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Alt 23.09.2007, 23:52   #1 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Arabische Naturreligion vs. Islam

Ich hab mich etwas mit Islam beschäftigt und festgestellt, dass im Islam - genau wie im Christentum, Elemente aus dem europäischen Heidentum übernommen wurden- so wurden auch im Islam einige Elemente aus der Naturreligion der vorislamischen Araber übernommen.

Sie verehrten wie die Altarabische Gottheiten

An sich nichts Ausergewöhnliches. Aber wenn man die heiligen Schriften des Islam näher betrachtet, dann stellt man fest, dass es im Koran sehr viele Widersprüche gibt: So wurde der heidnische Mondgott "Allah" (arab.: Al Illah = der Gott) zum monotheistischen Gott der Juden, Moslems und Christen ernannt.
Gleichzeitig verbietet der Islam jede Form von Götzenanbetung und alle heidnischen Bräuche und Symbole.
Das islamische Halbmond-Symbol ist in Wirklichkeit aber das Symbol des arabischen Mondgottes.

Die wichtigste Quelle des altarabischen Heidentums ist das Götzenbuch.
Dararaus wurde die Verehrung der Sterne in den Islam übernommen und ist in den Satanischen Versen (Suren) zu finden.

Vergleich:
Arabischer Allah, über ihm der Mond:
Islamischer Allah darf nicht abgebildet werden. Dafür der Mond und Allahs Töchter "die Sterne".
Die heiligtümer in Mekka basieren auf der Heidnisch-Arabischen Steineverehrung.




Mohammed hat sich in Mekka und Medina als Prophet Allahs ausgegeben und verkündete die angeblich "frohe Botschaft", es gäbe keinen Gott außer Allah. Als er merkte, dass der Islam sich friedlich kaum verbreiten ließ, begann er mit dem "Djihad" die kriegerische Verbreitung des Islam.

Mit der islamischen Expansion wurden die heidnischen Araber getötet oder versklavt. Sie bekamen als Polytheisten alle Menschenrechte aberkannt und waren somit Vogelfrei.

Die zu der Zeit bereits christianisierten Araber und Juden in Syrien und Palästina bekammen als Dhimmis den Status: Menschen 2. Klasse. Sie wurden zwar geduldet. Durten aber als Nichtmoslems diskriminiert werden.
Der Islam unterscheidet also deutlich zwischen Moslems (Menschen mit allen Rechten), Dhimmis (Menschen 2. Klasse: nichtmuslimische Monotheisten. Juden, Christen usw.)
und Ungläubigen (Polytheisten. Menschen 3. Klasse ohne Rechte).

Der Umgang mit Heiden aus islamischer Sicht ist eindeutig: Es gilt der Djihad:
Man kann davon ausgehen, dass die Islamisierung der Araber größtenteils gewalttätig war.

Zitat:
Zitat von Koran: Djihad
Sure 2,216 "Euch ist vorgeschrieben, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Allah weiß Bescheid, ihr aber nicht"

Sure 8,39 "Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird! Wenn sie jedoch mit ihrem gottlosen Treiben aufhören und sich bekehren so durchschaut Allah wohl, was sie tun."

Sure 9,5 "Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann laßt sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben!"

Sure 9,29 "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - kämpft gegen sie, bis die kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!"

Sure 9,73 "Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie dereinst aufnehmen, ein schlimmes Ende!"


Sure 9,111 "Allah hat den Gläubigen ihre Person und ihr Vermögen dafür abgekauft, daß sie das Paradies haben sollen. Nun müssen sie um Allahs willen kämpfen und dabei töten oder selber den Tod erleiden. Dies ist ein Versprechen, das einzulösen ihm obliegt, und als solches ist es eine Wahrheit, die in der Thora, dem Evangelium und im Koran verzeichnet ist."

Sure 4,104 "Und laßt nicht nach in eurer Bereitschaft, den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen! Wenn ihr unter den Beschwerden des Krieges zu leiden habt, so hat er ebenso darunter zu leiden wie ihr. Aber ihr habt von seiten Allahs zu erhoffen, was er nicht zu erhoffen hat. Allah weiß Bescheid und ist weise."

Sure 9,123 "Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen die euch nahe sind, die mit ihren Wohnsitzen an euer Gebiet angrenzen! Sie sollen merken, daß ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die ihn fürchten!"

Sure 47,4-6 "Wenn ihr auf einem Feldzug mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut ihnen mit dem Schwert auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich völlig niedergekämpft habt, dann legt sie in Fesseln, um sie später entweder auf dem Gnadenweg oder gegen Lösegeld freizugeben! Haut mit dem Schwert drein bis der Krieg euch von seinen Lasten befreit und der Krieg vom Frieden abgelöst wird! Dies ist der Wortlaut der Offenbarung. Wenn Allah wollte, würde er sich selber gegen sie helfen. Aber er möchte nicht unmittelbar eingreifen, vielmehr die einen von euch, die gläubig sind, durch die anderen, die ungläubig sind, auf die Probe stellen. Und denen, die um Allahs willen getötet werden, wird er ihre Werke nicht fehlgehen lassen, so daß sie nicht zum Ziel kommen würden. Er wird sie recht leiten, alles für sie in Ordnung bringen und sie ins Paradies eingehen lassen, das er ihnen zu erkennen gegeben hat."

Sure 4,88 "Wie könnt ihr hinsichtlich der Heuchler unterschiedlicher Meinung sein, wo doch Allah sie wegen dessen, was sie an Sünden begangen haben zu Fall gebracht hat! Wollt ihr denn rechtleiten, wen Allah irregeführt hat? Wen Allah irreführt, für den findest du keinen Weg. 89 Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, wie sie selbst ungläubig sind, damit ihr alle gleich wäret. Nehmt daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht ihrerseits um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer! 90 Kämpft gegen sie mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr in einem Vertragsverhältnis steht, oder die friedlicher Absicht zu euch gekommen sind, nachdem sie davor zurückscheuten, gegen euch oder die eigenen Leute zu kämpfen. Wenn Allah gewollt hätte, hätte er ihnen Gewalt über euch gegeben, und dann hätten sie gegen euch mit Erfolg gekämpft. Wenn sie sich nun von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen und euch ihre Bereitschaft erklären, sich künftig friedlich zu verhalten und keinen Widerstand mehr zu leisten, gibt euch Allah keine Möglichkeit, gegen sie vorzugehen. 91 Ihr werdet andere finden, die zwar vor euch und vor ihren eingenen Leuten Sicherheit haben wollen. Aber jedesmal, wenn sie wieder der Versuchung ausgesetzt sind, werden sie in ihr zu Fall gebracht. Und wenn sie sich nicht von euch fernhalten und euch nicht ihre Bereitschaft erklären, sich künftig friedlich zu verhalten, und ihre Hände nicht vom Kampf gegen euch zurückhalten, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie zu fassen bekommt! Zum Vorgehen gegen Leute dieser Art haben wir euch voffenkundig Vollmacht gegeben."

Sure 2,190 "Und kämpft um Allahs Willen gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen! Aber begeht keine Übertretung, indem ihr den Kampf auf unrechtmäßige Weise führt! Allah liebt die nicht, die Übertretungen begehen! 191 Und tötet die heidnischen Gegner, wo immer ihr sie zu fassen bekommt, und vertreibt sie von wo sie euch vertrieben haben! Der Versuch Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen ist schlimmer als Töten. Jedoch kämpft nicht bei der heiligen Kultstätte von Mekka gegen sie, solange sie nicht ihrerseits dort gegen euch kämpfen! Wenn aber sie dort gegen euch kämpfen, dann töte sie. Derart ist der Lohn der Ungläubigen!"
Im Koran gibt es viele Widersprüche. Der größte Widerspruch ist aber der Hass gegen die Heiden und gleichzeitig werden Elemente aus ihrer Religion geklaut und als angeblich "islamisch" dargestellt.

Geändert von optimusprime (23.09.2007 um 23:57 Uhr)
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Alt 24.09.2007, 00:12   #2 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
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Zitat:
Zitat von optimusprime Beitrag anzeigen
Der größte Widerspruch ist aber der Hass gegen die Heiden und gleichzeitig werden Elemente aus ihrer Religion geklaut und als angeblich "islamisch" dargestellt.
Im Christentum ja teilweise so ähnlich... ein "Hass", der eigentlich wohl auf Furcht beruht, weil man weiß, man steht auf unsicherem Boden... über jahrtausendealten Strömungen und Energien, die sich nicht so einfach ein zweckentfremdetes Mäntelchen umhängen lassen.
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Alt 24.09.2007, 12:09   #3 (permalink)
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Zitat:
90 Kämpft gegen sie mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, mit denen ihr in einem Vertragsverhältnis steht, oder die friedlicher Absicht zu euch gekommen sind, nachdem sie davor zurückscheuten, gegen euch oder die eigenen Leute zu kämpfen. Wenn Allah gewollt hätte, hätte er ihnen Gewalt über euch gegeben, und dann hätten sie gegen euch mit Erfolg gekämpft. Wenn sie sich nun von euch fernhalten und nicht gegen euch kämpfen und euch ihre Bereitschaft erklären, sich künftig friedlich zu verhalten und keinen Widerstand mehr zu leisten, gibt euch Allah keine Möglichkeit, gegen sie vorzugehen.
Das zeigt aber auch wieder, dass die vorherigen Abschnitte sich auf Kriegssituationen beziehen und gegen Menschen, die keine Angreifer sind, auch keine Berechtigung zum Töten und Verletzen gegeben ist.
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Alt 24.09.2007, 18:16   #4 (permalink)
Trancetanzbär
 
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da steht klar und deutlich "heiden" nicht "angreifer".
wenn der djihad ein verteidigungskrieg ist, dann versteh ich nicht, warum man es mit religion verbindet denn der verteidigungskrieg ist politisch und nicht missionarisch. man unterscheident im djihad zwischen moslems und nichtmoslems.
die nichtmoslems teilen sich auf in: polytheisten [heiden] (die im islam keine rechte haben), dhimmis (nichtislamische monotheisten; mit begrenzten rechten) und ketzer (moslems, die vom islam abgefallen sind. sie werden mit den tode bestraft.)
optimusprime ist offline  
Alt 24.09.2007, 18:23   #5 (permalink)
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Schaust du mal nach oben? Das Zitat ist aus deinem geposteten Zitat und da steht ebenso klar und deutlich, dass man nicht das Recht hat gegen die Ungläubigen zu kämpfen, wenn sie sich nicht feindlich verhalten zum Islam.

Ich weiß, dass wie bei allen Buchreligionen jeder das Geschriebene nach seinem Verständnis auslegt. Aber der größte Teil der Muslime versteht unter Djihad immer noch den inneren Kampf gegen die eigenen Unzulänglichkeiten und die eigenen Zweifel im Glauben. Im Islam kennt man auch keine Unterscheidung zwischen Politik und Islam, genausowenig, wie zwischen Privatleben und Islam, denn der Islam regelt das gesamte Leben.
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Geändert von Lidania (24.09.2007 um 18:30 Uhr)
Lidania ist offline  
Alt 24.09.2007, 18:29   #6 (permalink)
Wille zur Macht
 
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Zitat:
Zitat von optimusprime Beitrag anzeigen
Der Islam unterscheidet also deutlich zwischen Moslems (Menschen mit allen Rechten), Dhimmis (Menschen 2. Klasse: nichtmuslimische Monotheisten. Juden, Christen usw.)
und Ungläubigen (Polytheisten. Menschen 3. Klasse ohne Rechte).

Der Umgang mit Heiden aus islamischer Sicht ist eindeutig: Es gilt der Djihad:
Man kann davon ausgehen, dass die Islamisierung der Araber größtenteils gewalttätig war.
@ Optimus

Das sieht bei den Juden übrigens nicht anders aus. Im Talmud existieren ähnliche Passagen, wie du sie oben aus dem Koran zitierst. Djihad bedeutet Heiliger Krieg und man unterscheidet dort zwischen dem Großen (nach innen gerichtet) und dem Kleinen (nach außen gerichtet).
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Warum ist so viel Leugnung, Verleugnung in eurem Herzen? so wenig Schicksal in eurem Blicke?
Und wollt ihr nicht Schicksale sein und Unerbittliche: wie könntet ihr einst mit mir siegen?
Und wenn eure Härte nicht blitzen, schneiden und zerschneiden will: wie könntet ihr einst mit mir schaffen?
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Hugin ist offline  
Alt 24.09.2007, 18:55   #7 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Zitat:
Zitat von Hugin Beitrag anzeigen
@ Optimus

Das sieht bei den Juden übrigens nicht anders aus. Im Talmud existieren ähnliche Passagen, wie du sie oben aus dem Koran zitierst.
liegt wohl daran, dass der islam größtenteils auf dem judentum und christentum basiert.

Zitat:
Zitat von Hugin Beitrag anzeigen
Djihad bedeutet Heiliger Krieg und man unterscheidet dort zwischen dem Großen (nach innen gerichtet) und dem Kleinen (nach außen gerichtet).
innerer djihad bedeutet auch, dinge zu tun, die einem widerstreben.
optimusprime ist offline  
Alt 24.09.2007, 19:01   #8 (permalink)
Trancetanzbär
 
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naja es geht hier auch nicht nur um islam sondern auch um die altarabische naturreligion und was in den islam übernommen wurde.

kennt jemand ein link zum götzenbuch auf deutsch?
optimusprime ist offline  
Alt 24.09.2007, 20:06   #9 (permalink)
Panta rhei
 
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Hoi

Zitat:
naja es geht hier auch nicht nur um islam sondern auch um die altarabische naturreligion und was in den islam übernommen wurde.
Selbst die Zusammenstellung des Quràn erscheint z.T widersprüchlich. Die Fertigstellung des Quràn, wie er Heute zur Verfügung steht, wurde erst durch die nachfolgenden "Kalifen" gewährleistet. Zur Zeit des Propheten gab es mündliche Überlieferungen und Abschnitte (Suren), die auf Leder, Papier, Stein e.t.c aufgeschrieben wurden - und wie gesagt, erst später zu einem gesammelten Werk zusammengeführt wurden.
Ebenso die Sharia, die als islamisches Gesetzbuch bezeichnet wird! Diese wurde sogar erst nach Zusammenstellung des Quràn zusammengestellt!
Nun klingt diese "Kritik" vielleicht so, wie sie typischerweise aus westlich intellektuellen Kreisen angeführt wird, doch sogar aus verschiedenen islamischen Strömungen und Abspaltungen, wie z.B der Shia (Shiiten) und anderen islamischen Abspaltungen, die unter dem Sunnitentum als abtrünnig, verkehrt oder gar ketzerisch angesehen werden (so natürlich auch der Vorwurf unter - und gegeneinander), gibt es Vorbehalte, Vorwürfe und harte Diskussionsstränge bezüglich Vollständigkeit, Auslegung, Weglassen von Koranpassagen! Nicht zuletzt die Frage nach der "echten" Nachkommenschaft der islamischen Lehre!

Wo wir gerade bei altarabischen Elementen sind - da gibt es ganz eindeutige Widersprüche im Umgang mit der Religion und Praktiken. Innerhalb des Islam wird gerne mal auf z.B "magische Elemente" zurückgeriffen, die aus dogmatisch - fanatischen Abteilungen als "Shirk" (Beigesellung zu Allah) bezeichnet werden.
Z.B der Gebrauch von Talismanistik (Der Nazar-Stein), arabische Numerologie (nach der Abjad-Methode), Sigilenherstellungen, Djinkommunikationen (Geisterglaube), Tieropfer, die schützende Hand Fatimas mit dem Auge auf der Handinnenfläche, Orakelmethoden mit Kaffeesatz, Bohnen oder mittels z.B Spiegeltechniken (schon zur Zeit des Propheten, innerhalb seiner Verwandtschaft durchgeführt) u.s.w..
All diese Dinge sind noch sehr sehr anwesend und kommen auch innerhalb eines sog. "Volksislam" zur Geltung.

Den Quràn halte ich dennoch für ein sehr interessantes Werk, vor allem, wenn man in Auslegungen nicht institutionalisierter, dogmatischer Strukturen anknüpft - doch ich brauch`es wohl nicht erwähnen, dass dies`als reines Ketzertum bezeichnet wird!

Zitat:
kennt jemand ein link zum götzenbuch auf deutsch?
Vielleicht hilft dies etwas weiter

Das Götzenbuch Kitâb al-asnâm des Ibn al-Kalbi

Gruss
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Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
ahira ist offline  
Alt 25.09.2007, 13:08   #10 (permalink)
Immernoch dagegen!
 
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Zitat:
Zitat von Lidania Beitrag anzeigen
Aber der größte Teil der Muslime versteht unter Djihad immer noch den inneren Kampf gegen die eigenen Unzulänglichkeiten und die eigenen Zweifel im Glauben. Im Islam kennt man auch keine Unterscheidung zwischen Politik und Islam, genausowenig, wie zwischen Privatleben und Islam, denn der Islam regelt das gesamte Leben.

Woher nimmst Du diese Sicherheit? Ich habe andere Erfahrungen gemacht, nämlich eine "sowohl als auch"-haltung, der Djihad nach außen wird gerne als Notwehr gegen den Westen, wenigstens moralisch befürwortet, der nach innen ist Privatsache...

grüßle,
kvasir
Kvasir ist offline  
Alt 25.09.2007, 21:34   #11 (permalink)
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Ich kenne recht viele Muslime und es stimmt schon, einige würden den Kampf gegen einige westliche Regierungen als Djihad ansehen. Aber widerspricht das den Aussagen über Verteidigung des Islam, wenn beispielsweise Bush von Kreuzzügen spricht und den Irak angreift, obwohl von da kein Angriff gegen die USA erfolgte?
Die meisten Muslime, die ich kenne, verurteilen Terror aufs schärfste, weil er eben Unschuldige trifft - was schlicht verboten ist laut einigen Quransuren.

Die vorislamischen Religionen dieser Gegenden interessieren mich aber auch sehr. Vieles ist wohl in den Volksbräuchen erhalten geblieben - ebenso wie bei uns vorchristliche Bräuche Eingang gefunden haben ins Christentum. Ich erinnere mich, dass vor Jahren auf meine Fragen ein damals 75 jähriger alevitischer Kurde aus Ostanatolien mir sagte, der Mond werde bei ihnen auch Fatma ana - also Mutter Fatma - genannt, weil er ein Symbol für die Tochter Muhammeds sei. Ich denke, dass sich da auch was Altes mit Neuerem vermischt hat....
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Geändert von Lidania (25.09.2007 um 21:41 Uhr)
Lidania ist offline  
Alt 26.09.2007, 22:53   #12 (permalink)
Panta rhei
 
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Zitat:
ein damals 75 jähriger alevitischer Kurde aus Ostanatolien mir sagte, der Mond werde bei ihnen auch Fatma ana - also Mutter Fatma - genannt, weil er ein Symbol für die Tochter Muhammeds sei.
hihi, klingt nach der Aussage eines "Pir"
Aleviten - Wikipedia
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ahira ist offline  
Alt 26.09.2007, 23:11   #13 (permalink)
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Stimmt!
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Lidania ist offline  
Alt 19.01.2008, 05:26   #14 (permalink)
Heidekraut
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Hallo zusammen,

ich finde dieses Thema sehr interessant, da auch ich mich viele Jahre mit dem Islam auseinandergesetzt habe. Dass Mohammed viele Dinge aus dem Juden- bzw. Christentum in seine Religion integriert hat, wußte ich ja. Aber dass auch heidnische altarabische Alemente mit einflossen, ist mir neu.
Somit ist der islamische Allah nichts anderes, als ein "veredelter" Mondgott

Ich werde mich mit dem Thema mal weiterhin befassen. Es wäre ja interessant, ob es auch quasi "islamische Hexen" gibt; solche, die innerhalb des Islam die altarabischen Riten praktizieren
 
Alt 21.01.2008, 18:48   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von optimusprime Beitrag anzeigen
Ich hab mich etwas mit Islam...
...

Aber wenn man die heiligen Schriften des Islam näher betrachtet, dann stellt man fest, dass es im Koran sehr viele Widersprüche gibt: So wurde der "Allah" (arab.: Al Illah = der Gott) zum monotheistischen Gott der Juden, Moslems und Christen ernannt.
Du sprichst da etwas an, dem ich auch seit einiger Zeit auf der Spur bin: Der 'ur'jüdische "Schöpfer" trug den Namen "El" - die Bibel erzählt in der Genesis allein von diesem Gott - und "El" und "Al" sind sicherlich nicht viel mehr, als Stammessprachliche Unterschiede. Und es gibt beide Versionen zu lesen:
Al Kaida, genau wie El Qaida. Sogar die Muslime machen den Unterschied nicht..!


Zitat:
Mohammed hat sich in Mekka und Medina als Prophet Allahs ausgegeben und verkündete die angeblich "frohe Botschaft", es gäbe keinen Gott außer Allah. Als er merkte, dass der Islam sich friedlich kaum verbreiten ließ, begann er mit dem "Djihad" die kriegerische Verbreitung des Islam.
Von einem Imam habe ich das anders gehört: Der Djihad ist kein Aufruf zum Kampf, sondern zur Verfechtung (also verbale 'Verteidigung' des Glaubens. Schon, Djihad als 'Missionierungsauftrag' zu sehen, ist demnach falsch!

Zitat:
Mit der islamischen Expansion wurden die heidnischen Araber getötet oder versklavt. Sie bekamen als Polytheisten alle Menschenrechte aberkannt und waren somit Vogelfrei.
Na ja, das kennt man doch von diversen Rom-Immigranten aus Griechenland und vorher aus Israel - die nannten sich "Kirche"!

Zitat:
... den Status: Menschen 2. Klasse. Sie wurden zwar geduldet. Durten aber als Nichtmoslems diskriminiert werden.
Den Status gab ihnen aber weder Mohamed, noch der Koran - es waren die Scheichs, Omane usw. Man darf die 'g/w -eltliche' Ausnutzung islamischen Kuturguts nicht als Islam werten, sonst ist man auf der Entwicklungsstufe von Hexenjägern: "Alle Heiden sind Satanisten"..!

Zitat:
Der Islam unterscheidet also deutlich zwischen Moslems (Menschen mit allen Rechten), Dhimmis (Menschen 2. Klasse: nichtmuslimische Monotheisten. Juden, Christen usw.)
Nein, das tut der FASCHISMUS!!!

Zitat:
Der Umgang mit Heiden aus islamischer Sicht ist eindeutig: Es gilt der Djihad:
Man kann davon ausgehen, dass die Islamisierung der Araber größtenteils gewalttätig war.
.. wie auch die Christianisierung, meiner Ahnen!!!


Zitat:
Im Koran gibt es viele Widersprüche. Der größte Widerspruch ist aber der Hass gegen die Heiden und gleichzeitig werden Elemente aus ihrer Religion geklaut und als angeblich "islamisch" dargestellt.
Stimmt! Das tut auch die Bibel, oder die jüdische Thora - letztere nennt alle Nicht-Juden "Sklaven" des jüdischen Volkes! Aber, oh - Judenhetze ist verboten, Islam-Hetze angehender Volkssport, oder?!

Um es deutlich zu machen, ich verteidige weder den Islam, noch hetze ich gegen Juden oder Christen! Ich finde nur, den Weg unserer 'Gegner' sollten wir uns nicht zu Eigen machen! Ich toleriere jeden, reinen Glaubens. Nur die Anhänger des "Kirchentums" (..so nenne ich blinde Gefolgschaft unter einer machtpolitischen Irrlehre, also auch Al Kaida, Scientologen, usw. - nicht alleine Christen!), die sind IMHO echte Ungläubige - und Irre!!!
Whyatt W. Bornagan ist offline  
Alt 21.01.2008, 18:59   #16 (permalink)
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Ich möchte mal kurz etwas zu diesem "El" und "Al" anmerken. So viel ich weiß sind das lediglich die Artikel, die zu einem Wort gehören und klarmachen, dass es ein Name ist. Mein arabischer Ex-Mann hat mir erklärt, dass die arabische Schrift auf Konsonanten basiert. Dazu gibt es kleine zusätzliche Ausprachezeichen, aus denen man entnehmen kann, ob da jetzt a, e, i oder u gesprochen wird. Diese Zeichen kann man beim Schreiben aber auch weglassen. Deshalb ist es regional unterschiedlich, ob der Artikel "l" nun al, el, il oder ul ausgesprochen wird. Auch das Wort für Sohn kennt deshalb in der Europäisierung mehrere Schreibweisen: ben, bin - sogar ibn bedeutet das gleiche, denn man schreibt im arabischen nur die Zeichen für b und n.
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Geändert von Lidania (21.01.2008 um 19:05 Uhr)
Lidania ist offline  
Alt 23.01.2008, 23:50   #17 (permalink)
Panta rhei
 
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Yep, kann da Lidania nur zustimmen..

zu Allahu noch:
Gebildet aus dem Artikel al und ilahu (Gott). Durch Zusammenziehung nach einer Gewohnheitsregel wurde aus al-ilahu Allahu - in der Mehrzahl (alliha:die Gottheiten) kam die Bezeichnung schon in der vorislamischen arabischen Dichtung als unpersonaler göttlicher Name vor.

Es gibt über die Herkunft des Namen Allah unterschiedliche Ansätze:
1. Ähnlichkeit mit dem hebräischen El (z.B El-okim)
2. Ableitung vom aramäischen Alaha
Ferner ist die Silbe Il (El, Elim) in allen semitischen Sprachen zu finden.
Besonders die Namen der vorislamischen südarabischen Gottheiten endeten mit Il.

In weiteren Auslegungen kennt man noch gut zehn andere Ableitungen, etwa berufen auf die Wurzel `ih (anbeten; wiederum abzuleiten aus der Wurzel
Lyh-laha, erhaben, verborgen sein, gemäss der Schule aus Basra)
Andere verstehen den Namen aus laha (erschaffen), wieder andere aus `wl und `yl (Vorrang). Abu al-Baqa `al-Kaffawi war z.b der Ansicht, Allah sei aus dem Pronomen ha`= Mehrheit und der besitzanzeigenden Nachsilbe lam entstanden.

Die islamische Scholastik kennt darüberhinaus die sog. "99 schönsten Namen" als Attribute des Göttlichen..
Auch hier unterscheiden sich die Auslegungen von stumpf dogmatisch bis ketzerisch Die "Übernahme" vorislamischer Gottheiten dürfte hierin eingewoben worden sein.

So könnte man beispielsweise die vorislamische Gottheit al-Lat

Al-Lat - Wikipedia

mit dem islamischen Namen al-Latif in Verbindung stehen.
Latif kann zwei verschiedene Bedeutungen haben. Zum einen heisst es "fein, dünn, zart". Al-Ghazzalli (islam. Mystiker) stellt so auch die Geistseele dar:
"Ein zartes Gebilde, dessen Quelle die Höhlung des fleischlichen Herzens ist." Im weiteren Sinn meint es "Gespinste".
Zum anderen bedeutet es "freundlich, zart, wohlwollend". In der weiblichen Form Latifa bedeutet es "Feinheit, Zartheit" und ist gleichbedeutend mit daqiqa "etwas Dünnes, Feines, Zartes"

Als Wirkattribut schenke Gott freundliche Huld (lutf), um beizustehen.
Für die Sufis des z.B Dscherrahiordens weist der Begriff auf die Eigenschaft der "höchsten Schönheit" und die Eigenschaft des Erkennens und Spendens von Schönheit.

Ein weiteres Beispiel:

der in der islmaischen Scholastik bekannte Name "Dhu al-Dchalaliwa al-ikram":

Dhu bedeutet "derjenige, der innehat, der besitzt." Dhu al-Qarnain bedeutet "der die Hörner hat" --->Bezug z.B auf "Sohn des Jupiters Ammon", einer als Widder dargestellten Gottheit, was auch als "derjenige, der ein Talent, eine Eigenschaft, eine Fähigkeit hat" übersetzt wird.

-->(Amen, Amun, Amon, Amoun)
Ammon

Interesant aber etwas off wäre der Zusammenhang zu Pharao Amenophis IV. alias Echnaton, der eine neue Religion gründete.
Echnaton glaubte, daß der Sonnengott der einzige Gott sei und daß es neben Aton keine anderen Götter gebe.
Er errichtete in Theben angeblich ein Heiligtum mit dem Namen „Aton ist gefunden“. („Wirkender Geist des Aton“). In ihm wirkte also der Geist des Aton, und deshalb nannte er sich später auch „Größter der Propheten“.
Spekulationen wollen den Tempel Atons an das Heiligtum in Mekka mit der Kaaba oder an den Petersplatz in Rom mit dem Obelisken oder auch an den Tempel des Herodes in Jerusalem mit seinen Höfen und Vorhöfen in Verbindung bringen..
Darüberhinaus wird Echnaton in der heutigen islamischen Welt auch als sog. Prophet verehrt..
Schließlich macht der Gott Echnatons das vor, was der Gott des Moses nachmachte: Er duldete keine anderen Götter neben sich. Für ihn gab es keinen anderen Gott als Aton. Er erklärte des Priestern des mächtigen Ammon den Krieg, so wie später der jüdische König Josia den Baalspriestern den Krieg erklärte.

Al-Ydschi und Al-Amidi bringen die Bedeutung des oben genannten Namens schließlich mit Al-Dschalilu (das Majestätische) in Korrespondenz.

Aus sufischer Überlegung sei es innerhalb dieses Namens offensichtlich, dass es keine Vollkommenheit gäbe, die dem Göttlichen nicht zukomme (gleich welcher Bezeichnung) und das es jedoch ein Bedürfnis des Menschen sei, (den) Gott zu preisen.
Aus gleicher Schlussfolgerung jedoch wird der Name als Inspiration gewertet, welcher mystische Abhandlungen zum Ausdruck bringe.


Nochmal was zum Begriff Dschihad aus anderer Perspektive:

In diesem Zusammenhang:
Der göttliche Name al-Quddusu gehört nach koraníscher Lehre in den Zusammenhang von taqaddus, taqdy (Zustand eines transzendenten Charakters oder oft "Heiligkeit" genannt) und von Mu-qaddas ("die heilige Sache"). Daher ist die Übersetzung Dschihad (Anstrengung) mit "heiliger Krieg" schlichtweg falsch.
Im Koran (20,111) entspricht dieser Name Qayyumu (Beständig) und Qaimu bi Dhatihu (der aus seiner eigenen Essenz Bestehende).
Der Name besagt kurzum, dass der Begriff "Göttlichkeit" - "Frei von Unvollkommenheit" ein menschlicher Begriff ist und jenseits menschlicher Deutung und Anschauung sei.

Da göttliche Eigenschaften sich dem menschlichen Verständnis angeblich entziehen, wurde sich auf das Begreifen des Menschen in dogmatischer Form derart bezogen, das Gott für seine Vollkommenheit zu loben wäre - und zwar ohne Vermenschlichung, weshalb die Doktrin Shirk in einen Fordergrund rückte, was sowiel wie "Beigesellung zu Allah" bedeutet, worin auch und vor allem der Polytheismus gemeint ist.
"Shirk" wird u.a von Extremisten an vorderster Front genannt, wenn es um den sog. heiligen Krieg geht..

so, ich habe fertig mit Kauderwelsch hoff es war dennoch etwas verständlich.

den Götter/innen zum Grusse
__________________
Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
ahira ist offline  
Alt 24.01.2008, 00:13   #18 (permalink)
Forums Oma
 
Benutzerbild von Lidania
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Bergisches Städtedreieck
Alter: 61
Beiträge: 3.024
Danke ahira - mir ist nun vieles noch etwas klarer geworden, was ich bisher nicht wirklich verstanden hatte.
__________________
Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

Lidania ist offline  
Alt 16.06.2008, 20:15   #19 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von folktine
 
Registriert seit: 27.08.2007
Ort: Bochum
Alter: 44
Beiträge: 45
alah Mondgott?

Das paßt.

Danke für das Thema bin beim schauen hier auf diesem tread gestoßen.
Jetzt verstehe ich das. 2005 war ich für 10 Tage in der Türkei. Wir kamen mit den Flieger in Antalya an. Als wir auf dem Bus, der uns zu dem Hotel fahren soll, wartete, sah ich in die Weite, zu den Bergen hin. Ich erspürte die Gegend.

Da ich mich mit Schamanismus beschäftige, bin ich feinstofflich sehr sensibel. Ich bekam ein Gefühl von der Weite des Landes. Ich fühlte das Wesen des Landes bzw des nahen Ostens. Spontan dachte ich, obwohl ich keine Moslem und auch nicht religiös bin, "alah ist weit, alah ist groß!" Ich verstand auf einmal , was die Leute in diesem Gebiet dachten. Ich fing mich an, für die vormoslimischen Geschichte zu interessieren. viel erfuhr ich nicht. Die reklamhefte waren aber interessant darüber.
Das Wesen des Landes und Engel später auch, erzählten mir, dass sie noch älter sind als das Christentum und dem Islam.
das waren ein paar cents von mir.
Gruß
tine
folktine ist offline  
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