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Meditation Hier soll rund um die Fragen zu Techniken, Anleitungen, Sinn ... der Meditation gesprochen werden

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Alt 27.03.2007, 10:24   #1 (permalink)
Kakao-Junkie (O.o)
 
Benutzerbild von Mei Ling
 
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Phantasie stoert Meditation

Ich habe da so ein kleines Problem, was mir arge Probleme bereitet, wenn ich versuche zu meditieren.
Mir kommen immer meine Tagtraeume dazwischen, es ist mir unmoeglich einfach abzuschalten. Im Prinzip kann ich sagen, dass mir das immer so geht, bei der Arbeit, beim Autofahren..bei allem was ich mache. Meist merke ich erst nach einem Blick auf die Uhr, dass wieder ne halbe Stunde vergangen ist und ich nichts weiter gemacht habe, als vor mich hinzutraeumen. gerade beim Autofahren erke ich, wenn ich zu Hause bin, dass ich mich an den wEg, den ich zurueckgelegt habe nicht erinnern kann. Das ist auch unabhaengig davon, ob ich Musik hoere oder nicht. Musik unterstuetzt das Abgleiten in die Phantasie zwar, ist aber nicht der Ausloeser.

Meistens realisiere ich, wenn ich versuche zu meditieren, dass ich mich auf verschiedenen Ebenen der Phantasie bewege, also ueberspitzt formuliert, auf einer ebenen laeuft Aktion, waerend auf einer anderen ich mich vor in einem romantischen Sonnenuntergang befinde.

Gerade waerend der Arbeit kann das verdammt stoeren, aber ich bringe nicht die Kraft und Konzentration auf, mich vom Abgleiten in die Phantasie abzuhalten. Das halte ich maximal ein, zwei Stunden durch.

Ich wuerdee auch gerne schamanisch reisen.. sehe mich aber ausserstande die noetige Konzentration aufzubringen. Ich bin ja schon den ganzen Tag mit mehreren Ebenen der Phantasie beschaeftigt, ich kriege meinen Geist nicht dazu, sich nur auf eine Ebene zu beschraenken.

gibt es Uebungen..irgendetwas, was ich gegen diesen Phantasiedrang unternehmen kann? Manchmal komme ich mir schon ganz verrueckt vor.
Mei Ling ist offline  
Alt 27.03.2007, 10:37   #2 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
Benutzerbild von StarFire
 
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Damit bist Du nicht alleine. Damit hatte ich lange Jahre zu kämpfen, bis ich gelernt hatte, daß man diese Gedanken a) bemerken und dann einfach b) zur Seite schieben muß. Die dürfen ruhig neben her laufen, aber Du schenkst ihnen keine Beachtung.

Das ist nicht gerade leicht. Dazu braucht es Übung, Disziplin und Hartnäckigkeit. Vielleicht hilft dir dieses Buch weiter. Das ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher über Meditation und hilft auch bei genau solchen Fällen weiter, weil es erklärt, warum solche Situationen auftreten und wie man damit umgeht. Die meisten Bücher über das Thema sparen sowas nämlich aus:

Auf den Spuren des erleuchteten Drachen von Rob Nairn

ISBN: 3423362014




lg
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StarFire ist offline  
Alt 27.03.2007, 13:45   #3 (permalink)
Kakao-Junkie (O.o)
 
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@ StarFire

das Buch hoert sich gut an. das setze ich mir gleich auf meine Merkliste, danke

@ Nietje

aeh, mein Problem sind weniger die alltaeglichen Gedanken. Die gehen meist sowieso in meiner Phantasie unter. Und die Phantasie laeuft non-stop 24/7 sozusagen. Etwa so, wie wenn Kinder sich was vorstellen.. aeh.. wie soll ich das beschreiben?

Ich arbeite, und bin aber eigentlich nicht anwesend, sondern... zum Beispiel.. auf einem Schiff und erlebe Abenteuer.. oder bin mit Lupe wie Sherlock Holmes irgendwelchen Gaunern auf der Spur.. sowas etwa (schwer zu erklaeren..klingt total bescheuert, jetzt wo ich's schreibe )

Das schlimme ist, ich merke es meistens nicht mal, habe mich zu sehr daran gewoehnt, als das es mir sofort auffiele, wenn ich abdrifte.

Mein Problem ist dann, dass ich nicht unterscheiden kann, wo "meine" Phantasie anfaengt und wo die Meditation. Ich habe nicht wirklich Uebergaenge. Beim Meditieren setzte ich mich meistens auf mein Bett, oft ruhige Musik im Hintergrund, manchmal ohne. Stoerendes um mich herum ist dann meist nicht. Ich meditiere nur, wenn ich alleine bin und mich nichts ablenken kann.
Mei Ling ist offline  
Alt 27.03.2007, 17:42   #4 (permalink)
Lurikeen
 
Benutzerbild von Mime
 
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Idee

moinsen

auch hier mein tipp : versuch es mit atmungsachtsamkeit. das fördert die konzentrationsfähigkeit. man sollte übrigens nicht versuchen die gedanken wegzuschiebenzu verdrängen, sondern sie zu beobachten und sich nicht auf sie einzulassen.

gruß Mime
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Mime ist offline  
Alt 02.04.2007, 13:04   #5 (permalink)
kleine Blaubeere
 
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Hallo Mei Ling,

das Problem mit den Träumereien kenne ich nur zu gut, ich bin auch die meiste Zeit des Tages "woanders". Früher dachte ich, als Erwachsene sollte man irgendwann damit aufhören, aber inzwischen weiß ich diese Phantasie-Erlebnisse eher als eine Bereicherung und Inspiration zu schätzen.

Ich habe zeitweise sehr hart und diszipliniert daran gearbeitet, dieses abdriften zu unterbinden, um beispielsweise "ordentlich" zu meditieren. Allerdings muss ich sagen dass es mir selber im Endeffekt nicht die erhoffte Entspannung gebracht hat. Für mich ist es einfacher, mich zu Beginn der Meditation zu konzentrieren und dann nach einer Weile die Träume, die dann automatisch kommen zu nutzen, mich in ihnen treiben zu lassen und mich sozusagen ganz bewusst in meine eigene Welt zurückzuziehen, ohne diese aktiv zu beeinflussen. Das ist auf jeden Fall besser als permanent dagegen anzukämpfen.
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Viele Menschen wünschen sich, jemand anderes zu sein,
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mustikka ist offline  
Alt 02.04.2007, 13:22   #6 (permalink)
Celta Schamagierin
 
Benutzerbild von Dana
 
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Diese Gedanken sind normal. Diesen permanenten "inneren Dialog" abzustellen ist eines der Ziele der Meditation überhaupt.

Es wurde bereits angesprochen, sich auf die Atmung zu konzentrieren. Das funktioniert für einige Menschen gut, für andere Menschen schlechter. Je nachdem, wie deine Konzentrationsfähigkeit "gestrickt" ist.

Der einhellige Trick dabei ist: Nicht versuchen, die Gedanken einfach ziehen zu lassen (wie beim "reinen, nicht zweckgerichteten" Zen), sondern die Gedanken auf einen Gegenstand zu konzentrieren, und diesen dann "zu vergessen".

Es gibt aber noch eine andere Vorstufe davon, die dir vielleicht hilfreich sein kann: Die Konzentration auf ein Objekt. Such dir verschiedene Objekte aus, auf die du dich konzentrieren kannst. Visualisiere diese Objekte dann bei geschlossenen Augen vor deinem geistigen Auge. Betrachte zum Beispiel eine brennende Kerze, und schließ dann die Augen, und betrachte sie vor deinem geistigen Auge weiter. Arbeite bei der Meditation daran, das Bild der Kerze vor deinem geistigen Auge so rein und vollkommen wie möglich zu machen.

Falls du dabei von anderen Gedanken gestört wirst oder abdriftest, stör dich nicht dran, sondern fokussiere deine Gedanken, wenn es passiert, immer wieder zurück auf die Kerze.

Probier diese Meditation mit verschiedenen Objekten aus. Bälle, Bäume, irgend was, was dir geeignet erscheint und versuch herauszufinden, auf welches davon du dich am längsten konzentrieren kannst. Erstes Ziel ist es, die Visualisierung ohne Störung für 3 Minuten aufrecht zu erhalten.

Von diesem Punkt aus kannst du dann mit anderen meditativen Übungen weitermachen.

Liebe Grüße

Dana


Kleiner philosophischer Nachtrag: Meditation ist Konzentration. Konzentration heißt nicht, "sich krampfhaft die Gedanken an eine einzelne Sache zu heften", sondern alle anderen Gedanken, die nichts mit dem zu fokussierenden Objekt zu tun haben, auszublenden. Konzentration ist also eine Fokussierung von Gedanken. Der Weg ist, nicht noch einen zusätzlichen Gedanken ins vorhandene Gedankengewitter hineinzupressen, sondern die restlichen Gedanken "überflüssig" zu machen. Überflüssig werden die aber erst, wenn du eine Übung für dich gefunden hast, die dir auch Spaß macht. Ein zu visualisierendes Objekt oder Bild gefunden hast, das dir Spaß macht. Dann kannst du deine natürliche Emotionalität dir dabei helfen lassen, damit du weniger abgelenkt wirst.

Geändert von Dana (02.04.2007 um 13:28 Uhr)
Dana ist offline  
Alt 02.04.2007, 14:00   #7 (permalink)
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Benutzerbild von Raven
 
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Ich hab mir ein eigenes Konzept ausgearbeitet um in eine gute Meditationsphase zu kommen, vielleicht hast du ja mal Lust es damit zu versuchen.

Nachdem ich an verschiedenen Übungen gescheitert bin, wie zum Beispiel das Beobachten einer Kerzenflamme und dann visualisieren (ich schaffs nicht, ich schlaf jedes Mal dabei ein*g*) und auch reine Atemtechniken nicht den gewünschten Erfolg brachten, bin ich zu einer Kombination aus Atemtechnik und Visualisierung übergegangen. Das ist mein sogenanntes Fünf- Phasen-Modell *g* Es ist zwar ziemlich zeitraubend und für mich noch relativ anstrengend, aber macht mir irre Spaß!


Vorbereitung:
Ich suche mir eine bequeme Stellung, meistens liege ich flach auf dem Rücken auf dem Fußboden, ein kleines Kissen unter dem Kopf, auf dem Teppich. Leise Musik läuft im Hintergrund, ich hab da so ne Mischung aus Musik und Naturgeräuschen, mein Liebling ist die CD mit dem Meeresrauschen, herrlich zum Entspannen.

Phase 1: Das bewusste Atmen
Ich beginne mit dem bewussten Atmen. Ich zähle von 1 bis 10 und wieder zurück, bei jedem Ausatmen eine Zahl, das Einatmen dient der Vorbereitung auf die nächste Zahl. Bei dieser ersten Phase tritt noch das Gefühl auf, vielleicht kennst du's, die Zahl noch "auszusprechen", das heißt man hat in Kehlkopfgegend noch dieses leichte Vibrieren, aber man hört halt nix.


Phase 2: Atmen und Visualisierung
In der zweiten Phase stelle ich mir bei jeder Zahl eine einfache weiße Spielkarte vor, auf der die Karte steht. Die wird nicht irgendwie gezogen, sie taucht einfach auf. Aus unerfindlichen Gründen waren die Zahlen auf der Karte von Anfang an blau, weiß nicht warum. Ich habe noch immer dieses Vibrieren im Hals.


Phase 3: Atmen, Visualisierung und inneres Sprechen
Der dritte Schritt und vom Konzentrationsniveau für mich der anstrengenste ist das Abstellen des Vibrierens. Ich versuche mir die Zahl auf der Karte wirklich einfach nur vorzustellen, ihren Namenslaut nur im Kopf zu "hören". Das finde ich echt anstrengend und danach ist mein Geist völlig frei.

Diese Phasen nehmen gut und gerne eine halbe Stund in Anspruch.

Phase 4: Hauptarbeitsphase
Danach kommt die Hauptphase. Ich habe festgestellt, dass es für mich praktisch ist, wenn ich meine Frage, die ich während der Meditation ergründen will oder worum es gerade geht, auf ein Wort zu fixieren. Dieses Wort versuche ich mir in der Hauptphase in allen Variationen die mein Geist mir zu den Worten liefert, vorzustellen. Ein gezieltes Abdriften sozusagen. Ich lasse kommen, was zu dem Wort kommen mag, sobald mein Geist abwandert und andere Sachen dazwischen schiebt, schiebe ich noch mal die letzte Atemphase ein und setze dann beim "Wortdenken" fort. Sobald ich merke, dass nichts neues mehr kommt, schließe ich ab und lasse meinen Geist langsam ins Jetzt zurückrutschen. Ich breche also nicht aprubt ab, sondern lasse die Konzentration langsam verfließen.


Phase 5: die Nachbereitung
Etwas kniffelig ist es noch, alles ins Gedächtnis zurückzurufen, was mir während der Meditation durch den Kopf schoss, aber das ist wohl Übungssache. Nachdem ich die Hauptphase durchlaufen habe und spüre, dass nix neues mehr kommt, lasse ich meine Konzentration langsam auf Normalpegel verfließen. Dann nehme ich Blatt und Stift zur Hand und versuche, alles was ich in der Situation sah, aufzuschreiben. Das fordert auch noch mal etwas Konzentration, weil mir da anfangs noch ziemlich viel Verschütt ging, aber es wird mit der Zeit immer besser.


Vielleicht möchtest du das ja mal ausprobieren. Ich habe festgestellt, dass sich dadurch meine Konzentrationsfähigkeit im Alltag ebenfalls sehr verbessert hat. Besonders bei den vierstündigen Klausuren in der Schule macht sich das bemerkbar. Nach der ersten Englisch-Klausur (Englisch LK) war ich wie erschlagen, jetzt juckt mich der Zeitraum nicht mehr, ich kann mein Pensum relativ bis zum Ende vollhalten.

Man lernt auch viel besser sein Konzentrationspotenzial einzuteilen.
Vielleicht konnte ich dir damit ein bissel helfen

Wenn du dich mit der Methode anfreunden kannst, lass den Kopf nicht hängen, wenns anfangs nicht so funktioniert, ich hab auch eine Weile gebraucht und schweife immer noch hin und wieder mittendrin ab. Es ist mir auch schon passiert, dass ich mittendrin beinahe weggenickt wäre und musste ganz abbrechen, aber was solls? Ich kanns ja jederzeit neu versuchen

Viel Glück, du schaffst das
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Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age
The child is grown, and puts away childish things.
Childhood is the kingdom where nobody dies.
~Edna St.Vincent Millay, 1937~

Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen!

Geändert von Raven (02.04.2007 um 14:01 Uhr) Grund: was vergessen
Raven ist offline  
Alt 03.04.2007, 09:41   #8 (permalink)
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Benutzerbild von Mei Ling
 
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ein dickes Danke an Dana und Rhea fuer die Tips, das will ich mal versuchen
Vor allem das "Karte ziehen" gefaellt mir.

Das Visualisieren klappt bei mir leider noch nicht so gut, immer kommen dann die Phantasiebilder dazwischen. Na mal schauen. Morgen habe ich meinen freien Tag, vielleicht komme ich da mal wieder zu einer Meditation.

Das von StarFire genannte Buch muss leider noch etwas warten bis ich wieder Kohle habe. Immer diese Rechnungen, seufz
Mei Ling ist offline  
Alt 03.04.2007, 13:56   #9 (permalink)
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Benutzerbild von Raven
 
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Ich hab spontan "Kartenziehen" für mich ausgewählt, weil Karten mMn nicht so schwer visualisierbare Gegenstände sind. Man soll sich ja auch nicht überfordern in der eigenen Konzentration, dann schweift man wieder ab. Ich bin nämlich selbst kein wahnsinniger Visualisierungskünstler *gg*

Ich muss gestehen, bei Kerzen oder so krieg ich schon Probleme. Ich kann sie mir zwar im Geiste bildlich vorstellen, aber nicht so dass ich sie greifen könnte.

Hab mal gelesen, dass Visualisierung so weit gehen soll, dass man den betreffenden Gegenstand greifen und in der Hand drehen und von allen Seiten betrachten kann. Hm, vielleicht hab ich nicht genug Talent dafür, kann ja nicht alles immer nur Übungssache sein, aber für den Hausgebrauch reichts *g*

Auf jeden Fall schön, wenn ich dir helfen konnte Freut mich, ich hoffe du hast auch Spaß beim Ausprobieren. Ich finde, egal was man tut, es sollte immer ein gesundes Maß an Freude dabei sein, sonst bringts nix.
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Raven ist offline  
Alt 05.04.2007, 17:57   #10 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von faunische Hexe
 
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Lächeln

Eine richtige gewollte Meditation habe ich schon lange nicht mehr gemacht! Und wenn dann nur zur allgemeinen Entspannung. Ist einfach herlich wenn es klappt.
Aber die Sache mit den Träumereien kenne ich sehr gut, ist bei mir aber auch oft gewollt um von der realen Welt zu entfliehen. Abends wenn ich im Bett liege denke ich mir irgendeine Story aus oder lebe sie einfach weiter und dann langsam in Schlaf hineinzugleiten, ich fang dann an zu träumen und irgendwann klingelt der Wecker. Ist schon irgendwie erschreckend wenn man das mal so betrachtet, ich habe mir mittlerweile eine ganze Welt ausgedacht mit Namen und Personen mit ganzen Lebensgeschichten und Abendteuern.

Naja das gehört nicht hier her.

Was mich ehr stört, ist das ich immer an mehreren Sachen gleichzeitig denke und von einer Sache zu anderen springe und dabei auf drei weitere Sachen stoße die ich machen wollte oder muss oder sonstwie. Wagen waschen in die Stadt fahren ach ja einkaufen jemanden anrufen hab ich dies hab ich jenes und Haare färben wollt ich auch noch, naja so in der Art.
Diese Sache kommt mir im Büro ganz gelegen, weil ich naja bin Chefsekretät und organiesiere hier quasi den Laden, sprich ich sollte alles wissen überall gleichzeitig sein alles mitbekommen muss ich sowieso und dirirgiere meine Jungs durch die Gegend geh ans Telefon, schreibe Schreiben, naja was man halt so im Büro macht. Also im Büro ist das OK, aber zuhause mal abzuschalten fällt mir manchmal schwer. Das lustige ist das ich im Büro an tausend Bürodinge denke und zuhause halt an alles andere.

Was mich jetzt wieder wundert, ist das ich mittlerweile (ist das Autogenes training, ich weis nicht, ich habe mir das irgendwie selber bei gebracht) wenn im Büro zuviel stress ist (Chef nervt, Telefon, tausend Akten auf dem Tisch, und vorne ist Kundschaft, und am besten druck der Drucker nicht), mich hinsetzen kann ein paar mal tief einatme mir sage "ich schaff das" mich selber dazu bringe wieder ruig und "gelassen" also ohne hausgemachten stress weiterarbeiten kann. Wobei alles um mich herum irgendwie amok läuft. Ich finde dahingehend kann ich stolz auf mich sein.
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Wer Ordnung liebt ist wohl nur zu faul um zu suchen, in diesem Sinne: Ich gehöre wohl zu den Herrinnen des CAOS
faunische Hexe ist offline  
Alt 10.04.2007, 17:50   #11 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
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Ort: Mark Brandenburg
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Beiträge: 177
Idee

Zitat:
Aber die Sache mit den Träumereien kenne ich sehr gut, ist bei mir aber auch oft gewollt um von der realen Welt zu entfliehen. Abends wenn ich im Bett liege denke ich mir irgendeine Story aus oder lebe sie einfach weiter und dann langsam in Schlaf hineinzugleiten, ich fang dann an zu träumen
Das kenn ich ehrlich gesagt auch nur zu gut. Nun, Meditation ist ja das geeignete Mittel um sich der realen Welt mit ihren Aufgaben für uns, stellen zu können. Meditation in den Alltag mit hinüberzunehmen und so für die anfallenden Probleme die Lösungen gleich parat zu haben.
Und grundsätzlich ist es günstig vor dem Einschlafen und nach dem Aufstehen zu meditieren, da unser Unterbewußtsein dann am weitesten offen ist.

Zitat:
Ist schon irgendwie erschreckend wenn man das mal so betrachtet, ich habe mir mittlerweile eine ganze Welt ausgedacht mit Namen und Personen mit ganzen Lebensgeschichten und Abendteuern.
Als erschreckend würde ich es nicht bezeichnen. Es zeigt doch das Du viel kreatives Potenzial besitzt. Das sollte dann eben nur idealerweise konstruktiv genutzt werden.
Ich kann dazu die Bücher von Shakti Gawain empfehlen!

Und eigentlich denken wir ja nicht, sondern wir werden gedacht. Wir leben das Ganze "nur".

Zitat:
Was mich jetzt wieder wundert, ist das ich mittlerweile (ist das Autogenes training, ich weis nicht, ich habe mir das irgendwie selber bei gebracht) wenn im Büro zuviel stress ist (Chef nervt, Telefon, tausend Akten auf dem Tisch, und vorne ist Kundschaft, und am besten druck der Drucker nicht), mich hinsetzen kann ein paar mal tief einatme mir sage "ich schaff das" mich selber dazu bringe wieder ruig und "gelassen" also ohne hausgemachten stress weiterarbeiten kann.
Achte auch darauf das Du dann lang und langsam ausatmest. Denn emotionale Blockiereungen atmet man idealerweise so aus und befreit sich so davon.

Zitat:
Wobei alles um mich herum irgendwie amok läuft.
Wichtig ist das Du innerlich ruhig bist. Das (scheinbare) Drumherum richtet sich intuitiv nach deiner inneren Verfassung und was Du austrahlst ( Aura) und geht dann so auf dich ein.

Gruß Uranus32!
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"Jeder Augenblick unseres Lebens ist Ewigkeit -
und Ewigkeit ist nichts anderes als dieser Augenblick;
sie sind ineinander versunken und identisch."
( aus dem ZEN )
Uranus32 ist offline  
Alt 19.04.2007, 15:36   #12 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von faunische Hexe
 
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@Uranus32: Oh vielen Dank, wenn er auch spät kommt! Es ist doch jedesmal wieder schön zu erfahren, das es doch welche gibt die einen Verstehen und das man doch normaler ist als man gedacht hat!

Zitat:
Achte auch darauf das Du dann lang und langsam ausatmest. Denn emotionale Blockiereungen atmet man idealerweise so aus und befreit sich so davon.
Ohne tiefes Atmen geht es gar nicht.

Ich glaube, so länger ich darüber nachdenke, es hat mir bzw. es hilft mir doch sehr, in fast allen Lebenslagen, das ich mit Karate angefangen habe. Körperlich fitter (naja) ist eine Sache, aber Selbstsicherheit hat es mir auf jedenfall gebracht. Und vor allem geistige Konzentration bzw. "Kampfgeist"
Bei jedem Trainingsanfang und Ende gehen wir immer kurz in uns, ist ja auch eine mini Meditation, um uns darauf zu konzentrieren was vor uns liegt (Geist frei machen jetzt ist nur Training) und was wir getan haben (das war ein gutes Training).

Ach ja ... ich glaube ich schweif schon wieder vom Thema ab...
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faunische Hexe ist offline  
Alt 20.04.2007, 01:27   #13 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Salzliebe
 
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Beiträge: 546
Mir geht es genauso. Erst als ich gelernt habe, auf meinen Atem zu achten, ging es ganz leicht.
Deine Konzentrationsschwierigkeit ist sicherlich nicht nur von deinen Tagträumen abhängig. Hattest du einen anstrengenden Tag? Bist du oft nervös? Versuch erst zur Ruhe zu kommen.

Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren, wenn ich weiß, daß ich gleich Besuch bekomme, das Telefon klingelt oder ich noch einen Termin habe.
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Wenn dir alle Stricke reißen, bleibt dir immer noch der Galgenhumor...
Salzliebe ist offline  
Alt 20.04.2007, 09:00   #14 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von faunische Hexe
 
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Beiträge: 41
Reden

@Salzliebe:
Code:
Hattest du einen anstrengenden Tag? Bist du oft nervös? Versuch erst zur Ruhe zu kommen.
Hehe der ist gut! Stress ist mein zweiter Name! Ne im Ernst, ich muss mich wirklich zwingen mal nix zu machen und mich dabei zu entspannen. Bei der Arbeit ist immer was los, Zuhause der Haushalt muss ja auch, ich habe Haustiere, ne menge Hobbys, Äh Freund Hobbys, Sport, Hobby.... und noch andere Sachen...

Probleme mit Konzentration habe ich hauptsächlich bei Sachen wo ich eigentlich keine Lust zu habe.

Aber ich gebe dir absulut Recht, richtiges Atmen ist super Wichtig.
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faunische Hexe ist offline  
Alt 20.04.2007, 09:07   #15 (permalink)
Celta Schamagierin
 
Benutzerbild von Dana
 
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Beiträge: 503
@Hexe: Du kommst bei einem Meyers-Briggs-Test bestimmt als ENFP raus

Liebe Grüße

Dana
Dana ist offline  
Alt 21.04.2007, 17:27   #16 (permalink)
Wiccander
 
Registriert seit: 22.01.2007
Ort: Kiel
Alter: 31
Beiträge: 145
@Mei Ling: Hast Du irgendwie Erfolg gehabt? Würde mich interessieren...

Welches Buch ich auch noch empfehlen kann ist "Meditation für Dummies" - natürlich ohne irgendwen als "Dummie" bezeichnen zu wollen ^^

Zur Achtsamkeitsübung - also als Schritt vor der Meditation - kann ich auch empfehlen, seinen Atem zu zählen (das geht in die ähnliche Richtung, die oben schon erwähnt wurde). Immer von 1-10. Das ist das Wichtige. Gerade wenn man Probleme hat, darauf anständig zu achten, erwischt man sich, dass man plötzlich bei 34 ist. Dann muss man einfach wieder von vorne anfangen.
Das schöne ist eben, dass es so einfach ist, dass man es überall machen kann und ein "Neustart" unproblematisch.

Ich hatte früher das Problem, dass mich Gedankenketten immer beim Lernen störten. D.h., einmal einen falschen Gedanken gehabt viel es mir schwer, mich wieder auf das Lernen zu konzentrieren. Was mir dabei geholfen hat war, mich auf einen Käse zu konzentrieren, dafür stellt man sich einen Käse bildlich vor, stellt sich dann gleichzeitig vor wie er riecht und auch, wie er schmeckt. Das versucht man ein paar Sekunde aufrecht zu halten. Durch die "Überlastung" unterbricht man die Gedankenkette und kann anschließend weiter machen. Vielleicht hilft das auch jemandem bei der Meditation? Quasi als Löschsignal vor einem Neustart...

Fröhliche Grüße,
Letander
Letander ist offline  
Alt 23.04.2007, 13:51   #17 (permalink)
Kakao-Junkie (O.o)
 
Benutzerbild von Mei Ling
 
Registriert seit: 22.01.2007
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Beiträge: 36
Zitat:
Zitat von Letander Beitrag anzeigen
@Mei Ling: Hast Du irgendwie Erfolg gehabt? Würde mich interessieren...

Welches Buch ich auch noch empfehlen kann ist "Meditation für Dummies" - natürlich ohne irgendwen als "Dummie" bezeichnen zu wollen ^^
leider noch nihct. Ich habe derzeit nicht allzu viel Zeit zum Meditieren. Wenn ich abends nah Hause komme, warten noch 4 Hundenasen auf mich und wenn ich die versorgt habe, ist es so spaet, dass ich gleich ins Bett fallen kann. Die Meditation muss wohl echt mal warten, wenn ich wieder Urlaub habe. bei den letzten meditationsversuchen bin ich immer eingeschlafen

Dummies? warum nicht, wenn ich Abends total kaputt ins Bett krieche, hab ich sowieso nicht mehr Konzentration als en Dummie
Mei Ling ist offline  
Alt 24.04.2007, 15:01   #18 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von faunische Hexe
 
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Alter: 30
Beiträge: 41
Hi Dana!

Äh zu Meyers-Briggs-Test und der ENFP!

Was ist das? Und wo kann man den machen? (ÖHM??? Will man den machen??)


(Hätt ich den jetzt bestanden, also den Test???)
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faunische Hexe ist offline  
Alt 24.04.2007, 15:16   #19 (permalink)
Celta Schamagierin
 
Benutzerbild von Dana
 
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Beiträge: 503
Das ist ein "psychometrischer" Test, der auf CG Jung zurückgeht und dich nach 4 Achsen "einordnet":

Extrovertiertheit/Introvertiertheit
iNtuition/Sensing
Feeling/Thinking
Perceiving/Judging

Je nach Stärke der einzelnen Achsen wirst du einem von 16 Profilen zugeordnet, das dann durch 4 Buchstaben ausgedrückt wird. Diesen werden spezifische Eigenschaften zugeschrieben. Die Schlüsse, die sich auf die Person dann anwenden lassen, haben mich sehr überrascht, da sie eine sehr große Kohärenz haben.

Guckst du hier:

PT introduction (English)
Online test based on Jung - Myers-Briggs typology

Liebe Grüße

Dana (ENFP, bekennend )
Dana ist offline  
Alt 24.04.2007, 18:21   #20 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von faunische Hexe
 
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Lächeln

Ui!! Vielen lieben Dank!!!
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faunische Hexe ist offline  
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