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Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw.

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Alt 06.07.2008, 15:45   #21 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Zitat:
Zitat von Nebula Beitrag anzeigen
Ein Hallo von Nebula, wenn ich ein Buch vorschlagen darf ( Götter, Mythen, Jahresfeste von Geza von Nemenyi) Nordisch Germanisch ist zwar nicht meine Richtung, ich habe es mir aber dennoch zugelegt.Es ist sehr aufschlußreich, ein bischen teuer zugegeben, aber es lohnt sich. Gruß Nebula
Sehr aufschlussreich ist es höchstens in der Hinsicht, was die Gezaitischen Vorstellungen des Germanischen Heidentums (TM) anbelangt, das mag sein.
Wobei man grade beim braunen Geza vorsichtig sein sollte, was seine Gesinnung anbelangt, die sich auch sehr versteckt in seinen Büchern findet.


Liebe Banshee, Du solltest Dein Geld wirklich für bessere Bücher ausgeben.


LG
Siat
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Alt 06.07.2008, 16:35   #22 (permalink)
Birkenhangheimelchen
 
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Dass du dich zu den nordischen Namen und Domänen eher hingezogen fühlst ist verständlich. Diese kommen sind bekannter, ausführtlicher, kommen auch mehr in Fernsehen und Bücher vor, sodass man nun mehr aus ihnen herauslesen kann. Und es exestieren natürlich schon unterschiede zwischen den südgermanischen und den nordischen Göttern. Allerdings heisst das noch lange nicht, dass es nicht die selben sind. Die Südgermanen und die Wikinger waren Völker, die geografisch sowie zeitlich an völlig anderen Orten waren. Deshalb waren ihre Prioritäten und damit die Weise, wie sie die Götter sahen einfach anders. Auch wenn Wotan und Odin nun die Gleichen sind.

Auch darfst du nicht vergessen, dass sich auch Götter verändern. Sie sind nicht wie der Christliche Gott unfehlbar und unveränderlich, sondern lernen und entwickeln sich auch weiter. Warscheinlich war Wotan wirklich eher Emotionsgeladen und ein Verehrer der Ekstase, eher er sich der Suche nach Weisheit widmete? Wer weiss, wer weiss...

Und ganz Gut finde ich die Idee von Wetterleuchten. Höre dich in deiner Umgebung nach Sagen um. Das ist immer etwas ganz Besonderes um auf die Spuren der Götter zu kommen.

Mit freundlichen Grüssen
Widfukind, stets wandelbares Birkenhangheimelchen
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Alt 07.07.2008, 12:25   #23 (permalink)
Lady of Glenmore
 
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Erst einmal vielem lieben Dank allen Schreibern hier, ihr habt mir schon sehr weitergeholfen, auch in Bezug auf die Bücher.Ich werde hier bei der Mayerschen mich mal informieren und mir das eine oder andere gleich zulegen..

@thurin:Auch dir lieben Dank, ich werde auf deine Einladung gerne zurückkommen.

@widukind:Aber richtet man sich denn nach Göttern, die eher mal im Fernsehen vorkommen ? Ich weiss auch nicht, was es bei mir ausgelöst hat. Viele verbinden ja immer gleich damit, leider, braunes Gedankengut aber schon vor einiger Zeit merkte ich, dass mir Odin, Thor, Loki und all die anderen einfach mehr im Gedächtnis blieben...wie kann sowas kommen ?
Banshee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2008, 13:46   #24 (permalink)
Nebelkrähe
 
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Hallo Banshee,

naja, im Fernsehen müssen sie nicht kommen, falls du da so unsägliche Trickserien ala "Thor vs. Attila" meinst. Wobei ich im Fersehen auch schon real existierende Personen sah, von denen ich mir plötzlich vorstellte, dass sie bestimmte Götter ganz fest an ihrer Seite haben Das waren mehr so sich spontan aufdrängende Gedankenspiele meinerseits in der Art, wenn der oder die jetzt germanischer Heide wäre, dann könnte dieser Gott oder jene Göttin sein Fulltrui/Schutzpatron sein.

Ich kann nicht für Widukind sprechen, aber auch nach meiner Erfahrung lassen sich Götter eher nicht in ein Museum sperren. Ich hatte da z.B. mal ein beeindruckendes Erlebnis vorletzten Sommer im Luzerner Verkehrmuseum. Praktisch ohne Vorwarnung, eben noch in eine nette Plauderei mit unserem Gastgeber vertieft, stand ich plötzlich vor einer alten Schneefräsen-Lokomotive (oder wie so ein Ding heißt). Ein Koloss aus Tonnen schwarzem und rotem Stahl mit einem gigantischen Schnee- und Eis-wegfräs-und davonschaufel-Teil vorne dran. Oben auf der Lock prangte das Wappen des Kantons Luzern (? Liebe Schweizer, bitte nicht hauen sondern ggf. korrigieren), ein Ochsenkopf. Ich war wie vom Donner gerührt und dachte an selbigen. Ja, ich war mir sicher, Donar stand den Streckenarbeitern bei in ihrem harten Kampf gegen die Eisriesen auf ihrer Bahnstrecke, wenn sie mit dieser Lock rumfuhren.
Vor weiteren Autofahrten bitte ich ihn gerne um Schutz und lade ihn ein, ein Stückchen mitzufahren und bisschen Musik mit mir zu hören (auch wenn er für mein 5-liter-Gefährtchen vielleicht nur ein mildes Lächeln hat).

Langer Rede kurzer Sinn, ich will damit sagen, dass seltsame Sachen passieren, wenn man anfängt, eine persönliche Beziehung zu den Göttern aufzubauen. Manches klingt komisch oder "lächerlich", aber es ist echt.

zum Regionalbezug: ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass es in der Gegend in der ich aufgewachsen bin, Plätze gibt, wo ich einerseits die Geister meiner Ahnen (oder auch ganz allgemein der Vorfahren von diesem Ort) sehr gut wahrnehmen kann und andererseits, auch Götter, die ich mit Sippe, Heimat, Schutz in Verbindung bringe. Da fließt auch einiges ineinander über. Schwer zu beschreiben.

Zu den Sagen, die Widukind erwähnte: in meiner Gegend gibt es auffällig viele, in denen einsamen oder notleidenden Personen obskure Gestalten begegnen, die sich als Teufel herrausstellen, den es zu überlisten gilt. Das kann man jetzt bewerten wie man will . Es ist aber eine sehr interessante Sache, wenn man die Gegend zu einer Sage kennt und Plätze, die man von öden Schulausflügen und lustigen Familiensonntagen kennt, plötzlich einen *doppelten Boden* bekommen.

Das waren mal ein paar meiner "spirituellen Mosaiksteinchen". Ich denke, mit den Göttern ist's wie mit anderen Beziehungen auch. Sie brauchen Zeit, Geduld, gegenseitiges Kennenlernen und kleine Geschenke, dann wyrd das schon
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Geändert von wetterleuchten (07.07.2008 um 13:58 Uhr)
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Alt 07.07.2008, 17:28   #25 (permalink)
Nebelkrähe
 
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*Chaotenalarm*

Zitat:
Zitat von wetterleuchten Beitrag anzeigen
aber auch nach meiner Erfahrung lassen sich Götter eher nicht in ein Museum sperren.
Dieser Satz bezog sich natürlich nicht auf's Verkehrsmuseum, sondern auf Widukinds Aussage, dass Götter sich verändern.
Dass sie (auf unserer Ebene jedenfalls) genauso mit der Zeit gehen wie wir. Wurzeln sind wichtig, aber allzu rückwärts gewandt halte ich für an der Realität vorbei. So war das gemeint.
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Alt 09.07.2008, 15:47   #26 (permalink)
Birkenhangheimelchen
 
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Zitat:
Zitat von wetterleuchten Beitrag anzeigen
Ich hatte da z.B. mal ein beeindruckendes Erlebnis vorletzten Sommer im Luzerner Verkehrmuseum. Praktisch ohne Vorwarnung, eben noch in eine nette Plauderei mit unserem Gastgeber vertieft, stand ich plötzlich vor einer alten Schneefräsen-Lokomotive (oder wie so ein Ding heißt). Ein Koloss aus Tonnen schwarzem und rotem Stahl mit einem gigantischen Schnee- und Eis-wegfräs-und davonschaufel-Teil vorne dran. Oben auf der Lock prangte das Wappen des Kantons Luzern (? Liebe Schweizer, bitte nicht hauen sondern ggf. korrigieren), ein Ochsenkopf.
Da will ich dich doch gleich verbessern, wie du es gewünscht hast. Damen hauen geht ja mal gar nicht :

Du meinst wohl dieses Wappen oder?

http://upload.wikimedia.org/wikipedi...at_of_arms.svg

Es ist zwar ein Innerschweizerwappen, aber gehört nicht zum Kanton Luzern, sondern zum Kanton Uri (welches direkt neben Kanton Luzern liegt, also gar nicht sooo falsch).

Das Wappen des Kantron Luzerns ist einfacher gestrickt und sieht so aus.

http://upload.wikimedia.org/wikipedi...at_of_arms.svg

Soooo... und damit ich nicht nur rumspamme, beantworte ich natürlich auch Banshees frage, ob man eher Götter verehrt die in den Medien kommen.

Um es ganz trocken und kurz zu sagen: Ja, natürlich. Die menschliche Psyche orientiert sich eindeutig nach bekannten Namen und den Weg, der am meisten Antworten bietet. Wenn du den Namen Wotan kaum hörst, wirst du mit grosser Warscheinlichkeit nicht viel mit ihm anfangen können. Nur schon deswegen, weil man viel mehr über Odin zu erzählen hat, als über Wotan.
Aber wie gesagt, das ist nur trockene Psychologie und trifft bei weitem nicht auf alle zu. Wenn du mehr mit den nordischen Gegenstücken anfangen kannst, dann liegt es wohl einfach daran, dass dich die Aspekte der nordischen Pendants mehr ansprechen. Daran gibt es nichts auszusetzen und ein umorientieren in die südliche Richtung wäre ja auch falsch.

mit freundlichen Grüssen
Widukind, Birkenhangheimelchen mit kantönligeischt (?)
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Widukind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2008, 13:41   #27 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 18.03.2007
Ort: Oberschwaben
Beiträge: 54
zu den büchern:

meier bücher würde ich nicht empfehlen... das mag keiner gerne lesen.

gardenstone hingegen finde ich eher empfehlenswert, vorallem "germanischer götterglaube".

skog.
Skog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2008, 23:58   #28 (permalink)
Lenker der Schlachten
 
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bei Literatur würd ich die Edda vorschlagen. Wie man seinen Glauben lebt und was man praktiziert sollte jeder für sich selbst rausfinden und nicht aus Büchern übernehmen. Das wäre dann das was mich am Christentum stört, es ist alles vorgeschrieben, und ihr Gott ist ein fetter, schizophrener Alki^^

ich selbst mach überhaupt nix mit Ritualen oder so, ich bin einfach nur sehr gern in der Natur, und finde die Nordische Mythologie super interessant

Bölverkr zum grusse^^
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Freie Gedanken reichen immer weiter als Kanonen

Bis zum Sieg ists noch ein Stück - Durch die Hölle und zurück!!
Beliaar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2008, 07:54   #29 (permalink)
Suchende
 
Benutzerbild von Tyrs Tochter
 
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Beiträge: 30
Zitat:
Zitat von wetterleuchten Beitrag anzeigen
Hallo Banshee,


Langer Rede kurzer Sinn, ich will damit sagen, dass seltsame Sachen passieren, wenn man anfängt, eine persönliche Beziehung zu den Göttern aufzubauen. Manches klingt komisch oder "lächerlich", aber es ist echt.
Hi du,

jeder der halbwegs eine Ahnung bzw Gespür von unseren Göttern hat und sich mit ihnen aktiv außeinander setzt, weiß dass diese Aussage nicht lächerlich ist. An meinem Namen kannst du ja sehr gut erkennen, dass ich auch eine gewisse Beziehung zu den Göttern hege.

Wenn man(n) sich nun mit den Göttern außeinandersetzt, wird man merken das auch sie einen eigenen Kopf haben und wie in unserer Welt, wird man nicht mit jedem gut Freund sein. Ich denke da nur an einen bulligen, rothaarigen Burschen mit Hammer der mir ab und zu hilft, aber wiederrum ab und zu ganz gern auf seite Art die Richtung weißt, während jemand anders gern mit mir verstecken spielt.
Jemand anders kommt dafür mit meinem Fulltrui nicht klar.
So unterschiedlich wie die Menschen sind, ist auch die Beziehung von jedem von uns zu den Göttern bzw auch die Art wie wir zu ihnen finden.

Jedoch sollte man sich nicht dafür schämen.

Lg
Tyrs Tochter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2008, 10:02   #30 (permalink)
Nebelkrähe
 
Benutzerbild von wetterleuchten
 
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@ Widukind

danke, genau das War's das Wappen von Uri.


@ Tyrs Tochter,


nö. Schämen muss sich keiner. Nur für rationale Menschen sind manche Sachen manchmal schwer zu schlucken oder ernst zu nehmen. Teilweise muss man das ganz bewusst zulassen und erstaunt feststellen, dass gar nichts schlimmes passiert und man nicht gaga wird oder so
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wetterleuchten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2008, 22:53   #31 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 18.03.2007
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Beiträge: 54
Zitat:
Zitat von Beliaar Beitrag anzeigen
bei Literatur würd ich die Edda vorschlagen.
... Das wäre dann das was mich am Christentum stört, es ist alles vorgeschrieben, und ihr Gott ist ein fetter, schizophrener Alki^^

schonmal dran gedacht dass der "autor" der snorra edda (edda) christ war, und die edda vermutlich eine auftragsarbeit?
sie entstand erst nach der christianisierung und wurde von christen für christen geschrieben und ist somit definitiv christlich beeinflusst - und hat somit nichts mehr genuin-heidnisches an sich, was vermutlich bei 95% der überlieferten quellen der fall ist.

übrigens, es ist nicht sehr schön über den gott anderer leute so zu reden.

skog.
Skog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2008, 14:06   #32 (permalink)
Gesperrt
 
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ja skog, snorri war eindeutig christ. aber laut meiner kenntnis ist die edda als eine art lehrbuch für die skalden geschrieben, einen teil mit aufzeichnung der alten mythologie, ein anderer mit versmaßen und technik. die isländer sollen ja auch relativ tolerante christen gewesen sein. die die andersdenkenden nicht scharf verfolgt haben, insofern war es (vielleicht / hoffentlich) eine leidlich unverfälschte wiedergabe der alten denkweisen.

aber das problem ist, es gibt keine anderen texte.
ynys wydryn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2008, 20:37   #33 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 18.03.2007
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es ist höchst unwahrscheinlich anzunehmen, dass sich traditionen 600 jahre lange gehalten haben ohne die dazu gehörige religion. die germanische kontinuitätstheorie (bekannt vorallem durch herrn höfler) ist inzwischen wissenschaftlich nicht mehr relevant und wird auch nicht mehr als haltbar gesehen.

was die edda an sich angeht - (ich habe auch meine ausgaben und mag sie) vorallem im bereich asatru ist sie völlig in ordnung, gerade weil es sich um eine moderne religion handelt. wer allerdings davon ausgeht dass asatru = alte germanische tradition o.ä. sei liegt da verkehrt.


einen schönen abend wünsche ich,
skog.
Skog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2008, 10:35   #34 (permalink)
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Benutzerbild von Svear
 
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Zitat:
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche." - Gustav Mahler
Wie sollte der wiedererwachte germanische Götterglaube denn je das gleiche sein als vor vielen Jahrhunderten als die Christen noch nicht alles überrannt haben? Natürlich ist das eine Erweckung von etwas sehr Altem in modernem Gewand @Skog.
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Die Realität liegt irgendwo zwischen Fakten und Wahrheit - umzingelt von der Persönlichkeit des Betrachters. ©SVEAR

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Geändert von Svear (14.07.2008 um 10:48 Uhr)
Svear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2008, 10:58   #35 (permalink)
Nebelkrähe
 
Benutzerbild von wetterleuchten
 
Registriert seit: 21.01.2007
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Zitat:
Zitat von Svear Beitrag anzeigen
als die Christen noch nicht alles überrannt haben?
Ich persönlich lehne es für mich ab, meine Vorfahren durchweg als hilflos überrannte Opfer zu betrachten. Obwohl da bestimmt auch solche und solche dabei waren, Opfer und Täter.
Wir sollten doch eins nicht vergessen, dass die pöhsen Christen in unserer Ahnenreihe zumindest z.T. aus Überzeugung konvertierten und mit einer ganzen Menge heidnischer Bräuche und Sichtweisen das europäische Christentum mitprägten.
Deshalb, auch wenn wir uns in der Flamme-Asche-Sache wohl grundsätzlich einig sind, @ Svear, erlaube mir die fiese kleine Frage: Welche Tradition?
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wetterleuchten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.07.2008, 12:33   #36 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Zitat von wetterleuchten Beitrag anzeigen
Welche Tradition?


@svear: siehe meine erwähnung der kontinuitätstheorie .
Skog ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2008, 10:03   #37 (permalink)
Asen- und Vanentreuer MOD
 
Benutzerbild von Germane
 
Registriert seit: 22.01.2007
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Beiträge: 358
Ahoi!
Zitat:
Zitat von Skog Beitrag anzeigen
asatru = alte germanische tradition
Na gut, die GERMANISCHE Tradition gibt es so selbstverständlich nicht. Aber da erzähle ich Dir wohl auch nix neues
Es gibt halt nur Menschen oder Gruppen, die einige überlieferte Fragmente oder Überreste aus einem Zeitraum von einigen Jahrhunderten und einem Gebiet in denen man eine germanische Sprache zu dieser Zeit gesprochen hat, zusammenstellen und daraus etwas NEUES erschaffen.
Ich sehe daran nichts schlechtes und doch gebe ich Dir recht, ist es völliger Blödsinnn, soetwas germannische Tradition zu nennen. Eben, weil die Kontinuälität fehlt und Germanen in Norwegen ebenso ansässig waren, wie in Bayern und wenn man sich die Völkerwanderungen im Laufe der Zeit anschaut ist es ja nur ein Folge der Logik, das sich auch Kulthandlungen, Rituale und Traditionen ändern.
Man schaue sich nur unsere Welt heute an und im Vergleich vor 100Jahren. Eine völlig andere.
Und auch wenn vielleicht "früher" (vor ca. 2000 Jahren), die Welt sich nicht so extrem schnell änderte, so hat sich doch im Laufe von knapp 1000 Jahren alles andere als eine Kontinuälität entwickelt.

Den Göttern zum Gruße
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Das einzig Beständige ist der Wandel!
Germane ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.07.2008, 20:13   #38 (permalink)
VfGH-Mitglied
 
Benutzerbild von Svear
 
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Beiträge: 148
Zitat:
@WETTERLEUCHTEN: ....erlaube mir die fiese kleine Frage: Welche Tradition?
Nun das kommt ganz darauf an welche Aspekte man als Tradition sieht. Für mich gehört elementar dazu, daß man früher bei den "alten Germanen" auch schon die gleichen Götter und Göttinen, auf sehr ähnliche Weise, verehrt hat als das heute die modernen Asatru tun. Ansonsten gibt es wohl nicht viel Feuer das man durch die Jahrhunderte retten konnte (um mal bei der Wortwahl meines Zitats zu bleiben). Aber für mich reicht das völlig, denn darauf kommt es letztendlich an.

Ja, natürlich haben die Germanen teilweise freiwillig ihre Glaubenswelt aufgegeben zugunsten des Christentums. Das zweifle ich gar nicht an, nur wer nicht freiwillig konvertiert ist dem lies man auch nicht wirklich eine Wahl schätze ich.
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Svear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.07.2008, 16:52   #39 (permalink)
Lady of Glenmore
 
Benutzerbild von Banshee
 
Registriert seit: 21.06.2007
Beiträge: 101
Hallo !

Danke nochmal für alle eure Antworten aber ich werde mich aus diesem Forum verabschieden.Ich habe eine der wichtigsten Personen in meinem Leben verloren und möchte mich im Glauben im Moment nicht festlegen da ich einiges für mich sortieren muss...

Passt auf euch auf...
Banshee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.08.2008, 16:14   #40 (permalink)
Eichelhäher
 
Benutzerbild von scréachóg
 
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Ort: Zürich
Alter: 41
Beiträge: 633
Zitat:
Zitat von Widukind Beitrag anzeigen
Kanton Uri
Welcher seinen Namen ebenfalls vom Tier im Wappen hat: Uri - Ur - Auerochse...

Zitat:
Zitat von Svear
Ja, natürlich haben die Germanen teilweise freiwillig ihre Glaubenswelt aufgegeben zugunsten des Christentums. Das zweifle ich gar nicht an, nur wer nicht freiwillig konvertiert ist dem lies man auch nicht wirklich eine Wahl schätze ich.
Hm... Der Wechsel vom Heiden- zum Christentum passierte übrigens nicht von heute auf morgen - das dauerte in manchen Gegenden mehrere Hundert Jahre...

Grüsse, scré
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