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| | #1 (permalink) | |||||||
| Gesperrt Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 165
| Hallo Siat, vielen Dank für die nette Begrüßung und ich stell mich auch gleich vor. Zitat:
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Klerus ist ein Problem in jeder Religion. Am Anfang will der Klerus (mit guten Willen) die Botschaft verbreiten, doch in diesem Moment verbreitet er schon seine Interpretation. Im zweiten Schritt entmündigt er dann die Gläubigen, weil er es ja angeblich so viel besser weiß. Der dritte Schritt ist dann der versuch des Machterhalt, da man die gewonnene (meist weltliche) Macht nicht verlieren will. Genau deshalb gibt es in der Bahá'í Religion keine Priester und ein Verbot die Schriften für andere bindend auslegen. Liebe Grüße Geändert von Tobias Vetter (27.01.2007 um 17:20 Uhr) Grund: immer brav nett sein | |||||||
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| | #2 (permalink) | ||
| Suchende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Dortmund Alter: 38
Beiträge: 131
| Interessante Standpunkte, Tobias. Und willkommen im Forum ![]() Zitat:
Wenn es denn möglich wäre, seine Seele wie ein Auto zu verkaufen, warum sollte der Käufer allmächtig sein müssen? Zitat:
"Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, das man läßt" (Wilhelm Busch, Die fromme Helene)
__________________ Du tust Menschen nicht weh, sondern Menschen tun sich an dir weh. Was kann das Messer dafür, wenn ich mich an ihm schneide? Die korrekte Maßnahme ist doch nicht, das Messer stumpf zu schleifen (dann funktioniert es nämlich nicht mehr), sondern zu lernen, korrekt und vorsichtig damit umzugehen. | ||
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| | #3 (permalink) | ||
| Gesperrt Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 165
| Danke Earonn, auch dir wundervolle Grüße. Zitat:
Eine Seele kann man nicht kaufen. Sie basiert auf dem freien Willen. Das was den Menschen von den Tieren unterschiedet. Zitat:
Liebe Grüße | ||
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| | #4 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 226
| Zitat:
Endlich hat es mal einer ausgesprochen. Tobias Vetter, der folgende Satz ist nichts persönliches, und willkommen heißen tu ich dich auch, aber: Hirn gibt es nicht, das Wort beschreibt nur das Fehlen von Verstand. O.K., das könnte man jetzt als flame interpretieren und ich entschuldige mich auch dafür, wie gesagt, nix persönliches, aber so einfach ist es nun doch nicht. Überdenk es noch einmal. @ Siat Wenn Gott der Allmächtige ist, nur hypothetisch, er also das absolute und reine und gütige Wesen, oder auch die Lichtgestalt oder auch das absolute und alles erleuchtende, wie kann er dann Schatten werfen? Das mit der Seele verkaufen sehe ich übrigens als Metapher, wie das auch das AT, usw, usw. Nochmal sorry, aber ich verfolge diesen threat trotzdem gerne und aufmerksam. Locker bleiben. so long Karl Geändert von Karl (27.01.2007 um 19:24 Uhr) | |
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| | #5 (permalink) | |||
| Gesperrt Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 165
| Lieber Karl, Zitat:
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Liebe Grüße | |||
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| | #6 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Hm - wie ist es dann aber mit negativen Verbrechen, z.B. einbrechen und tapezieren? Ich fürchte mit dieser starken Dualisierung, die in meinen Augen eine grobe Vereinfachung ist, kommt man nicht wirklich weit. Philosophisch gesehen ist das natürlich unterhaltsamer, wenn man die Graustufen ausblendet. Aber ich habe so meine Probleme mit derart festen Sichtweisen. lg SF
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. |
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| | #7 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 226
| Ich habe den Namen dahingehend geändert, eine Beleidigung lag nicht in meiner Absicht, was ich auch betont hatte. Solltest du dich doch entsprechend fühlen, solltest du entsprechend handeln. Dieses ist ein moderiersten Forum. Der Rest......vergiss es. so long Karl |
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| | #8 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 165
| Hallo StarFire, Zitat:
Recht muss desweiteren nicht immer Gerecht (gut) sein. Nur weil es im Rechtsstaat verboten ist muss es noch nicht "böse" sein. Liebe Grüße Lieber Karl, ich verzeihe dir es schon, aber trotz dem muss ich ja nicht deiner Meinung sein. Liebe Grüße Geändert von Tobias Vetter (27.01.2007 um 19:41 Uhr) | |
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| | #9 (permalink) |
| *mag Benny* Registriert seit: 22.01.2007 Alter: 24
Beiträge: 116
| Hallo zusammen! Ich tue mich sehr, sehr schwer damit etwas als nur gut oder nur böse zu sehen. Das wäre - zu einfach. Das kann es nicht sein. Nichts ist von Grund auf gut oder von Grund auf Böse - oder hat da jemand ein Beispiel für? Und was für uns hier auf der Erde gilt, gilt ebenfalls für das, was du Gott nennst, Tobias. Denn: Ohne Licht keinen Schatten. Ohne Tod kein Leben. Woher weißt du was gut ist, wenn es das "Böse" nicht gibt? Würde es den Tod nicht geben, wüssten wir nicht das wir Leben. In der Natur ist es so, das alles seine zwei Seiten hat. Warum sollen Gottheiten davon ausgeschlossen sein? Meiner auffassung nach sind sie es nicht. Sie beinhalten ebenfalls zwei Seiten, wie wir Menschen. Welche Seite wir ausleben, hängt von uns ab - aber auch vom Betrachter dessen. Wie z.b. ein Löwe, der eine Antilope jagt: Für die Antilope ist das böse, er tötet sie, für den Löwen gut, er bekommt Nahrung. Und diese Schema zieht sich über die ganze Erde und erfasst auch die Religionen, die älter sind als das Christentum. Ich finde es etwas anmassend, wenn ein Gott von sich behauptet, der "Allmächtige Gute" zu sein. Da es soetwas nicht gibt und niemals gab. Macha
__________________ Komm, schöne Katze, auf mein liebend´Herze, und halte noch zurück der Pfote Krallen; lass tauchend mich in deine Augen fallen, worin sich mischen der Achat und Erze. Charles Baudelaire |
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| | #10 (permalink) | |
| Alchemistin Registriert seit: 26.01.2007 Ort: Hamburg Alter: 43
Beiträge: 23
| Zitat:
Für eine „Welterklärung“ mit einem Gott, die schlüssig und widerspruchsfrei sein soll, käme in meinen Augen nur das Modell der gnostischen Hermetiker in Frage. Der Gott dort ist zwar „gut“, aber im eigentlichen Sinne nicht allmächtig. Es ist, salopp gesagt, ein Gott der so etwas ähnliches wie den schamanischen Verlust von Seelenanteilen erlitten hat. Mit der Annahme von abgespaltenen, selbstständig und nicht mehr „gut“ agierenden Teilen, wie der „Sophia“ und dem eher in die Kategorie „böse“ fallenden „Demiurgen“, der diese Welt geschaffen hat, werden dort die gröbsten Widersprüche eines Ein-Gott-Modells beseitigt ohne den Dualismus „gut-böse“ aufgeben zu müssen. Es ist ein widerspruchfreies Modell, aber ich bevorzuge Erklärungen, die weniger dualistisch und nicht monotheistisch sind. Gruß luzifeivel
__________________ VITRIOL ! | |
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| | #11 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 165
| Liebe Macha, sicher gibt es nichts was von Grund auf böse oder gut ist. Warum ist das so? Die Natur kennt den Begriff an sich gar nicht. Die Menschen dagegen haben immer die freie Wahl. Dieser Licht und Schatten Vergleich ist gefährlich. Weil hier aus den Symbolen, ein Gleichnis gebaut wird, welche die ursprünglichen Symbole (welche ich auch schon nicht gut finde) aus dem Zusammenhang reißen. Nun, warum ich denke das es das Böse nicht gibt schrieb ich bereits. Das Gute ist etwas, das Böse dagegen ist nur das Fehlen des Guten. Das Gute erschafft etwas, das "Böse" nicht. Siehe auch oben mein Beispiel mit Arm und Reich. Wo ist der Löwe böse wenn er die Antilope frisst? Hat er einen freien Willen mit dem er sich es anders überlegen kann? In der Natur gibt es weder gut noch böse.Gott behauptet das nicht von sich selbst, seine Manifestationen sagen dies über ihn. Das mit der Zeit und der Existienz ist wieder ein Fehlschluss wie ich frinde, beides sind Naturgestze, Gott ist nicht an Naturgestze gebunden. Liebe Grüße |
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| | #12 (permalink) | ||||||||||
| Z.Z. away (Admin) | *schmunzel* Ich glaube, das wird jetzt ein etwas längeres Posting ![]() Da "warne" ich schon mal vor *gg* Ich muss gestehen, dass ich auch nicht extra zwischen allen Autoren trenne... Man möge mir dies verzeihen Also: Zitat:
![]() "Prüfet alles, und das Gute behaltet". Wenn man dies nicht tut, läuft man unter Umständen Gefahr, einfach nur etwas nach zuplappern, was die Wahrheit anderer ist und dabei die eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse zu verraten ![]() Zitat:
Was verstehst Du unter allmacht? Und warum sollten sich meherere "allmächtige Wesen" ausschließen? Zitat:
Den Schluss hast Du gezogen, mein Freund, nicht ich ![]() Meine Worte waren: "Gott IST". Wie wir Menschen Gottes Sein bewerten, ist wiederum eine andere Sache. Wir sind es, die sagen: "Dieses ist gut, jenes ist böse" "Gott ist absolut gut, Luzifer (ist jetzt ein beliebiges Beispiel!) ist das absolute Böse." Ob es wirklich zutreffend ist, liegt allerdings im Auge des Betrachters. Siehe das Beispiel mit dem "positiven" Verbrechen. Zitat:
Ich bin keine Freundin von duolistischen Weltbildern. Schlussendlich hat man immer mindestens drei Betrachtungsweisen *hihi*Aber ich schweife ab. Wenn wir eine Sache, einen Menschen oder Gott/Götter bewerten (und das tun wir, in dem wir sagen, der/die/das ist gut), dann darf einfach nicht vergessen werden, dass dies in der Konsequenz bedeutet, dass eben noch ein "Gegenstück", ein "Schatten" oder wie man das Bezeichnen möchte, vorhanden ist. Zitat:
Und schafft damit Boden für etwas neues, was wiederum erschaffen wird ![]() Ist dies nun "gut" oder ist das "böse" ![]() Verstehst Du, was ich meine? Zitat:
Schlechte Ausrede ![]() Schließlich hat der Mensch seinen eigenen Verstand von Gott/den Göttern bekommen. Leider benutzen ihn (so habe ich manchmal den Eindruck) die Wenigsten. Auch (oder besonders?) in Bezug auf die Religion/den spirituellen Pfad, den man beschreitet. Zitat:
Wahr gesprochen... Ich bin in einer christlichen Glaubensgemeinschaft aufgewachsen, die versucht, dies so gut es geht wirklich zu praktizieren. Wie sagte mein Opa immer (er war Priester): "Die Bibel ist ein geistiges Buch und sollte auch als solches verstanden und angewendet werden!" Nun ja, in der Praxis gestaltet sich dies jedoch einfacher, als gesagt. Schlussendlich ist die Frage: Wer bestimmt, welche Teile nun wörtlich und welche zu interpretieren sind? Ich denke, Gott/das Göttliche erzeigt sich jedem Menschen selbst, und so wird auch ein Mensch, der einem Buch folgt, am besten "fahren" wenn er danach geht, was Gott ihm selbst zu sagen hat. Das dies allerdings etwas ist, das dem KLERUS nicht gefällt (HILFE, die Macht, der Reichtum, die Stellung geht verlustigt ) ist wiederum eine andere Geschichte.Zitat:
Und ich finde das Verbot äusserst interessant. Funktioniert das auch? Zitat:
Er/Es wirkt und schafft in allem und ist auch in allem. Sowohl in den Kräften, die in der Natur wirken, als auch im Menschen oder ähnlichem. Gott/das Göttliche kann man nur selbst erfahren. Es zu versuchen per Wissenschaft oder Verstand begreifen oder fassen zu wollen ist IMO zum Scheitern verurteilt. Wir hatten im alten Paganforum da einen Thread zum Thema "Naturwesenheiten/Götter beweisen"... Wie gesagt Glauben und damit verbunden die Götter zu beweisen funktioniert nicht wirklich. Zitat:
![]() Liebe Grüße Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap | ||||||||||
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| | #13 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Nun, für mich sind die Bezeichnungen "gut" und "böse" ein reines menschliches Denkkonstrukt. Das was dem Menschen (individuell) gut tut ist gut, was ihm nicht passt ist böse. Irgendwie kann ich halt leider nicht mit monotheistischen Weltanschauungen. Ich ziehe mich hier raus. Das ist einfach nicht meine Welt. lg Sf
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. |
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| | #14 (permalink) | |
| ]TtUpAk HcIlMeIz[ | Zitat:
Nichts kann eigentlich unumstritten gut oder böse sein. Wobei ich mich generell möglichst um die Formulierung GUT oder BÖSE drücke, das ist mir zu sperrig. Ich tendiere da mehr zu positiv und negativ. Ob etwas positiv ist, liegt immer im Auge des Betrachters. Ebenso ob etwas negativ ist. Für viele ist das Christentum etwas positives. Ist es dann auch automatisch für mich positiv? Ja und nein. Ja, weil meine Eltern zum Beispiel gläubige Christen sind. Sie fühlen sich wohl in ihrer Religion, sie fühlen sich geborgen und aufgefangen, wissen dass jemand da ist, der sie schützt und immer ein Auge auf sie hat. Das macht sie glücklich und ich spüre dieses Glück. Es erstreckt sich von ihrer Gläubigkeit auf all ihre Lebensbereiche, in denen ich als ihre Tochter ja auch ein beachtliches Stückchen für mich reservieren durfte. Also bekomme ich ihr Glück zu spüren, und das wirkt sich auch positiv auf mich aus. Nein, weil ich selbst mich im Christentum nicht wiederfinden kann. Ich kann mich dort nicht einordnen, und schon gar nicht will ich mich vor diesem Gott beugen. Denn diese Religion hat für mich eher etwas einengendes, also negatives. Dies wirkt sich negativ auf mein ganzes (Da)Sein aus, also auch auf mein Umfeld. Also suche ich mir etwas das mehr positive Aspekte für mich birgt. Und auch wenn meine Eltern sich mit meiner Naturreligiösität nicht abfinden können, spüren sie meine positive Energie, die sich in mir entwickelt. Sie sind also glücklich, weil ich es auch bin. In dem Sinne kann etwas, das für einen Menschen im direkten Kontakt nichts positives birgt, trotzdem positive Entwicklungen haben. Für die Negativ-Seite gilt dies natürlich auch... Es gibt demnach nichts wirklich gutes/positives oder böses/negatives. Auch muss gut nicht schön und böse nicht schlecht sein. Man muss sich selbst nur klar werden, wo man steht. Demnach würde ich schon sagen, dass ein Gott erst einmal neutral ist. Erst unser Empfinden drückt ihm den entsprechenden "Stempel" auf. Das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung. Wenn jemand Formulierungen finden sollte, die nach Verallgemeinerung klingt, möchte ich anmerken, dass ich diese Formulierungen der Einfachheit halber und in Ermangelung besserer Begrifflichkeiten verwendet hab *g*
__________________ Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age The child is grown, and puts away childish things. Childhood is the kingdom where nobody dies. ~Edna St.Vincent Millay, 1937~ Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen! | |
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| | #15 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 165
| Liebe luzifeivel, Gott hat die Welt so geschaffen das sie das Paradies sein könnte. Doch Gott liebt die Menschen und lässt ihnen die freie Wahl, was sie tun. Das ist übrigens auch ein Kerngedanke der Geschichte von Adam und Eva. Liebe Grüße Liebe Rhea, einen süßen Avatar hast du da. Zitat:
![]() Lieber StarFire, Gut und "Böse" gibt es doch nicht nur in monotheistischen Religionen. Wie dem auch sei, es ist ja keiner gezwungen. ;-) Geändert von Tobias Vetter (27.01.2007 um 20:26 Uhr) | |
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| | #16 (permalink) | ||||||||||
| Gesperrt Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 165
| Liebe Siat, Wow ist das viel. Zitat:
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Liebe Grüße | ||||||||||
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| | #17 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 43
Beiträge: 291
| Hallo Tobias Vetter! In dem Moment, in welchen Du die universelle KRAFT als nur "Gut" bezeichnest, schränkst Du sie ein. Das "Böse" ist der Thron des "Guten" und umgekehrt - die beiden können nicht ohne einander, und das obwohl sie nur in unseren Köpfen spuken... Das SEIN ist weder gut noch böse - es ist unabhängig von diesem illusionären Konstrukt. Im übrigen finde ich persönlich diese Licht-Symbolik gräßlich - sorry, aber ich erfahre das Göttliche vor allem durch die Dunkelheit und bei mir hatt Gott Hörner... ich finde das gut! Grüße, Kralle |
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| | #18 (permalink) | ||
| *mag Benny* Registriert seit: 22.01.2007 Alter: 24
Beiträge: 116
| Zitat:
). Viele Völker haben sich aus Rebellion aus Diktaktur und Unterdrückung befreit, durch den Durchbruch der Wissenschaft über die Religion brachte sich die Menschheit weiter und die industrielle Revolution war ein Meilenstein. Und das hatte wenig mit Evulotion zu tun. Zitat:
Die Natur ist göttlich und hat dementsprechend ihre eigenen Regeln (ich sage nicht Gesetzte, denn das trifft es nicht). Und wegen dem Löwe/Antilope Beispiel: Wer sagt das der Löwe keine Wahl hat? Klar handelt er nach Instinkt, aber er hat seine Rolle im Kreislauf der Natur, zu der er bestimmt ist. Ich anstelle der Antilope fände den Löwen böse, weil er andere meiner Art tötet. Ob das zutrifft ist hinlänglich, denn es ist geht ums Prinzip. Licht und Schatten sind keine Symbole. Tag und Nacht ist das selbe, wenn dir die Wortwahl besser gewählt. Jedes Licht wirft Schatten. Wirklich jedes. LG, Macha
__________________ Komm, schöne Katze, auf mein liebend´Herze, und halte noch zurück der Pfote Krallen; lass tauchend mich in deine Augen fallen, worin sich mischen der Achat und Erze. Charles Baudelaire | ||
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| | #19 (permalink) |
| Celta Schamagierin Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Bruchsal Alter: 38
Beiträge: 503
| Die Forderung, dass das, was existiert, dann neutral sein muss, liegt in der Theorie der Sache. Wenn man verbal diskutiert, dann bewegt man sich in der Welt der polaren Logik. Und wenn man die Forderung allmächtig stellt, dann subsummiert man notwendigerweise alle Eigenschaften, die unter dieser Macht stehen. "Gut" ist ein Begriff aus der Logik, der polarisiert. Mögliche Gegenpole zu diesem Begriff sind "schlecht", oder auch "böse", je nach kontext. Das allmächtige Wesen muss demnach, insofern es die Aussagenlogik auch unter sich subsummiert, sowohl gut, schlecht, böse sein und auch sonst alle anderen möglichen Polarisierungen unter sich subsummieren. Krsna steht ein Stück weit dafür, dass wahres Heil eben ist, sich über diese Gegensätze zu erheben, sie aufzulösen und zu transzendieren. Dann ist aber der Allmächtige weder gut noch böse, und gleichzeitig gut und böse, und das ist gut so, auch wenn's böse sein mag Das allmächtige Wesen ist dann sowohl yin, als auch yang. Dann ist es aber kein Wesen mehr, sondern es existiert, es existiert aber auch gleichzeitig nicht. Wir können allerhöchstens eine höchste Ordnung postulieren, deren Wirkung erfahrbar wird, und gleichzeitig können wir nur deren Wirkung erfahren. Allerdings sind Wirkung und Ordnung miteinander verbunden. Wir erfahren die Ordnung nur über die Wirkung, und kommen dabei zum gleichen Schluss: Sie kann existieren oder auch nicht, wir werden es nie erfahren, und es ist auch irrelevant, solange die Wirkung existiert. Da diese beiden unzertrennlich sind, sehe ich kein Sakrileg darin, die Wirkung zu vergöttern, und beim gleichen Maßstab zu bemessen wie die Ordnung. Dann aber sind wir alle Gott. Liebe Grüße Dana |
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| | #20 (permalink) |
| Amalas Wikinger Registriert seit: 21.01.2007 Ort: im blanken Loch Alter: 37
Beiträge: 322
| @Tobias Vetter: jetzt möchte ich auch mal ... Ich finde Leute interessant, die einen Gott, der nach Aussage "allmächtig", "unfassbar" und "über allem Verstand und menschlichem Sinn steht" (ich weiss, nicht alle diese Ausdrücke hast Du wörtlich angewandt Wie kann ein Mensch, einen Gott begreifen und GENAU wissen, was wie er ist, wenn er selbst KEIN Gott ist? Bist Du ein Gott, Tobias, weil Du das alles weisst? (denke nicht, oder ) Tobias, versuch mal Dir mit Deinem endlichen Gehirn einen unendlichen, nicht periodischen Gedanken zu machen. Das klappt nicht Aber das ist schliesslich Deine Vostellung von Deinem Gott und nicht (mehr) meiner. Von daher ... was immer Dir beliebt. Mir sind da Götter lieber, die ich nicht begreifen MUSS, um mit ihnen umzugehen. Ich kann sie aus nächster Nähe erfahren und fühlen. Sozusagen Wissen aus Erfahrung, aber ich empfinde keine Notwendigkeit mein (oder irgendein) Weltbild den Göttern aufzudrücken. Will ich ja umgekehrt auch nicht. Die Götter existieren auch ohne mein Weltbild ganz prächtig. Da bin ich sicher So das war mal meine Meinung dazu ... LG der belustigte Haigal
__________________ Von Insel zu Insel steuernd jeden Tag eine neue Welt entdecken und nun endlich angekommen. |
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