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Magie allgemein Alle Fragen und Gedanken zum Thema Magie sollen hier besprochen und diskutiert werden

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Alt 19.09.2008, 22:38   #1 (permalink)
Die Suchende
 
Benutzerbild von Mayria
 
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Magie und "positives Denken"

Hallo,

Ich habe irgendwo die folgende Theorie gelesen (leider weiss ich nicht mehr wo ) und jetzt wollte ich wissen was ihr davon haltet :

"Positives Denken" dh zB Autosuggestionen, verbunden mit der Vorstellung und dem Fühlen von positiven Bildern könne man mit weisser Magie gleichsetzen. Mit anderen Worten : wenn ich mir etwas immer wieder sage (oder auch dafür bete) und mir das Gewünschte zudem so realistisch wie möglich vorstelle, lenke ich die Energie auf das, was ich haben möchte und ziehe es so in mein Leben. Diesen Vorgang könne man auch weisse Magie nennen.

Umgedreht, wenn ich mir immer wieder Negatives sage zB dass etwas nie klappen wird, dass ich ein Verlierer bin oder auch dass jemand anderem etwas Schlimmes zustossen solle, könne man das mit schwarzer Magie gleichsetzen.

Wie denkt ihr darüber?
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Alt 19.09.2008, 23:47   #2 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
Benutzerbild von Siat
 
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Hallo Mayria,
davon mal ganz abgesehen, dass es meiner Meinung nach keine Schwarze und Weisse Magie gibt, denke ich schon, dass Magie und auch "positives Denken" sehr nah bei einander stehen.
Positives Denken kann auch einfach (meiner Meinung natürlich nur nach) mit "fest an das Glauben, was man tut (zum Beispiel ein magisches Ritual und dessen Wirksamkeit)" übersetzen.

Glauben versetzt Berge. - Selbst Christen wissen das.


LG
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Alt 20.09.2008, 02:56   #3 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Die Unterscheidung ausschließlich in weiße und schwarze Magie ist nicht objektiv und unscharf. Magie zu einem Zweck zu betreiben, welcher Dir als gut erscheint, muss nicht objektiv gut sein.

Beispiel: Du möchtest einen Gefährten oder Geld für Dich gewinnen - selbstverständlich nur zu gutem Zweck. Das kann aber bedeuten, Du nimmst damit einem anderen etwas weg. Wer soll Richter darüber sein, wem der Gefährte oder das Geld mehr zusteht? Schnell kann sich also weiße Magie als schwarze herausstellen. Sei Dir sicher, dass Du nie alle Folgen Deiner Handlungen abschätzen kannst.

Deshalb finde ich die Unterscheidung in weiße, schwarze und GRAUE Magie besser, denn diese Unterscheidung betrachtet die objektiven Konsequenzen der Magie, und nicht die subjektive Vorstellung von Gut und Böse zum Zeitpunkt des Praktizierens.

Schwarze Magie entspricht Deiner Definition vom bösen Wünschen. Graue Magie entspricht den genannten Beispielen - also Magie in bester Absicht. Weiße Magie ist ausschließlich der GEWINNUNG VON WISSEN vorbehalten.

PS: Ich kann Dir bei Interesse per PN eine Buchempfehlung geben, welche u.a. die Definitionen sowie Konsequenzen grauer Magie behandelt.
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Alt 20.09.2008, 08:07   #4 (permalink)
fee
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Liebe Mayria,

selbst die beste Absicht kann nicht verhindern dass, zum Beispiel "gute Wünsche" so wie das auch Bock von Mendes sagt böse daneben gehn.
Es gehört wirklich Übung und eine Menge Wissen dazu und gezieltes, klares
Denken.
Visualisierungen sind relativ sicher, doch auch da finde ich kaum einen Unterschied zwischen schwarz und weiss...weil sich auch Bilder verselbständigen können.
Dann läuft Dein Film beim Anderen, willst Du das?
Es kommt sehr auf die innere Haltung an doch nicht ausschliesslich

Bei Affirmationen (positiven Zielsätzen) ist ebenfalls Vorsicht geboten, wenn Du auf s Thema Stress hast, d.h. Dein Körperengiesystem "Erfolg" zum Beispiel mit Leiden, Überarbeitung und Müdigkeit assoziiert dann fällst Du vielleicht schon beim "Wort" aus der Balance und schwächst Dich selber.

Affirmationen sind nur dann sinnvoll wenn ganz klar ist dass sie Dich stärken!!!

Klarheit ist sowieso das erste Gebot bei Energiearbeit und das ist nunmal die ganze Pallette angefangen bei Gedanken, Wünschen und Gebeten weiter über Zauber zur Ritualarbeit.etc.
Und!!! Fang bei Dir an, erst bist Du dran, arbeite mit Dir und Deinen Wünschen, Bedürfnissen und Mängeln.

Keine Frage irgendwann ist der Schritt fällig, gut ist immer wenn am Anfang eine Begleitung und ein Kreis da sind um als Korrektiv zu dienen.

Wer lange alleine arbeitet läuft Gefahr sich zu verlieren.

Das Buch von Bock von Mendes kenn ich grad auch nicht*g* doch ich denk mir dass es ein guter Einstieg sein kann...

Ganz liebe Grüssle und gib gut acht auf Dich, die fee
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Alt 20.09.2008, 08:46   #5 (permalink)
Kung Fu Panda
 
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hallo
Magie ist ohnehin zu einem guten Teil PSychologie-abgesehen davon, dass ich die weiß/schwarz-gegensatzkiste au etwas kritisch sehe-ich denke, dass das Hervorbringen einer positiven/günstigen Grundhaltung ganz grundlegende Magie ist und alle selbstbezogene, heiendde, stärkende Magie ohnehin psychologie zu weiten teilen beinhaltet
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Alt 20.09.2008, 10:13   #6 (permalink)
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Vielen Dank für eure Antworten. Das ist sehr hilfreich um etwas klarer zu sehen.

@fee
Das mit den Affirmationen kann ich gut nachvollziehen : ich habe mal ein Buch gelesen, welches Affirmationen beinhaltete aber irgentwie war keiner der Vorschläge für mich stimmig. Ich habe also versucht eigene zu erstellen. Ich habe für mich herausgefunden, dass sie nicht zu lang sein dürfen und wenn sie reimen, um so besser.
Allerdings hatte ich schon damals das Gefühl, das Affirmationen allein nicht reichen. Ich habe dann gelesen, man solle auch seine Emotionen auf das Gewünschte konzentrieren. Allerdings ist es recht schwierig glaubwürdige, positive Emotionen an glaubwürdige positive Visualisationen zu knüpfen da ja meist der Bereich in dem man sich etwas wünscht schon Negativ vorbelastet ist (sonst bräuchte man sich ja keine Veränderung zu wünschen).

Ich weiss nicht ob es da einen "Trick" gibt um sozusagen die Energie zu bündeln und nicht immer wieder in Gedanken in des Ist-Zustand abzuschweifen?
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Alt 20.09.2008, 22:08   #7 (permalink)
Kung Fu Panda
 
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der Trick heisst Übung und Gedankendisziplin-nen anderen kenne ich zumindest net
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Alt 21.09.2008, 08:59   #8 (permalink)
fee
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@Mayria

klar es gibt jede Menge Tricks ( Trigger) um mit sich selber und seinen verdrängten unbewussten alten Mustern umzugehen.

Auf allen Ebenen und in allen Systemen der Energiearbeit! ALLE, wirklich alle
helfen immer ein Stück weiter. ob Du nun bei Yoga, bei Thai Chi beim Tanzen, beim Musikmachen, beim Atem Q gong mit dem Beten, Wünschen mit autogenem Training anfängst ist eine Sache Deiner persönlichen Präferenzen.

Es gibt so viele Möglichkeiten so viele Wege wie Menschen!!!

Deine Aufgabe ist es für Dich ganz persönlich herauszufinden was für Dich stimmig ist.
Dazu gehören probieren ausprobieren, lernen, üben ( wie Schwertglanz es sagt!) Geduld und der Wille.

Dass der Wille da ist, davon geh ich aus sonst gäbe es diese Unterhaltung nicht. Dieser Wille zur Veränderung ist schon sehr viel Veränderung mehr als Du Dir vorstellen kannst!!!

Denn ich erlebe jeden Tag Menschen die sich eben nicht verändern wollen...

Mal grosszügig und raumübergreifend formuliert ist es dieser Wille zur Veränderung der das Universum/Götter/Göttinen und die spirituelle Welt aufhorchen lassen, der/die/das nimmt das sehr wohl wahr wenn Menschenkinder wachsen wollen und unterstützt jeden noch so kleinen Schritt des Wachstums grosszügigst.

Fühl Dich unterstützt, Du bist auf dem Weg, alles andere kommt, mach Dich locker und Du wirst die Veränderungen in Deinem Leben wachsen sehen.

Deine Götter seien mit Dir, heckengrüssle die fee
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Alt 21.09.2008, 11:52   #9 (permalink)
Die Suchende
 
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Zitat:
Zitat von fee Beitrag anzeigen

klar es gibt jede Menge Tricks ( Trigger) um mit sich selber und seinen verdrängten unbewussten alten Mustern umzugehen.

Auf allen Ebenen und in allen Systemen der Energiearbeit! ALLE, wirklich alle
helfen immer ein Stück weiter. ob Du nun bei Yoga, bei Thai Chi beim Tanzen, beim Musikmachen, beim Atem Q gong mit dem Beten, Wünschen mit autogenem Training anfängst ist eine Sache Deiner persönlichen Präferenzen.

Es gibt so viele Möglichkeiten so viele Wege wie Menschen!!!
Für mich übersetzt heist das : der Weg ist der Trick! Wenn ich herausfinde, welcher Weg für mich der Richtige ist, kann ich eine Veränderung bewirken. Das klingt logisch. Dass Üben dazugehört ist für mich selbstverständlich.
Ich kann das mit meiner Beziehung zum Sport vergleichen : Schulsport habe ich immer gehasst, jede Ausrede war gut und auch sonst habe ich mich nie viel bewegt. Dann habe ich "meinen Sport" entdeckt und jetzt gehe ich seit 8 Jahren regelmässig zum Training. Es würde mir gar nicht einfallen aufzuhören denn er ist Tel meines Lebens gworden.
Dieser Sport ist mein Weg für den Körper, jetzt muss ich das gleiche für den Geist finden.
Ich habe schon einiges versucht und ausprobiert aber "mein Weg" war wohl noch nicht dabei. Eure Antworten machen mir Mut.
Vielen lieben Dank
Mayria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2008, 13:20   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Es muss auch nicht überall "Magie" draufstehn, wo Magie drin ist. Die östlichen Wege, von denen fee einige genannt hat, kennen das Wort nicht, da es selbstverständlicher Bestandteil des Alltags ist.

Es gibt inzwischen einige gute Lebensberatungsbücher, die mit Magie arbeiten, ohne sie explizit als solche zu benennen ("Das Geheimnis des Herzmagneten" von Ruediger Schache z.B).
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Alt 21.09.2008, 20:31   #11 (permalink)
Wiccander
 
Benutzerbild von peregrina
 
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In dem Zusammenhang gibts einiges an Büchern, wobei ich denke ein wesentlicher Bestandteil ist eine Rückkehr zur Ganzheit.

Ich bin ein sehr kopfgesteuerter Mensch, und erst mit der Wiederentdeckung der Verbindung zwischen meinem Verstand und meinem Herzen kann ich sagen, daß ich einen Zugang zu Energiearbeit entwickelt habe.
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Alt 23.05.2009, 02:03   #12 (permalink)
Der QuantenOnkel (TM)
 
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Daumen hoch Positives Denken - Gesetz der Anziehung

Ich übernehme hiermit Fragen aus einem anderen Thread:http://www.panpagan.com/foren/showth...6145#post96145

Zitat von Desillusionator:
Zitat:
@Tagesfleiss

Respekt!
Dein Posting ist in der Essenz verdammt gut und kratzt etwas ganz ganz Wichtiges an, wie ich deutlich spüre.
Es ist aber leider wirklich etwas "aus dem eiligen Bauch geschossen", und wurde offenbar unter drückender Zeitknappheit abgefasst.
@ Desillusionator:

1)
Zuerst würde ich dir raten: Ändere Deinen Namen !
Bedenke, dass Worte wie "Arschkarte, Tod, Leid" in Verbindung mit Deinem derzeitigen Gefühl leider sehr machtvoll sind - sie ziehen weitere negative Energien an (Gesetz der Anziehung, Hermetik)

Nenne Dich lieber: "Illusionist" oder "Visionär" --> positiv

Zitat:
Onkel Einstein:
"Die Vorstellungskraft ist wichtiger als das Wissen. Wissen ist beschränkt. Die Vorstellungskraft umspannt die Welt"
Wichtig dabei ist es, unbedingt ein gutes, warmes Gefühl zu erzeugen, damit der positive Gedanke / die Vorstellungskraft unterstützt wird.
Ist das aufgrund von Launen (Gefühlsebene) schwer möglich, denke zunächst an was Positiv-Fassbares-Erlebbare: z.B. einen früheren Urlaub, ein geliebtes Haustier o.ä.
Es geht sogar unter körperlichen Schmerzen (KörperEbene). Denn ich bin überzeugt, dass Körper SelbstheilungsTendenzen hat, und ein Kranker kann seinen "Gesundheitszustand" visualisieren !

2)
Wichtig ist, dass die Energie immer der Aufmerksamkeit folgt, und Dein Unterbewusstes sowie das Multiversum das Wort "nicht" sowie alle Negationen ignoriert. Das Wort vermeiden, oder zumindest abschwächen.

3)
Beharrlich sein im Glauben, dass:
a) es WIRKLICH genug für alle gibt!
b) dass Multiversum / Gott / Energie es gut mit uns letztendlich meint


Beharrlich sein in der Visualisierung, Dankbar sein (schon in der Gegenwart) und Empfangsbereit. Oft übersieht man aus konditionierter WahrnehmungsSchwäche das Geschenk ...

4)
Wenn Du unbekannte Schwächen / Einschränkungen / Unterbewusstes in Dir vermutest, sage einfach:
"Ich habe es trotz (oder mit) all meinen Einschränkungen verdient, dass ...... (person-sache) jetzt auf mich zukommt". Es funktioniert, wenn auch mit gewisser Dauer.

LG TF
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Nelson Mandela
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Alt 23.05.2009, 18:16   #13 (permalink)
fee
feenomen
 
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Anmerkung @

Onkel Einstein:
"Die Vorstellungskraft ist wichtiger als das Wissen. Wissen ist beschränkt. Die Vorstellungskraft umspannt die Welt"



fass ich mal in einen etwas anderen Kontext...
Wissen bzw. "Weisheit" (chokmah)
ist dann wichtig und gut wenn sie sich mit "Verstehen" (Binah) paart
(im wahrsten Sinne des Wortes PAART), dass dazu die Kraft der Vorstellung gehört ist richtig... denn dann folgt das Ergebnis fast (FAST) automatisch, bzw. der Weg wird frei und begehbar.

Ich stell mir vor, es sei nur ein kleiner Schritt vom Zweif el zum Verstehen...

und grüssle Euch, fee
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sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 23.05.2009, 20:29   #14 (permalink)
Der QuantenOnkel (TM)
 
Benutzerbild von Tagesfleiss
 
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Ich versteh was Du meinst..
Onkel Einstein meinte wohl das "starre / tote Wissen" der wandelnden Lexiköner, Dünnbrettlesbohrer, Siemenslufthakeningenieure usw. *gg*

Grüße an die Fee!
TF
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Nelson Mandela
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Alt 23.05.2009, 23:49   #15 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Weise Worte von Tagesfleiss, denen ich mich uneingeschränkt anschließe.

Ich glaube, die meisten Menschen irren ihr Leben lang ist selbst gebauten "Tunneln" umher, weil sie sich die Möglichkeit eines anderen, besseren Lebens einfach nicht vorstellen können. Das trifft uns Deutsche mit all dem "preußischen Pflichtbewusstsein" und "politisch korrektem Denken" ganz besonders.

Ich bin inzwischen auch zu einem Anhänger der seelischen Hygiene geworden, vermeide demütigende Äußerungen, Fekalsprache usw., und versuche stattdessen möglichst oft positiv zu denken. Das hat zwei Gründe. Der logische Grund ist, dass jedes Handeln vom Denken ausgeht. Der esoterische Grund ist, dass ich an kollektives, Raumzeit schöpfendes Bewusstsein glaube, dem alle Wesen mit Bewusstsein angehören. Eine Kosmologie ohne Leben gibt es nicht, denn sie hat keine Raumzeit. Ich weiß, das ist eine wilde These, aber sie löst einige quantenmechanische Probleme.
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Alt 24.05.2009, 03:44   #16 (permalink)
Bragitru
 
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Hm... von zwanghaft positiven Denken halte ich genauso wenig, wie von allen anderen zwanghaften Dingen. Für viel wichtiger halte ich heraus zu finden warum man gerade negative Gedanken hat, was ihre Ursachen sind. Und damit meine ich nicht die äußeren, scheinbaren "Ursachen" wie den Typen im Wagen vor mir, der "nicht schnell genug" fährt, oder den Regen vorm Fenster. Meiner Meinung nach bringt es nichts, sich über seine negativen Gedanken zu ärgern und sie unter den Teppich von positiven Gedanken zu kehren. Ich halte das ehrlich gesagt sogar für noch negativer, als die negativen Gedanken selbst. Was dabei denke ich sehr oft übersehen wird, ist die Rolle der Gefühle. Sie sind vor den Gedanken da und bilden sozusagen ihre Grundlage. Positive Gedanken sind nur dann wirklich positiv, wenn sie von selbst aus einem positiven Gefühl heraus entstehen. Zwanghaft "positive" Gedanken auf der Grundlage negativer Emotionen, wie zb. Hass, Wut, Ärger, Furcht, ... , ist wie das Kaschieren eines Risses im Mauerwerk mit Farbe, ohne den Riss zu schließen damit keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann. Dadurch modert die Mauer unter der schönen Fassade fleißig weiter vor sich hin, unbemerkt, und bröckelt irgendwann nur in noch größeren Stücken ab. Eine Sanierung kann nur dann erfolgreich sein, wenn man akzeptiert, dass die Mauer Risse und Feuchtigkeit hat, die Stellen genau identifiziert und den dem Schaden entsprechend notwendigen Aufwand und Mühe treibt ihn zu beheben. Farbe allein befreit ebensowenig von Schimmel, wie Sonnenschein allein ein verbrauchtes Feld wieder fruchtbar macht.

Liebe Grüße zu später Stunde
Thalion
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"Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.]

„Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle]
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Alt 24.05.2009, 11:03   #17 (permalink)
Asperula odorata
 
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zwanghaft positiv denken

Ich denke auch nicht, dass es auf dauer hilft zwanghaft, also mit einer inneren Anstrengung positiv denken zu wollen.
Aber sich selbst mit einem Kunstgriff aus einer schlechten Stimmung zu holen funktioniert ganz gut und wirk reinigend.
Wenn ich wütend oder schlecht gelaunt bin, bekomme ich im wahrsten sinne des Wortes einen dicken Hals, weil ich die ganze Zeit die Kiefer- und Halsmuskeln anspanne. Das tut irgendwann richtig weh.
Es hilft mir in der Situation, wenn ich an eine helle lichte Landschaft denke und lächele, auch wenn mir nicht danach ist.
Es ist ein kurzzeitiges umwandeln von negativer Energie in positive.

Wenn ich absichtlich mit negativer Energie hantiert habe (was manche schwarze Magie nennen) muss ich das Ergebnis auch aussitzen, finde ich. Es ist so eine Art Handel mit den Nornen, oder so.
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werde was du warst
silberquell ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2009, 12:21   #18 (permalink)
Bragitru
 
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Zitat:
Zitat von silberquell Beitrag anzeigen
Wenn ich wütend oder schlecht gelaunt bin, bekomme ich im wahrsten sinne des Wortes einen dicken Hals, weil ich die ganze Zeit die Kiefer- und Halsmuskeln anspanne. Das tut irgendwann richtig weh.
Es hilft mir in der Situation, wenn ich an eine helle lichte Landschaft denke und lächele, auch wenn mir nicht danach ist.
Es ist ein kurzzeitiges umwandeln von negativer Energie in positive.

Wenn ich absichtlich mit negativer Energie hantiert habe (was manche schwarze Magie nennen) muss ich das Ergebnis auch aussitzen, finde ich. Es ist so eine Art Handel mit den Nornen, oder so.
Ich kenn es bei mir etwas anders. Wenn ich merke, dass ich aufgrund von Furcht, Wut, ... , angespannt bin, versuch ich, ich kanns nicht genau beschreiben, die Energie aus der Anspannung in so eine Art.... zielgerichtete animisitische umzuwandeln, sie also nicht abzuleiten sondern zu transformieren. Am liebsten geh ich dann raus (Sport), oder mach Musik, um es nicht auf andere unfairerweise zu projezieren. Ausnahme: Verhandlungen mit Behörden, oder anderen Menschen, die bewusst oder unbewusst gerade Flutwellen auf mich schicken. Dann versuche ich es auf die Wellen zu richten. Spannend ist, dass ich dabei innerlich immer total ruhig bin und ich das Gefühl habe die Energien eher nur zu beobachten, als tatsächlich zu lenken.

Wenn mich jemand jedoch versucht bewusst zu ärgern und ich das rechtzeitig mitbekomme, dann konzentriere ich mich auf meine Ausatmung, mach mein Ich "formlos" und lächle. Manchmal stimme ich den 'Vorwürfen' desjenigen zu, beobachte wie sie an mir vorbeigehen ohne mich zu berühren, was nicht selten zur Entwaffnung desjenigen führt.

Hm, .. nicht einfach das in Worte zu fassen.

Liebe Grüße
Thalion
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Thalion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2009, 14:17   #19 (permalink)
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@Thalion / silberquell:

Wie sehr ich Euch recht gebe - Wut / Schmerz / etc. braucht seinen Resonanzboden (Erdung), damit es abgeht, wandelt, versiegt..
(sonst negativer Energiestau)

Was ich eindeutig auch hier mal machen musste

http://www.panpagan.com/foren/musenhain/6508-schmerz.html

- und es zeigt Wirkung: Die Gefühle zu "Ihr" sind jetzt neutraler geworden, Verständnis usw.

LG TF

edit: der link geht -momentan- nicht, wird schon seinen Sinn haben..
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Tagesfleiss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.05.2009, 03:07   #20 (permalink)
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Thalion unterstreicht übrigens völlig zu recht die Bedeutung der Selbstanalyse. Man kann sich schnell vom Wert des positiven Denkens überzeugen lassen, doch die wirkliche Integration in die eigene Gedankenwelt ist harte Arbeit. Denn positives Denken ist ein dynamischer Prozess zwischen Wahrnehmung und Reflexion darüber.

Z.B. ist es sehr schwer, etwas, das man als großes Unrecht wahrnimmt, zu einer positiven Erfahrung umzumünzen: die Prügel des betrunkenen Vaters, der Krebstod der Mutter, die unberechtigte Entlassung... Ich glaube, genau deshalb haben manche Religionen das Leiden glorifiziert, sei es durch Karma, die Passion des Jesus usw. Es geht hier nicht um Lust am Leiden, sondern um den Umgang mit zwangsläufig erfahrenem Leid.

Aus diesem Grund sehe ich derartige nicht beweisbare religiöse Thesen als Hilfsmittel, um positives Denken auch in der Krise beizubehalten. Magie hingegen hilft uns, daran zu glauben, dass unsere positiven Gedanken Wirklichkeit werden können. Deshalb haben Religion und Magie einen praktischen Nutzen.
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