkansatz ist auf jeden Fall hilfreich.
Das probiere ich mal aus ... der Gedanke, geschenkte Zeit, gefällt mir.

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die freie Frau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2008, 14:20   #58 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Zitat:
Zitat von Puck Beitrag anzeigen
...zwischen herzhaftsüßsauervielwenigobstfleischgemüsekäse entscheiden muss... je bunter durcheinander je lieber...

nutellakäsebrot... honigsalamie... kirschmameladegurkensenftoast... und alles mit perlzwiebelchen, tomatenschnitzen und zwischen durch schon mal nen schlag beerengrütze mit vanillesauce vorweg mitten in den nudelsalat, -weil richtig nachtisch ist ja erst später dran...

Zitat:
Zitat von Abendstern Beitrag anzeigen
...
Allem, was Du hier schreibst, schließe ich mich ohne Änderung an. Geht mir ganz genau so!
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Gautama Buddha
PachaMama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2008, 12:56   #59 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
Benutzerbild von StarFire
 
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Ärx ... Weichspüler! Kann ich auch nicht ab. Parfümwolken reizüberfluten mein Gehirn, so daß ich manchmal kaum noch denken kann.

In der Natur dagegen ist mein Geruchssinn eine echte Hilfe. So viele feine Abstufungen, jeder halbe Meter ein neuer Eindruck ... und das oft in Beziehung zu anderen Geruchseindrücken. Ich kann mir so langsam vorstellen, wie ein Hund "Gerüche sieht/empfindet".

Puck's Fress- oder Nichtfress-Attacken kann ich mich anschließen. Kühlschrank voll ... aber das, was ich vielleicht gerade bräuchte/möchte, ist nicht dabei.

lg
SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.

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Alt 04.09.2008, 14:29   #60 (permalink)
inderPupilleellipuPredni
 
Benutzerbild von Regenbogen
 
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Beiträge: 1.112
Blog-Einträge: 27
Ojeh... Weichspüler .... Ausdruck dass eine Ihr HausfrauenDiplom mit 1 A abgeschlossen hat und Lavendel-Oleander-Yasmin --- Vernell verinnerlicht .... damit kann mensch mich auch jagen.

Überhaupt so ziemlich alles Chemisch-Duftende ... ... kürzlich sprach mich eine Frau auf d Strasse an, die in Parfüm gebadet hatte ... ... nachdem ich mich eine Viertelstunde mit ihr unterhalten hatte, roch mein Sohn den Sch .... halbe Stunde später noch.

Inwieweit der gesammelte Chemieschrott eines Tages Auswirkungen auf meine STimmung oder körperliche Befindlichkeit hat, bin ich gerade am Eruieren.
(Ich lese ein Buch über Nahrungsmittelunverträglichkeit und Umweltbelastungen .. es liest sich spannend wie ein Krimi. )

Uuund ich glaube, dass es in weit höherem Ausmass der Fall ist, als ich es gerne hätte .

Vllt. stelle ich das Buch mal separat vor ...

Regenbogen
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"Grün – warmes und gutes Licht. Magenta – aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste [Farbe]. (Erde. (Gelb) Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit Liebe. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!" - Frida Kahlo

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