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Natürliche Heilmethoden Es gibt auch natürliche Verfahren, die dem Menschen helfen können. Hier könnt Ihr darüber diskutieren oder nachfragen.

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Alt 09.03.2009, 19:07   #61 (permalink)
Heidschnuckel
 
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ich bin mir nicht sicher ob ich reichlich zu viel hab ...komm mir so vor


mfg Skullsmasher...(der gleich mal denn Selbsttest macht)
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Alt 09.03.2009, 19:49   #62 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
Benutzerbild von Hilda
 
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Nach diesem Test bin ich "Behandlungsbedürftig" ... Oo

Aber ich war schonmal in Therapie wegen Verdacht auf Depression, aber das waren dann "nur" Antriebslosigkeit, Anpassungsstörung (da hieß es aber, das bedeutet wenn man Vergangenes nich ordentlich verarbeitet hat - weil ich hab da ziemlich blöd wohl geguckt Ich und nich angepasst ...) und.. irgendwas noch.. *grübel*
Jedenfalls war und ist ne Therapie nix schlimmes und es hat sich später rausgestellt (sag ich ma) das voll viele aus meiner damaligen Klasse auch in "Behandlung" sind/waren. Jedenfalls alle mit denen ich.... zu tun hatte... ..
Ich fands immer auch ganz nett mit nem Neutralem zu reden und auch ma nen paar Tipps zu bekommen und so. Ich würds immer wieder machen, wenn ich nur meinen A. hochbekäme *räusper*
__________________
Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
De gustibus non est disputandum
Hilda ist offline  
Alt 09.03.2009, 20:18   #63 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Sie sollten auf jeden Fall möglichst bald Ihren Arzt konsultieren. Ihre Angaben weisen auf eine ausgeprägte behandlungsbedürftige Depression hin.
nicht nur du Hilda ^^
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Alt 10.03.2009, 10:18   #64 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
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Ich hab' damals auch erst ganz heftig auf die Nase fallen müssen, bis ich mir professionelle Hilfe geholt habe. Jetzt ist wieder alles in Butter ... den Göttern sei Dank.

lg
SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.

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StarFire ist offline  
Alt 10.03.2009, 11:46   #65 (permalink)
TGVJumpy mit Reisestopp
 
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ui ich kann starFire da nur zustimmen. Jetzt ist sie beendet (meine Sitzungen) und ich fühle mich besser (zumindest in der Regel). Mich bedrückt nur im Moment eine bestimmte Sache, aber das ist auch kurz vor Lösung.

Skullsmasher, was ich Dir sagen wollte ist:

wie wärs, ich weiß dass Jungs Schwierigkeiten mit Gefühlen haben, sie manchmal nicht rauslassen können oder anderweitig zeigen.

Schreibst Du gern? Wenn ja, dann ist das meiner Lesung nach ein gutes Hilfsmittel. Schreib auf, was Dich bedrückt. Fass es in Worte - ganz egal ob sie sich reimen oder nicht - und mach Gedichte, Geschichten oder Short Storys daraus.

Mir hat das immer sehr geholfen, sachen aufzuschreiben, wenn ich nicht fähig war (bzw. bin) sie rauszulassen und auszudrücken.

Und, das mit den Laufschuhen:

Zitat:
Zitat von iellenithil Beitrag anzeigen
hallolo,

bzgl. laufschuhe... lass dich von einem fachverkäufer beraten. nicht jeder schuh ist für jeden geeignet. falsche schuhe können vielseitige schäden im bewegungsapparat verschulden. geh in ein fachgeschäft, die verschiedene fabrikate und modelle führen. ein adidas-verkäufer wird dir adidas-schuhe verkaufen - egal, ob die für dich geeignet sind oder nicht

JA! Sie hat völlig Recht. Ich rede aus leidvoller Erfahrung. Ich habe mir mit modischen Schuhen die Füsse verhunzt. Erspar Dir das.

Grüße!
Morag
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Verfechterin des Neutrachats
3x3 Wahrheiten: Keiner hat Rechte an mir, und ich an keinem. Ich lebe frei, zufrieden und ehrlich Ich bin mein Weg, ich erkläre mich nicht. Ich strebe für Mich, nicht für andere (copyright: Morag)
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http://kochen-im-jahreskreis.blogspot.com/

Geändert von Siat (12.03.2009 um 17:09 Uhr) Grund: Klammer gesetzt
morag ist offline  
Alt 10.03.2009, 12:02   #66 (permalink)
Rude Boy Action
 
Benutzerbild von Sarevok
 
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Zitat:
Zitat von StarFire Beitrag anzeigen
Ich hab' damals auch erst ganz heftig auf die Nase fallen müssen, bis ich mir professionelle Hilfe geholt habe. Jetzt ist wieder alles in Butter ... den Göttern sei Dank.

lg
SF
Jap, richtig, ging mir ebenso. Nach der Therapie geht's jetzt wieder gut und mein Leben nimmt seinen geregelten Lauf, so wie es sein sollte.
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Sarevok ist offline  
Alt 10.03.2009, 12:21   #67 (permalink)
Asperula odorata
 
Benutzerbild von silberquell
 
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Ort: An der Via Claudia
Beiträge: 92
Ohne dir, peregrina, an den Karren fahren zu wollen, aber solche Selbsttests sind eher sehr allgemein gehalten und können nicht wirklich etwas über die Notwendigkeit einer Therapie aussagen.
Die meisten Indikationen treffen auch bei Grippe oder einer Magenverstimmung zu.
Eine ernsthafte Diagnose verbunden mit einer Empfehlung für ein weiteres Vorgehen kann nur vom Fachmann kommen.

Ich arbeite oft mit Psychiatern zusammen, die alle sehr kompetent und echt nett sind.
Man muss da wirklich vor nichts Angst haben, nicht einmal vor sich selbst.
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werde was du warst
silberquell ist offline  
Alt 10.03.2009, 14:28   #68 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Zitat von morag Beitrag anzeigen
ui ich kann starFire da nur zustimmen. Jetzt ist sie beendet (meine Sitzungen) und ich fühle mich besser (zumindest in der Regel). Mich bedrückt nur im Moment eine bestimmte Sache, aber das ist auch kurz vor Lösung.

Skullsmasher, was ich Dir sagen wollte ist:

wie wärs, ich weiß dass Jungs Schwierigkeiten mit Gefühlen haben, sie manchmal nicht rauslassen können oder anderweitig zeigen.

Schreibst Du gern? Wenn ja, dann ist das meiner Lesung nach ein gutes Hilfsmittel. Schreib auf, was Dich bedrückt. Fass es in Worte - ganz egal ob sie sich reimen oder nicht - und mach Gedichte, Geschichten oder Short Storys daraus.

Mir hat das immer sehr geholfen, sachen aufzuschreiben, wenn ich nicht fähig war (bzw. bin) sie rauszulassen und auszudrücken.





Grüße!
Morag
Das mit dem Schreiben hab ich auch schon gemacht....hab meine Ansichten vom Leben aufgeschreiben..was in mir vor geht..welche Gefühle ich momentan in mir habe und durch was sie ausgelöst wurden. Werd ich in nächster Zeit mal wieder machen.

mfg Skullsmasher
Skullsmasher ist offline  
Alt 11.03.2009, 01:34   #69 (permalink)
Wiccander
 
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Beiträge: 163
@silberquell

Daß eine Diagnose von einem Fachmann gestellt werden sollte ist unbestritten. Allerdings stammt dieser Selbsttest von einer der umfassendsten und durchaus für seriös einzustufenden deutschsprachigen Informationsquellen zum Thema Depressionen im Internet die mir bekannt sind (und ich kenne dank eigener Erfahrung mit Depressionen viele). Sicher ist ein solcher Test nur ein erster Hinweis, mir hat genau dieser Test die Entscheidung zu einem Arzt zu gehen und mir professionelle Hilfe zu holen erleichtert.

Vorher habe ich sehr lange das Problem heruntergespielt und abgewiegelt, und wirklich was gemacht habe ich erst nachdem ich mich auf einem Bahnsteig auf den Zug wartend bei dem Gedanken erwischt habe, daß es doch sehr praktisch wäre wenn die ganze Schiete vorbei wäre indem der Zug mal über mich drüber rauscht. Ich hätte es sehr viel leichter haben können wenn ich mir früher kompetente Hilfe geholt hätte statt mir selber vorzumachen daß ich nur grade nicht gut drauf bin, daß ich das morgen alles hinkriege oder daß man nicht wegen sowas lächerlichem wie ein bißchen mies gelaunt und lustlos zum Arzt geht. Ich habe Jahre meines Lebens einfach über Bord geschmissen, indem ich mit Müh und Not funktioniert habe und für meine Lebensfreude und Lebensqualität keine Kraft mehr übrig hatte, ohne auf die Idee zu kommen, daß das nicht richtig sein kann.
peregrina ist offline  
Alt 11.03.2009, 13:40   #70 (permalink)
Asperula odorata
 
Benutzerbild von silberquell
 
Registriert seit: 11.03.2007
Ort: An der Via Claudia
Beiträge: 92
@ peregrina

Das kenne ich auch.
Immer wieder...
Eigentlich ist es ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft.
Jeder glaubt funktionieren zu müssen, egal was es kostet.
Dabei sind Depressionen ein so weit verbreitetes Phänomen.
Es reicht ja schon allein diesen thread zu lesen, so viele Betroffene.
Und alle haben erst einmal ihr Problem wie ein Berg mit sich herumgeschleppt.
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silberquell ist offline  
Alt 11.03.2009, 15:58   #71 (permalink)
Fey
máðmsammlerin
 
Benutzerbild von Fey
 
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Dazu kommt, dass jeder, der auch nur ein wenig verstimmt ist, mittlerweile schon mit "Ich habe Depressionen!" um sich wirft, so dass schwer erkrankten Menschen dann gesagt wird, sie sollten sich nicht so anstellen, obwohl ihnen eigentlich nur eine ärztliche Behandlung und Medikamente helfen würden.
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Fey ist offline  
Alt 11.03.2009, 16:34   #72 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Zitat:
Zitat von Fey Beitrag anzeigen
Dazu kommt, dass jeder, der auch nur ein wenig verstimmt ist, mittlerweile schon mit "Ich habe Depressionen!" um sich wirft, so dass schwer erkrankten Menschen dann gesagt wird, sie sollten sich nicht so anstellen, obwohl ihnen eigentlich nur eine ärztliche Behandlung und Medikamente helfen würden.
Hallo Fey,
das stimmt.
Aber das Problem besteht eigentlich schon, so lange ich denken kann.
Ich hab eigentlich schon seit meiner Teenager-Zeit (das liegt jetzt auch schon 18 Jahre zurück :schock: ) mit Depressionen zu tun... Und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass es hieß, das würde schlicht mit meiner Pubertät zusammen hängen. Schließlich würden Depressionen ja nur Frauen im Wochenbett und später in den Wechseljahren haben .

Das Problem, dass psychische Erkrankungen, auch Depressionen, in der Gesellschaft negiert und ignoriert werden, ist, wie gesagt, schon sehr, sehr alt.
Aber ich denk, das "warum" hat sich ein klitze kleines bisschen verändert.
Früher, wie natürlich auch heute ist es ja so, dass Du funktionieren MUSST.
Um in der Gesellschaft anerkannt zu sein, um etwas "wert" zu sein, musst Du immer wieder und wieder über Deine Grenzen drüber steigen.
Du darfst nicht auf die Signale Deines Körpers (der ja auch Psychisches wiederspiegelt) hören, Du darfst nicht traurig sein, Du darfst erst recht nicht zeigen, wenn es Dir im allgemeinen schlecht geht.
Du hast halt ganz normal Deinen (gesellschaftlichen) Pflichten nach zu gehen, egal wie dreckig es Dir geht. Und wehe, Du "jammerst"!

Mittlerweile hinzugekommen ist es natürlich, so wie Du sagst, dass heut der Begriff "depressiv" fast inflationär gebraucht und, so fies wie es vielleicht auch von mir klingt, wohl hie und da auch mal "missbraucht" oder zumindest falsch verwendet wird.

Obwohl es ja schon so ist, dass "depressiv sein", wie ja jeder Betroffene weiss, nicht gleich bedeutend ist mit "Ich habe Depressionen".
Nur den Unterschied klar zu machen, ist heute leider immernoch nicht so einfach.


LG
Siat
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Siat ist offline  
Alt 11.03.2009, 19:51   #73 (permalink)
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@Skullsmasher:
Das Problem einer Depression besteht ja darin, dass man sich minderwertig fühlt. Das kann man ändern, indem man sich selbst das Gefühl gibt, alles getan zu haben, was einen den eigenen Zielen näher bringt. Wenn Dir z.B. Dein Körper nicht gefällt, dann mache Sport (es muss nicht unbedingt hartes Training sein - es soll Dir SPASS machen). Wenn Du Dich für ungebildet hältst, lies Bücher. Versuche, anderen eine kleine Freude zu machen usw. Am Abend, wenn Du ins Bett gehst, solltest Du das Gefühl haben, fleißig gewesen zu sein und das richtige getan zu haben. Dann haben depressive Gedanken wenig Chancen.

Teenager zu sein, bedeutet Selbstfindung. D.h. Du vergleichst Dich mit anderen und versuchst, Deinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Das kann dazu führen, dass Du hauptsächlich Deine Schwächen siehst. Deshalb sage ich: Konzentriere Dich auf Deine Stärken - jeder hat welche.
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Bock von Mendes ist offline  
Alt 11.03.2009, 21:22   #74 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Zitat:
Zitat von Bock von Mendes Beitrag anzeigen
@Skullsmasher:
Das Problem einer Depression besteht ja darin, dass man sich minderwertig fühlt. Das kann man ändern, indem man sich selbst das Gefühl gibt, alles getan zu haben, was einen den eigenen Zielen näher bringt. Wenn Dir z.B. Dein Körper nicht gefällt, dann mache Sport (es muss nicht unbedingt hartes Training sein - es soll Dir SPASS machen). Wenn Du Dich für ungebildet hältst, lies Bücher. Versuche, anderen eine kleine Freude zu machen usw. Am Abend, wenn Du ins Bett gehst, solltest Du das Gefühl haben, fleißig gewesen zu sein und das richtige getan zu haben. Dann haben depressive Gedanken wenig Chancen..
Ausprobieren sollte er es auf jedenfall.

Allerdings finde ich, dass es sich das doch ein wenig zu einfach anhört, wie Du das schreibst.

Aber so kann man das leider nicht pauschalisieren.
Es kommt immernoch auf die Ursachen einer Depression (im pathologischen Sinn) an und was mit dieser außerdem noch verbunden ist. Denn eine reine Form der Depression wird wohl nicht wirklich anzutreffen sein.
Klar gehen mit Depressionen oftmals auch Minderwertigkeitsgefühle und auch ein geringes oder überhaupt nicht ausgebildetes Selbst-Bewusst-Sein einher, bzw. diese können auch eine Ursache für Depressionen sein.

Das Problem bei der Sache ist nämlich, dass der Schuss auch nach hinten los gehen kann. Wenn Du dann nämlich Dich wirklich bemühst, etwas zu tun, aber Deine Bemühungen nicht wirklich fruchten.
Das ist halt auch abhängig von den Ursachen der Depression, bzw. dem allgemeinen Krankheitsbild
Erst recht, wenn man schon so schwere Depressionen hat, dass man quasi handlungsunfähig ist.


LG
Siat
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Siat ist offline  
Alt 12.03.2009, 01:56   #75 (permalink)
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@Siat:
Ja, es stimmt natürlich, was Du sagst. Ich bin von einer "normalen" Teenager-Depression ausgegangen, da ich nichts anders lautendes von Skull gehört habe.

Klar gibt's auch tief greifende Depressionen, die z.B. auf traumatische Erfahrungen zurück gehen. In dem Fall muss man sich nicht bewusst minderwertig fühlen. Stattdessen weigert man sich, gewisse Dinge zu tun, ohne sich der Ursache bewusst zu sein. Oder man erlebt psychosomatische Beschwerden, und kann sie sich nicht erklären. Spätestens in solchen Fällen sollte der Psychologe ran.
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Alt 12.03.2009, 02:24   #76 (permalink)
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@Skull:
PS: In Deinem Alter solltest Du Beziehungen nicht so ernst nehmen. Erwartest Du von einem 13-jährigen Mädchen wirklich einen gefestigten Charakter? Ein Ja-Wort für den Rest eures Lebens?

Das Leben ist voller Möglichkeiten. Selbst als Erwachsener muss man sich oft neu orientieren - mit dem Verlust geliebter Menschen werden wir irgendwann alle konfrontiert. Doch jedes Ende ist auch ein neuer Anfang.
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Alt 12.03.2009, 14:36   #77 (permalink)
Heidschnuckel
 
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Zitat:
Zitat von Bock von Mendes Beitrag anzeigen
@Skull:
PS: In Deinem Alter solltest Du Beziehungen nicht so ernst nehmen. Erwartest Du von einem 13-jährigen Mädchen wirklich einen gefestigten Charakter? Ein Ja-Wort für den Rest eures Lebens?

Das Leben ist voller Möglichkeiten. Selbst als Erwachsener muss man sich oft neu orientieren - mit dem Verlust geliebter Menschen werden wir irgendwann alle konfrontiert. Doch jedes Ende ist auch ein neuer Anfang.

Eigentlich hab ich sowas gehofft...
Skullsmasher ist offline  
Alt 12.03.2009, 15:14   #78 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
Benutzerbild von Hilda
 
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Ich hab mit 13 quasi noch mit Puppen gespielt und hab mir zu Weihnachten und zum Geburtstag noch nen Pony gewünscht, hehe

Guck mal.. bei mir lief das so..
Mit fast 14 hab ich Bundeswehrklamotten getragen und komische Musik gehört - so H-Blockx und so, mit 15 hatte ich meinen ersten Freund und da hab ich angefangen mit Metal und schwarze Klamotten. Mein damaliger Freund, den zähl ich heute btw garnich mehr mit, weil aus heutiger Sicht ist das Kindergarten gewesen hat mich nach nem halben Jahr gelangweilt (ernsthaft Oo) und der fing auch an sich in andere Richtung zu entwickeln - und Tschüss. So war und ist das nunmal.. ich war nu nich so der "Jungenfang" aber andere haben ihre Freunde gewechselt wie Unterwäsche.. Man probiert ja auch viel rum und so und man wird auch probiert..
Ich bin zwar bei Metal geblieben, allerdings haben die StilrichtungEN und die EinstellungEN im Laufe der Zeit immer ma wieder gewechselt, ebenso wie "Lebensabschnittsgefährten" und Freundeskreise. Ich hab lediglich eine Freudin, die ich schon sehr lang hab, seit nu 10 Jahren, die hört auch immernoch Metal, is aber noch ruhiger geworden als ich. Wenn ich mir überlege wie wir noch vor wenigen Jahren rumgerannt sind im Gegensatz zu heute..
Auch hat sich immerwieder mal mein Männergeschmack gewandelt.. mit 13 stand ich auf ganz andere Typen, wie mit 16 oder wie mit 20 wieder anders und heute, hehe naja... mittlerweile bin ich da etwas gefestigt, seit nen paar Jahren

Ich hab ne Freundin die hat inerhalb von 5 Jahren mehrere Wandel durchzogen, von Hippie auf Gothic auf Mittelalter auf Metal auf kA, von links nach rechts, rückwärts, einmal im Kreis und so weiter und das mit 20+!!
Heute haben wir auch nich mehr soooviel miteinander zu tun, wegen Entfernung (sie ist Studienbedingt weggezogen,w as später auch noch eine Sache werden könnte) und viele andere Gründe..
Eine andere Freundin war seit ihrem 14. Lebensjahr bis zum 21. mit einem zusammen, aber am Ende funktionierte das garnicht mehr, weil er natürlich auch nicht mehr der war, der er Anfangs war. Der wurd nämlich immer mehr Schnösel und sie ... nich so, so dass das nicht mehr passte. Er hat sich dan ne neue Schnöselfreundin gesucht...
Ich kenn da noch einige Geschichten in diese Richtung mehr, aber das muss man ja nich alle aufführen ^^
Es mag sicher bei dem Einen oder Anderen hinhauen das man vom Jugendalter an sich gleich entwickelt oder verschieden und dennoch zusammenbleibt, aber ich bin da eher realistisch ^^

Ich finde mich heute gefestigt, aber nich zu 100% weil, der Geschmack eines Menschen ändert sich im Schnitt alle sieben Jahre, hab ich ma gelernt. So ein bisschen entwickelt man sich immer weiter (oder zurück, je nachdem^^), aber im großen und ganzen werd ich wohl keine Komplettumkrempelung mehr durchmachen, denk ich. Das hat immerhin mehr als 20 Jahre gedauert.. und das is mMn auch eine ganz normale Zeitspanne..
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Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
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Hilda ist offline  
Alt 12.03.2009, 15:31   #79 (permalink)
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Benutzerbild von Thalion
 
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Zitat:
Zitat von Bock von Mendes Beitrag anzeigen
@Skull:
PS: In Deinem Alter solltest Du Beziehungen nicht so ernst nehmen. Erwartest Du von einem 13-jährigen Mädchen wirklich einen gefestigten Charakter? Ein Ja-Wort für den Rest eures Lebens?
Ich seh das anders. Ich denke zwar nicht, dass ich deine Worte so verstanden habe, wie du es meintest, da wir wahrscheinlich andere Definitionen von "ernst" haben. Aber ich möchte dennoch meinen 5 Cent dazu geben.

Ich habe damals Beziehungen alles andere als "nicht ernst" genommen. Alles, was mich emotional völlig von den Socken haute nahm (und nehme) ich "ernst". Wenn ich verliebt war, hatte ich immer gehofft und gedanklich rumphantasiert, dass es selbstverständlich bis zum Lebensende hält. Im laufe der Zeit änderte sich zwar das "Ernstnehmen" (Wahrnehmung und Bewertung), aber ich sah Beziehungen nie als Spielerei an. Beziehungen nicht ernst zu nehmen halte ich sogar für gefährlich, gerade als Jugendlicher, wo sich die neuen Erfahrungen gerade erst entwickeln und viele Gefühle noch vollkommen neu und umwerfend sind.

Gefühle sind in dem Alter wie LKW's: groß, umwerfend und unbedingt zu beachten. Würdest du LKWs im Straßenverkehr ignorieren wollen?

Zitat:
Das Leben ist voller Möglichkeiten. Selbst als Erwachsener muss man sich oft neu orientieren - mit dem Verlust geliebter Menschen werden wir irgendwann alle konfrontiert. Doch jedes Ende ist auch ein neuer Anfang.
Eine provokante Frage: Wenn ich als Jugendlicher gelernt habe Beziehungen nicht ernst zu nehmen, würde ich als Erwachsener Beziehungen wahrscheinlich auch nicht ernstnehmen. Juckt mich der Verlust von "geliebten" Menschen dann überhaupt groß? Weiß ich als Erwachsener dann überhaupt was es heißt wirklich zu Lieben? Beziehungen sind ja nicht wichtig, sie kommen und gehen... Ebenso wie die Grundlagen jeder ernsthaften Beziehung, die Gefühle?

Liebe Grüße, ein heute etwas provokant kratzbürstiger
Thalion

P.S.: Meine erste Freundin hatte ich in der fünften Klasse. Damals war ich.. 11/12. Es war irre, es war toll, es war absolut endgültig und wie im Märchen natürlich bis zum Lebensende. So fühlte es sich für mich damals wirklich an. Es hielt drei Wochen und ausser Händchenhalten passierte freilich nichts... Aus heutiger Sicht, wie Hilda sagte, Kindergarten. Doch hält ein Kleinkind einen Kindergarten für Niveaulos, oder freut es sich nicht eher dort sovieles für sich neues zu entdecken? Händchenhalten war damals für mich total neu und faszinierend, waren doch Mädchen recht kurze Zeit vorher noch total bäh, "man spielt doch nicht mit Mädchen...", und so.. *g*
__________________
"Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda]

"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

„Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle]

Geändert von Thalion (12.03.2009 um 15:40 Uhr) Grund: P.S. hinzugefügt..
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Alt 12.03.2009, 15:53   #80 (permalink)
Heidschnuckel
 
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ja es ist eben nicht kindergarten bei uns......ich stecke alles in diese beziehung...wirklich alles...aber es gibt momente, da frag ich mich warum ich das tue
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