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Sitten und Bräuche Hier könnt Ihr über die Sitten und Bräuche unserer Altvorderen diskutieren. Wie können diese ins heutige Leben integriert werden? Welchen Sinn hatten und haben diese?

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Alt 05.06.2009, 12:56   #21 (permalink)
TGVJumpy mit Reisestopp
 
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Zitat:
Zitat von der Nachtfalke Beitrag anzeigen
.

Wie ich schon sagte, es kommt von Herzen, das ist es, was zählt.
DEFINITIV JA!

Gut gesagt.
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Verfechterin des Neutrachats
3x3 Wahrheiten: Keiner hat Rechte an mir, und ich an keinem. Ich lebe frei, zufrieden und ehrlich Ich bin mein Weg, ich erkläre mich nicht. Ich strebe für Mich, nicht für andere (copyright: Morag)
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Alt 05.06.2009, 14:02   #22 (permalink)
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Ich bete nicht vor dem Essen. Ich wüsste auch nicht zu wem denn habe keine Götter.

Auf diesem Planeten ist es nun mal so dass Hüllen ihre Lebensenergie von anderen Hüllen bekommen. Fressen und Gefressen werden. Das ist Lauf der Natur und da braucht es weder Dank noch Entschuldigung. Jede Seele, die hier lebt, weiß um diesen Kreislauf. Auch der Mensch wird nach dem Tod Nahrung für unzählige Kleinlebewesen.

Ich bin mir aber auch bewusst welche Sonderstellung der Mensch in diesem System einnimmt. Ich weiß um die Art und Weise wie der Mensch die Natur zu seinem Vorteil ausbeutet, welche perversen Mechanismen er erfunden hat um andere Lebenwesen zu seiner Ernährung zu züchten, wie er die Natur vergiftet und missbraucht für seine Zwecke. Da helfen dann auch keine Gebete und Entschuldigungen mehr. Da ist Veränderung angezeigt.

Liebe Grüße
Wölfin
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Alt 05.06.2009, 14:32   #23 (permalink)
Bragitru
 
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Zitat:
Zitat von Sternenwoelfin Beitrag anzeigen
Jede Seele, die hier lebt, weiß um diesen Kreislauf. Auch der Mensch wird nach dem Tod Nahrung für unzählige Kleinlebewesen.
Wissen das wirklich alle? Ich bezweifle das, denn viele ignorieren es.

Zitat:
Ich bin mir aber auch bewusst welche Sonderstellung der Mensch in diesem System einnimmt. Ich weiß um die Art und Weise wie der Mensch die Natur zu seinem Vorteil ausbeutet, welche perversen Mechanismen er erfunden hat um andere Lebenwesen zu seiner Ernährung zu züchten, wie er die Natur vergiftet und missbraucht für seine Zwecke. Da helfen dann auch keine Gebete und Entschuldigungen mehr. Da ist Veränderung angezeigt.
Tut "der Mensch" das, die Natur zu seinem Vorteil ausbeuten? Er scheißt in das Wasser, das er trinkt, vergifftet die Luft die er atmet, den Boden auf dem er seine Nahrung züchtet und letztlich ebenso seine Nahrung und somit sich selbst. Wie kann man da ernsthaft von "Vorteil" sprechen? Der Mensch glaubt eine Sonderstellung zu haben, weil er sich in seiner eigenen Selbstherrlichkeit suhlt und dadurch blind geworden ist für seine wahre, reale Stellung: Nur eines von vielen Teilen der Natur. Er ist auf seinen Intelekt angewiesen, um sich gegen Witterungen zu schützen und Nahrung zu bekommen. Aber kein Bauwerk und kein technisch noch so ausgefallenens Spielzeug ändert etwas daran, dass der Mensch zur Natur gehört und "in" der Natur lebt und nicht neben, wie er in seiner Selbstüberschätzung meint zu tun. Es gibt keine zwei Welten auf diesem Planeten (Mensch vs. Natur), es gibt nur eine: Natur.

Veränderungen müssen geschehen, keine Frage, aber nur handeln bringt absolut gar nichts! Es muss wenigstens zeitgleich, am besten aber vor dem Handeln ein Umdenken stattfinden. So lange "der Mensch" weiterhin stur an seiner vermeintlichen Sonderstellung festhält, die ihn angeblich über die Natur erhebt, wird er es niemals schaffen die Natur mit Respekt, Rücksicht, Mitgefühl und ... "Nachhaltigkeit" zu behandeln.

Die Natur gewinnt letztlich immer! Gegen sie zu handeln ist, als würde Lichtenstein den USA den Krieg erklären und erobern wollen....

Liebe Grüße
Thalion
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"Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda]

"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

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Alt 05.06.2009, 16:36   #24 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Bei den Familienmahlzeiten am Esstisch gehört es für mich einfach dazu, daß die Hausfrau die Götter bittet, die Mahlzeit zu segnen "und alle, die an ihr teilhaben". Danach spricht der Jüngste noch einen kurzen Dank an die Götter "für Freunde, Speis und Trank", und dann kann gegessen werden.

Beim alleine essen halte ich es kürzer und stiller, aber ähnlich.
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Alt 05.06.2009, 18:34   #25 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Sternenwoelfin Beitrag anzeigen
Ich bete nicht vor dem Essen. Ich wüsste auch nicht zu wem denn habe keine Götter.

Auf diesem Planeten ist es nun mal so dass Hüllen ihre Lebensenergie von anderen Hüllen bekommen. Fressen und Gefressen werden. Das ist Lauf der Natur und da braucht es weder Dank noch Entschuldigung. Jede Seele, die hier lebt, weiß um diesen Kreislauf. Auch der Mensch wird nach dem Tod Nahrung für unzählige Kleinlebewesen.

Ich bin mir aber auch bewusst welche Sonderstellung der Mensch in diesem System einnimmt. Ich weiß um die Art und Weise wie der Mensch die Natur zu seinem Vorteil ausbeutet, welche perversen Mechanismen er erfunden hat um andere Lebenwesen zu seiner Ernährung zu züchten, wie er die Natur vergiftet und missbraucht für seine Zwecke. Da helfen dann auch keine Gebete und Entschuldigungen mehr. Da ist Veränderung angezeigt.

Liebe Grüße
Wölfin
Erstmal, liebe Sternenwölfin, wenn Du keine Götter hast, dann find ich das schade.
Nur, Du musst dermassen christlich geprägt sein, der Mensch, die Krone der Schöpfung lese ich da raus.
Und ich, selbst Christ, ich sehe es ganz anders.
Wir haben keine Sonderstellung, und wenn wir Mutter Natur ehren würden/wollen, ja, dann könnte ich das christliche: in Demut verstehen.
Ich vderbeuge mich vor dem Wald und danke, dass er da ist.
Danke, dass ich den Geruch wahrnehmen kann.

Ernste Frage: kannst Du das nicht?
Versuche es dann einfach mal, und glaub mir, es geht manchmal leicht.
Irgendwann wird Dich der Glaube erreichen, und ich denke und glaube, es ist was Schönes.

Die Gewalt der Schöpfung, tja, ich bin eher auf der wissenschaftlichen Schiene, aber sie ist so unvorstellbar, das geht nur mit Gott/Göttern.
Was war beim Urknall?

Und an Dich persönlich: ich war sehr lange Agnostiker.
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reichen wir einander die Hände!
Und geniessen die Schöpfung.
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Alt 06.06.2009, 09:03   #26 (permalink)
Inspirierter Wahnsinniger
 
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Hallo Nachtfalke,

Zitat:
Zitat von der Nachtfalke Beitrag anzeigen
Was war beim Urknall?
Im unser Enstehungs Geschichte am dieses Punkt ist das Kosmisches Orgasmus. So passierts wenn die Gottlichem Masquline und Feminine was schöpfen.

William
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Alt 06.06.2009, 10:53   #27 (permalink)
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Interessante Theorie, Gott und Göttin.
Das ergibt neue Perspektiven.

Aber auch die Christen nutzen ja oft: Heilige Mutter Gottes.
bezieht sich zwar eher auf Jesus, aber ich denk mal nach drüber.
Danke.
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Alt 06.06.2009, 12:58   #28 (permalink)
Eichelhäher
 
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Zitat:
Zitat von der Nachtfalke Beitrag anzeigen
Wir haben keine Sonderstellung
Doch, haben wir. Ob es dir gefällt oder nicht. Der Mensch ist das einzige Wesen auf diesem Planeten, das seine Welt in dem Masse umgestalten kann, wie wir es tun. Er ist das einzige Wesen, dass sich in diesem Sinn gegen die Gesetze der Natur verhalten kann, das diesen Gesetzen nicht unmittelbar unterworfen ist. Das entspricht wohl durchaus einer Sonderstellung, oder?

Für mich ist diese Fähigkeit und Freiheit, sich und allen anderen Lebewesen dieses Planetens auch schaden zu können, das, was in anderem Zusammenhang auch "das Geschenk des freien Willens" genannt wird. Wir sind frei, uns zu entscheiden. Das kann Segen oder Fluch sein - und wir sind für alles verantwortlich, was wir tun oder lassen. Tiere sind das nicht...

Oder im christlichen Kontext: Der freie Willen und die Verantwortung für das eigenen Handeln - das ist bereits die Vertreibung aus dem Paradies...

Und daraus leite ich für mich auch die Aufgabe, den "Sinn" hinter der menschlichen Existenz ab: Wir müssen (als Art) lernen, uns gemäss den Gesetzen der Natur zu verhalten, obwohl wir anders können. Oder wir gehen unter.

Die Aufgabe ist alles andere als einfach, weil wir lernen müssen, uns entgegen unserem grundlegenden evolutionären Muster zu verhalten. Wir müssen lernen, unsere ökologische Nische (die eben fast den gesamten Planeten umfasst) freiwillig nicht ganz auszunützen.

Ich bete nicht vor dem Essen - ich kümmere mich lieber darum, dass das, was ich esse aus naturgerechter Produktion stammt.
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der firno situ - alte sitte schweiz
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Alt 06.06.2009, 13:50   #29 (permalink)
Bragitru
 
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Zitat:
Zitat von scréachóg Beitrag anzeigen
Doch, haben wir. Ob es dir gefällt oder nicht. Der Mensch ist das einzige Wesen auf diesem Planeten, das seine Welt in dem Masse umgestalten kann, wie wir es tun. Er ist das einzige Wesen, dass sich in diesem Sinn gegen die Gesetze der Natur verhalten kann, das diesen Gesetzen nicht unmittelbar unterworfen ist. Das entspricht wohl durchaus einer Sonderstellung, oder?
Hm, aus der Sicht der Natur sind wir also ein evolutionärer Unfall, da wir die einzigen Wesen auf diesem Planeten sind, die Kraft ihres "freien Willens" dumm genug sind sich gegen die Natur und ihre Gesetze aufzulehnen. Eine Sonderstellung? Durchaus im Sinne eines instinkt-behinderten Wesens, dass sehenden Auges an seinem Untergang arbeitet und sich dabei auch noch toll und überlegen fühlt.

Tut mir leid, aber die Vertreibung aus dem Paradies wurde in den letzten 2000 Jahren viel zu oft als Entschuldigung für menschliche Dummheit, Ignoranz, Unterdrückung und Fehlleistungen herangezogen.

Dass der freie Wille ein Resultat des Genusses einer Frucht des Baumes der Erkenntnis sein soll... Nein, das halte ich nicht für stimmig! Wenn vorher kein freier Wille im Menshen war, wie konnte er sich dann dazu entschließen vom Baum zu essen und der Verführung, letzlich seiner in ihm wohnenden Habgier, zu folgen?

Für mich ist die Botschaft dieses Mythos ein anderer: Fröhne der Habgier, und du wirst Leid ernten und deine schöne Welt vernichten, in der du alles hattest, was du brauchst.

Und was tat das Christentum in seiner Gesamtheit die letzten 2000 Jahre, um diesen für sie wichtigen Sündenfall zu sühnen? Nichts. Und so aß der Mensch weiter und immer gieriger vom Baum der Erkenntnis. Genüsslich schmatzend betete er um Vergebung, anstatt die Erkenntnis zu nutzen, an sich zu arbeiten und zu einem würdigen Sohn "Gottes" zu werden, den er in so vielen Kulturen "Vater" nennt. Aber nein, der Mensch will immer nur haben, haben, haben... Auch von seinen Göttern will er viel zu oft immer nur haben, haben, haben... Sei es Erkenntnis, Macht, Vergebung, Erlösung...

Bei einem Wesen, dass so sehr Sklave seiner eigenen Habgier ist, bezweifle ich ganz ernsthaft, dass er überhaupt einfach so, per Definition, einen freien Willen besitzt.

Liebe Grüße
Thalion
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Alt 06.06.2009, 15:40   #30 (permalink)
Eichelhäher
 
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Zitat:
Zitat von Thalion Beitrag anzeigen
Hm, aus der Sicht der Natur sind wir also ein evolutionärer Unfall
Nein, absolut nicht. Wir sind einfach ein, auf unsere spezielle und einzigartige Weise, extrem erfolgreiches Ergebnis der Evolution. Vielleicht ein zum Scheitern verurteiltes - aber das ist mir zu einfach. Der Mensch ist Teil der Natur, aber er hat Kraft seiner besonderen Fähigkeiten eine besondere Rolle darin.

Zitat:
da wir die einzigen Wesen auf diesem Planeten sind, die Kraft ihres "freien Willens" dumm genug sind sich gegen die Natur und ihre Gesetze aufzulehnen.
Was heisst "dumm genug"? Wir sind die einzigen, die das Problem überhaupt haben können. Wären wir nicht "instinkt-behindert", wären wir keine Menschen. Wir können, wir müssen über alles, was wir tun, entscheiden. Niemand ausser uns muss das - weil es niemand kann. Tiere können sich nicht gegen die Natur verhalten - und können/müssen sich in diesem Sinn nie entscheiden.

Zitat:
die Vertreibung aus dem Paradies wurde in den letzten 2000 Jahren viel zu oft als Entschuldigung für menschliche Dummheit, Ignoranz, Unterdrückung und Fehlleistungen herangezogen.
Es ging mir nicht ums Entschuldigen - sondern ums Erklären: Meine Interpretation ist, dass unsere Menschwerdung für sich allein genommen bereits die Vertreibung aus dem (Instinkt)-Paradies war...

Zitat:
Dass der freie Wille ein Resultat des Genusses einer Frucht des Baumes der Erkenntnis sein soll... Nein, das halte ich nicht für stimmig! Wenn vorher kein freier Wille im Menshen war, wie konnte er sich dann dazu entschließen vom Baum zu essen und der Verführung, letzlich seiner in ihm wohnenden Habgier, zu folgen?
Ich für meinen Teil "glaube" nicht an diese Schöpfungsgeschichte. Sie ist für mich Beispiel für den Versuch von Menschen, zu erklären, was den Menschen besonders macht, was ihn von den Tieren unterscheidet. Und sie ist etwa 4000 Jahre alt... Es steckt für mich viel Wahrheit drin - aber wörtlich nehme ich sie gewiss nicht.

Zitat:
Bei einem Wesen, dass so sehr Sklave seiner eigenen Habgier ist
Niemand vor uns hatte jemals eine so schwierige Aufgabe zu lösen...
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Alt 06.06.2009, 16:00   #31 (permalink)
Bragitru
 
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Zitat:
Zitat von scréachóg Beitrag anzeigen
Niemand vor uns hatte jemals eine so schwierige Aufgabe zu lösen...
Weißt du, was ich so schön an dieser Aufgabe finde? Dass sie das Potential hat Menschen unterschiedlicher Weltanschaungen, Religionen, Nationen, ... , auf der Handlungsebene zusammen zu schweißen. Wenn man Habgier von materiellen Dingen losgelöst betrachtet, dann gehört der Drang unbedingt Recht haben und die alleinige Wahrheit vertreten zu wollen, zweifellos dazu.

*sich jetzt mal ganz stark an die eigene Nase fasst*

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Thalion
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Alt 07.06.2009, 02:34   #32 (permalink)
ein Suchender
 
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@thaliom

Für mich ist die Botschaft dieses Mythos ein anderer: Fröhne der Habgier, und du wirst Leid ernten und deine schöne Welt vernichten, in der du alles hattest, was du brauchst.

Du, das ist das Schönste, was ich je hier gelesen habe. Einfach wow.
Mögen unsere Götter uns weiter so viel Erkenntnis schicken.
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Alt 08.06.2009, 01:00   #33 (permalink)
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Aber alles, was Menschen tun und schaffen, basiert auf den Möglichkeiten, die die Natur bietet. Wenn Atome nicht spaltbar wären, könnte sie der Mensch schlicht nicht spalten und wenn sie sich nicht zu Molekülen zusmmenführen ließen, könnten wir uns völlig umsonst abstrampeln mit "Erfindungen" die nicht funktionieren. Das was funktioniert, klappt schließlich nur, weil es naturgemäß möglich ist.
Der Mensch entschlüsselt nach und nach Zusammenhänge und nutzt sie - aber völlig neu schaffen kann er sie nicht. Deshalb ist alles um uns herum eigentlich Natur - auch wenn es noch so künstlich erscheint.
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Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

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Alt 08.06.2009, 01:07   #34 (permalink)
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Oh ja, meine Worte:
Gott ist in jedem Atom vorhanden.
Nun, ich musste mir dann anhören, dann kannst Du auch zu einem Stuhl beten.

Na ja, wenn ich mir das vorstelle, da nehm ich lieber die Bäume im Wald.
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Alt 08.06.2009, 01:24   #35 (permalink)
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@ nachtfalke

ich staune immer wieder über deine worte, so irgendwie fühlst du dich doch in deinem dich umgebenden spirtuellen umfeld net so ganz zu hause...
das erinnert mich schon ein wenig an die zeit, in der sehr traulich der "herr" neben einer ganzen langen reihe von vorstellungen stand, die sich nicht mehr mit den gängigen dogmen der mich umgebenden christenheit in einklang befanden.

ja, nochmal zum essen, ich bin mir schon darüber im Klaren, dass Nahrung, geistige sowie die materielle, alles Geschenke an mich sind.
was ich zu mir nehme ist somit schon ein Segen an sich.
und in dieser Hinsicht achte ich darauf, dass materielles sowie immaterielles mich nicht belasten und mir gut tun.

Es gibt diesen in christl. Kreisen verbreiteten Spruch "so sie etwas giftiges essen solls ihnen nicht schaden" kennst Du den?
hm, bei Heiden s gibt es diese Rune die vor Giftigem schützen soll...
wenn ich Nahrung nur " in anführungszeichen segne, respektive energetisiere, (was sich für mich sehr gleicht) verändert sich meiner Meinung(Vorstellung?) nach die Energiequalität der Nahrung...

das fällt mir zu den Atomen ein...

Heckengrüssle, die fee

@ william

jo, so seh ich das auch...mit dem Urknall...
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erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil

sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 08.06.2009, 01:43   #36 (permalink)
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@fee
ja, Du hast schon recht damit, denn ich akzeptiere immer noch nicht den Satz:
niemand kommt zum Herrn denn durch mich.

Wir, die wir anders denken, sind wir ausgeschlossen vom Himmelreich, wie immer wir es nennen? Ob Hel, Walhalla, Paradies.
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Geändert von der Nachtfalke (08.06.2009 um 01:53 Uhr)
der Nachtfalke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2009, 14:57   #37 (permalink)
Neugieriges Pflock-Goggle
 
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Ich bete auch nicht vor dem Essen, allerdings habe ich Kinder und ich finde es schön, wenn wir das Essen mit einem kleinen Spruch beginnen (zumindestens am Wochenende. Götter lasse ich aber auch nicht direkt mit einfließen.

Hier mal unser Familienspruch (er ist abgeleitet von einem Waldorfgebet):

Das Brot vom Korn, das Korn vom Licht,
das Licht aus der Sonne Angesicht
Vater Sonne, Mutter Erde
euer nie vergessen werde.

Ich finde diesen Spruch sehr schön und habe ihn bewußt so gestaltet, damit meine Kinder die Natur in Ehren halte und sie achten. Wir danken den natürlichen Vorgängen viel zu wenig und beachten sie dadurch auch kaum. Das ist aber i Bezug auf ein gesundes Umweltbewußtsein sehr wichtig, denn wir schützen nur, was wir bewußt beachten.

LG Moira
Moira-Berlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2009, 22:36   #38 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Moira-Berlin Beitrag anzeigen

Das Brot vom Korn, das Korn vom Licht,
das Licht aus der Sonne Angesicht
Vater Sonne, Mutter Erde
euer nie vergessen werde.
Du, das ist ein super schönes Gebet.
Und, Spruch oder Gebet, macht das nen Unterschied?
Muss in einem Gebet etwa Jesus oder Odin vorkommen?
Ich denke nicht.
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der Nachtfalke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.06.2009, 08:30   #39 (permalink)
Sternenfussel
 
Benutzerbild von calluna
 
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Ah ja, Moira, das Tischgebet kenn ich ganz ähnlich von Frauengruppen-Ritualen und von einer heidnischen Familie aus meinem Bekanntenkreis:

Erde, die uns dies gebracht,
Sonne, die es reif gemacht,
liebe Sonne, liebe Erde,
Euer nie vergessen werde.

Aber das netteste (christliche) Tischgebet, das ich kenne, ist dieses hier - kurz und herzhaft eben :

Für dies und das,
für trocken und nass
ein Deo Gratias!
calluna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.06.2009, 13:55   #40 (permalink)
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