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| | #41 (permalink) |
| Z.Z. away (Admin) | Dürfte ich Euch bitten, zum Thema des Threads zurück zu kehren. Das ist mittlerweile sehr weit offtopic! Wenn Ihr das Diskutieren möchtet, dann kann dafür gerne einen anderen Thread aufgemacht werden. EDIT: Ich habe den Thread geteilt und ihn HIER hin verschoben LG Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap |
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| | #42 (permalink) |
| ]TtUpAk HcIlMeIz[ | Okay back to Topic! Ich für meinen Teil würde sagen, wenn man schon unbedingt eine Einteilung in Gut und Böse will, dann sollte man sich bewusst machen, dass das eine nur zusammen mit dem anderen existieren kann. Alles andere ist Utopie. Ohne Licht kein Schatten. Ohne Kälte kein Schnee. So könnte man das stundenlang fortführen. Das eine Extrem kann nicht ohne das andere. Und warum sollen nicht mehrere Aspekte in ein und derselben Figur/Person/Gottheit vereint sein? Ein Gott, der allmächtig ist, also alles tun kann, kann anstelle von Gutem auch Böses tun. Nur weil er es vielleicht aus der Sicht eines bestimmten Menschen nicht getan hat, heißt das nicht, dass ein anderer Mensch das ebenfalls unterschreiben würde. Oder mal ganz anders ausgedrückt: Nur weil er bisher nichts Böses getan hat, heißt das nicht dass er es nicht kann! Und wenn er es kann, wie kann er dann ganz und gar gut sein? Allein die bestehende Möglichkeit wirft Schatten. Dies sind Graustufen, die bei der üblichen Gut-Böse-Schwarzweißmalerei gerne übersehen werden. Mein 5-Cent-Senf...
__________________ Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age The child is grown, and puts away childish things. Childhood is the kingdom where nobody dies. ~Edna St.Vincent Millay, 1937~ Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen! |
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| | #43 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 43
Beiträge: 291
| Letztendlich kann man das beliebte "Gut-Böse" Schema getrost transzendieren, also von einem dritten Standpunkt aus betrachten. Aber das benötigt geistige Freiheit und ist somit halt nicht jedermanns Sache... Kralle |
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| | #44 (permalink) |
| ]TtUpAk HcIlMeIz[ | Okay, erläutere! Ich bin gespannt auf deinen Standpunkt ![]() Hab meinen ja schon klar gemacht... Gehe ich denn richtig mit der Annahme, dass du einen Standpunkt ganz außerhalb des Gut-Böse-Schemas meinst?
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| | #45 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 43
Beiträge: 291
| Du sagst es, Rhea! Meines Erachtens ist sehr viel die Rede von der Tatsache, daß alles, was IST, beide Pole, das Gute und das Böse in sich enthält und die Übergänge zwischen diesen scheinbaren Gegensätzen eben grenzenlos verschwimmen. Das ist ja auch richtig. Weniger bedenken wir allerdings das "Jenseits von Gut und Böse", daß sich in der Transzendenz dieser Polarität, im Dritten Pol offenbahrt und diese Zweiheit der Pole über eine Dreiheit zurückver-Eint. Man stelle sich ein gleichschenkeliges Dreieck vor, die Linie zwischen "A" und "B", die Grundlinie also, symbolisiert die Polarität und ihre Verbundenheit durch die Basislinie. Der dritte Punkt "C" dieses Dreiecks (und durch diesen wird es ja erst zu einem vereinten Dreieck!) bedeutet zum einen den grenzüberschreitenden Blickwinkel und sorgt zum anderen für eine Erlösung der polaren Spannung. Naja - klingt nach Mathematik, ist aber nur Philosophie der Trinität. Die Erkenntnis der materiellen und sinnlichen Welt bedarf einem spirituellen Faktor, der die Illusion von Gut und Böse vollständig transzendiert. Der böse Kralle |
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| | #46 (permalink) |
| Grinch vom Dienst Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Bremen Alter: 40
Beiträge: 753
| Meine Frage ist hier eher Gesellschaftlicher Natur.... Gibt es Gut und Pööööse überhaupt? Ist es nicht eine Frage der Gesellschaft und ihrer Normen und antrainierten Sichtweisen der eine Gesellschaft sich unterwirft? Was dem einen Barbarisch und Böse erscheint ist dem anderen eine Notwendigkeit. Beispiel Schweinefleisch im Islam und Judentum....Welchen Hintergrund hat dieser "Sündenfall" wirklich, außer das die Religion mit ihren Mechanismen dieses verbot durchsetzte? In der Region in der dieses Verbot(sündige und damit auch Böse Handlung)ursprünglich postuliert (ubrigens schon bevor es das Judentum oder seine ausprägungen überhaupt gab) wurde verdarb Schweinefleisch schnell(Fragt mich nicht nach den genauen Biologischen Hintergründen) und war oftmals mit Üblen Parasiten und Erregern durchsetzt. In unseren Breiten gab es nie einen Grund den genuß von Schweinefleisch zu verbieten. Man nutzte nur die Religion um eine Verhaltensweise durchzusetzen die Gesundheitsförderlich ist. Die 10 Gebote sind genau so zu sehen...Grundregeln des Sozialen zusammenlebens mit der Religion als Transponder unter die Leute gebracht. |
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| | #47 (permalink) |
| Nebelkrähe | @ Celeborn Sehe ich genauso. Schweine sind Allesfresser genau wie Ratten und deshalb potentiel stark parasitenbelastet. Das gilt auch für Fleisch- und Aasfresser. Rabenvügel, Hunde, Katzen usw. Deshalb unrein. Starke Tabus haben immer auch einen starken Sinn. je weiter ein Tabu verbreitet ist, desto allgemeinverbindlicher. Beispiel: Verbot von Inzest, gilt weltweit und macht absolut Sinn. Nahrungstabus sind eigentlich dank moderner Zubereitungs- und Lagermöglichkeiten sowie moderne Fleischbeschau überflüssig. In Anbetracht der Welternährungslage sogar gefährlich, Stichwort Ressourcennutzung. Rindfleischbasierte Ernährung ist angesichts der zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Möglichkeiten, des Aufwands und der Klimarelevanz von "Rinderabgasen" und sechs Milliarden Menschen, die irgendwie ernährt werden müssen, eigentlich ein fast obszöner Luxus. Andere Kulturen sind da nicht so schleckig. (das ist jetzt teilweise einfach nur rhetorisch-provokativ. Ich selbst würde mich damit eher schwer tun. Einsicht und Wollen sind zwei Paar Stiefel. Vielleicht wäre es für mich auch nur Gewöhnungssache. Weiß ich wirklich nicht.l) Auf einem ganz anderen Blatt steht, wie tief unsere Kultur jeweils in uns verwurzelt ist. Jahrhunderte, teilweise Jahrtausende gelebte Traditionen wurzeln tief. Und gerade kommt mir ein anderer interessanter Gedanke. Die Vorstellung, eine Ratte oder eine Katze zu essen, ruft in den meisten von uns Europäern Ekel hervor. Ohne wirklich große Not würde das von uns wohl keiner wollen (die meisten jedenfalls und mehr oder weniger). Die Fleischskandale, Massentierhaltung, Berichte über Schlachtabfälle in Tütensuppen usw. rufen zwar auch Ekel hervor, fürhren aber nicht zügig zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung. Vermutlich, weil der Mensch von Natur aus zur Bequemlichkeit neigt und im eigenen kurzfristigen Vorteil erst mal nichts schlechtes sieht. Wenn also eine Gruppe / Gesellschaft gut-böse, erstebens-verachtenswert für sich definiert, braucht sie starke Tabus als Anker. |
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| | #48 (permalink) |
| Celta Schamagierin Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Bruchsal Alter: 38
Beiträge: 503
| Nein. Sie sind Gebilde unseres analysierenden Verstandes. Eine reine Wahrnehmung kennt keine Wertung mehr, sie nimmt einfach nur noch wahr. Wenn die Glocke ertönt, dann gibt es kein laut oder leise, nah oder fern, angenehm oder unangenehm mehr, sondern nur noch Klang. Weil klingen ist alles, was die Glocke dann tut, egal welches Label unser Verstand draufkleben möchte. Liebe Grüße Dana |
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| | #49 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 43
Beiträge: 291
| Da "Gut und Böse" ein reines Konzept der Be-Wertung darstellt und dieses eben nur im menschlich begrenzten Bewusstsein überhaupt nachvollziehbar ist, stimme ich meiner Vorrednerin zu. Bewertung zieht natürlich Projektion nach sich... Dennoch müssen wir die Erfahrung der ungeliebten Persönlichkeitsanteile machen - diese nicht zu bewerten ist halt die Kunst und die will auch erst mal gelernt sein... Grüße, Kralle |
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| | #50 (permalink) |
| Planewalker Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Wien(Österreich) Alter: 23
Beiträge: 482
| Im Prinzip gebe ich euch allen auf dieser Seite Recht. Aber es gibt wohl Situationen in denen neutrale Haltungen ohne Bewertung sich negativ auswirken können. Manchmal muss man wohl Farbe bekennen, aber ich denke das hat nichts mit Gut und Böse zu tun sondern damit, ob man weiß wie man in einer besonderen Situation handeln muss. Gut und Böse als Werte und Worte sind allenfalls Konstrukte eher schlichter Seelen, würde ich provokanter Weise behaupten. Es gibt nichts absolut Gutes oder Böses. Gleich wie eine Handlung, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Motive beides sein kann. |
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| | #51 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 43
Beiträge: 291
| Ja, aber eines sollte man nicht vergessen: Letztendlich kommen wir nicht darum herum aufgrund unseres Bewusstseins die Welt zumindest gefühlsmäßig in "Gut und Böse" einzuteilen. Das ist bis zu einem gewissen Grade (O.K.: Ich bin ja auch nicht gerade ein Erleuchteter - aber kurz davor! ) unvermeidlich, aber:Warum nicht zum Ausgleich scheinbar "Böses" tun? Hier offenbaren sich ganz neue Wirkungsbereiche für das christlich-befreite Denken, lieber Tobias. Die Stones lagen mit ihrem Song "Sympathie for the Devil" eigentlich goldrichtig!!! Man sollte für wahr den Spruch "Tue was du willst" zumindest periodisch durch das Gebot "Tue was böse ist" ersetzen. Nunja - allerlei Philosophisches... LIEBE GRÜSSE!!! |
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| | #52 (permalink) |
| Z.Z. away (Admin) | *g* Aber genau hier sind wir ja eigentlich bei der "Kernaussage" ![]() Was meinst Du mit "periodisch böses" tun *g* Hihi... Das kannst Du höchstens in den Augen anderer Leute, aber in Deinen eigenen ? *g*Als Beispiel Wenn Du erkennst, dass ein Verhaltensmuster (z. B. Helfersyndrom), was Du früher total gut fandest (weil auch Deine Umgebung dieses Verhalten von Dir erwartet hat) nun einfach nicht mehr tragen kannst und es in Deinem Sinne veränderst, so dass Du Dich nicht mehr selbst verraten brauchst, was meinst Du, wie schnell diese Wechsel von der bisherigen Umwelt als "böse", bzw. "schlecht" abgestempelt werden kann *gg*LG Siat
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| | #53 (permalink) |
| Wille zur Macht Registriert seit: 30.01.2007
Beiträge: 314
| Würdest du bitte geflissentlich davon Abstand nehmen, das Wort 'Liebe' ständig herauszuheben ? Da kommt einem ja der Kaffee hoch und psychisch instabile Mitmenschen könnten Agressionen entwickeln, die mit Hilfe von http://www.daniel-kueblboeck.de/ therapiert werden müssen. Das wollen wir doch Niemandem zumuten, oder ? |
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| | #55 (permalink) | |
| FroIng *plingpling* ^^ Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Ossenbrügge Alter: 26
Beiträge: 1.116
| Also was das Thema "Gut und Böse" betrifft, finde ich das Zitat von Sextus Empiricus, einem griechischem Philosophen aus dem 2. Jahrhundert nach 00 sehr treffend: Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht. Da dieses auch meiner "Lebensphilosophie" entspricht, ist es meine Signatur ![]() Grüßle
__________________ Zitat:
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| | #56 (permalink) | |
| Wille zur Macht Registriert seit: 30.01.2007
Beiträge: 314
| Zitat:
Was ist eigentlich das Ziel der Natur ? Weitergabe des Lebens, Arterhaltung, Höherentwicklung ... Demzufolge müßte, was diesen Zielen zuwiderläuft, gegen die Natur, also negativ sein. Negativ wiederum setzt die Existenz von Positivem voraus. Vielleicht sollte man es so formulieren, daß die Natur keine Moral kennt, welche nicht die ihr eigenen Ziele unterstützt. | |
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| | #57 (permalink) | |
| Celta Schamagierin Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Bruchsal Alter: 38
Beiträge: 503
| Zitat:
Die "universelle Symmetrie", also das Fügen unter diese Gesetzmäßigkeiten, scheint mir aber ein Prozess zu sein, dessen Gleichgewicht man sich nicht entziehen kann, für dessen Gleichgewicht das sorgt, was wir "Natur" nennen, über den wir uns nicht erheben können, da wir Teile des Systems sind, und durch die universellen Wirbeziehungen wir in ein unvierselles Wirknetz eingeflochten sind. Und beim Erhalt dieses Gleichgewichts geht es ganz bestimmt nicht um menschliche Moralbegriffe, da geb ich dir Recht. Liebe Grüße Dana | |
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| | #58 (permalink) |
| feenomen Registriert seit: 21.01.2007 Ort: in der Hecke/am Waldrand/ über der Goldstadt/ Baden Württemberg Alter: 51
Beiträge: 1.704
Blog-Einträge: 9 | @ Lieber Fürst auch ich bekehre mich zum Besen. Scherz beiseite, vor lauter geistigen Spinnweben hätt ich fast diesen außergewöhnlich Gut Böse Threaddy verpasst. Gerne bewege ich mich außerhalb des Parameter von Gut und Böse, ich nehm dann gleich noch Falsch und Richtig, Schwarz und Weiß, und die ganzen anderen WERTUNGEN mit dazu. Können mir eingepackt und runter gespült werden. An der Auflösung dieser Wertungen schufte ich schon wirklich lange und immer noch tgl. das sind Gegensatzpaare, die ich weiß nicht wo verankert sind, das ist wie Kräuter (unkräuter) jäten, kaum sind se weg sind wieder da. Da diese Vorstellungen so zäh sind und immer wieder nachwachsen würd ich wirklich gerne mal wissen in welchem unbewußten Teil des kollektiven oder persönlichen Misthaufen die gewachsen sind... Wenn mir die werte Dichter und Denkerschaft da behilflich wäre??? aus der Hecke die feela |
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| | #59 (permalink) | |
| feenomen Registriert seit: 21.01.2007 Ort: in der Hecke/am Waldrand/ über der Goldstadt/ Baden Württemberg Alter: 51
Beiträge: 1.704
Blog-Einträge: 9 | Zitat:
Vermutlich sind wir für das " Dingens" verantwortlich, weil wir das so sehen... Unsere Weltsicht schafft die Welt. Schlimmer, ist das System vielleicht garnicht existent wenn es jemand der nicht in diesen Kategorien denkt es sich anschaut? Gibt es eine Ebene auf der keine bezw. andere Symetrien gelten? feela | |
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| | #60 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 43
Beiträge: 291
| Zum Thema Natur und Moral: Für mich ist Moral genau jenes Wertesystem, das einerseits aus dem gedachten Dualismus von "Gut und Böse" und andererseits aus einer gewissen Zweckmäßigkeit, die meist den Interessen von Machtstrukturen dienlich ist, entsteht. Natur ist ohne Bewertung, dafür folgt sie einem "Kosmischen Instinkt", der auf Entwicklung und Stärkung des Lebens zielt. Eine Moral gegen die Instinkte der vitalen Natur bedeutet also unweigerlich Schwächung. Man muss sich diesen Gedanken aufrichtig verinnerlichen, um die lebensfeindliche Gängelung zu entdecken, die hinter einer Ächtung von vermeintlich "Bösem" steht. Gruß, Kralle |
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