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Magie allgemein Alle Fragen und Gedanken zum Thema Magie sollen hier besprochen und diskutiert werden

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Alt 16.11.2008, 21:41   #1 (permalink)
Katzenschwester
 
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Wettermagie

Es würde mich interessieren, wer von Euch Erfahrungen mit Wettermagie gemacht hat.
Ich habe immer einige Wetterknoten liegend und im Sommer immer einige Sticktwistfäden in der Handtasche - um ggf. das Wetter des Tages "aufheben" zu können. Ich habe in den letzten Jahren am Anfang jeder grösseren Ferienreise einen solchen Knoten geöffnet - und jedesmal überwiegend gutes Wetter gehabt. Oft hatte es gerade geregnet, wenn ich durch eine Landschaft fuhr, oder es regnete hinterher. Eines der grossen Unwetter das in Schweden letzten Sommer zwei Menschenleben kostete, bekamen wir auf Gotland nur abgeschwächt mit.... Kan aber auch mit der Insellage zu tun haben......
Was sind Eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema?
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Panta rhei
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist den Augen unsichtbar.
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Alt 11.03.2009, 22:22   #2 (permalink)
42?
 
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Also ich weiß nicht wie weit es Zufall war aber mir ist letztes Jahr etwas Interessantes widerfahren.

Ich hatte vormittags gearbeitet bei strahlendem Sonnenschein und sehr hohen Temperaturen. Meinem Kollegen und mir waren unglaublich heiß und wir wünschten uns eine Erfrischung. Ich hab mehr oder weniger aus Scherz einen kleinen "Regentanz" aufgeführt (nix "indianisches" oder so, einfach ein wenig hin und her gesprungen) und ca. eine halbe Stunde später hat es wie aus Eimern gegossen. (Ich liebe es btw. wenn es an richtig heißen Sommertagen richtig kräftig regnet. )

Seitdem bin ich zumindest davon überzeugt das es möglich ist.
osrek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2009, 02:55   #3 (permalink)
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In "Die heilige Magie des Abramelin" steht etwas von Liedern, die das Wetter ändern können. Ich glaube, dass Wettermagie, wenn überhaupt, nur durch kollektives Bewusstsein oder einen sehr mächtigen Magier bewirkt werden kann. Und das auch nur in den Grenzen dessen, was die Jahreszeiten an Toleranz zulassen.

Wenn sich an einem heißen Tag viele Menschen eine Abkühlung wünschen, dann ist vielleicht ein Lied oder ein Tanz das Zünglein an der Waage, was diesen Wunsch Wirklichkeit werden lässt.
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Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
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Alt 12.03.2009, 09:37   #4 (permalink)
fee
feenomen
 
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@

ehrlich, ich misch mich äusserst ungern ins Wetter ein, macht langfristig mehr Probleme als es gut ist...
ich sag immer wenn da ein Wetter aufzieht, es möge sich gut verteilen und dass keinem ein Schaden dadurch entstehen soll.
ja es gibt es und ja es funktioniert.
Ist halt eine Sache, die mir immer ein bissle Bauchschmerzen verursacht...

vorsichtige fee
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erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil

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Alt 12.03.2009, 11:08   #5 (permalink)
Asperula odorata
 
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Ich habe schon des öfteren darüber nachgedacht, ob bestimmte Rituale aus der Volksfrömmigkeit eine Art Wettermagie waren/sind.
z.B. die Feuer zum Vertreiben des Winters, die Feldumgänge mit ihren Gesängen für ein fruchtbares Jahr, die Erntefeuer zum einleiten des Herbstes...
Ich glaube wenn sehr viele Menschen (die Bevölkerung einer ganze Region, eines Landes) gemeinsam zeitgleich ein solches Ritual durchführen, hat es eine heftige Wirkung.
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Alt 12.03.2009, 11:09   #6 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Hallo,

Wettermagie ist gar nicht sooo schwierig wenn man weiß wie.

Regen wegmachen war damals ein geliebtes "Spiel" von mir.
Heut würde ich das nimmer machen, zudem hab ich von meinen Geistern diesbezüglich ein tabu erhalten.

Ich habe meist so angefangen, dass ich die Wolken geteilt habe, Winde gerufen habe und die Wolken dann mit dem Wind weg geschoben habe.

Auch ein Plausch mit den Wolkengeistern ist sehr hilfreich gewesen.

Vor Jahren betreute ich einmal eine Behindertenfreizeit in den Schwarzwald.
Der Gruppenleiter wußte von meinem beschäftigen mit Magie und Schamanismus und fragte mich ob ich nicht am Wetter drehen könnte.

Innerhalb der 2 Wochen die wir da waren kam er mehrfach auf mich zu und bat mich nochmal am Wetter zu drehen, da es erstaunlich gut geklappt hatte.
es wären sonst zu sehr verregnete Tage gewesen.

lg
Mo
Mondfeuer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2009, 11:59   #7 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
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„gutes“ wetter herbeirufen? „schlechtes“ wetter vertreiben? das sind für mich äußerlichkeiten. ich bringe lieber mein eigenes wetter mit.

YouTube - Crowded House - Weather With You

hin und wieder lasse ich es auch frei. manchmal ist es stark genug und breitet sich aus, manchmal schwappt das draußenwetter aber auch herein und dreht meine laune.

das ist nun mal das risiko bei jeder zauberei. sie geht gelegentlich nach hinten los.
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Alt 12.03.2009, 12:49   #8 (permalink)
~~~~~~~~~~~
 
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@ Arctica:

was sind denn Wetterknoten? Und wie macht bzw. benutzt man die?
Centaurea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2009, 17:14   #9 (permalink)
fee
feenomen
 
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@ grumpf

scho geht s los... I, nochmal für die, die es nicht hören mögen!

Es ist eine Sache für einen Tag mal """mal""" was am Wetter zu tun.
Selbst dafür geht s mir wie Mondfeuer und ich hab kein ok mehr dafür...
inneres ok, versteht sich, denn analog zu meinem Drehen am Wetter verschiebe ich damit Energien und zwar nicht nur in meinem Sinne sondern das betrifft dann ALLES und wie will ich ALLES im Blick haben???
Bitteschön?
Überlegt mal, die Eltern meiner Freundin saßen zu dritt mit ner Tante im Auto da fiel ihnen ein Baum auf s Auto(Sturm Lothar) alle Drei TOT, der Stiefsohn hat sich ein Jahr dannach vor den Zug geschmissen. UND sagt jetzt bloss net das hat nix mit Wettermagie zu tun.

WOHER weisst Du das?

grüssle aus der Hecke, fee
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Alt 12.03.2009, 18:18   #10 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
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woher weiß ich was? ich weiß nix davon...

ich sprach nur von mir. was ich kann und wie ich es mache.

ich wollte nur sagen, ich greife keine einzelnen wolken, drücke oder ziehe, rufe etwas herbei oder schicke es fort. ich mache mich präsent. ich nehme meinen platz ein und BIN.

und dort wo ich bin ist der platz besetzt. ich kann groß sein. so groß, dass es das mich umgebende wetter schwer hat, mir meinen platz streitig zu machen.

schau mal hier, ganz unten

www.paganforum.de

an diesem tag hat ein besucher mich im DRITTEN anlauf nicht besuchen können weil das wetter dazwischen kam. die bahn hat wegen dem sturm unterwegs die züge abgesagt... ich war dementsprechend bis oben hin voll von wut und enttäuschung. für mich/uns hat das bedeutet wieder etwa ein halbes jahr zu warten... und dieses „ES REICHT MIR!“ habe ich freigelassen. kein „ich wünsche mir dies oder das“ nur ein „mit mir klappt das so nicht!“

na gut, der sturm hat mich damals doch noch erwischt. und oben ohne sollte man im november sollte nicht allzu lange bewustlos im schnee herum liegen. aber ich habe es auf meine art zuende gebracht. ich wurde deutlich wahrgenommen. und beachtet. da bin ich mir sicher.
Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2009, 19:44   #11 (permalink)
fee
feenomen
 
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Hi Puck,

ich hab auch garnet Dich persönlich gemeint. Ich geh davon aus dass Du weisst was Du tust.
Ich hatte nur den Eindruck dass hier nach Rezepten gefragt wird und frag mich warum?
Also über das Wetterzaubern bin ich schon recht früh "gestolpert" sozusagen und ich hab ganz intuitiv damit "gespielt" da war ich eben auch noch jung also unter 20 Jahren da kann ich s nachvollziehen da trinkt man auch mal mehr als einem gut tut etc.

Ich hab ne Menge Respekt vor den Wettermachern die in Wüsten und aus wirklicher Not heraus handeln sehr viel Achtung.

hm, fee
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Alt 12.03.2009, 20:37   #12 (permalink)
hem netjer tepi
 
Benutzerbild von Merienptah
 
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Hey,

das mit dem Wetter"zauber" ist so ne Sache...
Im Grossen und Ganzen ist das gar nicht so schwierig, aber ich sage mal so... Meiner Meinung nach sollte man lieber die Finger davon lassen.

Das Wetter ist weitaus "grösser" als wir es mit unserem beschränkten Verstand wahrnehmen können.
Das Wetter "hier" zu verändern, verändert auch das Wetter "dort". Sturmwolken zu vertreiben um die Sonne scheinen zu lassen ist ja ein spannendes Spielchen, aber man sollte auch bedenken dass sich der Sturm nicht auflöst sondern nur an einen anderen Ort "geschoben" wird.
Weiss ich was ein hier harmloses Windchen an anderen Orten für Schaden anrichten kann? Nein. Und die Verantwortung möchte ich auch gar nicht tragen.

Natürlich war es früher (gepaart mit jugendlichem Leichtsinn) spannend und aufregend schlechte Laune mit Blitz und Donner zu untermalen, aber der gerufene Regen fehlte andernorts.

Wer aus der Not heraus Regen ruft um Hungersnöte zu verhindern, verdient meine Hochachtung und meinen Respekt. Obwohl auch er einen grossen Eingriff in die Natur vornimmt. Aber nur aus Spass am Wetter herumzudrehen weil einem grad der Regen auf die Nerven geht oder die Sonne zu sehr brennt halte ich für ziemlich gewagt.
Obendrein könnte es auch Ärger "von oben" geben. Es ist schliesslich nicht des Menschen Aufgabe sich ums Wetter zu kümmern, dafür sind andere verantwortlich, die sich meisst ungern ins handwerk "pfuschen" lassen

Also ich lass mal lieber die Finger davon...

LG Meri
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Folge deinem Herzen solange du lebst und tue nicht mehr, als es dir aufträgt.
Merienptah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2009, 02:55   #13 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Ich würde gern eine Theorie aufstellen, die im Grunde sehr gut in ein hermetisch-magisches Weltbild passt.

Wenn man annimmt, dass das kollektive Bewusstsein Einfluss auf das Wetter nimmt (Quanteneffekte in einem chaotischen System), dann wäre es doch möglich, dass der Treibhauseffekt und wetterbedingte Naturkatastrophen das Resultat menschlicher Empfindungen sind. Nach der esoterischen Elementenlehre mangelt es uns heute an den Elementen Wasser und Erde (Gefühl und Ruhe), oder anders gesagt, wir haben ein Übermass an Luft und Feuer (Intellekt und Tatendrang). Nach dem hermetischen Grundsatz müsste dies makroskopische Effekte auslösen, sprich die genannten Wetterphänomene.

Was haltet ihr von dieser Theorie?
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Alt 13.03.2009, 06:17   #14 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
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Hat was, die Theorie!

Andererseits gibt es auch Stimmen, die uns
an's Ende einer kleinen Zwischeneiszeit deuten.
Demnach wäre der momentane Klimawandel nur normal.

Bernd
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Alt 13.03.2009, 09:02   #15 (permalink)
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Hallo B.v.M

jawoll, siehst Du das ist genau das Thema, das mich zur Zeit sehr sehr sehr bewegt. Annahmen und Vorstellungen die Mensch hat formen autmatisch sein Umfeld. Meine Meinung wenn ich nun Krise DENKE warum und weswegen auch immer dann hab ich die auch zwangsläufig...

S o und ist KLAR was das Heisst in unserer Umwelt???

Ich sag s mal so, solang sich Menschen weiterhin als getrennt von ihrer Umwelt erleben ist Matthei am LETZTEN also AUFWACHEN ich weiss nicht wie Viele Menschen es braucht um den Point of No Return noch hinauszuzögern keine Ahnung ob es UNS reicht und genug WACH sind...

Bisher war das Netz stark genug, weil sich immer genug vorstellen konnten dass es hält und ich bin der Überzeugung, dass es auch diesmal HÄLT!!! wer ohren hat zu hören, der HÖRE

aus der Hecke, die fee
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Geändert von fee (13.03.2009 um 09:32 Uhr)
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Alt 13.03.2009, 09:19   #16 (permalink)
Wurzeldepp
 
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Hi!
:]

Habe auch schon meine Erfahrungen mit der Beeinflussung des Wetters gemacht. Dass es möglich ist, steht wohl ausser Frage.

Meine ersten Schritte auf diesem Terrain waren in einer geselligen Runde im Stadtpark. Wir sassen da so zehn, fünfzehn Leuts hoch mit Zigaretten, Wein und Bierchen auf dem Rasen (das ist bei uns übrigens nicht verboten ^^ ) udn einige hatten Trommeln und Didges dabei. Es war ein sonniger Tag, aber auf einmal zogen Wolken auf und es war deutlich erkennbar, dass es innerhalb allerhöchstens einer halben Stunde anfangen wollte zu regnen. Ein Kumpel meinte spasshalber zu mir: Komm, wir trommeln das jetz weg. Die anderen stiegen mit ihren Instrumenten mit ein. Wir trommelten und sangen dazu irgendwelche spontanen, sinnlosen Silben. Die Wolken verzogen sich und der Himmel wurde wieder strahlend blau.

Die Anderen fanden diesen "Zufall" alle recht witzig, aber mein Kumpel und ich wussten, dass es mehr als "Zufall" war.

Heute würde ich das auch nicht mehr so unbedarft und bedenkenlos machen, nur weil ich keine Lust habe, vor dem Wolkenbruch zu flüchten, aber damals schien es ok zu sein. Inzwischen habe ich Kontakt zu mehreren Hilfsgeistern und unternehme Trancereisen für mich selbst, Familienmitglieder, ab und an auch Klienten. Ich habe gelernt, dass jede Energie manipulierende Handlung gravierende Folgen nach sich ziehen kann. Um so mehr, wenn man achtlos und egoistisch mit den Energien umgeht. Was ja durchaus vorkommen kann, wir sind ja alle nur Menschen.

Ich folge dem Grundsatz, nichts Schamanisches bzw. Magisches zu unternehmen, das nicht ausdrücklich gutgeheissen wird von meinen Geisthelfern/ -lehrern. Das wurde mir in den Jahren, seit ich schamanisch zu reisen gelernt habe, teils durch recht unangenehme Erfahrungen beigebracht. Manchmal muss es eben erst richtig wehtun, damit man was kapiert. Dafür sitzt die Lektion dann aber auch umso besser.

Seit dem Erlebnis im Park habe ich noch ein eiziges Mal das Wetter manipuliert, Jahre später. Ich arbeitete als Helfer auf einem Pferdegestüt und musste draussen misten. Es war strahlender Sonnenschein früh im Herbst.
Wolken zogen auf, als ich etwa ein Drittel der Arbeit hinter mir hatte. In der Ferne rollte Donner, man konnte schon Blitze am Horizont sehen.

Auf einmal fühlte ich deutlich die Gegenwart mehrerer Geisterwesen. Instinktiv schaute ich auf eine bestimmte Stelle ziemlich zentral am Himmel: Dort hatten sich zwei Löcher in der Wolkenmasse gebildet, die exakt die Umrisse zweier grosser Vögel mit ausgebreiteten Schwingen hatten. Der eine war von der Sonne strahlend hell erleuchtet, der andere war schwarz, weil sich darüber dunklere Wolkenmassen befanden. Ich fiel spontan in eine leichte Trance und die Geister sprachen mich in Gedanken an und stellten sich mir als der Blitz- und der Donnervogel vor. Ich konnte fühlen, dass sie äusserst mächtige Geistwesen waren.

Ich sprach eine Weile in Gedanken mit ihnen, während sich der Gewitersturm allmählich näherte. Schon konnte ich das Prasseln eines Wolkenbruchs hören, der näherkam. Schliesslich fragte ich die Geister, ob sie mir erlauben würden, das Unwetter abzuwenden.

Was dann folgte, kann ich schwer beschreiben... es ist im momentanen Bewusstseinszustand nicht so klar erinnerbar, weil es irgendwie in einem Zustand besonderer Trance ablief. Ich weiss noch genau, dass ich körperlich ganz normal weiterarbeitete, aber in meinem Inneren verfestigte sich der Kontakt zu den beiden Geistern und es schien mir eine Art Prüfung meiner Fähigkeiten, meiner Gesinnung und meiner Absichten zu sein, was da ablief, und irgendwo auch ein gewisses Kräftemessen.

Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Wesen mich als ebenbürtig anerkannten. Die Trance schwand, die Wolken zerfaserten und die Umrisse der beiden Donnerwesen verschwanden. Das Unwetter zog nicht etwa weiter, sondern löste sich vollständig auf, innerhalb weniger Minuten.

Grundsätzlich denke ich auch, dass Wetterzauberei mit äusserster Vorsicht zu gebrauchen ist und sehr sorgfältig abgewogen werden sollte, ob man sie zujm Einsatz bringt. Auch ich habe grossen Respekt vor Wettermachern, die sie nutzen, um das Überleben ihrer Gemeinschaft zu sichern. Aber acuh sie müssen diese Kunst ja irgendwann mal gelernt haben, und ich denke, mein eigenes Erlebnis mit den beiden Donnerwesen diente wohl acuh vor allem dem Lernen, wie man mit solchen Kräften umgeht- oder wie ich mit ihnen umgehen soll. Ich glaube nicht, dass das jetzt hier als "Rezept" genutzt werden kann, denn die Entscheidung, ob der Eingriff zugelassen würde, lag hier ganz klar bei den Geistern. Und so sollte es meines Erachtens bei jedem berechtigten Eingriff sein. Die Mächte erlauben uns, von ihnen Gebrauch zu machen, oder verwehren ihn. Es gegen den Willen der Naturkräfte zu erzwingen, kann natürlich auch funktionieren, kein Thema. Die Frage ist nur, was man eventuell später für Konsequenzen zu ziehen hat.

;]
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Geselle ist, wer was kann. Meister ist, wer was ersann. Lehrling ist jedermann.
Inschrift der Handwerkersäule in Trier

Mier wissmer ahnn Scheisdrähgg.
A. S., steinpfälzischer Energetiker
Xreature ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2009, 09:26   #17 (permalink)
Wurzeldepp
 
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Hi!
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Habe auch schon meine Erfahrungen mit der Beeinflussung des Wetters gemacht. Dass es möglich ist, steht wohl ausser Frage.

Meine ersten Schritte auf diesem Terrain waren in einer geselligen Runde im Stadtpark. Wir sassen da so zehn, fünfzehn Leuts hoch mit Zigaretten, Wein und Bierchen auf dem Rasen (das ist bei uns übrigens nicht verboten ^^ ) und einige hatten Trommeln und Didges dabei. Es war ein sonniger Tag, aber auf einmal zogen Wolken auf und es war deutlich erkennbar, dass es innerhalb allerhöchstens einer halben Stunde anfangen wollte zu regnen. Ein Kumpel meinte spasshalber zu mir: Komm, wir trommeln das jetz weg. Die anderen stiegen mit ihren Instrumenten mit ein. Wir trommelten und sangen dazu irgendwelche spontanen, sinnlosen Silben. Die Wolken verzogen sich und der Himmel wurde wieder strahlend blau.

Die Anderen fanden diesen "Zufall" alle recht witzig, aber mein Kumpel und ich wussten, dass es mehr als "Zufall" war.

Heute würde ich das auch nicht mehr so unbedarft und bedenkenlos machen, nur weil ich keine Lust habe, vor dem Wolkenbruch zu flüchten, aber damals schien es ok zu sein. Inzwischen habe ich Kontakt zu mehreren Hilfsgeistern und unternehme Trancereisen für mich selbst, Familienmitglieder, ab und an auch Klienten. Ich habe gelernt, dass jede Energie manipulierende Handlung gravierende Folgen nach sich ziehen kann. Um so mehr, wenn man achtlos und egoistisch mit den Energien umgeht. Was ja durchaus vorkommen kann, wir sind ja alle nur Menschen.

Ich folge dem Grundsatz, nichts Schamanisches bzw. Magisches zu unternehmen, das nicht ausdrücklich gutgeheissen wird von meinen Geisthelfern/ -lehrern. Das wurde mir in den Jahren, seit ich schamanisch zu reisen gelernt habe, teils durch recht unangenehme Erfahrungen beigebracht. Manchmal muss es eben erst richtig wehtun, damit man was kapiert. Dafür sitzt die Lektion dann aber auch umso besser.

Seit dem Erlebnis im Park habe ich noch ein eiziges Mal das Wetter manipuliert, Jahre später. Ich arbeitete als Helfer auf einem Pferdegestüt und musste draussen misten. Es war strahlender Sonnenschein früh im Herbst.
Wolken zogen auf, als ich etwa ein Drittel der Arbeit hinter mir hatte. In der Ferne rollte Donner, man konnte schon Blitze am Horizont sehen.

Auf einmal fühlte ich deutlich die Gegenwart mehrerer Geisterwesen. Instinktiv schaute ich auf eine bestimmte Stelle ziemlich zentral am Himmel: Dort hatten sich zwei Löcher in der Wolkenmasse gebildet, die exakt die Umrisse zweier grosser Vögel mit ausgebreiteten Schwingen hatten. Der eine war von der Sonne strahlend hell erleuchtet, der andere war schwarz, weil sich darüber dunklere Wolkenmassen befanden. Ich fiel spontan in eine leichte Trance und die Geister sprachen mich in Gedanken an und stellten sich mir als der Blitz- und der Donnervogel vor. Ich konnte fühlen, dass sie äusserst mächtige Geistwesen waren.

Ich sprach eine Weile in Gedanken mit ihnen, während sich der Gewittersturm allmählich näherte. Schon konnte ich das Prasseln eines Wolkenbruchs hören, der näherkam. Schliesslich fragte ich die Geister, ob sie mir erlauben würden, das Unwetter abzuwenden.

Was dann folgte, kann ich schwer beschreiben... es ist im momentanen Bewusstseinszustand nicht so klar erinnerbar, weil es irgendwie in einem Zustand besonderer Trance ablief. Ich weiss noch genau, dass ich körperlich ganz normal weiterarbeitete, aber in meinem Inneren verfestigte sich der Kontakt zu den beiden Geistern und es schien mir eine Art Prüfung meiner Fähigkeiten, meiner Gesinnung und meiner Absichten zu sein, was da ablief, und irgendwo auch ein gewisses Kräftemessen.

Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Wesen mich als ebenbürtig anerkannten. Die Trance schwand, die Wolken zerfaserten und die Umrisse der beiden Donnerwesen verschwanden. Das Unwetter zog nicht etwa weiter, sondern löste sich vollständig auf, innerhalb weniger Minuten.

Grundsätzlich denke ich auch, dass Wetterzauberei mit äusserster Vorsicht zu gebrauchen ist und sehr sorgfältig abgewogen werden sollte, ob man sie zum Einsatz bringt. Auch ich habe grossen Respekt vor Wettermachern, die sie nutzen, um das Überleben ihrer Gemeinschaft zu sichern. Aber auch sie müssen diese Kunst ja irgendwann mal gelernt haben, und ich denke, mein eigenes Erlebnis mit den beiden Donnerwesen diente wohl auch vor allem dem Lernen, wie man mit solchen Kräften umgeht- oder wie ich mit ihnen umgehen soll.

Ich glaube nicht, dass das jetzt als "Rezept" genutzt werden kann, denn die Entscheidung, ob der Eingriff zugelassen würde, lag hier ganz klar bei den Geistern. Und so sollte es meines Erachtens bei jedem berechtigten Eingriff sein. Die Mächte erlauben uns, von ihnen Gebrauch zu machen, oder verwehren ihn. Es gegen den Willen der Naturkräfte zu erzwingen, kann natürlich auch funktionieren, kein Thema. Die Frage ist nur, was man eventuell später für Konsequenzen zu ziehen hat.

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Xreature ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2009, 09:36   #18 (permalink)
inderPupilleellipuPredni
 
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Ich hatte zweimal den starken Eindruck, dass das Wetter mit meinem Erleben zu tun hat .... ich es herbeigerufen habe bzw. Es eine Art Erweiterung meines Erlebens war ... eine Antwort ...

Das erste Mal war ich in einem Seminarhaus im Fränkischen - sassen auf der Wiese und ich beschäftigte mich intensivst mit meiner Vergangenheit ... mit einem mächtigen Unrecht.

Sehr schnell zog ein Gewitter auf --- und als ich mitten hinein ging anstatt ins Trockene zu fliehen ... erlebte ich den Blitz als meinen persönlichen Zorn.
Ich wussste , dass er mir nichts anhaben könnte, weil er ja mein ureigenster Ausdruck war in diesem Moment.

Gleichzeitig empfand ich die Absurdität von "Persönlichem Besitz" an Erde ... also markiertes Territorium .... --- Erde gehört nur sich selber ... kann keinem Menschen gehören ... so spürte ich in aller Deutlichkeit. Dass da um die Bauernhöfe ringsherum Zäune waren und Menschen ernstlich meinten, Teile von Mutter Erde würden ihnen gehören ... empfand ich als Gipfel der Anmassung und Lächerlichkeit. Die Wahrheit ist eine andere ... .... liegt ein Stück weit ... tiefer ....

Dieses sehr intensive Erleben meines Selbst im Wetter bzw. des Wetters in meinem Selbst brachte eine mächtige Vision mit sich.

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Ein andermal erzählte mir eine Nachbarin von ihrem seelisch kranken Sohn ... ich hörte sehr bewegt zu und tauchte in ihre Erzählungen ein ... tiefer als in einem "normalen" Gespräch ... etwas in ihr "zog" mich. Mein Nachspüren ergab, dass "wir" in die vergangenen Zeiten reisten und zu den Ahnen dieser Familie ... ... wo ich ganz deutlich einen Riss empfand ... .

Vorher war der Himmel noch sommerlich und ungetrübt gewesen .... plötzlich zogen sich ... wie von nirgendwo Wolken zusammen und ein heftiger sehr intensiver Wind kam auf und wirbelte alles was nicht befestigt war durch die Gegend ....
Für mich war das ein Zeichen, auf der "richtigen Fährte" zu sein und gleichzeitig eine Warnung, nicht daran zu rühren.

Regenbogen
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"Grün – warmes und gutes Licht. Magenta – aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste [Farbe]. (Erde. (Gelb) Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit Liebe. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!" - Frida Kahlo


Geändert von Regenbogen (13.03.2009 um 10:25 Uhr)
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Alt 14.03.2009, 03:13   #19 (permalink)
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@Bernd:
Ja, auch die Eiszeit-Theorie ist möglich. An der vorherrschenden Treibhausgas-Theorie, die angeblich bewiesen ist (?), ist wohl auch was dran. Wobei die Erzeugung von Treibhausgasen ein Mangel an Umsicht und nachhaltigem Denken ist. Dies kann man als Mangel der esoterischen Elemente Wasser und Erde auslegen. Insgesamt ein schwieriges Thema, das für mich noch nicht ganz geklärt ist. Bei den Wirbelstürmen in den USA habe ich dagegen immer das Gefühl, dass Menschen für ihren Egoismus und Mangel an Einfühlungsvermögen bestraft werden.

@fee:
Ja, positives Denken brauchen wir. Ich muss sagen, dass wir z.Z. trotz Finanzkrise sehr gefasst reagieren. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir mental auch die nächsten Krisen meistern können. Es gibt tatsächlich Religionen, die versuchen, die Welt systematisch mit Yogis zu vernetzen, welche positive Energie ausstrahlen (z.B. die "Yogischen Flieger" des Maharishi-Kults). An sich eine gute Idee.

@Xreature:
Danke für die schöne Erzählung!

@Regenbogen:
Es gibt tatsächlich Menschen, deren innere Konflikte und Wahrnehmungen sich in übernatürlichen Phänomenen äußern. Das kann auch ein Spuk sein, der nur in Gegenwart einer solchen Person auftritt. Versuche also, Deine Emotionen zu kontrollieren, um niemandem zu schaden.
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Alt 15.03.2009, 21:09   #20 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
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Wetterbeeinflussung ist ziemlich simpel. Natürlich fühle ich erstmal nach ob ich darf. Wenn nicht, dann bezahle ich das mit üblen Kopfschmerzen ... oder es funktioniert einfach nicht.

Zu anderen Gelegenheiten habe ich erlebt, daß es zu Chaos kommen kann, wenn zu viele fähige Leute gleichzeitig Wolken schieben. Das kann nach hinten losgehen.

Aber wenn ich Rasen mähen muss, dann halte ich die Regenwolken öfters mal zurück. So lange bis ich fertig bin. Dann kommen die ersten Tropfen. Da ich sowieso immer in energetischer Wechselwirkung zu meiner Umgebung stehe, habe ich auch ein ausgeprägtes Gefühl dafür, was gerade geht und was nicht.

lg
SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.

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