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| Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw. |
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| | #81 (permalink) |
| Nebelkrähe | Dann sind wir uns ja einig, Nordian. Mir war's für mich halt wichtig, zu klären, welche Geister hinter welchen Handlungen stecken. Es besteht nämlich die Möglichkeit, ihnen zu begegnen, wenn man die Handlung ausführt. Und ja, auch da stimme ich dir zu. Heutige Spiritualität findet im Heute statt. Und was uns an unserer bisherigen kulturellen Entwicklung wichtig und sinnvoll erscheint, übernehmen wir natürlich bzw. behalten es bei.
__________________ insprinc schublandun. |
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| | #82 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 30.12.2007 Ort: Oberösterreich Alter: 27
Beiträge: 56
| ich opfere nicht ich schenke lieber opfern hört sich so nach unfreiwillig geben wegen zwang an. Ich schenke meinen Krafttieren gern von meinen Essen (sie nehmen einfach die Energie des Essens auf) schone die Umwelt so gut es geht, oder sammle Unrat im Wald um Mutter Natur eine Freude zu machen und Spende Spielzeug an Kinderdorf oder Futter an Tierheim. |
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| | #83 (permalink) |
| Querdenkender Einzelgänge Registriert seit: 04.02.2009 Ort: Brandenburg Alter: 18
Beiträge: 18
| Abend, also ich persönlich sehe es mit dem Opfer als eine Art kleines Geschenk an. Das hat für mich nix mit Bestechng wie bei kleinen Kindern zu tun, sondern eher mit einem kleinen Geschenk unter Freunden. Man soll ja schenken, was man selber gerne hat, und deshalb opfere ich, um es mal so auszudrücken, gerne (und eigendlich immer) ein Tässchen Tee, wenn ich mir mein kleines Kännchen mit schönem heißen, starken und leckeren Tee aufbrühe. (und ich finde bestimmte Teesorten zusammen mit nem Schluck Milch richtig gut (besser als Alk. etc <---- deshalb lege ich ehrlich gesagt auf Feiern nicht so großen Wert auf diesen Stoff ), kann da z.B. Erdbeer-Sahne-Tee von Goldmännchen empfehlen, der in einem 2/3el Verhältnis mit Milch (1,5% Fettanteil) ist richtig gut Ansonsten, neben anderen "Kleinigkeiten, die das Leben schöner machen", danke ich den Göttern dafür, wenn ich um Hilfe und/oder Segen gebeten habe, bzw. wenn ich mal wieder richtig Schwein gehabt habe. Nun ja und man versucht sich auch an Umweltschutz, durch viel Fahrrad fahren, z.B. zu meiner Schule (und die ist 9Km entfernt), oder indem ich auf meinem Spaziergang mit dem Hund durch den Wald, den Müll wegsammel. ( und Feuerwehr hat auch mit Umweltschutz zu tun, Ölspurbeseitigung z.B. nmachen wir nicht nur der Sicherheit wegen ) Soviel von mir erstmal Grüße und mögen euch die Götter segnen Trascher
__________________ Der Weg ist das Ziel! - Doch das Ziel zeigt den Weg. "Ich weiß, dass ich nicht weiß" Sokrates Unser Leben für ihre Sicherheit ~ Feuerwehr |
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| | #84 (permalink) | |
| Der QuantenOnkel (TM) Registriert seit: 27.01.2007 Ort: in der Materialisation des Möglichkeitsfeldes
Beiträge: 550
| Zitat:
Ist ganz unterschiedlich, neben Räucherwerk auch mal ein Ei, selbstgemachten HollerWein, Tabak, Halbedelsteine - ich hab auch einmal ganz bewusst etwas Goldstaub gekauft und in der Räucherung geopfert. Sicher sind manchmal auch gewisse "Bitten/Hoffnungen" darin enthalten, auch Dank, meist aber eher neutral, Ritualbezogen, Festbezogen. Meinem Hausgeist leg ich ab und zu mal einen guten Keks hin... Konkret habe ich jedoch eine Frage: Was opfert man z.B. den Wassergeistern (Nymphen/Sylven/Undinen) für eine kleine begangene Jugendsünde? (keine Angst - ich habe damals keinen Brunnen vergiftet - aber da ist irgentwie was gutzumachen.. an einem bzw. für einen bestimmten Ort ) LG TF
__________________ *** >> Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein << Nelson Mandela | |
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| | #85 (permalink) |
| Z.Z. away (Admin) | Hm, spontan würde ich sagen: Gebildbrot (für mein Gefühl her, immer eine gern genommene Gabe) Flüssigkeit (z. B. Whisky, Wein oder Saft... Unsere Naturgeister hier stehen total auf Honig-Whisky... Ein Rangoli/Kolam aus Mehl, Sand, (mit Lebensmittelfarbe) gefärbten Zucker, Blumen ... ... (find ich eine sehr schöne Art der Gabe) Ein besonderes Öl, was Du extra für sie herstellst Gedicht oder Lied ... Alles einzeln oder auch kombiniert... Da sind ja Deiner Vorstellung keine Grenzen gesetzt. LG Siat
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap |
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| | #86 (permalink) |
| Der QuantenOnkel (TM) Registriert seit: 27.01.2007 Ort: in der Materialisation des Möglichkeitsfeldes
Beiträge: 550
| Hallo Siat, ...komm erst jetzt dazu, danke zu sagen , muss aber momentan sowieso erstmal "auf Eis legen" (wichtige andere "Baustelle" reingekriegt)Rangoli finde ich auf jeden Fall interessant und schön. LG TF TT: Ein kleines Blutopfer an Mutter Erde finde ich zu gewissen Zeiten auch sehr wirksam (z.B. vor Beltane). Klein deshalb, weil symbolisch.
__________________ *** >> Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein << Nelson Mandela |
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| | #87 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 13.09.2009 Alter: 22
Beiträge: 8
| Ich weiß aus Erfahrung in anderen Foren, dass das Ausgraben von alten Threads nicht immer in Dank abgenommen wird, aber sei es wie es sei. Zurzeit finden die Ludi Fortunae statt, Spiele zu Ehren der römischen Glücksgöttin Fortuna und da sie eine meiner Hausgötter ist und ich mich für die Feste nach den römischen Festtagskalender richte, bringe ich ihr zu dieser Zeit auch täglich ein Opfer: Ich opfere Weihrauch auf einen kleinen Opferaltar vor dem Bildnis der Göttin. Was mir heute übrigens ganz schönen Ärger eingehandelt hat: Ich war heute erst spät zu Hause (und heute morgen früh weg) und hab also erst abends opfern können. Mein Bruder hat's mir nicht in Dank abgenommen, dass der ganze Flur und die obere Etage nach Weihrauch gerochen hat... Inzwischen hat sich der Geruch zwar verflüchtigt, aber ich denke es wird das beste sein, wenn ich in Zukunft im Garten opfere. Zum Thema Tieropfer im allgemeinen: In Griechenland war das Opfern von Tieren für viele, ärmere Menschen die einzige Gelegenheit, um Fleisch zu essen. Einige fromme Heiden brüsteten sich auch damit, nur geopfertes Fleisch zu essen. Die Vorstellung, unmengen von Tieren würden geschlachtet werden für die Götter ohne dass das Fleisch verzehrt wird, ist also Humbug. 5Obwohl es auch vorkam, das ein ganzes Opfertier verbrannt wurde.) Hab ich aus einen Buch von Robin Lane Fox, ein Buch über Christen und Heiden zur Zeit Constantins. |
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| | #88 (permalink) |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Das mit den Tieropfern bei Christen steht in der Genesis beschrieben, und das mit dem Opferfleisch, sicher für viele Menschen die einzige Möglichkeit an Fleisch zu kommen. Ist es nicht wichtiger, anderen Gutes zu tun als was zu verbrennen oder im Wald auszustreuen? Wenn ich ner alten Dame die Einkäufe nach Haus bringe, obwohl ich in Zeitdruck bringe, das ist für mich ein Opfer. Und ich helfe damit auch noch. Ich opfere mich auf, muss man mal geistig verdauen.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. |
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| | #89 (permalink) | |||
| Nebelkrähe | Zitat:
Zitat:
Zitat:
Diese Frage ist rhetorisch, du musst sie mir nicht beantworten
__________________ insprinc schublandun. | |||
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| | #90 (permalink) |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Ich habe mir auch nochmal Gedanken gemacht wegen Opfern. Eigentlich ist es ja auch Vernichtung von Lebensmitteln oder so, obwohl es Leute gibt, die hungern. Okay, bei Sachen im Wald ablegen sieht das ja anders aus, und keine Ahnung, warum mir ne Kiste Bier in den Kopf gekommen ist und ich dann 3 Flaschen ausgieße. Würde ich sie verschenken, dann okay für mich. Na ja, sowas mache ich ja auch schon mal. Ich denke mal, ich muss mir erstmal Gedanken machen, was Opfer für mich wirklich heißt. Also, wie gut, dass ich bis hier gelesen habe, ich habe wieder neue Anregungen und was zum Denken.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. |
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| | #91 (permalink) | |
| hem netjer tepi Registriert seit: 01.10.2008 Ort: Düsseldorf
Beiträge: 336
| Hallo... Zitat:
Natütrlich gibt es auch Opferungen bei denen die Opfergaben komplett verbrannt werden, allerdings sind diese Opfer eher die Ausnahme. Und Tieropfer sind dabei noch die Ausnahme von der Ausnahme. ![]() Ein "normales Opfer" (wobei ich jetzt nur von Tieropfern ausgehe, die ja auch nicht täglich vorkommen) bedeutet ja nicht die Vernichtung der Lebensmittel durch Verbrennen. Diese Opfer sind im Prinzip so wie ein ländliches "Schlachtefest" zu verstehen, bei dem ein Tier getötet wird und ein bestimmter Teil dieses Tieres, eine Keule oder ein Stück Filet, manchmal auch nur eine Schale des Blutes oder der Schädel , manchmal auch nur, zum Beispiel beim Rind die Hörner der Gottheit dargebracht wird. (kommt wohl auch ganz auf die Gottheit an, der da geopfert wird) Der Rest des Tieres wird verwertet und von den Gläubigen (meisst noch am selben Tag) verzehrt. Also geht das Tier normal in den Nahrungskreislauf ein und es geht den Gläubigen sogut wie wie nichts wirklich verloren. Also eine Vernichtung von Lebensmitteln, obwohl andere hungern sehe ich nicht. Wenn wir es mal ganz modern ausdrücken ist so ein Tieropfer wie ein Schlachtefest mit anschliessender Grillparty für alle Beteiligten, bei dem ein ganz kleiner Teil des "geopferten" Tieres der Gottheit dargebracht wird. So wie zum Beispiel heute noch auf dem Land bei einer Schlachtung nach der Tötung des Tieres ein Schnaps an die Beteiligten gereicht wird und der Schlachter ein Glas Schaps und ein Glas Blut auf den Boden giesst um "Gott" (oder wem auch immer) für das Tier zu danken... (in Griechenland ist dieser Brauch [trotz Christentum] noch sehr weit verbreitet, kommt aber auch in unseren Breiten durchaus in manchen Gegenden vor) Bei der Opferung von Tieren geht es ja prinzipiell nicht darum der Gottheit das Tier als Solches darzubringen sondern beim Opfer wird die "Lebensenergie" des Opfertieres dargebracht. Das Fleisch ist da eigentlich mehr ein angenehmer Nebeneffekt für die Beteiligten, welche es im Anschluss an das Ritual bei einem Fest verspeisen. Also verloren geht im Prinzip nichts. Und wenn ja, nur ein verschwindend geringer Teil des Tieres. LG Meri
__________________ Folge deinem Herzen solange du lebst und tue nicht mehr, als es dir aufträgt. Geändert von Merienptah (07.10.2009 um 17:51 Uhr) | |
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