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Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw.

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Alt 08.04.2009, 14:22   #81 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
Benutzerbild von Hilda
 
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Zitat:
In erster Linie störe ich mich aber an der Art, wie das Streiten hier geschieht. Platte Vorurteile und abwertendes Vokabular. Haben Worte wie "pupertierend" oder "Bettnässen" wirklich in so einem Thread etwas verloren, wenn man den Glauben anderer Heiden skizzieren möchte?
Naja, er meinte ja nicht "Heiden" sondern Pagan Metaller, was keineswegs gleichzusetzen ist, ich bin immerhin seit über zehn Jahren in dieser Szene involviert und weiß wovon ich spreche Ich gehör da ja auch mittlerweile zu den schon etwas Älteren, im Altersdurchschnitt.
Sich nen Hammer undhängen, Met aus Hörnern saufen und dabei Odin brüllen macht einen ja nicht zum Asatruar, oder? Es gibt tatsächlich aber einige, die sich als heidnisch bezeichnen, aber meinen das reiche dann tatsächlich aus und sauen alles zu und so, man muss sich nur ma den "Campingplatz" (lol) nachm Ragnarök angucken... Sehr naturverbundene Angelegenheit, sogar so sehr, das es nun wieder einen Preisaufschlag gab, wegen zuviel Müll... Und ich bin bei uns die olle Spießertante die immer meckert, wenn wer von meinen Leuten was hinschmeißt
Oder wie die Halle getoooobt hat, als der Sänger einer sehr guten Band das Publikum aufrief weniger Müll zu hinterlassen und ein wenig auf die Umgebung zu achten, immerhin sei dies ein "heidnisches Festival" ... Ich weiß nich wieviel Prozent der Anwesenden geklatscht/beführwortet/gejubelt haben - 5% ?
Die meisten die ich kenne, interessieren sich allenfalls für die nord. Mythologie, vom gelebten Glauben wird doch meist abgesehen oder hin und wieder wirds belächelt.
Es gibt ja auch den Verdacht Pagan/Viking/Folk Metal und Asatru gehören zusammen... das is absoluter Quatsch. Ich mein das war im alten Forum, wo eine ältere Userin fragte ob man als Asatruar Pagan Metal hören MÜSSE, ihr käm das so vor.. das war ein Schlüsselerlebnis für mich.. ^^ PM und Asatru sind zwei verschiedene Paar Schuhe, die miteinander harmonieren KÖNNEN.
Und ein anderer User schrieb damals irgendwie: Heidentum kann ohne Pagan Metal, aber Pagan Metal nicht ohne Heidentum, oder so.
Und der von Silvanus beschriebene Typ ist so in etwa leider ein sehr häufig immer wieder erfülltes lebendig gewordenes Vorurteil... Aber natürlich sind nicht alle so. *Kamm wegleg um nicht alle drüber zu scheren* ^^

Jetzt wollt ich das eigentlich nur ganz kurz kommentieren und hab gleich wieder nen Roman geschrieben, der eigentlich voll am Thema vorbei geht.. Wobei...
... was ich mich noch frage ist: Was genau ist denn an Walhalla so toll? Ich mein, was ist am sich die Köppe einschlagen, Krieg, Kampf, an ach so heroischen Schlachten, blabla gut?? Ich versteh die Faszination dafür garnicht. Liegt wahrscheinlich auch an daran dass ich die friedlichen und schönen Seiten des Lebens schätze und im Grunde ein lebensfroher Mensch bin, der Gewalt und Krieg verachtet... *schulterzuck* (Deswegen würd ich mir mehr Bands wünschen die ma schönere Thematiken aufgreifen, als immer nur das selbe, um es mit Ullrs nicht ganz wortwörtlichen Worten zu sagen: Ehre, Krieg, t(r)öten für Wotan.. ^^). Vielleicht würde es auch so weniger Walhallasympatisanten geben?! ..

In diesem Sinne: Frieden, Freude, einen wunderschöenen Frühlingstach mit Sonnenschein euch Allen! =) (Auch wenn Manche den frostbitten Winter of trveness vorziehen ;p)
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Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
De gustibus non est disputandum

Geändert von Hilda (08.04.2009 um 14:26 Uhr) Grund: möp
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Alt 08.04.2009, 14:56   #82 (permalink)
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Freunde der Sonne

Viele Gute Beiträge und interessante Gedanken. Das von vielen so bissig angestrebte Valhalla-Mekka kann ich trotzdem nicht nachvollziehen. Haltet Ihr Euch denn nicht mehrere Wege offen? Vielfalt vor Einfalt, oder so.

@red-light-in-my-eye
Alter Herdkumpan ich habe auch nicht behauptet das es für Heiden oder besser Asatruar kein "hinterher" geben könnte. Und schon gar nicht das die Zukunft gänzlich unwichtig wäre. Allerdings für die Welt und für ein ehrenhaftes Leben und nicht für meine Wunschvorstellungen wo ich denn bitteschön nach dem Sterben hin will/soll/gewollt werde. Es ist schon enorm bedeutend das hier und jetzt aktiv zu gestalten. Ich für meinen Teil tue das aber nicht im Hinblick auf mein persönliches "vergehen" in dieser Welt.

@All
Ich schließe mich Sarevok an und verabschiede mich hier. Nichts für ungut aber wir fangen mMn an uns mit den Argumenten im Kreis zu drehen. Gebetsmühlen mag ich für mich persönlich nicht....

Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag und ein ebenso sonniges Gemüt.

Svear
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Die Realität liegt irgendwo zwischen Fakten und Wahrheit - umzingelt von der Persönlichkeit des Betrachters. ©SVEAR

Asentreu und Spaß daboi! Asatru Stammtisch in Pforzheim - Ziuewa.Wordpress.com. Jeden 1sten Do im Monat.
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Alt 08.04.2009, 15:27   #83 (permalink)
die Rote
 
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@Sarevok: Die Walküren wählen den Helden auf der Walstatt aus. Da kann er zehnmal glauben, daß er ein Recht auf Walhall hätte, wenn sie ihn links liegen lassen.

@red-light-in-my-eye: Das ehrenvolles Leben jedes einzelnen dient doch in erster Linie dazu die Ehre der Sippe zu stärken und nicht um den Einzelnen auf seinem Treppchen eins höher hüpfen zu lassen.

Das hat mich sehr nachdenklich gemacht:
Dawkins schreibt sinngemäß in seinem Buch "Der Gotteswahn", daß die Menschen durch das Christentum und das Streben jedes einzelnen an die Seite Gottes zu gelangen, aus ihren Sippenverbbänden gelöst wurden, und so die Sippen, Sippenverbände und Völker in ihrem Zusammenhalt geschwächt wurden.

Gruß,
Ylva

Geändert von Ylva (08.04.2009 um 15:47 Uhr)
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Alt 08.04.2009, 19:06   #84 (permalink)
Waldmeister
 
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@ Hilda

*unterschreib*, ich war ja auch letztes Jahr (unter anderem) dort, und deshalb

@ redlight

kann schon sein, dass du etwas dünnhäutig reagierst, ja. aber du musst dir den schuh ja nicht anziehen und ich trag ihn dir gewiss nicht hinterher.
insofern nehme ich auch hildas kamm und striegle lieber meine locken, als alle drüber zu scheren.

@ ylva

"the valhalla delusion" ... netter ansatz.


und ich glaub, diese "delusion" ist wieder so ein ding, was mich sehr unangenehm die christliche brille von snorri spüren lässt, so à la "belohnungssystem im himmel/asgard".
man sollte nämlich nicht vergessen, dass wodan ursprünglich zauberer und totengott ist. mit karl v. amira (umstritten, ich weiß) könnte man sagen, die ersten, die mit absoluter sicherheit nach ihrem ableben zu ihm (in die wilde jagd) kamen, waren die geopferten verbrecher in den mooren und nicht irgendwelche blonden superhelden-strahlemänner.

Und damit ist für mich jetzt auch Schluss mit dem pöhsen W.-Wort.
Ich schau dann in Bälde wieder rein und sammel die Leichenteile auf..

Silvanus ab.
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Alt 08.04.2009, 20:19   #85 (permalink)
Mimes Padawan
 
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nun ja.... ich für mein Teil würd schon gern an nem netten Ort nach meinem Ableben sein
immerhin hat man ja keine Ahnung für wie lange man "Tot" ist (wenns den Zustand überhaupt gibt )

Wallhall is jetz auch ned so mein Ding
(da bin ich mehr ein Fan von Breidablik)
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Ungewiß ist,
kommen alle zusammen,
wer der kühnste Kämpe ist:
Kühn ist mancher,
der die Klinge noch nie
gerötet in Reckenblut


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Alt 09.04.2009, 18:03   #86 (permalink)
die Rote
 
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Zitat:
Zitat von Ylva Beitrag anzeigen
Das ehrenvolles Leben jedes einzelnen dient doch in erster Linie dazu die Ehre der Sippe zu stärken und nicht um den Einzelnen auf seinem Treppchen eins höher hüpfen zu lassen.
Darüber habe ich jetzt noch etwas nachgedacht, und möchte den Gedanken vertiefen.

Der Walhalmythos soll ja aus der Wikingerzeit stammen.

Warum aber, sind die von Tacitus und anderen beschriebenen Germanen so fruchtlos in den Tod gegangen?
Meine persönliche Erklärung:
Jeder tapfere Krieger hat die Ehre der Sippe, des Sippenverbandes und seiner Stammesgemeinschaft vermehrt.
Wer würde heute noch über Kimbern und Teutonen sprechen, wenn sie nicht so tapfer und fruchtlos gekämpft hätten, und im Angesicht der Niederlage lieber den Tod gewählt haben, als in die Sklaverei zu gehen? Diese Menschen haben das Heil ihrer Sippen und Stammesgemeinschaften so gestärkt, daß sie bis heute im Gedächtnis der Menschheit geblieben sind!
Warum also den Blick ins Jenseits werfen, wenn große Taten doch im Gedächtnis in den Nachfahren nie vergessen werden?

Gruß,
Ylva
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Alt 11.04.2009, 12:37   #87 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von swanhildja
 
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Zitat:
Zitat von Ylva Beitrag anzeigen
Der Walhalmythos soll ja aus der Wikingerzeit stammen.
Das ist auch meine Information. Er ist also sehr spät entstanden und zudem war er nicht überall geläufig. Ist also kein Allgemeinmythos.

Zitat:
Warum aber, sind die von Tacitus und anderen beschriebenen Germanen so fruchtlos in den Tod gegangen?
Meine persönliche Erklärung:
Jeder tapfere Krieger hat die Ehre der Sippe, des Sippenverbandes und seiner Stammesgemeinschaft vermehrt.
Wer würde heute noch über Kimbern und Teutonen sprechen, wenn sie nicht so tapfer und fruchtlos gekämpft hätten, und im Angesicht der Niederlage lieber den Tod gewählt haben, als in die Sklaverei zu gehen? Diese Menschen haben das Heil ihrer Sippen und Stammesgemeinschaften so gestärkt, daß sie bis heute im Gedächtnis der Menschheit geblieben sind!
Warum also den Blick ins Jenseits werfen, wenn große Taten doch im Gedächtnis in den Nachfahren nie vergessen werden?
Den Ansatz finde ich wirklich spitze. Die Sippe und deren Heil war ja sehr wichtig.

Grüße swanie
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Heiden für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsvielfalt

Stolzes Mitglied und offizielle Ansprechpartnerin des VfGH für Baden-Würtemberg http://www.vfgh.de
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Alt 11.04.2009, 14:58   #88 (permalink)
die Rote
 
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Beiträge: 79
Zitat:
Zitat von Ylva Beitrag anzeigen
....fruchtlos in den Tod gegangen?
Entschuldigt bitte meine Rechtschreibung!
Das sollte natürlich furchtlos und nicht fruchtlos heißen!

Und der letzte Satz war auch Murcks.
Beser ist er wohl so:
Warum also den Blick ins Jenseits werfen, wenn große Taten doch für Jahrhunderte, bzw. Jahrtausende im Gedächtnis der Nachfahren haften bleiben?

Die Kimbern wurden 102 vor unserer Zeitrechnung, die Teutonen 101 vor unserer Zeitrechnung besiegt !

Gruß,
Ylva

Geändert von Ylva (11.04.2009 um 16:05 Uhr)
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Alt 13.04.2009, 12:04   #89 (permalink)
Einzelkämpfer
 
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Beiträge: 10
Unterhaltsamer Diskussionsstrang, ich ziehe für mich mal Bilanz:

Es gibt wohl keinen festgeschriebenen Weg nach Walhalla, also kann ich mein Buchprojekt "Walhalla in 60 Tagen - So stehen sie bald an Wotans Seite" in die Tonne kloppen, verdammt.
Bin zur Zeit auch zu sehr mit meinem Aufenthalt in Midgard beschäftigt. Was danach kommt, sehe ich dann. Wäre schon zufrieden, wenn ich auf dem Totenbett sagen könnte:" Du hast vieles falsch gemacht, aber nie aufgegeben."
Reicht mir vollkommen.

Natürlich ist die Diskussion über Walhalla sehr interessant, aber ich habe den Eindruck, dass man da sehr im Trüben fischt. In diesem Sinne: Wartets ab!

Und Paganmetaller sind größtenteils wirklich seltsame Gestalten. 130Kg unförmiger Fleischmasse mit der typischen Kellerblässe, die besoffen Walhalla oder Tod fordern, sind sicherlich nicht sehr ernst zu nehmen. Da hat sicher der ein oder andere ähnliche Erfahrungen machen dürfen. Die könnten aber ebenfalls ihren Golf2 aufmotzen und auf Tuningtreffen rumprollen. Es gibt halt immer Menschen, die lieber an der Oberfläche treiben. Ich tauche lieber ab und bleib den meisten Konzerten fern, aber ab und zu trifft man ja auch wirklich interessante Menschen.

Wünsche noch einen sonnigen(oder trve frostbitten) Montag!

Göttersegen

Ariovist
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Alt 19.04.2009, 22:41   #90 (permalink)
Querdenkender Einzelgänge
 
Benutzerbild von Trascher
 
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Daumen hoch

Abend

(endlich mal wieder was schön langes lesen können, danke schon mal an alle )

Ich sehe das auch wie viele von euch, dass Leben nach dem Tod ist aber auch nen verdammt ausführliches Thema. Ist auch einer der Gründe, warum Monoheithmische (?Rechtschreibung?) Religionen nix für mich wären, nur Himmel oder Hölle, wie eintönig, ich mags schön bunt.

Wieso also immer nur nach Walhalla gehen wollen, stelle mir persönlich auch ne Menge anderer Szenen vor, Hel z.B. als nen Ort mit schön viel Ruhe, sagt mir auch zu
Und wohin wir gehen kann sowieso keiner sagen, also warum so dermaßen den Kopf darüber zerbrechen. Ich persönlich bin gerne unter den Lebenden. Und wenns dann mal soweit ist, wird schon das passende Örtchen geben für mich.
(um mein wissenschaftliches Stimmchen zu beruhigen) Vielleicht gibts son Kram wie Seele auch net, unser Gehirn setzt einfach aus, und danke, das wars dann. Ist ja nicht bewiesen, das es sowas wie Seele gibt (aber auch nicht das sie nicht existiert)

Zitat:
Es gibt wohl keinen festgeschriebenen Weg nach Walhalla, also kann ich mein Buchprojekt "Walhalla in 60 Tagen - So stehen sie bald an Wotans Seite" in die Tonne kloppen, verdammt.
*lachend vom Stuhl fall* Richtig, so siehts nämlich aus.
Naja ein Tipp wäre da, in seinem Leben immer das beste zu geben und ev. was großes Vollbringen (und wenns nur eine Rettung der Nachbarskatze vom Baum ist ). Wieso denn immer nur kriegerische Erfolge, es verlangt genauso viel Mut, in der Feuerwehr zu sein und z.B. in nem brennenden Gebäude jemanden zu retten, oder sogar schon, in der heutigen Gesellschaft nicht unter die Ja-Sager zu geraten, sondern auch mal Missstände zu kritisieren.
oder nicht immer den leichten Weg zu gehen, nicht aufzugeben, für seine Ideen einzustehen usw usf.

Wenn ich nach dem Tod nen "Wunschlos" kriegen sollte, würde ich nochmal das Leben wählen

[Mist, wieder nen Roman]

Joar dann mal
Grüße und mögen euch die Götter segnen
Trascher
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Der Weg ist das Ziel! - Doch das Ziel zeigt den Weg.

"Ich weiß, dass ich nicht weiß" Sokrates

Unser Leben für ihre Sicherheit ~ Feuerwehr
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Alt 20.04.2009, 02:06   #91 (permalink)
ein Suchender
 
Benutzerbild von der Nachtfalke
 
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Zitat:
Zitat von Trascher Beitrag anzeigen
Abend


Naja ein Tipp wäre da, in seinem Leben immer das beste zu geben und ev. was großes Vollbringen (und wenns nur eine Rettung der Nachbarskatze vom Baum ist ). Wieso denn immer nur kriegerische Erfolge, es verlangt genauso viel Mut, in der Feuerwehr zu sein und z.B. in nem brennenden Gebäude jemanden zu retten, oder sogar schon, in der heutigen Gesellschaft nicht unter die Ja-Sager zu geraten, sondern auch mal Missstände zu kritisieren.
oder nicht immer den leichten Weg zu gehen, nicht aufzugeben, für seine Ideen einzustehen usw usf.

Wenn ich nach dem Tod nen "Wunschlos" kriegen sollte, würde ich nochmal das Leben wählen

[Mist, wieder nen Roman]


Grüße und mögen euch die Götter segnen
Trascher
Das ist ne tolle Auffassung.
Das mit Krieger habe ich mir lange durch den Kopf gehen lassen, schreibe erst jetzt mal drüber.
Worte sind ein mächtiges Schwert!
Also, bin ich dann ein Krieger, wenn ich ein Wort verkünde?
Und ich finde es toll, Wunschlos: ich wähle das Leben.
Tot werden wir noch lange genug sein, gell?
Und wir können hier ja auch was bewegen, verändern.
__________________
reichen wir einander die Hände!
Und geniessen die Schöpfung.
der Nachtfalke ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2009, 12:13   #92 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
Benutzerbild von Hilda
 
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mMn ist man dann kein Krieger im Sinne Walhalls, da geht es nicht um "symbolische Krieger" sondern um Jene die mit realen Waffen im Zweikampf wärend einer schlacht andere Menschen töteten - oder eben getötet wurden ... Aber das hatten wa auch schon hunderttausend mal
__________________
Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
De gustibus non est disputandum
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Alt 20.04.2009, 12:33   #93 (permalink)
Nebelkrähe
 
Benutzerbild von wetterleuchten
 
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Zitat:
Zitat von Hilda
da geht es nicht um "symbolische Krieger" sondern um Jene die mit realen Waffen im Zweikampf wärend einer schlacht andere Menschen töteten - oder eben getötet wurden ...
Jupp, finde ich auch, dass das Leben, Schicksal oder (selbstgewählte) Aufgaben meistern noch lange kein "Kriegertum" ausmacht. Der Feuerwehrmann, die alleinerziehende Mutter, ein Notarzt oder ein Betriebsrat mögen ehrenhaft und über die Maßen tapfer, kämpferisch und durchsetzungswillig sein, wenn's drauf ankommt. Aber das gehört für mich eher zum allgemeinen "Schicksal meistern" oder auch meinetwegen "Heil wahren, mehren", als in ein wirklich kriegerisches Leben.

Krieger/Soldat oder auch Schlachter, Gärtner, Hausfrau, Kraftfahrer, Atomwissenschaftler, whatever, da habe ich eher mit bestimmten "Energien", Geistern, oder auch "passenden" Göttern zu tun, die mir helfen können, das zu meistern. Im Leben. Vielleicht auch im Sterben.
Im Tod denke ich, sind wir eher gleich. Wir werden Teil des Chaos, des Mahlstroms. Ganz unpersönlich.
__________________
insprinc schublandun.
wetterleuchten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2009, 22:27   #94 (permalink)
Mimes Padawan
 
Benutzerbild von Suzukuvlad
 
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Ort: Abensberg
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Beiträge: 204
wärs ned auch ein bischen komisch wenn Wotan nen Feuerwehrmann als Krieger für die Schlacht der Schlachten auswählt?
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Suzukuvlad ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.04.2009, 23:55   #95 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von red-light-in-my-eye
 
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Hallo Sarevok!

Du schreibst:
Mein Problem liegt in dem Zusammenschustern einer Religion, nur um sich selbst als etwas Besonderes vorzukommen. Der Soldat oder Krieger hat ein Anrecht auf Walhall, er hat schließlich dafür gekämpft und ist sogar dafür gestorben. Was hat der Sozialarbeiter dafür getan?
Wie auch immer, diese Walhall-Diskussion nervt mich ungemein. Bin raus...

Daß es Dich nervt ist eine Sache und auch okay. Daß Du raus bist finde ich schade. Denn zum einen diskutiere ich gerne mit Menschen anderer Meinung. Und zum anderen lege ich Dir das als Intoleranz aus. Toleranz kommt von tolerare, was so viel wie aushalten, ertragen, erdulden bedeutet. Und dazu bist Du offensichtlich nicht willens. Umso mehr, als Du offensichtlich meinst, über anderer Leuten Glauben schlecht reden zu können und dann Anstoß nimmst, wenn jemand die angegriffene Sicht verteidigt.

Auch inhaltlich finde ich Dein Posting nicht zutreffend. Es ist ja nicht so, als gäbe es für den Sozialarbeiter überhaupt keine oder nur negative Perspektiven. Im Gegenteil: Auch der Sozialarbeiter wird von den Göttern angenommen und geschätzt. Auch der kann von Göttern erwählt werden. Und wenn dem Sozialarbeiter die Sehnsucht nach Walhalla überkommt, dann kann er ja sein Leben ändern. Das steht ihm frei. Tut er es nicht, muß ich knallhart sagen: Wenn der absolute Pazifist unbedingt in den Kriegerhimmel will, dann macht er was falsch - und nicht die Krieger oder Odin.

Was schlägst Du denn vor? Kommunistischer Einheitsbrei in Jenseitsfragen, damit auch niemand belohnt wird und jeder exakt das Gleiche erfährt?



Hallo Hilda!

Du schreibst:
Naja, er meinte ja nicht "Heiden" sondern Pagan Metaller, was keineswegs gleichzusetzen ist, ich bin immerhin seit über zehn Jahren in dieser Szene involviert und weiß wovon ich spreche Ich gehör da ja auch mittlerweile zu den schon etwas Älteren, im Altersdurchschnitt.
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Sicher ist nicht alles Gold was glänzt und gewiß ist DAS auch nicht meine Vorstellung von germanischem Glauben. Aber wir sind eine lebendige Religion. Und ich weiß nicht, wieso man sich der Walhalla-Thematik nur im superwürdigem Ernste, nicht aber im Spaße nähern dürfen solle.

Schau Dir das Christentum an: Ich bin mir sicher, daß die ersten Christen den Zustand des heutigen Christentums als Sieg des Antichristen verstehen würden. Und dennoch sind's auch heute Christen. Man kann auch als religiöser Mensch mit der Zeit gehen und wenn jemand über Musik, Rollenspiel oder Honigwein zum germanischen Glauben findet - wer bin ich, ihm das abzusprechen? Es wäre schade, wenn sie auf der Stufe des Trinkens und Gröhlens stehen bleiben. Aber auch ich bin nicht als Religionsgenie vom Himmel gefallen. Auch ich hab als "kleiner Heide" angefangen, der lediglich einen Tritt von Odin mit auf den Weg bekam. Und auch jetzt bin ich noch nicht der BigBoss oder so. Gibt es nicht viele Wege? Und sollten wir nicht andere Wege prinzipiell, so lange sie nicht eklatant menschenverachtend sind, akzeptieren?



Hallo Ariovist!

Du schreibst:
Es gibt wohl keinen festgeschriebenen Weg nach Walhalla, also kann ich mein Buchprojekt "Walhalla in 60 Tagen - So stehen sie bald an Wotans Seite" in die Tonne kloppen, verdammt.

Gibt schon so ein Buch: "Wotan: The Road to Valhalla" von Kveldulf Hagan Gundarsson.



Hallo Suzukuvlad!

Du schreibst:
wärs ned auch ein bischen komisch wenn Wotan nen Feuerwehrmann als Krieger für die Schlacht der Schlachten auswählt?

Warum nicht? *g* Laut einiger Mythen ist Walhalla aus Holz erbaut - und wo der Krieg ist, da ist Feuer meist nicht weit. Ich persönlich denke, daß Feuerwehrmann eine gute Qualifikation für Walhalla sein kann.

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Alt 28.04.2009, 10:46   #96 (permalink)
Rude Boy Action
 
Benutzerbild von Sarevok
 
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An der Walhalldiskussion beteilige ich mich nicht mehr, weil meine Meinung zu diesem Thema feststeht und ich sie schon oft genug geäußert habe. Ich bin diese endlosen Widerholungen leid.

Ich möchte nur kurz eines erwähnt haben: 1.) Ich rede niemanden den Glauben aus. Wenn ich für einen Glauben keine Sympathie empfinde, ist das jedoch mein gutes Recht.
2.) Selbstverständlich gibt es auch andere Orte der Götter in der jenseitigen Welt als Walhalla. Habe ich jemals etwas anderes behauptet?
3.) Kommunistischer Einheitsbrei? Wieso? Habe ich das irgendwo geschrieben? Habe ich gesagt, dass ich will, dass alle Gestorbenen nach Hel kommen? Im Gegenteil, ich habe keine Lust, die Ewigkeit mit kriegstreibenden Axtschwingern zu verbringen.
4.) Du bist anscheinend der Meinung, dass ich Sozialarbeiter o.s. nicht wertschätze. Zu deiner Aufklärung: Ich studiere Soziale Arbeit. Das wird später mein Beruf.

Grüße
Sare
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Alt 28.04.2009, 19:02   #97 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Hallo Sarevok!

zu 1) In der Tat. Doch es ist auch mein gutes Recht, einen von Dir als unsympathisch eingestuften Glauben zu verteidigen.

zu 2) Es klang so, als hätte man Deiner Meinung nach sich den Walhallamythos irgendwie zusammengebastelt, damit der Krieger was Besonderes sei während es für den Sozialarbeiter nichts Besonderes gäbe.

zu 3) Das ist ja in Ordnung. Aber wieso bist Du so angenervt von denen, die sich Walhalla durchaus vorstellen können und gerne dabei wären? Das verstehe ich einfach nicht - sorry.

zu 4) Nein. Im Gegenteil: Ich ging davon aus, daß du den Sozialarbeiter mindestens als genau so wertvoll einstufst wie den Krieger. Genau deshalb störst du Dich ja dieses Schwärmen von Walhalla. Denn für Walhalla siehst Du für den Sozialarbeiter keine Perspektive. Oder?

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Alt 28.04.2009, 21:10   #98 (permalink)
Rude Boy Action
 
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Warum ich deswegen so angenervt bin? Na ganz einfach: Krieger sind für mich Söldner, Soldaten u.ä., keine pubertierenden Kids oder Möchtegernhooligans. Ich bezweifle also, dass auch nur 1% von den Leuten, die sich so nach Walhalla sehnen, wirklich dort hinkommen. Der Walhallmythos an sich ist für mich nur uninteressant, nicht mehr, nicht weniger. Und nein, der Sozialarbeiter hat in Walhalla für mich nichts verloren. Aber das schrieb ich doch bestimmt schon ein dutzend Mal.
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Alt 01.05.2009, 23:03   #99 (permalink)
Bragitru
 
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Mal ein interessanter Einschub, über den ich vor einiger Zeit gestolpert bin. Die Idee, dass auch Dichter, Musiker, Politiker und andere Menschen, die etwas großes ("heldenhaftes") geleistet haben, nach Walhalla kommen können, ist nicht gerade neu. In der Oberpfalz steht eine Gedenkhalle diesen Namens für eben solche Persönlichkeiten seit 1842: http://de.wikipedia.org/wiki/Walhalla_(Denkmal)

Ich möchte da irgendwann mal hinfahren und sie mir anschauen.
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"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

„Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle]
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Alt 02.05.2009, 01:26   #100 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Hallo Thalion!

Mach' das! Ist ein total schöner Ort! Auf den riesigen Stufen ist in lauen Sommernächten durchaus was los (Grillen, Gitarrenmusik, Bier trinken, etc.). Und auch die Natur ist wunderschön - im Tal schlängelt sich die Donau entlang, am Horizont die Lichter von Regensburg und ich kenne keinen Ort, an dem es mehr Glühwürmchen hat als da.

red-light-in-my-eye
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Optimismus ist die feste Überzeugung, dass alles auf der Welt wunderbar ist, bevor es sich nicht als Sch***se erwiesen hat.
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asatru, hilfe, tod

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