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Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw.

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Alt 28.03.2007, 14:34   #1 (permalink)
Wiccander
 
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den Göttern opfern

Ich bin ja immer noch auf der Suche nach Wegen, den Göttern ‚direkt’ zu begegnen und manchmal geht das auch ganz gut. Aber bei vielen komme ich irgendwie nicht ran. Das ist dann immer irgendwie so, als wenn mein Gegenüber hundert Meter entfernt steht und ich einfach nicht weiter gehen kann (schwer zu beschreiben). Nicht wirklicher Widerstand, es ist eher ein Spüren, dass jedes Weitergehen jetzt nicht richtig wäre.

Um den Göttern eher begegnen zu können, halte ich persönlich Opfergaben für einen ganz brauchbaren Weg. Opfer sind für mich Dinge, die ich Freunden gebe, um sie zu erfreuen – also nicht Opfer im Sinne von „ich ruinier mich jetzt, um wen Größeres zu bestechen“ oder „ich mach mich klein, damit der andere größer wirkt“.

Tatsächlich fällt es mir teilweise aber sehr schwer, solche Gaben zu finden.

Ich habe tagelang gegrübelt, bis ich was für Freyja fand. Ich streue ihr derzeit mit den Worten „mögen Blumen blühen unter jedem deiner Schritte“ Wildblumensamen auf Böschungen, Baumscheiben und Wiesen – und ich glaube, das gefällt ihr sehr und weil das so ist, kommt sie mir immer näher. Für Odin, Thor, Freyr, Balder, Forseti, Frigg und Iduna fällt mir gar nichts ein.

Ich habe keinen Garten. Arvolecia gehört schon fast der ganze Balkon – sie mag meine Kräuter. Bleibt noch die Wohnung ..... aber wie kann man da was opfern? Lebensmittel widerstreben mir (außer als Opfergaben draußen im Wald und Feld). Ich meine, sie hinterher wegzuschmeißen würde mir nicht gefallen. Ich habe schon Bücher, wo so etwas drin steht, aber diese Hinweise wirken auf mich oft theoretisch und irgendwie nicht richtig.

Es würde mich interessieren, ob und was und wie ihr opfert. Welche Götter freuen sich nach eurer Erfahrung über welche Geschenke. Bin für alle Berichte und Erfahrungen und somit Anregungen dankbar.
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Alt 28.03.2007, 18:48   #2 (permalink)
Tannhäuser
 
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Lächeln

Wenn ich kleine Tannenzweige finde verbrenne ich manchmal ein bischen etwas von ihnen. Der Rauch riecht sehr, sehr angenehm und ich weiß nicht warum es Odin gefallen sollte, aber ich habe zumindest das Gefühl es gefällt ihm.
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Und ich ging in den Wald, denn ich wollte bewußt leben
Intensiv leben wollte ich, das Mark des Lebens in mich aufsaugen
Und alles ausrotten, was nicht Leben war
Damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, dass ich gar nicht gelebt hätte.
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Alt 29.03.2007, 12:42   #3 (permalink)
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Heimische Obst wie Äpfel, Birnen, Pflaumen einkaufen und im Wald auf eine Stelle legen...
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Alt 29.03.2007, 18:45   #4 (permalink)
Wiccander
 
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Zitat:
Zitat von Munin Beitrag anzeigen
Heimische Obst wie Äpfel, Birnen, Pflaumen einkaufen und im Wald auf eine Stelle legen...
Speiseopfer in freier Natur sind ja nicht mein Problem. Es geht mir mehr um das, was in der Wohnung sinnvoll geopfert werden kann und um die Frage, wie ihr das so haltet.

Zitat:
Zitat von LornezNoflagor Beitrag anzeigen
Wenn ich kleine Tannenzweige finde verbrenne ich manchmal ein bischen etwas von ihnen.
Das ist ein wirklich guter Tip. An Rauchopfer hatte ich bisher noch gar nicht gedacht; aber freilich, da tut sich ganz allgemein eine große Vielfalt auf, mit der ich experimentieren kann. Danke dir.
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Alt 29.03.2007, 21:50   #5 (permalink)
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Ich opfere Dankbarkeit, etwas wovon ich im übermaß habe und nichts anderes Zerstört wird.
Will ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 09:45   #6 (permalink)
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Hm, ich weiß nicht, einem Gott oder einer Göttin immer wieder opfern um ihre Gunst zu erlangen? Ist das nicht eigentlich schon klein machen? Das ist ein bisschen wie Freunde mit Süßigkeiten bestechen damit sie nicht weglaufen sorry, bitte nicht übelnehmen *g*

Nicht dass ich diesen Weg jetzt aufs kleinste kritisieren will, aber immer und immer wieder geben um dann irgendwann etwas dafür zu bekommen, na ich weiß nicht so recht. Riecht doch etwas nach falschem Zeitpunkt und wäre auch nicht mein Weg. Vielleicht kann ich das auch nicht so recht nachvollziehen, weil ich von meinen beiden Lieblingen regelrecht überrannt wurde und solche Probleme bisher eigentlich nie hatte.

Ich dachte eine Zeit lang ich hätte mit Freya so meine Startschwierigkeiten bis meine Lehrerin mich auf den Gedanken brachte und Freya selbst es mir überdeutlich zeigte dass sie eigentlich schon die ganze Zeit einen Zugang zu mir suchte. Keine Ahnung warum mir das nicht früher aufgefallen war, aber jetzt spüre ich sie oft bei mir, genau wie Woden und ich liebe ihre Gesellschaft. Meist ist es nur so ein kleiner Hauch, aber auch klein kann viel bedeuten.

Naja ich schweife ab.

Vielleicht versuchst du einfach mal was anderes als ihnen ständig zu opfern. Oder opfere etwas anderes. Zeit und Aufmerksamkeit sind ebenfalls Opfer. Und ich denke, die sind ebenso wertvoll wie eine sorgsam ausgewählte Gabe. Oder anders, sie SIND eine sorgsam ausgewählte Gabe. Zeit und Aufmerksamkeit sind Dinge mit denen wir oft viel zu unbedacht um uns werfen, wenn wir ihre Wichtigkeit denn überhaupt zur Kenntnis nehmen. Nehme dir ganz bewusst Zeit und schenke Aufmerksamkeit, nicht nur den Göttern gegenüber sondern deinem Umfeld, meditiere über Sinn und Wichtigkeit, vielleicht findest du auch Gefallen daran ein kleines Ritual zu entwerfen oder dir kommen ganz andere Ideen, wer weiß

Ich denke das könnte ein hilfreicher Schritt in die gewünschte Richtung sein. Denn ein Mensch, der einer Sache ganz bewusst soviel Zeit schenkt wie nötig ist und ihr die Aufmerksamkeit bemisst die sie braucht, findet nicht nur Achtung in seinem Umfeld

Oft sind es die Dinge, die uns banal und ganz selbstverständlich erscheinen, die besonders wichtig sind und für die wir belohnt werden, wenn wir ihnen wieder mehr Beachtung schenken.

Und wenn du zu einem Gott/einer Göttin nicht von jetzt auf gleich Kontakt bekommen kannst, dann ist vielleicht auch einfach noch nicht die Zeit dazu. Ganz wichtig, erzwinge nichts! Das entfernt dich eher von deinem Ziel, als dass es dich ihm näherbringt. Wo wir ja wieder beim Faktor Zeit wären ....
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Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age
The child is grown, and puts away childish things.
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~Edna St.Vincent Millay, 1937~

Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen!
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Alt 30.03.2007, 09:59   #7 (permalink)
Heidschnuckel
 
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@rhea
Du sprichst mir wirklich aus der Seele. Genau das gleiche habe ich auch gedacht.

Ich für mich denke, dass es den Göttern reichlich egal ist, ob man ihnen opfert oder nicht. Was genau sollten sie denn von Opfern haben? Vielleicht verstehe ich auch die Hintergründe nicht, dann bitte ich um Aufklärung!
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~~Nichts auf der Welt ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist~~
Pandora ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 13:06   #8 (permalink)
Katzenfreundin
 
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Zitat:
Zitat von Pandora Beitrag anzeigen
Ich für mich denke, dass es den Göttern reichlich egal ist, ob man ihnen opfert oder nicht. Was genau sollten sie denn von Opfern haben? Vielleicht verstehe ich auch die Hintergründe nicht, dann bitte ich um Aufklärung!
Nein, genau das glaube ich nicht, dass es den Göttern und Geistern egal ist, wobei ich meine, es geht primär erstmal weniger um die Gabe an sich, sondern um das, was du ihnen damit innerlich darbringst - deine Aufmerksamkeit, Hingabe, Liebe, Verbundenheit auszudrücken.
Und warum solltest wir ihnen, und was wir (auch in Bezug auf sie) tuen und lassen, egal sein? Sie umgeben uns doch jeden Tag und stehen in Beziehung zu uns. Es ist die Erde, die mich trägt, die Sonne, die dich wärmt, der Wind, der deinem Nachbarn um die Nase bläst und uns alle neu inspririert
Und wie oft übersehen wir sie? Allein von daher kann ein Opfer schon Sinn machen, dass wir unsere Sinne wieder sensibilisieren und einstimmen, die Fäden, über die wir verbunden sind, stärken, Achtsamkeit einüben... ihnen Gleichgültichkeit demgegenüber zu unterstellen, bedeutete, ihnen ihr Bewußtsein und damit ihr Wesen abzusprechen.

Hm, vielleicht schreib ich später noch allgemein was zu Thema - es beschäftigt mich nämlich in letzter Zeit auch stärker - hab aber heut noch so einiges vor.


Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag noch wünscht Dir die Felicitas.
Felicitas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 14:54   #9 (permalink)
Wiccander
 
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Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Hm, ich weiß nicht, einem Gott oder einer Göttin immer wieder opfern um ihre Gunst zu erlangen? ....Das ist ein bisschen wie Freunde mit Süßigkeiten bestechen damit sie nicht weglaufen
Wenn ich Freunde zu mir einlade, dann mache ich mir schon Gedanken, was ihnen denn gefallen würde, welche Speisen und Getränke sie mögen, welche Musik, welche Spiele etc. - Sollte ich, wenn ich Götter einlade, weniger aufmerksam sein?

Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Vielleicht kann ich das auch nicht so recht nachvollziehen, weil ich von meinen beiden Lieblingen regelrecht überrannt wurde und solche Probleme bisher eigentlich nie hatte.
Da beneide ich dich drum, ehrlich.

Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Vielleicht versuchst du einfach mal was anderes als ihnen ständig zu opfern. Oder opfere etwas anderes. Zeit und Aufmerksamkeit sind ebenfalls Opfer. .....vielleicht findest du auch Gefallen daran ein kleines Ritual zu entwerfen oder dir kommen ganz andere Ideen, wer weiß
Deshalb frage ich ja, wie ander es halten, um solche Möglichkeiten zu sehen. Bücher und Gespräche helfen da viel weiter. Und ich opfere ja nicht ständig und ununterbrochen.

Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Und wenn du zu einem Gott/einer Göttin nicht von jetzt auf gleich Kontakt bekommen kannst, dann ist vielleicht auch einfach noch nicht die Zeit dazu.
Mit dieser gelassenen Haltung könnte ich natürlich alles in meinem Leben einfach geschehen lassen, wozu ich sogar neige. Nur geschehen dann zu viele Dinge halt gar nicht. Man kann doch durchaus auch um die Freundschaft der Götter werben (egal, ob die Zeit richtig ist). Ich glaube schon, daß ihnen das gefällt - falsch: ich spüre, daß es so ist.

Zitat:
Zitat von Pandora Beitrag anzeigen
Ich für mich denke, dass es den Göttern reichlich egal ist, ob man ihnen opfert oder nicht. Was genau sollten sie denn von Opfern haben? Vielleicht verstehe ich auch die Hintergründe nicht, dann bitte ich um Aufklärung!
Anfangs dachte ich auch so - bis hin zu dem Eindruck, daß ich ihnen egal sei. Zum Glück habe ich mich sehr geirrt.

Ich nehme an, daß in Opfern ein Geist, ein Odr ist, der bei den Göttern durchaus real ankommt; eine Kraft, die sie nährt - so, wie uns ein liebes Wort, ein Streicheln, ein Kuß nähren kann.

Ich will meine Götter jedenfalls beschenken - es macht mir Freude, es bereichert mich, es gibt mir ein gutes Gefühl. Und es macht ihnen Freude, bereichert sie, bringt uns einander näher und festigt unsere Beziehung. So jedenfalls erlebe ich es.
Maya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 15:19   #10 (permalink)
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Zitat:
Ich glaube schon, daß ihnen das gefällt - falsch: ich spüre, daß es so ist.
Hallo Maya,
wenn das für Dich so ist, dann solltest Du diesem Gefühl auch nachgehen.

Ich persönlich habe ähnliche Erfahrungen wie Rhea.
Opfern tu ich eigentlich sehr selten etwas.
Meistens zu einem Jahreskreisfest oder wenn ich das Gefühl habe, dass es grad passend ist.
Die Opfer sind da ganz unterschiedlich.
In der Regeln sind es Rauchopfer, die ich darbringe und/oder Gesang.
Hin und wieder etwas Brot oder auch Früchte.
Ganz-ganz selten Blumen oder so.

Die Götter sagen mir schon (durch mein Gefühl), was momentan angebracht ist, jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht.



Liebe Grüße
Siat
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Siat ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 15:21   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Pandora Beitrag anzeigen
Ich für mich denke, dass es den Göttern reichlich egal ist, ob man ihnen opfert oder nicht. Was genau sollten sie denn von Opfern haben? Vielleicht verstehe ich auch die Hintergründe nicht, dann bitte ich um Aufklärung!
Hm, das würde ich ehrlich gesagt nicht unterschreiben. Ein Gott genau wie ein Mensch gibt schließlich nicht ewig ohne etwas dafür zu erhalten. Und jede Gabe stellt irgendwo auch ein Opfer dar. Ich persönlich sehe das so: wenn etwas das ich gebe nicht auch gleichzeitig ein Opfer darstellt, ist es eigentlich wertlos. Denn dann hat es mich nichts gekostet, keine Zeit, denn davon hatte ich offenbar gerade eh zuviel, keine Mühe, denn offenbar bereitete es keine, keine Aufmerksamkeit, keine Liebe, keine Empfindung, nichts. Absolut wertlos. Was immer ich gebe, sollte von Herzen kommen. Und wenn es die abgebrochene Spitze meines Bleistifts ist, völlig egal, solange es für mich eine besondere Bedeutung hat. Denn das ist es ja was man weitergeben möchte: "Sieh her, ich gebe dir dies, es hat mir sehr viel bedeutet, jetzt, nein, deshalb soll es dir gehören!"




Zitat:
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Wenn ich Freunde zu mir einlade, dann mache ich mir schon Gedanken, was ihnen denn gefallen würde, welche Speisen und Getränke sie mögen, welche Musik, welche Spiele etc. - Sollte ich, wenn ich Götter einlade, weniger aufmerksam sein?
Natürlich nicht. Hab ich eigentlich auch nicht behauptet, sorry wenns so klang. Vielleicht hab ich deinen Post auch etwas verworren aufgenommen *g* Bin ja der Götter sei Dank nicht unfehlbar, wär doch langweilig
Allerdings seh ich das so, eine besondere Gabe ist nur dann wirklich besonders, wenn sie von beiden Seiten als solche gesehen wird. Um das Beispiel mit der Musik aufzugreifen, ich spiele meinen Gästen ehrlich gesagt auch wenn sie Hiphop toll finden trotzdem keinen vor, denn ich finde ihn scheußlich. Also suche ich nach einer Alternative mit der beide Seiten gut leben können. Hm, seltsames Beispiel, aber ich hoff mal du verstehst worauf ich hinaus will *g*. Das mit Zeit und Aufmerksamkeit sollten in erster Linie auch nur Beispiele sein. Für mich sind das eben besondere Aspekte, und ich denke so mancher Gott oder auch Göttin kann mit besonderer Aufmerksamkeit manchmal mehr anfangen als, na, gehen wir mal davon aus er/sie steht auf Schokolade, dann nutzt ihm eine sündhaft teure Tafel als Gabe nur wenig wenn sie nur halbherzig gegeben wurde. Ich will dir damit nicht unterstellen dass du das so handhabst, bloß nicht falsch verstehen bitte*gg*



Zitat:
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Da beneide ich dich drum, ehrlich.
Beneide mich nicht um Mangel an Erfahrung! Nur weil ich diese Erfahrung noch nicht gemacht habe, heißt das nicht, dass ich sie niemals machen werde!



Zitat:
Zitat von Maya Beitrag anzeigen
Deshalb frage ich ja, wie andere es halten, um solche Möglichkeiten zu sehen. Bücher und Gespräche helfen da viel weiter. Und ich opfere ja nicht ständig und ununterbrochen.
Sorry, da war ich vielleicht etwas dusselig. Das hatte ich mehr oder weniger daraus gelesen. Aber na gut, wieder ein bissel schlauer.

Aber wenn man es genauer betrachtet, opfert der Mensch eigentlich ständig und eben doch ununterbrochen, wenn man den Blick mal auf ein breiteres Spektrum als den Göttern opfern richtet. Selbst wenn er nichts tut. Dann opfert er durch seine Untätigkeit seiner eigenen Faulheit. Zwar nicht gerade rühmlich, wenn mans ständig so hält, aber manchmal sehr erholsam



Zitat:
Zitat von Maya Beitrag anzeigen
Mit dieser gelassenen Haltung könnte ich natürlich alles in meinem Leben einfach geschehen lassen, wozu ich sogar neige. Nur geschehen dann zu viele Dinge halt gar nicht. Man kann doch durchaus auch um die Freundschaft der Götter werben (egal, ob die Zeit richtig ist). Ich glaube schon, daß ihnen das gefällt - falsch: ich spüre, daß es so ist.
Hm, diese Haltung ist gar nicht mal so gelassen, sie kann manchmal ganz schon nervenraubend sein. Stell dir vor, du möchtest zu einem bestimmten Gott oder einer Göttin Kontakt knüpfen, aber sie lässt es noch nicht zu, du hast noch nicht den richtigen Weg gefunden oder etwas in dir sperrt sich noch. Dann zu warten bis der richtige Zeitpunkt da ist, ist manchmal eine richtige Geduldsprobe, ich weiß wovon ich spreche ich bin nämlich manchmal höchst ungeduldig *ggg*



Zitat:
Zitat von Maya Beitrag anzeigen
Anfangs dachte ich auch so - bis hin zu dem Eindruck, daß ich ihnen egal sei. Zum Glück habe ich mich sehr geirrt.

Ich nehme an, daß in Opfern ein Geist, ein Odr ist, der bei den Göttern durchaus real ankommt; eine Kraft, die sie nährt - so, wie uns ein liebes Wort, ein Streicheln, ein Kuß nähren kann.

Ich will meine Götter jedenfalls beschenken - es macht mir Freude, es bereichert mich, es gibt mir ein gutes Gefühl. Und es macht ihnen Freude, bereichert sie, bringt uns einander näher und festigt unsere Beziehung. So jedenfalls erlebe ich es.
Ich denke auch nicht, dass Göttern Opfer egal sind, solange etwas mit Liebe gegeben wird und von Herzen kommt.

Ich hab nur vielleicht ein anderes Bild von Opfern. Ich zum Beispiel bin ein Mensch der schon mal leicht zu Faulheit neigt. Daher ist die Aufwendung von viel Zeit und besonderer Aufmerksamkeit eine besondere Gabe von mir. Ich gebe sie aber gern, ohne mich selbst zu etwas zu zwingen. Im Gegenteil, das motiviert mich. Ich bereite "meinen" Göttern so quasi doppelt eine Freude. Ich widme ihnen meine Zeit und zeige ihnen, dass ich lerne meine Faulheit in Aktivität umzuwandeln.

Für mich ist ein Opfer etwas, was ich nicht so leichtfertig geben kann, wofür ich mich anstrengen muss und will(!!). Denn der Wille ist für mich auch nicht unerheblich. Ich muss es auch wirklich wollen, sonst ist es kein angenehmes und besonderes Opfer, sondern nur noch Zwang und das wohl weder in meinem noch in ihrem Interesse.


Und das Gefühl ist natürlich auch ganz wichtig. Wenn du weißt dass du deinem Gefühl trauen kannst, dann solltest du dem natürlich auch nachgehen.
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Geändert von Raven (30.03.2007 um 15:22 Uhr) Grund: was vergessen
Raven ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 19:57   #12 (permalink)
En Erebos Phos
 
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hi,
meiner persönlichen erfahrung nach, geht es bei opferungen besonders um die energie. die gottheiten nehmen die energie der opfergaben in sich auf- du nährst die gottheiten durch die opfergaben mit kraft- diese kraft die du ihnen durch die opfergaben zuführst- stärkt wiederum die verbindung der gottheiten zu dir und sie haben es leichter einen zugang zu dir zu finden.
aber es geht dabei auch um dankbarkeit- du hast gaben und segnungen von den gottheiten bekommen und gibst ihnen einen teil davon wieder zurück, als zeichen deiner dankbarkeit und wertschätzung.

auch die hochwertigkeit der opfergaben spielt meiner erfahrung nach eine rolle, wenn du einer gottheit brot oder kuchen aus dem supermarkt opferst- welche maschinell hergestellt wurden- dann ist nur wenig energie in den opfergaben enthalten. wenn du allerdings kuchen oder brot opferst, das du selbst gebacken hast- dann steckt eine menge deiner eigenen energie mit drin.
ich lade meine opfergaben noch zusätzlich mit kraft auf und segne sie, um die energie der opfergaben zu stärken.
__________________
Helios Herrscher und heiliges Feuer, der Wegebeschützenden Hekate heiliger Speer, die ihn auf dem Olymp trägt und an den heiligen Wegkreuzungen der Erde weilt, bekränzt mit Eichenlaub und Geflecht und den Windungen wilder Schlangen- Sophokles
dawnmedos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 21:19   #13 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 22.01.2007
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Beiträge: 81
Dann hab ich rhea tatsächlich falsch verstanden.

Für mich spielt Opfern (noch?) keine Rolle. Ich glaube, die Götter lassen sich durch Opfer nicht beeindrucken oder irgendwie motivieren, Kontakt aufzunehmen. Ich denke, dass tun sie dann und ausschließlich dann, wenn sie das gerne möchten. Wenn man offen dafür ist und einfach bereit ist, sie wahrzunehmen. Auch wenn man sich dessen nicht immer ganz bewusst ist.
Freyja kam für mich völlig überraschend, ich habe weder damit gerechnet, noch wusste ich so genau, was ich jetzt damit anfangen soll. Sie hat einfach angefangen, mich zu begleiten.
Vielleicht hilft Opfern, bereit und offen für sie zu sein. Ich denke, das kann man auf viele Arten und Weisen. Ein Räucherstäbchen zu verbrennen oder Nahrungsmittel in den Wald zu legen, ist vermutlich einfach nicht meine Art. Ich denke auch nicht, dass es die Götter sehr beeindruckt, wenn ich Ihnen etwas gebe, was mir wichtig ist. Gerade Dinge, die mir wichtig ist, soll ich meiner Meinung nach wertschätzen, mich kümmern und sie nicht hergeben.
Vielleicht komme ich irgendwann an den Punkt, wo es mir etwas gibt auf konkrete Weise zu opfern. Ein Zeichen meiner Dankbarkeit, ein Ausdruck der Wertschätzung, was auch immer. Aber das wäre dann etwas was ich für mich tue und die Götter vielleicht dabei lächelnd zusehen, einen Unterschied zum einfachen direkten Kontakt oder eine tiefere Bedeutung messe ich dem nicht bei, vermutlich würde ich es nichtmal Opfer nennen.
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Pandora ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2007, 22:18   #14 (permalink)
Wiccander
 
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Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Natürlich nicht. Hab ich eigentlich auch nicht behauptet, sorry wenns so klang. Vielleicht hab ich deinen Post auch etwas verworren aufgenommen
Es ist nie ein 'sorry' nötig Wir reden doch miteinander, auch, um einander zu verstehen.

Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Also suche ich nach einer Alternative mit der beide Seiten gut leben können. Hm, seltsames Beispiel, aber ich hoff mal du verstehst worauf ich hinaus will
Dein Beispiel mit der Musik ist sehr gut, finde ich. So wenig, wie ich Freunden HipHop vorspielen würde (ich mag das auch nicht), so wenig würde ich ihnen Klassik zumuten (mögen die nicht). Und den Göttern würde ich niemals lebende Tiere opfern (nur als Beispiel) - manchmal muß man Kompromisse finden und sich auch viele Gedanken machen, wie diese allen gefallen können. Ein Osterlämmchen zu backen und das zu opfern, das z.B. kann ich mir gut vorstellen.....

Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Beneide mich nicht um Mangel an Erfahrung! Nur weil ich diese Erfahrung noch nicht gemacht habe, heißt das nicht, dass ich sie niemals machen werde!
Nun, diese Erfahrung neide ich dir ja nicht wirklich - ich gönne sie dir. Aber ich hätte sie mir auch gewünscht.

Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Stell dir vor, du möchtest zu einem bestimmten Gott oder einer Göttin Kontakt knüpfen, aber sie lässt es noch nicht zu, du hast noch nicht den richtigen Weg gefunden oder etwas in dir sperrt sich noch. Dann zu warten bis der richtige Zeitpunkt da ist, ist manchmal eine richtige Geduldsprobe.
Muß ich mir nicht vorstellen. Ich erlebe es ja gerade (grummel). Ich bin nicht geduldig, will es auch nicht sein. Wenn mir ein Kontakt nicht 'geschenkt' wird, dann kämpfe ich eben darum. Die Sache ist es wert.

Zitat:
Zitat von Rhea Beitrag anzeigen
Für mich ist ein Opfer etwas, was ich nicht so leichtfertig geben kann, wofür ich mich anstrengen muss und will
Nein, Anstrengung ist es für mich nicht. Aber sicherlich viel Bewußtsein dabei, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit.

Zitat:
Zitat von dawnmedos Beitrag anzeigen
meiner persönlichen erfahrung nach, geht es bei opferungen besonders um die energie. ....... ich lade meine opfergaben noch zusätzlich mit kraft auf und segne sie, um die energie der opfergaben zu stärken.
Das ist ein guter Hinweis. Vielen Dank. So langsam zeichnet sich das Bild eines Rituals. Das wird mir helfen.

Zitat:
Zitat von Pandora Beitrag anzeigen
Ich glaube, die Götter lassen sich durch Opfer nicht beeindrucken oder irgendwie motivieren, Kontakt aufzunehmen.
Es erregt jedenfalls ihre Aufmerksamkeit Vielleicht lachen sie ja darüber. Aber Lachen ist eine sehr positive Sache. Und wenn sie öfter über mich lachen, dann lachen sie irgendwann auch mit mir.

Mir fällt gerade ein, daß ich wirklich den Eindruck des 'über-mich-Lachens' habe und daß ich, seit ich es so erlebe, selbst sehr viel lache (obwohl ich eigentlich eher ernster Natur bin).
Maya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.03.2007, 14:29   #15 (permalink)
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ich opfere gern feines räucherwerk, gerade solche sachen wie styrax, rosenweihrauch oder sowas - und es gibt auch tolle, wenngleich etwas teurere räucherstäbchen. ich habe mal irgendwo gelesen, daß rauch die nahrung der ätherischen wesen sei und daß es grausam wäre, sie ihnen vorzuenthalten das finde ich hübsch formuliert und es stimmt mit meiner wahrnehmung überein.
ansonsten bin ich total unkompliziert. wenn wir einen leckeren kuchen backen, bekommt meine göttin das erste stück, das gegessen wird. wenn es bestimmte getränke gibt, gehört ihr der erste schluck. oder sie bekommt eine tasse tee mit sahne extra hingestellt, die, sobald sie energetisch angekommen ist (das spürt man einfach), weggegossen wird. wenn du einen offenen kamin hast, kannst du einige spritzer met oder wein ins feuer gießen oder einen brief an das göttliche verbrennen. alles, was beim kochen neben dem topf landet, gehört dem element feuer. für das element luft hänge ich manchmal ein paar streifen stoff oder geschenkband von außen ans fenster. für die erde vergrabe ich eierschalen oder kleine edelsteine in den blumentöpfen. für das wasser spüle ich ein bißchen salz durch den abfluß. für das kleine volk lege ich oft mandalas aus dem, was sich gerade bietet (verschiedene getreidesorten, nüsse, kandis, ...). nach einer weile, wenn die energie angekommen ist, entsorge ich die sachen einfach beim nächsten spaziergang im wald oder so. auch trommeln, rasseln oder anderes musizieren kann opfer sein.

für mich ist ein opfer etwas, das ich bewußt gebe. ich vertraue darauf, daß es ankommt - bisher wurde keins meiner opfer abgelehnt...
amala krähenfeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2007, 18:16   #16 (permalink)
Sue
Berserker im Doppelpack
 
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Ich hab früher öfter mal Dinge geopfert. Nicht aus einem "Muß" heraus, sondern einfach so, wie man halt guten Freunden ne Blume oder ne Tafel Schokolade mitbringt.

Wenn ich früher mal was besonders leckeres alkoholisches getrunken hab, hab ich Odin den ersten Schluck auf den Boden gespuckt (jo, ich weiß, unfein und auch doof, wenn man sich nicht gerade draußen befindet). Ich hatte immer das Gefühl, er mochte es.

Genauso hab ich Stücke von unserem Essen auf den Balkon gelegt. Da wir in der Gegend massig Krähen haben, wurden die Opfer jedes Mal angenommen

Ich weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden könnte, extra nen Kuchen zu backen und zu opfern. Ich weiß, klingt doof, aber es gibt in der "realen" Welt wirklich genug Menschen, die hungern und ich könnte es angesichts der Tatsache nicht mit mir vereinbaren, so viel Lebensmittel einfach -ich sag mal ganz blöd- vor die Tür zu stellen. Mir persönlich sind Opfer mit Symbolcharakter lieber.

LG, Sue
Sue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2007, 13:20   #17 (permalink)
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Also wenn ich eine spirituelle erfahrung Suche, oder den Götter opfern will mache ich ein Zeitaufendiges Ritual, eine kleine Pilgerreise daraus die für mich unangenehm oder zumindest anstrengend sein muss.

Mit unangenehm meine ich daß ich gewisse Hürden auf dem Weg zum "Opferplatz" überwinden muss.

Um ein Beispiel zu nennen wie ich es meist halte:

Mann begibt sich nacht bei Regen in den Wald. Es ist Kalt und Nass. Aus der Dunkelheit kommen beängstigende Geräusche... Ab und zu hört man das Grunzen von Wildschweinherden... Man sieht bizzare Schattengestalten...

Man friert und ist verängstigt...

Nach einer gewissen Zeit kommt man an seine persönliche "Opferstelle"
Nun spricht man zu seinen Gott und Opfert ihn. Man sagt ihn warum man ihm Opfert... Man verweilt eine Zeitlang - Meditiert...

...Dann begibt man sich zurück.


Ich denke es kommt nicht NUR auf die materielle Gabe an sondern auch auf die Art wie es geopfert wird.
Dargo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2007, 15:34   #18 (permalink)
Wiccander
 
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Zitat:
Zitat von amala krähenfeder Beitrag anzeigen
ich habe mal irgendwo gelesen, daß rauch die nahrung der ätherischen wesen sei und daß es grausam wäre, sie ihnen vorzuenthalten das finde ich hübsch formuliert und es stimmt mit meiner wahrnehmung überein.
Ich freue mich ungemein über jede Anregung, die ich hier erhalte. Rauch habe ich inzwischen als kraftvoll entdeckt. Scheint wirklich so etwas wie Nahrung zu sein.

Zitat:
Zitat von amala krähenfeder Beitrag anzeigen
oder einen brief an das göttliche verbrennen
Eine tolle Idee!

Hier wird wieder der Rauch zum Tranksportmittel. Auf diese Idee wäre ich nie gekommen, aber ich spüre, wie gut das sein kann. Vielen Dank.

Zitat:
Zitat von Sue Beitrag anzeigen
Nicht aus einem "Muß" heraus, sondern einfach so, wie man halt guten Freunden ne Blume oder ne Tafel Schokolade mitbringt.
Genau darumg eht es mir!

Zitat:
Zitat von Sue Beitrag anzeigen
Wenn ich früher mal was besonders leckeres alkoholisches getrunken hab, hab ich Odin den ersten Schluck auf den Boden gespuckt
Äh, mach ich inzwischen auch - geh dazu aber extra auf den Balkon. Der Wohnzimmerboden erscheint mir da weniger geeignet

Zitat:
Zitat von Sue Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden könnte, extra nen Kuchen zu backen und zu opfern.
Nein, nicht extra, Aber wennich für mich einen Kuchen backe, dann nehme einen sehr kleinen Teil des Teiges und backe einen winzigen Minikuchen für meine 'Gäste'.

Zitat:
Zitat von Dargo Beitrag anzeigen
Man friert und ist verängstigt...
Nach einer gewissen Zeit kommt man an seine persönliche "Opferstelle"
Nun spricht man zu seinen Gott und Opfert ihn. Man sagt ihn warum man ihm Opfert... Man verweilt eine Zeitlang - Meditiert...
Ich denke es kommt nicht NUR auf die materielle Gabe an sondern auch auf die Art wie es geopfert wird.
Da hast du sicherlich nicht Unrecht - aber es klingt nach einem großen Opfer; einer aufwendigen Sache, bei der etwas erreicht werden soll. Ich will von den Göttern aber im Moment keine Gunstbezeugungen oder Wunscherfüllungen. Ich will ihnen nur begegnen, mitten im Alltag. Freundschaft schließen. Freunschaft besteht aus vielen kleinen Dingen.....
Maya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:11   #19 (permalink)
Ourewäller
 
Benutzerbild von Bodecea
 
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Zitat von Maya Beitrag anzeigen
Ich bin ja immer noch auf der Suche nach Wegen, den Göttern ‚direkt’ zu begegnen und manchmal geht das auch ganz gut. Aber bei vielen komme ich irgendwie nicht ran. Das ist dann immer irgendwie so, als wenn mein Gegenüber hundert Meter entfernt steht und ich einfach nicht weiter gehen kann (schwer zu beschreiben). Nicht wirklicher Widerstand, es ist eher ein Spüren, dass jedes Weitergehen jetzt nicht richtig wäre.
Huhu Maya,

über Opfern kann man viel diskutieren, ich denke, da gibt es kein "Patentrezept". Ich persönlich lege an schönen Orten gerne etwas nieder, mit dem Götter, Elfen und Viecher was anfangen können (einen Apfel, ein paar Getreide-/Maiskörner o.ä.). Zumindest eine dieser Gruppen wird sich schon daran bedienen.

Aber generell muss ich "gestehen", dass ich eine eher esoterisch-spirituelle Beziehung zu den Göttern habe. Ich sehe sie als Manifestation von größeren universellen Mächten, die unser Gehirn sprengen würden, weswegen wir sie auf ein irgendwie erfahrbares Maß - Götter - zurechtkonstruieren. Erfahrbar sind sie nur durch uns selbst (durch wen auch sonst) - also ist es ein Liebes-Opfer für die Götter und zudem spirituell recht fruchtbar, sich mit den Eigenschaften des jeweiligen Gottes zu verbinden. Ich selbst bin dabei mehr an Göttinnen südlicherer Sphären gebunden; beispielsweise kann man man sich ein großes Freiheitsgefühl aufbauen, aufmerksam und stark werden und damit Artemis in sich erwecken.

Ich denke, prinzipiell ist das bei nordischen Göttern das gleiche.

Ich habe allerdings bei nordischen Göttern nicht allzu viele Erfahrungen. Doch habe ich mich über Jahre hinweg Odin/Wotan sehr nähern können, indem ich die Runen erkundet habe. Ich habe ihn um Inspiration und Führung gebeten und er hat mich durch die Wälder zu den Runen geführt. Ich glaube, diese Wanderungen - durchsetzt mit vielen Erkenntnissen und dem einen oder anderen Schelmenstreich Odins - haben uns beiden Spaß gemacht.

Ich denke, das ist für mich der Punkt - Freundschaft, Freude, Liebe, (Sex?!?) und Spaß mit Göttern erleben. Auch mal Wut, Frust, Unverständnis. Emotionen, Beziehungen, Erleben.

Bodecea
__________________
Ourewäller. Mer sinn so. Mer derfe des.
Bodecea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 12:07   #20 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von Hexenhammer
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Im Grünen Herzen!
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Beiträge: 69
Zitat:
Zitat von Bodecea Beitrag anzeigen
Ich persönlich lege an schönen Orten gerne etwas nieder, mit dem Götter, Elfen und Viecher was anfangen können [...].
Ja, immer schön den Dreck in die umwelt werfen.

Opfern ist sone Sache...man opfert qausi... etwas hergeben als zeichen des Glaubensbekenntnisses bzw. der Zugehörigkeit oder der Glaube selbst....
Können nicht Viele.
__________________
[CENTER][COLOR="Green"][U][FONT="Lucida Sans Unicode"]Der Mensch ist nur böse, weil er Angst hat.[/FONT][/U][/COLOR][/CENTER]
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