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Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw.

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Alt 17.06.2009, 19:56   #21 (permalink)
____________________
 
Benutzerbild von Sternenwoelfin
 
Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 1.401
Ich find's an sich viel interessanter mich mit meinen direkten Vorfahren zu beschäftigen als mich in irgend einen uralten Genpool einordnen zu lassen. Das was mich prägt ist meine Familiengeschichte, die Menschen, die vor mir waren, insbesondere die Frauen. Meine Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, etc. Ihr Einfluss auf mich ist weitaus größer als der irgendwelcher Verwandten von vor tausenden von Jahren.

Außerdem: Die Mischung machts! Je mehr unterschiedliche Gene zusammenkommen umso bessere Chancen für einen widerstandsfähigen, gesunden Körper. Allein schon von daher hab ich nicht viel übrig für "Reinrassigkeit".

Quintus, wenn Dein Herz an den Germanen hängt, warum nicht? Was brauchst einen Test um es Dir beweisen oder widerlegen zu lassen? Lass doch Dein Herz hingehen wo es will. Bist ja noch jung. Wer weiß, vielleicht will Dein Herz in ein paar Jahren ins Keltische oder Ägyptische oder wohin auch immer.

Liebe Grüße
Wölfin
Sternenwoelfin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2009, 20:20   #22 (permalink)
Auf der Suche...
 
Benutzerbild von Charis
 
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Ich hab mir jetz die Seite, die in dem anderen Thread verlinkt war, mal genauer angesehen. (iGENEA: Genetische Ahnenforschung, DNA Genealogie)

Eigentlich deswegen, weil mich interessiert hat, anhand welcher genetischen Eigenschaften sie genau feststellen wollen, aus welchem Volk jemand stammt. (Ein Einziges kann das ja sowieso nicht sein^^)
Ich hab vor längerer Zeit schon mal einen interessanten Artikel über das Human Genom Project in der National Geographic gelesen. Da haben sie z.B. erklärt, wie anhand von bestimmten Genen auf dem Y-Chromosom (heute lebender Menschen verschiedener Volksgruppen) die Ausbreitung des Menschen über die Erde erforscht werden konnte. Also ein Europäer hat da z.B. ein, zwei Gene, die ein Afrikaner nicht hat usw.

Wenn die oben genannte Seite seriös ist, dann können sie ihre Methode sicher auch genauer erklären dachte ich. Mehr oder weniger hab ich auch gefunden, was ich gesucht habe, aber auch einige andere interessante Dinge:

1. So ein DNA-Test ist natürlich ein weites Feld. iGENEA beschränkt sich deswegen (wahrscheinlich) auch nur auf drei ausgewählte Testergebnisse:

- Die Haplogruppe (Die genetische Großfamilie) iGENEA: DNA Genealogy, Ancestry, Surname
- Das Urvolk der Antike iGENEA: DNA Genealogy, Ancestry, Surname
- In welchem Land die Vorfahren vor 40 Generationen gelebt haben (ca.11./13. Jh.)

2. Das sieht jetzt natürlich immer noch aus, als wäre es ein "weites Feld", da wir ja eine unvorstellbar große Zahl an Vorfahren haben.
Aber untersucht wird nur die rein mütterliche und die rein väterlich Line! (Andere Vorfahren nur indirekt.)
Das hat einen sehr praktischen Grund: Die Untersuchung wird mit der DNA der Mitochondrien durchgeführt. Diese wird immer von einer Mutter auf ihre Kinder vererbt.
Bei Männern kann anhand des Y-Chromosoms auch noch die väterliche Line zurück verfolgt werden. (Deswegen ist es für Männer auch teurer schätze ich.)
Anhand der genetischen Datenbank von iGENEA können dann noch entfernte Verwandte ermittelt werden. So können evtl. Rückschlüsse auf weitere Vorfahren gezogen werden.

Hier kann man sich Beispielzertifikate anschauen: DNA Genealogy: Result, Certificate
In einem Zertifikat für eine Frau steht dann z.B. wirklich "nur":
Haplogruppe: H
Urvolk: Kelten
Ursprungsland: Vereinigtes Königreich
(Die Beispiele sind aus dem MT-Zertifikat)
Wobei sich "Ursprungsland" natürlich auf das 11./13. Jh. bezieht.

Sooo... soviel mal zu diesem Thema.
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Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.
-F. Kafka-
Charis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2009, 21:13   #23 (permalink)
Bragitru
 
Benutzerbild von Thalion
 
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Zitat:
Zitat von Quintus Beitrag anzeigen
Alle mir bekannten Vorfahren deutsch außer weit zurück eine Person, die schlesische Verwandte hatte. Allerdings werden meine blonden Haare immer dunkler...
*Das Flammenschwert der "historical correctness" raushol*

Genau genommen sind alle deine Vorfahren, die vor 1871 geboren wurden, keine Deutsche. Deutschland gab es als Nation erst seit 1871. Vorher bezeichnete der Begriff Deutschland, wenn bekannt, ein Konglomerat von Staaten, die untereinander sehr gern auch verfeindet gewesen sein konnten (bsp. Kng. Preußen und Kng. Bayern), in denen Deutsch gesprochen wurde. Das Gebiet Schlesiens, seit 1871 als Teil von Preußen zum deutschen Kaiserreich gehörend, wurde um 500 n.Chr. neben vielen slawischen Stämmen auch von vielen germanischen Stämmen bewohnt.

Wenn du in die Geschichte schaust, endet "Deutsch" 1871. Alles was da vor war, hatte andere Namen und waren eher Bündnisse diverser König- und Kaiserreiche ohne nennenswerten Nationalcharakter. Das "Heilige Römische Reich Deutscher Nationen" (962 - 1806), dass sich in der Tradition des römischen Imperiums verstand, reichte zeitweise vom heutigen Dänemark bis nach Neapel und Sizilien, ohne dass es auch nur eine einheitliche Währung gehabt habt hätte (etwas überspitzt gesagt gabs alle paar 10 Kilometer eine Zollgrenze ).

Ich wäre sehr sehr vorsichtig, den Begriff "deutsch" für Staatengebilde in der Geschichte zu benutzen. Zu mal wenn man sich allein schon die Etymologie, also die Wortentwicklung, von "Deutsch" anschaut, dann findet man zwar einen germanischen Stamm, die Teutonen, aber die lebten ursprünglich auf einem Gebiet, dass noch nie wirklich zu einem wie auch immer "deutschen" Staat gehörte: Jütland in Dänemark. Hups...

Im Französischen, Spanischen und anderen Sprachen wird der Name unseres Landes von dem Stamm der Alemannen abgeleitet. Im Finnischen, Estischen, ... , von den Sachsen. Im Polnischen "Niemcy" (die Stummen), ebenso im Sorbischen, Tschechischen und manch anderen verwandten Sprachen. Im Ungarischen vom Stamm der Nemeter und in den meisten Sprachen das aus dem Lateinischen stammende und vom Römer Julius Cesär erstmalig verwendete "Germanien", was in römischer Zeit vage soviel bedeutete wie "Das Land, in dem die Germanenstämme wohnen". Cesars Germanien endete am Rhein beim Limes...

Das Gebiet der heutigen Bundesrepublik, die so erst seit 1990 besteht, war also schon immer ein Vielstamm- und Vielvölkergemisch und ist es auch heute noch. Auch wenn es manch ein brauner Spinner nicht einsehen will...

Boah, sorry für den langen Post! Aber sobald irgendetwas nach einer Vermischung von Germanen und Nationalstaat riecht, drehen sich bei mir sämtliche Zehennägel hoch! Und wären diese irren Möchtegern-Germanen damals tatsächlich von den Germanen ausgegangen und nicht von einem wahnwitzigen deutschen Nationalstaat, die hätten ihre gewollten Grenzen ganz anders ziehen müssen! Von Moskau bis nach Neufundland, vom Nordpolarmeer bis an den Tiber, oder so... Die Benutzung von Waffen, Krieg und anderen genoziden Mitteln hätte sich von vornherein ausgeschlossen, denn man schießt nicht auf seine Brüder und Schwestern!!! Man tut ihnen Gutes und hilft ihnen, lebt und handelt mit ihnen zusammen und, ganz wichtig, ist verdammt noch mal gastfreundlich!! *gnark* Steht's doch sogar in der Edda...

Liebe Grüße
Thalion
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Alt 17.06.2009, 21:16   #24 (permalink)
Mimes Padawan
 
Benutzerbild von Suzukuvlad
 
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Alter: 17
Beiträge: 204
?
so ein test is doch mal garned wichtig....
hör einfach auf deine älteren familienmitglieder und deren abstammung...
vielleicht findst noch nen stammbaum der bis 1850 oder älter zurückgeht (hab ich auch so gmacht)

bisher nur deutsche, teilweise sogar vom norden
aber ich hab trotzdem keine blauen augen oder blonde haare...
sacht also nix aus oder?
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Ungewiß ist,
kommen alle zusammen,
wer der kühnste Kämpe ist:
Kühn ist mancher,
der die Klinge noch nie
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Suzukuvlad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2009, 22:31   #25 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 15.06.2009
Alter: 15
Beiträge: 58
Zitat:
Zitat von Thalion Beitrag anzeigen
*Das Flammenschwert der "historical correctness" raushol*

Genau genommen sind alle deine Vorfahren, die vor 1871 geboren wurden, keine Deutsche. Deutschland gab es als Nation erst seit 1871. Vorher bezeichnete der Begriff Deutschland, wenn bekannt, ein Konglomerat von Staaten, die untereinander sehr gern auch verfeindet gewesen sein konnten (bsp. Kng. Preußen und Kng. Bayern), in denen Deutsch gesprochen wurde. Das Gebiet Schlesiens, seit 1871 als Teil von Preußen zum deutschen Kaiserreich gehörend, wurde um 500 n.Chr. neben vielen slawischen Stämmen auch von vielen germanischen Stämmen bewohnt.

Wenn du in die Geschichte schaust, endet "Deutsch" 1871. Alles was da vor war, hatte andere Namen und waren eher Bündnisse diverser König- und Kaiserreiche ohne nennenswerten Nationalcharakter. Das "Heilige Römische Reich Deutscher Nationen" (962 - 1806), dass sich in der Tradition des römischen Imperiums verstand, reichte zeitweise vom heutigen Dänemark bis nach Neapel und Sizilien, ohne dass es auch nur eine einheitliche Währung gehabt habt hätte (etwas überspitzt gesagt gabs alle paar 10 Kilometer eine Zollgrenze ).

Ich wäre sehr sehr vorsichtig, den Begriff "deutsch" für Staatengebilde in der Geschichte zu benutzen. Zu mal wenn man sich allein schon die Etymologie, also die Wortentwicklung, von "Deutsch" anschaut, dann findet man zwar einen germanischen Stamm, die Teutonen, aber die lebten ursprünglich auf einem Gebiet, dass noch nie wirklich zu einem wie auch immer "deutschen" Staat gehörte: Jütland in Dänemark. Hups...

Im Französischen, Spanischen und anderen Sprachen wird der Name unseres Landes von dem Stamm der Alemannen abgeleitet. Im Finnischen, Estischen, ... , von den Sachsen. Im Polnischen "Niemcy" (die Stummen), ebenso im Sorbischen, Tschechischen und manch anderen verwandten Sprachen. Im Ungarischen vom Stamm der Nemeter und in den meisten Sprachen das aus dem Lateinischen stammende und vom Römer Julius Cesär erstmalig verwendete "Germanien", was in römischer Zeit vage soviel bedeutete wie "Das Land, in dem die Germanenstämme wohnen". Cesars Germanien endete am Rhein beim Limes...

Das Gebiet der heutigen Bundesrepublik, die so erst seit 1990 besteht, war also schon immer ein Vielstamm- und Vielvölkergemisch und ist es auch heute noch. Auch wenn es manch ein brauner Spinner nicht einsehen will...

Boah, sorry für den langen Post! Aber sobald irgendetwas nach einer Vermischung von Germanen und Nationalstaat riecht, drehen sich bei mir sämtliche Zehennägel hoch! Und wären diese irren Möchtegern-Germanen damals tatsächlich von den Germanen ausgegangen und nicht von einem wahnwitzigen deutschen Nationalstaat, die hätten ihre gewollten Grenzen ganz anders ziehen müssen! Von Moskau bis nach Neufundland, vom Nordpolarmeer bis an den Tiber, oder so... Die Benutzung von Waffen, Krieg und anderen genoziden Mitteln hätte sich von vornherein ausgeschlossen, denn man schießt nicht auf seine Brüder und Schwestern!!! Man tut ihnen Gutes und hilft ihnen, lebt und handelt mit ihnen zusammen und, ganz wichtig, ist verdammt noch mal gastfreundlich!! *gnark* Steht's doch sogar in der Edda...

Liebe Grüße
Thalion
Weiß ich hatte ich erst in Geschichte. Wenn ich von deutsch vor 1900 spreche, meine ich die Gegend die heute deutsch ist.
Quintus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 09:25   #26 (permalink)
Iiks von Aiks
 
Benutzerbild von dödsskrik
 
Registriert seit: 12.02.2007
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Beiträge: 36
Zitat:
Zitat von Esarumas Beitrag anzeigen
Um ma kurz vom Thema abzuweichen (sry)
Wen das Stimmt, kann es was zu bedeuten haben, dass ein Ortsteil in den Niederlanden, ein Waldgebiet in Deutschland, ein Schloss und auf Rügen ein Badehaus nach meinem Nachnamen benannt ist?^^
Kommt ja immer auf den Nachnamen an ^^ Wenn man Schmidt heißt ist die Nachnamensmethode natürlich sowieso fürn A...
dödsskrik ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 10:14   #27 (permalink)
die Rote
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Oberfranken
Alter: 53
Beiträge: 79
Warum ist dir die germanische Abstammung so wichtig?
Wenn du an die Götter glaubst, du ihnen opferst und sie dir treu sind, sehe ich es als völlig unerheblich an, welche Abstammung du hast.

Gruß,
Ylva
Ylva ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 11:20   #28 (permalink)
Sternenfussel
 
Benutzerbild von calluna
 
Registriert seit: 30.04.2009
Ort: Multiversum
Beiträge: 260
Außerdem denke ich, dass einem eigene Inkarnationen in anderen Leben einem näher sind als die Vorfahren der aktuellen Inkarnation von vor 2000 Jahren. Und in anderen Leben könntest Du alles Mögliche gewesen sein, z.B. auch ein Baum, ein Massai oder -igitt- ein Römer. Und mit einiger Sicherheit hatte jede/r auch schon das jeweils andere Geschlecht. Es bestehen also gute Chancen, dass wir alles, was wir als "das Andere" betrachten, auch schon selbst gewesen sind oder sein werden. Genetische Fragen finde ich daher eher irrelevant für die persönliche Entwicklung. Für die Geschichtsforschung insgesamt ist das was anderes, aber dazu braucht man dann eben - wie hier ja auch schon geschrieben wurde - historisches Vergleichsmaterial.
calluna ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 12:16   #29 (permalink)
oder der Schwede?
 
Benutzerbild von paulderfinne
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Osternohe
Alter: 55
Beiträge: 370
Geh' doch mal nach Finnland, weit hinein in's Seenland. Du wirst dort eine Menge blonder, blauäugiger Menschen begegnen. Und was sprechen die? Finnsich! nicht einmal eine indoeuropäische Sprache, germanisch schon gleich gar nicht.

Und dann ruderst du mal über den Teich nach Amerika. Dort findest du ganz dunkelhäutige Menschen mit tiefschwarzen Augen. Und was sprechen die? Englisch! Eine germanische Sprache.

Sprachübernahmen, Vermischungen, Verschleppung von Menschen, sowas hat es in allen Zeiten gegeben. Daher ist das Aussehen, eine "Volkszugehörigkeit" völlig belanglos, willkürlicher Unfug!
__________________
Du willst Schwedisch lernen?
www.schwedisch-intenisv.de
paulderfinne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 12:20   #30 (permalink)
die Rote
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Oberfranken
Alter: 53
Beiträge: 79
Zitat:
Zitat von Ylva Beitrag anzeigen
Warum ist dir die germanische Abstammung so wichtig?
Wenn du an die Götter glaubst, du ihnen opferst und sie dir treu sind, sehe ich es als völlig unerheblich an, welche Abstammung du hast.

Gruß,
Ylva
Das sollte natürlich heißen: WEnn du den Göttern vertraust...

Gruß,
Ylva
Ylva ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 13:09   #31 (permalink)
'Tis some visitor
 
Benutzerbild von Israfel
 
Registriert seit: 09.04.2009
Ort: King's Forest
Alter: 27
Beiträge: 162
Zitat:
Zitat von Regenbogen Beitrag anzeigen


Tu das nicht so leichtfertig ab, Israfel

Wenn mensch zum Blutspenden geht,
dann ist in elitären Vampirkreisen
durchaus "xyz"-Blut eine Delikatesse!!!

Quelle: Kinderfernsehen für 5-jährige

Regenbogen

*lach*


Ja, ich schrieb xyz weil es für mich persönlich jedesmal wieder ne schwierige Situation ist, wenn so eine (für mich primitive) Einstellung vorgetragen wird. Und ich das Thema gerne nicht zuu sehr thematisiere. Das birgt nämlich (zumindest in meiner Familie im Bezug auf meine persönliche Einstellung) ein nicht unerhebliches Konfliktpotenzial leider. Und vor allem immerwiederkehrendes Konfliktpotenzial...

es müsste natürlich "serbisches" heißen
Und an Vampire glauben tatsächlich so ziemlich alle meine (noch auf dem Balkan lebenden) Verwandten wirklich...
...ganz ohne Kinderfernsehen.

liebe Grüsse


Zitat:
Zitat von calluna Beitrag anzeigen
Außerdem denke ich, dass einem eigene Inkarnationen in anderen Leben einem näher sind als die Vorfahren der aktuellen Inkarnation von vor 2000 Jahren. Und in anderen Leben könntest Du alles Mögliche gewesen sein, z.B. auch ein Baum, ein Massai oder -igitt- ein Römer. Und mit einiger Sicherheit hatte jede/r auch schon das jeweils andere Geschlecht. Es bestehen also gute Chancen, dass wir alles, was wir als "das Andere" betrachten, auch schon selbst gewesen sind oder sein werden. Genetische Fragen finde ich daher eher irrelevant für die persönliche Entwicklung. Für die Geschichtsforschung insgesamt ist das was anderes, aber dazu braucht man dann eben - wie hier ja auch schon geschrieben wurde - historisches Vergleichsmaterial.
Das kann ich ebenfalls so unterschreiben
__________________
Is all that we see or seem but a dream within a dream? ~Poe
Israfel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 15:09   #32 (permalink)
inderPupilleellipuPredni
 
Benutzerbild von Regenbogen
 
Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 1.113
Blog-Einträge: 27
Oh Israfel - da habe ich ja n Volltreffer gelandet ...
wusste gar nix von der Verwandtschaft Deiner Sippe zu Draculinischen Volkssagen ...

Eigentlich zeugt diese Einstellung ja nur davon
was für treusorgende Gastgeber Deine Verwandtschaft sind
und dass mensch Gästen halt das Beste anbietet ...

Und sie wollen halt gerne diese "hohe" Tradition an ihren "Spross"
Israfel weitervererben ... . DAss der Junge aber auch gar nichts von
solcher Art Gastfreundschaft wissen will ....

Ach ... hier ein Fortbildung der WHO aus dem Jahre 1967 ... spendier sie Deiner Sippe doch mal zum nächsten Samhain! Aber ACHTUNG!!! Der ist für 9-jährige (weiss ned, ob Du das verantworten kannst, ihnen das zuzumuten)

http://www.youtube.com/watch?v=_D1je...eature=related

und nun wieder on Topic!

Regenbogen
__________________
"Grün – warmes und gutes Licht. Magenta – aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste [Farbe]. (Erde. (Gelb) Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit Liebe. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!" - Frida Kahlo


Geändert von Regenbogen (18.06.2009 um 16:03 Uhr)
Regenbogen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 17:34   #33 (permalink)
Wanderer
 
Benutzerbild von Jaltix
 
Registriert seit: 24.05.2008
Alter: 16
Beiträge: 200
Blog-Einträge: 3
Zitat:
Zitat von dödsskrik Beitrag anzeigen
Kommt ja immer auf den Nachnamen an ^^ Wenn man Schmidt heißt ist die Nachnamensmethode natürlich sowieso fürn A...
Verdammt, jetzt wurde mein Post im Browser gelöscht. Dann schreibe ich es halt wieder... -.-
Schmidt/Schmitt/Schmied kann schon auf eine Region hindeuten, da es je nach Region andere Hauptschreibweisen gibt.
Man sollte sich sowieso nicht nur auf den eigenen Nachnamen beschränken, sondern z.B. auch nach dem Geburtsnamen der Mutter suchen (lässt sich auf die Großmütter ausdehnen, und so weiter). Denn von der Mutter hat man genauso viele Ahnen wie vom Vater und je mehr man so sucht, desto eher findet man die richtige "Hauptregion". Der Name des Vaters könnte ja von einem Ahnen stammen, der irgendwann mal in die Region gezogen ist, aus der der größte Teil der Vorfahren stammen.
__________________
I would rather fly with eagles, to the snow hills
I would rather run with wolves, between the trees
I would rather be with trees, than in the middle of noisy streets

Korpiklaani - With Trees
Jaltix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 20:17   #34 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Zitat von calluna Beitrag anzeigen
Außerdem denke ich, dass einem eigene Inkarnationen in anderen Leben einem näher sind als die Vorfahren der aktuellen Inkarnation von vor 2000 Jahren. Und in anderen Leben könntest Du alles Mögliche gewesen sein, z.B. auch ein Baum, ein Massai oder -igitt- ein Römer. Und mit einiger Sicherheit hatte jede/r auch schon das jeweils andere Geschlecht. Es bestehen also gute Chancen, dass wir alles, was wir als "das Andere" betrachten, auch schon selbst gewesen sind oder sein werden. Genetische Fragen finde ich daher eher irrelevant für die persönliche Entwicklung. Für die Geschichtsforschung insgesamt ist das was anderes, aber dazu braucht man dann eben - wie hier ja auch schon geschrieben wurde - historisches Vergleichsmaterial.
Was vorraussetzt, dass man eine Wiedergeburt in dem Sinne glaubt.
Quintus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2009, 20:35   #35 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
Benutzerbild von Hilda
 
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Beiträge: 1.116
Zitat:
Zitat von Quintus Beitrag anzeigen
Was vorraussetzt, dass man eine Wiedergeburt in dem Sinne glaubt.
Das stimmt, das tut nämlich längst nicht Jeder. Ich z.B.
__________________
Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
De gustibus non est disputandum
Hilda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2009, 09:17   #36 (permalink)
Nebelkrähe
 
Benutzerbild von wetterleuchten
 
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Zitat:
Zitat von paulderfinne Beitrag anzeigen
Und dann ruderst du mal über den Teich nach Amerika. Dort findest du ganz dunkelhäutige Menschen mit tiefschwarzen Augen. Und was sprechen die? Englisch! Eine germanische Sprache.
Oder preiswerter: im Südwesten gibt's jede Menge dunkelhäutige, anatolisch aussehende, aber perfekt schwäbisch sprechende Mitglieder der Daimlerfamilie.

Dank der Akribie meiner Oma ist mir der "Ahnenpass" meiner Mutter erhalten geblieben. Und weil meine Oma ein praktischer Mensch war und sie das Büchlein eh zur Hand hatte, sind die Todesdaten einzelner Familienmitglieder teilweise bis in die frühen 70er nachgetragen. Eine Fundgrube an Namen, Berufen, Orten bis ins 18. Jahrhundert.
Wobei solche Dokumente auch mit Vorsicht zu genießen sind. Wenn die UrUrgroßmutter was mit dem vorbeiziehenden Kesselflicker hatte, wird die Sippe das dabei evtl. enstandene Kind zwar als ihres großgezogen aber das nicht an die große Glocke gehängt haben. Schon gar nicht im "Ariernachweis". ^^

In die Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg muss ich erst gar nicht schauen, weil das heutige Nordbaden nach diesem praktisch verbrannte Erde war. Da hatte kaum jemand überlebt. Die größte Teil der heutigen Bevölkerung sind also Nachfahren von Zuwanderern vor 300nochwas Jahren. Dererlei Migrationen und Neubesiedelungen kommen und kamen an den Schnittstellen Europas ständig vor. Und im Grunde ist ganz Mitteleuropa ein einziges Netz von Schnittstellen. Schon immer wohl. Nachgewiesenermaßen seit mindestens der Römerzeit.

So gesehen halte ich mich da getrost an die Vorfahren, die ich noch persönlich oder in Erzählungen kennen lernen durfte.
__________________
insprinc schublandun.
wetterleuchten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2009, 11:01   #37 (permalink)
die Rote
 
Registriert seit: 21.01.2007
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Alter: 53
Beiträge: 79
@Hilda: me too!
Ich war ganz bestimmt kein Baum, auch wenn ich Bäume liebe.

Gruß,
Ylva
Ylva ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2009, 14:55   #38 (permalink)
Fischkopp
 
Benutzerbild von Ragnar
 
Registriert seit: 02.02.2007
Ort: Lübeck/Zarpen
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Beiträge: 19
Zitat:
Zitat von Quintus Beitrag anzeigen
Ich habe blaue Augen und blaue Haare.
Vielleicht hast du Schlumpf-Blut in deinen Adern.


Ansonsten ist meine Information (aus der gestrigen Völkerwanderungszeit-Vorlesung), dass es bei den ganzen DNA-Test keinerlei wissenschaftlich-seriöse Ergebnisse gibt.
__________________
Raised by the storm,
a northern light starts shining.
Ragnar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2009, 15:40   #39 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 15.06.2009
Alter: 15
Beiträge: 58
Zitat:
Zitat von Hilda Beitrag anzeigen
Das stimmt, das tut nämlich längst nicht Jeder. Ich z.B.
dito

Mir gefiele auch der Gedanke nicht noch einmal zu leben. Und dann noch ohne Freunde, Familie, Bekannte etc.
Ich will lieber zu einem Jenseits wie jetzt Hels Reich oder Walhalla
Quintus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2009, 15:50   #40 (permalink)
Mimes Padawan
 
Benutzerbild von Suzukuvlad
 
Registriert seit: 21.03.2008
Ort: Abensberg
Alter: 17
Beiträge: 204
naja im jenseits "aufzuwachen" is ja indirekt sowas wie "erneut leben" oder?^^

es sei denn man wandelt wie ein zombie umher und hat keine eigenen gedanken mehr
__________________
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wer der kühnste Kämpe ist:
Kühn ist mancher,
der die Klinge noch nie
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