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Runen "Runen raunen rechten Rat"-Sie sind nicht nur ein altens Schriftsystem, sondern gelten auch als wirksames Werkzeug der Wahrsagung.

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Alt 05.08.2007, 20:37   #1 (permalink)
Lurikeen
 
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Frage Runenstellungen?

Heilsa!

Ich nehme an einige von euch kennen das Buch HELRUNAR von Jan Fries. Dort werden für jede Rune "Runenstellungen" und Handzeichen vorgestellt. Das erinnert doch sehr an die ASANA des Hatha-Yoga und MUDRAS, wie sie z.B. im Mikkyo-Buddhismus praktiziert werden. Fries stellt das ganze jedoch so dar, als wären diese Stellungen und Handzeichen schon uralt.
Was meint ihr dazu? Ich kann mir nicht vorstellen dass unsere Vorfahren so etwas praktiziert haben und halte das für New-Age-Synkretismus. Aber vielleicht hat ja jemand andere Informationen

gruß Mime
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Alt 05.08.2007, 20:49   #2 (permalink)
*gähn*
 
Benutzerbild von Abendstern
 
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Hallo,

ich habe das Buch auch gelesen, aber mir will jetzt kein konkreter Satz einfallen, der darauf hinweist das diese Stellungen uralt sind. Allerdings ist es schon fast zwei Jahre her das ich dieses Buch las, vielleicht kann ich mich nicht daran erinnern. Ich hatte jedoch nicht den Eindruck das Jan Fries behauptet diese Stellungen seien uralt.
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- meow -
Abendstern ist offline  
Alt 05.08.2007, 21:18   #3 (permalink)
Lurikeen
 
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Beitrag

@abendstern: wenn du das buch noch zur hand hast lies bitte mal auf seite 177. jedenfalls fasse ich das dort gesagte so auf.

gruß Mime
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Alt 05.08.2007, 21:37   #4 (permalink)
liest immer noch ;)
 
Benutzerbild von Morpheus
 
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Hallo Mime,

habe mir die betreffende Stelle nochmal angeschaut und würde dir eher widersprechen.
Fries behauptet nicht direkt, dass die ganzen Stellungen und Handzeichen uralt sind. Er schreibt ja, dass er es nicht als "kontinuierliche und alte Tradition" sieht, auch wenn viele Leute gerne möchten, dass es auf die "berühmte Weisheit der Alten" zurückgeht.
Er sagt aber schon, dass "im weitesten Sinn einige" der Haltungen seit tausenden von Jahren bekannt sind, aber ich interpretiere es so, dass Stellungen der Runenpraxis adaptiert wurden und dass nur noch rudimentäre Parallelen vorhanden sind. Er spricht davon, dass "Zeichen und Gesten nicht erlernt werden", sondern "in den tieferen Ebenen des kollektiven Unbewussten verwurzelt sind".
Dazu noch der Konjunktiv, den er häufig benutzt und ich würde sagen, er macht keine konkreten Aussagen. So war dein Beitrag bzw- deine Frage doch gemeint, oder?
Nun ja. Das alles verleitet mich zu dem Standpunkt, dass es eher nicht Nu-Age-Dingens ist, sondern in gewisser Weise über die letzten Jahrhunderte/-tausende im Kern überdauert hat. Dass sich Abläufe/Rituale/Haltungen/Zeichen über die Zeit verändern kann man doch recht oft beobachten. Ein stetiger Wandel.
Was meinst du dazu?

Gruß,
Morph
Morpheus ist offline  
Alt 05.08.2007, 22:29   #5 (permalink)
Lurikeen
 
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Beitrag

moinsen

ja den konjunktiv hat er vorsichtigerweise oft eingeflochten aber es bleibt das er -wenn auch nur eingeschränkt- diese runenstellungen als alte praxis darstellt. es würde mich wundern wenn es diese stellungen überhaupt früher mal gegeben hat bevor yoga im westen bekannt wurde. kennst du weitere quellen dazu?

gruß Mime
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Alt 05.08.2007, 23:11   #6 (permalink)
liest immer noch ;)
 
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Warum sollte es früher nicht etwas Yoga-ahnliches gegeben haben? Es kann sich ja etwas Kulturelles unabhängig voneinander entwickeln. Vielleicht hat es sich hier im Westen "nicht durchgesetzt" oder so *schulterzuck*
Oder kann man wiederum belegen, dass so etwas eigentlich in der damaligen Zeit hier so nicht angewandt werden konnte? Glaube eher nicht, dass man das konsequent abstreiten kann.
Zusätzliche Quellen habe ich leider nicht. Meine "Bibliothek" ist in der Hinsicht doch noch sehr sehr mager
Morpheus ist offline  
Alt 06.08.2007, 00:29   #7 (permalink)
Lurikeen
 
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tja die nichtexistenz einer widerlegung ist ja keine widerlegung der nichtexistenz mir ist nur eine solche praxis im bereich der europäischen magie noch nicht zur kenntnis gekommen. wenns das gab- auch gut. ich habe ja nichts dagegen. ich würde aber doch zugern wissen welche quellen es dazu gibt.

gruß Mime
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Alt 06.08.2007, 16:00   #8 (permalink)
Planewalker
 
Benutzerbild von Wolfgard
 
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Also rein historisch gesehen gibt es keinerlei Beweise oder Belege. Ich glaube ich es gibt noch nicht einmal Hinweise oder Vermutungen für diese "Stellungen".

Wenn man daraus einen Nutzen ziehen kann ist das gut, aber ich würde mich hüten es als "alt" zu bezeichnen.
Wolfgard ist offline  
Alt 06.08.2007, 17:27   #9 (permalink)
Zaubein
 
Benutzerbild von Ajana rincewind
 
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Hi, Mime-

also ich kann mit besten Willen beim lesen des Textes auf Seite 177nicht mehr finden als Ironie gegenüber Behauptungen wie Uralt und Traditionen und Urahnen.....

Er schreibt ZITAT:
Zitat:
Im weitesten Sinn sind einige Haltungen oder Stellungen der Runenpraxis seit mehreren Tausend Jahren bekannt gewesen in Tänzen, Ritualen ......
Darstellungen von Menschen in solchen Körperhaltungen in der Kunst der Seinzeit......
Aber da es dich interessiert- genau auf diese Rituellen Körperhaltungen, die in Steinzeitlichen Kunstwerken überall auf der Welt zu finden sind, gehen die
Trancehaltungen nach Felicitas Goodman zurück.
Frau Goodman hat diese Körperhaltungen in jahrzehntelanger wissenschaftlicher Arbeit mit Schamanischen Praktiken in Verbindung gebracht -und einige dieser Haltungen können möglicherweise durchaus in Verbindung zum Runensystem gebracht werden.(ist meine Idee-steht aber sicherlich auch irgendwo )
Was du wiederum auch aus S 177 herauslesen kannst.
Diese Haltungen sind Fakt- die Veränderung im Energiefluss des Körpers sind wunderbar auszuprobieren.
rincewind bekennende Jan Fries Fan-in
Ajana rincewind ist offline  
Alt 06.08.2007, 23:05   #10 (permalink)
Lurikeen
 
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Heilsa

nun Ironie kann ich nicht erkennen..vielleicht müsste ich Fr.Goodman kennen um das zu verstehen
Übrigens wollte ich kein Jan-Fries-Bashing veranstalten, das Buch gefällt mir sehr gut. nun aber mal zu euerer meinung über runenstellungen: was haltet ihr davon? praktiziert ihr sowas selbst?

gruß Mime
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Alt 07.08.2007, 18:30   #11 (permalink)
liest immer noch ;)
 
Benutzerbild von Morpheus
 
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Hm, zugegebenermaßen bin ich hinsichtlich Runen noch Anfänger und beschäftige mich momentan noch damit, die Runen zu erkunden und zu fühlen - was irgendwie eher schleppend vorangeht. Demnach bin ich noch weit davon entfernt, Runenstellungen und Runenyoga ( ) zu machen.

Oder meint ihr, dass das ohnehin parallel läuft? Findet man besser zu den Runen, wenn man sie auch körperlich ausübt? Auch wenn ich noch nicht weiss, welchem Zweck die jeweilige Rune für mich dient? Ich denke zuviel nach
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Morpheus ist offline  
Alt 07.08.2007, 21:15   #12 (permalink)
*gähn*
 
Benutzerbild von Abendstern
 
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@Morpheus
Vielleicht denkst du wirklich zuviel nach.
Bei mir kam das von alleine so, dass ich parallel zum Runenkennenlernen auch die Stellungen und Meditationen (was sich manchmal von ganz allein ergab) dazu gemacht habe. Allerdings erst nachdem ich diese Übungen im Buch gelesen habe. Vorher habe ich mich einfach blind auf die Runen eingelassen - was nicht unbedingt schlecht ist. Ich schweife ab - letztendlich wirst du schon einen Weg finden, oder die Runen finden einen und zeigen ihn dir. Wie auch immer es vonstatten gehen wird, es könnte eine tolle und unersetzliche Erfahrung werden .


liebe Grüße
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Abendstern ist offline  
Alt 08.08.2007, 00:29   #13 (permalink)
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Benutzerbild von Morpheus
 
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Mein Problem ist, dass ich rational und wissenschaftlich an Dinge herangehe. Ich werde sehen, wie die Runen auf mich wirken werden, Runenstellungen hin oder her. Danke für den Tipp

Aber ich wollte auch nicht in Mimes Frage reinplatzen (relativ zumindest). Mich würde auch mal interessieren, ob für jemanden die Runenstellungen zum täglichen Leben dazugehören. Oder praktiziert man das nur zu bestimmten Momenten?
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Morpheus ist offline  
Alt 11.08.2007, 13:55   #14 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
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Ich hab's mal mit verschiedenen Runenstellungen probiert. (Die dürften eher neuzeitlich sein, wenn auch durchaus wirksam. Zumindest gibt es keinerlei alte Aufzeichnungen zu dem Thema).

Wie alle Konzentrations- und Fokussierhilfen können Runenstellungen sehr gut funktionieren. Allerdings habe ich oft erlebt, daß von den Runen auch ein starkes "Feedback" ausgeht, das einen ziemlich beuteln kann, wenn man sich nicht drauf einstellt. Schließlich stellt man die Rune mit dem eigenen Körper und manipuliert damit auch den körpereigenen Energiefluß.

Runen"yoga" an sich habe ich aufgegeben. Ich habe inzwischen Methoden, die mir mehr liegen. Aber man kann durchaus damit an eine Rune und ihre vielen Bedeutungs- und Energieebenen rankommen. Bedenken sollte man allerdings, daß Runen kein Spielzeug sind. Anders als viele magische Hilfsmittel haben sie eine eigene Kraft und die ist alles andere als passiv.

lg
SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.

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