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Tarot und andere Wahrsagekarten Alles rund um die Kunst die Karten zu deuten, aber auch sie als Wegweiser zur eigenen spirituellen Entwicklung zu nutzen findet Ihr hier

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Alt 19.03.2007, 15:23   #1 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von Ekletia
 
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Erfahrungen mit dem Ägyptischen oder Crowley-Tarot

Da ein Forum auch ein Ort sein soll zum Austausch hier ein Ort für eure Erfahrungsberichte.

Hier meiner:

Am Freitag legte ich mir eine Tageskarte:

Die zehn der Schwerter - Untergang

Ich bekamm einen kleinen Schreck, da diese Karte auf für Trennung stehen kann.

Ich versuchte nicht mehr dran zu denken.

Aber dann, am Abend kam eine Freundin zu mir und erzählte mir sie haben sich an diesem Abend von ihrem Freund getrennt.

Ich wusste nicht ob ich traurig oder erleichtert sein sollte, aber es war ein krasses Erlebnis.
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Alt 22.03.2007, 22:44   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Sowas passiert mir ständig mit der Tageskarte. Am Anfang ist das ziemlich faszinierend, später Normalität.
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Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
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Alt 23.03.2007, 20:56   #3 (permalink)
Panta rhei
 
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Das interessante an den Bedeutungen der Karten ist, dass sie sehr viel tiefer gehen können als die fragmentarischen Kurzbedeutungen..
Deswegen hab ich relativ schnell aufgehört, für eine Karte sofort eine Bedeutung bereitzustellen, da dies als Affirmation ja bereits abgespeichert wird und sogleich eine weitere Bedeutung verdeckt.
Manchmal stellt sich auch die Frage, auf welcher Ebene.. und diese Aufteilungen gibt es ja innerhalb des Tarot.. jenes oder welches zum Ausdruck kommt..
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Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
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Alt 24.03.2007, 19:58   #4 (permalink)
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Richtig. Man sollte die Karten für die eigene Persönlichkeit deuten lernen.

Z.B. ist die Neun der Schwerter ("Grausamkeit") für mich mit Sport und Wettkampf verbunden. An meinen Trainings-Tagen erscheint sie besonders häufig als Tageskarte. Natürlich bin ich kein "grausamer" Mensch. So habe ich die Bedeutung dieser Karte kennen gelernt.
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Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.03.2007, 17:29   #5 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Natürlich haben Tarot-Karten, und wie ich finde vor allem die des Thot/Crowley-Tarot, viele unterschiedliche Bedeutungen, und bestimmt ist nicht jede auf den ersten Blick ersichtlich.

Ein so klares Ergebnis, wie in meinem am Anfang geschilderten Fall, hatte ich allerdings bisher noch selten (fang ja auch erst an mit dem konsequenten Tageskartenziehen).

Mir gefällt es inzwischen sogar fast besser wenn die Bedeutung nicht sofort auf den ersten Blick erkennbar ist, weil mich die Karte so dazu bringt den Tag nochmal am Abend Revue passieren zu lassen, genau über alles nachzudenken und es zu reflektieren.
Im Laufe dieser Überlegung klärt sich die Karte meistens und ich gewinne einen besseren Blick für den vergangenen Tag.

Aber hier soll es ja nicht nur um das Tageskartenziehen gehen
was habt ihr sonst so für Erfahrungen mit dem Crowley/Thot-Tarot gemacht?
Ekletia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2007, 18:43   #6 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Ich arbeite seit zwanzig Jahren mit dem Crowley und bin sehr überzeugt davon.

Tageskarten lege ich nur als Hinweise für den Tag, zum kreativen Wahrnehmen und Arbeiten, nicht als Klärung oder gar zur Voraussage.

Adrian
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Alt 02.04.2007, 01:50   #7 (permalink)
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Ich möchte noch ergänzen, dass man sich auch von negativen Tageskarten nicht von seinen Vorhaben abbringen lassen sollte. Was passieren soll, passiert - davor kann man nicht weglaufen. Manchmal ist auch ein Scheitern auf lange Sicht eine fruchtbare Lektion.
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Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2007, 23:13   #8 (permalink)
XVIII - Der Mond
 
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Idee

Guten Abend Ekletia,

Zitat:
Zitat von Ekletia Beitrag anzeigen
Die zehn der Schwerter - Untergang

Ich bekamm einen kleinen Schreck, da diese Karte auf für Trennung stehen kann.
Achte nicht so sehr auf die Namen unter den Karten, sie sind falsch und stehen eher selten im Zusammenhang mit der Bedeutung die diese Karten wirklich für Dich haben. Du solltest meiner Meinung nach auch nicht das Aleister-Crowley-Tarot benutzen, sondern das Lady-Frieda-Harris-Tarot zu rate ziehen. Jetzt werden sich einige wundern und denken, 'das ist doch ein und das selbe', doch das stimmt so nicht.

Benutzt Du das Thoth-Tarot als Crowley-Tarot, basieren Deine Deutungen auf die kabbalistisch-alchimistische Analyse der Karten. Du müsstest also den Lebensbaum, die Planeten, die vier Elemente und vor allem die komplexe Mystik des Golden Dawn für eine solide Deutung zu Rate ziehen. Diese Methode wird auch oft als die Männliche-Deutung bezeichnet und basiert auf ein gigantisches Wissen und ist eher Kopflastig, als dass der Fragende auf seine Gefühle hört. Autoren die dieses Wissen für ihre Deutungen benutzen sind Gerd Ziegler und Hajo Banzhaf, die übrigens beide sehr schöne Bücher zum Thoth-Tarot geschrieben haben.

An Deinen Worten erkenne ich aber, dass Du vermutlich der weiblichen Fraktion angehörst und daher evtl. besser mit diesem Tarot zurecht kommen wirst, wenn Du es als Lady-Frieda-Harris-Tarot benutzen tätest. Lady Harris hat die Bilder gezeichnet und sich oft nicht an die Vorgaben von Crowley gehalten. Ihre Kunst zeichnet ansich dieses Tarot aus.

Das Harris-Tarot wird wie ein Rorschach-Test benutzt. Dazu ist es aber wichtig die Bezeichnung am unteren Kartenrand zu verdecken oder völlig verschwinden zu lassen, da gerade Wörter wie Untergang, Grausamkeit oder Fehlschlag völlig falsche Interpretation verursachen. Beim Harris-Tarot sind es die Formen und Farben, die Richtungen der Bewegungen auf der Karte und die Bilder selber die gedeutet werden sollten. Analogien zur Kabbalah oder der Astrologie sind hier nicht nötig, können aber gut eingebracht werden.

Halte somit die Karte so, dass die Bezeichnung nicht zu erkennen ist (schon die Übersetzung aus dem englischen hat viele Fehler hinein gebracht). Und dann betrachte die Karte, sauge sie regelrecht auf, denn dann wird Dein Bauch- oder Herzgefühl von ganz alleine eine Deutung offenbaren, nämlich Deine Deutung und darum geht es. Lass den Kopf vorerst aus dem Spiel, fühle die Karte, genauso wie Runenmeister die Rune fühlen, wenn sie diese mit ihrem Körper nachbilden. Sei das Bild - um mit den Worten von Jürgen Stutzinger zu sprechen - "Du bist der Ball, ähm die Karte.".

Autoren die sich mit dem Harris-Tarot befassen sind vor allem Angeles Arien und Susanne Peymann. Gerade Frau Peymann bringt als graduierte Psychologin sehr viel Tiefenpsychologie mit in ihre Analysen der Karten. Denn darum geht es, die eigenen Bilder, welche in uns verborgen liegen durch das Bild auf der Karte anzusprechen.

Viel Erfolg.

A.
Alheris ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2007, 16:04   #9 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Zitat:
Zitat von Alheris Beitrag anzeigen
Guten Abend Ekletia,

Achte nicht so sehr auf die Namen unter den Karten, sie sind falsch und stehen eher selten im Zusammenhang mit der Bedeutung die diese Karten wirklich für Dich haben.
Ich orientiere mich bei der Deutung keineswegs am Namen der Karte. Wie kommst du darauf.
Die Deutung hab ich aus dem Buch für das Thot-Tarot, mit dem ich von Anfang an gearbeitet und schon gute Erfahrungen gemacht habe.
Die Karte hat viele Deutungen, für mich war in diesem Fall eben diese eine Deutung interessant.

Zitat:
Zitat von Alheris Beitrag anzeigen
Du solltest meiner Meinung nach auch nicht das Aleister-Crowley-Tarot benutzen, sondern das Lady-Frieda-Harris-Tarot zu rate ziehen.
Warum, bloß weil ich ne Frau bin? Ich fühle mich wohl mit dem Crowley-Tarot und kann gut damit arbeiten, dass sind für mich auch die Kriterien nach denen ich meine Karten wähle und nicht danach ob sie meinem Geschlecht entsprechen.

Zitat:
Zitat von Alheris Beitrag anzeigen
Autoren die dieses Wissen für ihre Deutungen benutzen sind Gerd Ziegler und Hajo Banzhaf, die übrigens beide sehr schöne Bücher zum Thoth-Tarot geschrieben haben.
Ich arbeite mit dem Buch von Akron und Hajo Banzhaf "Der Crowley-Tarot" und bin sehr zufrieden damit.
Sie haben vielseitige und ausführliche Deutungserklärungen und die "Analogen Entsprechungen" unter die auch die Verbindung zur Kabbala fällt sehe ich oft nur als Hilfe wenn man sich weiter mit der Karte auseinandersetzen will, aber nicht als Deutungshinweis.

Zitat:
Zitat von Alheris
Beim Harris-Tarot sind es die Formen und Farben, die Richtungen der Bewegungen auf der Karte und die Bilder selber die gedeutet werden sollten. Analogien zur Kabbalah oder der Astrologie sind hier nicht nötig, können aber gut eingebracht werden.
Genau so läuft die Deutung bei Akron und Banzhaf für das Crowley-Tarot auch ab, wenn du die Bücher von Banzhaf lobst, solltest du das doch wissen.

Trotzdem danke für deinen Beitrag,

Ekletia
Ekletia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2007, 16:43   #10 (permalink)
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Huch, was für Energien. *Kopfeinzieh*
Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht, dass mir solche Wellen entgegen schlagen. Erschreckend, dass ich hier so falsch verstanden wurde. Holla die Waldfee.

Zitat:
Zitat von Ekletia
Ich orientiere mich bei der Deutung keineswegs am Namen der Karte. Wie kommst du darauf.
Ich komme darauf, weil Du ihn erwähnst, Du von anderen darauf hingewiesen wirst und die Karte in einem Kontext betrachtet, die sie nicht verdient hat. Eine 10er Karte ist Vollkommenheit, genauso wie 5 Finger an der rechten und 5 Finger an der linken Hand das Greifens darstellen. Wir leben und rechnen nach dem Dezimalsystem, es stellt den Abschluss eines Kreises und Höhepunkt einer Reise dar. Diese Karte mag sicher etwas Kopflastig sein, doch steht sie nicht für Trennung und schon gar nicht für einen Untergang. Falsche und unruhige Gedanken, sicher auch ein ruinöses Bewusstsein, aber kein wirklich negatives Ereigniss, nicht mal eine Tendenz dorthin sind in dieser Karte vorhanden.
Wenn Du diese Karte allerdings anders betrachtest, dann ist völlig in Ordnung. Vielleicht habe ich meine persönliche Einstellung zu dieser Karte zu sehr ins Spiel gebracht, dann tut es mir leid.

Zitat:
Zitat von Ekletia
Die Deutung hab ich aus dem Buch für das Thot-Tarot, mit dem ich von Anfang an gearbeitet und schon gute Erfahrungen gemacht habe.
Die Karte hat viele Deutungen, für mich war in diesem Fall eben diese eine Deutung interessant.
Dann kann ich Deine Aussage zu dieser Karte noch weniger verstehen. Das Buch Thoth berichtet von einer ungezähmten und ungemilderten Energie der Idee, den Höhepunkt des Verstandes, der schon fast wahnsinnig geworden ist. Es berichtet weiterhin von der Ruhelosigkeit der Geistesgestörten und die Logik der Philosophen.

Es gibt eine andere Deutung die auch in Hajo Banzhaf Analgie-Tabellen zu finden ist. Dafür bin ich aber der falsche Ansprechpartner, denn sie bezieht sich auf die Sonne im Zeichen der Zwillinge, also einer Zerrüttung und ein Auseinanderbersten von Energien. Also den hier schon erwähnten Wahnsinn. Nun könnte man noch die einzelnen Schwerter genau untersuchen, denn dort findet man Crowleys Einfluss auf diese Karte wieder. Jedes Schwert steht für ein Sephirot, und dort ist auch wieder ein evtl. Hinweis zu finden, der in der Zersplitterung zweier Schwerter dargestelt wird. Aber unter dem Hinzuziehen der Kabbalah bedeutet diese Symbolik den Untergang des Intellekts.

Die Essenz dieser Karte ist: Wahnsinn und Genie liegen sehr dicht beieinander.

Das Buch Thoth schweift hier nun wieder etwas ab, da Crowley oft das I Ging zu rate zieht. Banzhaf erweitert das ganze noch um die Runen und vielen anderen Analolgien, die ich nicht imme nachvollziehen kann.

Zitat:
Zitat von Ekletia
Warum, bloß weil ich ne Frau bin? Ich fühle mich wohl mit dem Crowley-Tarot und kann gut damit arbeiten, dass sind für mich auch die Kriterien nach denen ich meine Karten wähle und nicht danach ob sie meinem Geschlecht entsprechen.
So meinte ich das nur andeutungsweise und bezog mich eher auf Crowley und seinen "angeblichen" Einfluss auf das Thoth-Tarot. Denn der gute Aleister hat hier nur die Ideen gebracht, Lady Harris hat sie umgesetzt. Das Tarot sollte von Anfang an Harris-Tarot heissen, denn sie hat es gemalt. Crowley hat nur gemeckert, permanent hat er Friedas Arbeiten verworfen, manchmal musste sie einige Karten bis zu zehn mal malen und er war immer noch nicht zu frieden. Lady Harris war selber initiierte Magierin im Golden Dawn und teilte Crowleys Meinung nicht immer, er war ihr suspekt und so zerstritten sie sich.

So kam es, dass sie die Karten gegen seinen Willen veränderte und zum Teil ihre eigenen Ideen mit einbrachte. Deshalb sollte diese Tarot wenn schon, dann Harris-Crowley-Tarot heissen.

Zitat:
Zitat von Ekletia
Ich arbeite mit dem Buch von Akron und Hajo Banzhaf "Der Crowley-Tarot" und bin sehr zufrieden damit.
Sie haben vielseitige und ausführliche Deutungserklärungen und die "Analogen Entsprechungen" unter die auch die Verbindung zur Kabbala fällt sehe ich oft nur als Hilfe wenn man sich weiter mit der Karte auseinandersetzen will, aber nicht als Deutungshinweis.
Ein sehr schönes Buch, ich habe selber Jahrelang damit gearbeitet. Ich finde Hajos Tabellen sehr interessant und seine Arbeiten über die Zahlen. Aber zum Harris-Tarot entwickelte ich eigene Gedanken und möchte daher einfach nur darauf hinweisen, ohne Dich damit anzusprechen, dass es hier nur um eine Betrachtung der Karten geht, schon gar keiner Absoluten.

Ich würde Hajo Unrecht tun, wenn ich behaupte, dass viele seiner Interpretationen Fehlerhaft sind oder schlicht und einfach nicht stimmen, denn Crowleys Buch bringt zuviel Verwirrung ins Spiel. Es war halt seine Macke alles in eine Kala zu verwandeln und Hajo benutzt seine Arbeiten im Liber 777, die auch umstritten sind. Aber das sind nur Kleinigkeiten, seine Bücher sind ansonsten sehr gut gelungen.

Zitat:
Zitat von Ekletia
Genau so läuft die Deutung bei Akron und Banzhaf für das Crowley-Tarot auch ab, wenn du die Bücher von Banzhaf lobst, solltest du das doch wissen.
Habe ich irgendwie das Gegenteil behauptet?

Zitat:
Zitat von Ekletia
Trotzdem danke für deinen Beitrag,
Nein, ich habe zu danken.

A.
Alheris ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.04.2007, 03:02   #11 (permalink)
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Nur um Mißverständnissen vorzubeugen:
Aleister Crowley-Tarot und Lady Frieda Harris-Tarot sind das gleiche. Ich bin nicht sicher, ob Ekletia das richtig verstanden hat. Alheris hat schön geschrieben, vielleicht schon zu schön für Ekletia.

Dass Crowley im Buch Thoth bei der Zehn der Schwerter von der "Logik von Geistesgestörten und (der meisten) Philosophen" spricht, sehe ich als weiteren Beweis dafür, dass Crowley nie ein besonders philosophischer Mensch war. Ich würde ihn weniger als kopflastig, sondern mehr als Gefühlsmensch sehen. Also hatte er durchaus eine ausgeprägte weibliche Seite. Von daher kann man ruhig weiter vom Crowley-Tarot sprechen, auch wenn man auf intuitive Deutung abzielt. Oder man sagt einfach Thoth-Tarot, und ist des ganzen Ärgers enthoben.

Ekletia wollte aber eigentlich Erfahrungsberichte hören. Dort sollten wir weiter machen. Der Rest ist graue Theorie.
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Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2007, 07:31   #12 (permalink)
Panta rhei
 
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Also ich kann mich noch recht gut daran erinnern, wie es anfing.. ich breitete das Kartendeck erstmal aus und schaute mir die Bilder eine ganze Weile an und spürte am Anfang eine gewisse Entschlusslosigkeit..

Die Bilder waren zum einen sehr intensiv und die Symbolsprache mir nicht geläufig..

Bevor ich dann anfing, mit den Karten zu hantieren, hab´ ich mir allerhand Lektüre vorgeknüpft, wobei einige Bücher zu sehr auf psychologische Affirmationen ausgerichtet waren, andere widerum zu wenig an Input gaben, um hinter die Symbolwelt zu steigen.

Unweigerlich stieß ich schließlich auf die Ausführungen tomegatherions, dem Liber al und kabbalistischen Elementen.. Jetzt bekam das ganze mehr Struktur..

Während dieser Zeit natürlich die Tageskarten, die kleinen und grösseren Legemuster und eine immer intensivere Einstimmung auf intutive Deutungserlebnisse.
Zeitweise wusste ich während der Fragestellung, in welche Richtung das Blatt weisen wird.
Die Deutungsrahmen haben sich im Laufe der Zeit immer weiter ergänzt, zeitweise hab`ich das ganze dann zur Seite gelegt, weil ein wenig "overload"

Interessant ist es allemale für mich gewesen festzustellen, welcher Ausdruck und Sinngehalt und auch welche "Kraftquelle" aus der jeweiligen Karte hervorgeht. Das gilt ausnahmslos für jede Karte, also auch augenscheinlich "Negativen"..

Ich habe auch festgestellt, dass ich das Thot Tarot nicht aus dem Zusammenhang reissen kann, soll heissen, dass der "okkulte" Informationsgehalt eng verknüpft ist, mit den dahinter stehenden Aussagen zu Magick.
Die grossen Arcanen begreife ich als Bewusstseinsgrade, die verbildlichten Formen, die teilweise wie rituelle Handlungen dargestellt sind, entsprechen natürlich der "Lehre" des Decks, doch mittlerweile habe ich für mich persönlich festgestellt, dass Bild x oder y auch ganz anders aussehen könnte
Da ein bischen Kaballaballa-Lebensbaum Hintergrundwissen bei der Struktur des Decks ganz gut kommt, brachen auch gleich weitere Fragen aus, die aber hier etwas off top wären, wie z.B die Anzahl der Pfade, der Sephirot u.s.w..

Mittlerweile lege ich ziemlich selten mit dem Thot Tarot, da ich für mich andere Herangehensweisen entwickelt habe, spannend aber bleibt, dass ich mich von den "vorgegebenen" (die ja auch nur Anhaltspunkte sind) Deutungsspielräumen gelöst habe und gerade im Zusammenspiel mehrerer Karten geradezu einen eigenen Kommunikationsfluss festgestellt habe.

Heute lege ich wenn, dann zur Inspiration. Gerne auch dann, wenn ich mich mal wieder freuen möchte über umgekehrte Pentagramme, blutigen Stäben, überfüllte Kelche und närrische sich selbst leuchtende Wagenlenker... einfach köstlich.. sehr sehr kreativ
Dabei gibt es für mich die Ebene des Blatts, die des Legenden und die des Bewusstseins, die die Bedeutungen ganz nach seinem Urheber in den Kontext eines Willens stellen, die die einzelnen ach so schwer wiegenden Aussagen doch nur dazu nutzt, um den Fokus nicht zu verlieren, sich also auch nicht in den Karten zu verlieren, die sind ja nur Teil des Spiels, was den Willen auf fast schon magische Weise wieder und wieder vor die gleichen Fragen stellt und ein Vehikel zur Sinnfindung und auch ein Instrument zur Sinnschaffung darstellt.

Gruss
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Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
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ahira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2008, 17:49   #13 (permalink)
Fluffy Bunny
 
Benutzerbild von Aaron
 
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Reden

Was ich an Crowleys Tarot sehr ansprechend finde ist die Vielschichtigkeit der Symbolik in den Karten.

Er vereinigt astrologische, hermetische, kabbalistische und mythische Symbole innerhalb einer ganzen Karte.

Das Tarot nutze ich ausschließlich als Hauptdeck für alle Aspekte.
Lebensfragen, aber auch psychologische tiefgründige Fragen, sowie auch
Allgemeines.

Wobei ich bei allgemeinen Fragen doch lieber zu einem Orakelkartendeck
tendiere, da man für solche Fragen keine symbolische Vielschichtigkeit braucht.
Aaron ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.07.2008, 13:22   #14 (permalink)
°Celtoi°
 
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Zitat:
Zitat von Ekletia Beitrag anzeigen
Am Freitag legte ich mir eine Tageskarte:
Die zehn der Schwerter - Untergang
Ich bekamm einen kleinen Schreck, da diese Karte auf für Trennung stehen kann.
Ich versuchte nicht mehr dran zu denken.
Aber dann, am Abend kam eine Freundin zu mir und erzählte mir sie haben sich an diesem Abend von ihrem Freund getrennt.
Ich wusste nicht ob ich traurig oder erleichtert sein sollte, aber es war ein krasses Erlebnis.
Ganz ehrlich, wenn ich so auf Tarot-Karten reagieren würde,
dann würde ich es lieber sein lassen.
Bran ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.08.2008, 17:50   #15 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Hallo Hugo,

hui da hast du ja weit nach hinten im Forum gegriffen.

Auf dein Kommentar bezogen:
Danke für deine Sorge (so hab ich das jetzt mal verstanden), aber ich glaube ich arbeite schon lange genug mit Tarot allgemein und auch mit dem Crowley-Tarot, dass ich diese Warnung von dir nicht mehr brauche (wie du siehst hab ich es bisher auch ganz gut überlebt )
Wie gesagt, trotzdem Danke!
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Ekletia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2009, 11:17   #16 (permalink)
Reisende
 
Benutzerbild von Leanne
 
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Hallo!

Hier folgt ein frischer Erfahrungsbericht: Um es gleich zu Anfang sagen, ich bin Tarot-Anfängerin und hab daher auch beim Durchlesen der vorhergehenden Beiträge (insbesondere was die verschiedenen Deutungsperspektiven des Crowley-Tarots betrifft) vieles nicht verstanden.

Ich ging also recht unbedarft an die Sache heran und legte mir am 6.01. das "Keltische Kreuz", um meine momentane Ausgangslage zu orakeln, folgte dabei einem Legesystem, wie sie im Buch von Gerd Ziegler "Tarot als Spiegel der Seele" unter 3b (Legeweise für körperorientierte Menschen) beschrieben steht.

Das Resultat: Überraschend war für mich die Übereinstimmung/Sychronizität einzelner Karten mit Aspekten, die mir bereits bei meiner schamanischen Arbeit innerhalb der letzten 4 Monate begegnet sind. Von 10 Karten sind mir 3 bereits begegnet, u.z.

Karte 1
- die VIII der Arkana (personifiziert als vermummte Gestalt mit einer Waage bei einer Reise in die Obere Welt)
Karte 2
- das AS der Stäbe (Feuerelement) entspricht meiner momentanen "Medizin"
ich arbeite gerade mit diesem Element.
Karte 5 (Vergangenheitsaspekt)
- XI der Arkana (Lust/Stärke) habe ich bereits vor einem halben Jahr als Karte gezogen.

Darch diese Übereinstimmungen ergibt sich für mich ein Bezugsrahmen, um auch die anderen Karten zu verstehen, wobei allerdings genug Fragen offen bleiben. Vielleicht habe ich mir für den Anfang ein zu komplexes Legesystem gewählt.

Weitere Auffälligkeiten:

Übergewicht von Stäben und Kelchen (jeweils 3) und 2 Schwerter-Karten, 3 x große Arkana, aber keine Scheiben.

Da ich im Jahreskreis mit Elementen arbeite, schließe ich daraus dass es für mich im Moment noch nicht um die "Erdung" von Aspekten geht.

(Aber keine Ahnung ob man tarot-mäßig da so rangehen kann).

9 der Schwerter: habe ich übrigens auch gezogen, sehe da für mich aber keinen Sportaspekt, sondern das, was da so im Buch steht, trifft schon zu, auch wenns mir nicht passt...

Schwierigkeiten habe ich mit der letzen Karte die den Schlüssel darstellen soll:
8 der Stäbe - Schnelligkeit

hat jemand Erfahrung mit Deutungsaspekten dieser Karte?
--------------------------------------------------------------------------
Schönes Neues Jahr allen!
Leanne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2009, 14:04   #17 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
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Zitat:
Zitat von Leanne Beitrag anzeigen
...
Übergewicht von Stäben und Kelchen (jeweils 3) und 2 Schwerter-Karten, 3 x große Arkana, aber keine Scheiben.
...
Schwierigkeiten habe ich mit der letzen Karte die den Schlüssel darstellen soll:
8 der Stäbe - Schnelligkeit

hat jemand Erfahrung mit Deutungsaspekten dieser Karte?
Die Stäbe und Kelche zeigen, dass Du viel natürliche Kraft und Gefühl hast, und damit auch eine starke spirituelle Kraft. Das Fehlen der Scheiben, und auch die 8 der Stäbe deuten darauf hin, dass Du Dich erden solltest, weil Deine Kraft sonst in hastigen Aktionen zu schnell verpufft. Also arbeite mit dem Element Erde, und Du wirst den Ausgleich (siehe Arkana VIII) finden, den Du brauchst.
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Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2009, 11:39   #18 (permalink)
Reisende
 
Benutzerbild von Leanne
 
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Beiträge: 97
Danke!

Bin schon dabei, arbeite im Yoga grad am Wurzelchakra. Energiearbeit auf der körperlichen Ebene hat ja was sehr erdendes.

Ansonsten: Was meine berufliche Neuorientierung betrifft, die in diesem Jahr ansteht, kann ich da leider noch nichts erden, da mir eine klare Ausrichtung fehlt. Bin gespannt, wie sich das so entwickelt.
Leanne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2009, 12:55   #19 (permalink)
Inspirierter Wahnsinniger
 
Benutzerbild von William
 
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Vicky arbeitet nur mit die Crowley Deck. Personlich finde ich kein zugriff dazu.

William
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I'm a heretic, what's your excuse?
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