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| Die römische und griechische Götterwelt Ihr habt Fragen zum Kult und der Religion der Hellenen und Römer heute? Oder wollt darüber diskutieren? Hier könnt Ihr dies tun. |
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| En Erebos Phos Registriert seit: 22.01.2007 Ort: nähe hameln Alter: 26
Beiträge: 63
| Hekate hi, ich dachte vielleicht ist es ganz hilfreich threads über die verschiedenen griechisch-römischen götter aufzumachen- um diese vorzustellen und dann über die jeweilige gottheit zu diskutieren. ich fange einfach mal mit jener göttin an, zu der ich die stärkste (ver)bindung habe. Hekate Vorwort: Hekate wurde sowohl von Wissenschaftlern als auch von Heiden und Hexen in der Literatur meist als sehr dunkel und unheimlich dargestellt. Meist bezog sich diese Darstellung auf die griechisch-römische Dichtung und auf Fehlinterpretationen. Durch neuere Analysen und und Funde zeichnet sich allerdings ein ganz anderes Bild der Göttin ab. Hekate wird nicht mehr als die dunkle grausame Furie gesehen, sondern als eine in ihrem Ursprünglichen Wesen eher hilfreiche und segensbringende Göttin der im laufe der Zeit immer dunklere Wesenszüge zugesprochen wurden. Allgemeines: Hekate ist vor allem eine Göttin der Schwellen und eine Herrin über die transformierenden Kräfte. Sie wurde mit jenen Plätzen verbunden, die zwischen den Welten liegen- Friedhöfe, Kreuzwege, Türschwellen und Eingänge, Höhlen, Sümpfe, etc. allerdings ist sie auch verbunden mit den großen Schwellen des Lebens- Geburt und Tod. Hekate war vor allem eine Göttin des Volksglaubesn und hatte wenig bedeutung im staatlichen Kult (außer in Lagina). Sie wurde stark mit der Magie und der Hexerei verbunden- vermutlich wegen ihrer Schwellenfunktion. Sie wurde auch stark mit der Unterwelt verbunden und galt als Göttin alles nächtlichen und Herrin über Geistwesen und Daimonen. Obwohl sie im ursprünglichen Sinne wohl eher solare Züge hatte, wird in christlichen Zeiten ihre Verbindung zum Mond stärker betont und man glaubte ihre Macht sei mit den Mondphasen verbunden. Darstellung: Die älteste bekannte Darstellung der Hekate kommt aus Athen und wird auf das 6. Jahrhundert vor Christus datiert. Sie wurde als eine Attributslose thronende Göttin dargestellt. Nur eine Inschrift verrät, dass es sich bei dieser Darstellung um Hekate handelt. Es gibt noch weitaus ältere Fundstücke die eine Hekate ähnliche Göttin zeigen, allerdings bestätigt keine inschrift ob es sich wirklich dabei um Hekate handelt. In Kleinasien wurde sie oft als thronende Göttin dargestellt, die von Löwinnen umgeben ist. In Griechenland wurde sie ursprünglich als junge fackeltragende Göttin dargestellt. Später (ab dem 5. Jahrhundert vor Christus) wird die Dreigestallt für sie Charakteristisch- doch auch die eingestaltige Darstellung blieb daneben erhalten. Dreigestalt: Ab dem 5. vorchristlichen Jahrhundet wird die Dreigestalt für Hekate chrarakteristisch. Sie wurde dargestellt als drei junge und schöne Frauen, die Rücken an Rücken oder um einen Polos herum stehen. Sie halten verschiedene Symbole in ihren Händen. Die ältesten dieser Symbole sind die Fackel, die Oinoche und eine Frucht (vermutlich ein Granatapfel). Später variieren die Symbole stark, meist trägt sie dann zwei Fackeln, Dolch, Schnur, Peitsche, Phiale, Schale, Schlangen, Blüten und Früchte. In christlichen Zeiten wird sie überwiegend mit den Zauberwerkzeugen dargestellt (Dolch, Schnur, Schlangen, Fackeln). Die ältesten Darstellungen der dreifachen Hekate zeigen sie in einer für die damalige Zeit unmodischen Frisur und altmodischer Kleidung- vermutlich sollte durch dieses archaische Aussehen der Göttin auf ihr hohes Alter hingewiesen werden. Zeugnisse: Hekate wird in Hesiods Theogonie (ca 8.- frühes 7. Jahrhundet v.Chr.) wird sie als eine überaus mächtige Göttin dargestellt. Die vielerlei Segen über den Menschen und auch über andere Götter bringen kann (oder auch diesen Segen nehmen kann). Sie wird vor jedem Ritual oder Opfer angerufen (wegen ihrer Schwellenfunktion) und hat macht über die Erde, den Himmel und das Meer. Hesiod nennt sie Älter als die anderen Griechischen Götter und sie ist die einzigste Titanin, die nach der Herrschaft des Zeus ihre alte Macht behielt. Zeus verstärkte ihre Macht sogar noch, weil er Hekate hoch achtete. Sie bringt den Menschen Erfolg und Anerkennung, mehrt das Vieh, bringt reiche Beute und reichen Fischfang, schenkt Sieg und Glück im Kampf (und Wettkampf) und gibt den Herrschern weise Gedanken. Doch all dies, kann sie auch nehmen, wenn sie es will. In der Homerischen Hymne an Demeter (spätes 7. bis frühes 6. J.v.Chr.) steht sie Demeter und Kore hilfreich zur Seite. Sie wird als eine fackeltragend junge und schöne Göttin beschrieben, die mit einem schimmernden Schleier geschmückt ist. Sie hört in ihrer Höhle die Schreie der entführten Kore und hilft/führt Demeter bei ihrer Suche nach ihrer Tochter. Hekate wird zu Kores Begleiterin und Führerin bei ihrem jährlichen Auf- und Abstieg aus der Unterwelt. Später wird Hekate meist als dunkel und furchteinflößend dargestellt, vor allem in der Dichtung. Sie ist aufs innigste mit den Zauberrinnen Medea und Kirke verbunden und wird in der Dichtung auch von anderen Zauberrinnen verehrt und angerufen. Kult: Über den Kult der Hekate weiß man nur wenig. Sie wurde vor allem nachts verehrt und während der morgen und abend Dämmerung. Sie wurde an den Plätzen verehrt, die auf einer Schwelle zwischen den Welten liegen- Friedhöfe, Kreuzwege, Türschwellen und Eingänge- denn hier war man der Göttin näher. Es gab Mahle für Hekate, die zu verschiedenen Zeitpunkten abgehalten wurden. Und Bannungsopfer zu Schwarzmond (das Ende des Monats im athenischen Kalender). Sie wurde vor allem vom einfachen Volk verehrt und vor allem von Frauen. In Lagina war sie die dominierende Gottheit und dort hatte sie einen Tempel und wurde vom offizellen Kult verehrt. Auch das es Hekatemysterien gab ist bekannt, allerdings nicht was bei diesen geschah. Eine Inschrift auf einen Grabstein erwähnt, dass die Begrabende in die dreifachen Mysterien der Hekate eingeweiht war. Und eine weitere Inschrift verrät, dass die Mysterien der Hekate nur von den Eleusischen Mysterien übertroffen wurden. Magie und Hexerei: Hekate hatte von Anfang an, eine starke Bindung zur Hexerei und Magie. Sie wurde von wirklichen Zauberrinnen als Schirmherrin ihrer Künste verehrt und Hekate spielte eine wichtige Rolle in der Theurgie und die Theurgen glaubten, Hekate hätte ihnen diese Kunst erst beigebracht (chaldäische Orakel). Hekate wurde vor allem mit der Kräuterkunde, Nekromantie, Orakeln und Prophezeiungen verbunden. Interessant ist auch, dass Hekate erst als dunkel und furchteinflößend dargestellt wurde- nachdem die Menschen anfingen Magie und Religion zu trennen und die Magie abzuwerten. Vielleicht haben sie auch die Göttin der Magie abgewertet. Vor allem in der Griechischen Dichtung wird Hekate als dunkle grausame Furie dargestellt, die von den Zauberrinnen durch obzöne Riten geehrt wird. Doch Hekate wurde nicht nur als Herrin der Zauberrinnen gesehen, sondern auch als Schützerin vor ihnen. Hekate konnte das Heim von negativen Einflüssen und Wesenheiten befreien und schützen und die Menschen stellten Darstellungen von ihr vor den Eingängen der Häuser auf- um den Schutz der Göttin zu erangen. Beinamen: Kourotrophos- Nährende-Pflegende (wird meist als Nährerin der Jugend übersetzt) Phosphoros- Lichtbringerin Chtonia- Erdige, Unterirdische Propylaia- Schützerin der Tore Propolos- Führende Helferin Kleidouchos- Schlüsseltragende Melana- die Schwarze Megiste- die Größte Soteira- Erlöserin uvw. Opfer: Stiere und Widder, Hekate Mahle (Brot, Fisch, Honig, Kuchen, Kekse, Eier, Käse) Reinigungsopfer: auf diese Opfer wurden die Unreinheiten der Menschen übertragen- diese Opfergaben wurden dann zu Schwarzmond auf einen Kreuzweg gebracht um die Unreinheiten von den Menschen zu nehmen- gebräuchlich waren schwarze Hunde, schwarze Lämmer, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch. Tiere: Hunde, Schlangen, Iltisse, Hirsche, Eulen, Krähen, Eidechsen, Kröte und Frösche- vor allem Tiere der Nacht und der Unterwelt. Quellen: Theodor Kraus- Hekate Studien zu Bild und Wesen der Göttin in Kleinasien und Griechenland Sarah I. Johnston- Hekate Soteira Robert von Rudloff- Hekate in ancient greek religion Wolfgang Fauth- Hekate Polymorphos Nina Werth- Hekate Untersuchungen zur Dreigestalt der Göttin (das modernste und umfangreichste Werk) Weblinks: http://www.theoi.com/Khthonios/Hekate.html http://cf.hum.uva.nl/narratology/a05_rabinowitz_01.html http://hekate.timerift.net/ http://www.hekate.nu/ http://www.norwichmoot.paganearth.com/hekate.htm http://www.meinewebseite.net/hekate
__________________ Helios Herrscher und heiliges Feuer, der Wegebeschützenden Hekate heiliger Speer, die ihn auf dem Olymp trägt und an den heiligen Wegkreuzungen der Erde weilt, bekränzt mit Eichenlaub und Geflecht und den Windungen wilder Schlangen- Sophokles Geändert von dawnmedos (23.01.2007 um 13:53 Uhr) Grund: habe noch einen link und bilder vergessen |
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| | #2 (permalink) |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Hallo dawnmedos, ich habe gerade diesen Beitrag und den anderen über die Urmütter gelesen. Danke, sehr interesssant. Ich weiss über die griechische Mythologie nicht mehr als die üblichen Sagen und die Götterwelt. Das was du beschreibst scheint noch viel früher entstanden zu sein. Vor allen Dingen fällt mir auf, dass es vor allen Dingen Göttinnen sind-ein Hinweis über sehr frühe eher matriachale Strukturen? Über Hekate habe ich früher eher flüchtig was gelesen, aber damals hat sie mich von allen anderen Göttinnen am meisten angesprochen. Deine ausführliche Beschreibung bestätigt nur meinen damaligen Eindruck. Göttin der Transformation-zwischen den Welten. Mir tut das integrieren meiner "dunklen" Seiten und der dunklen Welt gerade sehr gut, nicht nur gut sondern betrachte es als einen wichtigen und notwendigen Schritt. Eine Hekate täte unserer Zeit manchmal gut, die mit dem Dunklen nicht umgehen will und kann. Grüßle Brigida |
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| | #3 (permalink) |
| En Erebos Phos Registriert seit: 22.01.2007 Ort: nähe hameln Alter: 26
Beiträge: 63
| hi, in das thema matriachat wird ja immer alles mögliche reingedeutet und viel spekuliert. aber auf jeden fall ist hekate eine prähellenische göttin und stammt aus zeiten in denen göttinnen mehr unabhängigkeit und eigenmacht hatten als im hellenismus. und diese eigenmacht und unabhängigkeit hat ja hekate auch mit in diese zeit genommen- sie ist eine der wenigen göttinnen die nicht von einem gott vergewaltigt oder geheiratet werden- sie hat keinen festen partner sondern verbindungen zu verschiedenen männlichen gottheiten- andere göttinnen die eine ähnliche eigenmacht und unabhängigkeit hatten wurden als jungfrauen gesehen- doch waren sie ihren vätern oder brüdern untergestellt. in hesiods theogonie ehrt selbst zeus sie über alle anderen götter und verstärkt ihre ursprüngliche macht sogar noch. und dies obwohl sie monogenes (einziggeboren- ohne geschwister) ist und eher geringe eltern hat (perses und asteria). ich kann mir gut vorstellungen, dass sie einfach nicht in das bild passte, das die hellenen von ihren frauen hatten. gut kann man das an den zauberinnen medea und kirke sehen, die ja aufs innigste mit hekate in den mythen verbunden sind und ähnlich wie sie eine starke eigenmacht haben- medea behält diese unabhängigkeit ja sogar noch nach der ehe mit jason.
__________________ Helios Herrscher und heiliges Feuer, der Wegebeschützenden Hekate heiliger Speer, die ihn auf dem Olymp trägt und an den heiligen Wegkreuzungen der Erde weilt, bekränzt mit Eichenlaub und Geflecht und den Windungen wilder Schlangen- Sophokles |
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| | #4 (permalink) |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Klar du hast recht, man muss vorsichtig sein, wenn man einen matriachalen Bezug herstellen will zu den vorhellenischen Göttinnnen. Aber bemerkenswert ist es trotzdem. Ich hatte mich vor Jahren mit der Stellung der Frau im "klassischen" Griechenland auseinander gesetzt. Diese wurde, je "höher" die Kultur entwickelt war, immer geringer. Besonders gut situierte Frauen wechselten lediglich das Haus des Vaters mit dem Haus des Ehemannes. Draussen hatte sie so gut wie nie etwas zu suchen. Sie war der Besitz des Mannes. Interessant ist schon, dass nur Hekate von vielen Veränderungen, denen andere Göttinnen unterworfen waren, verschont blieb. Vielleicht war man sich doch bewusst, wie wichtig es ist jemanden zu haben, der alles verbindet; Geburt und Tod, hell und dunkel, das Alte und Neue einfach all die Übergänge und Übergrenzungen, die dem Menschen Angst machen. |
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| | #5 (permalink) |
| En Erebos Phos Registriert seit: 22.01.2007 Ort: nähe hameln Alter: 26
Beiträge: 63
| ja die stellung der frauen war ungefähr so- wie sie in moslimischen ländern heute ist. und teilweise schlimmer. wie gesagt war ja hekate vor allem im volksglauben und im privaten kult eine sehr beliebte göttin- vermutlich eben deswegen weil sie den menschen so nahe steht und mit dem leben der menschen mehr verbunden ist als die olympischen göttinnen. wie schreibt karl kerenyi in die mythologie der griechen so schön über hekate: Hekate stand uns immer am nächsten, obwohl ihr Name die aus der Ferne bedeutet.... Hekate hatte Anteil an Himmel, Erde und Meer, wurde aber nie zu einer olympischen Göttin. Sie war mit dem Leben unserer Frauen und dadurch auch mit uns Menschen derart verbunden, dass sie kleiner erschien als die Frauen und Töchter des Zeus, andererseits war ihr Herrschaftsbereich- vor allem das Meer, wo ihre urzeitlichen Liebschaften sich abspielten, so groß, dass der Olymp ihn ohnehin nicht fassen konnte. hekate wurde ja sogar eine art schatten der damaligen gesellschaft und verkörperte viele dinge, die damals als unheilig und unrein galten- vor allem geburt und tod.
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| | #7 (permalink) |
| En Erebos Phos Registriert seit: 22.01.2007 Ort: nähe hameln Alter: 26
Beiträge: 63
| in meinen augen hat diese theorie weder hand noch fuß. das hekate ihren ursprung in heket/heq/hekat hat, wurde von barbara walker populär gemacht, aus wissenschaftlicher sicht- eher fragwürdig. aber andersrum kam hekate während des hellenismus nach ägypten.
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| | #8 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im ewigen Meer
Beiträge: 27
| oh, ich bin keine Wissenschaftlerin, ich folge immer meinem Herzen. Das ist mein Weg zu den Göttinnen. Kann man das Göttliche wissenschaftlich betrachten? Es ist doch nicht greifbar, nur fühlbar, erahnbar, durch den Schleier der Liebe erkennbar... Undine |
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| | #9 (permalink) |
| En Erebos Phos Registriert seit: 22.01.2007 Ort: nähe hameln Alter: 26
Beiträge: 63
| nein aber man kann die entwicklung und den ursprung von gottheiten wissenschaftlich analysieren. heket und hekate haben ja durchaus auch einiges gemeinsam- beide sind mit den schwellen verbunden und haben auch beide eine starke verbindung zur magie. doch reicht dies in meine augen nicht- um zu sagen hekate hätte sich aus heket entwickelt. es ging mir ja nicht um deine persönliche wahrnehmung/persönlicher glaube, sondern einfach um die wissenschaftliche seite.
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| | #10 (permalink) |
| hecate's child Registriert seit: 10.06.2008 Ort: Bayern
Beiträge: 11
| Hallo, ich interessiere mich sehr für diese Göttin ( da ich mich IHR verschrieben und in der thessalischen Hexentradition meinen spirituellen Weg gefunden habe), daher möchte ich diesen Thread wiederbeleben. @Dawnmedos: Deine Ausführungen zu Hekate sind fundiert, was die herkömmlichen Quellen angeht, es gibt allerdings noch weiteres Wissenswertes: Hekate war sehr wohl eine olympische Gottheit; in gewissen Genealogien wird sie als Tochter des Zeus benannt, dem stimme ich persönlich jedoch nicht zu; allerdings ist sie neben Zeus als gleichwertige Göttin in den Olymp aufgenommen worden. Ebenso gibt es eine außerhesiodische mythologische Tradition, in welcher Hekate die Gattin Zeus ist. In meiner Tradition ist sie die Gattin Helios' . Ebenso gibt es eine Darstellung aus dem 5. Jhd. v.C.der Hekate als geflügelte Göttin, das taucht in späteren Quellen leider nie mehr auf..... meine Quellen: "thessalische Mythologie" von Paula Philippson. und "Hexenmedizin" von Claudia Müller-Ebeling et alii. Aber Du schreibst, dass Du Dich zu der Göttin hingezogen fühlst. In welcher Tradition? Die Verbindung heket/Hekate kann ich auch nicht nachvollziehen, da Hekate aus dem kleinasiatischen Raum kommt, also eher Ishtar/Lilith verbunden wäre..... Allerdings stellt sich mir die Frage, was es mit der Verbindung Heka (Ägypt) Magia(Griech) auf sich hat, wenn man sich die entsprechenden Mysterien betrachtet...... Auf Antwort hoff Gruß immacolata
__________________ zazas zazas nasatanata zazas |
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| | #11 (permalink) | |
| Z.Z. away (Admin) | Zitat:
Allein schon von der Namenschreibung her. Heka/Hike ist die Personifikation des Zaubers, der Magie, des Zauberspruches, dessen Name sich von hka (=Zauber, Magie, Zauberspruch, magisch beeinflussen) ableitet. Heqet/Heket ist eine reine Schöpfer-und vor allen Dingen Geburtsgöttin, deren Schreibweise den Namen eher in die Richtung hqa.t (="Herrscherin/Fürstin") rückt. LG Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap | |
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| | #12 (permalink) | |
| hecate's child Registriert seit: 10.06.2008 Ort: Bayern
Beiträge: 11
| Zitat:
Vielmehr wollte ich darauf verweisen, dass das/der ägyptische Heka im griechischen Magia seine Entsprechungen findet. (Schlangenkraft) Gruß immacolata
__________________ zazas zazas nasatanata zazas | |
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| | #14 (permalink) | |
| hecate's child Registriert seit: 10.06.2008 Ort: Bayern
Beiträge: 11
| Danke, Antrass !!! *lächel* Du wohnst in NUE ?? Gar nicht weit weg...... back to topic: Zitat:
Gruß immacolata
__________________ zazas zazas nasatanata zazas | |
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