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Alt 18.06.2009, 11:12   #61 (permalink)
Lif
Sky Moonwalker
 
Benutzerbild von Lif
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: aachen
Alter: 21
Beiträge: 205
Mein "heidnischer Bekanntenkreis" neigt eher zur Askese; wir sind alle Nichtraucher, ein paar (mich eingeschlossen) Vegetarier und Alkohol wird nur mäßig konsumiert. Wahrscheinlich ein angenehmer Zufall, da wir so untereinanader kaum Rücksicht nehmen müssen. Mit dem Glauben hat das bei uns aber nichts zu tun.

Ich selbst habe noch nie geraucht und werde es auch nicht tun, einfach deshalb, weil es mir zu teuer und ungesund ist (v.a. als Frau in Kombi mit Pille, erhöht das Schlaganfallrisiko doch enorm). Dafür benutze ich massiv Räucherstäbchen, die im Endeffekt genauso viel Feinstaub produzieren wie Zigaretten .
Lif ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2010, 13:30   #62 (permalink)
Komatöses Kiffkudu
 
Registriert seit: 28.12.2009
Alter: 19
Beiträge: 16
Völlig unabhängig meines Glaubens verabscheue ich rauchen. Ich finde es sehr unangenehm wenn Menschen in meiner Umgebung rauchen.
Wenn solche Situationen auftreten, in denen ich friedlich an der Bushaltestelle sitze und sich ein Raucher zu mir setzt, sich seine Zigarette anzündet und den ganzen Abfall ganz unscheniert mir ins Gesicht pustet, bzw vom Wind noch unterstützt wird, platzt mir manchmal fast der Kragen.

Klar ich habe auch Freunde die rauchen und wenn sie das Passivrauchen nicht jedem aufzwingen und etwas Acht geben ist das auch ok. Wenn sie respektieren das ichs nicht im Gesicht haben will, kann ich deren Zuneigung bzw Abhängigkeit zum Rauchen respektieren. Jedem das seine
Eine Verbindung zur Religion hätte ich garnicht gesehen, aber du hast recht, es ist im gewissen Sinne lebensverneinend.

(Allerdings könnte ich mich nicht mit einem rauchenden Partner abfinden .. aber meiner raucht zum Glück nicht ^^)
Ragangardis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2010, 14:13   #63 (permalink)
Bragitru
 
Benutzerbild von Thalion
 
Registriert seit: 01.02.2009
Ort: Hamburg
Alter: 25
Beiträge: 653
Blog-Einträge: 3
Zitat:
Zitat von Ragangardis Beitrag anzeigen
Völlig unabhängig meines Glaubens verabscheue ich rauchen. Ich finde es sehr unangenehm wenn Menschen in meiner Umgebung rauchen.
Wenn solche Situationen auftreten, in denen ich friedlich an der Bushaltestelle sitze und sich ein Raucher zu mir setzt, sich seine Zigarette anzündet und den ganzen Abfall ganz unscheniert mir ins Gesicht pustet, bzw vom Wind noch unterstützt wird, platzt mir manchmal fast der Kragen.

Das kenn ich gut! Man geht auf der Straße, atmet tief die halbwegs frische Stadtluft ein - und bekommt erstmal einen kräftigen Hustenanfall weil irgendein Hanswurst (sorry) vor einem einem diesen stinkigen kratzenden Rauch ins Gesicht pustet! Wenn es nach mir ginge, Rauchen wäre auch auf der Straße verboten!

Nein, ich bin kein militanter Nichtraucher - nur total intollerant was das angeht. Wenn bei mir jemand rauchen will, dann geht er/sie auch bei -20° und Sturm nach draußen. Wenn eine Gruppe meint kollektiv rauchen zu müssen, gehe ich einfach weg. Über Raucher, die sagen sie hätten kein Geld, lache ich...

Sorry, aber wer Raucht, der weiß dass es süchtig macht und wer dann jammert hat meiner Meinung nach selber Schuld. Bei mir hat das auch nichts mit religiösen Überlegungen zu tun, jeder ist grundsätzlich für sich selbst verantwortlich. Und ich seh schlicht einfach nicht ein, warum ich Verständniss und Toleranz für jemanden aufbringen soll, der mir ungefragt Teer in die Lungen bläst und die Luft ungenießbar macht. ^^

Und ich finde, Raucherinnen schmecken immer gleich nach kaltem Aschenbecher. Auch kalte Aschenbecher mit Pfefferminz- oder Erdbeergeschmack find ich beim Küssen nicht wirklich lecker. Richtig eklig ist Frau in der Geschmacksrichtung kalter Aschenbecher mit Kaffee....

Sorry Mädels, aber Rauchen macht unattraktiv!
__________________
"Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda]

"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

„Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle]
Thalion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2010, 14:24   #64 (permalink)
Seiðkona in Ausbildung
 
Benutzerbild von Ferun Namid
 
Registriert seit: 23.01.2007
Ort: das hübsche Sauerland
Alter: 28
Beiträge: 652
Blog-Einträge: 6
Noch nie Shisha versucht oder????

Also ich bin ja mit Rauchern groß geworden. Bei mir wandern die auch bei -20 Grad konsequent vor die Tür.
Shisha rauche ich nur in Gesellschaft.............Ich hab auch fast nur Raucher abbekommen Und die zwinge ich immer zum Kaugummikauen (wenn unterwegs) und Zähneputzen.

Aber wenn Leute mit Nichtrauchern zusammen sind reduzieren die meist auch drastisch ihren Konsum. War bei mir immer so..........
Wer als Raucher über Geldmangel spricht bekommt von mir auch das passende zu hören.
Wobei ich auch Geld für offensich nutzlosen Kram ausgeben kann ^^
__________________
Zwischen zwei Welten schwebt das Leben wie ein Stern, Zwischen Nacht und Morgen, am Rande des Horizonts Wie wenig wissen wir über das, was wir sind! Wie viel weniger über das, was wir sein könnten!

Ich verlange von den Leuten nicht, daß sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen.-Stolz und Vorurteil~Jane Austen
Ferun Namid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2010, 14:40   #65 (permalink)
Heid- SChnüggel
 
Benutzerbild von Andragon
 
Registriert seit: 26.10.2009
Ort: Schweiz
Alter: 24
Beiträge: 100
Naja, ich war zwei Jahre starker Raucher. Doch dann hat mich mein Vater zur Räson gebracht (Ich war noch minderjährig).
Seitdem habe ich ab und zu wieder einmal geraucht, jedoch volkommen ohne Zwang. Seitdem ich jedoch auf der Suche bin, rauche ich nicht mehr so oft. Ausser an wichtigen Anlässen, wo man alle paar Schaltjahre einmal eine Hawanna raucht.

Für mich spielen mehrere Faktoren beim Rauchen eine Rolle.
Ich kann nichts Kathegorisch ablehnen, denn dann müsste ich auch Alkohol, Schokolade und vieles andere "verdammen".

Es gibt ein paar Kriterien, die ich jedoch wichtig finde. Sie haben vor allem mit Höflichkeit und Rücksichtnahme zu tun.
- Ein Raucher sollte nie andere Mitmenschen in Mitleidenschaft ziehen. Geraucht wird abseits und an der frischen Luft. Ich finde, dass dies ein wichtiger Punkt ist. Passivrauchen ist für viele Unangenehm und tangiert so die Freiheit und Gesundheit anderer.
Es ist pure Unhöflichkeit sich eine Zigarette anzuzünden, wenn andere Menschen in der Nähe sind oder wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhält (Oder der Rauch von aussen hereinkommt)
- Im Bezug auf die Eigene Gesundheit muss ich sagen, dass laut "Wissenschaft" Rauchen schädlich ist. Ich bin der Ansicht, dass Rauchen ein Schädlicher Faktor ist, genau wie Sport und Nahrung, ja sogar das Leben gefährlich sein kann. Paracelsus sagt: "Die Dosis macht das Gift". Die Frage ist, ob man die Summe der Gefährlichen Faktoren vermindern will. Wenn man das ganze so betrachtet, muss man selbst eine Grenze ziehen, bis hin zum Selbstmord.
- Im Bezug auf die Spiritualität bin ich mir noch nicht sicher, denn soll es wirklich Güter geben, die vollkommen Tabu sind? Macht es mich zu einem schlechteren Menschen, wenn ich an Neujahr einmal einen Stumpen rauche, oder ein Glas Champagner trinke? Wenn ich hin und wieder einmal ein Bier trinke oder eine Zigarette rauche? Ist Met besser als Bier?
Mit dem Thema Ernährung und Gesundheit befasse ich mich im Hinblick auf meinen Glauben / meine Suche, doch habe ich noch keine klare Antwort gefunden, wo Grenzen zu ziehen sind und inwiefern wirtschaftliche Faktoren aussschlaggebend sind. Genau so ist es bei mir auch beim Rauchen und Alkohol trinken.
__________________
In der Welt zu leben, ohne sich ihrer Bedeutung Bewusst zu werden, ist wie in einer grossen Bibliothek herumzuirren ohne die Bücher anzurühren.
Andragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2010, 18:32   #66 (permalink)
Lenker der Schlachten
 
Registriert seit: 09.07.2008
Ort: Fucking Reinach
Alter: 18
Beiträge: 2
Damit ich auch mal wieder was gesagt habe (fürs rauchen^^):
Leben tuste nur einmal, und sterben sowieso. Weshalb sich also binden, einengen, möglichst lang am leben erhalten?
Ich lebe in den Tag hinein ohne gross zu überlegen was meine Taten in der Zukunft für Konsequenzen haben könnten (so auch das Rauchen, Trinken und Parkouren), und wenn mich heute noch n Träcker überfährt, so habe ich wenigstens in vollen Zügen gelebt


wenn die Raucherreligion durchkommt, darf ich hier wohl nicht mehr schreiben
__________________
Freie Gedanken reichen immer weiter als Kanonen

Bis zum Sieg ists noch ein Stück - Durch die Hölle und zurück!!
Beliaar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2010, 19:29   #67 (permalink)
wonniger Watz
 
Benutzerbild von riesenelfe
 
Registriert seit: 11.12.2009
Alter: 40
Beiträge: 14
hallihallo,

ich hab letztes Jahr nach 26 Jahren starken Rauchens von jetzt auf dann aufgehört. Hab bis zur letzten Zigarette nicht ernsthaft versucht, mit dem Rauchen je aufzuhören (ein Laster braucht der Mensch). Als das Rauchverbot kam, bin ich nicht mehr in die Kneipe gegangen - basta.

Naja, vielleicht bin ich auch weniger eine Heidin als ein ausgewachsenes Reikihühnchen und mich hat seit der ersten Einweihung das Rauchen gestört. Der Gedanke, als "Reikikanal" evtl. Nikotin & Teer zu übertragen, hat mich nicht zum Nichtrauchen gebracht.

Ich hatte mich über eine im Dienstzimmer rauchende Kollegin geärgert, was mich im Rahmen einer kleinen Diskussion dazu brachte, den Satz "ich würde gern aufhören!" laut auszusprechen. Getreu dem Motto was du rufst kommt lag zuhause zufällig ein Nichtraucherbuch auf dem Tisch, was mein Männe (damals auch passionierter Raucher) aus Jux mitgebracht hatte. Diese Synchronizität wertete ich als Zeichen, wobei mir das Buch selbst einen tragfähigen Gedanken mitgab, der mich durchhalten ließ - und an manchen Tagen auch noch durchhalten läßt.


viele Grüße,
frieda riesenelfe
riesenelfe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2010, 20:17   #68 (permalink)
Traumfängerin
 
Benutzerbild von Lohe
 
Registriert seit: 10.06.2007
Beiträge: 234
Blog-Einträge: 1
Früher hab ich extrem viel geraucht.
Mittlerweile bin ich abstinent, aber wenn ich mal weg gehe, einen im Kahn habe und Lust auf eine Zigarette, dann rauche ich mir auch Eine.
Im nüchternen Zustand habe ich kein Verlangen danach. Das mache ich seid etwa 2 Jahren so, mit kleinen Ausnahmen. Ist eher Genuss als Suchtmittel.
Dieses zugequalmt werden stört mich auch, besonders morgens am Bahnsteig, find ich ganz ekelhaft. Lustig sind die Leute, die über Geldsorgen jammern, aber für 2oo € im Monat Kippen kaufen. Sowat kann ich nich verstehen.
Gut finde ich auch das Nichtraucherverbot in Restaurants, beim Essen mag ich das überhaupt nicht. Aber in Kneipen find ich das ein wenig übertrieben. Auf Konzerten ist das auch in Ordnung, weil man nicht wirklich ausweichen kann.
Furchtbar sind auch Frauen, Kinderwagen schiebender Weise mit Kippe in der Hand. In Kindernähe sollte überhaupt nicht geraucht werden, das finde ich richtig ätzend geht schon in Richtung Körperverletzung.

Raucher müssen bei uns daheim auch auf den Balkon.
__________________
Liebe Dich selbst,
dann können alle anderen Dich gern haben.


Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit,das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern,
als ihr treu zu bleiben.
Lohe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2010, 20:26   #69 (permalink)
Heid- SChnüggel
 
Benutzerbild von Andragon
 
Registriert seit: 26.10.2009
Ort: Schweiz
Alter: 24
Beiträge: 100
Ich finde die "Wiccaregel": ~ "Tue alles was du willst, schade dabei niemandem". Eigentlich recht passend.
Solange andere nicht unter deinen Taten leiden, würde ich also nichts sagen
Nur wer macht sich bezüglich seiner Taten genug Gedanken?
Wir sind jetzt mal nett und deuten das "niemandem" mal so, dass es für den Sprecher nicht gilt...

Noch ne kleine Geschichte dazu (erfunden): Wenn man eine gewisse Zigarettenmarke raucht, dann kommt der Tabak von Tabakplantagen. Anstatt Nahrungsmittel für die Einheimischen, wird Tabak angepflanzt. Nicht nur, dass jetzt zu wenig Nahrung vorhanden ist, die Bewässerung verbraucht auch noch zu viel Wasser. Dann sind auch noch die schlecht bezahlten Plantagenarbeiter, die für knapp 50CT am Tag arbeiten, aber eine ganze Familie ernähren müssten. Da jedoch die Nahrungsmittel knapp sind, steigt der Preis. Es können auch nicht mehr Nahrungsmittel angepflanzt werden, weil Wasser und Boden fehlt.
Dann wird der Tabak auf den Flughafen verfrachtet, was unglaublich viel Energie und Treibstoff braucht, für die Betroffenen Transporteure jedoch Risiken und Kosten birgt. Dann das Kerosen für den Flug in die USA, wo der Tabak dann zu Zigaretten gefertigt wird.
Die Ressourcen für den Transport von Nahrungsmittel werden für den Transport von Luxusgüter und weiteres Kerosen vernachlässigt.
Das Kerosen und die Benzinkosten werden von den Subventionsgeldern für die Nahrungsmittel im Land abgezogen.
Durch die Maschinelle Herstellung der Zigaretten gehen Arbeitsplätze verloren. Die Sponsorengelder werden für Sportanlässe jedoch erhöht und nicht in Grundbedürfnisse von anderen Menschen investiert.
Dann kommen erneut Kerosenkosten dazu um die Zigaretten in alle Welt zu schicken. Die Kosten für die Erhaltung der Umwelt steigt. Einige Bäume können den Sauren Regen nicht vertragen und es erfolgt eine Übersäuerung des Regens, der der Umwelt erneut zusetzt. FCKW Gase werden freigesetzt...
Schliesslich müssen vom Flughafen erneut Benzinbetriebene Verteiler den Weg unter die Felgen nehmen und verpesten die Luft.
Am Kiosk steht ein weiterer schlechtbezalter, der die Zigaretten verkaufen muss. Der Kunde kauft die Zigaretten und wirft die Verpackung weg. Das strapaziert die Umwelt erneut, denn das nutzlose Zeug wird nun wider Verbrannt. Die Farbe und der Plastik enthalten gefährliche Substanzen.
Nach dem ersten Zug werden ebenfalls Gase ausgelöst. Zum Teil gelangen sie in die Atmosphäre und zum Teil bleiben sie im Körper.
Die Gase in der Luft sind Kanzerogen (Krebsfördernd). Das Kleinkind, das sich soeben ein Bonbon geholt hat kriegt vielleicht einige Partikel ab. Die Zellen mutieren und es enstehen Tumore oder ebnet den Weg für Allergene, was am Ende, wenn auch bis zu 20 Jahre verzögert zu Krebs und schlimmen Alergien sowie Ashma führen kann. Das Geld, das eigentlich für eine Saubere Luft und bessere Nahrung hätte verwendet werden können, muss nun für die Behandlung her. Bei einer Chemotherapie kommen noch radioaktive Substanzen hinzu usw.
Nun zu der Luft, die der Raucher selbst einatmet. Sie kann ebenfalls gefährlich sein und verursacht womöglich, dass der betroffene eine X- Beliebige Krankheit bekommt (Schwächung des Immunsystehms), die er dann entweder weitergibt, oder aber damit auf dem solidarischen Geldbeutel der Gesellschaft sitzt. Auf dem Geld, das vielleicht den armen Plantagenarbeitern hätte gegeben werden können...

Ist natürlich blauäugig, diese Geschichte, aber auch wenn man irgendwo magere positive Punkte sieht (z.B Arbeitsplätze), sollte man sich doch Gedanken machen, ob man "die" Regel nicht überstrapaziert.

Das heisst jetzt nicht:
- Dass Rauchen grundsätzlich schlecht ist
- Dass Rauchen erwiesenermassen schädlich ist
- Dass das Kerosen wirklich die Luft verpestet
- Dass ganze Existenzen kaputt gehen
- Dass die Korruption gefördert wird
- Dass Rauchen das einzige ist, was so viel Ressourcen benötigt
usw...

Aber es bedeutet, dass man sich Gedanken darüber machen sollte, ob man nicht doch automatisch an einem Prozess teilnimmt der viel grösser ist, als man meinen könnte und man anderen automatisch schaden zufügt.
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Andragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2010, 20:52   #70 (permalink)
Mondtochter
 
Benutzerbild von Ti'ana
 
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darüber hab ich mir noch garkeine gedanken gemacht - wobei ich sowiso nicht rauche und noch nie geraucht habe. aber da ja passivrauchen krank macht und man somit als raucher auch nichtraucher schädigt - sollte man das wohl eher lassen

ich hatte noch nie das bedürfnis zu rauchen und mir ist das geld auch zu schade, ich glaub das gebe ich dann lieber für was anderes aus *g*.

das hat aber nichts mit meiner glaubensrichtung zu tun, liegt wohl eher an meinem umfeld und meiner erziehung dass ich nichtraucher bin.
Ti'ana ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2010, 22:53   #71 (permalink)
'Tis some visitor
 
Benutzerbild von Israfel
 
Registriert seit: 09.04.2009
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Beiträge: 162
Also obwohl ich seit einigen Monaten Nichtraucher bin, hat meine Meinung sich keineswegs (!) geändert.



@Mephist0pheles

Nanana... das ist aber nun wirklich arg polarisierend geschrieben...
der arme Plantagenarbeiter schuftet auch für den Kaffee...
...für die Orangen hier in den Supermärkten... und die anderen tropischen Früchte rund ums Jahr... etc. pp.

Flugzeuge fliegen auch wegen Mallorca-Urlaubern... und generell gilt ja in der Luft: je Ryan-Air desto besser...

Subventionen fließen auch in korrupte Systeme statt wirklich Menschen zu helfen...

außerdem: ...Raucher werden keineswegs "von der Gesellschaft ausgehalten" wenn sie Krebs kriegen, weil Lungenkrebs schneller zum Tod führt, als das die Summe, die der Raucher bis dahin über Steuern für Tabak ins allgemeine System gepumpt hat aufgebraucht werden könnte... Lungenkrebs tötet sehr schnell.

...und das mit dem Nichtraucher-Kind ist wohl erstmal nachzuweisen- ob das Kind nicht einfach zu oft an einer vielbefahrenen Straße entlang gelaufen ist...

...oder in einer der Großstadtschluchten groß wurde, oder an Industriestandorten über Wasser/Chemikalien/Nahrungsmittel vergiftet wurde...

...das mit den Allergien könnte auch daher kommen, das einige Pflanzen sich unnatürlich auf der Erde verbreiten... ganz hausgemacht, ohne den Raucher... an dem fehlenden Kontakt zu echter Natur, am groß werden in einer Welt der chemikalischen Reinheit und "Sauberkeit"...

Achja sagte ich schon, das ein gewisser gehörnter Aktien am Tabak hat...?
...wer war das noch grade... ja ich glaube der Typ mit dem guten Wein...

__________________
Is all that we see or seem but a dream within a dream? ~Poe

Geändert von Israfel (08.01.2010 um 22:57 Uhr) Grund: [Rechtschreibfehler geklaut]
Israfel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2010, 00:00   #72 (permalink)
Heid- SChnüggel
 
Benutzerbild von Andragon
 
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Alter: 24
Beiträge: 100
Hi Israfel
Ich habe es schon geschafft Jemand macht sich Gedanken darüber
Das war ja nur eine kleine Geschichte und ihre Faktenlage ist genauso ungewiss, wie die Tatsache, was hier wen Schädigt, ob und wieso
Ich habe nie behauptet, dass Raucher die Einzigen sind, die "solche Systeme" benutzen/ausnutzen (Flugzeuge, Korruption, Umweltverschmutzung pp kann auch wer anderes verursachen). Ich habe lediglich gesagt, dass es so sein könnte! Einigen ist der Konjunktiv jedoch zu wenig Fleisch am Knochen und kein Grund irgendetwas zu überdenken oder zu ändern.
Wenn man also mit meiner Auslegung Konsequent sein will, dann muss ich dir recht geben. Dann müssen wir auf vieles verzichten, was uns in den Supermärkten und Läden verkauft wird. Auch die Fehrienreise nach Mallorca müsste in die Tonne gekloppt werden und bestimmt würde sich diese Aufzählung bis ins Unsinnige weiterführen lassen können.

Wir sollten zwischen Gütern, die die Grundbedürfnisse befriedigen und den Luxusgütern einen Strich machen und sie nicht mit der gleichen Waage messen (?). Es gibt übrigens durchaus „umweltschonendere Alternativkräuter“, welche bei uns wachsen

Ich finde übrigens, dass "Die da machen es auch, also können wir auch" / „Wenn nicht wir, dann machens andere“ nicht unbedingt die Messlatte für unsere Handlungen sein sollte (Genau das sehe ich momentan auch als unser Laster... Bsp. Iran- Atom)

Wie schon erwähnt müssen mehrere Dinge abgeklährt werden (wenn sie es denn je können):
- Wie gefährlich ist Passivrauchen wirklich?
- Wird die Umwelt durch die Logistik der Menschen strapaziert?
- …
Ich könnte jetzt noch mehr aufzählen, aber mir geht es eher ums Prinzip.
Wenn ich im dunklen Wald im schwachen Licht etwas in der Finsterniss ausmache, das mir unbekannt ist und sich auf meinem Weg befindet. Mache ich da einen Schritt auf es zu, bleibe stehen, oder weiche zurück? (Wir wissen nicht, ob es eine gute Fee, ein hungriger Bär oder ein niedliches Reh ist…)

Welchen Weg sollen wir einschlagen?
„Wir wissen es nicht. So lange wir es nicht wissen, interessiert es uns nicht und wir können so weiter machen wie bissher, bis eindeutige Beweise (unwiederlegbar) vorgelegt werden“. Oder:
„Wir wissen es nicht, wir sollten uns in Acht nehmen, bis wir es genau wissen“.
Tatsache ist, wir kennen die genauen (Aus-)Wirkungen nicht. Wollen wir zuerst die (Aus-)Wirkung abwarten, sie in Kauf nehmen oder die Ursache ergründen um mögliche negative Wirkungen zu verhindern? (Vor allem, wenn sie nicht nur uns selbst betreffen könnte, sondern auch unsere Mitmenschen und sogar unseren Planeten…).

Weil die Kontamination eines Körpers mit Stoffen gerade so gut von anderen Dingen kommen könnte, können wir diese oder jene Ursache vernachlässigen?
Da fällt mir ein Prinzip unserer Rechtsprechung ein. „In dubio pro reo“ (Im zweifel für den Angeklagten). Es gilt die Unschuldsvermutung. Solange keine eindeutigen Beweise der Schuld vorliegen, ist der Angeklagte unschuldig.
Dieses Prinzip ist „human“ im wahrsten Sinne des Wortes. Doch sollten wir es hier wirklich anwenden? Wenn schon geringe Zweifel vorliegen, ob wir wirklich für die Globale Erwärmung verantwortlich, oder ob Zigarettenrauch, Zigarettenkonsum (passiv) in irgendeiner Weise schädlich ist, dann wird automatisch diese Regel angewendet? (ein wenig Plakativ gesagt )

Das Rauchen zu verbieten ist keine Lösung und für meinen Geschmack gibt es bereits schon genug Gebote und Verbote, oder Papierchen, die man besitzen bzw. nicht besitzen darf.
Was mache ich nun?
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Alt 09.01.2010, 00:09   #73 (permalink)
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Aber hat nicht Jeder das Recht darauf, auch zu tun was schädlich für einen Selbst/Andere ist?

Der Raucher genau wie der Autofahrer/Urlauber?

Ich gehöre nicht unbedingt zu den Menschen die ein "reines/gesundes" Leben für erstrebenswert halten ("moralisch" gesehen)...

...und habe stets das Gefühl, das "die Raucher" es abkriegen, weil Sie über die Medien leicht als Buh-männer und -frauen dargestellt werden können....

darüber aber "echte" Probleme in den Hintergrund gedrängt werden...

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Alt 09.01.2010, 00:52   #74 (permalink)
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Ich würde an diesem Punkt sagen, dass wir eine Kernthematik anschneiden. Den Boden sozusagen sehen Jetzt haben wir verschiedene Meinungen und rein theoretisch müsste man jetzt die Gegenposition akzeptieren. (Was wir natürlich machen ) Die Interessante Frage ist aber jetzt genau, was, wenn wir es nicht machen… wie wollen wir über die folgenden Probleme entscheiden? (Ich meine jetzt gewaltlose Lösungen)

Zitat:
Aber hat nicht Jeder das Recht darauf, auch zu tun was schädlich für einen Selbst/Andere ist? Der Raucher genau wie der Autofahrer/Urlauber?
Aus der „objektiven“ Sicht der Menschen könnte man sagen, dass wir selbstverständlich nicht das Recht haben irgendetwas zu unternehmen, was jemand anderem schaden zufügen könnte (ausser vielleicht, wenn es der grossen allgemeinheit nützt?). Jetzt fangen die Leute an zu differenzieren und Schwerpunkte setzen. Es werden Kriterien erschaffen, mit denen richtig und falsch, wichtig und unwichtig unterschieden werden.
Kurz: Es gibt mehrere mögliche (inter)subjektive Auslegungen von diesen Kriterien, die schlussendlich zu einem Konzept der Gesellschaft und all ihren Werten führen.

Ich denke immer wieder daran, dass wir als Gemeinschaft viel einfacher überleben (kurzfristig), als wenn wir alle unsere eigenen Wege gehen. Deshalb wird das Recht und die Freiheit der anderen über alles andere gehalten, weil der Einzelne Teil eines Ganzen ist.

Zitat:
Ich gehöre nicht unbedingt zu den Menschen die ein "reines/gesundes" Leben für erstrebenswert halten ("moralisch" gesehen)...
Was ist gesund? Wieso wäre es nicht erstrebenswert?
Ich als skeptischer Mensch, der versucht seinen Intuitionen zu folgen, frage mich natürlich auch, wer mir vorschreibt gesund zu leben und Anderen grundsätzlich nicht zu schaden.
Ich für mich denke, dass es immer die Entscheidung ist, den Konventionen und den Auslegungen der (Inter)(Subjektiven) Kriterien der Gesellschaft zu folgen oder sie zu verwerfen. Wenn man sie verwirft, zieht man den Zorn der anderen Mitglieder auf sich. Meistens reicht dieser schon, um wieder zu den „Gesetzen“ der Gesellschaft zurückzukehren (z.B nachgeben zum Wohl des Ganzen, oder Angst vor Strafen).

Zitat:
darüber aber "echte" Probleme in den Hintergrund gedrängt werden...
Was sind echte Probleme? Sollten schlussendlich nicht alle Probleme gelöst werden? Wer entscheidet, was „echte“ Probleme sind?
In den Medien kriegen immer wieder verschiedene Leute auf den Kopf. Einmal sind es die Linken, dann die Rechten, dann die Fundamentalisten, die Homosexuellen, die Frauen, die Männer und am Ende auch Tiger Woods

Auf jedenfall ein Thema, an dem ich noch viel zu kauen habe und extrem interessant ist.
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Andragon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2010, 01:08   #75 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Mephist0pheles Beitrag anzeigen

[...]

Ich denke immer wieder daran, dass wir als Gemeinschaft viel einfacher überleben (kurzfristig), als wenn wir alle unsere eigenen Wege gehen. Deshalb wird das Recht und die Freiheit der anderen über alles andere gehalten, weil der Einzelne Teil eines Ganzen ist.
Oh ich weiß nicht ob ich Verfechter der Idee bin, das die Menschheit als "Ganzes" überleben soll/kann... ich persönlich setze da eher den Planeten als Gesamt-ökosystem vor den Menschen in der Wichtigkeit.

Zitat:
Zitat von Mephist0pheles Beitrag anzeigen
Was ist gesund? Wieso wäre es nicht erstrebenswert?
Weil ein lasterhaftes Leben ab und zu einfach mehr Spaß macht.


Zitat:
Zitat von Mephist0pheles Beitrag anzeigen
[...]

Was sind echte Probleme? Sollten schlussendlich nicht alle Probleme gelöst werden? Wer entscheidet, was „echte“ Probleme sind?
Ich für mich. Du für dich. Und so weiter. Und ich habe für mich entschieden, das ich das Autofahren als weit "wichtigeres" Problem sehe, als das Rauchen... zB. Oder das mit den Transporten von Obst/Gemüse etc. über die halbe Erdkugel...

Zitat:
Zitat von Mephist0pheles Beitrag anzeigen
[...]

Auf jedenfall ein Thema, an dem ich noch viel zu kauen habe und extrem interessant ist.
Ja, das sind meistens die besten Themen

Grüsse...
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