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Die römische und griechische Götterwelt Ihr habt Fragen zum Kult und der Religion der Hellenen und Römer heute? Oder wollt darüber diskutieren? Hier könnt Ihr dies tun.

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Alt 28.05.2009, 14:12   #61 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Beiträge: 29
<< Würdest du das auch etwas konkretisieren? <<

nein nicht in diesem Beitrag.
Hier geht es um hellenistischen Paganismus nicht um meine persönlichen Erlebnisse mit militanten christlichen Priestern - es wäre einfach off topic. Wir können uns aber gern per pn darüber unterhalten

Ich hätte zu dem Thema auch noch mal eine Frage. Bei Youtube war mir in verschiedenen Videos in denen Hellenisten, die bei ihren Kulthandlungen gefilmt wurden aufgefallen, das diese grundsätzlich weiße Kleidung tragen ( zwar moderne Kleidung der gängigen Mode, aber eben alles in weiß )

Hat das einen bestimmten Grund oder war das Zufall, ich frage auch weil man ja weiß was mitunter von youtube Videos zu halten ist :-)

grüssili
Kamilla
Kamilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2009, 15:01   #62 (permalink)
Sepanios (kelt."Schüler")
 
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also ich weiss ,daß in der griechischen Antike kultgemeinschaften häufig als "Vereine" organisiert waren, diese haben dann z.B. Kleiderordnungen für Umzüge erlassen...

z.B. erinnere ich mich an einen Umzug auf irgendeiner kleinasiatischen Insel bei der festgelegt wurde ,daß die Männer Weiss und die Frauen Grau tragen müssen.

Weiss symbolisiert bei den Griechen häufig kultische Reinheit, ich halte es für möglich ,daß auch die neuen Hellenen in ihren Organisationen für Riten Kleiderordnungen festlegen und so z.B. für bestimmte Riten alle Teilnehmer weiss tragen müssen (evtl. in Bezug auf das kultische Weiss der Antike?).
Samonios ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2009, 11:54   #63 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Beiträge: 29
Israfel,
ich möchte hier nur eine kurz Stellung auf deinen fragen nehmen eine offene und Ausführliche Stellungnahme würde das Forum und somit die Administratoren überstrapazieren und vielleicht unter umstände in Schwierigkeiten bringen, das möchte ich natürlich vermeiden.
Die Situation in Gr. Bezüglich des Paganismus: Es ist naiv zu klauben das es nette gute Kirchenväter oder Mönche gibt welche Verständnis für das Heidentum zeigen, das Gegenteil ist der fall es wird gehetzt, provoziert wo es nur denkbar ist. Die Orthodoxe Kirche ist dem Hellenismus gegenüber ausgesprochen feindlich eingestellt, heute noch wird in den Christlichen Messen regelmäßig das ´´Anathema ´´ Verdammnis den Hellenen gegenüber ausgesprochen. Man sollte schon die Gr. Geschichte genau lesen und kennen um zu verstehen was da alles geschehen ist. Hellene und Christentum ist unvereinbar als Grieche muss man sich entscheiden entweder Orth. Christ und somit Byzantiner oder Hellene und Heide es gibt keinen Kompromiss. Aus heutige deutsche sicht scheint es radikal aber die Situation in D. oder auch wo anders ist eine andere als die in Gr. Das Heidentum in Gr. Hat nie aufgehört zu existieren wenn auch immer versteckt nach der Zwangschristianisierung, laut der Webseiten der gr. Orth. Kirche leben heute 500.000 bekennende Heiden in Gr. Bei eine Bevölkerung von ca 10 Mio. beachtlich. Wie kann ein Hellene Christ sein wen das Christentum die Hellenen verdammt und als Tiere beschimpft.
Aber es ist nicht nur das das Christentum in GR. lehnt fast alles was Hellenisch ist ab.
Nein die Hellenen sind Kinder des Zeus und nicht Jahwes. Unsere heilige orte sind der Olymp und Delphi und nicht Jerusalem oder Bethlehem.
Also noch einmal die Hellenen und die Hellenische Kultur ist aus dem Polytheismus entstanden und nicht aus dem Christentum.
Ferner das Märchen mit Bewahrung der des Griechentum Sprache usw. ist unerträglich auch hier ist das Gegenteil wahr, das Ausschlachten alles was Hellenisch war/ist wurde praktiziert bis vor ein paar Jahren noch hat sich bei diese Unseeligen Zwangstaufen die Kirche geweigert den Kindern griechische Namen zu geben nur Biblische oder Gr. Nur dann wen diese bei den Chr. Heiligen vorkommen. Ob die Orthodoxe Christen näher an das Christentum sind oder nicht ist mir so was von egal (wen es überhaupt einen historischen Jesus gab laut historischen quellen eher nein aber das ist ein anderes Thema)
Ich kann nur wiederholten der Gr. Staat und die Kirch sind in der masse miteinander verfilzt das der ``Areopag´´ das höchste griechische Gericht ähnlich dem Bundes Verfassungs- Gericht bis in der Gegenwart das heißt heute und jetzt nicht nach kommt mit anklagen wegen illegale absprachen und Geschäfte Schenkung von Landbesitztum des Gr. Volkes an der Kirche usw. die liste ist lang.
Und noch einmal es gibt keine schlechteren Christen als die Gr. /Byzantiner frag einen Gr. Über Inhalte der Bibel kaum einer hat diese buch je gelesen vielmehr ist es zu Tradition geworden weihnachten und Ostern zu feiern und eine volkstümliche Frommlichgeit ist im laufe der jahrhunderte so entstanden auf druck.
Und um Missverständnisse zu vermeiden wen jemand heute aus freie willen sich zum Christentum bekennt dann ist es für mich ok. Und ich Respektier dies. Kann sich aber niemals als ethnischer bezeichnen sei es Hellene oder Germane usw. wenn man den begriff Ethos richtig versteht.
Samonios,
schau bei youtube unter Prometheia 2009 es ist ein heidnisches Fest zu ehre des Prometheus und die Wintersommer Sonnenwende es findet jedes Jahr statt am Fuße des Olymps Gr. Heiden aus ganz Gr. und aus dem Ausland treffen sich dort für drei tagen bis zu 7000 Leute von kleinkind bis zu Greis. Ich selber bin vor einige Tagen zurück von diesem treffen. Dort kannst du auch sehen wie die ``Kostüme´´ sind.
Um links zu vermeiden ich weis aus der Vergangenheit das die Adm. Hier Probleme mit den urheberrechte hat kann man in Youtube jasonthegreek1 mein ``chanal´´ finden und ein Video von mir als auch andere mit heidnische Inhalte sehen.

Gruß Jason
jason ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2009, 11:59   #64 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Beiträge: 29
Heidenverfolgung im römischen Reich

Die folgende Auflistung christlicher Grausamkeiten gegen hellenische Heiden im römischen Reich hat der griechische Heide und Buchautor Vlassis Rassias zusammengestellt. Sie soll keinen Hass gegen das Christentum schüren, sondern wurde hier vor allem aufgenommen, um ein Vorurteil zu widerlegen, das von Christen immer wieder geäußert wird: nämlich, dass sich das hellenische Heidentum "überlebt", die religiösen Bedürfnisse der Menschen nicht mehr befriedigt und im Volk keinen Rückhalt mehr gehabt hätte. Griechen und Römer – und alle anderen Völker im Imperium Romanum – hätten sich von ihren Göttern abgewandt und begierig nach der neuen Lehre gegriffen.
Die immer wieder erneuerten kaiserlichen Edikte gegen heidnische Religionsausübung, von oben angeordneten Tempelzerstörungen und blutrünstigen Verfolgungen über Jahrhunderte hinweg beweisen das Gegenteil. Sie zeigen, dass die Einführung des Christentums ein politisches Diktat der imperialen Machthaber gegen den Willen und Widerstand der Bevölkerung war, die trotz aller Verbote, Zerstörungen und Massenmorde an Tausenden Menschen beharrlich an ihren Göttern festhielt. Das hellenische Heidentum ist nicht ausgestorben – es wurde brutal ausgerottet.


4. Jahrhundert - Erster Teil

324
Kaiser Konstantin erklärt das Christentum zur einzigen offiziellen Religion des römischen Reiches. In Dydima, Kleinasien, lässt er das Orakel Apollons schließen und die heidnischen Priester zu Tode foltern. Er vertreibt außerdem alle Heiden vom Berg Athos und zerstört dort alle hellenischen Tempel.

326
Kaiser Konstantin zerstört auf Anweisung seiner Mutter Helena den Tempel des Asklepios in Aigeai, Kilikien, und zahlreiche Tempel der Aphrodite in Jerusalem, Aphaka, Mambra, Phönizien, Baalbek usw.

330
Kaiser Konstantin raubt die Schätze und Statuen der heidnischen Tempel Griechenlands, um damit seine neue Hauptstadt Nova Roma (Konstantinopel) zu schmücken.

335
Kaiser Konstantin lässt zahlreiche heidnische Tempel in Kleinasien und Palästina schließen und ordnet die Hinrichtung durch Kreuzigung für "alle Magier und Wahrsager" an. Märtyrertod des neoplatonischen Philosophen Sopatros.

341
Kaiser Flavius Julius Constantius verfolgt "alle Wahrsager und die Hellenisten." Zahlreiche heidnische Hellenen werden verhaftet oder hingerichtet.

346
Neuerliche großangelegte Verfolgungen gegen die Heiden in Konstantinopel. Verbannung des berühmten Redners Libanios als "Magier".

353
Ein Edikt des Constantius ordnet die Todesstrafe für alle Arten von religiöser Verehrung durch Opfer und "Idole" an.

354
Ein neuerliches Edikt ordnet die Schließung aller heidnischen Tempel an. Manche von ihnen werden entweiht und in Bordelle oder Spielhallen umgewandelt. Hinrichtungen heidnischer Priester.

354
Ein weiteres Edikt des Constantius befiehlt die Zerstörung heidnischer Tempel und die Hinrichtung aller "Götzenanbeter". Erstmals werden in verschiedenen Städten des Reiches Bibliotheken niedergebrannt. Die ersten Kalkwerke werden in der Nähe der geschlossenen heidnischen Tempel eingerichtet. Ein Großteil der heiligen Bauwerke der Heiden wird zu Kalk verarbeitet.

357
Constantius stellt alle Methoden der Weissagung (ausgenommen Astrologie) unter Strafe.

359
In Skythopolis, Syrien, organisieren die Christen die ersten Todeslager zur Folterung und Hinrichtung der inhaftierten Heiden aus dem ganzen Reich.

Kaiser Iulianus

361 bis 363
Religiöse Toleranz und Restauration der heidnischen Kulte aufgrund einer Deklaration des heidnischen Kaisers Flavius Claudius Iulianus in Konstantinopel (11. Dezember 361).

363
Ermordung des Kaisers Iulianus (26. Juni).

4. Jahrhundert - Zweiter Teil

364
Kaiser Flavius Iovianus befiehlt, die Bibliothek von Antiochia niederzubrennen.

364
Ein kaiserliches Edikt (11. September) ordnet die Todesstrafe für alle Heiden an, die die Götter ihrer Vorfahren verehren oder Weissagung ausüben ("sileat omnibus perpetuo divinandi curiositas"). Drei verschiedene Edikte (4. Februar, 9. September, 23. Dezember) ordnen die Konfiszierung allen Eigentums der heidnischen Tempel und die Todesstrafe für die Teilnahme an heidnischen Ritualen, auch im privaten Kreis, an.

365
Ein kaiserliches Edikt (17. November) verbietet es heidnischen Offizieren, christliche Soldaten zu kommandieren.

370
Kaiser Valens befiehlt eine schreckliche Verfolgung der Heiden im gesamten östlichen Imperium. In Antiochia werden neben zahlreichen anderen Heiden der frühere Statthalter Fidustius und die Priester Hilarius und Patricius hingerichtet. Tonnen von Büchern werden auf den Plätzen der Städte im östlichen Imperium verbrannt. Alle Freunde des Kaisers Iulianus (Orebasios, Sallustius, Pegasios u.a.) werden verfolgt, der Philosoph Simonides wird lebendig verbrannt und der Philosoph Maximus enthauptet.

372
Kaiser Valens befiehlt dem Statthalter von Kleinasien, alle Hellenen und alle Dokumente ihrer Weisheit auszulöschen.

373
Neuerliches Verbot aller Weissagungsmethoden. Um die Heiden herabzusetzen, wird der Begriff "pagani" (Landleute, Hinterwäldler) eingeführt.

375
Der Tempel des Asklepios in Epidauros, Griechenland, wird von den Christen geschlossen.

380
Durch ein Edikt des Kaisers Flavius Theodosius vom 27. Februar wird das Christentum die ausschließliche Religion des römischen Reiches. Es verlangt, dass "alle verschiedenen Völker, die unserer Gnade und Mäßigung unterworfen sind, im Bekenntnis der Religion fortfahren sollen, die den Römern durch den göttlichen Apostel Petrus gesandt wurde." Die Nichtchristen werden "abscheulich, ketzerisch, dumm und blind" genannt. In einem weiteren Edikt nennt Teodosius alle, die nicht an den christlichen Gott glauben, "verrückt" und stellt alle Abweichungen von den Dogmen der Kirche unter Strafe. Ambrosius, Bischof von Mailand, beginnt alle Tempel seines Gebiets zu zerstören. Die christlichen Priester führen den hungrigen Mob gegen den Tempel der Demeter in Eleusis und versuchen, die Hierophanten Nestorius und Priscus zu lynchen. Der 95 Jahre alte Hierophant Nestorius beendet die Eleusinischen Mysterien und verkündet die Herrschaft geistiger Dunkelheit über die menschliche Rasse.

381
Am 2. Mai beraubt Theodosius die Christen, die zur heidnischen Religion zurückkehren, aller ihrer Rechte. Im gesamten östlichen Imperium werden Tempel und Bibliotheken geplündert oder neidergebrannt. Am 21. Dezember stellt Theodosius auch einfache Besuche der hellenischen Tempel unter Strage. In Konstantinopel werden der Tempel der Aphrodite in ein Bordell und die Tempel des Helios und der Artemis in Ställe umgewandelt.

384
Kaiser Theodosius befiehlt dem Prätorianerpräfekten Maternus Cynegius, einem begeisterten Christen, mit den örtlichen Bischöfen zusammenzuarbeiten und die Tempel der Heiden in Nordgriechenland und Kleinasien zu zerstören.

385 bis 388
Maternus Cynagius, ermutigt durch seine fanatische Frau, und Bischof "Sankt" Marcellus durchkämmen das Land und schließen und zerstören Hunderte hellenischer Tempel, Schreine und Altäre. Unter anderem zerstören sie den Tempel von Edessa, das Kabeirion von Imbros, den Tempel des Zeus in Apamea, den Tempel des Apollon in Dydima und alle Tempel von Palmyra. Tausende unschuldiger Heiden aus allen Teilen des Reiches erleiden in den Todeslagern von Skythopolis den Märtyrertod.

386
Kaiser Theodosius stellt am 16. Juni die Instandhaltung der geschlossenen heidnischen Tempel unter Strafe.

388
Öffentliche Gespräche über religiöse Themen werden von Theodosius ebenfalls unter Strafe gestellt. Der alte Redner Libanius schickt seinen berühmten Brief "Pro Templis" an Theodosius und drückt darin die Hoffnung aus, dass die wenigen übrig gebliebenen hellenischen Tempel respektiert und verschont würden.

389 bis 390
Alle nichtchristlichen Datierungsmethoden werden verboten. Horden fanatischer Einsiedler aus der Wüste fluten in die Städte des Mittleren Ostens und Ägyptens, zerstören Statuen, Altäre, Bibliotheken und heidnische Tempel und lynchen die Heiden. Theophilos, Patriarch von Alexandria, beginnt schwere Verfolgungen gegen die Heiden, wandelt den Tempel des Dionysos in eine christliche Kirche um, brennt das Mithraeum der Stadt nieder, zerstört den Tempel des Zeus und verhöhnt die heidnischen Priester, bevor sie gesteinigt werden. Der christliche Mob entweiht die Kultbilder.

391
Am 24. Februar verbietet ein neuerliches Edikt des Theodosius nicht nur, heidnische Tempel zu besuchen, sondern auch, die zerstörten Statuen anzuschauen. Neue schwere Verfolgungen im gesamten Imperium. In Alexandria, Ägypten, revoltieren die Heiden unter Führung des Philosophen Olympius und schließen sich nach einigen Straßenkämpfen im befestigten Tempel des Serapis ein. Nach einer gewalttätigen Belagerung nehmen die Christen das Gebäude ein, zerstören es, verbrennen seine berühmte Bibliothek und entweihen die Kultbilder.

392
Am 8. November verbietet Kaiser Theodosius alle nichtchristlichen Rituale und nennt sie "Aberglauben der Heiden" (gentilicia superstitio). Neue umfassende Verfolgungen gegen die Heiden. Die Mysterien von Samothrake werden aufgelöst und die Priester erschlagen. In Zypern zerstören der örtliche Bischof "Sankt" Epiphanius und "Sankt" Tychon fast alle Tempel der Insel und bringen Tausende Heiden um. Die örtlichen Mysterien der Aphrodite werden aufgelöst. Das Edikt des Theodosius erklärt: "Diejenigen, welche Pater Epiphanius nicht gehorchen, haben kein Reicht, auf dieser Insel am Leben zu bleiben." In Petra, Aeropolis, Rafia, Gaza, Baalbek und anderen Städten des Mittleren Ostens revoltieren die Heiden gegen den Kaiser und die Kirche.

393
Die Pythischen, Aktischen und Olympischen Spiele werden als Teil des hellenischen "Götzendienstes" verboten. Die Christen schließen die Tempel von Olympia.

395
Zwei neue Edikte (22. Juli und 7. August) verursachen neuerliche Verfolgungen gegen die Heiden. Rufinus, der Eunuche und Premierminister des Kaisers Flavius Arcadius, dirigiert die Truppen der getauften Goten unter Alarich ins Land der Hellenen. Ermutigt von christlichen Mönchen, plündern und brandschatzen die Barbaren zahlreiche Städte (Dion, Delphi, Megara, Korinth, Pheneos, Argos, Nemea, Lykosoura, Sparta, Messene, Phigaleia, Olympia u.a..), erschlagen oder versklaven zahllose heidnische Hellenen und brennen alle Tempel nieder. Unter anderem brandschatzen sie das Eleusinische Heiligtum und verbrennen alle seine Priester sowie Hilarius, den Hierophanten des Mithras, bei lebendigem Leib.

396
Am 7. Dezember ordnet ein neuerliches Edikt des Kaisers Arcadius an, dass Heidentum wie Hochverrat zu behandeln ist. Die wenigen verbliebenen heidnischen Priester und Hierophanten werden ins Gefängnis geworfen.

397
"Zerstört sie!" Kaiser Flavius Arcadius ordnet an, dass alle noch stehenden heidnischen Tempel zerstört werden müssen.

398
Das vierte kirchliche Konzil von Karthago verbietet jedermann, einschließlich der christlichen Bischöfe, die Bücher der Heiden zu studieren. Porphyrius, Bischof von Gaza, zerstört fast alle heidnischen Tempel seiner Stadt. Neun von ihnen bleiben erhalten und in Gebrauch.

399
Mit einem neuerlichen Edikt (13. Juli) ordnet Kaiser Flavius Arcadius an, dass alle noch stehenden heidnischen Tempel, hauptsächlich auf dem Land, unverzüglich zerstört werden müssen.

400
Bischof Niketas zerstört das Orakel des Dionysos in Vesai und tauft alle Heiden dieses Gebiets.

5. Jahrhundert

401
Der christliche Mob von Karthago lyncht Heiden und zerstört Tempel und "Idole". In Gaza schickt der örtliche Bischof Porphyrius (auch ein "Heiliger") seine Anhänger aus, um die Heiden zu lynchen und die neun Tempel der Stadt, die immer noch in Gebrauch sind, zu zerstören. Das 15. Konzil von Chalkedon beschließt, dass alle Christen (auch nach ihrem Tod) exkommuniziert werden sollen, die gute Beziehungen zu ihren heidnischen Verwandten unterhalten.

405
Johannes Chrystostomus schickt Horden grau gekleideter, mit Knüppeln und Eisenstangen bewaffneter Mönche aus, um die "Idole" in allen Städten Palästinas zu ezrstören.

406
Johannes Chrysostomus sammelt Geld von reichen christlichen Frauen, um die Zerstörung der hellenischen Tempel finanziell zu unterstützen. In Ephesos ordnet er die Zerstörung des berühmten Tempels der Artemis an. In Salamis, Zypern, setzen die "Heiligen" Epiphanius und Eutychius die Verfolgungen der Heiden und die totale Zerstörung ihrer Tempel und Heiligtümer fort.

407
Ein neuerliches Edikt verbietet einmal mehr alle nichtchristlichen religiösen Handlungen.

408
Honorius, der Kaiser des Westreichs, und Arcadius, der Kaiser des Ostreichs, ordnen gemeinsam an, dass alle Skulpturen der heidnischen Tempel zerstört oder weggebracht werden müssen. Auch Privatbesitz heidnischer Skulpturen wird verboten. Die örtlichen Bischöfe führen neuerliche schwere Verfolgungen von Heiden und Bücherverbrennungen an. Auch Richter, die mit Heiden Mitleid haben, werden verfolgt. "Sankt" Augustinus massakriert in Calama, Algerien, Hunderte protestierender Heiden.

409
Einmal mehr befiehlt ein Edikt, die Astrologien und alle Methoden der Weissagung mit dem Tod zu bestrafen.

415
In Alexandria, Ägypten, fällt der christliche Mob, aufgestachelt vom Bischof Cyrillus, einige Tage vor dem jüdisch-christlichen Pascha-Fest (Ostern) über die berühmte und schöne Philosophin Hypatia her und reißt sie buchstäblich in Stücke. Die Teile ihres Körpers werden vom christlichen Mob durch die Straßen von Alexandria getragen und schließlich zusammen mit ihren Büchern an einem Ort namens Kynaron verbrannt. Am 30. August beginnen neuerliche Verfolgungen gegen alle heidnischen Priester von Nordafrika, die entweder gekreuzigt oder lebendig verbrannt werden.

416
Der Inquisitor Hypatius, alias "Schwert Gottes", rottet die letzten Heiden von Bithynien aus. In Konstantinopel werdern am 7. Dezember alle nichtchristlichen Armeeoffiziere, Beamte und Richter entlassen.

423
Kaiser Theodosius II. erklärt am 8. Juni, dass die Religion der Heiden nichts anderes als "Dämonenverehrung" ist, und ordnet an, dass alle, die darauf beharren, sie auszuüben, mit Einkerkerung und Folter bestraft werden.

429
Der Tempel der Athena auf der Akropolis von Athen – der Parthenon – wird geplündert. Die athenischen Heiden werden verfolgt.

435
Am 14. November befiehlt ein neues Edikt von Kaiser Theodosius II. die Todesstrafe für alle "Ketzer" und Heiden des Imperiums. Nur das Judentum wird als legale nichtchristliche Religion anerkannt.

438
Kaiser Theodosius II. gibt am 31. Januar ein neues Edikt gegen die Heiden heraus, das ihren "Götzendienst" für eine jüngst ausgebroche Seuche verantwortlich macht.

440 bis 450
Die Christen zerstören alle Denkmäler, Altäre und Tempel von Athen, Olympia und anderen griechischen Städten.

448
Theodosius II. befiehlt alle nichtchristlichen Bücher zu verbrennen.

450
Alle Tempel von Aphrodisias (Stadt der Aphrodite) werden zerstört und alle örtlichen Bibliotheken niedergebrannt. Die Stadt wird umbenannt in Stauroupolis (Stadt des Kreuzes).

451
Ein neuerliches Edikt von Kaiser Theodosius II. (4. November) betont, dass "Götzendienst" mit dem Tod bestraft wird.

457 bis 491
Sporadische Verfolgungen gegen die Heiden im östlichen Imperium. Unter anderen werden der Arzt Jacobus und der Philosoph Gessius hingerichtet. Severianus, Herestios, Zosimos, Isidorus und andere werden gefoltert und eingekerkert. Der Bekehrer Konon und seine Anhänger rotten die letzten Heiden auf der Insel Imbros in der nördlichen Ägäis aus. Auf Zypern werden die letzten Verehrer des Zeus Lauranios umgebracht.

482 bis 488
Nach einem verzweifelten Aufstand gegen den Kaiser und die Kirche wird die Mehrheit der Heiden von Kleinasien ausgerottet.

486
Weitere heidnische "Untergrund"-Priester werden in Ägypten ausgeforscht, eingekerkert, verhöhnt, gefoltert und hingerichtet.

6. Jahrhundert

515
Die Taufe wird auch für jene obligarotisch, die sich bereits zum Christentum bekennen. Anastasius, Kaiser von Konstantinopel, ordnet ein Massaker an den Heiden in der arabischen Stadt Zoara und die Zerstörung des Tempels des örtlichen Gottes Theandrites an.

528
Kaiser Jutprada (Justinian) verbietet die "alternativen" Olympischen Spiele von Antiochia. Er ordnet auch die Hinrichtung (durch Feuer, Kreuzigung, Zerstückeln durch wilde Tiere oder eiserne Nägel) für alle an, die "Hexerei, Weissagung, Magie oder Götzendienst" praktizieren, und verbietet die Ausübung von Lehrberufen durch Heiden ("... die unter der gotteslästerlichen Narrheit der Hellenen leiden").

529
Kaiser Justinian verbietet die philosophische Akademie von Athen und lässt ihren Besitz konfiszieren.

532
Der Inquisitor Johannes Asiacus, ein fanatischer Mönch, führt einen Kreuzzug gegen die Heiden von Kleinasien.

542
Kaiser Justinian erlaubt dem Inquisitot Johannes Asiacus, die Heiden von Phrygien, Karien und Lydien in Kleinasien zu bekehren. In den 35 Jahren seines Kreuzzuges werden 99 Kirchen und zwölf Klöster an den Orten zerstörter heidnischer Tempel gebaut.

546
Hunderte Heiden werden in Konstantinopel durch den Inquisitor Johannes Asiacus zu Tode gebrachrt.

556
Kaiser Justinian befiehlt dem notorischen Inquisitor Amantius, nach Antiochia zu gehen, um die letzten Heiden der Stadt zu finden, foltern und auszurotten und alle privaten Bibliotheken niederzubrennen.

562
Massenverhaftungen, Verhöhnungen, Folterungen, Einkerkerungen und Hinrichtungen von heidnischen Hellenen in Athen, Antiochia, Palmyra und Konstantinopel.

578 bis 582
Die Christen foltern und kreuzigen heidnische Hellenen überall im östlichen Imperium und rotten die letzten Heiden von Heliopolis (Baalbek) aus.

580
Die christlichen Inquisitoren greifen einen geheimen Tempel des Zeus in Antiochia an. Die Priester nehmen sich das Leben, die übrigen Heiden werden verhaftet. Alle Gefangenen einschließlich des Vizestallhalters Anatolius werden gefoltert und zum Prozess nach Konstantinopel geschickt, wo sie zum Tode verurteilt und den Löwen vorgeworfen werden. Weil die wilden Tiere sie nicht in Stücke reißen wollen, sterben sie am Kreuz. Ihre Leichern werden vom christlichen Mob durch die Straßen geschleift und danach unbestattet zum Abfall geworfen.

583
Neuerliche Heidenverfolgung durch den Kaiser Mauritius.

590
Im ganzen östlichen Imperium "entdecken" christliche Ankläger heidnische "Verschwörungen". Neue Welle von Folterungen und Hinrichtungen.

7. bis 9. Jahrhundert

692
Das "Penthekto"-Konzil von Konstantinopel verbietet die Reste von Kalenden-, Brumalien-, Anthesterien- und anderen heidnischen udn dionysischen Festen.

804
Die heidnischen Hellenen von Mesa Mani (Kap Tainaron in Lakonien, Griechenland), widerstehen erfolgreich dem Versuch von Tarasius, Patriarch von Konstantinopel, sie zum Christentum zu bekehren.

850 to 860
Gewaltsame Bekehrung der letzten heidnischen Hellenen von Lakonien durch den armenischen "Heiligen" Nikon.
jason ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2009, 14:30   #65 (permalink)
'Tis some visitor
 
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Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Israfel,
ich möchte hier nur eine kurz Stellung auf deinen fragen nehmen eine offene und Ausführliche Stellungnahme würde das Forum und somit die Administratoren überstrapazieren und vielleicht unter umstände in Schwierigkeiten bringen, das möchte ich natürlich vermeiden.
[...]
Ich denke, das hier Niemand in Schwierigkeiten gebracht wird, wenn offen diskutiert wird. So frei ist das Netz dann doch (noch). Solange nicht polemisiert wird, oder generalisiert. Schließlich geht es hier um Erfahrungen und den Austausch selbiger.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Die Situation in Gr. Bezüglich des Paganismus: Es ist naiv zu klauben das es nette gute Kirchenväter oder Mönche gibt welche Verständnis für das Heidentum zeigen, das Gegenteil ist der fall es wird gehetzt, provoziert wo es nur denkbar ist. Die Orthodoxe Kirche ist dem Hellenismus gegenüber ausgesprochen feindlich eingestellt, heute noch wird in den Christlichen Messen regelmäßig das ´´Anathema ´´ Verdammnis den Hellenen gegenüber ausgesprochen.
Überlass das ruhig mir mal was "naiv" ist und was nicht. Ich habe unter anderem die (orthodoxe Theologie-) Dr.-Arbeit meines Dads vom serbischen ins Englische übersetzt für eine Veröffentlichung. Ich kenne mich doch recht gut aus im byzantinischen Christentum. Und habe nie eine derartige Pauschalisierung getroffen die du mir unterstellst.

Zum Anathema: Ja, tatsächlich? Könntest du mir das belegen? Und du weißt schon auch, das es einen Unterschied zur Exkommunikation gibt? Ich habe auch nie was von "nur netten und guten Kirchenvätern" erwähnt, ich sagte auch:

Zitat:
Zitat von Israfel Beitrag anzeigen
[...]
Das ein Dialog mit den orthodoxen Kirchen nicht möglich ist, das steht fest. Das wird er auch nie sein.
Weil mir natürlich klar ist (sollte es auch jedem "Hellenen") das die Kirche logischerweise die Hellenen als von wahren Glauben abgefallen betrachtet. Genau wie der Rest der orthodoxen Bevölkerung. Und dieser Unterschied der Wurzeln der Gewalt ist es, den ich eigentlich thematisieren wollte, da mir da eben arg pauschalisiert wurde.

und:
Zitat:
Zitat von Israfel Beitrag anzeigen
[...]
die Gläubigen ganz von sich aus diese Gewalt ausüben. Natürlich wird kein Geistlicher sie deswegen verurteilen [...]
Das hat nichts mit "lieb und nette Krichenväter" zu tun. Natürlich freut sich ein Teil des Klerus über diese enorme Gewaltbereitschaft der Gläubigen. Ist ja nicht zu ihrem Schaden.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Man sollte schon die Gr. Geschichte genau lesen und kennen um zu verstehen was da alles geschehen ist. Hellene und Christentum ist unvereinbar als Grieche muss man sich entscheiden entweder Orth. Christ und somit Byzantiner oder Hellene und Heide es gibt keinen Kompromiss.
*lach*
Ja wie erwähnt, dieses dozieren kannst du dir sparen mit "man sollte [...]".
Auch pauschale Aussagen wie "was da alles geschehen ist". Was denn zB?

Ich habe, wie auch bereits erwähnt, niemals die Torheit besessen, zu behaupten das ein Glaube mit Alleinstellungsanspruch, mit irgendeinem Anderen vereinbar ist. Kein "kirchliches" Christentum ist synkretistisch mit irgendeinem Heidentum verschmelzbar. Sagte ich auch nie. Klar muss man sich entscheiden. Wie so oft im Leben


Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Aus heutige deutsche sicht scheint es radikal aber die Situation in D. oder auch wo anders ist eine andere als die in Gr.
Ich bin als Mensch inkarniertes Wesen auf diesem Planeten. Ich habe weder eine "deutsche Sicht", noch deutsches Blut....etc. Ich bin Serbe und kenne mich gut aus mit radikalen Ansichten und mordlüsternen Mobs, die sich ihre "Absolution" über den orthodoxen Glauben holen. Besser als jeder Grieche, setz dich mal mit den Balkankriegen außeinander.

Dennoch unterscheide ich eben strikt zwischen Gläubigen und Klerus. (Zumindest da, wo ich keine Gegenbeweise gefunden habe).

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Das Heidentum in Gr. Hat nie aufgehört zu existieren wenn auch immer versteckt nach der Zwangschristianisierung [...]
*lach*
Ja, genau. Und Wicca ist eigentlich Jahrtausende alt. Schön mal drüber geredet zu haben.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
, laut der Webseiten der gr. Orth. Kirche leben heute 500.000 bekennende Heiden in Gr. Bei eine Bevölkerung von ca 10 Mio. beachtlich.
Quelle bitte? "Bekennende Heiden" gleich Hellenen? Oder einfach aus Sicht der Kirche "Heiden"?

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Wie kann ein Hellene Christ sein wen das Christentum die Hellenen verdammt und als Tiere beschimpft.
Aber es ist nicht nur das das Christentum in GR. lehnt fast alles was Hellenisch ist ab.
Das ein Hellene kein Christ sein kann, sagst du nun zum etwa dritten Mal. Und ich habe es nie behauptet.

Was den Rest angeht, scheinst du etwas arg naja "subjektiv", wenn man das so sagen kann. Zu "nicht nur das Christentum":

Wer denn noch? Zum Einen was ist denn "das Christentum"? Die Kirche? Die Gläubigen? Und zu "nicht nur": Wer denn dann noch? Der Rest der Bevölkerung?

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Nein die Hellenen sind Kinder des Zeus und nicht Jahwes. Unsere heilige orte sind der Olymp und Delphi und nicht Jerusalem oder Bethlehem.
Also noch einmal die Hellenen und die Hellenische Kultur ist aus dem Polytheismus entstanden und nicht aus dem Christentum.
Ja, das wäre dann Nr. 4. Dein Selbstbild bzw. das der Hellenen kenne ich. Auch Polytheismus ist mir nicht fremd


Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Ferner das Märchen mit Bewahrung der des Griechentum Sprache usw. ist unerträglich auch hier ist das Gegenteil wahr, das Ausschlachten alles was Hellenisch war/ist wurde praktiziert bis vor ein paar Jahren noch hat sich bei diese Unseeligen Zwangstaufen die Kirche geweigert den Kindern griechische Namen zu geben nur Biblische oder Gr. Nur dann wen diese bei den Chr. Heiligen vorkommen.
Wodurch wurde sie denn dann bewahrt, die Sprache? Du bringst viel Meinung und wenig Argument, das für jemanden wie mich, der diese Meinung nunmal nicht teilt nachvollziehbar wäre. Was wird denn genau "ausgeschlachtet"? Zwangsgetauft wurde wer? Wer hat es veranlasst? Die Familien derjenigen? Wann? Wo? Unter welchen Umständen?


Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Ob die Orthodoxe Christen näher an das Christentum sind oder nicht ist mir so was von egal (wen es überhaupt einen historischen Jesus gab laut historischen quellen eher nein aber das ist ein anderes Thema)
Ich sagte nie etwas von "näher am Christentum". Das ist nur das Selbstbild der Orthodoxie. Meiner Meinung nach sind einige wenige (nicht kirchlich-geprägte oder villeicht teilweise freikirchlich) Gläubige näher am eigentlichen Christentum, als es eine der christlichen Kirchen je wieder sein wird. Der Glaube an Jesus hat zudem nichts mit Geschichte zu tun. Die wenigsten Mythologien haben das zu einem großen %-Satz. Daher sehe ich die historische Nachweisbarkeit des Jesus von Nazareth nicht als wirklich relevant an.

Selbst wenn man ihn nachweisen könnte bleibt ja immernoch die Frage ob er nun der Messias war, oder eben einfach nur Prophet etc.


Zitat:
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Ich kann nur wiederholten der Gr. Staat und die Kirch sind in der masse miteinander verfilzt das der ``Areopag´´ das höchste griechische Gericht ähnlich dem Bundes Verfassungs- Gericht bis in der Gegenwart das heißt heute und jetzt nicht nach kommt mit anklagen wegen illegale absprachen und Geschäfte Schenkung von Landbesitztum des Gr. Volkes an der Kirche usw. die liste ist lang.
Jaja, ich weiß, das ist doch wieder ein ganz anderes Thema. Ich wollte keine Wiederholungen und (nicht untermauerte) Behauptungen, sondern Antworten auf meine Fragen.

Zitat:
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Und noch einmal es gibt keine schlechteren Christen als die Gr. /Byzantiner frag einen Gr. Über Inhalte der Bibel kaum einer hat diese buch je gelesen vielmehr ist es zu Tradition geworden weihnachten und Ostern zu feiern und eine volkstümliche Frommlichgeit ist im laufe der jahrhunderte so entstanden auf druck.
Was ist denn das schon wieder für eine überhebliche Pauschalisierung? Ich habe auf Athos einige Mönche kennengelernt, die meinem heidnischen, polytheistischen Bild von Spiritualität näher waren, als einige Menschen die ich bisher kennenlernte, die sich "Heide" am liebsten auf die Stirn geschrieben hätten...

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Und um Missverständnisse zu vermeiden wen jemand heute aus freie willen sich zum Christentum bekennt dann ist es für mich ok. Und ich Respektier dies. Kann sich aber niemals als ethnischer bezeichnen sei es Hellene oder Germane usw. wenn man den begriff Ethos richtig versteht.
Ich würde sagen eher Pathos in deinem Fall.
Und ich hätte gerne ein wenig mehr Logos stattdessen.

Zitat:
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Gruß Jason
Auf diese woher auch immer herkopierte Zeitleiste, die du wohl als Beweis der Verbrechen gegen (wen genau-dich?) bringen möchtest, gehe ich mal nicht weiter ein.

Auch ich grüße dich.
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Alt 03.07.2009, 16:21   #66 (permalink)
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Israfel,
zu Recht machst du mich aufmerksam auf die an dich von mir gerichtete Bemerkung bezüglich der Naivität das war von meine Seite eher Rhetorisch gemeint was du nicht wissen kannst, es lag nicht in meine Absicht dich zu beleidigen mein Fehler.
Ich weis nicht was das Thema bei der Dr. Arbeit deines Vaters war, aber Byzanz und der Hellenismus ist recht Komplex. Sollte die arbeit diesen bereich beinhaltet habe finde ich es bedenklich das dieser Aspekt dir entgangen ist.

Der Hellenismus kann nicht von Christentum abfallen zumal erster schon lange vorher da war.

Ich doziere hier nicht sondern ich schreibe meine Meinung wie es in Foren üblich ist ich habe nicht die Absicht und die Kompetenz eine wissenschaftlichen bericht abzugeben , ferner es ist eine Illusion zu glauben das es eine Objektivität gibt, Meinungen und Wahrnehmungen sind immer subjektiv, will man eine absolute Objektivität so muss man sich von seine Emotionalität komplett verabschieden und oben drein das absolute wissen inne haben…willkommen bei Epikur und die Stoika.

Du scheinst nicht genau zu lesen was ich schreibe, hier noch einmal ……
Aus der sicht in Detschland oder anderswo


Man sollte schon die Rhetorik erkennen.




Ich bin beeindruckt über deine Erfahrung bezüglich der Spiritualität mit den Mönchen auf Athos…Wirklich beeindruckend. Hat man dir auch über den sexuellen missbrauch von Novizen erzählt welche Regelmäßig dort stattfinden.

Du verlangst immer nach Quellen dabei sind reichlich hinweise vorhanden in der liste aufgeführte historische Ereignisse sind Chronologisch aufgelistet mit dem entsprechende Römischen Kaiser etwas eigene Recherche hilft da auch weiter wenn man etwas unbedingt wissen will, oder möchtest du alles serviert bekommen? oder würden dir Quellen auf Griechisch was nützten? die Liste mit den Historischen Ereignissen von Vlassis Rassias (Historiker und Schriftsteller) ist aus seinem Buch `` Zerstört sie´´ Erschien auf Griechisch 2000 (2 Auflage)Anichti Polis Editions, ISBN 960-7748-20-4
Aber auch auf der Deutsch Sprachige Seite von YSEE ein dach verband Hellenischer Heiden.

Anathema

Aktuelles Beispiel,
aus der Gr. Zeitung Hellenonlogos Ausgabe Fr. 12 Juni 2009-07-03
Seite 15
In einem offenen Brief welcher gros gedruckt wurde beschwert sich ein Leser das am tag der Orthodoxie ein Sonntag, in Anwesenheit des Gr. Staatspräsidenten und anderer Politiker, der Klerus das Verdammnis gegenüber aller Hellenische Philosophen die Hellenische Kultur und generell den Hellenen ausgesprochen hat.


Theologische Realenzyklopädie
Byzanz Seite 519

10) Die Synode von Konstantinopel 1076-1077 nannte bei der Verurteilung des Johannes Italos die griechischen Philosophen (alle weisen der Griechen) die ,,ersten unter den Herisiarchen`` und bedrohte jedermann mit dem Bann, der ,, ihren eitlen Lehrmeinung folgte (
). Dieses Anathema wurde seitdem Jahr für Jahr als Teil des Syndikon der Orthodoxie wiederholt (ed. J.Gouillard: Travaux et Memoires 2 [Paris 1967] 59). Der offizielle Antagonismus der Kirche gegenüber den ,,hellenische Mythen´´ fand stets lebhafte Unterstützung in monastischen Kreisen.

Aus Moskauer Geistliches Seminar Sektor für Fernstudium
Fach allgemeine Kirchengeschichte `
`Der heilige Georgios Palamas und der Byzantinische Hesychasmus´´
(historischer Aspekt)

``Im Vorfeld jener historische Periode, in welcher der Westen sich der Philosophie der Antike zuwandte und so in die große Epoche der Scholastik eintrat, hat die Byzantinische Kirche jeglichen Gedanken über eine neue Synthese des griechischen Geistes mit dem Christentum abgelehnt womit sie nur jener Synthese treu blieb, die in der patristischen Periode erreicht wurde. ´´

weiter..
``So seltsam das sein mag es war die Westkirche, in der der Hellenismus unterkam…´´

Gruß Jason

PS nur aus Neugierde ist dein Name Israfel auf irgendeinem Bezug mit Israel zu bringen.
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Alt 04.07.2009, 01:01   #67 (permalink)
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Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen

Israfel,
zu Recht machst du mich aufmerksam auf die an dich von mir gerichtete Bemerkung bezüglich der Naivität das war von meine Seite eher Rhetorisch gemeint was du nicht wissen kannst, es lag nicht in meine Absicht dich zu beleidigen mein Fehler.
Schon ok. Ich weiß ja, das ich nicht naiv bin.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Ich weis nicht was das Thema bei der Dr. Arbeit deines Vaters war, aber Byzanz und der Hellenismus ist recht Komplex. Sollte die arbeit diesen bereich beinhaltet habe finde ich es bedenklich das dieser Aspekt dir entgangen ist.
Es ging um den Einfluß des Hl. Sava von Serbien auf die Byzantinische Lehrmeinung und speziell um den Konflikt zwischen weltlicher und religiöser Macht an selbigem Beispiel.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Der Hellenismus kann nicht von Christentum abfallen zumal erster schon lange vorher da war.
Ich sagte die Kirche sieht die Hellenen als vom wahren Glauben abgefallen an. Das ist nicht meine Meinung. Allerdings ist ebensowenig meine Meinung, das du oder welcher "Hellene" auch immer in einer ungebrochenen Jahrtausende alten Tradition steht.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...] ich schreibe meine Meinung wie es in Foren üblich ist ich habe nicht die Absicht und die Kompetenz eine wissenschaftlichen bericht abzugeben , ferner es ist eine Illusion zu glauben das es eine Objektivität gibt, Meinungen und Wahrnehmungen sind immer subjektiv, will man eine absolute Objektivität so muss man sich von seine Emotionalität komplett verabschieden und oben drein das absolute wissen inne haben…
Vollkommen meine Meinung soweit.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Du scheinst nicht genau zu lesen was ich schreibe, hier noch einmal ……
Aus der sicht in Detschland oder anderswo [...]
Das selbe wollte ich dir auch vorwerfen

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Man sollte schon die Rhetorik erkennen.
Ich schrieb doch:
Zitat:
Zitat von Israfel Beitrag anzeigen
[...]
Ich würde sagen eher Pathos in deinem Fall.
Und ich hätte gerne ein wenig mehr Logos stattdessen.


Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Ich bin beeindruckt über deine Erfahrung bezüglich der Spiritualität mit den Mönchen auf Athos…Wirklich beeindruckend.
Ja, das war es in der Tat. "[...] den Mönchen" sagte ich allerdings nie, da ich ja ein erklärter Feind von (schlechten) Schubladen und Verallgemeinerungen bin.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Hat man dir auch über den sexuellen missbrauch von Novizen erzählt welche Regelmäßig dort stattfinden.
Nein, aber das tust du ja zum Glück mal wieder ohne Quellenangabe. Mal abgesehen davon das das wohl kaum in der Lage ist meine Erfahrung in irgendeiner Weise zu revidieren.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Du verlangst immer nach Quellen [...]
Touché.

In der Tat. Da kommt wohl der Wissenschaftler durch.
Nein, im Ernst, ich bilde mir Meinung über Dinge, bei denen ich keine Erfahrungswerte habe nunmal über verschiedene Quellen, die ich dann eben abgleiche und irgendwo meine Wahrheit herauszukristallisieren Versuche.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...] dabei sind reichlich hinweise vorhanden in der liste aufgeführte historische Ereignisse sind Chronologisch aufgelistet mit dem entsprechende Römischen Kaiser etwas eigene Recherche hilft da auch weiter wenn man etwas unbedingt wissen will, oder möchtest du alles serviert bekommen?
*lach*

Nein, von dir nicht, auch sonst von Niemandem. Ich gehe wie gesagt selbst ganz gut mit verschiedenen Quellen um. Was mir auffällt, ist das ich dir mittlerweile unterstelle, dass du jedes Verbrechen das jemals an einem Heiden vor Jahrhunderten/-tausenden begangen wurde, wenn du ihn als "Hellene" einstufst, als Verbrechen gegen dich aufführst.

Das ist Pathos. Und nichtmal auf besonders hohem Niveau.
(Unsere Unterhaltung macht mir dennoch Spaß, das nur am Rande, womöglich ist das nur der Widder in mir).

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
oder würden dir Quellen auf Griechisch was nützten? die Liste mit den Historischen Ereignissen von Vlassis Rassias (Historiker und Schriftsteller) ist aus seinem Buch `` Zerstört sie´´ Erschien auf Griechisch 2000 (2 Auflage)Anichti Polis Editions, ISBN 960-7748-20-4
Aber auch auf der Deutsch Sprachige Seite von YSEE ein dach verband Hellenischer Heiden.
Ja, das dachte ich mir schon, dass diese Liste auch vom YSEE als Beweis der "Verbrechen gegen sich" genutzt wird. Tut mir leid, das empfinde ich als lächerlich. Ich kann ja auch schlecht durch die Gegend rennen und behaupten mein wundervoller Perun-Glaube wurde mir vor Jahrhunderten grausam ausgetrieben, damals als der Balkan von Ostrom christianisiert wurde.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Anathema

Aktuelles Beispiel,
aus der Gr. Zeitung Hellenonlogos Ausgabe Fr. 12 Juni 2009-07-03
Seite 15
In einem offenen Brief welcher gros gedruckt wurde beschwert sich ein Leser das am tag der Orthodoxie ein Sonntag, in Anwesenheit des Gr. Staatspräsidenten und anderer Politiker, der Klerus das Verdammnis gegenüber aller Hellenische Philosophen die Hellenische Kultur und generell den Hellenen ausgesprochen hat.

Theologische Realenzyklopädie
Byzanz Seite 519

10) Die Synode von Konstantinopel 1076-1077 nannte bei der Verurteilung des Johannes Italos die griechischen Philosophen (alle weisen der Griechen) die ,,ersten unter den Herisiarchen`` und bedrohte jedermann mit dem Bann, der ,, ihren eitlen Lehrmeinung folgte (
). Dieses Anathema wurde seitdem Jahr für Jahr als Teil des Syndikon der Orthodoxie wiederholt (ed. J.Gouillard: Travaux et Memoires 2 [Paris 1967] 59). Der offizielle Antagonismus der Kirche gegenüber den ,,hellenische Mythen´´ fand stets lebhafte Unterstützung in monastischen Kreisen.
Du willst hier ernsthaft ein Beispiel von einer Synode ins Feld führen, die im elften Jahrhundert das Anathema sprach?

Nun, ich hatte dich dann einfach falsch verstanden. Ich dachte du behauptest das Heutzutage "mehrfach" und "wiederholt" dieser Fluch gesprochen wurde und wird gegen die heutigen Hellenen.

Das wäre mal ein interessanter Anknüpfungspunkt gewesen, der wirklich ein Indiz sein könnte, das sie Kirchenintern als heutige Bedrohung gesehen werden. Das Anathema ist einer der wenigen (meiner Meinung nach) sehr wirksamen Flüche, die die Orthodoxie noch besitzt.

Ein offener Brief eines Hellenen (?) an eine (Tages-)Zeitung ist allerdings eine D-Quelle in meinem Schema. (maximal)


Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Gruß Jason

PS nur aus Neugierde ist dein Name Israfel auf irgendeinem Bezug mit Israel zu bringen.

zum PS erstmal: Wieso? Haben die Juden dir/euch auch vieles angetan?

Ansonsten: Nein.

Der Name ist der eines apokalyptischen Engels. Man kann ihn generell in Verbindung bringen mit:

Dem jüngsten Gericht
Musik
Crowley
Zerstörung
dem Quran
einem wundervollen Gedicht
der Totenbeschwörung
Edgar Allan Poe

...und sicher einigen weiteren Dingen. In meinem Fall ist es (hauptsächlich) Edgar Allan Poe.

Grüsse...
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Alt 08.07.2009, 10:49   #68 (permalink)
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Zitat von Israfel


ich sagte die Kirche sieht die Hellenen als vom wahren Glauben abgefallen an. Das ist nicht meine Meinung. Allerdings ist ebensowenig meine Meinung, das du oder welcher "Hellene" auch immer in einer ungebrochenen Jahrtausende alten Tradition steht.

Das wird auch von niemand behauptet gebe es den Bruch durch die Zwangschristianisierung nicht wäre die heutige Situation eine andere


Zitat von Israfel
[...]
ich würde sagen eher Pathos in deinem Fall.
Und ich hätte gerne ein wenig mehr Logos stattdessen.


Pathos bedeutet Leidenschaft, etwas Leidenschaft schadet nicht…


Zitat von Israfel

Du willst hier ernsthaft ein Beispiel von einer Synode ins Feld führen, die im elften Jahrhundert das Anathema sprach?

Nun, ich hatte dich dann einfach falsch verstanden. Ich dachte du behauptest das Heutzutage "mehrfach" und "wiederholt" dieser Fluch gesprochen wurde und wird gegen die heutigen Hellenen.

Das wäre mal ein interessanter Anknüpfungspunkt gewesen, der wirklich ein Indiz sein könnte, das sie Kirchenintern als heutige Bedrohung gesehen werden. Das Anathema ist einer der wenigen (meiner Meinung nach) sehr wirksamen Flüche, die die Orthodoxie noch besitzt.

Ein offener Brief eines Hellenen (?) an eine (Tages-)Zeitung ist allerdings eine D-Quelle in meinem Schema. (maximal)


Du hast nichts begriffen, das Anathema wird heute noch landesweit ausgesprochen und es macht keinen unterschied es richtet sich gegen den Hellenen und den Hellenistchen Geist.
Mit dem offene Brief des Lesers an der Zeitung wollte ich dir klarmachen das es um etwas lebendigen geht und nicht um etwas aus dem Archiven eines Museum für Geschichte


Zitat von Israfel

Nein, von dir nicht, auch sonst von Niemandem. Ich gehe wie gesagt selbst ganz gut mit verschiedenen Quellen um. Was mir auffällt, ist das ich dir mittlerweile unterstelle, dass du jedes Verbrechen das jemals an einem Heiden vor Jahrhunderten/-tausenden begangen wurde, wenn du ihn als "Hellene" einstufst, als Verbrechen gegen dich aufführst.


Auf Grund der Komplexität des Themas könnte ich jetzt stundenlang hier schreiben ohne dich zu erreichen deshalb nur kurz, wen ich schreibe man sollte die Griechische Geschichte kennen und die ``Psychologie´´ des heutigen Griechen. Wie ich schon bereits geschrieben habe die Situation bezüglich der Thematik in Gr. Ist eine anders als in D. oder anderswo.
Die griechische Geschichte ist in dem Bewusstsein der gr. Sehr lebendig und wen man sich mit den Menschen dort über Ereignisse welche vor 1000 oder 2000 Jahre Stattgefunden haben
Unterhält so entsteht der Eindruck das diese erst letzte Woche Stattfanden. Götter und Helden tauchen heute noch immer wieder in Liedern auf egal aus welcher Musikalischer Richtung als auch in Analogien auf, und die Philosophen sind nach wie vor Präsent in täglichen Anspielungen, Neckereien oder um seine Meinung zu untermauern bei Streitgesprächen.
Ferner jedes Kind kennt die Olympischen Götter und ihre Eigenschaften, die Helden und Mythen als auch diverse schlachten usw. (was BW. In Deutschland leider weitgehend im Bezug auf die Welt der Germanen verloren bzw. in Vergessenheit geraten ist mit Ausnahme von Herman (Arminius))
Für die Allgemeinheit der Griechen gelten antiken Ausgrabungen als auch Tempelanlagen (Reste) nicht nur einfach als historische Dokumente sondern sind Heilig. Das ganze bildet die nationale Identität aber auch zu einer gewissen Schizophrenie im Bezug auf das Christentum.

Zitat von Israfel
Ja, das dachte ich mir schon, dass diese Liste auch vom YSEE als Beweis der "Verbrechen gegen sich" genutzt wird. Tut mir leid, das empfinde ich als lächerlich. Ich kann ja auch schlecht durch die Gegend rennen und behaupten mein wundervoller Perun-Glaube wurde mir vor Jahrhunderten grausam ausgetrieben, damals als der Balkan von Ostrom christianisiert wurde.

.Du bewegst dich in einem Gebiet von dem du keine Ahnung hast mit der Stumpfsinnigkeit gleich eines Kolonialisten in erhabener Manier und Ignoranz.
Deshalb wenn man von ein Thema keine Ahnung hat oder die Kenntnisse sind zu gering einfach einen gang runter schalten
Und da du Valssis Rassias ohne ein Buch von ihm gelesen zu haben und nur weil dieser Heide ist und Auszüge aus seinem buch auf Seiten des YSSE zu lesen sind versuchst du mit deine vorgefertigte Meinung ins lächerliche zu ziehen, Was konkret weißt du über YSSE. Weiter unten noch andere hinweise aus andere Quellen.
Mischa Meier (Althistoriker)
Die 2003 publizierte Habilitationsschrift Das andere Zeitalter Justinians

5.2.1.2 Kanalisierung von Unwillen gegenüber dem Kaiser: Heidenverfolgungen, Missionstätigkeit und die Novellen 77 und 141…


Anders als die erste große Verfolgungswelle des Jahres 528/29, bei der eine eigentümliche Verbindung religiöser und politischer Motivationen zugleich den Weg für eine religiöse Uniformierung des gesamten Reiches sowie die Entfernung mißliebiger prominenter Einzelpersonen ebnen sollte,( 96) richtete sich das Vorgehen im Jahr 535/46 nur noch partiell gegen bekannte Persönlichkeiten, während für das Jahr 562 schließlich ganz pauschal von der Gruppe der Heiden (Έλληνες) Hellenen gesprochen wird. (97) Gleichzeitig hatten wir eine zunehmende Tendenz der öffentliche Demonstration und Präsentation antiheidnische Maßnahmen beobachten können, die in der- Bücher und Bilderverbrennung 562 kulminierte. Bei ihr wurde offenbar die anwesende Bevölkerung gezielt in die Maßnahmen miteinbezogen (Schandeparaden), so dass sich das Vorgehen der Kaiserlichen Magistrate mit den Aspirationen der Konstantinopolitaner zu einem einheitlichen Aktionskomplex verband, der ein einmutiges Denken und Handeln des Kaisers und seine Untertanen suggerierte. Die beiden Heidenverfolgung der Jahre 545/46 und 562 weisen insofern signifikante Unterschiede zu den Aktionen 528/29 sowie den späteren Maßnahmen unter Tiberios II. und Maurikios auf und sind in dieser Hinsicht erklärungsbedürftig.



Karlheinz Deschner
Kriminalgeschichte des Christentums

Johannes Hahn
Studie und texte zu Antike und Christentum, Historische Studien, Religions in the Greco-Romanisch World




Zitat von Israfel

Ja, das war es in der Tat. "[...] den Mönchen" sagte ich allerdings nie, da ich ja ein erklärter Feind von (schlechten) Schubladen und Verallgemeinerungen bin.

Wie man weiter unten sieht ziehst du sämtliche Schubläden, nur auf die frage ob dein Name mit Israel in irgendeine Beziehung steht was gar nicht so abwegig ist.

Zitat von Israfel
zum PS erstmal: Wieso? Haben die Juden dir/euch auch vieles angetan?


Danke für die Klärung deines Namens
Von Edgar Allan Poe habe ich einige Geschichten gelesen aber scheinbar nicht die welche der Name Israfel vorkommt nur nebenbei die musikalische Umsetzung der Musiker von The Alan Parson Project mit dem Album Tales of Mystery and Imagination Edgar Allen Poe fand und finde ich immer noch sehr gut, Zitat von Israfel aber abgesehen davon von EAP über H.P. Lovecraft bis Stephen King interessieren mich die Horror und Offenbarungs- Geschichten nicht.

Gruß Jason
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Alt 09.07.2009, 04:10   #69 (permalink)
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Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...]

Pathos bedeutet Leidenschaft, etwas Leidenschaft schadet nicht…
Naja. Ich meinte damit, wie du sehr wohl weißt, das du versuchst emotional getränkte Meinung als Argumentation darzustellen. Schließlich kennst du dich ja auch aus mit Rhetorik.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...]
Du hast nichts begriffen, das Anathema wird heute noch landesweit ausgesprochen [...]
Aha. Also doch. Wir reden schon beide vom gleichen Ritual?
Diesem hier.

Es geht wirklich nicht darum dich „zu begreifen“. Das empfinde ich als recht einfach. Ich hätte gern einen Beleg dafür.

Und das ist sogar mal mein Ernst. Bisher hast du nur irgendwelche Dinge von vor Jahrhunderten/-tausenden gebracht. Ich hätte gerne einen Beleg dafür, das Heute von einem der Bischöfe dieser Fluch in aller Form, am richtigen Tag, offiziell gesprochen wird gegen die, welche sich Heute als Hellenen bezeichnen.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...]
und es macht keinen unterschied es richtet sich gegen den Hellenen und den Hellenistchen Geist.
Doch, allerdings. Es macht sehr wohl einen Unterschied ob du hier irgendwas aus dem elften Jahrhundert anbringst, oder sagst das Heute die rituelle "Trennung" gegenüber den Hellenen gesprochen wird. Einen ziemlich großen sogar.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Mit dem offene Brief des Lesers an der Zeitung wollte ich dir klarmachen das es um etwas lebendigen geht und nicht um etwas aus dem Archiven eines Museum für Geschichte
Naja ganz ehrlich: das ging daneben. Wie erwähnt halte ich einen Leserbrief nicht für den Beweis das es „etwas Lebendiges“ ist. Ich habe über die Jahre als Heide in verschiedensten Ländern dieser Welt Menschen getroffen, die sich gerne mit Argumenten wie „Remember the Burning Times“ in der ein oder anderen Variante (so wie du mit diesem Zeitstrahl) aus der Affäre ziehen wollten, sowas zieht bei mir nicht.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Auf Grund der Komplexität des Themas könnte ich jetzt stundenlang hier schreiben ohne dich zu erreichen [...]
Ja, deine so gern aufgeführte Komplexität. Ich würde einfach mal wieder entgegnen, das es mir um Argumente geht. So wie du es bisher tust, könntest du tatsächlich noch seitenweise schreiben ohne mich zu erreichen.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...]
deshalb nur kurz, wen ich schreibe man sollte die Griechische Geschichte kennen und die ``Psychologie´´ des heutigen Griechen.
Aha. Nun ist es was psychologisches? Und wer kennt diese Psyche? Wohl nur Griechen was? Schlechter Versuch.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...]
Die griechische Geschichte ist in dem Bewusstsein der gr. Sehr lebendig und wen man sich mit den Menschen dort über Ereignisse welche vor 1000 oder 2000 Jahre Stattgefunden haben
Unterhält so entsteht der Eindruck das diese erst letzte Woche Stattfanden. Götter und Helden tauchen heute noch immer wieder in Liedern auf egal aus welcher Musikalischer Richtung als auch in Analogien auf, und die Philosophen sind nach wie vor Präsent in täglichen Anspielungen, Neckereien oder um seine Meinung zu untermauern bei Streitgesprächen.
Ferner jedes Kind kennt die Olympischen Götter und ihre Eigenschaften, die Helden und Mythen als auch diverse schlachten usw.
Ähm ja, und? Was soll das denn untermauern? Das im Grunde die Tradition ja doch ungebrochen ist?

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Für die Allgemeinheit der Griechen gelten antiken Ausgrabungen als auch Tempelanlagen (Reste) nicht nur einfach als historische Dokumente sondern sind Heilig.
*lach*
Ja, klar. Deshalb auch die unzähligen wiederbelebten alten Kultstätten und der hohe Anteil an Heiden in Griechenland.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
[...]
.Du bewegst dich in einem Gebiet von dem du keine Ahnung hast mit der Stumpfsinnigkeit gleich eines Kolonialisten in erhabener Manier und Ignoranz.
Deshalb wenn man von ein Thema keine Ahnung hat oder die Kenntnisse sind zu gering einfach einen gang runter schalten
Mitnichten. Das nennt man Ironie. Es ist, gerade in schriftlichen Diskussionen, ein hervorragend geeignetes Mittel der (modernen) Rhetorik.

Natürlich magst du es als ignorant sehen, das eine (absolut unbestritten korrekte) Zeitleiste mit Geschehenissen von vor Jahrhunderten/-tausenden vor mir nicht als dein Argument gilt. Diese Art der Ignoranz wirst du aber bei mir ständig antreffen. Willkommen in einer Logos-geprägten Diskussion.

Ich halte nämlich nicht viel davon, wenn man versucht geschichtliche Fakten in einen eigenen Kontext zu stellen und zu instrumentalisieren. Ich warte auch noch auf deine Antworten auf (fast) alle meine Fragen im Übrigen.

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Und da du Valssis Rassias ohne ein Buch von ihm gelesen zu haben und nur weil dieser Heide ist und Auszüge aus seinem buch auf Seiten des YSSE zu lesen sind versuchst du mit deine vorgefertigte Meinung ins lächerliche zu ziehen, [...]
Touché. Da urteile ich wohl einen Heiden mit wissenschaftlichem Anspruch ab, ohne je mehr von ihm erfahren zu haben, als dass er diese Zeitleiste als Beweis der Ungerechtigkeit gegen eine Heute lebende Personengruppe nutzt.

Meine Meinung war übrigens keineswegs vorgefertigt, ich habe sie mir rein aus der Diskussion mit dir heraus gebildet, aber das nur nebenbei...

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Was konkret weißt du über YSSE. Weiter unten noch andere hinweise aus andere Quellen.
Mischa Meier (Althistoriker)
Die 2003 publizierte Habilitationsschrift Das andere Zeitalter Justinians

5.2.1.2 Kanalisierung von Unwillen gegenüber dem Kaiser: Heidenverfolgungen, Missionstätigkeit und die Novellen 77 und 141…


Anders als die erste große Verfolgungswelle des Jahres 528/29, bei der eine eigentümliche Verbindung religiöser und politischer Motivationen zugleich den Weg für eine religiöse Uniformierung des gesamten Reiches sowie die Entfernung mißliebiger prominenter Einzelpersonen ebnen sollte,( 96) richtete sich das Vorgehen im Jahr 535/46 nur noch partiell gegen bekannte Persönlichkeiten, während für das Jahr 562 schließlich ganz pauschal von der Gruppe der Heiden (Έλληνες) Hellenen gesprochen wird. (97) Gleichzeitig hatten wir eine zunehmende Tendenz der öffentliche Demonstration und Präsentation antiheidnische Maßnahmen beobachten können, die in der- Bücher und Bilderverbrennung 562 kulminierte. Bei ihr wurde offenbar die anwesende Bevölkerung gezielt in die Maßnahmen miteinbezogen (Schandeparaden), so dass sich das Vorgehen der Kaiserlichen Magistrate mit den Aspirationen der Konstantinopolitaner zu einem einheitlichen Aktionskomplex verband, der ein einmutiges Denken und Handeln des Kaisers und seine Untertanen suggerierte. Die beiden Heidenverfolgung der Jahre 545/46 und 562 weisen insofern signifikante Unterschiede zu den Aktionen 528/29 sowie den späteren Maßnahmen unter Tiberios II. und Maurikios auf und sind in dieser Hinsicht erklärungsbedürftig.



Karlheinz Deschner
Kriminalgeschichte des Christentums

Johannes Hahn
Studie und texte zu Antike und Christentum, Historische Studien, Religions in the Greco-Romanisch World
Und jetzt? Schon wieder ein Beispiel, diesmal von 562? Und von einem anderen Autor.... Wow. Und was hat das jetzt mit dir zu tun ganz konkret? Was mit dem YSEE?

Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Wie man weiter unten sieht ziehst du sämtliche Schubläden, nur auf die frage ob dein Name mit Israel in irgendeine Beziehung steht was gar nicht so abwegig ist.
Moment ich sagte ja auch:

Zitat:
Zitat von Israfel Beitrag anzeigen
[...] ja ein erklärter Feind von (schlechten) Schubladen und Verallgemeinerungen bin.
Zum einen, obwohl ich das ungern tue, verweise ich mal auf das „(schlechten)“ in diesem Zitat. Wovon ich kein Feind bin sind durch Erfahrungswerte erstellte Typen bzw. Typisierungen. Und ich habe einen ganz wundervollen (Arche-)Typ, schon seit Langem, der Alle miteinschließt, die versuchen irgendwelche historischen Fakten in den Dienst „ihrer Sache“ zu Stellen.

Sowohl „Burning Times“ schreiende Hexen, als auch Leute wie diesen Mann und andere die solche Zeitleisten als Argumente nutzen wollen.
(Ausnahmen bestätigen die Regel)

Und nun, um wieder zum Thema zu kommen und mal aufzuzeigen wie ich mir eine (sinnvolle) Argumentation vorstelle:

Ich habe auf den offiziellen Seiten der griechisch-orthodoxen Kirche, im Gegensatz zu deinem vielbeschworenen Hass gegen alles Hellenische und im Gegensatz zu deinen (von mir immernoch als reines Pathos-Argument bewerteten) Anathema-Behauptungen Folgendes gefunden:

Zitat:
While the Judean, Roman and Greek worlds may have comprised three irreconcilable - in a sense - magnitudes, three self-contained historical entities, they nevertheless also provided the prerequisites for coexistence and reciprocal accommodation. In fact, one can actually trace these three major historic phenomena, one after another, as each one played its individual, decisive role in the unification and the shaping in general of the physiognomy of the world at the time.

[…]

The first phenomenon was the opus of Alexander the Great, who succeeded in uniting Hellenism by creating a vast cosmopolitan empire, imposing the Greek language and subsequently Greek education and Greek civilization to such a degree, that culturally different peoples competed to assimilate the Hellenic intellectual tradition which was considered - and indeed was - exemplary of a superior civilization and of supremacy.

[…]

The Jews of the Diaspora more or less maintained their ties with Palestine; however, they also became influenced by external factors, predominantly by the Hellenic civilization.

[…]

Hellenic intellect and the Greek language as potentials provided new perspectives for the gospel's message. Besides, the Hellenes' ecumenical mentality was well tuned to the universality of the evangelical word.

[…]

The persistent interest of Greek philosophers - especially Plato and his student Aristotle - to discover through theoretical research "the true essence, that eternally thus is" gave rise to a new direction and philosophy of life which later proved especially useful in Christian theology.

[…]

Hellenic intellect - especially as displayed by Plato and the Stagerite - had significant observations to make on them; observations that defined the character of the Greek soul.

[…]

In Hellenic thought of the classical era, the analogy of light to truth is underlined.


[…]

The Stoa - the philosophical school - that was founded by Zenon of Kitium around 300 b.C., had a peculiar influence on the shaping of Christian thought.

[…]

Pythagorism was a system that combined religion and science. The very founder of this School, Pythagoras, was dedicated to the worship of Apollo;

[…]

Brotherhood was not limited to people only, but presupposed a general reconciliation with the entirety of nature. The animal and plant world participated in this kinship and friendship. A basic teaching of the Pythagoreans that related to their sermons on reconciliation was their faith in reincarnation.

[…]

Alexander's unique contribution lies in his uniting of Hellenism on the one hand, and on the other, his opening the way for the Hellenic spirit to permeate new environments and to transform the traditions of miscellaneous peoples.
[…]

In Egypt, Syria, Persia and Mesopotamia, well before Alexander's time, other noteworthy civilizations were already flourishing.
So nun hab ich für dich mal alles vor-gelesen und kleingehackt in mundgerechten Portionen serviert.

Das hört sich für mich nun, von einem christlich-griechisch-orthodoxen Theologen kommend, ganz anders an, als das was du hier ständing behauptest.

Hier wird der Hellenische Geist hochgelobt, weil ohne so eine Grundlage überhaupt nicht denkbar gewesen wäre, das das Christentum jemals Fuß fasst.

Hier wird sowohl zu den Stoikern, als auch zu den Pythagoräern, als auch zu den Kulten und Kulturen aus Ägypten und Syrien, dem persischen Reich und Mesopotamien hochachtungsvoll Stellung bezogen.

Ich sehe hier leider nichts, was in deine Richtung geht. Der Autor hat sich (natürlich aus seiner christlich-orthodoxen Perspektive) mit dem Hellenismus (und zwar dem eigentlichen) extrem tiefgreifend außeinandergesetzt und der gesamte Artikel ist im Grunde ein Dankschreiben an Selbigen.

Das ist ein öffentlicher Internetauftritt der griechisch-orthodoxen Kirche. Und dieser Artikel ist um von der internationalen Öffentlichkeit (international, da ja sogar in Englisch verfaßt) genau so gelesen zu werden da reingestellt worden. Ist dieser Hass also jetzt geheim, oder was?


Zitat:
Zitat von jason Beitrag anzeigen
Danke für die Klärung deines Namens
Von Edgar Allan Poe habe ich einige Geschichten gelesen aber scheinbar nicht die welche der Name Israfel vorkommt nur nebenbei die musikalische Umsetzung der Musiker von The Alan Parson Project mit dem Album Tales of Mystery and Imagination Edgar Allen Poe fand und finde ich immer noch sehr gut, Zitat von Israfel aber abgesehen davon von EAP über H.P. Lovecraft bis Stephen King interessieren mich die Horror und Offenbarungs- Geschichten nicht.

Gruß Jason
Ja, erstmal bittesehr. Gerngeschehen. Zu Poe und Israfel: Es ist ein Gedicht. Obwohl ich auch sein restliches Gesamtwerk schon sicherlich 8+ Mal gelesen habe, haben seine Gedichte es mir doch am Meisten angetan. Und besonders dieses, in welchem er sich vor so langer Zeit, als die Wenigsten wußten dass der Brennende Erzengel im Islam Israfel heißt, schon eine so wundervoll poetische Gotteslästerung geleistet hat.

King halte ich auch (von einigen wenigen Richard Bachmann Werken abgesehen) für etwas schwach. Poes Kinder im Geiste dann wiederum mag ich sehr gerne. Von Baudelaire bis hin zu Jules Verne und Lovecraft. Wie fast jeden der Poe als das, was er (auch meiner Meinung nach) war erkannt hat.

Das dich "Offenbarungs - Geschichten" nicht interessieren das habe ich schon aus unserer Diskussion gefolgert. Ich kenne gerne alle Aspekte eines Themas über das ich diskutiere. Bei den Abrahamiten eben auch ihre eigene innere Logik und Mythologie, sowie ihre Rituale (und meine Bewertung all dessen) aber suum cuique wie immer.

Grüsse...
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Israfel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2009, 10:20   #70 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Israfel, wenn ich schreibe das ich dich nicht erreichen kann so ist damit nicht gemeint das es mein ziel ist dich unbedingt erreichen zu wollen ich beschränke mich lediglich auf einen Meinungsaustausch mag dieser noch so kontrovers sein, entweder du kannst mit dem was ich schreibe etwas anfangen oder auch nicht.
Was mich insbesondere ins staunen versetzt ist die Tatsache, nach deine eigene angaben, die wissenschaftliche Herangehensweise dich mit Themen auseinander zu setzten…davon erkenne ich nicht die spur.
Deiner Argumente sind persönlicher natur ohne Historische Quellenangabe das die Orthodoxe Kirche den Hellenismus geschützt, geschweige gefördert hat, noch setzt du dich mit meinen angaben wirklich auseinander, du schweifst ab und setzt Autoren herab ohne eine Kenntnis über dieselben zu haben als auch die Akademische Arbeit andere herabzusetzen.
Du bist scheinbar überfordert mit dem Begriff ``Kollektive Psychologie´´ würdest du sonst diesen Aspekt in deinem denken einbeziehen, dabei solltest du wissen das dies ein wesentlicher Faktor ist beim , die Internationale Konzerne wissen es und handeln danach, man verkauft nicht ein Auto in Deutschland mit der selbe Werbestrategie wie in der USA beispielsweise, weil in D. ein anderer Kultureller Hintergrund ist und die Soziokulturelle Psychologie der Menschen eine andere ist. Das Wissen die Politiker das Wissen die Militärs. Stattdessen schreibst hier das du die Doktor arbeit deines Vaters ins Englische übersetzt hast welche für die Öffentlichkeit gedacht ist und zentrales Thema den ``heiligen´´ Savas hat. Ohne die Dr. Arbeit deines Vaters in frage stellen zu wollen(welche ich auch gar nicht kenne), was hat ein Slawischer Orthodoxer ``heiliger`` mit dem Hellenismus zu tun?
Ferner du verlinkst die Gr. Orthodoxe Webseite um mir zu beweisen das diese Positive Inhalte über den Hellenismus hat…ein Witz?
Ebenso kannst du die Webseite von Opus Die verlinken dort erfährt man auch nichts über die masochistischen Praktiken des Ordens oder die zwielichtigen Machenschaften und Verflechtungen mit Politik und wirtschaft, noch besser warum nicht gleich die Webseite der CIA, erfährt der Leser dort etwas über Politische morde, Regierungs- umstürze von Souveränen Staaten das auslösen von politische, wirtschaftliche und militärischen Krisen von Drittstaaten welche auf das Konto der obige US staatliche Organisation gehen, sicherlich nicht.
Die wahre absichten der Kirche so auch der Orthodoxe, sind quer durch die Geschichte nicht nur von einen reflexartiger Selbsterhaltungstrieb geprägt sonder darüber hinaus das streben nach Macht. Die Christlichen Institutionen haben schon immer Machthaber Hofiert und sich selbst gern instrumentalisieren lasen bist das dieselben (Kirch Institutionen) Macht inne hatten und ausüben konnten mit fatale Auswirkungen in jeglicher Hinsicht. So auch heute ist diese Strategie aktuell nur die Methoden haben sich geändert.

Bezüglich des Anthemas konntest du mir nur eines sagen das es das einzige noch wirksame druckmittel der Orth. Kirche ist…und deine Zweifel beziehungsweise die Verneinung das diese Anathemas gegen den Hellenen und den Hellenismus sind.
Hier also der original text der Verdammnisse welche seit 787 nach der zeit Rechnung der 6er Ökumenischer Konzil von Nikaia durch befehl des Kaisers Konstantin und seine Mutter Irene.
Jahr für Jahr in ganz Griechenland am Sonntag der Orthodoxie in der messen ausgesprochen werden die 7 Anthemas. Ich habe diese nicht übersetzt wenn es dich interessiert finde es heraus aber ich werde eine einfache Analogie herstellen zu Deutschland




1ος Αναθεματισμός
Υπάρχουν κάποιοι που υποστηρίζουν ότι η δύναμη και η ενέργεια της τρισυπόστατης θεότητας είναι κατασκευασμένη. Το ίδιο υποστηρίζουν ότι είναι η θεία ουσία που δοξάζουμε, η ενέργεια των αγίων και όλη η φύση. Αυτοί κινδυνεύουν να γίνουν τελείως άθεοι, να πιστέψουν την Ελληνική μυθολογία και να περιπέσουν στην λατρεία των κτισμάτων. Αυτό δυσκολεύει την καθαρή και άψογη χριστιανική πίστη. Αφού δεν πιστεύουν στη θεοπνευστία των αγίων και το ευσεβές φρόνημα της εκκλησίας που διδάσκει ότι η τρισυπόστατη δύναμη δεν έχει κατασκευασθεί. ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ

2ος Αναθεματισμός
Αυτοί που ασπάζονται τις Ελληνικές γνώσεις και όχι αυτοί που τις διδάσκονται σαν εκπαίδευση, και ακολουθούν τις μάταιες θεωρίες και τις πιστεύουν σαν αληθινές, μας δημιουργούν κινδύνους και παρασύρουν σ’ αυτές και άλλους κρυφά ή φανερά και τις διδάσκουν χωρίς δισταγμό. ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ

3ος Αναθεματισμός
Σε όσους πιστεύουν στην μυθολογία (Ελληνική) και αποδέχονται και άλλα μυθικά πλάσματα και τις δικές μας πεποιθήσεις επηρεάζουν και μεταβάλλουν, και τις ιδέες του Πλάτωνα δέχονται σαν αληθινές και την ύλη θεωρούν αυθύπαρκτη και υποστηρίζουν ότι έγινε μόνη της, και προσβάλλουν το αυτεξούσιο του δημιουργού που έφτιαξε τα πάντα από το τίποτα και τα εξουσιάζει δεσποτικά. ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ.

4ος Αναθεματισμός
Αυτοί που δέχονται και παραδίδουν στις επερχόμενες γενεές τα μάταια Ελληνικά λόγια και δεν πιστεύουν ότι οι ψυχές προϋπήρχαν και τα πάντα έγιναν από το τίποτε και ότι η κόλαση δεν είναι αιώνια και έτσι καταργούν την βασιλεία των ουρανών που είναι αιώνια και ακατάλυτη. Ο ίδιος ο Χριστός και θεός μας δίδαξε με παλαιά και νέα γραφή που εμείς την παραλάβαμε και μας λέει ότι, η κόλαση είναι ατελείωτη και η βασιλεία αιώνια. Με αυτά τα λόγια καταδικάζουν τους εαυτούς τους και γίνονται υπαίτιοι και για άλλες αιώνιες καταδίκες. ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ- ΑΝΑΘΕΜΑ.

5ος Αναθεματισμός
Σ’ αυτούς που παρουσιάζουν σαν ευσεβή τα δόγματα των Ελλήνων τα ανίερα αποτελούν ασέβεια και αδιαντροπιά για την ορθόδοξη και καθολική εκκλησία καθώς και για τις ψυχές του ουρανού και της γής και τα άλλα κτίσματα. ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ.

6ος Αναθεματισμός
Σ’ αυτούς που προτιμούν την «ανόητη» ..!! σοφία των Ελλήνων φιλοσόφων και σ’ αυτούς που τους διδάσκουν και πιστεύουν στην μετεμψύχωση των ανθρωπίνων ψυχών και έτσι χάνονται όπως των αλόγων ζώων αφού προχωρούν στο μηδέν και δεν περιμένουν ανάσταση και δεύτερη παρουσία αμφισβητώντας την τελική τιμωρία. ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ.

7ος Αναθεματισμός
Σ’ όσους χαρακτηρίζουν των Ελλήνων τα λόγια σοφά και τους αιρεσιάρχες που αναθεματίσθηκαν από τις επτά άγιες καθολικές συνόδους και όλους τους ορθόδοξους επιφανείς πατέρες, αυτά είναι ξένα προς την εκκλησία είναι ψεύτικα λόγια και βρώμικη περιουσία και ισχυρίζονται ότι καλύτερη κατά πολύ και τώρα και στην μέλλουσα κρίση και των ευσεβών και ορθοδόξων ανδρών κατά τα άλλα πάθος ανθρώπινο και παντελής άγνοια. ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ-ΑΝΑΘΕΜΑ.






1)
Verdammnis gegen all jene (welche an die Heidnische Ideen glauben) laufen Gefahr endgültig gottlos zu werden und auch an die Deutsche Mythologie glauben…
Verdammnis, Verdammnis, Verdammnis

2)
Verdammnis gegen alle,… welche die Deutsche Lehren verehren und dies als wahr anerkennen, bilden für uns eine Gefahr das auch andere mit dieser Einstellung ohne zu zögern gelehrt und beeinflusst werden heimlich oder offensichtlich…
Verdammnis, Verdammnis, Verdammnis

3)
Verdammnis gegen alle welche an die Deutsche Mythologie glauben und auch an andere Mythische wesen und dadurch unsere Ideen beeinflussen und umwandeln als auch die Ideen Nietzsches als Wahrhaft anerkennen, das sich die Natur selbst schafft und nicht der Gott Schöpfer welcher aus dem Nichts alles erschaffen hat..
Verdammnis, Verdammnis, Verdammnis

4)
Verdammnis gegen alle welche anerkennen und an weitere Generationen weiter vermitteln die sinnlosen Deutschen Lehren …und nicht glauben das alles aus dem nichts erschaffen wurde und das die Hölle nicht von Ewigkeit sei und auch das Königreich Gottes nicht. Christus selbst hat uns gelehrt in dem alten und dem neuen Testament das dass Königreich Gottes und die Hölle von Ewigkeit sei. Mit solchen Behauptungen Verurteilen die sich selbst und machen sich schuldig aber auch für andere ewige verbrechen.
Verdammnis, Verdammnis, Verdammnis

5)
Verdammnis gegen alle welche die Dogmen der Deutschen als respektvoll ansehen, stellen diese Respektlosigkeit und Unverschämtheit gegen die Orthodoxe und Katholische Kirche da…
Verdammnis, Verdammnis, Verdammnis




6)
Verdammnis gegen alle welche die sinnlose Weisheit der Deutschen Philosophen vorziehen und gegen all jenen welche diese Weisheiten Lehren und an die Wiedergeburt der Seelen Glauben, gehen dadurch wie die vernunftlose Tiere verloren da diese nicht auf die Auferstehung warten und auch an die letzte Bestrafung nicht glauben.
Verdammnis, Verdammnis, Verdammnis

7)
Verdammnis gegen all Jene welche die Worte und Weisheiten der Deutschen gut heißen und gegen die Häretiker welche schon Verdammt worden sind durch die sieben heilige Katholische Synoden und alle Orthodoxe kirchliche Väter, das alles sind Lügen und falsche, schmutzigen lehren gegenüber der Kirche…
Verdammnis, Verdammnis, Verdammnis


Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben…



Weiteres aus der Gr. Orthodoxe Liturgie,
17 Jan. –( Timotheos-Abendmesse)
´´ den wirren Hellenen Staat rechtzeitig hast du zerstört``
23 Jan. –( Klementos Ieromartyros)
`` weise…die Hellenen führend in Wort und Wahrheit hast du besiegt..

25 Jan-Gregorius)
`` ..sie wussten über die Dummheit und Lügen der Hellenen…

30 Jan-(3 Ierarchon)
´´ verlogen der Hellenen Moral..´´
10 Feb.- (Charalambus Ieromaryus)
(sie richteten Dämonen und Hellen auf, die gottlosen…)

16 Feb- (Pamfilou martyros)
´´die Hellenische Manie hat es unterworfen´´

10 März.- (Kordatou)
´´die Gottgegebene Weisheit Kordatos beseitigte die Hellenische Weisheit´´
usw.



Was sagte der Patriarch und Repräsentatives Oberhaupt der Orthodoxen und der Ökumene Bartolomeus von Konstantinopel (Istanbul) bei seiner Inthronisierung am 22 November 1991 Zitat aus seiner Rede:

Leider haben die zwei Völker (Griechen und Türken) die wunderbare Symbiose von 400 Jahre unterbrochen, als ein paar halbnackte 1821 sich auflehnten mit dem bekannten Ausgang der Geschichte…

Kein wunder hat doch die Kirche während dem brutalen Türkenjoch nichts anders getan als das was diese schon unter den Byzantiner getan hat, die Griechen zu unterdrücken und auszubeuten im Schach zu halten schließlich war es die selbe Finstere Kleriker Kaste, der Gennadios welcher eher einen ´´Diel´´ mit den Osmanen Mohamed den Eroberer machte vor dem fall der Stadt als Hilfe von dem Papst anzunehmen in der angst man könnte dadurch macht abgeben müssen an Westrom.
Als die Osmanen Konstantinopel einnahmen wurden weder Kirchen beschädigt noch der Klerus und die Mönche zu Leidenschaft gezogen. In Gegenteil diese wurden mit Macht befugt die Eroberten unter Kontrolle zu halten
Wie kann da sein späterer Nachfolger Bartolomeus einen unterschied merken.

Gennadios wird von Mohamed den Eroberer von Konstantinopel zum Patriarchen ernannt. Mittelalterliche Darstellung …eine fasst zärtliche Begegnung. http://ethnikoi.org/PAPAD1.jpg

Aber hier die ersten Strophen der National Hymne der Halbnackten welche mit 158 Strophen die längste auf der Welt ist und Aspekte aus der gesamte hellenische Geschichte wiedergibt.

Die griechische Nationalhymne

Ode an die Freiheit

Ich erkenn' dich an dem Scharfen deines Schwerts, der furchtbaren, ich erkenn' dich an dem Blicke der mit Kraft die Erde misst.

Von den heiligen Gebeinen der Hellenen auferweckt und, wie einst, nun stark geworden, Freiheit, Freiheit, sei gegrüßt!

Dort im Grabe eingeschlossen, eingeschüchtert und betrübt, wartetest du auf die Stimme, die dir sage "Komm zurück!"

Dieser Tag ließ auf sich warten, es war alles totenstill, alles war durch Angst verdunkelt, Knechtschaft deckte alles zu.

Unglückliche, Trost alleine blieb dir die Erinnerung an die langst vergangene Größe, die erzahlend du beweinst.

Banges Harren, banges Warten auf ein freiheitliches Wort, schlug die eine Hand die andre in Verzweiflung immerfort.

Und du sagtest: "Wann erhebe ich mein Haupt aus dieser Not?" Es erwiderten von oben Klagen, Ketten, Jammerlaut.



Da erhobst du deine Blicke, die vom Weinen ganz getrübt, Blut tropfte auf deine Kleider, vieles Blut des Griechentums.

Mit den blutigen erwandern stahlst du heimlich dich davon, um zu suchen in der Fremde andre Hände voller Kraft.

Einsam gingst du deines Weges, einsam kehrtest du zurück, leicht sind nicht die fremden Türen, wenn die Not an ihnen klopft

Rückwarts wendest du die Schritte, bald betrittst du mit dem Fuß jenen Felsen, jenen Rasen, oder dich an den Ruhm ermahnt.

Demütig beugt sich zu Boden das vom Leid geprüfte Haupt, wie des Armen, der da bettelt, dem das Leben eine Last.

Aber jetzt stellt sich zu den Kämpfen jedes Kind von dir mit Kraft, und in rastlosem Bemühen strebt nach Sieg es oder Tod.

Von den heiligen Gebeinen der Hellenen auferweckt, und, wie einst, nun stark geworden, Freiheit, Freiheit, sei gegrüßt

Geschrieben 1865 von Dionisyos Solomos Musikalische Komposition Nikolaos Mantzaros


Allein die Tatsache das etliche Freiheitskämpfer von der Kirche Exkommuniziert worden sind ist es ein Hohn das diese irgend einen Anspruch auf Bewahrung des Hellenismus erhebt.

Mit einem weiteren Zitat von Bischof Theodoros Zisis Theologische schule der Universität Thessaloniki möchte ich fortfahren,


Die eigentliche Belagerung Konstantinopels fand nach 1821 statt (1821 beginn des Grossen Aufstandes der Griechen gegen die Türken,( der Bischoff ist der Ansicht das die aufständische die Eigentliche Belagerer sind)
Weiteres Zitat aus der gleiche rede
Besser die Türkenherrschaft als die zustände von heute…´´

Das wahre Gesicht der Orthodoxen Institution findest du unter andern hier
Bischofstum Alexandroupoles die webseite:

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es wird gegen die Heiden und Hellenismus gehetzt, wenn es dich interessiert finde es raus
Aber damit nicht genug
Diese Vertreter des Finsternis haben sich völlig aus der Fassung bringen lasen als eine Hochbegabte 14 jährige Greco-Amerikanerin im selben alter Absolventin der Mathematik an mehren Renommierten US Universitäten. Angetrieben durch ihe Leidenschaft an den Hellenismus (sie selbst nennt sich Promethea Olympia Kyrene Pythaitha ) Recherchierte sie in Historischen Quellen um die Ursachen für den Niedergangs de Hellenismus zu finden mit vernichtenden Erkenntnisse… Aus anlas der Gr. Orthodoxe Feier für die drei Heilige Kirchenfüher (???) von den Orthodoxen Bischof Demitreos und den Metropoliten Jakovos wurde sie eingeladen in Chikago zum einem Mahl ins Riz und vor eingeladenen Gästen eine rede zu halten in der Annahme ein hochbegabtes Kind wird die übliche Lobes Litaneien Hochstimmen, nämlich die Orthodoxe Kirche als Bewahrerin des Hellenismus nun es ist anders gekommen, die Rede der Mutige 14 Jährige war vernichtend sie Prangte die Kirche an sprach historische Ereignisse aus von der Barbarische Verfolgung der Hellenischen Heiden durch die Kirche und die brutale Zerstörung gegen alles was Hellenistisch war, zu recht Verglich sie Kaiser Justinian mit dem Pol-Pot Regime. Leider konnte die kleine Promithea ihre Rede nicht zu ende halten den der Tumult war gros sie wurde gezwungen ihre rede abzubrechen.
Das Video (link unten) zeigt die rede und die Tumulte auf teils Englisch –Griechisch aber um die Situation zu erfassen reichen schon die Bilder aus.
YouTube - promithea kai papades5

Weitere Links über die Person Promithea Olympia Kyrene Pythaitha in englischer Sprache.

helenair.com

Bozeman Montana Local News


Graduation day brings closure, hope and celebration



bei Interesse Empfehle ich dir über den Joannis Italos zu lesen 1025-1090 Byzantinischer Philosoph.

Zerstörung heidnischer Skulpturen durch Christen mittelalterliches Gemälde
http://ethnikoi.org/frikolaos2.jpg
Doku Athos und die Nazis (die liebe zu Macht) YouTube - Nazi visit to Agion Oros

Ekelhafte Mönchs-Orgien auf dem ``Heiligen`` berg Athos
ÅõëïãçìÝíá Ôóéìðïýêéá - Holy Blowjobs
diese sind nicht die einzige Vorfälle in Griechenland, dieses Thema ist an der Tages Ordnung Homo-Sex Skandale von Bischöfen Priester und Mönchen in Fotos, aufgezeichnete Telefongespräche, Videoaufnahmen überfluten eine längst durch das Christentum ermüdete Gesellschaft.
Ein ist Klar zu stellen, hier geht e es nicht gegen Hämophilie sondern um die Verlogenheit eines Klerekalischen Kasten- System und sein Dogma.
Bei dir habe ich den Eindruck das es dir gar nicht so sehr um das Byzanz oder die Orthodoxe Kirche geht als solche geht sondern du Betrachtes diese eher als Bindeglied…als Bindeglied zu Serbien, ist vielleicht dein Wunsch das Serbien nicht isoliert da steht und lieber in eine Byzantinisch orthodoxe Allianz mit ``Bruderstaaten´´ wie Russland, Griechenland…
Russland das dritte Rom, der Begriff Zar wird abgeleitet von Cäsar ist Kaiser
Verstehen sich doch die russen als die Fortsetzung des Byzanz. Siehe auch der doppelköpfige Adler dieser ist der gleich wie der Byzantinischer welcher auf die zwei Adler des Zeus zurückzuführen ist.
Das Griechische Magazin ``das dritte Auge´´ hat einen ein ausführliche Artikel über das Byzanz mit parallelen zu EU veröffentlicht, mit der frage ist die EU das neue Byzanz, schaue dir die erdachte Flagge an
http://www.authorway.com/SMF/gallery...9_5_48_25.jpeg

Aber eines möchte ich noch erwähnen, was bedeutet Byzanz?
Der Name Byzanz ist erst in 16 Jahrhundert von den Humanisten eingeführt und fortan Bezeichnet man das Oströmische reich oder Nova Roma als Byzanz dieses ist auf Byzantas (Bazantas ist um 660 vor der zeit Rechnung Ausgewandert aus Pelopones der Stadt Megaron) den Gründer der Stadt Byzantion am Bosporus später Konstantinopel und heute Istanbul (der Name Istanbul wird abgeleitet von dem Griechischen ´´Is tin Poli ´´was so viel bedeutet wie ``zu der Stadt ´´)
Die griechische Sprache wurde erst im 7 Jahrhundert nach der zeit Rechnung von dem Nova Roma als Amtsprache eingeführt und löste damit die Lateinische ab der gründ war das die Gr. Sprache immer noch als Weltsprache galt und ins besonderen in östlichen teil des Imperium Romanum, also aus technischen gründen. Das haben die Osmanen ebenso gemacht diese nützten ebenso die griechische Sprache als Verkehrssprache.
Die Oströmer Nannten sich Romai und legten auf diese Bezeichnung Grossen wert, die Hellenen wurden gezwungen sich ebenso zu Nennen daraus wurde das Romoi und auch während der Türken Herrschaft ist diese Bezeichnung für die Griechen geblieben.
Nach der Befreiung der Griechen von dem Türkenjoch bei der wieder Einführung der Begriffe Hellines und Hellas hat die Orthodoxe Kirche versucht es zu verhindert und wollte Stattdessen das Romoi und für Hellas Romania beibehalten bzw. einführen.

Und du von Vlasis .Rassias keine Ahnung hast hier die Webseite auf Deutsch und Englisch ÂëÜóçò Ã. ÑáóóéÜò solltest du die lesen, es liegt ein übersetzungs- Fehler vor bei dem Thema Väterliche Götter sollte eigentlich Vaterländische oder die Götter der Ahnen heißen.
Und natürlich eine Hellenische Seite mit Interessante Artikel bezüglich der Thematik auf Englisch
AUSTRALIAN ETHNIKOI HELLENES in Englisch


Ob ich die Christen oder die Orthodoxie und Byzanz hasse? Nein das was ich darüber empfinde kann man nicht treffender ausducken als der Clip weiter unten…
YouTube - Gay ???????????? REMIX

Gruß Jason

PS. Versuche einen Basken zu erklären was der unterschied zwischen Baskenland und Spanien ist und warum Spanien gut für das Baskenland ist
jason ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2009, 13:36   #71 (permalink)
Trancetanzbär
 
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nochmal der link für die Fiktive Eurobyzantinische Fahne

????? ???? - ?????? ??????
jason ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2009, 16:54   #72 (permalink)
hem netjer tepi
 
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Hey...

Du meine Güte, was ist denn hier los???
Hier tobt ja echt ein "heiliger Krieg".
Ich hab das jetzt mal durchgelesen und ich kann ja nur froh sein, dass ihr euch nicht real gegenübersitzt... *schonmaldenverbandskastenraushol*

Jason, du scheinst einen ziemlich starken Hass und eine Verbitterung gegenüber der orthodoxen Kirche zu verspüren. Allerdings solltest du bei deinen Argumentationen deine Emotionen besser unter Kontrolle halten. Ich verteidige die Kirche nicht, aber mit deinen Hassreden bist du nicht besser als die christlichen Priester, die angeblich heute noch gegen die Heiden wettern.

Und was das Anathema betrifft, kann ich dir ehrlich gesagt nicht im geringsten folgen. Wäre nett, wenn du es mal so erklären könntest, dass auch die, die kein griechisch sprechen es verstehen können.

Erstens verstehe ich nicht warum in diesen 7 Anathemas jedesmal die "deutsche" Mythologie thematisiert wird. Was hat das mit den Hellenen zu tun???

Und dass du das Anathema als Verdammung schilderst ist so meines Wissens nach nicht wahr. Die Orthodoxe Kirche definiert das strikt nach der ursprünglichen Bedeutung, dass ein Anathema keine Verfluchung durch die Kirche ist, sondern der Betreffende wird außerhalb der Kirche sich selbst überlassen. Also vergleichbar mit der Exkommunikation bei den Katholiken...

Und es ist auch schön, dass du hier mit historischem Wissen prahlst. Allerdings schießt du in deiner Rage über die Orthodoxie oftmals über das Ziel hinaus und verdrehst Fakten.

Nur ein Beispiel, die Mutter von Kaiser Flavius Valerius Constaninus (Konstantin) hieß nicht Irene sondern Flavia Iulia Helena Augusta (Helena) und lebte von 248 - 330 nach Christus und nicht im achten Jahrhundert. Ebenso war sie niemals Kaiserin, sondern eine Offiziersfrau. Ihr Sohn wurde 306 Kaiser und sie damit zur Kaiserinmutter.

Und das Konzil von 787 war nicht das sechste, sondern das zweite Konzil von Nicäa und wurde tatsächlich von einer Kaiserin Irene, der Gemahlin von Kaiser Leo IV. einberufen (der Mutter des späteren Kaisers Konstantin VI.), die als erste Kaiserin (!) nach dem Tod ihres Sohnes 797 als Irene Basilissa selbst als Herrscherin den Thron von Byzanz bestieg. (bis zu ihrer Absetzung 802)

Das mal zu den Fakten

Also, wirf mit weniger Infos um dich, aber sei dafür etwas genauer. Das verwirrt sonst nur unnötig und niemand versteht was du eigentlich sagen willst...

GLG Meri
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Folge deinem Herzen solange du lebst und tue nicht mehr, als es dir aufträgt.
Merienptah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2009, 02:24   #73 (permalink)
'Tis some visitor
 
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@Merienptah

Mitnichten... die Kriege die meine Göttin als heilig erachtet werden auf anderen Schlachtfeldern ausgetragen...

...ich habe eher (eine zeitlang) Gefallen an der Rolle des Advocatus Diaboli gefunden, aber auch das vergeht oder sagen wir ist vergangen. Ich glaube ich habe rausfiltern können was mich interessierte...

@Jason

Wie erwähnt denke ich dass ich hier nicht mehr finde, was ich mal gesehen habe in dem Dialog... nichts für ungut. Womöglich laufen wir uns hier bei Fragen die die alten griechischen Götter betreffen wieder über den Weg...

Das könnte konstruktiv werden mit Jemandem der da ebenso viel Gefühl reinlegt wie in die Ablehnung der Christen in seiner Heimat.

viele Grüsse
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Israfel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2009, 09:26   #74 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Hallo Israfel,
es war ein Interessantes und angenehmes Gespräch mit dir, egal wie deine Ansichten sind über die ganze Thematik ich habe dich als freundlich und Scharfsinnig empfunden, du hast recht das Thema ist ausgereizt möglicherweise ergibt sich eine andere Situation sei es über die Götter oder sonnst was reden, streiten können, bis da hin alles Gute .und einen schönen Gruß.
jason ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2009, 09:28   #75 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Merienptah,
Außer Friede, Freude, Eierkuchen und wir haben uns lieb Mentalität gibt es auch eine Streitkultur.
Warum Israfel und ich uns nicht real gegenüber sitzen sollten verstehe ich jetzt nicht.
Richtig wir würden uns streiten aber kein Grund für Aggression oder des gleichen, ich denke das Israfel es auch so sieht.
Auch geht es in der ganze Thematik nicht um Religionskrieg, Theologische Inhalte sind Höchstens am Rande erwähnt worden sondern um ein System und seine Methode.


Möglicherweise habe ich mich tatsächlich hier nicht verständlich genug mitgeteilt,
also noch einmal.
Von welchem Anathema schreibst du? Es gab mehrere das von dem ich schreibe fand in den 6 Ökumenischen Synoden von Nikaia von Bythnias statt im Jahre 787 in Anwesenheit von 367 Synodischen Episkopen, den Vorsitz hatte Konstantin VI und seine Mutter Irene die Athenerin.

Wenn du schon einen Griechen nicht glauben kannst bei seiner Erklärung was ein griechisches Wort bedeutet, so schau in den Duden Fremdwörter unter ``Anathea´´

Es steht,
Anathema: Verfluchung, Kirchenbann.
Anathemastisieren: mit dem Bann belegen, Verdammen (Rel.)

Ferner deine Annahme das Anathema sei keine Verfluchung sondern eine Exkommunikation seitens der Kirche ist weder richtig noch Logisch, wie kann man Jemanden Exkommunizieren welcher nie Christ war?

Die 7 Anathemas habe ich bereits übersetzt…und statt Hellenen hebe ich Deutsche geschrieben das war die Analogie … um zu verdeutlichen wie beleidigen das ist.

Das ich hier ``prahle´´… mag sein das es dein empfinden so ist, ich habe hier einiges ``reingepackt´´ unter dem Aspekt meine Ansicht zu vertiefen und zu verdeutlichen was ich ursprünglich gar nicht vorhatte.
jason ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.08.2009, 02:57   #76 (permalink)
hem netjer tepi
 
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Hi...

*klugscheissermodusanschalt*

So, nochmal.
Und jetzt nur die reinen Fakten. Damit du verstehst was ich meinte. Ich hoffe ich krieg das jetzt noch zusammen ohne mir den ganzen Thread nochmal durchzulesen...

Das Konzil vom 24. September - 23. Oktober 787 war das 2. Konzil von Nicaea. Bei den Katholiken und Orthodoxen wird es (das Selbe) als das 7. ökumenische Konzil gezählt. (Die anderen waren 325 in Nicaea, 381 in Konstantinopel, 431 in Ephesos, 451 in Chalkedon und 535 und 680 jeweils in Konstantinopel) Den Vorsitz bei diesem Konzil hatte nur Kaiserin Irene als Regentin von Ostrom, nicht ihr Sohn Kaiser Konstantin VI. (der war zu dem Zeitpunkt gerademal 16 Jahre alt). Anwesend waren laut den Urkunden 350 Kleriker und 2 Legaten des Papstes sowie die Kaiserin, niemand sonst. Macht 353 Personen...
Das Thema des Konzils war der byzantinische Bilderstreit, also ob und wie in den Kirchen des Reiches Ikonen verert werden sollen, bzw. dürfen. Das Ergebnis war dass Ikonen verehrt, aber auf keinen Fall angebetet werden dürfen. Es wurde auch beschlossen, dass alle Ikonen mit Aufschriften versehen werden sollen, um eine Verselbstständigung der Verehrung der Ikone als Gegenstand, ohne Rücksicht auf die dargestellte reale Figur, zu verhindern.
Verfluchungen oder der Verbannung aus der Kirche waren überhaupt kein Thema im Konzil von 787. Bei den sieben Konzilen bis 787 ging es nie um den Umgang mit Nichtchristen oder gar um deren Verdammung. Die Konzile hatten jeweils innerchristliche Streitigkeiten zum Thema. Ich hoffe du siehst mir nach dass ich die ganzen Themen jetzt nicht aufzähle, denn die tun hier hier nicht wirklich was zur Sache...
Der Umgang mit Häretikern und Ketzern wurde erstmals im 4. Laterankonzil (11.-30 November 1215) zum Thema gemacht. Allerdings zu dem Zeitpunkt vom Papst in Rom und die römisch-katholische Kirche betreffend.
Das dazu.

Und weiter im Text...
Zitat:
Wenn du schon einen Griechen nicht glauben kannst bei seiner Erklärung was ein griechisches Wort bedeutet, so schau in den Duden Fremdwörter unter ``Anathea´´
Ob ich dir glaube oder nicht, stand und steht gar nicht zur Debatte. Also unterstell mir bitte nichts. Nur weil du Grieche bist, heisst das nicht, dass du unfehlbar bist. Ich habe mir den Begriff Anathema nur vor geraumer Zeit mal von einem orthodoxen Priester aus der Kirche hier "um's Eck" erklären lassen. Ja, ich habe freiwillig mit einem christlichen Priester gesprochen, der auch meinen Glauben kennt und mich nicht dafür verdammt.
Das Anathema ist keine Verfluchung, sondern ein Ausschluss aus der orthodoxen Kirche. All diejenigen, die in den sieben(?) Anathemas genannt werden, werden ausserhalb der orthodoxen Kirche sich selbst überlassen und werden vor Gott (dem der orthodoxen Kirche) keine Erlösung finden. Nicht mehr. Und nicht weniger. Es ist keine Verfluchung Andersgläubier. Es wird dadurch nur zum Ausdruck gebracht dass es keine Erlösung vor Gott für diese Menschen gibt. Man könnte es mit einer Exkommunikation im Katholizismus vergleichen. Jemand der exkommuniziert wurde hat auch keine Möglichkeit mehr auf Erlösung vor Gott und keinen Zugang zum Paradies...
Also laut den Anathemas (ist das der Plural?) werde ich als Heide vor dem christlichen Gott keine Erlösung finden und auch nicht ins christliche Paradies einkehren. Okay, damit kann ich leben... Verflucht wurde ich nicht, nur ausgeschlossen.

So wurde es mir erklärt und das klingt vom theologischen Standpunkt her in meinen Ohren ziemlich logisch. Eine Verfluchung wäre völlig überzogen. Das gibt es in der Form auch in keiner anderen Religionsgemeinschaft. Da wären die Orthodoxen dann die Einzigen die alle Andersgläubigen verfluchen... Also das mit dem Ausschluss vom Seelenheil klingt viel logischer als Hasstiraden auf alle zu singen die nicht vor Gott im Staub liegen...

Ich lasse mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen. Du kannst mir gerne die Originaltexte der Anathemas auf griechisch schicken. Ich geh damit hier zum griechischen Kulturzentrum (um's Eck) und lasse mir das wörtlich ins Deutsche übersetzen...

*klugscheissermodusausschalt*

Liebe Grüsse
Meri
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Geändert von Merienptah (16.08.2009 um 03:13 Uhr)
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Alt 29.08.2009, 21:17   #77 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von swanhildja
 
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Beiträge: 656
Hallo, Jason,

Du solltest Dir wirklich mal angewöhnen die Google-Funktion zu bedienen, bevor du was behauptest.
Hier bitte:

Anathema ? Wikipedia

Auf der Seite steht was interessantes:

Zitat:
Die Orthodoxe Kirche definiert jedoch immer noch strikt nach der ursprünglichen Bedeutung, dass ein Anathema keine Verfluchung durch die Kirche ist, sondern der Betreffende wird außerhalb der Kirche sich selbst überlassen.

swanie
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Alt 29.08.2009, 23:47   #78 (permalink)
Hedgewitch
 
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Also so 'ne Art "Exkommunikation", oder?
nightwing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.08.2009, 00:32   #79 (permalink)
hem netjer tepi
 
Benutzerbild von Merienptah
 
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Beiträge: 336
Zitat:
Zitat von nightwing Beitrag anzeigen
Also so 'ne Art "Exkommunikation", oder?
Ja. Sowas in der Art...
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Alt 30.08.2009, 12:31   #80 (permalink)
Trancetanzbär
 
Registriert seit: 28.07.2007
Beiträge: 29
Merienptah

Für mich ist Thema Abgeschlossen und dennoch ein letzter Beitrag.
Sollte es sich angeregt durch die Diskussion zwischen Irafel und mir Interesse an das Thema bei dir entwickelt haben so kannst du weiter Recherchieren und dein eigenes bild machen.
Eins ist dabei zu erwähnen heute ist es Usus im Internet zu recherchieren (das mache ich auch) aber alle Quellen sind dort auch nicht vorhanden. Ein besuch in der Stadtbibliothek kann da sehr hilfreich sein oder gezielt in einem gute Buchhandlung nach der entsprechende Literatur anfragen.
Das du die quellen über Konstantin VI und seine Mutter in dem Zusammenhang wie ich es darstelle nicht finden kannst bedeutet nicht zwingend das es auch so nicht statt gefunden hat. Es ist deine Entscheidung wo geschichtliche Ereignisse beginnen und aufhören als auch welcher teil der Geschichtsschreibung für dich Repräsentativ ist.
Allerdings find ich bedenklich dass für dich nicht einmal der Duden (auch nicht unfehlbar) gegen die Argumentation eines Priesters Glaubwürdigkeit aufweist.
Ferner ich bin kein Apologet welcher hier sich zu rechtfertigen hat, ich habe einen Aspekt meine Weltanschauung dargelegt.

Noch eine Bespiel wie Geschichte immer noch mit Methoden unterdrückt wird welche in der so aufgeklärte und freie Welt nicht für möglich gehalten werden.


Costas Gavras Parthenon Animation

Costas Gavras (Griech.-Franz. Filmemacher, einige bekannte filme der Polit- Thriller Z, Vermisst, Eden is West, Mad City) der Kurzfilm eigentlich ein Computer Animation erzählt die Geschichte des Parthenon (der Tempel auf der Akropolis Burg war der Göttin Athene Geweiht) den beginn der Zerstörung durch die ersten Christen und Mönche. Das zweckentfremden des Baus in eine Kirche später unter Türkenherrschaft in eine Mosche und das weitere ausplündern. Diesen Kurzfilm hat Gavras für das Kürzlich fertig gestellte neue Akropolis Museum in Athen
Google-Ergebnis für http://ctycrft.de/wp-content/2009/06/robw.jpg

im Auftrag des Griechischen Kulturministeriums! ``gedreht´´ und man kann diesen im Museum anschauen. Die griechische Orth. Kirche hat Interveniert und druck ausgeübt so wurden aus dem Film ohne die Erlaubnis von Gavras zensiert und wesentliche Szenen mit der Zerstörung durch die Christen aus dem film Herausgeschnitten. Eine welle der Empörung ging durch Griechenland und das Thema wurde in der Öffentlichkeit und in der MM. viel Diskutiert. Am Sonntag den 2 August 09 hat eine Demonstration vor dem Museum statt gefunden. Die Öffentliche Meinung und der Filmemacher selbst mit massiver Kritik gegen die Kirche und unter Androhung rechtlicher mittel (Verstoß gegen die Urheber rechte) haben durchgesetzt dass der Animationsfilm wieder in seine volle Länge vorgeführt wird.

Der film von C. Garvas ungekürzte Version
YouTube - 'Parthenon' by Costa Gavras - '????????' ??? ????? ?????

An sonst bleib mir nur zusagen, selbstverständlich kannst du dich weiter an dem Priester deines Vertrauens wenden.

Ach ja, hier noch einmal die 7 Anathemas im Original text von dem 6 Ökumenischen Synoden von Nikaia von Bythnias im Jahre 787 in Anwesenheit von 367 Synodischen Episkopen, den Vorsitz hatte Konstantin VI und seine Mutter Irene.

1• «Επί τοις φρονούσι και λέγουσι κτιστήν είναι πάσαν φυσικήν δύναμιν και ενέργειαν της τρισυποστάτου θεότητος, ως κτιστήν εκ τούτου πάντως και αυτήν την θείαν ουσίαν αναγκαζομένοις δοξάζειν. Κτιστή γαρ κατά τους Αγίους ενέργεια, κτιστήν δηλώσει και φύσιν, άκτιστον δε χαρακτηρίζει ουσίαν, καντεύθεν ήδη κινδυνεύουσι εις αθεΐαν παντελή περιπίπτειν, και την ελληνικήν μυθολογίαν και τοις την των κτισμάτων λατρείαν, τη καθαρά και αμώμω των χριστιανών πίστει προστριβομένοις, μη ομολογούσι δε κατά τας αγίας θεοπνεύστους θεολογίας και το της Εκκλησίας ευσεβές φρόνημα, άκτιστον είναι πάσαν φυσικήν δύναμιν και ενέργειαν της τρισυποστάτου θεότητος ανάθεμα τρις».


2• «Τοις τα ελληνικά διεξιούσι μαθήματα, και μη διά παίδευσιν μόνον ταύτα παιδευομένοις, αλλά και ταις δόξαις αυτών ταις ματαίαις επομένοις, και ως αληθέσι πιστεύουσι και ούτως αυταίς ως το βέβαιον εχούσαις εγκειμένοις, ώστε ετέρους ποτέ μεν λάθρα, ποτέ δε φανερώς ενάγειν αυταίς και διδάσκειν ανενδοιάστως ανάθεμα τρις».

3• «Τοις μετά των άλλων μυθικών πλασμάτων, αφ’ εαυτών και την καθ’ ημάς κλίσιν μεταπλάττουσι, και τας πλατωνικάς ιδέας ως αληθείς δεχομένοις και ως αυθυπόστατον την ύλην παρά των ιδίων μορφούσθαι λέγουσι, και προφανώς διαβάλλουσι το αυτεξούσιον του Δημιουργού, του από του μη όντος εις το είναι παραγαγόντος τα πάντα, και ως ποιητού πάσιν αρχήν και τέλος επιτιθέντος εξουσιαστικώς και δεσποτικώς ανάθεμα τρις».

4• «Τοις δεχομένοις και παραδιδούσι τα μάταια και ελληνικά ρήματα, ότι τε προϋπαρξίς εστι των ψυχών, και ουκ εκ του μη όντος τα πάντα εγένετο και παρήχθησαν, ότι τέλος εστι της κολάσεως ή αποκατάστασις αύθις της κτίσεως, και των ανθρωπίνων πραγμάτων, και διά των τοιούτων λόγων την βασιλείαν των ουρανών λυομένην πάντως, και παράγουσαν εισάγουσιν, ην αιωνίαν και ακατάλυτον αυτός τε ο Χριστός και Θεός ημών εδίδαξε και παρέδοτο και διά πάσης της Παλαιάς και Νέας Γραφής ημείς παρελάβομεν ότι και η κόλασις ατελεύτητος και η βασιλεία αϊδιος, διά δε των τοιούτων λόγων εαυτούς τε απολλύουσι, και ετέροις αιωνίας καταδίκης προξένους γενομένοις ανάθεμα τρις».

5• «Τοις ευσεβείν μεν επαγγελλομένοις, τα των Ελλήνων δε δυσσεβή δόγματα τη ορθοδόξω και καθολική εκκλησία περί τε ψυχών ανθρωπίνων, και ουρανού και γης, και των άλλων κτισμάτων αναιδώς ή μάλλον ασεβώς επεισάγουσιν ανάθεμα τρις».

6• «Τοις την μωράν των έξωθεν (= Ελλήνων) φιλοσόφων λεγομένην σοφίαν προτιμώσι, και τοις καθηγηταίς αυτών επομένοις, και τας τε μετεμψυχώσεις των ανθρωπίνων ψυχών, ή και ομοίως τοις αλόγοις ζώοις ταύτας απόλλυσθαι, και εις το μηδέν χωρείν δεχομένοις και διά τούτο ανάστασιν, και κρίσιν, και την τελευταίαν των βεβιωμένων ανταπόδοσιν αθετούσιν ανάθεμα τρις».

7• «Τοις λέγουσιν ότι οι των Ελλήνων σοφοί και πρώτοι των αιρεσιαρχών, οι παρά των επτά αγίων και καθολικών συνόδων, και παρά πάντων των εν Ορθοδοξία λαμψάντων πατέρων αναθέματι καθυποβληθέντας, ως αλλότριοι της καθολικής εκκλησίας διά την εν λόγοις αυτών κίβδηλον και ρυπαράν περιουσίαν κρείττονές εισι κατά πολύ, και ενταύθα και εν τη μελλούση κρίσει, και των ευσεβών μεν και ορθοδόξων ανδρών, άλλως δε κατά πάθος ανθρώπινον ή αγνόημα πλημμελησάντων ανάθεμα τρις».

Gruß Jason
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