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| | #61 (permalink) |
| Planewalker Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Wien(Österreich) Alter: 23
Beiträge: 482
| Deine Idee vom "kosmischen Instinkt" ist sehr interessant, klingt stimmiger desto länger ich darüber nachdenke. Wobei "Stärkung des Lebens" sehr uneindeutig ist. Dazu müssten wir nämlich Leben definieren, was gerade in einem anderen Thread scheitert. Prinzipiell verstehe ich aber worauf du hinauswillst. Man kann der Natur vielleicht fehlen von Moral "vorwerfen" aber im Gegenzug dazu ist sie praktisch die Verkörperung der Gerechtigkeit. Ich hab dazu ein paar Gedanken, ich hoff es ist nicht zu weit OT aber ich denke der Begriff Gerechtigkeit und Moral sind mit dem Gut und Böse Schema verbunden: Wenn in der Natur eine Tierart in einem bestimmten Gebiet zu stark vertreten ist und somit den Bestand einer anderen Art gefährdet, deziemiert sich die dominierende Spezies selbst, da sie ja ihr Beutetier beinahe ausgerottet hat und weniger Futter findet. Als Ausgleich kann sich die gefährdete Art erholen und die Population erhöhen, bis die Verhältnisse wieder ausgeglichen sind. Mir ist klar, dass dies ein sehr einfaches Beispiel ist, aber mir kommt vor, dass praktisch alles in der Natur nach diesem "Ausgleichprinzip" funktioniert. Das führt uns jetzt zum Menschen, der derzeit dominierenden Spezies dieses Planeten. Wir sind eindeutig zuviele, Gefährden uns aber nicht durch die Vernichtung unserer Beutetiere weil wir sie ja reproduzieren können. Trotzdem kann man annehmen, dass die Natur auch hier einen Ausgleich schafft. Zum einem sind es natürlich die klimatischen Veränderungen durch uns selbst verursacht, und zum anderen, meiner Meinung nach weitaus wichtiger, vernichten wir uns einfach Gegenseitung weil wir uns ständig auf die Füsse treten. Extrem und überzeichnet ausgedrückt: Jeder Konflikt der Aufgrund der Überbevölkerung entsteht ist ein reines Mittel zur Wiederherstellung der natürlichen Ordnung. Man kann jetzt darüber streiten ob das ein Prozess der Natur ist, oder aber am Menschen selbst liegt. Ich behaupte, dass es etwas rein natürliches ist, dass wir unseren Populationsbestand selbst verringern. So das sind mal meine Ergüsse zu "Natur und Moral". |
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| | #62 (permalink) | |
| Wille zur Macht Registriert seit: 30.01.2007
Beiträge: 314
| Zitat:
![]() Netzsche, um mal ein Zitat einzuflechten, erwähnt auch etwas in der Art von "Stärkung des Lebens": Das Leben selbst gilt mir als Instinkt für Wachstum, für Dauer, für Häufung von Kräften, für Macht. | |
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| | #66 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Dazu solltet ihr einen eigenen Thread aufmachen. Wird bestimmt interessant. BTW: Wer sagt, daß der Tod der Gegensatz zum Leben ist? Von welcher Warte aus betrachtet, aus welchem Blickwinkel und von welchem Standpunkt aus ![]() BTT lg SF
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. |
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| | #67 (permalink) | |
| Guggeda Registriert seit: 18.11.2008 Ort: Süddeutschland Alter: 35
Beiträge: 5
| Zitat:
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