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Magie allgemein Alle Fragen und Gedanken zum Thema Magie sollen hier besprochen und diskutiert werden

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Alt 14.03.2008, 23:53   #1 (permalink)
Panta rhei
 
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what about Chaosmagie?

Was haltet ihr persönlich von Chaosmagie und was bedeutet Chaosmagie eigentlich?

Wie ich das bisher verstanden habe geht es um Paradigmenwechsel a la coleur und der Idee, dass Glaube (nur) ein reines Werkzeug darstellt, um Dinge zu bewirken. Dabei steht eher das im Fokus, was zu bewirken wäre..
Mir scheint das recht ungebunden - zwar flexibel - aber relativ egoistisch ausgerichtet.


Gruss
__________________
Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
ahira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2008, 00:18   #2 (permalink)
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Huhu

Hm also wie bereits gesagt - laut Psychonomikon von der Pestilenz Papst Pete Caroll dem Wahnsinnigen () dient Chaosmagie nur dazu sein bewusstsein zu Spalten -oder die Persönlichkeit- um "Sklaven" zu schaffen oder Götter die dann Aufgaben für einen Erledigen... aber du hast schon recht.

Lg
Terrael ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2008, 06:14   #3 (permalink)
Panta rhei
 
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Zitat:
dient Chaosmagie nur dazu sein bewusstsein zu Spalten -oder die Persönlichkeit- um "Sklaven" zu schaffen oder Götter die dann Aufgaben für einen Erledigen...
Und da bin ich mir persönlich garnicht mal so sicher.. zum einen gibt es innerhalb der Fraktion der Chaosmagier durchaus solche Ansätze, da geb`ich Dir Recht - denk ich aber allgemein über eine Art Synkretismus nach, könnte ich garnicht negieren, keinen zu betreiben

Die Frage, die sich mir allgemein stellt ist, ob der Glaube an Götter/Innen, Wesenheiten e.t.c oder meinetwegen eine Art Verbindung / Kommunikation ja nicht auch das "Selbst" in gewisser Weise unterstützt, stärkt oder hilfreich zur Seite steht und damit eben auch als "Potential" (ohne jetzt berechnend klingen zu wollen) für Veränderungen und Perspektiven welcher Art auch immer anwesend ist?

Dabei habe ich persönlich aber nicht das Gefühl, irgendetwas "auszunutzen" oder mir dienlich zu machen, da es eine gemeinsame Basis / eine Verbindung gibt.

Chaosmagie als "Sparte" stellt aber schließlich allerhand Annahmen auf, die meiner Meinung nach vor allem darauf ausgerichtet sind, sog. effizient und effektiv mit den allgemein vorliegenden Paradigmen umzugehen (diese zu gebrauchen), um jeweils einen gedachten Anspruch zu erfüllen, z.B im Rahmen der "Erfolgsmagie"...

Ist das jetzt etwas wie "über den Dingen stehen wollen" (als eine Art von Machtanspruch - da als "beste" Methode postulliert) oder sowas wie ein "Ausloten verschiedener Möglichkeiten", die in der Summe angeblich dazu führen sollen, dass sog. "Chaos" als Quelle anzuzapfen, da es als ursächlich für die Entstehungen und Bewegungen aller Dinge postulliert wird..
Und welche "Verbindlichkeiten" resultieren daraus überhaupt, wenn es da überhaupt welche gibt?

Gruss
__________________
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ahira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2008, 14:05   #4 (permalink)
Drachenseele
 
Benutzerbild von JadisS
 
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Also mir Persöhnlich ist die Chaosmagie recht sympathisch da die ihr zugrunde Liegende vorstellung meiner weltsicht stellenweise recht nahne kommen. Unter anderem kommt dieser magische weg mit rein geistigen mitteln zur ritualarbeit aus. Der magier kann auf Paraphernalia zurück greifen um dinge zu katalysieren die er ereichen will, muss es aber nicht. Das einzige magische werkzeug was ein chaos magier braucht ist sein geist.

Des weiteren gibt es in der vorstellung des chaos möglicherweise keine abselute wahrheit, von daher ist diese magische herrangehensweise auch sehr frei und undogmatisch, was ich ebenfalls sehr schätze.

Ich selbst bin zwar kein anhänger dieser richtung, aber ich empfinde die wirklichkeit recht ähnlich, ich glaube nicht an eine algemeingültige abselute wahrheit, sondern nur an eine vielzahl von möglichkeiten die sein können, und von leuten manifestiert weden. Nach meinem verständniss können auch 2 gegenläufige ansichten beide gleichsam real werden, ohne sich gegenseitige zu verneinen.
__________________
„An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.“ William Shakespeare (1564 – 1616)
JadisS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2008, 01:39   #5 (permalink)
Ⓩ Ⓔ Ⓝ
 
Benutzerbild von Bock von Mendes
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Germania Magna
Beiträge: 736
So, wie ich Chaosmagie verstanden habe, bedient man sich aus verschiedenen magischen Schulen bzw. Religionen, wie es einem gefällt. Man nimmt sich die Frechheit, sich das Beste von allem herauszupicken, auch wenn man damit gegen einzelne dogmatische Grundsätze verstößt.

Ich halte es z.B. für möglich, dass ein Chaot sowohl Christ, wie auch Satanist ist, und die gegenseitigen Ausschlußkriterien ignoriert. Ihm hilft der Teufel bei Liebesmagie, und der Christengott bei "Wasser zu Wein".

Es handelt sich also um ein magisches Baukastensystem. Perfekt für Individualisten und weit fortgeschrittene Magier. Aber auch nicht ungefährlich, da sich sehr wahrscheinlich kein anderer mit dem magischen System auskennt, das man sich angeeignet hat. Speziell bei der Anrufung diverser Engel, Dämonen usw. würde ich es nicht riskieren, eklektisch vorzugehen.
__________________
Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2008, 09:01   #6 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 27.10.2007
Ort: in mir selbst
Beiträge: 86
magie fliesst immer und überall, unabhänging von religion oder der magischen schublade oder was auch immer, es ist der mensch der die magie trennt, sie eingrenzt, einengt und letztendlich sich selbst dadurch auch einschränkt - chaosmagier haben sich von diesem trennen, einschränken, einteilen der magie gelöst und leben dies auch aus

die einen brauchen den festen rahmen, die anderen nicht, jeder so wie er es will und braucht

gruss, mandalee
mandalee ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2008, 09:51   #7 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
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Beiträge: 875
Chaosmagie ... das Wort an sich gefällt mir schon.

Chaos ... der Flügelschlag eines Schmetterlings am Amazonas ...

Magie, losgelöst von allen Schienen, Dogmen, Ritualen und sonstigen Beschränkungen.
Pure, reine, ursprüngliche Magie, ganz nah an der Quelle, selbst Teil der Quelle.

Urkraft, nur gelenkt durch den Gedanken, den Willen dessen, der sich dazu bekennt,
der frei genug ist Schatten das sein zu lassen was sie sind - Schatten.

Direkt, ohne Mittler, ohne Hilfskonstrukte, ohne Filter.
Sich selbst und dem Ganzen verantwortlich, ohne Grauwerte, ohne Wertung.

Ja! Das verstehe ich unter Chaosmagie.

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 11:54   #8 (permalink)
Guggeda
 
Registriert seit: 27.07.2008
Ort: Niederbayern
Beiträge: 4
Ich bin der Überzeugung: es gibt soviele Definitionen von Chaosmagie, wie es Chaosmagier gibt. So ganz einig, sind sie sich da nie

Seit über einem Jahr bezeichne ich mich selbst als Chaosmagierin, wobei ich manchmal nicht gaaanz so chaotisch bin
Für mich selbst hat es viel mit Paradigmenwechsel und einer gewissen persönlichen Freiheit zu tun.
Ich arbeite gern in verschiedensten Paradigmen, weiss aber trotz alledem wo mein zu Hause ist.
Was viele meiner Meinung nach gern ausser Acht lassen: Viele Chaosmagier haben ein Paradigma in dem sie sich ganz besonders wohl fühlen und viel arbeiten.
Bisher sind mir nur wenige Magier aus dieser Richtung begegnet, die soetwas nicht hatten
Desswegen finde ich manche Hexen und Magier auch sehr voreingenommen, wenn sie immer glauben, dass Chaosmagier nur überall an der Oberfläche kratzen würden.


Liebe Grüße,
Zanti
Zanti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2008, 13:08   #9 (permalink)
*gähn*
 
Benutzerbild von Abendstern
 
Registriert seit: 20.01.2007
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Zitat:
magie fliesst immer und überall, unabhänging von religion oder der magischen schublade oder was auch immer, es ist der mensch der die magie trennt, sie eingrenzt, einengt und letztendlich sich selbst dadurch auch einschränkt - (...)
Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Ich habe nur gewartet einen Beitrag wie diesen hier lesen zu können, als ich den Thread entdeckte ansonsten hätte ich den selbst geschrieben.

Vergleiche ich magische Energie mit dem elektrischen Strom, so durchfließt Magie alles und jeden genauso wie Strom durch die Steckdose die Schaltkreise eines Computers durchfließt. Der Computer kennt nicht die wahren Grenzen der Magie, sondern nur seine eigenen, die in ihm angelegt wurden. So wie der Mensch, der denkt er sei an die Grenze einer magischen Schublade gelangt, aber nicht realisieren kann/will das es seine eigene Grenze ist. Dabei müsste das gar nicht so sein. Es geht auch anders, dass wissen Menschen.

Zitat:
chaosmagier haben sich von diesem trennen, einschränken, einteilen der magie gelöst und leben dies auch aus
Da bin ich anderer Meinung. Schließlich ordnen sich Magier, die sich Chaosmagier nennen, im gleichen Atemzug in eine magische Schublade ein. Der Chaosmagie. Das dies eine Schublade ist und nicht der Königsweg der "Essenz Magie" an sich, sieht man daran das es so viele unterschiedliche Auffassungen und eben auch Begrenzungen von Chaosmagie gibt.


Warum überhaupt das Wort Chaos anhängen? Natürlich, es ist sehr vielversprechend, klingt aufrührerisch und frei. Das ist Magie ohne Zweifel, aber alleine schon der Vorgang als Magier die Lieblingsvariante von Magie im Titel zu führen, ist doch schon Selbstbegrenzung. Meiner Meinung nach.
__________________
- meow -
Abendstern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 08:12   #10 (permalink)
schamanenwelten
 
Benutzerbild von moorschatten
 
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Chaosmagie besagt als Ausgangswert nicht viel:

- man nehme eine magische Richtung als Grundmuster (also nicht ganz verstanden, dafür auch nicht ganz genutzt)
- und baue auf dieses halbe Muster dann aus jeder Richtung die einem gerade gefällt etwas dazu (netter versuch, aber wenn ich ein autoteil von einem fiat panda habe und einen von einen trabi und einen von einem golf und einen von einem renault und .... dann kommt zwar möglicher weise ein Auto heraus welches fahren kann, aber ist es dadurch gut?)


Ich habe bis jetzt noch keinen getroffen, welcher mir die Chaosmagie zeigte, seine innere Mitte hatte und dann auch noch gut war!
Es mag irgendwo einen geben, aber bis dahin lebt der Zweifel.

Das ist eines der Punkte weshalb ich von Chaosmagie nicht viel halte.

Konstantin
moorschatten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 10:36   #11 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
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Beiträge: 712
@ bernd

„Sich selbst und dem Ganzen verantwortlich, ohne Grauwerte, ohne Wertung.“


kannst du mir erklären wie du das meinst? wie passt verantwortung und wertfreiheit für dich zusammen? wie kann jemand eine tat vor "sich und dem ganzen" verantworten, wenn die folgen der tat nicht bewertbar sind, oder sein sollen?

ich bin gespannt wie du das siehst.
Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 11:02   #12 (permalink)
°Celtoi°
 
Registriert seit: 30.01.2007
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Blog-Einträge: 6
Zitat:
Zitat von Zanti Beitrag anzeigen
Für mich selbst hat es viel mit Paradigmenwechsel und einer gewissen persönlichen Freiheit zu tun.
Ich arbeite gern in verschiedensten Paradigmen, weiss aber trotz alledem wo mein zu Hause ist.
Ja, so sehe ich das eigentlich auch, den eigentlich bin ich auch Chaosmagier,
nur nutze ich diesen Titel nicht, da dieser zu inflationär verwendet wird.


Zitat:
Zitat von Zanti Beitrag anzeigen
Was viele meiner Meinung nach gern ausser Acht lassen: Viele Chaosmagier haben ein Paradigma in dem sie sich ganz besonders wohl fühlen und viel arbeiten.
Jeep, auch das kann ich fast genauso unterschreiben.

Bei mir sind es eher 2-3 verschieden recht feste Paradigmen,
die ich zwar wechsel aber nicht miteinander vermische.

Sie stehen für sich alleine sind aber austauschbar,
wobei hier die Basis, das Fundament eigentlich gleich ist.
Das "Drumherum" wird den Paradigmen angepasst wie
Pantheon, Ritual etc., das Grundverständnis, der Glaube ansich bleibt gleich.
Bran ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 15:37   #13 (permalink)
Guggeda
 
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Ort: Niederbayern
Beiträge: 4
Zitat:
Vergleiche ich magische Energie mit dem elektrischen Strom, so durchfließt Magie alles und jeden genauso wie Strom durch die Steckdose die Schaltkreise eines Computers durchfließt. Der Computer kennt nicht die wahren Grenzen der Magie, sondern nur seine eigenen, die in ihm angelegt wurden. So wie der Mensch, der denkt er sei an die Grenze einer magischen Schublade gelangt, aber nicht realisieren kann/will das es seine eigene Grenze ist. Dabei müsste das gar nicht so sein. Es geht auch anders, dass wissen Menschen.
Es geht hier um Einspitzigkeit. Ohne einen klaren Kanal (und je klarer und man möchte fast sagen, je primitiver (aber das stimmt nicht immer), umso besser kann man magisch arbeiten.
Ohne ein Gebilde darum (was ja gar nicht möglich ist, da ja schon allein der Ausspruch "Magie fließt überall und durch alles" eine Vorstellung, ein Paradigma ist), kann man Magie gar nicht nutzen.


Zitat:
Da bin ich anderer Meinung. Schließlich ordnen sich Magier, die sich Chaosmagier nennen, im gleichen Atemzug in eine magische Schublade ein. Der Chaosmagie. Das dies eine Schublade ist und nicht der Königsweg der "Essenz Magie" an sich, sieht man daran das es so viele unterschiedliche Auffassungen und eben auch Begrenzungen von Chaosmagie gibt.

Ich habe auch noch keinen Chaosmagier getroffen, der noch nicht so weit gedacht hat.

Warum Chaos-Magie? Warum nicht. Gibt es denn ein freieres, und somit auch chaotischeres System als die Chaosmagie? Die immerhin alle Systeme in sich zulässt und aufnimmt, wenn es der Magier wünscht?!

Von Essenz-Magie, Königsweg, kann wohl nicht die Rede sein, es ist halt auch ein Angang an die Magie, niemand behauptet, dass es DER Angang wäre.


Zitat:
Ich habe bis jetzt noch keinen getroffen, welcher mir die Chaosmagie zeigte, seine innere Mitte hatte und dann auch noch gut war!
Es mag irgendwo einen geben, aber bis dahin lebt der Zweifel.

Das ist eines der Punkte weshalb ich von Chaosmagie nicht viel halte.

Konstantin

Tut mir leid, ich kenne nur fähige Chaosmagier, die auf ihren Gebieten auch sehr gut sind.
Kennt jmd. kondor.de? Apu Kuntur? Offizieller Chaosmagier, auf der anderen Seite hoch geachteter und geschätzter Schamane. Damit aber keinesfalls die Ausnahme, nur die meisten Magier gehen halt nicht hausieren
Mache ich ja auch nicht.




Zitat:
Ja, so sehe ich das eigentlich auch, den eigentlich bin ich auch Chaosmagier,
nur nutze ich diesen Titel nicht, da dieser zu inflationär verwendet wird.

Das verwundert mich eigentlich, denn leider treffe ich kaum auf Leute die sagen "Ich bin Chaosmagier", dafür an jede Ecke an "Ich bin ein Heide", "Ich bin eine Hexe" usw.





Liebe Grüße,
Zanti
Zanti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 15:51   #14 (permalink)
*gähn*
 
Benutzerbild von Abendstern
 
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na wie wäre es denn einfach nur mit "Magier"? Warum das Wörtchen "Chaos" oder "Licht" oder sonst was anhängen? Das ist es vorauf ich hinauswollte (nebenbei war das Zitat von mir aus dem Zusammenhang gerissen). Also besteht auch hier meiner Ansicht nach Schubladendenken. Was ich weiterhin gar nicht bewerten will, ich möchte nur damit sagen das auch bei diesem Thema von einer Schublade in die andere gedacht wird, sonst wäre so ein Titel einfach sinnloses Beiwerk, was er aber meist nicht ist, sonst bräuchte man den Titel wiederum nicht bekanntgeben.
__________________
- meow -
Abendstern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 17:17   #15 (permalink)
Guggeda
 
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Versuche mal ein Leben ohne Schubladen zu führen.
Ob ich es nun Magie nenne (was übrigens auch eine Schublade ist) oder Chaosmagie um meinem Gegenüber zu verdeutlichen was ich genau mache, ist relativ egal.
Nur bei Letzterem weiss der Gegenüber wohl mehr damit anzufangen
Zanti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 17:27   #16 (permalink)
*gähn*
 
Benutzerbild von Abendstern
 
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Darüber habe ich ja gar nichts geschrieben
Versuche meinen ersten Beitrag im Zusammenhang zu lesen.

EDIT:
Damit ist dieses Unter-Thema dann auch beendet, zumindest von meiner Seite
__________________
- meow -
Abendstern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 18:11   #17 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
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"Sich selbst und dem Ganzen verantwortlich, ohne Grauwerte, ohne Wertung."

Zitat:
Zitat von Puck Beitrag anzeigen
kannst du mir erklären wie du das meinst? wie passt verantwortung und wertfreiheit für dich zusammen?
Das tun, was notwendigerweise getan werden muss um ein Ziel zu erreichen und
ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie die Tat als solche zu werten wäre.

Zitat:
Zitat von Puck
wie kann jemand eine tat vor "sich und dem ganzen" verantworten, wenn die folgen der tat nicht bewertbar sind, oder sein sollen?
Ich hatte nichts von Folgen geschrieben.

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 18:42   #18 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
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„Das tun, was notwendigerweise getan werden muss um ein Ziel zu erreichen und
ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie die Tat als solche zu werten wäre.“


aha, notwendigerweise also, und für wen? notwendig für dich selbst, oder notwendig dem ganzen gegenüber?


„Ich hatte nichts von Folgen geschrieben.“

hast du doch. für was, außer für die folgen einer handlung kann man bitte verantwortlich sein? (auch nur denken und/oder etwas bewusst zu unterlassen ist handlung!)


so leicht lasse ich dich nicht vom hacken.
Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 18:53   #19 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
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Alter: 46
Beiträge: 875
aha, notwendigerweise also, und für wen? notwendig für dich selbst, oder notwendig dem ganzen gegenüber?

Sowohl als auch, vielleicht auch für einen Dritten.

---

„Ich hatte nichts von Folgen geschrieben.“


hast du doch. für was, außer für die folgen einer handlung kann man bitte verantwortlich sein? (auch nur denken und/oder etwas bewusst zu unterlassen ist handlung!)

Für die Tat selbst.
Die Folgen können eine ganz andere Qualtät haben, als die Tat sie hatte.

---

so leicht lasse ich dich nicht vom hacken.

Tu Dir keinen Zwang an, frage was Du wissen willst.
Sofern ich kann, antworte ich Dir gerne, andernfalls
werde ich Dich wissen lassen, dass ich mich dazu
ausser Stande sehe.

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2008, 23:56   #20 (permalink)
Fluse
 
Benutzerbild von Grummel
 
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Alter: 31
Beiträge: 66
Hmmm .... Chaos und Magie ... wenn ich hier die einzelnen Posts so durchlese frage ich mich ob diese Mischung am Anfang oder am Ende des Weges steht?

Lange Zeit war ich auf einen Weg der Grenzen und Mauern, einen Weg auf dem die Realität in Scheibchen gezwängt, seziert und in ein System gepresst wird um ihrer habhaft zu werden.
Oder genauer gesagt ... die Welt war schon in Scheibchen... dafür haben Generationen vor mir gesorgt.
Die Folge von Scheibchen ist das sie für sich allein nur dann weiterhelfen wenn die Situation dazu passt, sonst bleibt nur die Möglichkeit zu leugnen oder zu denken.

Wenn man sich fürs Denken entscheidet wirds alledings kompliziert, denn man kommt nicht drum rum die Dimensionen zwischen den Scheibchen zu bemerken... und um mit denen fertig zu werden .. macht man Scheibchen... oder verzweifelt..

Nachdem man sich die benötigten Scheibchen zusammengeklaut hat und sich ein ungefähres Bild der Sache macht hat man ein Problem ... Denn Realität ist mehr als die Summe ihrer Teile... die Scheibchen funktionieren also nicht immer wie sie sollen ... man hat also nur nen Megascheibchen erfunden...

Was man im Experiment erfährt ist das große Chaos, das kennt keine Scheibchen.... die kenn nur ich... und sie helfen mir manchmal die Soße besser zu verstehen

Ob ich mir diese Scheibchen nun aus der Religion entlehne oder der Psychologie/Wissenschaft... oder vielleicht der Meditation? ... sie sind Echos der Realität und als gute Fledermaus lass ich mir von denen keins entgehen das mir zur Navigation brauchbar erscheint.

Bin ich jetzt ein Chaosmagier? ... ich bin nicht sicher ob mir dieses Scheibchen in den Kram passt *grins*
Grummel ist offline   Mit Zitat antworten
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