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Tarot und andere Wahrsagekarten Alles rund um die Kunst die Karten zu deuten, aber auch sie als Wegweiser zur eigenen spirituellen Entwicklung zu nutzen findet Ihr hier

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Alt 29.01.2007, 23:07   #21 (permalink)
Traumweberin
 
Benutzerbild von Lufthexe
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Hessen
Alter: 31
Beiträge: 20
Hallo Zusammen,

ich muss hier mal eine andere Meinung reinbringen.

Ich bin nämlich der Meinung, dass es sehr wohl ein Anfänger Deck gibt und zwar das bereits genannte Rider Waite (oder das Universale Waite, ist im Prinzip das Gleiche nur anders coloriert und gefällt Vielen besser).
Wie schon oben berichtet ist das RW ein Deck, dessen Symbolsprache recht eindeutig ist und sich somit eigentlich jedem recht leicht erschließt. Auch wenn ich jemandem die Karten lege, der sich überhaupt nicht mit diesen Themen befasst kann doch jeder etwas mit den Bildern anfangen.
Ausserdem nutzen sehr viele das RW oder haben es schon benutzt so dass man wenn man Hilfe braucht, weil man bei einer Legung mal ne Frage hat, leicht jemand findet, der einem Tipps geben kann.
Was auch ein besonderes Plus des RW ist das es zum einen die meiste Literatur dazu gibt, aber auch die Beste! Hier kann ich vor allem die Bücher von Hajo Banzhaf und Rachel Pollack empfhelen. Gerade das Buch "Gut beraten mit Tarot" von Hajo Banzhaf ist für mich das beste Tarotbuch für Einsteiger! Ich habe es gerade erst einer sehr guten Freundin geschenkt. In diesem Buch findet man wirklich alles was man über Tarot wissen muss und das in klaren Worten ohne jeglichen esoterischen Schnickschnack und mit leicht verständlichen Erklärungen sowie einer gut nachvollziehbaren Entschlüsselung der Symbolik und 24 ausführlich beschriebene Legemethoden, also schlicht alles was man am anfang wissen will und muss. (Ich sollte mal nen Werbevertrag aushandeln ).
Schließlich und endlich sind sicher weit mehr als die Hälfte aller auf dem Markt erhältlichen Decks an das RW angelehnt, so das man wenn man mit dem RW Deck arbeiten kann auch zu sehr vielen Anderen Decks sehr schnell zugang findet.

Ich bin der Meinung, dass die Smybolsprache des Tarot zu lernen ist wie jede andere Sprache auch, man muss zunächst mal die Vokabeln und Grammatik büffeln und wenn man die drauf hat, dann kommt die Intuition zum tragen, dann fängt man an die Feinheiten der "Sprache" zu entdecken, die Nuancen zu erkennen und frei zu "sprechen", zu spielen und zu jonglieren. Was bringt mir also ein Deck, das ich zwar wunderschön finde, zu dem es aber keine gescheiten Bücher gibt und über das ich mich auch mit niemandem austauschen kann. Das nehm ich doch lieber zur Hand nachdem ich schon ein paar Erfahrungen gemacht habe. Natrülich gibt es auch Leute die an die Sache rein Intuitiv rangehen und damit auch alleine klar kommen. Es gibt ja auch Leute, die eine fremde Sprache durch reines Zuhören lernen ... Aber ich denke nur den Wenigesten fällt das leicht und bei den Meisten würde es wohl eine Ewigkeit dauern ...

Ich bin am Anfang auch immer um das RW rumgeschlichen, weil es mich nicht so angesprochen hat und habe es mit einigen anderen Decks versucht (ich habe sicher weit über 80 Tarot und Orakeldecks und sammle leidenschaftlich weiter), aber im endeffekt kam ich nicht weiter. Als ich aber dann schließlich mal einen Vortrag zum Thema Tarot von Hajo Banzhaf hörte (nein! ich lrieg wirklich kein Geld von ihm!) machte es bei mir einfach nur "Klick". Ich machte meine Schotten auf und lies mich darauf ein und siehe da es funktionierte! Ich arbeite gerne mit dem RW und es hat mir auch den Weg zu anderen Decks eröffnet.

Liebe Grüße, Isinea
Lufthexe ist offline  
Alt 30.01.2007, 13:16   #22 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
Benutzerbild von Siat
 
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Ort: Fürth
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Beiträge: 3.641
Blog-Einträge: 8
Hallo Lufthexe,

nun ja, darüber lässt sich nicht wirklich streiten.
Schlussendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was er oder sie als "gut" empfindet.
Ich persönlich halte weder vom RW noch vom Crowley-Tarot etwas.
Beide sagen mir absolut gar nichts.

So pauschalieren, wie Du das tust, kann man einfach nicht.
Jeder hat seine eigene "Ansprechbarkeit", auch was Symbolismus anbelangt.

Ebenso wie ich interessanter Weise auch mit Hajo-Banzaf nicht wirklich was anfangen kann.
Da finde ich meine Deutungen lustiger Weise seltenst wieder, obwohl meine Deutungen von den Karten genauso zutreffend ist.

*Schulter zuck*
Wie gesagt, da muss halt jeder seinen Weg finden, auch beim Kartenlegen.


@ Morgain:
Du meinst das Avalon Tarot von Anna-Marie Ferguson?

Wenn Du magst...
Ich habe es hier liegen und habe es höchstens zwei Mal benutzt... Ist also fast noch wie neu, kann ich Dir das gerne schicken, wenn Du es haben möchtest.

Mir sagt es einfach nichts.
Kannst mir ja eine PN schicken, wenn Du magst.

Ich bin mit den Karten, die ich momentan benutze einfach glücklich und zufrieden

LG
Siat
__________________
Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben!


Von den Hohen erschaffen
zu lernen, zu lehren, zu wachen
Geboren in der Sterne Welten
Wandern und wandeln sie
Die Drachen
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Siat ist offline  
Alt 30.01.2007, 14:20   #23 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
Benutzerbild von Bock von Mendes
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Germania Magna
Beiträge: 733
Beitrag

Jo, es gibt verschiedene Avalon-Tarots:

http://www.tarotwelten.de/avalon.htm

http://www.aeclectic.net/tarot/cards/avalon/

Die Aeclectic-Seite stellt eine große Anzahl von Tarots vor - sehr zu empfehlen, wenn man nach einem neuen Deck sucht.
__________________
Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
Bock von Mendes ist offline  
Alt 30.01.2007, 21:53   #24 (permalink)
Traumweberin
 
Benutzerbild von Lufthexe
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Hessen
Alter: 31
Beiträge: 20
Hallo Siat,

klar muss jeder im Endeffekt seinen eigenen Zugang finden und es ist eben auch entscheidend wohin ich will und was für einen Anspruch ich habe.

Will ich wirklich den eigentlichen Symbolgehalt der Karten in seiner gesammten Vielfälltig- und Tiefgründigkeit sehen und verstehen können oder reicht mir mein eigener Zugang meine eigene Intuition, mein eigenes Verständnis. Keines davon ist besser oder richtiger als das Andere, in meinen Augen, es ist einfach anders.

Ich persönlich möchte wissen welche Symbole in den Karten zu finden sind und nicht nur Intuitiv arbeiten. Ich möchte verstehen was der Künstler sich bei der Erschaffung der Karten gedacht hat, was er ausdrücken will, sonst, finde ich, werde ich den Karten nicht gerecht, denn dann sehe ich nicht alle Facetten. Ich lese auch lieber ein Buch statt mir nur die Verfilmung anzusehen.
Zum Beispiel die Herr der Ringe Triologie, is toll verfimt worden und es kommt auch ziemlich nah an die Bücher, aber um die wirkliche ganze Aussage dessen verstehen zu wollen was J.R.R. Tolkien erzählen wollte muss man dann doch das Buch lesen und um es lesen zu können muss ich lernen was die Buchstaben zu bedeuten haben. (Ich hoffe du verstehst was ich damit ausdrücken will.)

Ansonsten bräuchte ich auch nicht mit Tarotkarten arbeiten, sondern könnte andere Divinationsmöglichkeiten nutzen oder wenn es denn Karten sein sollen, dann könnte ich meine Eigenen entwerfen ... aber da ich das nicht will, möchte ich mich auch auf die Karten einlassen und sie in jeder Facette sehen und verstehen können ... und dazu reicht, zumindest bei mir und nach meiner Erfahrung auch bei den meisten Anderen, die reine Intuition nicht.

Das is nunmal meine Meinung ...
Lufthexe ist offline  
Alt 13.01.2008, 14:59   #25 (permalink)
Asatru-Kampfhörnchen
 
Benutzerbild von Folkhere
 
Registriert seit: 16.05.2007
Ort: Nähe Hamburg
Alter: 50
Beiträge: 19
Tjaja, so unterschiedlich kann das sein .

Mein R-W-Deck ist jetzt immerhin schon etwas über 30 Jahre in Gebrauch (ja, so sieht es auch aus, aber es ist eben meins ). Es war mein erstes Deck, und alles, was ich danach getestet habe, war halt nix für mich, auch wenn manch interessantes dabei war.

Aber noch ein kleiner Tip für Morgaine: meiner Meinung nach bist Du in der Tat anfangs mit den Büchern von Acron (Hajo Banzhaf) gut beraten, wie hier ja schon öfter gesagt. Mir gefällt bei ihm vor allem, dass seine Bücher meist sehr praxisbezogen sind. Und falls Du Dich mit anderen mal nett über Deutungsmöglichkeiten austauschen möchtest, kannst Du ja mal seine Seite (Hajo Banzhaf - Tarot und Astrologie) ausprobieren, da gibts ein Forum, in dem man sich darüber austauschen kann - war zwar selber schon länger nicht mehr dort, aber ich habe da sehr nette und kompetente Leute in Erinnerung . Auch Erfahrungen mit zahlreichen Legesystemen werden dort besprochen.

Viel Freude mit den Karten, aber nie vergessen: Tarot warnt und rät, aber es bestimmt Dich nicht! Ich weiss, eine Binsenweisheit, aber ich hab schon zu viele Leute erlebt, die regelrecht abhängig wurden und ohne Ziehen einer Karte die eigene Wohnung nicht mehr verliessen ...

Liebe Grüsse

Volker
__________________
Wer zu sich selber steht, ist immer auf der richtigen Seite, kann aber nicht immer jedem liegen !

Gesegnet ist der Geist, der selbst für Zweifel zu klein ist.

Dreymdu ekki - vertu!
Folkhere ist offline  
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