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Weitere spirituelle und/oder heidnische Pfade Ihr wollt über andere Wege des Heidentums oder über andere spirituelle Pfade diskutieren oder Fragen stellen? Hier ist der Platz dafür.

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Alt 22.03.2008, 02:22   #21 (permalink)
Bewusster-SEIN
 
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Für mich gibt es KEINE Lehre nach der ich leben könnte. Ich sehe den vierten Weg nicht als eine Lehre der man folgen kann, indem man danach lebt, sondern als eine Lehre, die einem dabei hilft im Leben bewusster zu werden und sich über das konditionierte Selbst hinaus weiter zu entwickeln.
ich bin mir nicht ganz sicher auf was du hinaus willst, wenn du sagst man kann nicht nach dem vierten Weg leben.. wenn man bewusster werden will und sich entwickelt, geht das nur durch eine Änderung.. also lebt man es..
wenn man sich nicht ändert, bleibt man da wo man war..
das ist so als ob du sagst "ich koche nicht" obwohl du dir ein Gericht zubereitest *confused*

Zitat:
Und niemand, keine Lehre und kein Guru kann das ändern. Man kann es nur selbst ändern. Der vierte Weg ist in dieser Hinsicht nicht mehr als ein gutes Werkzeug, das einem dabei hilft.
Da kann ich dir voll und ganz zustimmen.. niemand kann einem was "schenken".. man muss es sich selbst erarbeiten...
der vierte Weg ist ein Werkzeug (man kann sich selbst überzeugen, dass es hilft) und nichts woran man blind glauben muss oder sollte..

Dalija ist offline  
Alt 22.03.2008, 11:55   #22 (permalink)
die welt
 
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Zitat:
Zitat von Dalija Beitrag anzeigen
ich bin mir nicht ganz sicher auf was du hinaus willst, wenn du sagst man kann nicht nach dem vierten Weg leben.. wenn man bewusster werden will und sich entwickelt, geht das nur durch eine Änderung.. also lebt man es..
wenn man sich nicht ändert, bleibt man da wo man war..
das ist so als ob du sagst "ich koche nicht" obwohl du dir ein Gericht zubereitest *confused*

Damit wollte ich sagen, dass alle Erkenntnisse aus der eigenen Arbeit entstehen und dass es keine Regeln, Gebote und Glaubenssätze gibt, nach denen man sich im täglichen Leben zu richten hätte. Deshalb finde ich den vierten Weg auch so sympathisch. Es gibt niemanden der einem sagt, was man zu glauben oder zu ändern hätte. Alles kommt aus der Selbsterkenntnis.

Ich meinte das "sich ändern" aus dem eigenen Erkennen der Notwendigkeit heraus. Und nicht das "sich ändern", indem man einen Verhaltenskodex und die Glaubenssätze einer Lehre übernimmt.

Es ist also keine Lehre in dem Sinne, dass es Leitsätze und Einsichten anderer Leute gibt, denen man folgen könnte. Man folgt den eigenen Einsichten.

Gruß
WB
weltenbaum ist offline  
Alt 22.03.2008, 13:06   #23 (permalink)
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Da kann ich dir voll und ganz zustimmen.. niemand kann einem was "schenken".. man muss es sich selbst erarbeiten...
der vierte Weg ist ein Werkzeug (man kann sich selbst überzeugen, dass es hilft) und nichts woran man blind glauben muss oder sollte..
Bist Du in einer Gruppe?
weltenbaum ist offline  
Alt 28.03.2008, 15:10   #24 (permalink)
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Kennt jemand die anderen drei Wege????

Ich frage ernsthaft, denn ich habe mein eigenes Weltbild auch als Synthese verschiedener alter Weltbilder geschschaffen und habe es einst als "dritter Weg" bezeichnet (...was ich aber nie publik gemacht habe - ich äußere das hier zum ersten Male!).
Whyatt W. Bornagan ist offline  
Alt 29.03.2008, 01:10   #25 (permalink)
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Zitat:
Ich meinte das "sich ändern" aus dem eigenen Erkennen der Notwendigkeit heraus. Und nicht das "sich ändern", indem man einen Verhaltenskodex und die Glaubenssätze einer Lehre übernimmt.

Es ist also keine Lehre in dem Sinne, dass es Leitsätze und Einsichten anderer Leute gibt, denen man folgen könnte. Man folgt den eigenen Einsichten.
Ja da hast du recht..
das sehe ich genauso

Zitat:
Bist Du in einer Gruppe?
Ich stehe momentan mit einer in Kontakt, aber bin mir nicht sicher ob es da überhaupt was zu lernen gibt.. man muss sich ja von der Qualität der Gruppe erstmal überzeugen.. das ist wichtig..

Du?

Zitat:
Kennt jemand die anderen drei Wege????

Ich frage ernsthaft, denn ich habe mein eigenes Weltbild auch als Synthese verschiedener alter Weltbilder geschschaffen und habe es einst als "dritter Weg" bezeichnet (...was ich aber nie publik gemacht habe - ich äußere das hier zum ersten Male!).
Bei den anderen drei Wegen handelt es sich um den des Fakirs, Mönchs und Yogis.. bei diesen drei Wegen muss man dem weltlichen Leben entsagen..

Ich stelle dazu mal eine gute Erklärung rein:

Zitat:
„Die vier Wege sind Wege der Befreiung von unnötigen Gesetzen. Der Weg kann Ihnen gezeigt werden... aber Sie müssen selbst daran arbeiten. Die meisten Gesetze, denen wir unterliegen sind Resultate unseres Schlafes und unserer Unbewusstheit. Jeder Schritt, den wir machen indem wir bewusster werden macht uns freier. Nehmen wir an ein Mensch ist mit dem mechanischen Leben zufrieden; dann verschließt er sich den höheren Einflüssen (die ihn lehren könnten zu erwachen) und empfängt nur Einflüsse (aus den niederen Ebenen, seine eigenen Neigungen miteingeschlossen). Natürlich ist er dann in einer schlechteren Position als der Mensch, der Einflüsse aus höheren Welten empfängt. Viele Einflüsse können mechanisch empfangen werden, aber viele andere benötigen Bemühungen...“ (Ouspensky)
Zitat:
Es gibt den Weg des Mönchs, den Weg des Yogi, den Weg des Fakir und, wie Gurdjieff vorschlägt, einen „vierten Weg“, der offenbar aus seinem langen Kontakt mit den Sufi – Lehren abgeleitet wurde und der sehr ähnlich dem ist, was Don Juan (bis zu einem gewissen Punkt) gemeint hat, und genauso dem, was die Cassiopaeaner erklärt haben.

Der „Weg des Mönchs“ ist ähnlich der von McCarthy beschriebenen, von ihr „gewählten Art“. Das ist der Weg des Glaubens, der Weg des religiösen Gefühls, der Weg der religiösen Opfer. Das ist der Weg für Menschen mir sehr starken religiösen Gefühlen und Vorstellungen. Es ist ein langer, harter Weg, wie McCarthy bemerkt, als sie sagt: „ Das ist üblicherweise nicht friedvoll oder ruhig, aber es fühlt sich richtig an.“ Solch ein Weg besteht aus vielen Jahren des Ringens mit sich selbst, des Kämpfens mit Emotionen – mit Gefühlen. Das Individuum unterwirft alle ihre/seine Emotionen einem Gefühl, und dabei entwickelt es Einheit im Selbst. Diese Person arbeitet an der Entwicklung des „emotionalen WILLENS“. Das wird oben klar ausgedrückt: „ Im Weg der Liebe geht es um Mitgefühl und Reinheit in der Leidenschaft und den Willen, der dahinter steht, sowie dem Streben zu einem Gefühl von Fülle und Einheit von Allem.“

Gurdjieff deutet jedoch darauf hin, dass in solch einem Menschen der physische Körper und der mentale Körper unentwickelt verbleibt und daraufhin, um das Erlangte des Mönchs/Heiligen ANWENDEN zu können, das Augenmerk auf die Entwicklung des Körpers und die Fähigkeit zu Denken gerichtet werden muss. Dies kann jedoch nur durch eine weitere Reihe von Opfern erreicht werden. Der Mönch muss ein Yogi und ein Fakir werden. Dies tun sehr wenige, weil sie, bevor sie die Schwierigkeiten überwunden haben, sterben.

Der Weg der Weisheit, auf den sich Carla bezieht, der auch als der Weg des Yogis bekannt ist, ist der Weg des Wissens, der Weg des Geistes. Dieser Weg besteht aus der Entwicklung des Geistes, und kann auch dazu führen, wie Carla recht deutlich bemerkt, dass der Körper verlassen wird und die Emotionen unentwickelt bleiben. Sie sagt: „ In der Struktur der Weisheit geht es um Wissen, Friede, Loslösung und dem Streben nach einem Gefühl von Leere und dem Nichts. Das ist sehr friedvoll und ruhig.“ Aber ohne die Entwicklung der physischen und emotionalen Körper, kann das Individuum unfähig sein, sein Erlangtes anzuwenden, ohne nicht zuvor zurückgekehrt zu sein, um an seinem Körper und seinen Gefühlen gearbeitet zu haben. Solch ein Mensch „weiß alles“, aber kann nichts TUN. Er/Sie muss vorher zurückkehren, um Ergebnisse zu erreichen, indem er/sie eine weitere Reihe von längeren Bemühungen auf sich nimmt um anzuwenden, was er/sie weiß. Der Hauptunterschied zwischen dem Weg des Wissens und dem Weg des Fakirs und des Mönchs besteht darin, dass der Yogi eventuell den Vorteil hat, seine Lage zu verstehen, zu verstehen was er vermisst, was er tun muss und in welche Richtung er gehen muss. Aber wieder, sehr wenige erreichen dies vollständig, da sie vorher sterben.

Der Weg des Fakirs ist der Weg des Kampfes mit dem physischen Körper. Es ist lang und schwer. Das Ziel ist es, „Transzendenz“ zu erreichen, indem physischer Wille und Kraft über den Körper entwickelt wird. Dies wird durch schreckliches Leiden erreicht, durch Quälen des Körpers. Das ganze besteht aus verschiedenen unglaublich schwierigen körperlichen Opfern, so wie regungsloses Stehen in derselben Position über Stunden, Tage, Monate oder Jahre... was auch immer. Wenn der Fakir nicht krank wird oder stirbt, bevor er sein Ziel erreicht, kann er etwas erreichen. Was erreicht er? Er hat Herrschaft über seinen Körper erreicht; aber er hat nichts, worauf er dies anwenden kann. Er kann es nicht verwenden, um Wissen oder Selbst – Perfektion zu erlangen, weil er normalerweise zu diesem Zeitpunkt bereits zu alt ist und bald stirbt.

Beim Weg des Fakirs gibt es üblicherweise keinen Lehrer. Der Schüler kann möglicherweise Zeuge großer Willensleistungen gewesen sein, was ihn so beeindruckt und besessen hat, dass er sich danach sehnt, diesem nachzueifern – solch eine Fähigkeit für sich selbst zu besitzen.

Beim Weg des Mönchs IST das Wichtigste der Lehrer. Ein Teil der Arbeit am Weg des Mönchs besteht darin, dass der Schüler absoluten Glauben an den Lehrer hat und sich ihm oder seinen Lehren in absolutem Gehorsam unterwirft. Das Wesentliche an diesem Weg ist der Glaube an Gott, die Liebe zu Gott, die konstanten Bemühungen Gott zu gehorchen und zu dienen. Wie uns die Geschichte der Religionen zeigt, kann natürlich das Verständnis solcher Menschen zum Begriff Gott und zur Vorstellung, wie Gott zu dienen sei, sehr subjektiv und widersprüchlich sein. Glücklicherweise wird heutzutage immer öfter akzeptiert, dass der „Weg des Mönchs“ in unterschiedlichem Kontext gegangen werden kann, so dass die Menschen weniger dazu neigen, diejenigen umzubringen, die nicht ihrem speziellen Konzept von Gott folgen. Aber diejenigen, die diesem Weg folgen, hängen im Allgemeinen immer noch an dem Gedanken, dass sie dem „Besten“ oder einem „Besseren“ Pfad folgen, als alle anderen Menschen. Carla sagt das nicht. Sie sagt, dass sie den Weg des Herzens als den „schnellen Weg“ betrachtet, und für sie und viele andere hat das – einen Grund, wie wir im weiteren herausfinden werden.

Auf dem Weg des Yogis beginnt man mit einem Lehrer, oder vielen Lehrern, und endet als sein eigener Lehrer. Man lernt Methoden durch studieren und beginnt danach sofort, sie selbständig anzuwenden.

Das Wichtige an diesen drei Wegen ist, dass sie alle einen deutlichen Rückzug vom alltäglichen Leben verlangen. Vieles in dem Kampf muss, notwendigerweise, im „Rückzug“ oder in persönlicher Meditation gefochten werden. Jede dieser Methoden ist auf die eine oder andere Art dem täglichen Leben entgegengesetzt, und deshalb haben die Anwender im Allgemeinen einige Schwierigkeiten, sich auf die „reale Welt“ einzustellen. Der VIERTE Weg, nach Gurdjieff und dem, wofür die Cassiopaeaner und die Sufis einzustehen scheinen, verlangt KEINEN Rückzug vom alltäglichen Leben. Er hat auch keine „bestimmte Form“, so wie die Wege des Fakirs, Mönchs und Yogi.

Die „Arbeit“ am vierten Weg besteht aus der Nutzung des Lebens, indem ein Mensch in seinem eigenen Milieu an allen seinen Aspekten gleichzeitig arbeitet. Man arbeitet an der physischen Meisterung, der geistigen Entwicklung und an der emotionalen Integration und Kontrolle. Und dies wird durch BEWUSSTSEIN erreicht, kombiniert mit WISSEN und WILLEN. Man muss Meister über seinen Körper, seinen Verstand und seine Gefühle werden. Das Wichtigste auf dem Vierten Weg, wie sowohl die Sufis als auch die Cassiopaeaner meinen, ist EINSICHT. Wir werden uns über soviel wie möglich in unserer Realität bewusst und TUN NICHTS, was wir nicht verstehen, außer als Experiment um mehr zu entdecken und mehr Einsicht zu erlangen. Je mehr wir verstehen, WAS wir tun, und WARUM und WIE, desto größer ist unser Bewusstsein.

Glaube ist auf diesem Weg nicht erforderlich. Tatsächlich steht der Glaube diesem Weg entgegen. Auf diesem „Vierten Weg“ muss ein Mensch „sich selbst in der Wahrheit dessen, was ihm gesagt wird, entsprechen“, durch Nachforschungen, Recherche und Experimente. Solange er nicht zufrieden ist, sollte er nicht „im Glauben“ handeln.


Von den vier Wegen ist der Weg des Fakirs der Rohste, wie Gurdjieff bemerkt. Der Fakir weiß sehr wenig und versteht sehr wenig, aber er hat UNGLAUBLICHE Meisterschaft über seinen physischen Körper.

Der „Mönch“ weiß ein wenig mehr. Er wird durch seine religiösen „Gefühle“ getrieben, durch seine gewählte religiöse „Tradition“ und durch die Sehnsucht nach dem Ergebnis – das ist – er WILL ERLÖSUNG. Er vertraut seinem Glaubenssystem, das seinen gewählten Lehrer miteinschließt (Jesus, Buddha, wer immer) und er glaubt, dass all seine Bemühungen und Opfer „Gott gefallen“.

Wie dies funktioniert wird mit bestimmten Hinweisen in obigem Statement enthüllt. Carla sagt, dass der „ Weg der Weisheit nach... Leere strebt“ und der „Weg der Herzens... zu einem Gefühl von Fülle strebt“. Dies bringt uns zurück zu Don Juans Bemerkung über den Räuber:

„Um uns gehorsam, demütig und schwach zu halten, haben die Räuber... uns ihr Bewusstsein gegeben! ... Ihr Bewusstsein ist verschlungen, widersprüchlich, verdrießlich und von der Angst erfüllt, jederzeit entdeckt zu werden.“

„Ich weiß, du hast zwar nie Hunger gelitten“ fuhr er fort, „aber trotzdem hast du Angst um deine Nahrung. Und das ist nichts anderes als die Angst des Räubers. Er fürchtet, seine Machenschaften könnten jeden Moment aufgedeckt und ihm dadurch die Nahrung entzogen werden. Durch das Bewusstsein, das schließlich ihr Bewusstsein ist, lassen die Raubwesen in das Leben der Menschen einfließen, was immer vorteilhaft für sie selbst ist. Auf diese Weise erreichen sie ein gewisses Maß an Sicherheit, die als Schutzwall vor ihren Ängsten steht.“


Menschen, die den „Weg des Herzens“ wählen, sind sich sehr über genau diese inneren Gefühle bewusst... Widerspruch, Schuld (die Angst, jede Minute entdeckt werden zu können) und HUNGER. Sie versuchen immer, die Liebe im Angesicht dieser negativen Gefühle zu manifestieren, um die Leere im Inneren aufzufüllen. Carla erzählt von ihren Kämpfen, wenn sie sagt: „ Das ist üblicherweise nicht friedvoll oder ruhig, aber es fühlt sich richtig an.“

Der übliche Umstand solch eines Weges ist der: „Ich finde mich in allen Arten von schmerzhaften und elenden Situationen wieder. Ich finde mich wieder, dass ich negative Gefühle über Menschen und Situationen habe, die sich in Situationen niederschlagen, die mein Leben negativ und schmerzvoll machen. Aber ich entscheide mich, das zu bewältigen, indem ich – mit meinem Willen – die Liebe von allem und jedem manifestiere, in jeder dieser elenden Situationen. Indem ich das tue, strebe ich „nach Mitgefühl und Reinheit der Leidenschaft und der Wille dahinter strebt nach einem Gefühl von Fülle und Einheit von Allem.“

Anders gesagt, ich kann innerlich, äußerlich und überhaupt gequält werden, aber ich werde LIEBE GEBEN und LIEBE FÜHLEN und mich darauf konzentrieren dieses VOLLE innere Gefühl von LIEBE anzusammeln, egal was kommt!

Deshalb bewältigt sie den „Geist des Räubers“, indem sie verweigert, die Widersprüche, den Missmut, die Schuld und den Hunger zu akzeptieren. Und tatsächlich ist das ein Weg, die Gesetze zu bewältigen... ein Weg, den Kampf zwischen Ja und Nein“ zu schaffen. Und er wird bestimmt Ergebnisse zeigen, wie die Literatur beweist.

In relativen Begriffen kann der Mönch in einer Woche des Fastens, des Gebets und der Konzentration auf die Manifestation der Liebe das erreichen, wozu der Fakir einen Monat voller Qualen benötigt. Beide werden dadurch vom Geist des Räubers frei.

Der Yogi weiß um einiges mehr. Er erlangt Wissen um die Existenz des Geistes des Räubers, und er weiß, dass er davon frei sein will. Er weiß, warum er das will, also lernt er, um Wissen zu erlangen, wie er dies anstellen kann. Eventuell lernt er, wenn er seinen „Hausaufgaben“ macht, dass er eine gewisse Substanz in sich produzieren muss, um von den „Gesetzen“ frei zu werden. Er lernt, dass eine bestimmte Art von mentaler Übung oder Konzentration des Bewusstseins diese Substanz in einem Tag produzieren kann. Natürlich kann er sein gesamtes Leben damit verbracht haben, das zu lernen – dasselbe Leben, dass der Mönch mit der Liebe verbracht hat. Aber im Allgemeinen geht es schneller, weil der Yogi seinen Weg mir einem Lehrer beginnt, der bereits eine gewisse Stufe und einiges des Wissens erlangt hat, dass auch praktisch angewendet werden kann, um Zeit zu sparen.

Deshalb zeigt das Ergebnis dieser relativen Beziehungen, dass der Yogi in einem Tag produzieren kann, wofür der Mönch eine Woche und der Fakir einen Monat benötigt.

Aber das nimmt alle Dinge als gleich. Wir können jedoch nicht aus dem Vergleich ausnehmen, dass ein Mensch „die Arbeit“ bereits auf dem einen Weg in einem „früheren Leben“ getan hat, und in diesem Leben die Arbeit auf einem anderen Weg fortführt. Für Carla ist der Weg des Herzens der „schnelle Weg“. Für andere kann das auch der schnellere Weg sein. Wir können spekulieren, dass solche Menschen, die finden, dass sich dieser Weg „gut anfühlt“ und sie schneller vorwärts bewegt, wahrscheinlich bereits den Weg des Yogis und den Weg des Fakirs in einem früheren/gleichzeitigen Leben bereits beschritten haben. Für manche ist der Weg des Herzens das letzte Stück im Puzzle der Selbst – Vervollständigung. Und für diese Menschen ist das genau richtig.

Andere haben den Weg des Herzens bereits erledigt, und sie fokussieren sich auf den Weg des Fakirs oder des Yogis. Und wieder andere haben bereits alle drei Wege abgeschlossen, und sie kreisen sehr schnell durch die verschiedenen Wege in einem einzigen Leben, und sie konsolidieren ihre verschiedenen „Kristallisationen“. Es ist wirklich unmöglich für irgendwen darüber zu urteilen, ob der eine Weg „richtig“ und der andere „falsch“ ist. Jedes Individuum und jede Situation ist unterschiedlich.

Wenn du das Material auf dieser Webseite „stimmig“ oder „synchron“ mit dem, was du fühlst und/oder tief in dir weißt, findest, hast du wahrscheinlich bereits das meiste der Arbeit auf den Wegen des Fakirs, Mönchs oder Yogis getan, und suchst nun eine Synthese und eine praktische Anwendung um dieses Bewusstsein miteinander zu verschmelzen.

Auf dem Vierten Weg, nach Gurdjieff und von verwandten Sufi – Texten unterstützt (obwohl sie absichtlich „obskur“ sind), weiß der Suchende über die anderen Wege bescheid, weiß, dass gewisse Substanzen im Körper produziert werden müssen – weiß, dass sie in einem Monat der Qual, einer Woche des Gebets und des Fasten oder in einem Tag mit geistigen Übungen hergestellt werden können. Er weiß auch, dass diese Substanzen auf andere Art auf dem Vierten Weg produziert werden können, obwohl ich damit nicht notwendigerweise den vierten Weg, wie er von Gurdjieff und Ouspensky erklärt wurde, meine.

Was meine ich dann?

Im Studium der Literatur der Religionen, sowie paranormaler und Psi – Phänomene, beginnt man einige merkwürdige Verbindungen zu bemerken. Es gibt Fakire und Yogis, die ihre körperlichen Funktionen derartig kontrollieren können, dass es das normale Verständnis übersteigt. Sie können ihren Stoffwechsel verlangsamen, ihren Herzschlag kontrollieren, extreme Hitze oder Kälte produzieren, schweben, über Tage ohne stehen zubleiben laufen, doppelt erscheinen und offenbar materielle Objekte mit ihrem Geist manifestieren. Ich hörte sogar, dass es welche gegeben hat, die sich in Meditation versenkt haben und dann, vor den Augen ihrer Studenten oder Brüder, einfach PUFF – plötzlich verschwunden sind, in einem blendenden Blitz, und nie wieder gesehen worden sind! Offensichtlich haben sie sich von einigen „Gesetzen“ der 3. Dichte befreit, in größerem oder kleinerem Ausmaß. Genauso kann man über christliche Heilige lesen, die dasselbe getan haben. Es gibt Schamanen, die dieselben Fähigkeiten belegen, genauso wie es „Zauberer“ oder „Rituale“ auf verschiedenen Pfaden zeigen. Also können wir durch diese „Zeichen“ sehen, dass es einen gewissen Zusammenhang GIBT, wie er von Gurdjieff beschrieben wird.

Dann gibt es „ungewöhnliche Wunder“, die spontan aufzutreten scheinen. In solchen Fällen scheint sich ein bestimmter Hinweis immer wieder zu wiederholen, der Hinweis auf Psi und die genetische DNS. Immer wieder wird von Personen, die „seltsame Kräfte“ besitzen, gesagt: Oh, das habe ich von meiner Tante geerbt, oder von meiner Mutter, Großmutter, meinem Onkel oder sonst wem. Und das ist nicht immer der „Durchblick“. Es gibt viele Kräfte, die sich hinter einer solchen Stellungnahme manifestieren.

Es gibt auch die eigenartige Verbindung des endokrinen Systems mit Psi – Phänomenen. Viele ernsthaft Studien über das „Poltergeist“ – Phänomen bemerken, dass das Phänomen meistens, wenn nicht immer, in der Gegenwart entweder eines pubertierenden Kindes oder einer sexuell „wechselnden“ Frau auftritt, inklusive derer, die auf der einen oder anderen Stufe ihrer Wechseljahre stehen. Hormone, die vom endokrinen System produziert werden, spielen im An- und Ausschalten der DNS eine Rolle.

Eines ist mir nach all den Jahren des Studiums klar: Psi – Phänomene, ob sie nun Heilung, Manifestation von Materie, zweifaches Erscheinen oder was auch immer sind, haben nahezu KEINEN Zusammenhang mit dem spirituellen Entwicklungsgrad der Betroffenen. Bei meiner Arbeit begegnete ich einer Familienlinie, die „das Fließen des Blutes stoppen“ konnte, nur durch die Berührung mit der Hand, und doch war fast jedes Familienmitglied ein Alkoholiker, war promiskuitiv, missbrauchte Partner und Kinder und war das, was man allgemein als ethnisch unzureichend bezeichnen könnte. Und doch hatten gewisse Mitglieder dieser Linie diese interessante „Kraft“ und sie wurden oft von Nachbarn und Freunden geholt, um Leben zu retten – sogar, wenn man sie aus einer Bar holen musste und sie stockbesoffen waren.

Eine weitere interessante Sache sind die vielen Aufzeichnungen von Psi – Phänomenen, die nach einem ernsthaften Schädeltrauma, oder einem starken Stromschlag einsetzen. Elektrischer Strom kann die DNS verändern, indem er die Durchlässigkeit der neuronalen Membranen beeinflusst, oder das Gleichgewicht bzw. die Anordnung der Neurotransmitter verändert, und so die DNS an- oder abschaltet. (Ich werde später die technischen Details erklären, damit die Leser dies wirklich in ihrem Leben in individuellen Situationen anwenden können.)....
Quelle:
Die Welle - Teil 14

Geändert von Dalija (29.03.2008 um 01:28 Uhr)
Dalija ist offline  
Alt 02.04.2008, 12:48   #26 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Dalija Beitrag anzeigen
Ich stehe momentan mit einer in Kontakt, aber bin mir nicht sicher ob es da überhaupt was zu lernen gibt.. man muss sich ja von der Qualität der Gruppe erstmal überzeugen.. das ist wichtig..

Du?
Ja ich bin in einer Gruppe. Und dort gibt es nichts zu lernen.

Aber es gibt die Möglichkeit etwas über sich selbst zu lernen. Das ist für mich das entscheidende und auch das schwierigste. Im Laufe der Zeit habe ich mich und die Funktionsweise meiner Zentren besser kennengelernt. Das ist die Arbeit die ich dort tue. Nichts anderes. Diese Arbeit gibt einem die Möglichkeit aufzuwachen. Wenn man es will. Sie kostet Anstrengung, Überwindung, Durchhaltvermögen, Zeit und noch mehr. Das wirkliche Hindernis, das einen davon abhält aufzuwachen und das es zu überwinden gilt, liegt in einem selbst.

Dieses Hindernis muss man kennen um es überwinden zu können! :druid:

Meiner Meinung nach ist jede Arbeit die einen dabei unterstützt sinnvoll. Man darf jedoch nichts erwarten.


Gruß
WB
weltenbaum ist offline  
Alt 08.04.2008, 04:01   #27 (permalink)
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Zitat:
Das wirkliche Hindernis, das einen davon abhält aufzuwachen und das es zu überwinden gilt, liegt in einem selbst.
Ja das sehe ich auch so
Zitat:
Ja ich bin in einer Gruppe. Und dort gibt es nichts zu lernen.


Ich bin mir nicht so sicher, ob das was ich oben geschrieben hab, richtig angekommen ist.. *grübel*
Man kann nicht jede x-beliebige Gruppe nehmen (zumindest seh ich das für mich so).. und nur weil sie vorgibt oder sich einbildet auf dem "richtigen" Weg zu sein, heißt das noch lange nichts.. gerade in kleinen Kreisen ist die Möglichkeit der Verzerrung sehr hoch.. es gab und gibt immer Leute, die die ursprünglichen Lehren auf ihre eigene Weise interpretieren und verzerren.. aber was bringt es mir in einer Gruppe zu sein, wo ich eine Verzerrung von einer Verzerrung vorfinde? .. wenn ich merke dass das was Ouspensky, Gurdjieff etc schreibt mich mehr lehrt, als das was in der Gruppe vorherrscht, verzichte ich lieber auf zweiteres..

je näher ich an der ursprünglichen Quelle bin, umso besser ist es..

natürlich gibt es solche und solche Gruppen.. daher überprüfe ich es erst, bevor mich das, was ich vorfinde, mehr vom Weg abbringt, als mir hilft diesem weiter zu folgen..

ich bin mir momentan noch nicht sicher..

P.S.: In welchem Teil von Deutschland liegt die Gruppe zu der du gehörst?
Dalija ist offline  
Alt 08.04.2008, 12:30   #28 (permalink)
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Der Weg ist das Studium seiner selbst in körperlicher, geistiger und emotionaler Hinsicht. Es ist eine ganz pragmatische Angelegenheit. Die Erfolge dieses Selbststudiums hängen davon ab, wie ernsthaft man damit arbeitet. Diese Erfahrungen kann man durch die Bücher nicht bekommen. Man braucht die Übungen und eine Gruppe. Beides ist aber keine Garantie dafür, dass man Fortschritte macht.
Wenn die Arbeit gut ist, dann wird sie unbekannte neue Erfahrungen bringen, wenn nicht, werden die Erfahrungen ausbleiben. Man hat eigentlich keine andere Wahl als es auszuprobieren.
Ich sehe die Gruppe nicht als spirituelle Gemeinschaft, sondern als Arbeitsgruppe, in der die Leute durch Wechselwirkung und Reibung sich selbst erkennen können.
Das letztendliche Ziel ist es, bewusst zu sein. Die Hindernisse die dazu überwunden werden müssen, werden einem durch die Arbeit klar vor Augen geführt. Das macht es leichter, als wenn man es allein und ohne Gruppe probiert.

Schädlich kann die Arbeit werden, wenn Gruppen zu religiösen Gemeinschaften werden in denen die Leute sich nicht selbst erforschen, sondern sich fremde Verhaltensregeln aneignen, die sie dann zu ihrem Selbst machen. Das ist aber nicht die Gurdjieff-Arbeit. So etwas würde ich als verzerrt oder als fehlgeleitet bezeichnen.

Die Quelle rein zu halten und nicht zu verwässern ist dabei absolut wichtig. Doch letztendlich geht es nicht darum an der Quelle zu hängen, sondern darum, selber Wissen zu erlangen.

Gruß
WB


P.S. Berlin
weltenbaum ist offline  
Alt 01.05.2008, 16:13   #29 (permalink)
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Zitat:
Der Weg ist das Studium seiner selbst in körperlicher, geistiger und emotionaler Hinsicht.
Jep genau..
aber dafür brauch ich nicht zwangsläufig eine Gruppe..
ich hab auch schon ohne eine solche Einrichtung viele Fortschritte gemacht.. bin zwar mittlerweile nicht ganz allein - zu zweit - aber das reicht.. wenn man wirklich WILL und sich anstrengt kann man gute Ergebnisse erzielen... hängt jedoch davon ab, wie stark die Selbstdisziplin ist..

Zitat:
Man braucht die Übungen und eine Gruppe. Beides ist aber keine Garantie dafür, dass man Fortschritte macht.
Gewisse Gegebenheiten müssen in einem vorhanden sein, sonst nützt alles nix.. und wenn diese stark genug sind, braucht man - wie gesagt - nicht mal ne Gruppe..

Zitat:
Die Quelle rein zu halten und nicht zu verwässern ist dabei absolut wichtig. Doch letztendlich geht es nicht darum an der Quelle zu hängen, sondern darum, selber Wissen zu erlangen.
Von an der Quelle hängen hat auch keiner gesprochen..
als Ausgangspunkt sind mir die ursprünglicheren Quellen jedenfalls lieber..
für beobachten, ausprobieren etc ist dann jeder selbst zuständig
entweder findet man Bestätigungen oder eben nicht

P.S: Ich möchte auch nicht zu sehr an EINER Quelle hängen..
in dem Fall Ouspensky/Gurdjieff.. ist zwar wirklich super was sie schreiben und für vieles finde ich Bestätigungen, aber zu glauben das eine Quelle das gesamte Wissen beinhaltet kann nicht hilfreich sein.. ist auf Dauer zu einseitig.. Objektivität hat auch damit zu tun viele verschiedene Möglichkeiten zu berücksichtigen bzw. zu prüfen..

die Menschheit sucht die Wahrheit immer nur über einen Pfad oder Religion, anstatt durch Myriaden von Pfaden zu suchen.. (Der Spruch kommt übrigens aus "die Welle" - Cassiopaea)

Grüße
Dalija

Geändert von Dalija (01.05.2008 um 16:28 Uhr)
Dalija ist offline  
Alt 01.05.2008, 20:13   #30 (permalink)
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Wenn Du denkst das Du keine Gruppe brauchst, dann brauchst Du auch keine.

Für mich kann ich sagen, dass ich in so einer Gruppe Dinge über mich selbst lerne, die ich zuvor ohne diese Arbeit nicht gelernt habe.

Meine Erfahrung ist außerdem, dass sich Menschen nur bis zu einem bestimmten Punkt entwickeln. Die meisten Menschen die ich kenne haben ihre Macken und behalten sie ihr Leben lang.
Sie kommen nie zu dem Punkt, wo sie ihre Macke erkennen, erforschen und überwinden können.
Sie wollen sie in den meisten Fällen nicht einmal wahrhaben.

Über dem Orakel von Delphi stand der Satz: "Erkenne Dich selbst."

Das ist leicht gesagt, es erfordert jedoch die Auseinandersetzung mit allen Schwächen, Ängsten, negativen Gefühlen und dem eigenen Unvermögen. Das tun die wenigsten Menschen. Im Gegenteil, es wird in dieser Gesellschaft alles getan um den Anschein zu erwecken, dass
man sehr erfolgreich ist.

Die meisten sind froh wenn sie vermeiden können sich mit ihren Schwächen und Macken zu konfrontieren und dadurch zu lernen.
Man kann es aber nicht vermeiden, wenn man lernen will.

Das heißt, dass es in dieser Gesellschaft nur sehr wenige Menschen gibt, die Dich dazu ermutigen oder dazu antreiben.
Diese Anstrengungen sind notwendig um über den Punkt hinauszukommen wo die normale Entwicklung endet. Aber das weiß man wohl erst, wenn man an dem Punkt angelangt ist.

Gruß
WB
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Alt 01.05.2008, 23:41   #31 (permalink)
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Hallo Dalja und weltenbaum,

es gilt für fast (kann ich net beweisen) alle Wege, dass ein gewisses Korrektiv
wichtig sein kann.
Zu bestimmten Zeiten besteht die Tendenz dass sich Überzeugungen und Rituale einschleifen, unabhängig ob ich in einer Gruppe integriert bin oder nicht.
Um im Fluss zu bleiben muss dann ein Impuls aus dem Aussen (kann auch von innen) zu Strukturen die sich bilden aufweichen / wenn das noch geht oder aufbrechen/ ist dann halt unangenehmer.

Lernen geschieht durch geben und nehmen, wer gibt wenn ich alleine bin?
Von wem lerne ich nehmen, wenn ich alleine bin?

Grüssle aus der Hecke, fee
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Alt 03.05.2008, 13:26   #32 (permalink)
die welt
 
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Hallo Feela!

Das sind gute Fragen. Man sollte sie im Alltag an sich beobachten. Z.B. ob man in der Lage ist zu geben. Oder wem man was geben kann? Oder was habe ich zu geben?

Oder was kann ich von jemandem nehmen. Kann ich es überhaupt und wenn ja, was? Und was nicht?

Diese Fragen können viel zur eigenen Klarheit beitragen, denn sie führen in die Tiefe des eigenen Seins. Während das Leben sich meist an der Oberfläche abspielt, wo man sich mit solchen Fragen nicht auseinandersetzt.

Das ist ein gutes Beispiel für diese Art von Arbeit.

Gruß
WB
weltenbaum ist offline  
Alt 07.05.2008, 23:36   #33 (permalink)
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Dalija schrieb: "Beschäftigt sich hier jemand im Forum mit "dem vierten Weg"?
Also Leute die das ein oder andere Buch gelesen haben oder sogar einer dieser Gruppen angehören?"

Habe den Vierten Weg letztes Jahr zufällig via Laura Knight-Jadczyck`s "Welle" entdeckt. Nachdem ich diese
online las (puhh, hat mir diese Lektüre das Birnchen weggeblasen!), habe ich einiges über den VW auf dem SOTT Forum und auch "Auf der Suche nach dem Wunderbaren" von Ouspensky gelesen, u.a. Nach anfänglicher Verwirrung hatte ich mich entschlossen, "The Wave" nochmals in Buchform zu lesen (bin gerade beim vierten Band, "The Terror Of History"), des besseren Verständnisses wegen. Bin noch immer sehr unsicher, wie ich das Ganze bewerten soll, kann aber sagen, dass mich kein esoterisches Buch jemals mehr umgehauen hat!

Soweit ich den VW verstanden habe (ich bin KEIN fundierter Kenner!!), muss man erstmal zur Einsicht gelangen, dass man ein mechanisches Wesen ist, das sich wie die meisten Menschen auf der Erde im Tiefschlaf befindet.
Um aus diesem aufzuwachen, kann man nur Zweierlei "tun":
- Negative Emotionen und Gedanken nicht (extern) AUSZUDRÜCKEN.
- Sich selbst (auch die eigene Vergangenheit) zu beobachten.
Schafft man dies einige Zeit (Monate) zu tun, lässt sich feststellen, dass das Ego/Selbst ziemlich illusorisch ist. Spätestens an dem Punkt fühlt man sich in etwa wie der Typ aus Munk`s Gemälde "Der Schrei". Lässt man sich trotz unguter Gefühle weiterhin auf konsequente Selbstbeobachtung ein, so ist mit jedermenge Schocks und depressiven Phasen zu rechnen. Der Wunsch nach mauscheligen Gefühlen und der Flucht zurück in die Illusion wird immer größer.
Als Anfänger (icke!) kann man also nichts tun als BEOBACHTEN, intern wie extern. Dazu gehört auch ein gewisses Verständnis darüber, was in der Grossen Weiten Welt so passiert. Dabei kann man sich dann auch schon Mal auf den einen oder anderen saftigen Schock vorbereiten.
-- schluck --
Ach ja, Gurdjieff sagte, den VW kann man nicht alleine gehen. Er sei nur in einer Gruppe/Netzwerk möglich (Gegenseitigen Beobachtens wegen).
Der VW ist ein Pfad in Richtung Objektivität.
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Alt 08.05.2008, 01:08   #34 (permalink)
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Hallo 3D Bewohner!

Gute Beschreibung.

Gruß
WB
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Alt 08.05.2008, 22:40   #35 (permalink)
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Hallo weltenbaum!

Uhm...danke. Scheinbar habe ich doch ETWAS verstanden.
Leider gibt es sehr viel mehr, das ich nicht verstanden habe, mal abgesehen davon, dass theoretisches Wissen
gar nichts bringt, solange man dieses nicht auch anwendet .

Was sind denn Eure Gedanken zu folgendem:
Soweit ich das verstehe, befinden sich (zumindest in den niederen Dichten des Universums) zwei polare Kräfte,
allgemein gerne als das Böse und das Gute bezeichnet.

Oder als das Subjektive und das Objektive.
Oder auch als Dienst am Selbst und als Dienst am Anderen.
Oder das Destruktive und das Creative, Dualismen also, an denen wir uns ständig reiben und ohne die Die Welt als SCHULE
nicht funktionieren kann.
Kommen wir wieder auf die Frage einer Gruppe zurück: Von profunder Bedeutung scheint zu sein, sich bewusst für eine der Ausrichtungen
zu entscheiden, bevor man sich auf den spirituellen Weg begibt. Eine Konsequenz davon ist, das eine (hypothetisch angenommene) Gruppe,
welche Menschen beider Ausrichtung enthält, folglich gar nichts bringt.

Da Du, weltenbaum, in einer Gruppe arbeitest, würden mich besonders Deine Gedanken dazu interessieren.

Grüsse,
3D Bewohner
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Alt 09.05.2008, 02:43   #36 (permalink)
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Hallo 3D!

Die polaren Kräfte gibt es nur weil die dritte Kraft von der Mehrheit nicht realisiert wird. Es ist das Gesetz der 3, das eine universelle Gesetzmäßigkeit darstellt. Alles im Kosmos besteht aus 3 Kräften, vom Absoluten bis zum letzten Meteoriten. Die positive Kraft, die negative Kraft und die neutralisierende Kraft. Es gibt eigentlich also keine Polarität, zusätzlich zu Ja und Nein existiert ein Vielleicht.

Das meiste sind Scheinwidersprüche, die aus einer bestimmten, gelernten, übernommenen, konditionierten Art zu denken stammen.
Das Ego ist ein Resultat dieser Illusion. Es lebt in der Dualität von ich und du.

Ob die Welt eine Schule ist, weiß ich nicht. Das Leben ist ein Prozess der Veränderung. Doch nicht der zufälligen Veränderung, sondern der bewussten. In der Polarität, der zufälligen Veränderung, sind wir gezwungen uns für Ja oder Nein, das Gute oder das Böse, Licht oder Dunkel zu entscheiden. In der bewussten Veränderung entscheidet man sich mit Ja und Nein. Dann wirkt die so genannte dritte, die neutralisierende Kraft.

Deine Frage mit der Gruppe verstehe ich nicht. Was für eine Ausrichtung soll das sein, für die man sich entscheiden soll?

Interessantes Bild hast Du übrigens. Ist das die Schöne und das Biest?

Gruß
WB
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Alt 09.05.2008, 21:31   #37 (permalink)
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weltenbaum schrieb:
"Interessantes Bild hast Du übrigens. Ist das die Schöne und das Biest?"

Das ist eine von weit über 200 überlebensgrossen Skulpturen in einem Park in Oslo, geschaffen vor ca. 100 Jahren von dem norwegischen Künstler Gustav Vigeland. Stellt den ewigen Zyklus der Menschen dar. Die gelegentlich vorkommende Reptiliensymbolik (lizzies?) ist soweit rätselhaft.
Habe bislang über Vigeland`s Philosophie wenig herausbekommen können, bin aber fasziniert von dieser wohl einmaligen Skulptureninstallation!

weltenbaum schrieb:
"Ob die Welt eine Schule ist, weiß ich nicht."

Wissen tue ich das auch nicht. Ist eine Annahme, die für mich allerdings Sinn macht.

weltenbaum schrieb:
"Die polaren Kräfte gibt es nur weil die dritte Kraft von der Mehrheit nicht realisiert wird. Es ist das Gesetz der 3, das eine universelle Gesetzmäßigkeit darstellt. Alles im Kosmos besteht aus 3 Kräften, vom Absoluten bis zum letzten Meteoriten. Die positive Kraft, die negative Kraft und die neutralisierende Kraft. Es gibt eigentlich also keine Polarität, zusätzlich zu Ja und Nein existiert ein Vielleicht."

Die folgenden Gedanken beruhen auf mein vorläufiges Verständnis und sind nicht dogmatisch gemeint:
Da, wie Du sagst, die Mehrheit die 3. Kraft nicht realisiert, "existieren" eben in erster Linie die beiden polaren Kräfte.
Soweit ich das verstehe, wäre es ein Irrtum anzunehmen, durch blindes altruistisches Verhalten immer nur das Gute zu tun.
Tatsächlich scheint der Weg in die "Hölle" von besten Absichten begleitet zu sein.
Im Prinzip muss ich mich bei jeder alltäglichen Tat, Entscheidung etc. erneut darauf besinnen, inwieweit mein Verhalten positiv oder negativ ist,
d.h., ich muss immer meine Motivation hinterfragen. Das Moment der Entscheidung wäre dann die 3. Kraft.
Das heisst auch, die 3. Kraft "existiert" nur im bewussten oder aufmerksamen (mentalen) Zustand.
Ansonsten gibt es nur on/off.

weltenbaum schrieb:
"Deine Frage mit der Gruppe verstehe ich nicht. Was für eine Ausrichtung soll das sein, für die man sich entscheiden soll?"

Okay. Du kannst Dich spirituell entwickeln im Sinne von Dienst Am Selbst (Freier Wille wird ignoriert) oder im Sinne von Dienst Am Anderen
(Freier Wille wird unbedingt respektiert). Grobes Beispiel wäre Aleister Crowley (DAS) und Ghandi (DAA). Hier haben wir entgegengesetzte spirituelle Ausrichtungen. Beide würden sich in einer Gruppe gegenseitig aufheben.

Was hältst Du beispielsweise von Filmregisseur David Lynch, der sich für Transzendentale Meditation engagiert und plant,
mithilfe von, ich glaube ca. 2000 Meditierenden, dem Pentagon "Licht" und "Liebe" zu "übersenden"?
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Alt 10.05.2008, 04:05   #38 (permalink)
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Nach Gurdjieff, und das kann man auch bei sich selbst leicht nachprüfen, handeln die Menschen fast immer automatisch. Automatisch handeln, sei es in guter oder schlechter Absicht, ist in jedem Fall unbewusst und nur eine Reaktion.

Eine so genannte eigene Entscheidung gibt es nicht wirklich. Auch wenn man das denkt, entscheidet man nichts. Alles was man tun kann, ist sich seiner automatischen Reaktionen bewusst zu werden. Mit dem bewusst werden der Reaktionen entsteht die Möglichkeit nicht zu reagieren. Wer den Automatismus der Reaktionen entdeckt hat, hat die Möglichkeit jenseits der Polarität von Gut und Böse zu handeln. Das wiederum bedeutet für jeden etwas anderes. Für Ghandi war es die Freiheit nicht zu kämpfen und durch Widerstandslosigkeit Frieden zu erlangen. Für Crowley war es die Freiheit so tief wie möglich in das Mysterium des eigenen Bewusstseins einzudringen. Da ist kein Wiederspruch. Jeder folgt seinen eigenen Erkenntnissen. Der Witz ist, dass keine zwei Menschen dieser Welt dieselben Erkenntnisse haben. Jeder Mensch ist verschieden. Oder wie Crowley sagt, jeder Mensch ist ein Stern. Jeder hat seinen eigenen Weg zu Erkenntnis und Wissen. Es gibt keine spirituelle Entwicklung, sondern nur die Kenntnis seiner selbst.

Spirituelle Entwicklung ist ein Konstrukt der Esoterik- und New Age Szene. Sie ist genauso eine Illusion wie die Polarität. Der Begriff impliziert, dass das Ego lernen könnte. Aber das kann es nicht, weil das Ego eine Illusion ist. Eine Illusion kann nicht lernen, solange es in der Illusion verhaftet ist.

Die Filme von David Lynch mag ich sehr, weil sie in die Tiefe der Psyche gehen. Und so etwas zeigt kaum ein anderer Regisseur oder besser gesagt, ist wohl kaum jemand in der Lage dazu. Dabei muss man einige Grenzen übertreten und das tut David Lynch, wofür ich ihn bewundere. Seine Begeisterung für Maharishi und die TM kann ich nicht teilen. Das finde ich zu weltfremd. Schließlich gibt es die TM Leute, die für Liebe und Licht meditieren schon ein paar Jahrzehnte lang und doch hat sich im Pentagon nichts geändert. Ich denke das sich diese Bewegung zu sehr überschätzt. Meditation hilft einem selbst in erster Linie. Die Idee, dass Meditation eine Wirkung auf andere hätte, so rein von der Schwingung im Äther, kann ich nicht nachvollziehen. Aber vielleicht gedeihen die Pflanzen dadurch besser.
weltenbaum ist offline  
Alt 10.05.2008, 20:00   #39 (permalink)
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weltenbaum schrieb
"Wer den Automatismus der Reaktionen entdeckt hat, hat die Möglichkeit jenseits der Polarität von Gut und Böse zu handeln.
Das wiederum bedeutet für jeden etwas anderes."

Würde das ja eher folgendermassen formulieren:
Wer den Automatismus der Reaktionen entdeckt hat, hat die Möglichkeit, entweder im Sinne des Guten ODER des Bösen zu handeln.
Die 3. Kraft ist die individuelle Situation und die darauf folgende Entscheidung.
Ich stimme mit Dir überein, dass jeder Mensch verschieden ist und daher einen individuellen Weg geht.
"Das wiederum bedeutet für jeden etwas anderes."
Diese Aussage ist mir aber zu relativistisch. Everything goes. Damit schüttet man, finde ich, das Kind mit dem Bad aus, zumal wir
uns darüber einig zu sein scheinen, dass der Vierte Weg ein Weg in Richtung Objektivität ist. Sagt man, das bedeutet für jeden etwas
anderes, gerät man ins Dickicht des Subjektiven!
Ich will die gegenseitigen Richtungen (gut-böse) gar nicht beurteilen, bin aber persönlich entschlossen, mich in Richtung Gut/Objektivität
zu bewegen. Dazu scheint es nötig, einiges über den persönlichen Automatismus zu wissen. Ohne Wissen bin ich nicht in der Lage,
mich für das ein oder andere zu entscheiden.

weltenbaum schrieb:
"Spirituelle Entwicklung ist ein Konstrukt der Esoterik- und New Age Szene. Sie ist genauso eine Illusion wie die Polarität. "

Also entweder sind die drei Kräfte illusorisch oder real. In "höheren Ebenen" mögen sie sich ja aufheben. In unserer unmittelbaren Realität
sind sie aber real genug (und erfüllen möglicherweise eine wichtige/natürliche Funktion).
Spirituelle Entwicklung ist meiner Meinung kein Konstrukt. In gewisser weise ist sie das Gegenteil einer materiellen Entwicklung.
Die ist ja nun real genug. Davon abgesehen stehe ich der New Age Szene auch sehr kritisch gegenüber!

weltenbaum schrieb:
"(Ego) ... kann es nicht, weil das Ego eine Illusion ist. Eine Illusion kann nicht lernen, solange es in der Illusion verhaftet ist."

Das Ego ist eine Illusion (falsche Persönlichkeit). Was aber ist mit der Essenz/Wahrem Selbst/Seele etc. Lässt sich diese nicht "entwickeln"
um eben in die Lage zu kommen, echte Entscheidungen zu treffen im Gegensatz zu den Reaktionen, die das Ego trifft?

weltenbaum schrieb:
"Die Filme von David Lynch mag ich sehr, weil sie in die Tiefe der Psyche gehen....Die Idee, dass Meditation eine Wirkung auf andere hätte,
so rein von der Schwingung im Äther, kann ich nicht nachvollziehen."

Lynch ist einer meiner Lieblingskünstler, "Mulholland Dr." das letzte grosse Filmmeisterwerk, das ich gesehen habe.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass solche Meditationen, wie auch Gebete für Kranke einen echten Effekt haben. Darüber gibt es sogar
interessante Studien. Wie offen man dem gegenüber ist, hängt auch davon ab, ob man die Meinung vertritt, das Gehirn generiere das Bewusstsein
oder aber die Anschauung hat, dass das Gehirn das Bewusstsein limitiert und filtert. Persönlich plädiere ich für letzteres.

Den Punkt, um dem es mir bei der Frage jedoch ging ist der:
Mal unabhängig davon, ob solche Massenmeditationen funktionieren oder nicht, ist Lynch`s Absicht, den pathologischen Kriegstreibern im Pentagon
Licht & Liebe zu schicken, eine positive. Vertritt man jedoch die Anschauung, dass FREIER WILLE ein, wenn nicht DAS wichtigste Gesetz ist, muss
man zu dem Schluss kommen, dass Lynch über die Pentagonpeople URTEILT und zum Schluss kommt, dass da was geschehen/verändert werden
müsse. So schickt er den Leuten im P. positive Vibrationen, in der Absicht die Kriegstreiber zur Einsicht zu zwingen.
Dabei verstösst er jedoch gegen den Freien Willen: Niemand nämlich hat ihn darum gebeten!

Gruss,
3D B
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Alt 11.05.2008, 11:53   #40 (permalink)
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Hallo 3D!

Im Sinne des Guten oder des Bösen zu handeln spielt für mich nicht die
entscheidende Rolle. Eine bewusste Entscheidung ist besser als eine unbewusste, mechanische. Wie Du schon sagtest, ist die bewusste Entscheidung näher an der Objektivität. Doch eigentlich glaube ich nicht, dass man sich bewusst für etwas entscheidet, sondern das man von allen Möglichkeiten die das Leben (der Geist) bietet, die beste auswählt. Also eine Entscheidung die im Einklang mit dem Selbst getroffen wird. Diese Entscheidung ist weder gut noch böse, sondern vom eigenen Standpunkt her richtig.

Spirituelle und materielle Entwicklung sind dasselbe. Das eine hat unmittelbare Auswirkungen auf das andere. Ein Fortschritt findet nur statt wenn die 3 Zentren Köper, Gefühl und Verstand zusammenarbeiten. Ich habe die spirituelle Entwicklung eine Illusion genannt, weil es meiner Meinung nach so eine Entwicklung nicht gibt. Wenn sich etwas im Menschen entwickelt, dann auf Grund seiner Selbstkenntnis. An der Selbstkenntnis ist nichts spirituelles. Man gelangt durch sie aber zu höheren Seinsbereichen, die manche Menschen als spirituell (geistig) bezeichnen.

Ich halte die Einstellung von David Lynch und der TM Szene allgemein für naiv, denn ich glaube die Leute im Pentagon wissen sehr genau was sie tun. Und ich halte es auch für etwas vermessen zu glauben, dass alle Menschen so denken und empfinden müssen wie man selbst. Aber das ist auch typisch für solche Bewegungen und Sekten, dass sie sich als die wahren auserwählten Heilsbringer dieser Welt sehen. Es ist immer eine sehr schmeichelhafte Position auf andere herabzusehen und sich selbst für die Guten zu halten. Ich schätze das ist im Pentagon nicht anders.

Gruß
WB
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