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| Umfrageergebnis anzeigen: Leben Heiden in der Regel in (polyamoren) Mehrfachbeziehungen? | |||
| Ich lebe selbst in Mehrfachbeziehungen. | | 8 | 14,29% |
| Ich kenne viele Heiden, die das tun. | | 3 | 5,36% |
| Manche Heiden machen das, aber wenige. | | 17 | 30,36% |
| Habe ich noch gar nichts von gemerkt. | | 32 | 57,14% |
| Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 56. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | #81 (permalink) | ||
| Rude Boy Action Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Saarbrücken/Dortmund Alter: 21
Beiträge: 594
| Zitat:
Zitat:
Edit: Ist aber auch egal, die Diskussion ist es mir nicht wert. Wer für sich selbst die 'richtige' Moral pachtet, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
__________________ My mom's always complaining, That nothing can save my soul. I don't give a damn about anything, Just football, drinks and Rock'n'Roll! | ||
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| | #82 (permalink) | |
| Eichelhäher Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Zürich Alter: 41
Beiträge: 633
| Zitat:
ein dreieck war und ist für meine erste liebe keine option. und sie hat - weil sie meine erste liebe ist und mein leben in mancher hinsicht geprägt hat und prägt - priorität. also habe ich gelernt, mich einem wertekanon zu unterwerfen... und sei es nur einem, der "verantwortung" heisst. grüsse, scré
__________________ der firno situ - alte sitte schweiz | |
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| | #83 (permalink) |
| ____________________ Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 1.398
| Das Wort "Verantwortung" erscheint mir sehr wichtig wenn man sich Liebesbeziehungen ansieht, egal ob mono oder poly. Es geht eben nicht nur darum seinen eigenen Weg zu finden sondern darum, einen Weg zu zweit oder zu dritt (oder mehr) zu finden. Für eine polyamore Beziehung kann das natürlich nur dann funktionieren wenn alle beteiligten Partner polyamor miteinander leben wollen. Eine monogame Beziehung wird nicht automatisch zu einer polyamoren nur weil ein Partner sich in eine weitere Person verliebt hat. Es bleibt eine monogame bis alle Beteiligten sich dazu entschließen eine polyamore daraus zu machen. Liebe Grüße Wölfin |
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| | #84 (permalink) |
| argumentatives Grauen | Erm ja, bevor wir uns hier in Machtspielchen ergehen wo mal der eine und mal der andere der angeschossene Wauwau ist, das einzige was ich an Sarevok's Einstellung verurteilen würde wäre, wenn er mehrere Mädels gleichzeitig hat und null auf die Verhütung ungewollter Schwangerschaften/Krankheitsübertragung achtet. Ansonsten kann er doch für andere Leute ein A-Loch oder der liebste Mensch der Welt sein wie er will, ich muss ihn ja nicht daheim haben. Es gehören zum verars*hen immerhin einer der Verars*ht und einer (oder mehr) der sich lässt. Anyway, ich wüsste ehrlich gesagt nicht, was ich in dem Fall tun würde wenn ich eine weitere Person genauso lieben würde wie meinen Mann. Das übersteigt einfach das, was ich mir vorstellen kann und ich könnte da keine hypothetische Entscheidung treffen. Vermutlich würde ich versuchen abzuwägen und mich dann von beiden Personen verabschieden. Wie auch immer die Entscheidung ausfallen würde, sie hätte nichts mit Rationalität zu tun. In meiner damaligen Situation waren die Gefühle für den anderen bloß ein Strohfeuer, im Nachhinein betrachtet. Ich bin einfach nur froh, nicht in dieser Situation zu sein, weil mein Schatz mich nicht teilen wollen würde (und ich ihn ebenso wenig *g*)
__________________ Mancher sagt, Tiere lügen nicht, weil sie es nicht können. Ich sage, Tiere lügen nicht, weil sie es nicht müssen. |
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| | #85 (permalink) | |
| Grossmeistergeier Registriert seit: 27.01.2007 Ort: Oberbergisches Land Alter: 31
Beiträge: 342
| Zitat:
ich kann bestimmt sagen das ich mich masochistisch mir selbst gegenüber verhalten würde, wenn ich mich in eine polyamorie beziehungsform begeben würde, weil ich nicht glücklich damit werden könnte. das ist das eine.... das andere ist liebe in einer beziehung bedeutet für mich, soviel wie vollkommenheit auf einer bestimmten ebene (beziehungsebene), ich bin dann an dieser stelle nicht mehr reaktionsfähig so zu sagen, schwierig zu beschreiben ![]() ich könnte mich vielleicht in jemand anderen verlieben, aber ich könnte ihn auf beziehungsebene nicht lieben, wenn der platz schon vollkommen besetzt ist und wäre er nicht vollkommen besetzt, wäre es für mich persönlich auch keine liebe.... verliebtheit ist für mich ein gefühl, das mal mehr oder weniger stark vorhanden sein kann.... liebe ist für mich mehr ein zustand und kein gefühl... das sag ich auch nicht aus irgendwelchen prinzipien oder schubladen heraus, sondern ich ticke halt so..... und ichs finds gut, dass es eine menge andere leute gibt die anders ticken. liebe grüße baboy
__________________ Die kriechende Mittelmäßigkeit kommt weiter als das geflügelte Talent Friedrich von Schiller | |
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| | #86 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| liebe ist kein planspiel. man kann sich nicht überlegen, was wäre, wenn man plötzlich zwei menschen ehrlich und aufrichtig und gleich stark und intensiv liebt. entweder man erlebt es oder eben nicht. mit allen erwägungen und gedanken wird man das thema nicht in seiner komplexität erfassen können, weil das essentiellste fehlt. |
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| | #87 (permalink) | ||||
| FLUFFY BUNNY? ARGH Registriert seit: 12.11.2007 Ort: Großherzogtum Oldenburg
Beiträge: 15
| Zitat:
![]() Zitat:
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Zitat:
![]() Obwohl, da gehöre ich aus Deiner Sicht wohl noch zu
__________________ Ich bin in Gottes Werkzeugkasten die Drahtbürste! | ||||
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| | #88 (permalink) | |
| Rude Boy Action Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Saarbrücken/Dortmund Alter: 21
Beiträge: 594
| Zitat:
Schonmal im Vorraus(Und in der Hoffnung, dass du dich an meine Bitte hälst(Dir zu Liebe)), Sare
__________________ My mom's always complaining, That nothing can save my soul. I don't give a damn about anything, Just football, drinks and Rock'n'Roll! | |
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| | #89 (permalink) | |
| Draco Nobilis Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Berlin (Nordrand) Alter: 39
Beiträge: 175
| Zitat:
__________________ Grüße Harser | |
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| | #90 (permalink) | |
| Z.Z. away (Admin) | Zitat:
ich geb Dir schon Recht. Natürlich sind jede Liebesbeziehungen einzigartigt und natürlich ist liebe keine berechbare, teilbare oder handelbare größe. Aber dennoch habe ich immernoch die Entscheidungsfreiheit, für welche Form der Beziehung ich mich entscheide. Klar könnte ich sagen: "Hey, ich liebe meine beste Freundin/meinen besten Freund so, das ich mit ihr/ihm auch eine Beziehung haben möchte." Aber ich für mich haben entschieden: Nein! Möchte ich nicht. Ich möchte monogam leben. Ihnen kann ich meine Liebe auch anders zeigen. Ich differenziere für mich da sehr stark zwischen den Gefühlen und einer tatächlichen Beziehung. Nicht mit jeden, den ich liebe, möchte ich trotzdem eine (Liebes(partnerschaftliche)) Beziehung haben! Weder mit meinem Vater, noch mit meinem Bruder, noch mit meiner Cousine, noch mit meiner langjährigsten Freundin. Polyamor-ja, das kann ich wohl sein und vielleicht bin ich das ja auch. Aber ob ich poly-GAM, in diesem Zusammenhang halt nicht mehrfache Ehe, sondern schlicht mehrfache Beziehungen habe, da habe ich mich ganz bewusst gegen entschieden. Liebe im psychischen, seelischen und gefühlten Sinn ist für mich doch noch etwas anderes, als wenn da gleichzeitig noch der sexuelle-erotische oder weiss der Geier für ein körperlicher Aspekt mit hinzukommt, der für mich eben auch noch eine Liebesbeziehung/Partnerschaft/"Ehe" (oder ehe-ähnliches) ausmacht. Da geht es halt nicht ausschließlich um Sex, da geht es aber auch nicht ausschließlich um das Liebesgefühl, sondern da geht es um den Einklang zwischen beidem. Wo beides miteinander verschmolzen ist, sich ergänzt, zusammengehört... Kann ich schlecht beschreiben... Hm... Und ich weiss nicht, ob richtig rüber kommt, was ich meine? *Kopfkratz* Momentan ist es halt so, das dieser "Einklang" für mich ausschließlich zwischen mir und meinem Mann herrscht. Ob sich das ändert, hab ich keine Ahnung. Weiss ich nicht. Weder bei mir noch bei ihm. Ob ich das dann auch auslebe, ist dann auch wieder eine andere Geschichte. Momentan würde ich mich aber definitiv dagegen entscheiden, weils für mich zur Zeit nur mono passt. LG Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap | |
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| | #91 (permalink) |
| Ze'ev ha-shalom Registriert seit: 13.04.2007 Ort: Aquisgrana Alter: 22
Beiträge: 111
| N'Abend. Monogamie und Polyamorie sind für mich nicht an ein religiöses System gebunden. Es mag sein, dass der Grundgedanke der Monogamie bezogen auf den westlichen, d.h. judeo-christlichen Kulturkreis aus den alttestamentarischen Vorschriften folgt. Das System, welches im Islam existent war bzw. zu gewissen Anteilen noch ist (hat Nachtwölfin ja schon angesprochen), ist wiederum keine Monogamie, aber als Polyamorie kann es auch nicht bezeichnet werden, denn es ist ja spezifisch "Vielweiberei" für muslimische Männer gemeint - für die Frauen hingegen bleibt die jeweilige Beziehung strikt monogam, eben auf diesen Mann beschränkt, und somit restriktiv. Die Annahme, Polyamorie passe mehr zum Heidentum bzw. wäre einer heidnsichen Gemeinschaft innat lässt sich ja alleine dadurch widerlegen, dass hier in diesem Thread mehrere Leute, die eindeutig in irgendeine Strömung dieses breiten Konstruktes "Heidentum" bzw. "Neuheidentum" passen, bekundet haben, dass sie ein monogames Liebesleben vorziehen. Dass aber allgemein der Monotheismus das Konzept der Monogamie geprägt hat, bezweifle ich, denn in polytheistischen Kreisen könnte sie ebenfalls verbreitet sein...ich weiß zugegebenermaßen nicht, wie es in anderen Kulturkreisen um das Thema steht, z.B. im größtenteils hinduistischen Indien, in Japan (nicht gegenwärtig, denn mittlerweile wurden von der japanischen Gesellschaft ja westliche Werte übernommen, sondern in Japans isolatorischer Zeit), welches shintoistisch und buddhistisch geprägt ist, oder auch bei den Zoroastriern (die z.B. m.W.n. strikt monogam lebten). Polytheismus =/= Heidentum, obwohl diese Gleichsetzung von vielen hier im Forum (wahrscheinlich unreflektiert) betrieben wird. Im Kontrast zum Monotheismus das Heidentum zu stellen in Bezug auf solche Fälle wie hier ist daher ungenau. Eher sollte man sagen: "in den heidnischen / neuheidnischen / rekonstruktionistisch-heidnischen / was auch immer Bewegungen herrscht im Gegensatz zur christlichen / islamischen / jüdischen / <passende Lehre einsetzen> Lehre vor, dass..."...das ist aber jetzt reine Semantik, und eigentlich gar nicht auf das Thema bezogen. Die Beschränkung auf das Christentum (übrigens unter völliger Vernachlässigung des dem Christentum im Kern zugrundeliegenden Judentums - auch hier im Forum lese ich meistens "bei Christen" und selten "bei Christen und Moslems") als Ursache moderner sozio-kultureller Normen trifft nur auf Europa zu, da darf man nicht so generalisieren. Meine persönliche Ansicht zu der Sache: Ethik und Moral sind keine allgemeingültigen, festgeschriebenen Werte, sondern immer subjektiv. Sie sind relativ, nicht absolut. Ich persönlich gehe soweit, jeder Person (nicht jedem Kulturkreis / jeder Nation etc., sondern wirklich JEDER/M) völlig eigene Ansichten über Ethik und Moral zuzugestehen, sofern aus der Konsequenz für das Handeln dieser Person kein Schaden für andere entsteht. Im Klartext: Wer monogam leben möchte, soll dies tun, und ich werde sie/ihn nicht verurteilen. Wer polyamorös leben möchte, soll dies tun und ich werde sie/ihn ebensowenig verurteilen. Wer abstinent leben möchte oder im Gegenzug sich frei durch die Gegend "vögeln" will...siehe oben. Das alles unter der Voraussetzung, dass durch jegliche dieser Lebensweisen anderen kein Schaden entsteht. Ich persönlich könnte mir eine polyamoröse Beziehung nicht vorstellen, aber eben nur von meiner Warte aus - wie ich gern zu sagen pflege, ist das nur meine Meinung/mein Empfinden und als allgemeine Aussage nichts wert. Hier muss ich es mit einem Ausspruch des ("bösen Monotheisten" ) Rav Jeshua halten: "Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet.".In diesem Sinne shalom, Iblis
__________________ Al taster pameha mimeni - beyom zar li. Hate elay, elay ozneha - beyom ekra maher aneni. Geändert von Iblis (17.03.2009 um 03:42 Uhr) |
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| | #92 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Hürth Alter: 47
Beiträge: 50
| Hallo zusammen, ich habe mal: "Habe noch nix von gemerkt" angekreuzt. Für mich persönlich gab es nur die monogame Beziehung, warum eigentlich? Seit Anfang letzten Jahres lebe ich als Single und bin mehr oder weniger auf Selbstfindung und irgendwie hat da ein Mann kein Platz (im Moment). Von einem Bekannten habe ich vor Jahren erfahren, dass er mehrere Frauen hat und irgendwie kamen sofort negative Gefühle in mir hoch und das hat mich sehr erschreckt, warum ich so voller Hass und Wut darauf reagiert habe..... Wenn ich jetzt so über die 68er nachdenke, da habe ich bisher aber nur gelesen, dass es da gar nicht um Verbindlichkeit und Liebe ging sondern mehr um freies rumbumsen. Wie gesagt, da ich Baujahr 62 bin, kann ich da nur vom Hörensagen berichten. Interessanter fand ich da die Geschichten über unser Urahnen, wo die Frauen in Gruppen/Dorfgemeinschaften lebten, die Männer waren unterwegs und wenn sie ab und zu mit Beute heimkamen, suchten sich die Frauen ihre Liebhaber für eine Nacht und die da gezeugten Kinder wurden dann mit den anderen Frauen zusammen aufgezogen. Hmmm, irgendwie fand ich das dann auch nicht so prickelnd, der Mann nur als Futterlieferant und Samenspender. In arabischen Staaten gibt es ja öfter Männer mit mehreren Frauen, das kann ich mir irgendwie auch nicht vorstellen und vor allem wie dann das Verhältnis der Frauen untereinander wohl ist? Die werden ja garnicht gefragt, wenn der Mann sich ne Zweit/Dritt oder Sonstwas Ehefrau dazu nimmt. Mein Exfreund träumte immer von Sex mit zwei Frauen, die sich dann auch gegenseitig liebten. Das kann ich mir jetzt z.B. überhaupt nicht vorstellen, da ich mir Liebe/Sex usw mit ner anderen Frau überhaupt nicht vorstellen kann. Als ich dann mal mit ner Freundin in einen Swingerclub ging, traf ich dann Paare, die sich dann mit anderen Paaren zum Gruppensex trafen. Aber irgendwie kann ich mir sowas auch nicht vorstellen, obwohl sie wirklich sehr liebevoll usw. miteinander umgingen. Achso, bis auf den erstgenannten waren es alle KEINE Heiden. Neugierig bin ich schon, aber wie sowas in real aussehen kann, kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Wie meine Kinder noch kleiner waren, fand ich die Idee mit mehreren Elternpaare zusammen zu leben ganz spannend. Aber zusammenleben/wohnen oder tatsächlich zusammen ne Liebesbeziehung haben ist ja wieder was anderes. Rechtlich gesehen dürfte das ja dann auch Probleme geben: Wer von meinen Männern ist denn z.B. der rechtliche Vater? Und wenn ich dann schon an die Unterhaltsstreitigkeiten bei "normalen" Paaren denke, wie mag das dann mit mehreren Vätern/Müttern sein? Ich wüsste im Moment auch nicht, was ich tun würde, wenn ich mich in zwei Männer verlieben würde. Letzte Woche chattete ich in nem Singelboard mit einem Mann, der eine Frau nur für eine sexuelle Beziehung sucht. Da ich im Moment ja viel Zeit für mich selber brauche, dachte ich mal darüber nach zumal er dann wieder einschränkte, dass er auch mal zusammen essen gehen möchte, ins Kino usw. und ich mich dann wiederum frage: Wo ist denn der Unterschied zwischen einer reinen Sex-Beziehung und einer "normalen" Beziehung? Nur weil man nicht zusammen wohnt und sich nur alle paar Wochen real trifft und nicht fremdgeht? Mhh, früher war mir das alles irgendwie klarer, heute gibt es so viele Möglichkeiten, irgendwie habe ich den Überblick verloren. Liebe Grüße Andrea |
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| | #93 (permalink) | |
| Gefriergetrocknet Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im leeren Raum Alter: 28
Beiträge: 1.030
| hierein link zu einer wirklich tollen seite......für interessierte aller gruppen http://polyamorie.de/index.php?optio...d=42&Itemid=56 kleinerauszug aus dem riesigen poly-onlinebuch text : Zitat:
__________________ Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede. -Louis Armstrong | |
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| | #94 (permalink) | ||
| WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH | Zitat:
Wieso wird die Frage hieran ad absurdum geführt? Wieso wären die Monogamen nicht monogam, wenn sie sich in einen anderen verliebten? Auch wenn ich mich dazu entschieden habe, mit einem Menschen zusammen zu leben, weil ich diesen liebe, kann es doch vorkommen, dass ich einen anderen Menschen treffe (wo auch immer), in den ich mich verlieben würde, ohne dies konkret zu wollen. Liebe entsteht schließlich meiner Erfahrung nach einfach so, ohne dass es geplant wäre, mich zu verlieben. Liebe ist ein Kind der Freiheit - aus Freiheit entstanden kann sie nur in Freiheit bestehen. Ich selbst könnte mich dann dazu entscheiden, dieser zweiten Liebe nicht weiter nachzugehen, weil ich eben mit dem einen/ der einen leben will u. mich selbst konkret gegen diese zweite Liebe entscheide - auch wenn die Liebe sich nicht einfach so abstellen lässt. Ich kenne das selbst aus einem anderen Zusammenhang: viele Jahre lang liebte ich einen Mann, der allerdings nicht mich liebt(e). Trotzdem konnte ich mich nicht "einfach so" ent-lieben, nur weil er mir nicht das gleiche Gefühl entgegen bringt/brachte wie ich ihm. So wurde diese Liebe eben nur einseitig geliebt, weil das Ausleben aus genannten Gründen nicht möglich war. Nur weil ich nicht mit ihm zusammen sein/leben konnte, heißt das ja nicht, dass ich ihn plötzlich nicht mehr liebte. Er hat immer einen Platz in meinem Herzen. Genauso ist es doch m.E. mit Deiner Feststellung "dann wären die Monogamen nicht monogam u. die Frage ad absurdum geführt." Bigam wird die Sache ja erst dann, m.E., wenn Du Dich für eine zweite Liebes-Beziehung entscheidest u. diese mit dem zweiten Partner/Partnerin auch lebst bzw. auch sexuell auslebst in einer entweder "nur" sexuellen Partnerschaft oder in einer partnerschaftlichen Beziehung mit allem drum und dran. Polygam würde sie, wenn Du Dich für u.a auch sexuelle Partnerschaften mit mehreren Partnern entscheiden würdest. Und polyamor würde sie dann, wenn Du und Dein/e Partner/in sich dazu entscheiden würden, mehrere Beziehungen nebeneinander mit anderen Partnern zu führen, wobei alle Partner von allen Partnerschaften untereinander wüssten und damit einverstanden sind. Ich glaub, hier sollte aufgepasst werden mit den Definitionen (Wiki) der einzelnen Wörter: - monogam - polygam - polyamor -
__________________ Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt. Gautama Buddha | ||
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| | #95 (permalink) | |
| Gefriergetrocknet Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im leeren Raum Alter: 28
Beiträge: 1.030
| Zitat:
das trifft es wunderbar die freiheit des herzens ist die liebe.... ...........und polyamor leben und lieben zu können sollte man tatsächlich nicht mit anderen begrifflichkeiten wie polygamie etc. vertauschen..........auch wenns leicht fällt.........denn da ist doch ein unterschied
__________________ Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede. -Louis Armstrong | |
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