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Weitere spirituelle und/oder heidnische Pfade Ihr wollt über andere Wege des Heidentums oder über andere spirituelle Pfade diskutieren oder Fragen stellen? Hier ist der Platz dafür.

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Alt 27.10.2007, 13:07   #1 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
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Religion selbstgemacht?

Seid gegrüßt ihr Heiden und was sich hier sonst noch rumtreibt

Ich hätte eine kleine Frage, bzw. ein Thema zu dem mich eure Antworten interessieren würden.

Was haltet ihr von "selbstgebastelter" Religion?

Was ich damit meine ist eine Glaubensrichtung die nicht aus dem Lehrbuch stammt, keine derzeit existierende oder historisch nachgewiesene Religion, sondern selbsterdacht, selbsterfühlt?
Sozusagen Freistil?

... was haltet ihr davon??
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Onorianéa ist offline  
Alt 27.10.2007, 13:15   #2 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Beiträge: 86
sind nicht alle religionen selbstgebastelt, mehr oder weniger ?

gruss, mandalee
mandalee ist offline  
Alt 27.10.2007, 13:18   #3 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
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Beiträge: 74
Nö. Wer an Odin glaubt, hat ihn sich doch nicht selbstgebastelt.
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Onorianéa ist offline  
Alt 27.10.2007, 13:26   #4 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
Zitat:
Zitat von Onorianéa Beitrag anzeigen
Was ich damit meine ist eine Glaubensrichtung die nicht aus dem Lehrbuch stammt, keine derzeit existierende oder historisch nachgewiesene Religion, sondern selbsterdacht, selbsterfühlt?
Sozusagen Freistil?
Jede gelebte Religion ist so, würde ich sagen. Eine lebendige persönliche Weltanschauung kann sich nie allein auf Bücher, Überliferungen, historische Belege etc. stützen - diese können ein Rahmenwerk darstellen, aber mit Leben füllen kann man es nur selber. Wird das nicht getan, landet man eben bei den leeren Hülsen, den erstarrten Ritualen und der persönlichen Distanz, wie man sie bei den "großen" Religionen oft findet.
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Nachtwölfin ist offline  
Alt 27.10.2007, 14:09   #5 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 74
Wie schwer es ist manchmal, Worte zu finden... Darauf wollte ich hinaus, danke Nachtwölfin

Und wenn sie sich gar nicht auf solche Rahmenbedingungen stützt?

Wenn man nicht einmal eine feste Hülse hat, wie will man die dann mit Leben füllen? So ganz ohne Bezug zu bestehenden Religionen, funktioniert das überhaupt?

Und was ist mit jenen, die zum Beispiel (allen ernstes) an einen Gott in Form eines pinken Kaninchens glauben? Nehmt ihr das noch ernst?
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Onorianéa ist offline  
Alt 27.10.2007, 16:50   #6 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
Zitat:
Zitat von Onorianéa Beitrag anzeigen
Nehmt ihr das noch ernst?
Ich finde, es steht mir nicht zu, über das zu urteilen, was andere Leute als religiöse Erfahrung wahrnehmen. Natürlich hast du jetzt ein Beispiel genannt, was geradezu herausfordert zuzugeben, dass man nicht alles ernst nehmen kann oder will.

Aber in der Realität sieht es für mich so aus: Die persönliche Weltanschauung oder spirituelle Erfahrung eines Menschen steht für mich am Anfang der Sache. Sich mit den eigenen Wahrnehmungen und Gedanken in ein religiöses Konzept einzubinden, ist ein zweiter Schritt, und wenn er nur darin besteht, sich in eine gesellschaftliche Norm einzufügen oder nicht.

Für das, was ich persönlich wahrnehme und erlebe, brauche ich nicht unbedingt eine "feste Hülse". Natürlich hilft eine solche vielen Menschen ungemein, ihre Wahrnehmung zu sortieren, ein verlässliches Gerüst zu geben, usw. Aber es gibt ja auch viele Menschen, die an bestimmten Punkten feststellen, dass ihre persönlichen Eindrücke nicht (mehr) in dieses oder jenes Konzept passen, dass sie dort nicht erwünscht sind oder gar verleugnet werden.

Insofern ist es immer eine Gratwanderung, die persönlichen Erlebnisse gegen bestehende Konzepte abzugleichen, zu entscheiden ob man hier oder dort hineinpasst, hineinpassen will, ob man dort Bestätigung findet oder konstruktive Kritik, oder eine Leitlinie oder was auch immer.

Manche Menschen entziehen sich diesen Fragen direkt völlig, indem sie sich mehr oder weniger kritiklos einem etablierten Konzept unterordnen. Andere stellen ganz im Gegenteil fest, dass keine der bestehenden "festen Hülsen" dazu taugt, ihre individuellen Wahrnehmungen und Erlebnisse zu beherbergen, ohne irgendetwas davon zu verleugnen.

Was in dieser Hinsicht bei einzelnen Personen abläuft, kann ich als Außenstehender kaum beurteilen. Natürlich kann ich einige Eindrücke bekommen, wenn ich mich mit einem Menschen näher auseinandersetze, falls mich das interessiert. Ich kann mir zu manchen Dingen auch einfach auf oberflächliche Weise meinen Teil denken und entscheiden, dass ich mich damit gar nicht auseinandersetzen will, weil mich der jeweilige Mensch und sein Weltbild nicht wirklich berührt. Aber pauschale Urteile über die Weltanschauung eines anderen Menschen zu fällen steht mir nicht zu.
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Nachtwölfin ist offline  
Alt 27.10.2007, 16:51   #7 (permalink)
Ohoyo
 
Benutzerbild von amethyst
 
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Beiträge: 20
Joseph Ratzinger hat auf die Frage, wieviele Religionen gibt es, geantwortet: so viele wie Menschen.
Jeder Mensch ist in einem bestimmten kulturellen Rahmen zu Hause, der seine Denkweise und Wertvorstellungen beeinflußt und in dem er seine Erfahrungen macht, auch die transzendenten. Daraus formt er seine Religion, auf Basis einer bestehenden, das ist wohl die Regel oder er setzt verschiedene Systeme zu seiner eigenen Religion zusammen. Das wird immer üblicher, denke ich, weil wir ja so viele verschiedene kennenlernen können und überprüfen können ob sich ihre Ideen mit unseren Erfahrungen decken oder nicht.
Wenn man keinen Rahmen vorfindet, dann kann man schon seine eigenen Rituale entwickeln. Man sollte es sogar tun - jeder Mensch braucht Rituale, gerade in einem Bereich, der ja existenziell wichtig ist.

Wenn jemand glaubt - wirklich ernsthaft - dass sein Gott ein rosa Kaninchen sei, dann muß man das auch ernst nehmen. Ich habe nicht über die Götter anderer zu lachen.
Allerdings würde ich in so einem Fall doch versuchen abzuklären, ob da nicht vielleicht jemand Hilfe braucht.


Amethyst
amethyst ist offline  
Alt 27.10.2007, 17:30   #8 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 74
Habt Dank für die bisherigen tollen Antworten! Aye... ich fürchte das mit dem rosa Kaninchen war doch ein zuuu albernes Beispiel. Sorry, mir ist nichts besseres eingefallen.

Zitat:
Die persönliche Weltanschauung oder spirituelle Erfahrung eines Menschen steht für mich am Anfang der Sache. Sich mit den eigenen Wahrnehmungen und Gedanken in ein religiöses Konzept einzubinden, ist ein zweiter Schritt [...]
Würdet ihr diesen zweiten Schritt für optional halten?
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Onorianéa ist offline  
Alt 28.10.2007, 12:42   #9 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von svart
 
Registriert seit: 04.06.2007
Ort: Kölle
Beiträge: 91
durchaus denn wie und ob jemand seinen weg beschreitet is egal

grütze svart
svart ist offline  
Alt 28.10.2007, 16:35   #10 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von optimusprime
 
Registriert seit: 23.09.2007
Beiträge: 43
ich bastel gerade an einer eigenen religion
optimusprime ist offline  
Alt 28.10.2007, 19:12   #11 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 74
Das finde ich schön ... Optimusprime, ich wünsche dir alles Liebe auf diesem Weg

Nun... wenn es soviele Religionen gibt, wie Menschen auf dieser Erde... wie um alles in der Welt will man diese dann unter einen Hut bekommen?

Und was gebt ihr an, wenn jemand nach eurer Konfession fragt?
Selfmade-Pagan?
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Onorianéa ist offline  
Alt 28.10.2007, 19:16   #12 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
Registriert seit: 23.01.2007
Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
Zitat:
Zitat von Onorianéa Beitrag anzeigen
wie um alles in der Welt will man diese dann unter einen Hut bekommen?
Warum sollte man das tun wollen?

Zitat:
Und was gebt ihr an, wenn jemand nach eurer Konfession fragt?
Ich werde danach eigentlich selten gefragt. Wo passiert denn sowas?
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Nachtwölfin ist offline  
Alt 28.10.2007, 19:18   #13 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 27.10.2007
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Beiträge: 86
hm warum sollte man all diese religionen unter einen hut bekommen - bedeutete das nicht wieder eine schublade mehr ?

wenn man mich nach meiner konfession fragt, antworte ich schlicht und einfach die natur, da ich mich in keiner mir bekannten religion wohl fühle

gruss, mandalee
mandalee ist offline  
Alt 28.10.2007, 19:38   #14 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
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Ach Mensch... mit "unter einen Hut bekommen" meinte ich nur, wie man das denn organisieren könnte, dass jeder auch nach seiner eigenen Facon glücklich werden kann. In der Gesellschaft, im Beruf.

Man kann jetzt ja nicht plötzlich für XY einen freien Tag einführen, nur weil er da seinem pinken Kaninchengott gedenkt.
Irgendwie kann das doch gar nicht klappen ohne Struktur, Schubladen, wenn ihr so wollt... oder doch?

Wo man das gefragt wird? Sei es nun in Foren (ja, es gibt Foren wo man angeben kann, welcher Konfession man angehört) oder im Freundeskreis, wenn man mit Interessierten drüber redet, auf Behörden.
Oder sogar mit "Gleichgesinnten" wie hier.

Was antwortet ihr also, wenn euch jemand fragt?
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Onorianéa ist offline  
Alt 28.10.2007, 19:53   #15 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Freunde... nun, die sind meine Freunde, weil sie eh auf einer ähnlichen Wellenlänge sind, bzw. wenn man sich anfreundet, bekommt man solche Sachen ja mit, und ich habe es eigentlich nie erlebt, dass man so direkt und platt fragt: "Was für einer Religion gehörst du an?", sondern das ergibt sich eben im Gespräch oder auch zwischen den Zeilen...

Auf Behörden? Das einzige, was offiziell relevant ist, ist die Tatsache, dass ich nicht einer christlichen Kirche angehöre und dementsprechend keine Kirchensteuer zahle.

Was die Feiertage usw. betrifft - na, idealerweise gäbe es keine staatlichen Feiertage aus religiösen Gründen, sondern jeder Arbeitnehmer bekommt ein paar Sonderurlaubstage, die er für religiöse Zwecke verbrauchen kann.
Mich persönlich betrifft das eh nicht, da ich a) nicht angestellt bin und b) nicht zu fixen Terminen feiere, sondern die jahreszeitlichen Feste und Rituale als Phasen ansehe, die sich jedes Jahr wieder aufs neue ergeben und auch mit meinem Alltag immer irgendwie zusammenpassen
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Nachtwölfin ist offline  
Alt 28.10.2007, 20:05   #16 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
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Beiträge: 74
Zitat:
Zitat von Nachtwölfin Beitrag anzeigen
ich habe es eigentlich nie erlebt, dass man so direkt und platt fragt: "Was für einer Religion gehörst du an?", sondern das ergibt sich eben im Gespräch oder auch zwischen den Zeilen...
Ich wurde auch noch nie "platt" gefragt an was/wen ich glaube, aber eben dieses "zwischen den Zeilen" meine ich.
Aus einer Äußerung meinerseits meinetwegen
"Och, das mit den Schoko-Nikoläusen betrifft mich nicht." ergibt sich nunmal bei manchen Gesprächspartnern die Frage:
Warum?
Weil ich nicht christlich bin.
Das ergibt dann wiederum die Frage: sondern?
Ich bin Heide.
Und an was glaubst du dann?

... tja.


Und was sagt ihr dann in einem solchen Fall? Weil z.B. als Kelte kann man sich ja dann wohl nicht betiteln.
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Onorianéa ist offline  
Alt 28.10.2007, 20:41   #17 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
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Beiträge: 1.542
Zitat:
Zitat von Onorianéa Beitrag anzeigen
Und an was glaubst du dann?
Bei dieser Frage ist mein Standardspruch: Ich glaube an gar nix, ich versuche nur tiefer ins Universum hineinzuschauen

Wenn jemand tatsächlich genauer nachfragt und ich Lust habe, etwas zu erklären, dann sage ich, dass ich von inselkeltischen, germanischen und anderen Traditionen beeinflusst bin, verschiedene Götter ehre, und dass das meine Privatsache ist
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Nachtwölfin ist offline  
Alt 28.10.2007, 22:08   #18 (permalink)
Eichelhäher
 
Benutzerbild von scréachóg
 
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Zitat:
Zitat von Onorianéa Beitrag anzeigen
"Och, das mit den Schoko-Nikoläusen betrifft mich nicht." ergibt sich nunmal bei manchen Gesprächspartnern die Frage:
Warum?
Weil ich nicht christlich bin.
Wobei ich jetzt ja Schoko-Nikoläuse (genau wie Schoko-Osterhasen) nicht als ausgesprochen christlich bezeichnen würde...

Übrigens: Spätestens, wenn du Kinder hast, betreffen dich all die Schoko-Figuren plötzlich wieder sehr unmittelbar
__________________
der firno situ - alte sitte schweiz
scréachóg ist offline  
Alt 28.10.2007, 22:14   #19 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 74
War nur ein Beispiel. Ich könnte auch sagen, das mit den Rosenkränzen betrifft mich nicht.
Ich und meine blöden Beispiele... erst pinke Kaninchen, dann Nikoläuse

Zitat:
Übrigens: Spätestens, wenn du Kinder hast, betreffen dich all die Schoko-Figuren plötzlich wieder sehr unmittelbar
Das mag sein, Scréachóg
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Onorianéa ist offline  
Alt 29.10.2007, 01:18   #20 (permalink)
Asen- und Vanentreuer MOD
 
Benutzerbild von Germane
 
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Ort: Im Lande Widukinds
Alter: 33
Beiträge: 358
Zitat:
Zitat von Onorianéa Beitrag anzeigen
Ich bin Heide.
Und an was glaubst du dann?
... tja.
Und was sagt ihr dann in einem solchen Fall?
Also Heide sage ich eigentlich nicht mehr, da die breite Masse Heide mit Atheisten gleichsetzt. Dies sage ich nur dann, wenn ich wirklich Zeit und Lust habe mich mit dem Fragesteller zu unterhalten.
Wenn diese(r) dann weiterfragen sollte, erkläre ich ihm, dass ich die germanischen Götter ehre und meine "Kirche" überall ist.
Manchmal fällt auch bei der Eklärung Ásatrú, aber dass plane ich nie vorher. Meist kommt die Frage auch aus dem Nichts, aber im Allgemeinen wird man nicht wirklich oft angesprochen.

Zur Frage bezgl. selbstgemachte Religion kann ich mich nur der Nachtwölfin anschließen, dass es, besonders bei den "Religionen" ausserhalb der Buchreligionen, jede eine individuelle ist. Da ein jeder Mensch anderes empfindet. Nur das Grundgerüst und das jeweilige Fundament kann da schon bei einigen das gleiche sein. Dieses Fundament besteht zumeist aus der Auswahl der Gottheiten, zu denen Kontakt gepflegt wird.

Den Göttern zum Gruße
Germane
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Das einzig Beständige ist der Wandel!
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