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| | #1 (permalink) | |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Beifuß Im angelsächsischen Neunkräutersegen aus dem 11. Jahrhundert heißt es: Zitat:
Deshalb hieß Beifuß auch "Sonnwendgürtel oder Gürtlerkraut: Man gürtete sich damit am Tag der Sommersonnenwende und warf diesen Gürtel am Ende ins Feuer. Mit ihm verbrannte auch alles Schlechte, das man loswerden wollte. So war jeder im kommenden Jahr vor Krankheiten geschützt und im Vollbesitz seiner Kräfte. Ein anderer Name für den Beifuß ist "Mutterkraut". Er wurde als "Mutter aller Pflanzen" und hilfreichstes Frauenmittel gerühmt - verehrt als ein Geschenk der Göttin. Der lateinische Name "Artemisia" bezieht sich auf die griechische Göttin Artemis - Jägerin und Hüterin der wilden Tiere; sie war zugleich Schutzherrin der Heilkräuterkundigen, aller Tiere, der Fruchtbarkeit und der Geburten. Unsere Vorfahren wussten, dass Beifuß die Fruchtbarkeit stärkt, die Geburt erleichtert, die Nachgeburt fördert und gegen Schmerzen, Krämpfe und Unregelmäßigkeiten bei der Menstruation hilft. So nannte man den Beifuß auch "Schoßwurz", weil die Frauen ihn sich zur Anregung der Wehentätigkeit vor der Geburt um den Schoß hingen. Die Wurzel als Amulett getragen sollte Kraft und Gesundheit verleihen und die Krankheiten heilen, die von "Dämonen erzeugt" wurden (so erklärte man sich früher die Epilepsie). Plinius berichtet, Beifuß schütze Reisende vor Müdigkeit, Sonnenstich, wilden Tieren und bösen Geistern. Dem müden Wanderer soll er bei schmerzenden Füßen helfen, wenn er ans Bein gebunden oder in die Schuhe gelegt wird.
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . | |
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| | #2 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Großrosseln Alter: 32
Beiträge: 72
| .. und schmeckt herrlich zu Gänsebraten.... Den letzten Satz (das mit dm müden Wanderer) kenn ich auch von meiner Mutter. Beifuß war die erste Kräutlein, das ich kennengelernt habe, weil es bei uns in Massen wächst. Und ich mag immer noch den aromatischen Duft. Grüße
__________________ Vor dem Wunder steht der Glaube! |
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| | #5 (permalink) |
| Wiccander Registriert seit: 22.05.2007 Ort: Uelzen/Niedersachsen Alter: 32
Beiträge: 137
| Der Beifuss ist in allen Kulturkreise, (Altai, Tuva , Tibet, Indien, China, Nordafrika) in denen Es wächst ein hochheiliges Kraut. Es wird viel zum Verräuchern aber auch zum Moxern genommen. GELEGENTLICHES Rauchen mit anderen Kräutern anlässlich der heiligen Feste und bei Ritualen kann man auch. Ich würds aber nicht Ständig nehmen ausser man wünscht sich einen Ledrigen Taint. Ich selber bin auf einem Beifussbett geboren worden. Der Duft dieser Pflanze begleited mein Leben. Hab uch ein tolles Rezept für eine Beifusshaltige Limo. ist glaub ich mein Harmlosestes mit Kräutern |
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| | #10 (permalink) |
| Golradir Anwamanë Registriert seit: 11.08.2007 Ort: bw
Beiträge: 71
| Leider bin ich gegen Beifuß STARK allergisch In der Blütezeit würde ich am liebsten nur im Bett liegen. Ich wollt mal fragen was ist wenn ich einen Beifuß-Tee oder ähnliches mache? Kann ich den ohne bedenken trinken oder bin ich danach "schwerst krank"? Grüße Fanrir
__________________ "Deine Tat bist Du" |
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| | #12 (permalink) |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Beifuß fördert die Menstruation und wirkt mild krampflösend. Eine Teekur eignet sich vor allem bei ausbleibender oder zu schwacher Regel oder nach längerer Einnahme der "Pille", damit sich der Zyklus wieder einpendelt. Bei zu starken oder zu langen Blutungen ist Frauenmantel besser geeignet. Zwei bis drei Tassen Tee täglich über einige Wochen getrunken sind einen Versuch wert ... und abwarten @ Fanrir: Bei einer Allergie gegen Beifuß würde ich lieber auf den Tee verzichten.
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . |
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| | #13 (permalink) | ||
| Eichelhäher Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Zürich Alter: 41
Beiträge: 633
| Zitat:
Zitat:
__________________ der firno situ - alte sitte schweiz | ||
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| | #14 (permalink) |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| *kopfschüttel* - das halte ich bei einer tendenziell eher heftigen Regel für keine gute Idee. Ich würde es lieber mit Frauenmantel (solo) versuchen, dann allerdings konsequent über mindestens drei bis vier Monate getrunken. Das könnte den Zyklus längerfristig regulieren und ist auf alle Fälle unschädlich - ansonsten bleibt da nur der Weg zum Gynäkologen.
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . |
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| | #16 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 04.06.2007 Ort: Kölle
Beiträge: 91
| @fanrir frag da besser nen artzt bei mir ises zwar so das ich auf kiwis stark alergisch bin aber sobald se gebacken oder gekocht wurden kann ich se essen, aber das muß nicht bei jedem der fall sein. dh. VORSICHT bei sowas grütze svart |
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| | #17 (permalink) |
| Edelschwirre Registriert seit: 04.02.2007 Ort: München Alter: 41
Beiträge: 263
| [QUOTE=scréachóg;50788]Hm...insgesamt aber eher heftig (soweit ich das mitbekomme)... Heftige Blutung, und/oder heftige Schmerzen ? Falls zu wenig Blutung: Beifußtinktur (Alkoholauszug) schmeckt scheußlich und wirkt einigermaßen. |
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