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| Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw. |
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| | #1 (permalink) |
| Wiccander Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 103
| den Göttern opfern Ich bin ja immer noch auf der Suche nach Wegen, den Göttern ‚direkt’ zu begegnen und manchmal geht das auch ganz gut. Aber bei vielen komme ich irgendwie nicht ran. Das ist dann immer irgendwie so, als wenn mein Gegenüber hundert Meter entfernt steht und ich einfach nicht weiter gehen kann (schwer zu beschreiben). Nicht wirklicher Widerstand, es ist eher ein Spüren, dass jedes Weitergehen jetzt nicht richtig wäre. Um den Göttern eher begegnen zu können, halte ich persönlich Opfergaben für einen ganz brauchbaren Weg. Opfer sind für mich Dinge, die ich Freunden gebe, um sie zu erfreuen – also nicht Opfer im Sinne von „ich ruinier mich jetzt, um wen Größeres zu bestechen“ oder „ich mach mich klein, damit der andere größer wirkt“. Tatsächlich fällt es mir teilweise aber sehr schwer, solche Gaben zu finden. Ich habe tagelang gegrübelt, bis ich was für Freyja fand. Ich streue ihr derzeit mit den Worten „mögen Blumen blühen unter jedem deiner Schritte“ Wildblumensamen auf Böschungen, Baumscheiben und Wiesen – und ich glaube, das gefällt ihr sehr und weil das so ist, kommt sie mir immer näher. Für Odin, Thor, Freyr, Balder, Forseti, Frigg und Iduna fällt mir gar nichts ein. Ich habe keinen Garten. Arvolecia gehört schon fast der ganze Balkon – sie mag meine Kräuter. Bleibt noch die Wohnung ..... aber wie kann man da was opfern? Lebensmittel widerstreben mir (außer als Opfergaben draußen im Wald und Feld). Ich meine, sie hinterher wegzuschmeißen würde mir nicht gefallen. Ich habe schon Bücher, wo so etwas drin steht, aber diese Hinweise wirken auf mich oft theoretisch und irgendwie nicht richtig. Es würde mich interessieren, ob und was und wie ihr opfert. Welche Götter freuen sich nach eurer Erfahrung über welche Geschenke. Bin für alle Berichte und Erfahrungen und somit Anregungen dankbar. |
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| | #2 (permalink) |
| Tannhäuser Registriert seit: 25.01.2007 Ort: Bergisch Land Alter: 18
Beiträge: 247
| Wenn ich kleine Tannenzweige finde verbrenne ich manchmal ein bischen etwas von ihnen. Der Rauch riecht sehr, sehr angenehm und ich weiß nicht warum es Odin gefallen sollte, aber ich habe zumindest das Gefühl es gefällt ihm.
__________________ Und ich ging in den Wald, denn ich wollte bewußt leben Intensiv leben wollte ich, das Mark des Lebens in mich aufsaugen Und alles ausrotten, was nicht Leben war Damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, dass ich gar nicht gelebt hätte. |
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| | #4 (permalink) | |
| Wiccander Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 103
| Zitat:
Das ist ein wirklich guter Tip. An Rauchopfer hatte ich bisher noch gar nicht gedacht; aber freilich, da tut sich ganz allgemein eine große Vielfalt auf, mit der ich experimentieren kann. Danke dir. | |
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| | #6 (permalink) |
| ]TtUpAk HcIlMeIz[ | Hm, ich weiß nicht, einem Gott oder einer Göttin immer wieder opfern um ihre Gunst zu erlangen? Ist das nicht eigentlich schon klein machen? Das ist ein bisschen wie Freunde mit Süßigkeiten bestechen damit sie nicht weglaufen sorry, bitte nicht übelnehmen *g*Nicht dass ich diesen Weg jetzt aufs kleinste kritisieren will, aber immer und immer wieder geben um dann irgendwann etwas dafür zu bekommen, na ich weiß nicht so recht. Riecht doch etwas nach falschem Zeitpunkt und wäre auch nicht mein Weg. Vielleicht kann ich das auch nicht so recht nachvollziehen, weil ich von meinen beiden Lieblingen regelrecht überrannt wurde und solche Probleme bisher eigentlich nie hatte. Ich dachte eine Zeit lang ich hätte mit Freya so meine Startschwierigkeiten bis meine Lehrerin mich auf den Gedanken brachte und Freya selbst es mir überdeutlich zeigte dass sie eigentlich schon die ganze Zeit einen Zugang zu mir suchte. Keine Ahnung warum mir das nicht früher aufgefallen war, aber jetzt spüre ich sie oft bei mir, genau wie Woden und ich liebe ihre Gesellschaft. Meist ist es nur so ein kleiner Hauch, aber auch klein kann viel bedeuten. Naja ich schweife ab. Vielleicht versuchst du einfach mal was anderes als ihnen ständig zu opfern. Oder opfere etwas anderes. Zeit und Aufmerksamkeit sind ebenfalls Opfer. Und ich denke, die sind ebenso wertvoll wie eine sorgsam ausgewählte Gabe. Oder anders, sie SIND eine sorgsam ausgewählte Gabe. Zeit und Aufmerksamkeit sind Dinge mit denen wir oft viel zu unbedacht um uns werfen, wenn wir ihre Wichtigkeit denn überhaupt zur Kenntnis nehmen. Nehme dir ganz bewusst Zeit und schenke Aufmerksamkeit, nicht nur den Göttern gegenüber sondern deinem Umfeld, meditiere über Sinn und Wichtigkeit, vielleicht findest du auch Gefallen daran ein kleines Ritual zu entwerfen oder dir kommen ganz andere Ideen, wer weiß Ich denke das könnte ein hilfreicher Schritt in die gewünschte Richtung sein. Denn ein Mensch, der einer Sache ganz bewusst soviel Zeit schenkt wie nötig ist und ihr die Aufmerksamkeit bemisst die sie braucht, findet nicht nur Achtung in seinem Umfeld ![]() Oft sind es die Dinge, die uns banal und ganz selbstverständlich erscheinen, die besonders wichtig sind und für die wir belohnt werden, wenn wir ihnen wieder mehr Beachtung schenken. Und wenn du zu einem Gott/einer Göttin nicht von jetzt auf gleich Kontakt bekommen kannst, dann ist vielleicht auch einfach noch nicht die Zeit dazu. Ganz wichtig, erzwinge nichts! Das entfernt dich eher von deinem Ziel, als dass es dich ihm näherbringt. Wo wir ja wieder beim Faktor Zeit wären ....
__________________ Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age The child is grown, and puts away childish things. Childhood is the kingdom where nobody dies. ~Edna St.Vincent Millay, 1937~ Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen! |
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| | #7 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 22.01.2007 Alter: 29
Beiträge: 81
| @rhea Du sprichst mir wirklich aus der Seele. Genau das gleiche habe ich auch gedacht. Ich für mich denke, dass es den Göttern reichlich egal ist, ob man ihnen opfert oder nicht. Was genau sollten sie denn von Opfern haben? Vielleicht verstehe ich auch die Hintergründe nicht, dann bitte ich um Aufklärung!
__________________ ~~Nichts auf der Welt ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist~~ |
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| | #8 (permalink) | |
| Katzenfreundin Registriert seit: 22.01.2007 Ort: B: 52.35° — L: 8.6° Alter: 29
Beiträge: 72
| Zitat:
Und warum solltest wir ihnen, und was wir (auch in Bezug auf sie) tuen und lassen, egal sein? Sie umgeben uns doch jeden Tag und stehen in Beziehung zu uns. Es ist die Erde, die mich trägt, die Sonne, die dich wärmt, der Wind, der deinem Nachbarn um die Nase bläst und uns alle neu inspririert ![]() Und wie oft übersehen wir sie? Allein von daher kann ein Opfer schon Sinn machen, dass wir unsere Sinne wieder sensibilisieren und einstimmen, die Fäden, über die wir verbunden sind, stärken, Achtsamkeit einüben... ihnen Gleichgültichkeit demgegenüber zu unterstellen, bedeutete, ihnen ihr Bewußtsein und damit ihr Wesen abzusprechen. Hm, vielleicht schreib ich später noch allgemein was zu Thema - es beschäftigt mich nämlich in letzter Zeit auch stärker - hab aber heut noch so einiges vor. Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag noch wünscht Dir die Felicitas. | |
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| | #9 (permalink) | |||||
| Wiccander Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 103
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Ich nehme an, daß in Opfern ein Geist, ein Odr ist, der bei den Göttern durchaus real ankommt; eine Kraft, die sie nährt - so, wie uns ein liebes Wort, ein Streicheln, ein Kuß nähren kann. Ich will meine Götter jedenfalls beschenken - es macht mir Freude, es bereichert mich, es gibt mir ein gutes Gefühl. Und es macht ihnen Freude, bereichert sie, bringt uns einander näher und festigt unsere Beziehung. So jedenfalls erlebe ich es. | |||||
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| | #10 (permalink) | |
| Z.Z. away (Admin) | Zitat:
wenn das für Dich so ist, dann solltest Du diesem Gefühl auch nachgehen. Ich persönlich habe ähnliche Erfahrungen wie Rhea. Opfern tu ich eigentlich sehr selten etwas. Meistens zu einem Jahreskreisfest oder wenn ich das Gefühl habe, dass es grad passend ist. Die Opfer sind da ganz unterschiedlich. In der Regeln sind es Rauchopfer, die ich darbringe und/oder Gesang. Hin und wieder etwas Brot oder auch Früchte. Ganz-ganz selten Blumen oder so. Die Götter sagen mir schon (durch mein Gefühl), was momentan angebracht ist, jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht. Liebe Grüße Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap | |
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| | #11 (permalink) | |||||
| ]TtUpAk HcIlMeIz[ | Zitat:
Zitat:
Allerdings seh ich das so, eine besondere Gabe ist nur dann wirklich besonders, wenn sie von beiden Seiten als solche gesehen wird. Um das Beispiel mit der Musik aufzugreifen, ich spiele meinen Gästen ehrlich gesagt auch wenn sie Hiphop toll finden trotzdem keinen vor, denn ich finde ihn scheußlich. Also suche ich nach einer Alternative mit der beide Seiten gut leben können. Hm, seltsames Beispiel, aber ich hoff mal du verstehst worauf ich hinaus will *g*. Das mit Zeit und Aufmerksamkeit sollten in erster Linie auch nur Beispiele sein. Für mich sind das eben besondere Aspekte, und ich denke so mancher Gott oder auch Göttin kann mit besonderer Aufmerksamkeit manchmal mehr anfangen als, na, gehen wir mal davon aus er/sie steht auf Schokolade, dann nutzt ihm eine sündhaft teure Tafel als Gabe nur wenig wenn sie nur halbherzig gegeben wurde. Ich will dir damit nicht unterstellen dass du das so handhabst, bloß nicht falsch verstehen bitte*gg* Beneide mich nicht um Mangel an Erfahrung! Nur weil ich diese Erfahrung noch nicht gemacht habe, heißt das nicht, dass ich sie niemals machen werde! Zitat:
Aber wenn man es genauer betrachtet, opfert der Mensch eigentlich ständig und eben doch ununterbrochen, wenn man den Blick mal auf ein breiteres Spektrum als den Göttern opfern richtet. Selbst wenn er nichts tut. Dann opfert er durch seine Untätigkeit seiner eigenen Faulheit. Zwar nicht gerade rühmlich, wenn mans ständig so hält, aber manchmal sehr erholsam Zitat:
Zitat:
Ich hab nur vielleicht ein anderes Bild von Opfern. Ich zum Beispiel bin ein Mensch der schon mal leicht zu Faulheit neigt. Daher ist die Aufwendung von viel Zeit und besonderer Aufmerksamkeit eine besondere Gabe von mir. Ich gebe sie aber gern, ohne mich selbst zu etwas zu zwingen. Im Gegenteil, das motiviert mich. Ich bereite "meinen" Göttern so quasi doppelt eine Freude. Ich widme ihnen meine Zeit und zeige ihnen, dass ich lerne meine Faulheit in Aktivität umzuwandeln. Für mich ist ein Opfer etwas, was ich nicht so leichtfertig geben kann, wofür ich mich anstrengen muss und will(!!). Denn der Wille ist für mich auch nicht unerheblich. Ich muss es auch wirklich wollen, sonst ist es kein angenehmes und besonderes Opfer, sondern nur noch Zwang und das wohl weder in meinem noch in ihrem Interesse. Und das Gefühl ist natürlich auch ganz wichtig. Wenn du weißt dass du deinem Gefühl trauen kannst, dann solltest du dem natürlich auch nachgehen.
__________________ Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age The child is grown, and puts away childish things. Childhood is the kingdom where nobody dies. ~Edna St.Vincent Millay, 1937~ Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen! Geändert von Raven (30.03.2007 um 15:22 Uhr) Grund: was vergessen | |||||
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| | #12 (permalink) |
| En Erebos Phos Registriert seit: 22.01.2007 Ort: nähe hameln Alter: 26
Beiträge: 63
| hi, meiner persönlichen erfahrung nach, geht es bei opferungen besonders um die energie. die gottheiten nehmen die energie der opfergaben in sich auf- du nährst die gottheiten durch die opfergaben mit kraft- diese kraft die du ihnen durch die opfergaben zuführst- stärkt wiederum die verbindung der gottheiten zu dir und sie haben es leichter einen zugang zu dir zu finden. aber es geht dabei auch um dankbarkeit- du hast gaben und segnungen von den gottheiten bekommen und gibst ihnen einen teil davon wieder zurück, als zeichen deiner dankbarkeit und wertschätzung. auch die hochwertigkeit der opfergaben spielt meiner erfahrung nach eine rolle, wenn du einer gottheit brot oder kuchen aus dem supermarkt opferst- welche maschinell hergestellt wurden- dann ist nur wenig energie in den opfergaben enthalten. wenn du allerdings kuchen oder brot opferst, das du selbst gebacken hast- dann steckt eine menge deiner eigenen energie mit drin. ich lade meine opfergaben noch zusätzlich mit kraft auf und segne sie, um die energie der opfergaben zu stärken.
__________________ Helios Herrscher und heiliges Feuer, der Wegebeschützenden Hekate heiliger Speer, die ihn auf dem Olymp trägt und an den heiligen Wegkreuzungen der Erde weilt, bekränzt mit Eichenlaub und Geflecht und den Windungen wilder Schlangen- Sophokles |
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| | #13 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 22.01.2007 Alter: 29
Beiträge: 81
| Dann hab ich rhea tatsächlich falsch verstanden. Für mich spielt Opfern (noch?) keine Rolle. Ich glaube, die Götter lassen sich durch Opfer nicht beeindrucken oder irgendwie motivieren, Kontakt aufzunehmen. Ich denke, dass tun sie dann und ausschließlich dann, wenn sie das gerne möchten. Wenn man offen dafür ist und einfach bereit ist, sie wahrzunehmen. Auch wenn man sich dessen nicht immer ganz bewusst ist. Freyja kam für mich völlig überraschend, ich habe weder damit gerechnet, noch wusste ich so genau, was ich jetzt damit anfangen soll. Sie hat einfach angefangen, mich zu begleiten. Vielleicht hilft Opfern, bereit und offen für sie zu sein. Ich denke, das kann man auf viele Arten und Weisen. Ein Räucherstäbchen zu verbrennen oder Nahrungsmittel in den Wald zu legen, ist vermutlich einfach nicht meine Art. Ich denke auch nicht, dass es die Götter sehr beeindruckt, wenn ich Ihnen etwas gebe, was mir wichtig ist. Gerade Dinge, die mir wichtig ist, soll ich meiner Meinung nach wertschätzen, mich kümmern und sie nicht hergeben. Vielleicht komme ich irgendwann an den Punkt, wo es mir etwas gibt auf konkrete Weise zu opfern. Ein Zeichen meiner Dankbarkeit, ein Ausdruck der Wertschätzung, was auch immer. Aber das wäre dann etwas was ich für mich tue und die Götter vielleicht dabei lächelnd zusehen, einen Unterschied zum einfachen direkten Kontakt oder eine tiefere Bedeutung messe ich dem nicht bei, vermutlich würde ich es nichtmal Opfer nennen.
__________________ ~~Nichts auf der Welt ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist~~ |
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| | #14 (permalink) | |||||||
| Wiccander Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 103
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Wir reden doch miteinander, auch, um einander zu verstehen. Zitat:
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Vielleicht lachen sie ja darüber. Aber Lachen ist eine sehr positive Sache. Und wenn sie öfter über mich lachen, dann lachen sie irgendwann auch mit mir.Mir fällt gerade ein, daß ich wirklich den Eindruck des 'über-mich-Lachens' habe und daß ich, seit ich es so erlebe, selbst sehr viel lache (obwohl ich eigentlich eher ernster Natur bin). | |||||||
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| | #15 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 20.01.2007 Alter: 32
Beiträge: 2.370
| ich opfere gern feines räucherwerk, gerade solche sachen wie styrax, rosenweihrauch oder sowas - und es gibt auch tolle, wenngleich etwas teurere räucherstäbchen. ich habe mal irgendwo gelesen, daß rauch die nahrung der ätherischen wesen sei und daß es grausam wäre, sie ihnen vorzuenthalten das finde ich hübsch formuliert und es stimmt mit meiner wahrnehmung überein. ansonsten bin ich total unkompliziert. wenn wir einen leckeren kuchen backen, bekommt meine göttin das erste stück, das gegessen wird. wenn es bestimmte getränke gibt, gehört ihr der erste schluck. oder sie bekommt eine tasse tee mit sahne extra hingestellt, die, sobald sie energetisch angekommen ist (das spürt man einfach), weggegossen wird. wenn du einen offenen kamin hast, kannst du einige spritzer met oder wein ins feuer gießen oder einen brief an das göttliche verbrennen. alles, was beim kochen neben dem topf landet, gehört dem element feuer. für das element luft hänge ich manchmal ein paar streifen stoff oder geschenkband von außen ans fenster. für die erde vergrabe ich eierschalen oder kleine edelsteine in den blumentöpfen. für das wasser spüle ich ein bißchen salz durch den abfluß. für das kleine volk lege ich oft mandalas aus dem, was sich gerade bietet (verschiedene getreidesorten, nüsse, kandis, ...). nach einer weile, wenn die energie angekommen ist, entsorge ich die sachen einfach beim nächsten spaziergang im wald oder so. auch trommeln, rasseln oder anderes musizieren kann opfer sein. für mich ist ein opfer etwas, das ich bewußt gebe. ich vertraue darauf, daß es ankommt - bisher wurde keins meiner opfer abgelehnt... |
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| | #16 (permalink) |
| Berserker im Doppelpack Registriert seit: 24.01.2007 Ort: Berlin Alter: 27
Beiträge: 271
| Ich hab früher öfter mal Dinge geopfert. Nicht aus einem "Muß" heraus, sondern einfach so, wie man halt guten Freunden ne Blume oder ne Tafel Schokolade mitbringt. Wenn ich früher mal was besonders leckeres alkoholisches getrunken hab, hab ich Odin den ersten Schluck auf den Boden gespuckt (jo, ich weiß, unfein und auch doof, wenn man sich nicht gerade draußen befindet). Ich hatte immer das Gefühl, er mochte es. Genauso hab ich Stücke von unserem Essen auf den Balkon gelegt. Da wir in der Gegend massig Krähen haben, wurden die Opfer jedes Mal angenommen Ich weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden könnte, extra nen Kuchen zu backen und zu opfern. Ich weiß, klingt doof, aber es gibt in der "realen" Welt wirklich genug Menschen, die hungern und ich könnte es angesichts der Tatsache nicht mit mir vereinbaren, so viel Lebensmittel einfach -ich sag mal ganz blöd- vor die Tür zu stellen. Mir persönlich sind Opfer mit Symbolcharakter lieber. LG, Sue |
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| | #17 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 07.04.2007 Ort: Rüsselsheim Alter: 26
Beiträge: 10
| Also wenn ich eine spirituelle erfahrung Suche, oder den Götter opfern will mache ich ein Zeitaufendiges Ritual, eine kleine Pilgerreise daraus die für mich unangenehm oder zumindest anstrengend sein muss. Mit unangenehm meine ich daß ich gewisse Hürden auf dem Weg zum "Opferplatz" überwinden muss. Um ein Beispiel zu nennen wie ich es meist halte: Mann begibt sich nacht bei Regen in den Wald. Es ist Kalt und Nass. Aus der Dunkelheit kommen beängstigende Geräusche... Ab und zu hört man das Grunzen von Wildschweinherden... Man sieht bizzare Schattengestalten... Man friert und ist verängstigt... Nach einer gewissen Zeit kommt man an seine persönliche "Opferstelle" Nun spricht man zu seinen Gott und Opfert ihn. Man sagt ihn warum man ihm Opfert... Man verweilt eine Zeitlang - Meditiert... ...Dann begibt man sich zurück. Ich denke es kommt nicht NUR auf die materielle Gabe an sondern auch auf die Art wie es geopfert wird. |
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| | #18 (permalink) | |||||
| Wiccander Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 103
| Zitat:
Eine tolle Idee! Hier wird wieder der Rauch zum Tranksportmittel. Auf diese Idee wäre ich nie gekommen, aber ich spüre, wie gut das sein kann. Vielen Dank. Zitat:
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| | #19 (permalink) | |
| Ourewäller Registriert seit: 22.01.2007 Alter: 36
Beiträge: 26
| Zitat:
über Opfern kann man viel diskutieren, ich denke, da gibt es kein "Patentrezept". Ich persönlich lege an schönen Orten gerne etwas nieder, mit dem Götter, Elfen und Viecher was anfangen können (einen Apfel, ein paar Getreide-/Maiskörner o.ä.). Zumindest eine dieser Gruppen wird sich schon daran bedienen. Aber generell muss ich "gestehen", dass ich eine eher esoterisch-spirituelle Beziehung zu den Göttern habe. Ich sehe sie als Manifestation von größeren universellen Mächten, die unser Gehirn sprengen würden, weswegen wir sie auf ein irgendwie erfahrbares Maß - Götter - zurechtkonstruieren. Erfahrbar sind sie nur durch uns selbst (durch wen auch sonst) - also ist es ein Liebes-Opfer für die Götter und zudem spirituell recht fruchtbar, sich mit den Eigenschaften des jeweiligen Gottes zu verbinden. Ich selbst bin dabei mehr an Göttinnen südlicherer Sphären gebunden; beispielsweise kann man man sich ein großes Freiheitsgefühl aufbauen, aufmerksam und stark werden und damit Artemis in sich erwecken. Ich denke, prinzipiell ist das bei nordischen Göttern das gleiche. Ich habe allerdings bei nordischen Göttern nicht allzu viele Erfahrungen. Doch habe ich mich über Jahre hinweg Odin/Wotan sehr nähern können, indem ich die Runen erkundet habe. Ich habe ihn um Inspiration und Führung gebeten und er hat mich durch die Wälder zu den Runen geführt. Ich glaube, diese Wanderungen - durchsetzt mit vielen Erkenntnissen und dem einen oder anderen Schelmenstreich Odins - haben uns beiden Spaß gemacht. Ich denke, das ist für mich der Punkt - Freundschaft, Freude, Liebe, (Sex?!?) und Spaß mit Göttern erleben. Auch mal Wut, Frust, Unverständnis. Emotionen, Beziehungen, Erleben. Bodecea
__________________ Ourewäller. Mer sinn so. Mer derfe des. | |
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| | #20 (permalink) | |
| Heidschnuckel Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Im Grünen Herzen! Alter: 22
Beiträge: 69
| Zitat:
Opfern ist sone Sache...man opfert qausi... etwas hergeben als zeichen des Glaubensbekenntnisses bzw. der Zugehörigkeit oder der Glaube selbst.... Können nicht Viele.
__________________ [CENTER][COLOR="Green"][U][FONT="Lucida Sans Unicode"]Der Mensch ist nur böse, weil er Angst hat.[/FONT][/U][/COLOR][/CENTER] | |
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