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| Tarot und andere Wahrsagekarten Alles rund um die Kunst die Karten zu deuten, aber auch sie als Wegweiser zur eigenen spirituellen Entwicklung zu nutzen findet Ihr hier |
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| | #1 (permalink) |
| blümche Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Ukraine Alter: 22
Beiträge: 375
| tarot_mythologie? HAllo, Was versteht ihr unter Tarotmythologie? ich habe diesen begriff einmal gesehen, da ging es um horoskope,karma, griechische götter. Was denkt ihr davon?
__________________ komm auf die dunkle Seite, wir haben Kekse Äå Áîã òåáå ïîñ³ÿâ, òàì öâ³òè. Àôðèêàíñüêå ïðèñë³â'ÿ. Lingua mortua sola lingua bona est. The only good language is a dead language. |
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| | #2 (permalink) |
| Z.Z. away (Admin) | Hm, naja, das Tarot beinhaltet durchaus mythologische Elemente. Was meinst Du denn genau? Oder worauf möchtest Du genau hinaus? LG Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap |
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| | #3 (permalink) |
| blümche Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Ukraine Alter: 22
Beiträge: 375
| versteht man darunter eher etwas historisches (was man früher unter bestimmten elementen und symbolen meinte) oder eher etwas von heute beeinflusst (was amn individuell ehute darunter meinen könnte, persöhnliche wahrnehmung u so) wird..ich bin ein wenig verwirrt in dieser formulierung.
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| | #4 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Am ehesten würde zu Teilen des Tarots die Archetypen passen: Archetypus – Wikipedia
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. |
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| | #5 (permalink) |
| XVIII - Der Mond Registriert seit: 02.04.2007 Ort: keinen Festen, seit Sept. 2008 auf Reisen
Beiträge: 155
| Hinter dem Begriff Tarotmythologie würde ich die mythologischen Ursprünge des Tarot vermuten. Das Tarot ist auch nur eine Sparte im großen Bereich der Wahrsage- oder Orakelkarten bzw. ist es eben kein Wahrsagekartenspiel, genauso wie die Kipperkarten kein Tarot sind. Auch die Lenormandkarten, Tarock, Skatkarten, Zukunfts- und Karmakarten sind kein Tarot, obwohl sie als solches missbraucht werden können. Das Tarot an sich ist mythologisch als erstes im ROTA der Rosenkreuzer zu finden. Davor gab es hermetische bzw. alchimistische Deutungen eines kabbalistischen Baumes, die in späteren Logen und Orden zu einer elementaren Zuordnung führten (Baum des Lebens: 7 Planeten + 12 Tierkreiszeichen + 4 Elemente = 23 Karten der großen Arkana). Mythologisch gibt es auch mehrere Quellen für das Tarot, die Ägyptische, die Babylonische und die Extraterrestische. Die Übermittler und die Bewahrer dieses Wissens sind eindeutig die Juden, sie haben in der Diaspora auch dieses Wissen in der Welt verteilt. Das Tarot hat einen kabbalistischen Ursprung. In Ägypten erwarb das Volk Israel das Wissen um die Tafeln des Thoth, ein Wissen das ihnen verboten war. Selbst in Ägypten war dieses Wissen bereits Geheimwissen und wurde nur unter Eingeweihten auf Tempelebene weiter gegeben. Die Spekulationen gehen soweit, dass der Exodus, also der Auszug (Flucht) aus Ägypten von Magie begleitet wurde. Also die Strafen Gottes für die Ägypter magische Arbeiten der Israeliten waren, welche in dem großen Geheimnis geweiht waren. Alles was im 2.-5, Buch Moses zu finden ist, kann auch magisch erklärt werden, sollten die Israeliten die Tafeln des Thoth kennen und in ihre Religion integriert haben. Die Babylonische Variante sagt, dass das Tarot aus Babylon stammt und dort von Juden in ihrer Gefangenschaft erlernt wurde. Sie konnten dieses Wissen später benutzen um Israel stark zu machen, doch wie auch in Ägypthen sorgte die elitäre Weitergabe dieses Wissens für baldiges Verschwinden aus der Öffentlichkeit. Über die Diaspora gelangte das Wissen dann ins Mittelalter und wurde dort als hermetische oder christliche Kabbala assimiliert und ist heute auch so in den Karten des Tarot noch vorhanden. Die 22 hebräischen Buchstaben sind identisch mit den Tafeln des Toth, also auch mit den 22 Pfaden im kabbalistischen Baum. Das mysteriöse 23. Element, welches in der 23ten Karte des Tarot zu finden ist, kam erst Ende des 19. Jhd. dazu. Im Crowley-Tarot ist diese Karte schwarz, im Zen-Tarot ist es die Meisterkarte. Traditionelle kabbalistische Tarots enthalten diese Karte nicht, da das Element Erde dem Sefiroth Malkuth zugeordnet wird, und somit kein Pfad im Baum selber ist, sondern eine seiner Sphären. Daher wird die 23. Karte auch heute eher mit dem Überbewusstsein, also dem göttliche Mensch gleichgesetzt, also eine Art Supertrumpf, da Malkuth alle vier Elemente als Manifestation des Baumes bereits in sich trägt. All dieses Gerangel, also die hermetisch-esoterischen Zuordnungen des Tarot zum Tierkreis und den Planeten, die kabbalistische Interpretation und deren mythologischen Ursprünge verbergen sich möglicherweise hinter dem Begriff Tarotmythologie.
__________________ "Glaubet den Lehrern nicht, glaubet den Büchern nicht, glaubet auch mir nicht - glaubet nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch und anderen zum Wohle erkannt habt." Buddha |
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| | #6 (permalink) |
| blümche Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Ukraine Alter: 22
Beiträge: 375
| dann kann man wohl den begriff mythologie zu vielen dingen anpassen? runenmythologie, seelemythologie, orakelmythologie...
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| | #8 (permalink) |
| blümche Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Ukraine Alter: 22
Beiträge: 375
| danke, ich habe es eher allgemein gefragt
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| | #9 (permalink) | |
| Ⓩ Ⓔ Ⓝ Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Germania Magna
Beiträge: 736
| Zitat:
Ich mag solche Legenden, denn sie regen meine Fantasie an, was wiederum der Arbeit mit dem Tarot effektiven Nutzen bringt, Auch wenn es heute üblich ist, Fakten und Mythen streng zu trennen, so erfüllt die unwissenschaftliche Vermischung in der Esoterik einen kognitiven Zweck.
__________________ Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter. Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt. Ein freier Geist ist unbesiegbar. | |
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