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Nordische Wege Informationen und Diskussionen rum um die Themen des Asatru, die germanische Glaubenswelt und Religion, Geschichten, Mythen usw.

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Alt 09.04.2007, 14:57   #21 (permalink)
Ourewäller
 
Benutzerbild von Bodecea
 
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Zitat:
Zitat von Hexenhammer Beitrag anzeigen
Opfern ist sone Sache...man opfert qausi... etwas hergeben als zeichen des Glaubensbekenntnisses bzw. der Zugehörigkeit oder der Glaube selbst....
Ich muss gestehen, dass sich dieser Satz mir nicht so recht erschließt .

Opfern ist für mich am ehesten ein Gruß, ein Dankeschön oder eine Bitte des Göttlichen in mir an das Göttliche da draußen. Aber zentral für den Glauben finde ich es nicht.
__________________
Ourewäller. Mer sinn so. Mer derfe des.
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Alt 09.04.2007, 15:37   #22 (permalink)
Heidschnuckel
 
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hm... hätte vllt noch hinschreiben, dass ich das so sehen würde... kann ja nicht für alles sprechen... außerdem ist es keine allgemein gültige aussage oder fest verankert... das hier immer alles so auf die Goldwaage gelegt wird... ^^
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[CENTER][COLOR="Green"][U][FONT="Lucida Sans Unicode"]Der Mensch ist nur böse, weil er Angst hat.[/FONT][/U][/COLOR][/CENTER]
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Alt 10.04.2007, 14:45   #23 (permalink)
Ourewäller
 
Benutzerbild von Bodecea
 
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@Hexenhammer - ich sage gar nichts gegen den Inhalt deiner Aussage! Ich sage nur, dass mir nicht ganz aufgegangen ist, was du meinst. Opfer = Glaubensbekenntnis? Oder habe ich das falsch verstanden....
__________________
Ourewäller. Mer sinn so. Mer derfe des.
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Alt 06.06.2007, 14:23   #24 (permalink)
Wiccander
 
Benutzerbild von Serpenses
 
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Mich würde mal interessieren wie ihr zu Blutopfrern steht. Ich denke Blut wäre ein eigentlich recht gutes opfer weil es ja unmittelbar mit meinem Leben zusammenhängt. Und man gibt es gerne, muss sich aber dazu überwinden es zu geben ( zumindest habe ich probleme damit mich selbst zu schneiden).
Ausprobiert hab ichs bisher noch nicht. Möchte nur mal gern wissen was ihr davon haltet.
Grüße,
Serpenses
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Alt 06.06.2007, 14:33   #25 (permalink)
Gesperrt
 
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ich hab bereits ein paar liter blut unfreiwillig geopfert und mehr gips nicht :monster:

naja, ich kann den zusammenhang schon verstehen, aber ich kann mir nicht so wirklich denken, daß meine göttin den gedanken, daß ich mich verletze, um ihr mein blut zu opfern, so prickelnd findet. das mag aber bei deinen göttern ganz anders sein.
was vielleicht ein sinnvolles blut'opfer' wäre: ne blutspende.
amala krähenfeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2007, 14:42   #26 (permalink)
Wiccander
 
Benutzerbild von Serpenses
 
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Das mit der Blutspende wäre ne gute Idee....wenn ich denn 18 wäre . Hab auch vor später blut zu spenden.
Es grüßt,
Serpenses
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Alt 06.06.2007, 15:12   #27 (permalink)
der Stilkam
 
Benutzerbild von Volker
 
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Hi,

ich meine, über welche Form von Blutspende reden wir? Die "richtige" Blutspende beim DRK (z.B.) oder ein paar Blutstropfen anläßlich eines Rituals?

Letzteres mag jeder handhaben, will er will, ich kann darin keine besondere Bedeutung erkennen bzw. denke auch, daß es sich für mich nicht richtig anfühlt, meinen Körper zu verletzen, um den Göttern ein Opfer zu bringen. Im Rahmen magischer ARbeiten mag das etwas anderes sein.

Ersteres kann ich in keinem Zusammenhang mit "opfern" sehen, außer im weltlichen Zusammenhang.

Grüße
Stilkam
Volker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2007, 16:04   #28 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
Registriert seit: 23.01.2007
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Blut hat eine ziemlich starke Energie. Deshalb spielt es bei vielen Kulturen eine Rolle beim Opfern.

Ob du es benutzt, ist ganz deine eigene Entscheidung. Klar hat es etwas mit Überwindung zu tun - ist eben die Frage, was bedeutet dir das Opfer, wozu soll es sein?

Ich verwende Blut in seltenen Fällen bei Ritualen / Magieausübung (für mich gibt's da keinen Unterschied, Ritual ist Magie).
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Nachtwölfin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 00:11   #29 (permalink)
germanischer heide
 
Benutzerbild von thurin
 
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wenn blut, dann (und nur in besonderen fällen) mein eigenes - z. b. zum weihen von runen.
aber NIE würde ich ein tier schlachten (lassen), bin halt vegetarier...
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thurin ist mitglied und Herdwart (Ruhrgebiet) im ELDARING e. V.
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Das Herz adelt den Menschen, und wenn ich auch kein Graf bin, so habe ich vielleicht mehr Ehre im Leib als so mancher Graf! (W. A. Mozart)
thurin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 12:21   #30 (permalink)
Wiccander
 
Benutzerbild von Serpenses
 
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@ thurin: Ich hatte auch schon vor mein eigenes Blut zu opfern. Ein tie für sowas zu opfern wäre mir dann doch einige nummern zu krass.

@ Nachtwölfin: Der verwendugszweck von meinem Blut wäre wie bei Thurin um z.B. Runen zu weihen.
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Alt 07.06.2007, 13:03   #31 (permalink)
der Stilkam
 
Benutzerbild von Volker
 
Registriert seit: 21.01.2007
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Alter: 43
Beiträge: 50
Zitat:
Zitat von Serpenses Beitrag anzeigen
Ein tie für sowas zu opfern wäre mir dann doch einige nummern zu krass.
Man bedenke jedoch dabei, daß das Tieropfer zentraler Bestandteil dieser Religion war. Der Philosoph Falter schreibt im Heidnischen Jahrbuch 2006 (Junker-Verlag) in einer Anmerkung zu Steinbocks "Das heilige Fest", daß man sich fragen müsse, warum man heute (sinngemäß) das Tieropfer meist unhinterfragt ausklammert. Ja, man müsse sich auch fragen, so Falter, ob - in der Überspitzung des Gedankens - ein Vegetarier überhaupt germanischer Heide sein könne. Er überspitzt das extra, um darauf hinzuweisen, daß man sich nicht frühzeitig selbst Barrieren in den Weg legen sollte (im Sinne der Rekonstruktion der Religion).
Für mich ist das Tieropfer ein ganz klar für die Zukunft zu überdenkendes, wenn nicht sogar anzustrebendes Thema. Selbstverständlich in den üblichen Grenzen und nach den Gesetzen: Es sollte also schon ein Schlachter das Tier töten - soll heißen, wir müssen also die Metzger auf unsere Seite ziehen.
Oder aber mit kleinen Tieren anfangen: Mir fällt z.B. ein Asatruar ein, der Kaninchen züchtet, sie selbst schlachtet.


@ nachtwölfin: Ritual ist für mich jede in bestimmten Bahnen ablaufende, wiederkehrende Handlung. Magie wäre eben eine spezielle Form des Rituals. Ich meinte oben ein rein "religiöses" Ritual, ein Opfer den Göttern, abgetrennt von einem magischen Ritual.

Grüße
Stilkam
Volker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 13:13   #32 (permalink)
Wiccander
 
Benutzerbild von Serpenses
 
Registriert seit: 21.01.2007
Alter: 19
Beiträge: 167
Aber ich finde, dass Dinge die damals gemacht wurden, nicht alle in der heutigen zeit umsetzbar sind. Klar, wenn ich jetzt Kaninchen züchte um sie sowieso zu schlachten, kann ich sie auch opfern. Aber extra ein Tier zu fangen, bzw ein haustier zu nehmen wäre vielen zu extrem.
Grüße,
Serpenses
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Serpenses ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 14:02   #33 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
Benutzerbild von Hilda
 
Registriert seit: 20.01.2007
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Alter: 26
Beiträge: 1.116
Damals wurde aber auch so gut wie alles vom Tier gebraucht bzw benutzt, da kam nix weg. Heute landet das halbe Tier im Müll.
Wenn das Tier nicht leiden muss (also Betäubung vor Kehlschnitt z.B.) und alles verwertet wird, dann fände ich ein Tieropfer nicht schlimm. Allerdings würd ich dann eigens dafür gezüchtete Tiere nehmen (wie halt wenn man Kaninchen züchtet zum Essen [und nich kuscheln^^]) denn ich würde NIEMALS als Gunstbeweis mein geliebtes Bun Fuzzl schlachten, NIEHIIEMALS, das ist mein Baby, den verteidige ich aufs Blut^^ *grunz*
Mein Problem wäre dann noch das ich kein Fleisch mag..

Ansonsten bevorzuge ich dann doch unblutige Opfer...
__________________
Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
De gustibus non est disputandum
Hilda ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 14:07   #34 (permalink)
Wiccander
 
Registriert seit: 19.02.2007
Beiträge: 103
Bin ich da falsch informiert oder war es nicht eher so, daß die sogenannten Tieropfer im Anschluß an die Schlachtung dann auch gleich gebraten und verspeist wurden - die Götter erhielten die Teile, die der Mensch nicht ißt, also die Läufe, den Kopf, die Haut. Opfer bedeutete da doch auch eine Sache der Gemeinschaft.

Der Gedanke aber, ein Vegetarier könne kein Heide sein, klingt für mich eher belustigend. Die Tier- und/oder Blutopfer (die es auch in anderen Glaubenssystemen gibt) sind eine Art, den Göttern zu nahen.

Ein paar tausend Jahre später, wo Viehbesitz nicht mehr die tragende Rolle im Leben des Einzelnen spielt, kann man sich den Göttern zum Glück auch anders nahen
Maya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 14:09   #35 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von der Reisende
 
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Ort: Rüsselsheim (He)
Alter: 51
Beiträge: 275
Hi,

brutale Völker haben brutale Götter! Diesen Satz läßt Michael moorcock den Berater des Prinzen corum sprechen (Aus das buch Corum)

ME müsste geklärt werden welcher Art die Götter sind.
Es gäbe da schon verschiedene Ansätze. Zum einen das gängige WG Prinzip mit Hausvorstand. Oben wie unten.
Die Mädels und Jungs langweilen sich auf dem zugewiesenen Ort zu Tode und ersinnen den einen oder anderen mehr als menschl. Streich. So verführt Zeus reihenweise Jungfrauen und Nymphen. Wobei nicht Zeus anschließend das prob mit Hera hat, sondern immer die Verführten. siehe IO oder auch Europa.
Venus hat eine aussereheliche Beziehung zu Mars, wobei Hephaistos vor Eifersucht platzt.
Hermes klaut dem apollo die Kuhherde und schwatzt ihm auch noch die Flöte ab.
Mars hat mal so eben den einen oder anderen Krieg angezettelt, nur in Übung zu bleiben.
So geht das munter immer weiter.
Wer die Götter in ihrer Allwissenheit in Frage stellt bekommt drakonische Strafen zu spüren, siehe Arachne. Sie hat nicht nur ebenbürtig zur Athene gearbeitet, sie hat auch alle Schandtaten der Götter auf einem Wandbehang dargestellt. Leider war Athene nicht nur Mitstreiterin sondern auch gleich richterin.
Na geht doch
Aber das ist nicht die Frage, vielmehr wg. Opfer. Diese WG schaut also mehr oder weniger gelangweilt zu und rechnet nebenbei aus wieoft "der Reisende" schon aus misslicher Lage befreit wurde und ob die Opfer auch in einem vergleichbaren verhältnis stehen.
Es taucht die Frage auf, ist Errettung aus misslicher Lage durch Dritte gleich zusetzen mit errettung aus misslicher Lage durch eigene Blödheit bzw. eigenes Verschulden.
Ich habe mich nun eher bewußt auf Griechenland gestützt. Zum einen keiner baut größeren Blödsinn als die und zum anderen nirgendwo ist es besser kommentiert.
Unterscheiden muss man ganz klar zwischen Vorsokratikern und Nachsokratikern. Bei den "modernen" Philosophen taucht doch schon der eine oder andere Atheist auf.
Bei Ovid in den Metamorphosen wird die Erstellung der Erde einem unbekannten (noch größerem) Gott angelastet.
Nach meinem dafürhalten stellen die Götter nur einen Aspekt des gesamten Begriffes "Gott" dar. Wie ein Prisma auch keine Farben erfindet, sondern nur die Farben des sonnenlichtes darstellt.
Auch wenn wir die Farben auf sieben begrenzt haben, (wer hats erfunden? die Babylonier, diesmal nicht die Schweizer) so sind es doch zwar endlich aber eine sehr große Anzahl von Farben.
Da käme ich dann zur nächsten Frage.
Ist es überhaupt sinnvoll einem personifieziertem gott zu Opfern.
Ich würde die Frage mit Ja beantworten wenn die Priinzipien, die hinter den einzelnen Göttern klar geregelt sind. so eine Art Arbeitsplatzbeschreibung. Aber wehe es gibt zwei Götter mit benachbarten Tätigkeitsfeldern, dann kann die Luft schon dünn werden. Denn einer fühlt sich mit sicherheit hintergangen und wird sich bitterlich ztu rächen wissen. Z.b. Selene, wird später zur Phoibe. Hat aber die gleiche Berufsbezeichnung (Mondgöttin) wie Artmeis (Diana) bzw. Persephone.
Hekate keine Mondgöttin, aber im gleichen Tätigkeitsfeld angesiedelt. Etwas aus der Fasson fallend könnte man für die syrischen griechen noch die Lilith mit rein nehmen.
Also das wird ganz schön schwierig, da richtig zu opfern und dem bzw. der Richtigen das Richtige zu opfern.
Also wäre es doch sinnträchtiger den Prizipien zu opfen, aber das würde das Ende der Götter (WG) bedeuten.

ich grüße euch

Jürgen, der sich mal wieder nicht ganz ernst nimmt
der Reisende ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 23:48   #36 (permalink)
Wiccander
 
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*viel verwirrtheit aufgrund mangelder kentnisse der grishischen göttersagen*
Entweder liegts daran, das es grade viertel vor 11 ist, oder daran dass ich echt kein Plan hab von den griechen.
Verwirrte Grüße,
Serpenses
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Serpenses ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2007, 23:58   #37 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
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Zitat:
Zitat von Stilkam Beitrag anzeigen
Man bedenke jedoch dabei, daß das Tieropfer zentraler Bestandteil dieser Religion war. Der Philosoph Falter schreibt im Heidnischen Jahrbuch 2006 (Junker-Verlag) in einer Anmerkung zu Steinbocks "Das heilige Fest", daß man sich fragen müsse, warum man heute (sinngemäß) das Tieropfer meist unhinterfragt ausklammert.
Oh, bin also nicht die einzige, die so denkt. Ich äußere mich zu diesem Thema selten, da es meist auf extremes Unverständnis stößt, aber ich persönlich finde es eigentlich unverständlich, wieso es - gerade bei den stark rekonstruktionistisch denkenden Gruppen - so entschieden abgelehnt wird und mit was für Begründungen...

Zitat:
Ich meinte oben ein rein "religiöses" Ritual, ein Opfer den Göttern, abgetrennt von einem magischen Ritual.
Ich trenne halt nicht zwischen Religion und Magie, das geht für mich in eins...
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Nachtwölfin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2007, 00:26   #38 (permalink)
Eichelhäher
 
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Zum Tieropfer noch eine Gedanke:

Ich weiss aus Schilderungen von Bauern und ein ganz kleines bisschen aus eigener Erfahrung (durfte/musste mal eine Truthenne schlachten), dass Tiere sehr wohl mitkriegen, was abgeht. Wenn der Transporter vom Schlachthof vor dem Stall steht, ist Panik angesagt (oder in meinem Fall: Ich werde den Blick dieser Truthenne nie vergessen, als ich mich ihr näherte...). Ein Bauer, den ich kenne, begleitet jedes Tier, das er schlachten lässt, zur Schlachtbank - er sei es ihm schuldig, meint er.

Was ich damit meine: Ich neige zur Ansicht, dass ein Tier sehr wohl spürt oder versteht, wozu und auf welche Weise es getötet werden soll. Und wenn ein (Tier)opfer wirklich ernst und ehrlich gemeint ist, wird das Tier verstehen - und (ein besseres Wort weiss ich nicht) einwilligen...

Grüsse

scréachóg
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scréachóg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2007, 00:33   #39 (permalink)
Wiccander
 
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Also ich würde mich als Tier nicht aufgrund der Überzeugung anderer Umbringen lassen. Kann aber sein, dass Tiere da "verständnissvoller" sind.
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Serpenses ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.06.2007, 00:45   #40 (permalink)
Eichelhäher
 
Benutzerbild von scréachóg
 
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Zitat:
Zitat von Serpenses Beitrag anzeigen
Also ich würde mich als Tier nicht aufgrund der Überzeugung anderer Umbringen lassen.
So meinte ich das nicht. Äch... Wie soll ich das ausdrücken? Ich denke, ein Tier merkt den Unterschied, ob es in einer anonymen Fleischfabrik gekillt, zerlegt und in vakuumverpackten Stücken in einer Supermarktauslage enden soll - oder ob man ihm als Wesen Achtung entgegenbringt, auch wenn man es tötet.
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scréachóg ist offline   Mit Zitat antworten
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