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Meditation Hier soll rund um die Fragen zu Techniken, Anleitungen, Sinn ... der Meditation gesprochen werden

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Alt 27.08.2007, 00:05   #21 (permalink)
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hi alena,

also, in den lotussitz komm ich wegen behinderung auch nicht - tut der sache aber keinen abbruch solche formalia werden in der regel überbewertet.

ich denke, daß du eine art von meditation gemacht hast. klassischerweise denken wir oft an buddhistische meditation, die das ziel hat, den geist zu leeren - aber das ist nur eine art von vielen.
autogenes training war das übrigens wohl eher nicht, denn dabei geht es um schweregefühle, die man sich im eigenen körper bewußt macht (später auch um wärme etc.)

lg,

amala
amala krähenfeder ist offline  
Alt 27.08.2007, 14:25   #22 (permalink)
Kräuterweib mit Kiffer-Katze
 
Benutzerbild von Alena
 
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Ich danke Euch recht herzlich, für Eure Antwoten, es hat mir sehr weitergeholfen.
Dann werde ich weitermachen und versuchen es weiter zu vertiefen.
Hab schon gedacht, dass ich alles falsch mache oder das ich nicht dafür geeignet bin.
Hatte gehört, dass es soetwas auch geben soll.


LG


Alena
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Alena ist offline  
Alt 29.08.2007, 20:33   #23 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von Gaheris
 
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Na den echten Lotussitz krieg ich auch nicht hin - ein paar Jahre Volleyball haben ihre Spuren in meinen Knien hinterlassen. Der Schmerz wird irgendwann einfach zu groß, um ihn zu ignorieren. Ich sitze in einer Art abgewandeltem oder halben Lotus. Eine unbequeme bzw. anstrengende Haltung, wie eben beim Zazen, hilft die Konzentration oder Achtsamkeit aufrecht zu erhalten und nicht schlicht einzuschlafen. Übrigens würde ich nicht unbedingt als einziges Ziel sehen, den Kopf leer zu machen, sondern seine gesamte Aufmerksamkeit auf den Augenblick zu richten, weder die Millisekunde, die vergangen ist, noch der nächste Augenblick hat Platz, sondern nur die pure Gegenwart. Der Begriff, den ich dazu mal gelesen habe heißt "reine Achtsamkeit". Das macht Meditation weg von einer Entspannung und geistigen Auszeit irgendwann zu einer Charakterschulung.

Meditieren kann man übrigens auch aus dem AT heraus, quasi AT auf einer höheren Ebene. Zuerst wie gehabt Ruhe, Schwere, Wärme, Stirnkühle usw. Wenn man dann tiefenentspannt ist, kann man anfangen, seine Gedanken wie Schäfchenwolken am Himmel einfach vorbeiziehen zu lassen. Nach einer Weile kommen keine Gedanken / Wolken mehr - Meditation zu inneren Stille.
Auf einer anderen Stufe des AT kann man sogar kreativ arbeiten und spontane innere Landschaften entstehen lassen (nicht erfinden - wirklich entstehen lassen), die man richtiggehend erkunden kann.
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(Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.)

Seneca
Gaheris ist offline  
Alt 29.08.2007, 23:04   #24 (permalink)
Kräuterweib mit Kiffer-Katze
 
Benutzerbild von Alena
 
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Dann war ich wohl doch schon auf dem richtigen Weg. Wie ich AT noch gemacht habe, konnte ich mir immer Landschaften vorstellen und bin gewandert, wo ich hinwollte und habe Ruhe gefunden.
Das AT konnte ich bis vor einem Jahr machen und dann war es vorbei. Somit wollte ich es jetzt mit der Meditation ausprobieren.

Dann liege ich doch nicht so falsch, dass es "fast" das selbe ist??
Ich frage nur deshalb nach, weil ich darin Neuling bin

Sollte meine Fragen Euch nerven oder zu dumm sein, sagt es mir bitte.
Ich danke Euch für Eure Hilfe und Anregungen.


LG

Alena
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Alena ist offline  
Alt 30.08.2007, 04:27   #25 (permalink)
Fauler Sack
 
Benutzerbild von Mino
 
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Zitat:
Zitat von Alena Beitrag anzeigen
Dann war ich wohl doch schon auf dem richtigen Weg. Wie ich AT noch gemacht habe, konnte ich mir immer Landschaften vorstellen und bin gewandert, wo ich hinwollte und habe Ruhe gefunden.
Das AT konnte ich bis vor einem Jahr machen und dann war es vorbei. Somit wollte ich es jetzt mit der Meditation ausprobieren.

Dann liege ich doch nicht so falsch, dass es "fast" das selbe ist??
Ich frage nur deshalb nach, weil ich darin Neuling bin

Sollte meine Fragen Euch nerven oder zu dumm sein, sagt es mir bitte.
Ich danke Euch für Eure Hilfe und Anregungen.


LG

Alena
Meditation ist das was dich beruhigt und Idealfall in Trance bringt. Wie du das umsetzt ist deine Sache . Definitionen sind relativ wenn man die Unendlichkeit des Denkens bedenkt.

Lasse ab von Vorstellungen die andere dir geben . Wenn du es schaffst dann hast du einen wichtigen Schritt erreicht . Wenn nicht dann mach nur weiter
Unbeirrt und voller Hoffnung.


Dieser Beitrag ist wie gesagt an Anfänger gerichtet .
Mino ist offline  
Alt 30.08.2007, 11:12   #26 (permalink)
Kräuterweib mit Kiffer-Katze
 
Benutzerbild von Alena
 
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Ich danke Dir Mino

LG

Alena
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Alena ist offline  
Alt 19.11.2007, 17:16   #27 (permalink)
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ichhab schon mehrfach versucht zu meditieren, aber ich bekomm meinen Kopf einfach nicht frei..irgendwie schaffe ich es nicht zur Ruhe zu kommen, das mit der Entspannung klappt richtig gut..nur dann die Gedanken auch noch weglassen..wie kann ich meinen Kopf ausschalten?
Caillan ist offline  
Alt 19.11.2007, 19:51   #28 (permalink)
Exilpfälzerin
 
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Also ich hab mal "versehehntlich" ne Reise gemacht. Hatte zuviel und zu lange geduftölt. Bin dann bei meinem Aufschlag auf der "anderen Seite" erschrocken und zurück gekommen. Seit dem versuche ich geordnet hinzukommen und es klappt auch nicht!

Soviel dazu von der Irina
Irina ist offline  
Alt 19.11.2007, 20:55   #29 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Mark Brandenburg
Alter: 34
Beiträge: 177
Idee

Hallo!

Man kann die Meditation zum Beispiel mit Musik unterstützen. Die sind im Handel erhältlich. Oder man nimmt Klangschalen und dergleichen und gestaltet sie selbst.

Um auf den Pfad zu kommen bietet es sich zum Beispiel an sich auf den Atemrythmus zu konzentrieren. Im ZEN gibt es z.B. die Übung des Atemzählens( von 1-10). Oder auch die des Nur-Hörens. Dort versucht man Stille in sich selbst zu verwirklichen in dem man nur hört ohne die Dinge zu benennen. Einfach die Dinge um sich herum geschehen lassen und nichts Bedeutung schenken - die Dinge sein lassen wie sie sind.
Beim Atmen auf das tiefe Ausatmen achten und versuchen zu lernen es natürlich hinzubekommen. Das ist Anfangs nicht ganz einfach. Beim ZEN kommt es nicht auf Perfektion an, aber trotzdem soll man sich bemühen. "Der Weg ist das Ziel!"
__________________
"Jeder Augenblick unseres Lebens ist Ewigkeit -
und Ewigkeit ist nichts anderes als dieser Augenblick;
sie sind ineinander versunken und identisch."
( aus dem ZEN )
Uranus32 ist offline  
Alt 19.11.2007, 23:35   #30 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von Gaheris
 
Registriert seit: 11.06.2007
Ort: Diepholz / Hannover
Alter: 37
Beiträge: 238
Genau! Der Weg ist das Ziel!
Erinnert ihr euch an Momo? Und den alten Straßenkehrer? Er fegt eine furchtbar lange Straße und wenn er am einen Ende angekommen ist, fängt er wieder an, da die Straße ja wieder schmutzig geworden ist.
"Manchmal hat man eine lange Straße vor sich und denkt, die könne man nie schaffen, da sie ja so lang ist. Und dann fängt man an, sich zu beeilen und sieht trotzdem nicht, dass es weniger wird, aber man ist aus der Puste und bekommt Angst und strengt sich immer mehr an." Dann sagt der Straßenkehrer nach einer kurzen Pause: "So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße denken. Man muss nur an den nächsten Schritt denken, den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich. Und immer wieder an den nächsten. Dann macht man es richtig und dann macht es einem Freude. Und so soll es sein."

Oder wie ein berühmter japanischer Teemeister schrieb:
"Tee ist nichts anderes als:
Erst kochst du das Wasser,
Denn bereitest du den Tee,
Dann trinkst du aufmerksam.
Das ist alles, was du wissen musst."


So in etwa könnte man Zen beschreiben. Übersetzt auf Zazen (Sitzmeditation) bedeutet das, dass es nicht darauf ankommt, ob man abgelenkt wird. Es geht nicht um Leistung (schließlich kann jeder bis 10 zählen) oder darum, etwas länger in Stille zu sein als jemand anderes. Es geht immer nur um den einen Atemzug, der gerade geschieht.
Man zählt die Atemzüge (oder auch nur die Ausatmungen) immer bis 10 und dann wieder von vorn. Wenn die Gedanken spazierengehen, nimmt man das schlicht zu Kenntnis, wertet oder beurteilt das nicht (oder ärgert sich gar) und fängt einfach wieder bei 1 an.
Manchmal passiert es, dass ich höchsten bis zur 4 komme *g*. Aber irgendwann kommt dann mal die 5 und 6 und dann denke ich wieder an etwas anderes. Also wieder von vorne, aber es ist ohne Bedeutung.
Gerade am Anfang war ich selten weiter als bis 2. Tolle Meditation das: 1,2,1,2,1,2,1,2,1,2..... Bis ich begriffen habe, dass mein Ehrgeiz, mein Ärger und (typisch westliches) Leistungsdenken schuld daran sind. Und irgendwann wird man selbst zur 1, zur 2, zur 10.

(P.S.: Zazen ist nur eine Möglichkeit unter vielen. Was auch immer funktioniert um "die Welt anzuhalten" ist gut.)
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Seneca
Gaheris ist offline  
Alt 13.12.2007, 01:26   #31 (permalink)
Fauler Sack
 
Benutzerbild von Mino
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Lucilinburhuc
Alter: 23
Beiträge: 125
Schöner Beitrag Gaheris

War mir grad danach das zu sagen
Mino ist offline  
Alt 14.12.2007, 22:19   #32 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von Gaheris
 
Registriert seit: 11.06.2007
Ort: Diepholz / Hannover
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Beiträge: 238
Na dann ist mir doch glatt danach, mich zu bedanken: Dankeschön
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Seneca
Gaheris ist offline  
Alt 03.03.2008, 14:02   #33 (permalink)
Freifliegend
 
Benutzerbild von Landra
 
Registriert seit: 03.03.2008
Ort: Südhessen
Beiträge: 46
Hallo,

nachdem ich diesen Thread gelesen hatte, habe ich mich getraut meine erste Meditation durchzuführen. Ich war zuvor unsicher, ich könnte dabei etwas falsch machen, aber diese Bedenken habt ihr zerstreut - Danke dafür.

Ich habe den Raum abgedunkelt, und zwei Kerzen entzündet. Sie standen auf einem kleinen Tisch, vor den ich mich auf den Boden setzte. In Ermangelung von Räucherstäbchen habe ich Duftöl verwendet, und dazu leise, entspannende Musik angestellt.

Ich starrte lange in eine der Kerzen, bis mir die Augen zufielen. Ich merkte, wie ungewöhnlich es für meinen Körper ist, sich so bewusst zu entspannen. Er beharrte darauf, verspannt zu sein. Mein Kopf beharrte darauf, sich mit Gedanken zu beschäftigen, die jetzt und hier keinen Platz haben sollten.

Also ließ ich mir einfach Zeit.

Irgendwann funktionierte es endlich, und ich bekam eine Gänsehaut. Ich stellte mir vor, draußen, in der Natur zu sein. An einem kleinen Bach. Meine Ohren wurden warm, und ich atmete wieder bewusst ein und aus. Das ist ganz schön anstrengend, wenn man es nicht gewohnt ist.

Als ich spürte, wie mein Kopf sich wieder in den Alltag zurückzwängte, und fort wollte, beendete ich die Meditation langsam.

Als ich wieder auf die Uhr sah, waren nur 15 Minuten vergangen. Mir kam es vor wie eine Stunde!

Ich bin sehr zufrieden mit dieser ersten Meditation.
Landra ist offline  
Alt 15.03.2008, 23:16   #34 (permalink)
Fauler Sack
 
Benutzerbild von Mino
 
Registriert seit: 11.02.2007
Ort: Lucilinburhuc
Alter: 23
Beiträge: 125
Es freut mich sehr dass wir dir mit unseren beiträgen einen kleinen Schubser geben konnten

Viel Spass auf deinen weiteren "Reisen" !
Mino ist offline  
Alt 22.03.2008, 16:39   #35 (permalink)
Edelschwirre
 
Registriert seit: 04.02.2007
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Zitat:
Zitat von Gaheris Beitrag anzeigen
N Eine unbequeme bzw. anstrengende Haltung, wie eben beim Zazen, hilft die Konzentration oder Achtsamkeit aufrecht zu erhalten und nicht schlicht einzuschlafen.
Eine andere Sichtweise dazu: Eine wirklich aufrechte Wirbelsäule läßt die Energien gut fließen, eine gute Verbindung zum Boden (wie beim Lotos oder Fersensitz) unterstützt die Erdung.
Ist diese mittige Haltung gefunden, ist sie angenehm und läßt sich so lange bequem aushalten, bis propriorezepttorische (die muskuläre Eigenwahrnehmung betreffend der Körperteile zueinander und der Lage im Raum) Impulse fehlen und sich das Gefühl einstellt, mit allem verbunden zu sein.

Dem Ideal entgegenübende Grüße.
Isarkiesel
Isarkiesel ist offline  
Alt 24.03.2008, 21:04   #36 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von Gaheris
 
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Zumindest der erste Teil ist aus meiner Erfahrung her ganz bestimmt richtig, guter Hinweis!

Der zweite Tal ist wohl auch richtig, würde doch aber bedeuten, dass jegliches transzendente Erleben beim Sitzen ein rein biologischer (neurologischer?) Vorgang wäre?
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Seneca
Gaheris ist offline  
Alt 25.03.2008, 18:17   #37 (permalink)
Edelschwirre
 
Registriert seit: 04.02.2007
Ort: München
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Das wäre die Erklärung vom strikt hochschulmedizinischen Standpunkt aus. Für mich ist es die materielle Entsprechung der energetischen Abläufe
Isarkiesel ist offline  
Alt 25.03.2008, 20:17   #38 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von Gaheris
 
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Beiträge: 238
Manno, die Naturwissenschaften geben sich echt alle Mühe, einem auch die kleinsten spirituellen Erlebnisse zu versauen Trotzdem werde ich weiterhin die Grenzen meines Körpers verlassen oder nicht mehr wahrnehmen
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Seneca
Gaheris ist offline  
Alt 30.03.2008, 13:58   #39 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Ort: bei Berlin
Beiträge: 27
Zitat:
Zitat von Isarkiesel Beitrag anzeigen
Ist diese mittige Haltung gefunden, ist sie angenehm und läßt sich so lange bequem aushalten, bis propriorezepttorische (die muskuläre Eigenwahrnehmung betreffend der Körperteile zueinander und der Lage im Raum) Impulse fehlen und sich das Gefühl einstellt, mit allem verbunden zu sein.
Das hierdurch bedingte Erfahrung würde als Taubheitsgefühl wahrgenommen werden. Das Wegfallen der differenzierten Wahrnehmung jedoch ist auf die, innerhalb der Entspannungsreaktion stattfindenden Reduzierung der Gehirnaktivität zurückzuführen - meditative Zustände sind beide nicht.
__________________
was noch nicht ist kann werden
Dain ist offline  
Alt 30.03.2008, 18:23   #40 (permalink)
Edelschwirre
 
Registriert seit: 04.02.2007
Ort: München
Alter: 41
Beiträge: 263
Müßten die Leute in Isoliertanks dann nicht auch Taubheitsgefühle bekommen?

Das Gefühl von "mit Allem eins sein" zähle ich für mich schon zu den meditativen Zuständen. Mancher empfindet ja das gegenteilige Gefühl des verloren und haltlos seins.
Isarkiesel ist offline  
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