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| | #1 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 22.01.2007
Beiträge: 6
| KRÄUTER Alantwurzel und Odin Hallo, weiss jemand was zur Alantwurzel zu erzählen, ich habe schon öfters gelesen, dass sie dem Odin heilig war, jedoch nicht mehr an Infos finden können. Liebe Grüsse an Euch Santander |
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| | #4 (permalink) |
| Nebelkrähe | ist vielleicht nur eine Behauptung derer, die ihn geraucht haben Die Bezeichnung Odinskopf hat vielleicht was mit dem Aussehen zu tun. Die Tatsache, dass der Alant Bestandteil des Kräuterweihestrausses ist, lässt darauf schließen, dass er eine herrausragende Bedeutung hat. nmA ist der Brauch der Kräuterweihe ein typischer heidnisch-christlich-sy<nkrtetischer Brauch. Dass Odin in diesem Zusammenhang auftaucht, würd ich als Remineszens an die alten Götter unter christlichem Deckmäntelchen deuten. Eine direkte Verbindung zu Odin würd ich eher nicht herleiten wollen. Erinnert mich so ein bisschen an den zweiten Merseburger Zauberspruch mit Balders verletztem Pferd von der "volksheidnischchristlichabergläubischen" Qualität her.
__________________ insprinc schublandun. |
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| | #5 (permalink) |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| "Odinskopf" (auch "Odinsauge" oder "Wodanshaupt") ist der deutsche Volksname für den Alant und bezieht sich auf die großen Blütenköpfe.
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . |
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| | #6 (permalink) | |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 22.01.2007
Beiträge: 6
| Zitat:
Wenn die Heimat Zentralasien ist, wann kam der Alant zu uns, bzw. wann wurde er eingeführt und hier angebaut. Wenn es sich so zugetragen hat, dass er erst im Mittelalter eingeführt wurde, wie kann er dann Bezug zu dem Heidentum bzw. Odin aufweisen? BITTE KLÄRT MICH AUF! Gruss Santander | |
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| | #7 (permalink) |
| Nebelkrähe | Erstmal @ Arianna Kräuterfrau danke. So in die Richtung hatte ich mir das gedacht. @ Santander ich versuchs mal. Ist aber eher spekulativ. Ich "verstehe" Pflanzen auch nicht wirklich, aber manchmal erzählen sie geheimnis- und wundervolle Dinge Kräuterheilkunde ist tief in der "Volksmythologie", möcht ichs mal nennen, verwurzelt. Es ist eine Art von *wissen, *fühlen, *mit der Natur gehen, die anders tickt, als niedergeschriebene "Hochmythologie". (Mann, mann, ich tu mich echt schwer, das verständlich zu formulieren. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht allzu wirr rüber). Wodan/Odin ist tief in dieser Volksmythologie verwurzelt und war im Mittelalter durchaus noch präsent. Nicht als offizeill verehrter Gott, aber auf sagenhafte, manchmal entrückte Art und Weise durchaus noch präsent. (wie einige andere "alte Götter" übrigens auch). Im örtlichen Brauchtum, abseits der offiziellen Kirchendoktrin haben sich die Götter hartnäckig gehalten. Beispiele dafür findest du in ländlichen Gebieten bis heute noch. Kräuter(heil)kunde ist ein Teil dieses Brauchtums.
__________________ insprinc schublandun. |
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