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Alt 17.06.2009, 19:08   #1 (permalink)
inderPupilleellipuPredni
 
Benutzerbild von Regenbogen
 
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Schreiben mit der rechten u. der linken Hand / Bücher / Praktiker / Erfahrungen

Ich grüsse Euch

da ich ein Projekt ins Leben rufen möchte

suche ich alles an Literaturhinweisen,
die sich mit dem Schreiben sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand befassen - also mit der Interaktion der rechten mit der linken Hand.
Auch Menschen, die dies als "Methode" anbieten sind mir willkommen .

Sollte jemand sich mit den Zuordnungen rechte / linke Gehirnhälfte befasst haben ...

oder der Entstehung der Einhändigkeit (historisch)

so würde ich auch darüber gerne mehr hören

Herzlich

Regenbogen
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"Grün – warmes und gutes Licht. Magenta – aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste [Farbe]. (Erde. (Gelb) Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit Liebe. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!" - Frida Kahlo

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Alt 21.06.2009, 18:09   #2 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
Benutzerbild von Siat
 
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Hallo Regenbogen,
ich kann sowohl rechts als auch mit links schreiben, obwohl ich eigentlich Rechtshänderin bin.
Hab mir das Linksschreiben irgendwann mal selbst bei gebracht und hat mir auch schon mal gute Dienste geleistet, als ich nach meinem schriftlichen Abitur eine dermaßen schlimme Muskelverhärtung mit Sehnscheiden-Entzündung im rechten Unterarm hatte, das ich den Rest des Schuljahres mit Attest nicht mehr mit Rechts schreiben durfte und auch nicht konnte.

Mittlerweile schreib ich mit Links nicht mehr so viel, weswegen mir die Übung fehlt und die Schrift mittlerweile wieder recht krakelig ausschaut.

Gleichzeitig mit Links und Rechts schreiben... *lach* Ja, das klappt auch.
Auch wenn es auf die Dauer recht anstrengend ist und sich ein recht... hm... Seltsames Gefühl bei mir im Kopf "abspielt" *lach*
Ein wenig vergleichbar mit dem Gefühl, während oder nachdem man geschielt hat =^^=.

Lustig finde ich auch spiegelverkehrtes Schreiben.
Meine langjährigste Freundin und ich haben uns eine sehr, sehr lange Zeit im Unterricht immer Briefe in Spiegelschrift (Schreibschrift wohlgemerkt) geschrieben und konnten das auch ohne Probleme lesen.
Ist heute noch recht praktisch... =^^=

LG
Siat
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Alt 22.06.2009, 00:08   #3 (permalink)
Somersetswampthing
 
Benutzerbild von Andy
 
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Ich schreibe mit rechts - aber wenn ich male, führe ich den Pinsel sowohl mit rechts als auch mit links. Bei ner Maus ist es ebenso. Auch was die Nutzung eines Katanas bzw. Bokken im japanischen Iaido angeht.

Iich kann auch nur mit Messer und Gabel essen, wenn die Gabel in der rechten Hand und das Messer in der linken Hand genutzt wird - sonst klappt es nicht. Allerdings halte ich Löffel immer mit rechts, ein Messer um z.B. Wurst zu schneiden auch.

Meinen Bogen halte ich auch mit rechts und die Sehne ziehe ich mit links...
Andy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2009, 09:19   #4 (permalink)
inderPupilleellipuPredni
 
Benutzerbild von Regenbogen
 
Registriert seit: 21.01.2007
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Danke für Eure Beiträge

Ciao

Regenbogen
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Alt 02.07.2009, 23:49   #5 (permalink)
WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH
 
Benutzerbild von PachaMama
 
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Also was das Schreiben angeht, das kann ich nur mit rechts, obwohl ich auch vor vielen Jahren länger andauernde Sehnenscheidenentz. hatte, so dass ich auf die linke ausweichen musste, es war gerade eben so lesbar, schön wars nicht u. ging auch nur langsam.

Was die weitere Interaktion der beiden Hände angeht, das kann ich bieten
manchmal mal ich auch mit links, aber eher mit Pinsel. Schneiden gelingt mir ebenso nur mit rechts, aber es gibt viele Dinge, die ich mir angewöhnt hab auch mit links zu tun, obwohl ich sie vorher nur mit rechts getan hab. Es ist schon ein seltsames Gefühl, irgendwie "anders" Dieses Wechseln bringt auch mal andere Perspektiven, lockert auf, lässt kreativ werden, fordert heraus. Interessantes Thema.

Dazu fallen mir Bekannte ein, die früher Linkshänder waren u. in der Schule gezwungen wurden, mit rechts zu schreiben (ca. 1930/40 u. auch noch vor 25 Jahren). Ihre Schrift blieb krakelig wie die eines Kindes.

Ich hab irgendwo mal gelesen, dass Linkshänder eher musisch begabt sind. Ist schon länger her, so dass ich nicht mehr erruieren kann, wo ich dies gelesen hab. Aber die musische Begabung lässt ja auf die rechte Gehirnhälfte schließen, was ganz sicher schon in der Neurobiologie erforscht wurde.

Hab ein wenig im www gesucht u. eine Seite gefunden, die ein wenig zur Geschichte und u.a. einen Link zu einer Beratungsstelle beinhaltet, vll hilft das irgendwie weiter? Linkshänder haben es schwer: Linkshänder leben in einer rechten Welt - für sie ist es die falsche und im wiki
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Geändert von PachaMama (03.07.2009 um 00:04 Uhr)
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Alt 03.07.2009, 14:12   #6 (permalink)
Wanderer
 
Benutzerbild von Jaltix
 
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Zitat:
Zitat von PachaMama Beitrag anzeigen
Ich hab irgendwo mal gelesen, dass Linkshänder eher musisch begabt sind. Ist schon länger her, so dass ich nicht mehr erruieren kann, wo ich dies gelesen hab. Aber die musische Begabung lässt ja auf die rechte Gehirnhälfte schließen, was ganz sicher schon in der Neurobiologie erforscht wurde.
Kann sein, dass es bei vielen so ist, aber bei mir nicht. Zwei Freunde von mir, die mir grad spontan als Linkshänder einfallen, sind es auch nicht, bzw. soweit ich weiß spielt keiner von ihnen ein Instrument. Ich spiele zwar E-Gitarre, aber vllt. liegt es auch nur am der Faulheit zum Üben, dass ich nicht so gut bin... Denke aber nicht, dass ich musikalisch begabt bin (auch vom Musikunterricht mit Hörproben und so her).
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Alt 03.07.2009, 20:11   #7 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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"Musisch" muss nicht nur Musik meinen. Das Wort kommt von den Musen und meint generell die Künste - Malen, Schreiben, Dichten... Kreativität.
Und ganz weit gefasst halt 'musisch begabt' im Gegensatz zu eher 'technisch, logisch, mathematisch begabt'.
Das macht auch Sinn, weil die rechte Hand von der linken Gekrinhälfte gesteuert wird, und die ist eher fürs Logische, Begriffliche, Abstrakte. Lineare zuständig, während die rechte Gehirnhälfte, die die linke Hand steuert, wohl nicht in Begriffen, sondern in Bildern, Assoziationen, Eindrücken und nur im Jetzt denkt.

Das ist zumindest das, woran ich mich so erinnere. Hab allerdings jetzt nichts nachgeschlagen.
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Alt 03.07.2009, 21:22   #8 (permalink)
Wanderer
 
Benutzerbild von Jaltix
 
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Upps, hatte "musikalisch" gelesen, tut mir Leid (einfach das "ikal" dazugedacht).

Naja, aber musisch bin ich auch nicht wirklich, dagegen bin ich zu 100% mathematisch begabt. Aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel... Albert Einstein soll ja auch Linkshänder gewesen sein (wenn ich mich richtig erinnere).
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Alt 03.07.2009, 21:55   #9 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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Achja, das wollte ich eigentlich noch mit dazu schreiben, dass es bestimmt Ausnahmen gibt...

Ich geh mal davon aus, dass die sog. Genies beide Hemisphären zusammen nutzen. Ich glaube, grad in Physik und Mathematik, also, in den ... fortgeschrittenen, abgefahrenen Gefilden, brauchts auch ein gutes Maß an Intuition und ... weißnich, mir fehlt das Wort ... da's die rechte Hemisphäre betrifft gibts vielleicht gar kein Wort dafür.

Naja, ich hab bei Mathe und Zahlen eine schon nicht mehr normale Blockade, leider (und das als Rechtshänderin), darum rede ich hier bisschen wie die Blinde von der Farbe, aber ich hab den Eindruck, dass die Mathematik auch ne musische Komponente enthält. (Bzw. ne magische, das 'magische Denken' soll ja auch in der rechten Hemisphere angesiedelt sein.) Harmonien, Entsprechungen und äh... Dings.
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Alt 08.07.2009, 00:00   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Vetch Beitrag anzeigen
Naja, ich hab bei Mathe und Zahlen eine schon nicht mehr normale Blockade, leider (und das als Rechtshänderin),
ich auch

Zitat:
Ich geh mal davon aus, dass die sog. Genies beide Hemisphären zusammen nutzen.
Ich hab mal in einer Abhandlung über Neurophysiologie darüber gelesen. Es ist wohl so, dass die Verbindung zwischen den beiden Hirnhälften - der Balken, auch Corpus callosum genannt - damit viel zu tun hat. Ist dieser Balken, d.h. die darin liegenden Nervenstränge, dicker, werden wohl, wie ich es verstanden habe, eher die Fähigkeiten beider Hirnhälften genutzt. Dieser Balken würde angeblich auch die Unterschiede im Denken von Mann u. Frau begründen. (?)

Im Kurzlehrbuch medizinische Psychologie, medizinische Soziologie hab ich was zum "Balken+musische Fähigkeiten" gefunden, in dem u. a. auch auf die Händigkeit (S. 74) eingegangen wird. (Dokument öffnet auf S. 73)
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Alt 08.07.2009, 10:55   #11 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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Ahjaaa, mit dem Balken, da hab ich auch mal was gelesen. Das ist ja sowieso ein total faszinierendes Feld; es gibt ja auch Menschen, da wurde der Balken durchtrennt, da wusste dann wirklich die rechte Hand nicht mehr, was die linke tut.

Ich muss auch mal in meinen Büchern wühlen. Wenn ich da was finde...

Der Link haut bei mir leider nicht hin, ich krieg bloß Cover, Inhalt und Register. Mit Google Books hab ich aber oft Probleme.
Danke trotzdem! <|8)

edit: ich hab auch mal was gelesen, da wurde die Theorie aufgestellt, dass die Verbindung zwischen beiden Hemisphären früher sehr dünn war, und dass die "Stimmen der Götter" in Wirklichkeit die rechte Gehirnhälfte gewesen sei, deren 'Stimme' als etwas von außen-Kommendes empfunden worden sein soll. Muss mal gucken, ob ich den Text noch finde. Weiß nicht recht, was ich von der Theorie halten soll; ist aber zumindest interessant.
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Alt 08.07.2009, 14:48   #12 (permalink)
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Ich bin teilweise beidhändig, d.h. zum Zeichnen und Schreiben nehme ich die linke Hand, die meisten anderen Sachen (z.B. mit einer Schere schneiden, einen Ball werfen etc.) mache ich mit der rechten Hand. Vor allem Dinge, die Kraft brauchen, mache ich mit rechts.

Ich kann aber dadurch viele Dinge leidlich gut auch mit der jeweils "schwächeren" Hand; ich kann z.B. zur Not auch rechts schreiben (krakelig und etwas langsamer als links - aber ich übe das ja auch nie). Und einen Ball oder einen Frisbee werfen kann ich auch mit links - nicht so weit oder so schön, aber es geht...

Grüsse

scré
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Alt 08.07.2009, 22:29   #13 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Vetch Beitrag anzeigen
ich hab auch mal was gelesen, da wurde die Theorie aufgestellt, dass die Verbindung zwischen beiden Hemisphären früher sehr dünn war, und dass die "Stimmen der Götter" in Wirklichkeit die rechte Gehirnhälfte gewesen sei, deren 'Stimme' als etwas von außen-Kommendes empfunden worden sein soll. Muss mal gucken, ob ich den Text noch finde. Weiß nicht recht, was ich von der Theorie halten soll; ist aber zumindest interessant.
Dafür könntest Du dann ja vielleicht einen eigenen Strang eröffnen... denn dazu fällt mir auch wieder die Hochsensibilität ein, die ja u.a. die über-sinnlichen Fähigkeiten begründet u. Schamanen bzw. über-sinnlich Begabte waren ja immer schon hochsensibel, es gab nur nicht diese passende Begrifflichkeit. "Stimmen der Götter" nimmt ja nicht jeder wahr. Vll. haben die Menschen das auch einfach in der heutigen hektischen Zeit vergessen/ verloren. Aber interessantes Thema Den Text würd ich gern mal lesen.
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