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| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Schutzmagische Heilkräuter Verschrei- und Berufskräuter In alten Zeiten galt jedes Naturphänomen als beseelt. Die Menschen kommunizierten ganz selbstverständlich mit Göttern, Elementarwesen und Pflanzengeistern, deren Einfluss, je nach Lebenssituation, für die eigenen Interessen nützlich oder schädlich sein konnte. Doch unter den Pflanzengeistern gab es immer schon einige, die den Menschen in jedem Fall helfen, sich vor Unglück zu schützen. Die Pflanzen, mit denen sie in Verbindung stehen, nennt man Verschrei- und Berufskräuter. Unter Verschreikräutern werden Pflanzen verstanden, die einen vor Verfluchung (= Beschreien) und Verhexung bewahren; die Berufskräuter schützen vor dem negativen Einfluss nichtmenschlicher Wesen, die einen berufen (= Besessenheit erzeugen). Die meisten verwendeten Pflanzen erfüllen beide Funktionen. Früher wurden sie zum persönlichen Schutz gerne als Amulette in Beuteln, als Gürtel, Kropfbänder oder Schmuck getragen und auch in Kleider eingenäht. Zum Schutz von Haus und Hof hängte man sie in die Wohnräume und Stallungen, über Türen und Fenster. Außerdem wurden sie geräuchert, als Kopfkissen benutzt oder man verwendete sie innerlich als Tee oder Kräuterwein. Noch heute kennt man im Brauchtum und in der Volksmedizin viele dieser schutzmagischen Pflanzen und ihre Anwendungsmöglichkeiten. Die Kräuter, die als magische Abwehrmittel oder als Gegenmittel wider die Zauberei gebraucht werden können, sind meist an ihrer besonderen Signatur zu erkennen. Gute Hinweise dazu finden sich in dem Artikel „Mut und Willensstärke durch Kräuter“ von Olaf Rippe auf der Webseite von Natura-Naturans. Zitat:
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Johanniskraut gehört beispielsweise zu den herausragenden schutzmagischen Kräutern – was an volkstümlichen Namen wie Hexenkraut, Jageteufel oder Teufelsflucht deutlich wird. Zahlreich sind auch die Geschichten, die man sich im Volk über außergewöhnlichen Kräfte dieser Pflanze erzählte. So berichtet eine Volkssage aus dem Saarland von einer jungen Frau, die den Verführungskünsten des Teufels schon fast erlegen war und sich kaum noch zu helfen wusste. In ihrer Verzweiflung setzte sie sich schließlich auf eine Johanniskrautstaude, und im selben Moment hatte der Teufel seine Macht über sie verloren. Voller Zorn schrie er: „Hartheu, du verfluchtes Kraut, du hast geraubt mir meine Braut“, und rächte sich an der Pflanze, indem er ihre Blätter mit vielen Nadelstichen durchlöcherte. Die tatsächlich wie zerstochen aussehenden Blätter des Johanniskrauts begründeten (als Signatur) den Glauben, das Kraut könne durch Hieb oder Stich hervorgerufenen Wunden heilen. Wegen seines roten Saftes galt das Johanniskraut zudem als hilfreich bei vielen Krankheiten und Beschwerden, die mit dem Blut in Verbindung stehen, so etwa bei Blutarmut, Hämorrhoiden, Gebärmutterblutungen und ausbleibender Regelblutung. Viele der auf diesem Hintergrund vermuteten Wirkungen lassen sich in der Praxis auch bestätigen. Das wichtigste medizinische Pendant zu schutzmagischen Wirkung des Johanniskrauts findet sich jedoch in seinen angstlösenden und stimmungsaufhellenden Eigenschaften, die schon vielen Menschen geholfen haben, „magische Angriffe“ erfolgreich abzuwehren. (Weitere Informationen zum Johanniskraut gibt es hier.) Forts. folgt.....:Hexe:
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . | ||||
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| | #2 (permalink) |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Hallo Arianna, ich habe mal gelesen, dass die weisse Schafgarbe ein gutes Kraut wäre, um seine Aura zu stärken und sich zu schützen. Allerdings müsse man sparsam damit umgehen, da sonst die gegenteilige Wirkung eintreten könne. 1-2 Köpfchen Schafgarbe auf 2 Liter Wasser als Tee. Vielen Dank für deine Tipps. Da könnte ich wieder Appetit bekommen, selber Kräuter zu sammeln. Habe ich früher mit Leidenschaft gemacht. Ist leider eingeschlafen. Gibt es Literatur dazu, die gerade Kräuter in der feinstofflichen Ebene verwenden? Grüßle Brigida
__________________ Draußen ist, was ich drinnen lebe, und hier und dort ist alles grenzenlos Rilke |
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| | #3 (permalink) | ||||
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Eins der schönsten und besten Bücher zu diesem Thema ist für mich: Roger Kalbermatten: Wesen und Signatur der Heilpflanzen, AT Verlag, Aarau 2002 (inzwischen schon 4. Aufl.)
ebenfalls empfehlenswert finde ich: Christine Keidel-Joura: Vom Charakter der Heilpflanzen, Knaur, Müchen 1997,
Außerdem lohnt sich immer ein Besuch auf der Webseite von Natura-Naturans ... einfach mal durch die Artikel stöbern, da findet sich so manches "Schätzchen" ![]() LG Arianna
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . Geändert von StarFire (14.02.2007 um 10:24 Uhr) Grund: ISBN-Links eingefügt | ||||
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| | #5 (permalink) |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Danke dir liebe Arianna für deine Tipps! Ich habe auch schon bei Natura-Naturans reingeschaut, leider weit weg von mir. Von der traditionellen abendländischen Medizin habe ich noch nie gehört, und was Paracelsus lehrte weiss ich erst recht nicht. Meine Neugier ist auf jedenfall geweckt,-wenn nur der Geldbeutel immer mitmachen würde. Ich selber beschäftige mich mehr mit Ayurveda, das mir vom geistigen Ansatz her mit Trismegistos nicht unähnlich erscheint. Grüßle Brigida
__________________ Draußen ist, was ich drinnen lebe, und hier und dort ist alles grenzenlos Rilke |
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| | #6 (permalink) |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| In ihrem innersten Kern sind sich alle traditionellen Systeme der Kräuterheilkunde vom geistigen Ansatz her sehr ähnlich ... sei es nun Ayurveda, die traditionelle Chinesische Medizin, die Tibetische oder die Indianische Heilkunde oder eben die traditionelle abendländische/europäische Medizin. Sie alle basieren auf dem Wissen, dass Pflanzen nicht nur biochemische Wirkstoffe, sondern Energien enthalten, und dass es diese Energien sind, die mit den Energien des kranken Menschen in Wechselwirkung treten und ihm dadurch helfen, wieder gesund zu werden. Auf eben diesem Hintergrund scheint es mir persönlich besonders reizvoll, mich intensiv mit der eigenen "einheimischen" Tradition zu befassen, weil ich davon ausgehe, dass es eine besonders enge Beziehung (im Sinne eines morphogenetischen Feldes) gibt zwischen den Menschen, die hier leben, den Pflanzen, die hier wachsen und der Heiltradition, die sich hier entwickelt hat (was natürlich für Indien, China oder Tibet genauso gilt). Ich habe mich auch mit der Heilpflanzenkunde anderer Traditionen beschäftigt, und es ist heute eigentlich kein großes Problem mehr, sich diese oder jene Rezeptur (oder die Zutaten dafür) aus dem Ayurveda oder der TCM zu besorgen. Aber ich habe auch festgestellt: Wenn ich eine solche Rezeptur genauer analysiere, mir die "Wirkprofile" der einzelnen Pflanzen und die Zusammensetzung ansehe, dann ist es in den meisten Fällen durchaus möglich, eine vergleichbare Rezeptur aus einheimischen Pflanzen zusammenzustellen... warum also in die Ferne schweifen? - und es wäre eine wirklich spannende Frage, ob die dann bei "hiesigen" Patienten besser oder schlechter wirkt als das ursprüngliche Mittel. :Hexe: Mein Interesse an der "abendländischen" Kräuterkunde ist ganz wesentlich durch die Beschäftigung mit Ayurveda, TCM und Tibetischer Medizin entstanden, aus der anfänglichen Frage heraus: Wieso haben wir nichts Vergleichbares? Dann stellte ich fest, dass wir sehr wohl etwas Vergleichbares haben, es aber über lange Zeit nicht mehr zu schätzen und zu nutzen wussten, weil wir es für veraltet und übeholt gehalten haben. Seit einiger Zeit gibt es nun so eine Art Renaissance der abendländischen Kräutermedizin, teils weil die moderne Apparatemedizin und Pharmakologie in einer tiefen Krise steckt, teils weil wir erkennen, welche Vorzüge die traditionellen Systeme der Heilkunde aus anderen Teilen der Welt zu bieten haben. Das ist eine Chance, die wir unbedingt nutzen sollten, und zwar möglichst ohne den Menschen in anderen Ländern, die ihre traditionellen Heilsysteme lange Zeit sehr viel besser gepflegt haben als wir, die Grundlage für deren zukünftige Anwendung zu entziehen, indem wir ihre Heilpflanzenschätze plündern. Es gibt heute schon Lieferengpässe und Qualitätseinbußen bei manchen Heilkräutern aus dem Himalaya beispielsweise, die im Westen gerade besonders hoch im Kurs stehen, und das ist eine Entwicklung, die in die völlig falsche Richtung läuft. Dasselbe gilt für die Regenwald-Expeditionen westlicher Ethnobotaniker und Ethnopharmakologen, die dort Jagd auf neue Wirkstoffe gegen "unsere" Zivilisationskrankheiten machen. Für mich sind das wichtige Gründe, mich vorrangig mit Heilpflanzen zu beschäftigen, die gleich hier vor meiner Nase wachsen, und der Frage nachzugehen, was unsere kräuterkundigen Vorfahren darüber gewusst und damit gemacht haben - was jetzt aber bitte nicht als Einwand gegen die Beschäftigung mit Ayurveda missverstanden werden sollte :Kräuterfrau:
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . |
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| | #7 (permalink) |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Vielen DAnk Arianna, für deine ausführliche Antwort. Ich kann deinen Argumenten nur zustimmen. Ich bin lange nicht so eine Expertin wie du, aber ich habe durch viele negative Erfahrungen der Schulmedizin mich mit anderen Heilformen beschäftigt und bin momentan bei Ayurveda gelandet. Diese Form spricht mich sehr an, wobei ich mir schon selber Gedanken gemacht habe, ob man wirklich all diese typisch asiatischen Gewürze braucht und es keine einheimische Entsprechung gibt. Zur Zeit mache ich einen Kurs über ayurvedische Lebensweise und hier wurde ein Kochbuch vorgestellt, das auch einheimische Rezepte vorstellt, nur eben aus ayurvedischen Sicht. Vieles lässt sich problemlos mit unseren Mitteln bewerkstelligen. Dieser lebhafte Handel mit asiatischen Kräutern etc. erscheint mir oft eine neue Geschäftemacherei zum Schaden der eigenen Bevölkerung, weil übertrieben. Aber ich bin dir dankbar, dass du von der tradionellen abendländischen Medizin geschrieben hast. Ich werde mich bestimmt genauso damit beschäftigen. Aber erst eins nach dem anderen. Ich habe angenommen, dass vieles Wissen verloren gegangen sei, weil es einfach der geistlichen Obrigkeit nicht passte und manches verboten oder dämonisiert wurde-gerade "Magie". Wie ist das mit der Heilkunde von der Hildegard von Bingen? Spielt die hier auch eine Rolle? Sie selber schreibt ja, dass ihr alles Wissen durch göttliche Visionen zuteil wurde. Liebe Grüße Brigida
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| | #8 (permalink) | ||
| Erdnuckel Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Hamburg/Am Waldrand des Großstadtdschungels Alter: 24
Beiträge: 120
| Als Buchtipp fällt mir da auch noch Enzyklopädie der magischen Kräuter von Scott Cunningham ein. ISBN:
Sehr informativ. | ||
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| | #9 (permalink) |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Hildegard von Bingen gehört historisch ohne Frage in die traditionelle abendländische Heilkunde, aber die Medizingeschichte tut sich einigermaßen schwer, ihr dort einen angemessenen Platz einzuräumen, weil ihre theoretischen Kenntnisse in der Medizin begrenzt waren und ihre visionären Bilder Elemente aus ganz verschiedenen geistigen Traditionen enthielten. Als Hildegard 1099 geboren wurde, stand die benediktinische Klostermedziin auf ihrem Höhepunkt - also wäre es einerseits naheliegend, sie - zumal als Klosterfrau - in dieses Umfeld einzuordnen. Doch ihre Lehren gehen andererseits weit über das hergebrachte naturkundliche Wissen der Mönche hinaus und beziehen auch Überlieferungen aus der germanischen und keltischen Volksheilkunde mit ein. Bei Hildegard findet man beispielsweise eine ganze Reihe germanischer und keltischer Kräuter aus mythologischer Zeit (z.B. Gundermann, Rainfarn, Bibernell, Arnika u.a.), die bis dahin in der Klosterheilkunde nie erwähnt worden waren. Und auch ihrer Empfehlungen zur Verwendung orientieren sich bisweilen an altem germanischem Brauchtum: Um den Hals gebunden sollte die Bibernelle gegen Zauberkräfte und die Anfechtungen des Teufels helfen, und Arnika wurde als Liebeszauber benutzt. Andere Heilkräuter der Volksmedizin nahm sie dagegen nicht in ihren Arzneischatz auf, zum Beispiel hielt sie das Johanniskraut als Arzneimittel für ungeeignet - und lag damit voll daneben.
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| | #10 (permalink) |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Grüß dich Arianna, ich habe mir jetzt das Buch von Roger Kalbermatten gekauft. Das andere ist vergriffen. Ein wirklich sehr schönes anschauliches Buch. Gerade für Einsteiger wie mich bestens geeignet. Alles ist gut und ausführlich erklärt. Da tun sich wieder neue Welten auf. Ausserdem habe ich in unserer Buchhandlung ein Buch über Paracelsus und seine Kräuterheilkunde gesehen. Total interessant; war schon 2mal dort und habe darin geblättert. Mich schreckt ehrlich gesagt der Preis etwas ab, obwohl es sicher sein Geld wert ist. Wie ich mich kenne, werde ich beim 3. Anlauf der Versuchung erliegen und es kaufen (lieber weniger Klamotten kaufen). Dazu erzähle ich nur ein kurzes Erlebnis, das ich vor etwa 3 Monaten hatte: Ich ging zur Toilette und sah eher beiläufig auf dem Weg dahin zum Fenster raus. Plötzlich schienen die Bäume, das "Gestrüpp", Gräser usw. mir was sagen zu wollen. Ein seltsamer Sog setzte ein. Er wurde immer stärker. Es war so, wie wenn alle Kräuter und Pflanzen staubsaugermäßig in mich hineingezogen wurden und diese auch in mich hinein wollten ( Herzgegend). Als alles vorbei war (das ganze dauerte nicht mehr als 1 Minute) fühlte ich tiefen Frieden in mir. Meine Überlegung war darauf hin, ob ich mich wieder der Kräuterkunde zuwenden sollte, die ich vor vielen Jahren unterbrochen hatte (Damals hatte ich plötzlich das Gefühl damit aufhören zu müssen, weil ich nicht rein genug für die Pflanzen sei. Ich weiss nicht woher das Gefühl kam, es war einfach da). Ich schreib das einfach mal so, ich denke hier kann ich es, denn lange nicht jeder kann so etwas verstehen. Grüßle Brigida
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| | #11 (permalink) | ||
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Hallo Brigida, ich kann deine Erfahrung gut nachvollziehen - die Pflanzen rufen sehr deutlich und unüberhörbar, wenn sie den Zeitpunkt für richtig halten... und dieser Ruf hat dann etwas Unwiderstehliches. Genauso kann es natürlich sein, dass sie uns eine Weile auf Distanz halten (warum auch immer, Mangel an Reinheit oder Reife oder einfach eine Lebensphase, in der erst mal andere Prioritäten angesagt sind), aber wen sie einmal gerufen haben, den lassen sie nie wieder wirklich los. Die Kräuterheilkunde des Paracelsus (ich nehme an, dass du dieses Buch von Rippe/Madejsky meinst) ist ja erst im November letzten Jahres erschienen. Ich habe es als Weihnachtsgeschenk bekommen, und es steht seitdem immer griffbereit im Regal gleich neben meinem Schreibtisch. Es ist zwar teuer, aber je mehr ich mich damit beschäftige, desto mehr finde ich, dass es wirklich seinen Preis wert ist ... und den Verzicht auf irgendwelche Klamotten allemal - aber den sind mir Bücher sowieso immer wert Falls du also beim nächsten Besuch in deiner Buchhhandlung schwach werden solltest, könnte ich dir dazu nur gratulieren Es gibt von den gleichen Autoren (und einigen weiteren) noch ein anderes Buch:
schon vor einigen Jahren erschienen und ebenfalls sehr empfehlenswert, aber mit Sicherheit wesentlich besser zu verstehen, wenn du die "Kräuterheilkunde" vorher gelesen hast (aus meiner Sicht hätten diese beiden Bücher in umgekehrter Reihenfolge erscheinen müssen). Liebe Grüße Arianna
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . | ||
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| | #12 (permalink) | |
| Doppelter Merkurianer Registriert seit: 02.02.2007 Ort: Munichen
Beiträge: 123
| Zitat:
Trotz des Lobes solltest du bei Zitaten daruas immer auch die Quelle angeben ! Alles andere verstoßt gegen das urheberrecht und nach dem Studium deiner Beiträge sehe ich mich gezwungen, das Olaf und Margret mitzuteilen, um eine Anzeige gegen dich zu erstatten ! Also einfach reihenweise ihre Beiträge ohne Quellenangabe zu zitieren geht einfach nicht und verstosst auch gegen die Regeln dieses Forums ! Bring doch ein eigenes Buch mal heraus !
__________________ Zurück zu den Wurzeln! "Tretet an die Wege und seht, forscht nach den Pfaden der Vorzeit, welches der Weg des Heils sei; den geht, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele." "Unsere Gelehrten sind so ängstlich in ihre Systeme eingeschnallt, dass eine ungewohnte Vorstellungsart ihre mit dreifach Erz umpanzerte Brust nicht durchdringen kann" | |
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| | #14 (permalink) | |
| Z.Z. away (Admin) | Zitat:
Von "Studium" der Beiträge kann da wohl keine Rede sein. Dann wäre Dir aufgefallen, das Arianna Quellenangaben gemacht hat. Und mit den Aufplustern wegen der Forenregeln solltest auch Du recht vorsichtig sein. :warn:
__________________ Ich bin zur Zeit selten online, bei wichtigen Dingen bitte eMail schreiben oder StarFire anschreiben! Von den Hohen erschaffen zu lernen, zu lehren, zu wachen Geboren in der Sterne Welten Wandern und wandeln sie Die Drachen ©Siat Forenregeln Unsere MemberMap | |
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| | #15 (permalink) |
| Sammelndes Gropfemöpf Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 21
Beiträge: 21
| zur sache des urheberrechts: nach 100 jahren oder so verfällt es doch auch automatisch. und zitieren gehts schon okay, natürlich mit quellenangabe. aber als schutzpflanze kommt mir hier noch der tabak in den sinn.
__________________ Die Erde wälzt sich vom Tag in die Nacht, das Individuum stirbt: aber die Sonne selbst brennt ohne Unterlaß im ewigen Mittag |
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| | #16 (permalink) | ||
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| hmmm, ich habe jetzt extra noch mal nachgelesen, und zwar hier:
aber nichts darüber gefunden, dass der Tabak als "schutzmagische" Pflanze verwendet worden wäre. Er wurde medizinisch verwendet, bei religiösen und ekstatische Kulten benutzt und galt den Schamanen als heilige Medizin. Aber ich finde nichts darüber, ob und wie er als magisches Abwehrmittel oder als Gegenmittel wider die Zauberei genutzt worden wäre... Auf welche Quellen beziehst du dich denn mit deinem Hinweis?
__________________ Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. . . | ||
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| | #17 (permalink) |
| Sammelndes Gropfemöpf Registriert seit: 09.03.2007 Alter: 21
Beiträge: 21
| Ja, auf den Schamanismus. In vielen schamanischen Kulturen wird der Tabak zu recht verschiedenen Zwecken gebraucht. In einigen Kreisen gilt er als das mächtigste aller Entheogene. Man sagt ihm nach, er habe eine schützende Wirkung, wenn man ihn verräuchert/raucht oder bestimmte Gegenstände damit einreibt. So eognet er sich z.B. hervorragend, um Blutegel fernzuhalten, wenn man in feuchten Geländen unterwegs ist.
__________________ Die Erde wälzt sich vom Tag in die Nacht, das Individuum stirbt: aber die Sonne selbst brennt ohne Unterlaß im ewigen Mittag |
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| | #18 (permalink) | |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Zitat:
ich bin schwach geworden...und wie! Und bin glücklich dabei..seufz Je mehr ich Dinge von unseren "Altvorderen" lese, um so dümmer komme ich mir dabei vor, gerade weil wir uns in unserer Zeit so klug dünken. Also, will ich mich hinunterbeugen und dem Geheimnis der Pflanzen lauschen. Mögen mir die kleinen Geistwesen der Kräuter helfen. Grüßle Brigida
__________________ Draußen ist, was ich drinnen lebe, und hier und dort ist alles grenzenlos Rilke | |
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| | #19 (permalink) |
| nicht mehr aktiv Registriert seit: 21.01.2007 Ort: zwischen Wald und Wiese
Beiträge: 320
| Na dann: :Glückwunsch: herzlichen Glückwunsch ... diese Schwäche wirst du bestimmt nicht bereuen!Schöne Lesestunden wünsch ich dir Arianna
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| | #20 (permalink) |
| die Seelenreisende Registriert seit: 21.01.2007 Ort: am Fuße der schwäbischen Alb Alter: 49
Beiträge: 79
| Vielen Dank für die Blumen! Echt süß Ich will sogar noch eins draufsetzen und mir die Mühe machen eine Heilpraktikerausbildung zu beginnen. Hoffentlich halte ich durch, denn systematisches, diszipliniertes Lernen ist nicht meine Stärke!
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