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Natürliche Heilmethoden Es gibt auch natürliche Verfahren, die dem Menschen helfen können. Hier könnt Ihr darüber diskutieren oder nachfragen.

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Alt 12.03.2009, 17:04   #81 (permalink)
Bragitru
 
Benutzerbild von Thalion
 
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Zitat:
Zitat von Skullsmasher Beitrag anzeigen
ja es ist eben nicht kindergarten bei uns......ich stecke alles in diese beziehung...wirklich alles...aber es gibt momente, da frag ich mich warum ich das tue
Solche Momente wird es auch in 20, ja sogar in 60 Jahren noch geben und man muss jedes mal aufs Neue abwägen was man bereit ist zu geben. Nach meiner Erfahrung ist es in jeder Beziehung immer ein bischen anders, keine gleicht der anderen, jede folgt ihrer eigenen Logik. Das macht es immer wieder aufs neue spannend und aufregend, wie ich gerade wieder merke
__________________
"Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda]

"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

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Thalion ist offline  
Alt 12.03.2009, 17:32   #82 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Zitat von Thalion Beitrag anzeigen
Solche Momente wird es auch in 20, ja sogar in 60 Jahren noch geben und man muss jedes mal aufs Neue abwägen was man bereit ist zu geben. Nach meiner Erfahrung ist es in jeder Beziehung immer ein bischen anders, keine gleicht der anderen, jede folgt ihrer eigenen Logik. Das macht es immer wieder aufs neue spannend und aufregend, wie ich gerade wieder merke
wäre ja schlimm wenn jede gleich wäre
Skullsmasher ist offline  
Alt 12.03.2009, 17:42   #83 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Zitat:
Zitat von Skullsmasher Beitrag anzeigen
Eigentlich hab ich sowas gehofft...
Hallo Skullsmasher,
auch wenn es vielleicht ein bisschen gemein klingt, aber das Problem ist, dass man die Zukunft eben nicht voraussehen kann.
Es gibt so viele Dinge, die Dir, die Euch beiden in Eurem Leben noch begegnen werden, so viele Entscheidungen, die Ihr treffen müsst und die jedesmal Euren weiteren Weg beeinflussen... Natürlich kann man hoffen und sich wünschen, dass eine Beziehung für immer hält und auch gemeinsam daran arbeiten, dass eine Beziehung Bestand hat.
Aber eine Garantie gibt es leider, leider nie.

Ich hatte meinen ersten große Liebe (mein 2. Freund) mit 19. Ihn hatte ich einige Monate später kennen gelernt, nachdem ich herausgefunden hatte, das mein erster Freund (mit ihm war ich 3 Monate oder so was zusammen) praktisch die ganze Zeit über noch eine andere neben her laufen hatte...
Mit meiner ersten großen Liebe war ich, lass mich lügen knapp 2 Jahre zusammen. Und als die Beziehung zerbrach ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Mir ging es in der Zeit eh schon nicht gut. War schon schwerst depressiv... und dann das noch oben drauf. Solchen einen seelischen Schmerz habe ich bis damals noch nicht gekannt... Es war echt die Hölle für mich. Und ich hab es lange Jahre nicht verknustert. Und an einigen Dingen knaps ich sogar heut noch ein wenig, weil da auch einige sehr unschöne Sache gelaufen sind...
Ich hab damals gedacht, das ich nie wieder einen anderen Menschen so lieben könnte...

Damals habe ich auch dran gedacht, mir das Leben zu nehmen. Wobei die Gründe dabei nicht nur in der Trennung lagen.

Aber ich hab mich trotzdem durch gebissen.
Heute bin ich sehr, sehr glücklich verheiratet und die Liebe, die ich für ihn empfinde... *schmunzel*
So eine Intensität kannte ich vorher auch noch nicht *g*
Vielleicht als "Entschädigung" für den Schmerz, den ich damals fühlte... Wer weiss *schmunzel*

Was ich damit sagen will ist:
Veränderungen kommen und gehen im Leben. Ob eine Beziehung diese mit trägt oder nicht, kann man nur bis zu einem gewissen Grad mit beeinflussen.
Und es gehören "leider" zu einer Partnerschaft und damit diese auch andauert, immer zwei Menschen dazu, die beide zusammen an der Beziehung arbeiten.

Eine Partnerschaft besteht ja nicht nur aus Verliebtsein, Liebe und Körperlichkeiten, sondern sie muss auch Probleme aushalten können. Sie muss Halt, Freude, Rückenstärkung usw. usf. geben, aber auch Krisen aushalten können.
Man muss zusammen Taktiken entwickeln, wie man gemeinschaftlich mit Problemen umgeht... und vieles, vieles mehr.

Die Frage ist, in wieweit man als Teenager tatsächlich dazu fähig ist.
Ich kenne Dich und Deine Freundin nicht, kann mir also daher auch gar kein Urteil oder eine Meinung über Euch erlauben.
Und pauschal kann man Teenager ja auch nicht über einen Kamm scheren.

Es kann gut gehen, es kann aber auch früher oder später eine Trennung kommen, weil man sich auseinander gelebt hat, weil man merkt: "Huch, da gibt es doch Dinge, die mich zu sehr stören", weil man vielleicht jemand kennenlernt, bei dem man merkt:" Mei, das ist MEIN/E Traumprinz/prinzessin!" oder was auch immer.

Das liegt halt, wie gesagt, halt daran, wie man miteinander und auch mit auftauchenden Problemen umgeht, wie tief und "ehrlich" die Gefühle zueinander sind und worauf diese Gefühle basieren.
Letzteres, weil das Verliebtsein, die rosarote Brille, irgendwann auch verschwindet.


Liebe Grüße
Siat
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Siat ist offline  
Alt 13.03.2009, 11:24   #84 (permalink)
Asperula odorata
 
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Zitat:
Die Frage ist, in wieweit man als Teenager tatsächlich dazu fähig ist.
Genau das ist der Punkt.
Es geht ja nicht darum, ob die "Beziehung" dem Jugendlichen selbst wichtig ist, oder nicht.
Sondern in wie weit die psychische Reife ihn in die Lage versetzt, die Situation in ihrer Gesamtheit zu überschauen.

Ich finde es schlimm lesen zu müssen, wie ein Fünfzehnjähriger glaubt seine (erste?) "Beziehung" retten zu m ü s s e n, alles dafür geben zu m ü s s e n.

Da wird zur Zeit ein völlig falsches Bild in der Gesellschaft aufgebaut.
Kinder und Jugendliche werden äußerlich zu Erwachsenen gemacht und was noch schlimmer ist, sollen so wie Erwachsene funktionieren.
In ihrer seelischen Entwicklung kommen sie aber nicht mehr mit.
Es kommt zu einer sich immer mehr weitenden Kluft.

Die Zeit des Erwachsenwerdens ist von Mutter Natur eigentlich dazu eingerichtet worden sich auszuprobieren, zu testen, zu lernen...
Für später, für den R e s t des Lebens.

Dass ein junger Mensch in dieser Phase schon glaubt zu den Anforderungen nicht gerecht werden zu können, jagt mit Schauer über den Rücken.

Das hat nichts damit zu tun, dass ich dich und dein Problem nicht ernst nehme. @ Skullsmasher
Im Gegenteil.
Es tut mir leid, dass du diese spannende Entwicklungszeit so erleben musst.
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werde was du warst
silberquell ist offline  
Alt 13.03.2009, 16:41   #85 (permalink)
Bragitru
 
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@silberquell

Ich denke nicht, dass es eine erkennbare von der Natur gegebene Trennung zwischen der Zeit des Erwachsenwerdens und des Erwachsenseins gibt. Wann ist die Grenze überschritten, mit der Geschlechtsreife? Mit 14, 18, 21 oder 27? Das was wir als Grenze zwischen Jugendlichem und Erwachsenen wahrnehmen ist menschengemacht und gesellschaftsabhängig.

Ich wollte nie erwachsen werden und ich will es auch jetzt noch nicht! Das Wort an sich "Erwachsen" impliziert einen Stillstand, man wächst nicht mehr. Viele von denen die sich "Erwachsen" nennen lernen auch nicht mehr, spielen nicht, haben (scheinbar) keinen Spaß mehr, weil das Leben ja ach so ernst ist. Diese Vorstellung jagte mir als Jugendlicher Angst ein, so will ich nie werden!

Zudem hatten mir gerade auch so Supererwachsene, zb. die Sachbearbeiterin beim Jugendamt, sehr deutlich gezeigt, dass sie die Gefühle und Belange der Jugendlichen nicht ernstnehmen. Und ihren Willen häufig mit lapidaren Kommentaren wie "Du kannst das noch nicht, du bist noch minderjährig" abtun und ihnen so das Gefühl geben minderwertig zu sein. Aber dann wenn sie 18 sind Dinge von ihnen verlangen, die sie vorher nicht lernen durften...

Warum darf man als Erwachsener nicht mehr spielen und warum darf man als Kind/Jugendlicher nichts ernstnehmen?

Warum vergessen so viele Erwachsene wie sie sich als Kind/Jugendlicher gefühlt haben?

Und warum wird "Erwachsensein" mit "psychischer Reife" gleichgesetzt, als wenn man mit der gesetzlichen Volljährigkeit plötzlich den total Überblick hat? Es gibt auch einen riesen Haufen "Erwachsener" die mit den Funktionsforderungen der Gesellschaft nicht klar kommen. Das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Alter zu tun.

Meiner absolut subjektiven Empfindungen der letzten 10 Jahre meines Lebens nach gibt es soetwas wie "Erwachsen werden" nicht! Es gibt nur Entwicklung...


Liebe Grüße
Thalion, der in diesem Zusammenhang das Buch "Momo" von Michael Ende nur wärmstens empfehlen kann und für alle eine virtuelle heiße Kanne Tee und Gute-Laune-Kekse hinstellt.
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Thalion ist offline  
Alt 13.03.2009, 17:44   #86 (permalink)
inderPupilleellipuPredni
 
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Mein erster heftiger Liebeskummer mit etwa 16 Jahren war entsetzlich und war existentiell. Führte zu Nicht-Essen von mehreren Tagen und zu entsetzlichen Sich-Gedemütigt-Gefühlen ... .
Da wieder rauskrabbeln dauerte ... geholfen haben Gespräche und ... hmmm ich würde mal sagen auch ... gehen ... Füsse spüren ... Natur ...

JedeR der mir da erzählt hätte, das sei alles nur relativ ... hätte einen Oskar in Arroganz bekommen und meine Unverstandenheit hätte sich nur noch unverstandener gefühlt.

Vielleicht gibt es Menschen, die diesen ersten "Schlägen" anders parieren ... ein leichteres Lebensgefühl haben, sich auf ihre vermeintliche Reife mit 35 freuen, es als Lernerfahrung nehmen ... ... alle mit Liebeskummer die ich kenne,
für die ist er jetzt und im Augenblick und tut einfach nur weh.

Skullsmasher Dir wünsche ich, dass Du "im Fluss" und im Gespräch bleiben kannst ... das ist vllt. die beste Medizin, wenn die Liebste Dich wirklich verlassen sollte .... !

Regenbogen
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"Grün – warmes und gutes Licht. Magenta – aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste [Farbe]. (Erde. (Gelb) Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit Liebe. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!" - Frida Kahlo


Geändert von Regenbogen (13.03.2009 um 18:25 Uhr)
Regenbogen ist offline  
Alt 13.03.2009, 17:58   #87 (permalink)
Fey
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Meine Mutter hat mir früher mal gesagt, Kinder wären eigentlich kleine Erwachsene. Und Recht hatte sie - Kinder sehen und verstehen viel mehr, als viele Erwachsene annehmen. Ich sehe das so wie Thalion: "Erwachsen" gibt es nicht. Der einzige Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern ist das Maß an Lebenserfahrung, das der einzelne hat. Und gerade bei Dingen wie Beziehungen können Ältere gut von Jüngeren lernen - so zu lieben, als wäre er noch nie enttäuscht worden, wer von uns kann das schon noch, wenn er älter ist?
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Gir ah laid a fah'r es isti
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Gir ah laid a bre'r es in'snih
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Fey ist offline  
Alt 13.03.2009, 22:23   #88 (permalink)
Asperula odorata
 
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Zitat:
Ich denke nicht, dass es eine erkennbare von der Natur gegebene Trennung zwischen der Zeit des Erwachsenwerdens und des Erwachsenseins gibt. Wann ist die Grenze überschritten, mit der Geschlechtsreife? Mit 14, 18, 21 oder 27? Das was wir als Grenze zwischen Jugendlichem und Erwachsenen wahrnehmen ist menschengemacht und gesellschaftsabhängig.
Hat wer gesagt, es gäbe eine Trennung zwischen Erwachsenwerden und sein?
Nö.
Es gibt die deutliche Trennung zwischen Kindheit und Erwachsesein, diese Phase nennt man Adolesenz.
Sie ist nicht genau in Jahren messbar, einer benötigt länger, einer kürzer, um die Phase zu durchlaufen. Der grobe Zeitraum liegt zwischen 11 und 22 Jahren.
Der Unterschied zwischen einem Erwachsenen und einem Jugentlichen ist an der geistigen und körperlichen Entwicklung festgemacht und nur bedingt gesellschaftsabhängig.
Ein Kind kann z.B. bestimmte logische Denkvorgänge eines Erwachsenen nicht nachvollziehen, weil sein Gehirn einfach noch nicht so weit entwickelt ist.
(Somit ist die Aussage Kinder seien kleine Erwachsene auch schon widerlegt)

Zitat:
Ich wollte nie erwachsen werden und ich will es auch jetzt noch nicht! Das Wort an sich "Erwachsen" impliziert einen Stillstand, man wächst nicht mehr. Viele von denen die sich "Erwachsen" nennen lernen auch nicht mehr, spielen nicht, haben (scheinbar) keinen Spaß mehr, weil das Leben ja ach so ernst ist. Diese Vorstellung jagte mir als Jugendlicher Angst ein, so will ich nie werden!
Nun ja, um das Erwachsenwerden kommt wohl niemand herum.
Gewachsen bin ich nicht mehr seit ich , mhm, elf Jahre alt war. Da war ich aber sicher noch nicht erwachsen.
Wer ohne Grund aufhört sich für Neues zu interessieren, zu spielen, Spaß zu haben, ist doch selber schuld.
Das hat doch nichts mit dem Erwachsenwerden zu tun, nicht?
Vielleicht hilft es ja, wenn du dir eine Blechtrommel kaufst...

Zitat:
Zudem hatten mir gerade auch so Supererwachsene, zb. die Sachbearbeiterin beim Jugendamt, sehr deutlich gezeigt, dass sie die Gefühle und Belange der Jugendlichen nicht ernstnehmen. Und ihren Willen häufig mit lapidaren Kommentaren wie "Du kannst das noch nicht, du bist noch minderjährig" abtun und ihnen so das Gefühl geben minderwertig zu sein. Aber dann wenn sie 18 sind Dinge von ihnen verlangen, die sie vorher nicht lernen durften...
Ja das Leben ist echt gemein.
Mir hat damals der Berufsberater nach auswerten meines Testes geraten Dachdecker zu werden, das sei der perfekte Beruf für mich.
Blöder Weise leide ich unter extremer Höhenangst.
Bin langzeitarbeitslos geworden, an meinem tragischen dachdeckungslosen Geschick zerbrochen?
Hmmmmm, nö.

Zitat:
Warum darf man als Erwachsener nicht mehr spielen und warum darf man als Kind/Jugendlicher nichts ernstnehmen?
Wer sagt denn so etwas schrecklich Blödes?
Über solche Leute könnte ich mich aber so etwas von aufregen.
Echt ey.

Zitat:
Warum vergessen so viele Erwachsene wie sie sich als Kind/Jugendlicher gefühlt haben?
Demenz?

Zitat:
Und warum wird "Erwachsensein" mit "psychischer Reife" gleichgesetzt, als wenn man mit der gesetzlichen Volljährigkeit plötzlich den total Überblick hat? Es gibt auch einen riesen Haufen "Erwachsener" die mit den Funktionsforderungen der Gesellschaft nicht klar kommen. Das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Alter zu tun.
Ja, wer hat´s erfunden?
Psychische Reife entwickelt sich manchmal nicht gekoppelt an die körperlicher Reife und beide haben nichts mit der Volljährigkeit zu tun.
Hat ja auch keiner behauptet.
Aber genau das ist das Problem.
Es gibt tatsächlich Erwachsene, die in ihrer seelischen Entwicklung auf dem Stand eines Kindes sind. Das ist fatal.
Jedoch noch lange kein Grund von einem Kind zu erwarten, es solle sich erwachsenengemäß verhalten, das ist genauso fatal.

Zitat:
Meiner absolut subjektiven Empfindungen der letzten 10 Jahre meines Lebens nach gibt es soetwas wie "Erwachsen werden" nicht! Es gibt nur Entwicklung...
Na ja, manche nennen es erwachsen werden, wenn ein Kind sich weiter entwickelt, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.
Heißt aber nicht, dass ein Erwachsener sich nicht auch entwickeln, verändern kann.
Manche tun es irgendwann einfach nicht mehr, weiß der Geier warum.

Zitat:
Thalion, der in diesem Zusammenhang das Buch "Momo" von Michael Ende nur wärmstens empfehlen kann und für alle eine virtuelle heiße Kanne Tee und Gute-Laune-Kekse hinstellt.
Mir gefällt die Unendliche Geschichte besser.
Und nee, nachdem Tag heute reicht ein virtueller Keks nicht für gute Laune.
Was nicht heißen soll, dass ich nicht immer ironisch-sarkastisch bin.

Liebe Grüsse
von mir

die dir, um sich verständlicher zu machen, das Buch
"Warum unsere Kinder Tyrannen werden" von Michael Winterhoff
wärmstens empfehlen kann.
Ist wirklich gut und auch für Laien verständlich geschrieben.
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werde was du warst
silberquell ist offline  
Alt 13.03.2009, 23:27   #89 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 30.01.2009
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momentan wieder beziehungsprobleme......glaub langsam kann ich das echt vergessen....
Skullsmasher ist offline  
Alt 14.03.2009, 22:17   #90 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Zitat:
Zitat von Thalion Beitrag anzeigen
Eine provokante Frage: Wenn ich als Jugendlicher gelernt habe Beziehungen nicht ernst zu nehmen, würde ich als Erwachsener Beziehungen wahrscheinlich auch nicht ernstnehmen. Juckt mich der Verlust von "geliebten" Menschen dann überhaupt groß? Weiß ich als Erwachsener dann überhaupt was es heißt wirklich zu Lieben? Beziehungen sind ja nicht wichtig, sie kommen und gehen... Ebenso wie die Grundlagen jeder ernsthaften Beziehung, die Gefühle?
Nein, nein, ich habe nie gesagt, man soll "lernen", seine Gefühle nicht ernst zu nehmen. Das würde bedeuten, abzustumpfen.

Fakt ist aber, dass der Hormonhaushalt in diesem Alter nicht gerade ausgeglichen ist, und man deshalb manchmal überreagiert. Das sollte man wissen, und manche Dinge in ruhigen Momenten nochmal überdenken.

Ich hänge in dieser Hinsicht der Zen-Philosophie an. D.h. ich bin bereit, mich meinen Gefühlen bedingungslos hinzugeben - vollkommen im HIER und JETZT zu leben. Wenn es allerdings zu Problemen kommt, sollte man in der Lage sein, den "Hebel umzulegen" und sich selbst und die Situation, in der man sich gerade befindet, aus der Distanz zu betrachten. Man sollte sich nichts vormachen, wenn eine Beziehung nicht mehr zu retten ist. Das würde das Leiden nur unnötig verlängern.
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Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
Bock von Mendes ist offline  
Alt 14.03.2009, 22:35   #91 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Zitat von Bock von Mendes Beitrag anzeigen
Nein, nein, ich habe nie gesagt, man soll "lernen", seine Gefühle nicht ernst zu nehmen. Das würde bedeuten, abzustumpfen.

Fakt ist aber, dass der Hormonhaushalt in diesem Alter nicht gerade ausgeglichen ist, und man deshalb manchmal überreagiert. Das sollte man wissen, und manche Dinge in ruhigen Momenten nochmal überdenken.

Ich hänge in dieser Hinsicht der Zen-Philosophie an. D.h. ich bin bereit, mich meinen Gefühlen bedingungslos hinzugeben - vollkommen im HIER und JETZT zu leben. Wenn es allerdings zu Problemen kommt, sollte man in der Lage sein, den "Hebel umzulegen" und sich selbst und die Situation, in der man sich gerade befindet, aus der Distanz zu betrachten. Man sollte sich nichts vormachen, wenn eine Beziehung nicht mehr zu retten ist. Das würde das Leiden nur unnötig verlängern.
bloß irgentwie ist diese Beziehung das Leiden wert......
Skullsmasher ist offline  
Alt 14.03.2009, 22:46   #92 (permalink)
Gesperrt
 
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Zitat:
Zitat von Skullsmasher Beitrag anzeigen
bloß irgentwie ist diese Beziehung das Leiden wert......
tja, dann sach ich mal kurz und stumpf - dann ist es dein pech wenns dir dreckig geht......

da deine frage ob es irgendwelche "mittelchen" gibt um dein problem in den griff zu kriegen ganz klar mit nein beantwortet wurde, such dir doch bitte kompetentere hilfe....solche threads hier mögen wir hier nicht ohne grund nicht so gern. viele der tip-geber hier werden dir sicher auch gern per pn weiterhelfen......sei mir nicht böse, aber ich mach das dann hier dicht.
Ullr ist offline  
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