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| Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw. |
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| | #61 (permalink) |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| @Bernd Wir sind einer Meinung, ich spüre es. Wir machen uns ein Bild von dem, was wir nicht wissen können. Was, wenn wir alle nur noch aus purer Energie bestehen werden? Und Liebe ganz anders definiert wird? Oder kann mir jemand sagen, was mit mir ist, wenn ich tot bin, drei Frauen geehelicht habe, welche ist dann meine Frau. Nö, da läuft sicher etwas ganz Anderes ab. Lassen wir uns doch überraschen. Aber bis dahin weiter so lweben, als wäre unser Glaube der Wahre.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. |
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| | #62 (permalink) |
| Waldmeister Registriert seit: 17.11.2008 Ort: Silva Hercynia Alter: 27
Beiträge: 103
| @ red-light-in-my-eye Ich kann dir versichern, dass ich selbst genügend Metal höre, um a) schwerlich dem Klischeedenken zu verfallen und b) dennoch zu wissen, dass diese Klischees nicht so ganz von ungefähr kommen. Die von mir beschriebene Spezies existiert halt einfach, ob es mir passt oder nicht, und wenn ich das nur von außen betrachten würde, ginge es mir herzlich am A... vorbei. Im Prinzip ist mir auch wurscht, ob die feiern, saufen, hungern, frieren oder bettnässen, aber dieses teutonische Walhalla-Proletentum schickt langsam wirklich. Fühlen "wir" uns auf den Kilt getreten, oder weshalb die forsche Attitüde? Geändert von Silvanus (04.04.2009 um 01:51 Uhr) Grund: Akkusativ den Dativ seinen Tod.. |
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| | #63 (permalink) |
| Waldmeister Registriert seit: 17.11.2008 Ort: Silva Hercynia Alter: 27
Beiträge: 103
| @ Nachtfalke Und wo ich grad am Austeilen bin- "Lasset uns beten", oder wa? Sorry, aber das klingt für mich wie "aber uns freudig die Augen ausstechen, um den Anblick des Vertrauten nie mehr in Frage stellen zu müssen." Das schiebt praktisch jeder Form von (spiritueller) Weiterentwicklung und Selbsterkenntnis den Riegel vor und da hätte dir sicher auch eine Hildegard von Bingen oder ein Francesco d' Assisi wiedersprochen... -Polemik Ende- Vermutlich meinst du's nicht so, aber bisschen präziser würde mich schon interessieren. Gruß, Silvanus |
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| | #64 (permalink) |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| @silvanus ne, das hast Du falsch verstanden. Ich meine damit den Umgang mit Mutter Natur, und auch wenn wir hier Heiden sind, die christliche Nächstenliebe zähle ich auch dazu. Spirituelle Weiterentwicklung sehe ich als sehr wichtig an. Nicht in den Tag hinein leben, sondern weiter forschen.
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| | #65 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Bayreuth Alter: 34
Beiträge: 58
| Hallo Sarevok! Du schreibst: Gar keine. Er starb einen Strohtod, hat also folglich kein Anrecht auf Walhalla. Meinst du, die Hel ist nur für Frauen und Sozialpädagogen da? Ein hartes Leben macht einen vielleicht zu einem Krieger im philosophischen Sinne, das war's dann aber auch. Ich habe nicht behauptet, dass Walhalla nicht existiert. Ich sagte nur, dass mir das vollkommen schnuppe ist. Ja, wenn dies "ganz normal in Midgard" wäre. Aber wir reden ja von Walhalla. Und dort fallen für die Krieger die "lästigen" Erdenpflichten weg. Das heißt, sie haben sehr viel mehr Zeit für Waffenspiel ----> Elite aus Sicht des damaligen Germanen. Daß man als Krieger auch woanders hinkommen kann bestreite ich nicht. Odin ist nicht der Einzige, der ein Anrecht hat, verstorbene Menschen auszubilden. Hallo Silvanus! Du schreibst: Ich kann dir versichern, dass ich selbst genügend Metal höre, um a) schwerlich dem Klischeedenken zu verfallen und b) dennoch zu wissen, dass diese Klischees nicht so ganz von ungefähr kommen. Die von mir beschriebene Spezies existiert halt einfach, ob es mir passt oder nicht, und wenn ich das nur von außen betrachten würde, ginge es mir herzlich am A... vorbei. Im Prinzip ist mir auch wurscht, ob die feiern, saufen, hungern, frieren oder bettnässen, aber dieses teutonische Walhalla-Proletentum schickt langsam wirklich. Fühlen "wir" uns auf den Kilt getreten, oder weshalb die forsche Attitüde? Na, Du solltest mich mal erleben, wenn ich wirklich forsch ran gehe! ;-) Ansonsten finde ich Postings immer ganz interessant, in denen sich der Verfasser gleich im 1. Satz selbst widerspricht. Das hat was. Bist Du zufälliger Weise weiblich? In der Tat fühle ich mich etwas auf den Kilt (sind das nicht die Kelten?) getreten. Ich reibe mir jedenfalls bei Deinen Klischees und dem abfälligen Unterton, mit dem Du anderer Leute Glauben versuchst lächerlich wirken zu lassen, doch etwas irritiert die Augen. Denn zum einen scheint hier eine relativ plumpe und relativ vorurteilslastige Hetze gegen Walhalla-"Fans" zu existieren, die ich Heiden eigentlich so nicht zugetraut hätte. Das ist doch eher der monotheistische Stil, wo jeder andere irgendwie dummdämlich ist, der anders an die Sache herangeht. Zum anderen habe ich nicht den Eindruck, als wäre jedes Klischee hier ein inhaltlicher Volltreffer. Okay, Metallmusik und Asenglauben korreliert, keine Frage. Aber "Plumpheit und Asatru" oder "dick-sein und Metal hören" halte ich doch schon für arge Thesen. red-light-in-my-eye
__________________ Optimismus ist die feste Überzeugung, dass alles auf der Welt wunderbar ist, bevor es sich nicht als Sch***se erwiesen hat. |
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| | #66 (permalink) |
| Nebelkrähe Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Myrkwid Alter: 47
Beiträge: 1.413
| Hey Leutz, wir sind Heiden. Wir tolerieren alles. Und als Deko können wir dann ja noch nen Hauch christlicher Nächstenliebe drüberstäuben, weil Feenstaub ist out. Mich nervt das teutonentrve Heldengetue auch. Wobei pubertierendes Verhalten den Pubertierenden ja gegönnt sein mag. Alles schön und toll, wenn man die Kehrseite des heldischen Verreckens doch bitte auch sehen möge. Zu unromantisch? Okee, dann halt nicht. Als Weibin hab ich da eh keine Ahnung von edlem Kriegertum *harR* ![]() Hier geht's um Tod und Asatru, nicht schwerpunktmäßig um den Ort, dessen Name ich nicht mehr nennen will. Drängelt sich trotzdem immer mit schöner Regelmäßigkeit dazwischen und schon kloppen sich alle. Hat ja auch der Kriegsgott persönlich ein Händchen drauf. Also lasset uns Blut vergießen (verbal-virtuelles). Nur zu.
__________________ insprinc schublandun. |
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| | #67 (permalink) |
| Waldmeister Registriert seit: 17.11.2008 Ort: Silva Hercynia Alter: 27
Beiträge: 103
| @ red light Du verwechselst hier die Form mit dem Inhalt. Wenn's um Religion geht, kann man um ersteres streiten, um letzteres nicht, weil es sich letztendlich unserer Wahrnehmung bzw. verbindlicher Realität entzieht. Ich hab nichts gegen Walhalla (wie auch, ich glaube nicht dran, hat es für mich keine sonderliche Relevanz und um Kaisers Bart streite ich mich eh nicht), nur gegen die Manowar-Sons of Odin-Attitüde, die sich darum entwickelt hat. Manowar sind ja nicht die ersten Germanenglorifizierer, du kannst die Linie auf jeden Fall nahtlos bis Wagner zurückverfolgen und wenn du willst bis Snorri, auch wenn der vermutlich anderes im Sinn hatte. Ich will hier niemanden aufhetzen- ich habe nur meine eigene Meinung und das weiß ich auch. Aber wenn du dir die Subsparte "paganmetalbegeisterte Festival-Camper" anschaust, wirst du feststellen, das den meisten das drumherum relativ egal ist, solange sie irgendwas "cooles" abfeiern können. Ich denke nicht, dass die meisten eingehendere Kenntnisse vom oder überhaupt ernsthaftes Interesse am Heidentum haben. Die meinte ich, und nicht Walhalla an sich oder was es sein könnte. Grüße, Silvanus p.s. Nein, ich bin weder Frau noch Altfeminist(in). Wirkt das so? p. p. s. Der Kilt ist übrigens in etwa so keltisch wie Pagan Metal immer germanisch ist. Das dürfte sogar hinkommen. Geändert von Silvanus (04.04.2009 um 23:34 Uhr) Grund: die Freudschen korrigiert |
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| | #68 (permalink) | |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Zitat:
Wer sich an dem Namen stört, der lasse das christlich einfach weg, denn: gerade hier erlebe ich es ja, dass etwas gelebt wird, dass viele Christen nicht schaffen, einfach friedlich zusammen zu sein. Und wieso ist Feenstaub out? Wär mir neu.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. | |
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| | #69 (permalink) | ||
| Nebelkrähe Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Myrkwid Alter: 47
Beiträge: 1.413
| Zitat:
Zitat:
__________________ insprinc schublandun. | ||
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| | #70 (permalink) |
| VfGH-Mitglied Registriert seit: 04.06.2008 Ort: Südliches Midgard Alter: 39
Beiträge: 148
| Dickes Veto! Sorry Wetterleuchten aber das mußte sein! ![]() @All Freunde ich gewinne mehr und mehr den Eindruck das hier einige Mitheiden doch (immer noch?) sehr christlich durchwebt sind. Bei den Kreuzanbetern ist es auch ganz doll wichtig was man im Leben tut damit man nach dem Sterben dahin kommt wo man sichs wünscht. So klingt das in meinen (durchs Auge mitten in die) Ohren. *sarkasmus an* In Midgard muß man ein Soldat sein (reicht Bundeswehr Grundausbildung? Vielleicht könntet ihr Streiter-für-das-was-nach-dem-Sterben-kommt mal erklären warum es für Euch so ultrawichtig ist was "danach" kommt. Es könnte doch auch sein, daß der Wunsch dort oder dahin zu kommen einfach so nach dem letzten Atemzug geäußert werden kann. Und wenn die Götter gerade Lust und Laune dazu haben wird Euch euer Wunsch sogar erfüllt! ![]() LG Svear
__________________ Die Realität liegt irgendwo zwischen Fakten und Wahrheit - umzingelt von der Persönlichkeit des Betrachters. ©SVEAR Asentreu und Spaß daboi! Asatru Stammtisch in Pforzheim - Ziuewa.Wordpress.com. Jeden 1sten Do im Monat. |
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| | #71 (permalink) |
| Rude Boy Action Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Saarbrücken/Dortmund Alter: 21
Beiträge: 594
| Ist es nicht. Ich bezog mich lediglich darauf, dass man, wenn man sich schon unbedingt auf die Edda beruft, sich nicht einfach nur das rauspicken kann, was einem gut gefällt. Mal davon abgesehen, dass die Edda sowieso überschätzt wird.
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| | #72 (permalink) |
| Nebelkrähe Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Myrkwid Alter: 47
Beiträge: 1.413
| So sei es. In Zukunft werde ich meinen Sarkasmus so kennzeichnen, dass man ihn auch morgens um halb neun beim schnellen Drüberlesen sofort erkennt
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| | #73 (permalink) | |
| VfGH-Mitglied Registriert seit: 04.06.2008 Ort: Südliches Midgard Alter: 39
Beiträge: 148
| Zitat:
__________________ Die Realität liegt irgendwo zwischen Fakten und Wahrheit - umzingelt von der Persönlichkeit des Betrachters. ©SVEAR Asentreu und Spaß daboi! Asatru Stammtisch in Pforzheim - Ziuewa.Wordpress.com. Jeden 1sten Do im Monat. | |
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| | #74 (permalink) |
| Waldmeister Registriert seit: 17.11.2008 Ort: Silva Hercynia Alter: 27
Beiträge: 103
| @ alle Und weil hier einige um die "Toleranz" bibbern- darum geht's doch gar nicht. Ich toleriere ja, aber echauffieren wird man sich wohl noch dürfen. Um es mit Mr Garrison (South Park) zu sagen: "Tolerant, not STUPID, man! If you tolerate it, it doens't mean you have to appreciate it. It can STILL piss you off." |
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| | #75 (permalink) |
| Nebelkrähe Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Myrkwid Alter: 47
Beiträge: 1.413
| @ Svear *klonk* Wobei, wenn wir schon am hellichten (Vor)Mittag hier mit Met hantieren, brauchen wir eh keinen Feenstaub mehr Und für Silvanus noch etwas Echauffierstaub ins Hörnchen?
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| | #77 (permalink) | |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Zitat:
Wäre komisch, wenn nicht. Und eben so Dinge wie Weihnachten beibehältst. Ist das so schlimm? Ich kann mich erinnern, es gab Religionsunterricht, einmal die Woche mindestens, aber über Heidentum wurde dort nie geredet. Höchstens mal in Geschichte, und auch da nur oberflächlich. Und ehrlich gesagt, was ist denn so schlimm gewisse christliche Dinge mitzunehmen? Christen sind ja auch heidnisch geprägt, also, was solls?
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| | #78 (permalink) | |
| FroIng *plingpling* ^^ Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Ossenbrügge Alter: 26
Beiträge: 1.116
| Es ging aber darum, dass "wir" nich leben für den Tod, sondern leben für das Leben
__________________ Zitat:
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| | #79 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Bayreuth Alter: 34
Beiträge: 58
| Hallo Silvanus! Ich denke man kann über beides Streiten: Über Form und Inhalt. Und freilich kann man Einblicke in verschiedene Religionen bekommen, die mehr sind als reine Naturwissenschaft. Diesen Streit hier kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Wenn von einem Abiturjahrgang sich einer bei der Telekom bewirbt, ein anderer zur deutschen Bank möchte und ein Dritter meint, er würde gerne Chemie studieren, dann zoffen die sich doch auch nicht so ob ihrer Zukunftspläne. Laßt doch jeden machen, von Euch muß ja keiner nach Walhalla. In erster Linie störe ich mich aber an der Art, wie das Streiten hier geschieht. Platte Vorurteile und abwertendes Vokabular. Haben Worte wie "pupertierend" oder "Bettnässen" wirklich in so einem Thread etwas verloren, wenn man den Glauben anderer Heiden skizzieren möchte? Aber okay, vielleicht bin ich in den letzten Tagen etwas dünnhäutig ..... Hallo Wetterleuchten! Die Nächstenliebe ist nicht unbedingt eine christliche Erfindung. In Teilen wird sie schon in der jüdischen Torah erwähnt; sie konnte sich dort aber bei dem vorherrschenden Gottesbild nicht wirklich durchsetzen. Und etwa 300 Jahre vor Jesus' Wirken schickte bereits Asoka im Namen des Buddhismus seine Mönche und Missionare in alle Welt mit genau dieser Botschaft - sogar die Tiere mit einschließend. Man weiß, daß sie bis nach Persien kamen und auch bis zu den Griechen. Eine direkte Verbindung zum Judentum ist nicht nachweisbar, doch mich würde es nicht wundern, wenn Jesus bzw. die Schreiber der Jesusgeschichten das von da hätten. Zumal es gravierende Parallelen zwischen Buddha und Jesus gibt. Nur so viel: Buddha hat nicht bei Jesus kopiert. ![]() Hallo Svear! Jein. In einem Punkt absolute Zustimmung: Wir leben um zu leben und nicht um tot zu sein. Das hat Hilda sehr schön und knackig formuliert. Aber im Hier und Jetzt leben bedeutet doch für einen Heiden eben nicht so zu tun, als gäbe es keine Zukunft. Im Gegenteil: Gerade ein heidnischer Glaube setzt doch ein gewisses Verantwortungsgefühl mit voraus und zum Begriff der "Verantwortung" gehört untrennbar der Begriff "Zukunft". Unter diesem Aspekt betrachtet: Wieso sollte ich nicht so leben, daß mein Leben ein gutes "Bewerbungsschreiben" für Odins Walhalla darstellt? Bundeswehr Grundausbildung ist ein bißchen wenig, aber eine Kämpferausbildung scheint in er Tat nicht verkehrt als Basis für Walhalla (unter uns: da gehört noch viel mehr dazu!). Was stört Dich daran? Im Übrigen: Es ist bei uns nicht so wie im Christentum, wo es angeblich danach nur weiß und schwarz gibt. Wer es nicht nach Walhalla schafft oder gar nicht dort hin will, der kann trotzdem von Odin oder einer anderen Gottheit auserkoren werden. Noch nicht einmal alle Krieger "gehören" Odin. Dafür sucht Odin auch gute Schreiber und Redner (Skalden) und weiteres mit Weisheit und Talenten gesegnetes Volk. Hallo Sarevok! Wieso kann man sich nichts rauspicken? Das Gegenteil scheint mir der Fall: Gearde als Heide hat man das Recht, von jedem Glauben zu erkennen was gut ist und davon zu lernen. Zumal die Menschen verschieden sind. Für denen einen ist Vers XY die große Erkenntnis, für einen anderen treffen ganz andere Strophen zu. Ein Dritter wiederum wird eher durch eine Saga oder durch die Skaldendichtung inspiriert. Wo ist da das Problem? red-light-in-my-eye
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| | #80 (permalink) |
| Rude Boy Action Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Saarbrücken/Dortmund Alter: 21
Beiträge: 594
| Mein Problem liegt in dem Zusammenschustern einer Religion, nur um sich selbst als etwas Besonderes vorzukommen. Der Soldat oder Krieger hat ein Anrecht auf Walhall, er hat schließlich dafür gekämpft und ist sogar dafür gestorben. Was hat der Sozialarbeiter dafür getan? Wie auch immer, diese Walhall-Diskussion nervt mich ungemein. Bin raus...
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