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Magie allgemein Alle Fragen und Gedanken zum Thema Magie sollen hier besprochen und diskutiert werden

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Alt 29.07.2008, 00:15   #21 (permalink)
Panta rhei
 
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Mal allgemein gegrübelt..

Wann ist ein Paradigma nicht auch mal ein Dogma? Und vermutlich dann unter der Vorraussetzung, dass ein zum Vergleich aufgeführtes Paradigma in "Konkurenz" betrachtet wird (vor allem, wenn es inhaltlich als abwegig betrachtet oder vom Ausdruck her gemäss der eigenen Anschauungen einer Kritik "unterworfen" wird.)

Verschiedene sogenannte Paradigmen aufzugreifen und diese als "Werkzeug" zu gebrauchen, um "Magie" zu gebrauchen, sehe ich zwar als Möglichkeit - stelle jedoch die allgemeine Frage der Verbindlichkeit und der Konsequenz (die häufig erst gedacht wird, bis sie dann eintritt?).

Sicherlich kann auch "Glaube" als Werkzeug betrachtet werden, was den einen oder anderen, der seinem Glauben ggü. innigst verbunden ist etwas merkwürdig vorkommen wird (so auch bei mir) - dennoch denke ich, dass eben nicht diese Form von Kalkül, (wie sie häufig von Kritikern aber auch von sog. Chaomagiern selbst aufgeführt wird) ausschließlich Verwendung findet, was an dieser Stelle natürlich Spekulationen bleiben.

Ich persönlich denke auch nicht, dass es um die blosse Aneignung von Quellen geht, aus derer "Energie" gezogen und zu magischen Handlungen entfaltet werden, schließlich bleibt meiner Meinung nach jede Auseinandersetzung auch ein verbindendes Element. Mag sie auch gebannt werden, so heisst das für mich persönlich nicht, dass sie aus dem Fluss der Dinge keine Bedeutung mehr hat - ausser eben für den Rahmen der Anwendung dessen, was Verstand genannt wird.

Mag das "Motiv" des "Chaoten" (wie oft vorgeworfen) lediglich innerhalb erfolgsmagischer Operationen der eigenen Aufpolung dienen, so bleibt dem Praktizierenden ja seit eh nichts anderes übrig, als auch für seinen Ausgleich Magie zu wirken und dennoch treibt mich die Überlegung, dass die Konsequenz einer solchen Arbeitsweise noch ganz woanders hinführen kann.

Schließlich impliziert der Begriff Chaos eine Menge an Verknüpfungen, scheint auf der einen Seite ein Wirr Warr an Dingen darzustellen, aus anderer Sichweise (oder einem anderem Paradigma) aber auch ein in sich Einheitliches Ding -

Die Sparte "Chaomagie" scheint in der eigenen Arbeitsweise zumindest den Anschein zu erwecken, Abgrenzungsmechanismen überwunden zu haben, um übergreifender den eigenen Aktionsrahmen abzustecken - (Wenn das mal nicht eine Sigill ist)

Wäre der sog. Chaot nun in der Tat die Freiheit eines jeden Paradigmas, so würde ich nicht ausschließen, dass dieser aus seiner Warte aus in der Unbestimmtheit und im Nimmersatz verschwindet - aber dann, um daraus nun wieder etwas zu werden, um zumindest noch eine Konsequenz zu formulieren, womit dann wieder etwas beginnt und damit den Bedingungen einer Bestimmtheit zu entsprechen wäre.

Ich komme nun auch zu dem persönlichen Schluss für mich, dass Synkretismus oder besser gesagt die Verbindung mehrer Lehren, Glaubenansätze und Ideen für mich etwas anderes ist, als ein chaosmagischer Ansatz, welcher für mich vom praktischen Angang her sehr gut im Bereich der Sigillenmagie dargestellt wird -
Das Sigill (eine Abstraktion einer Idee, eines Willens, eines Wunsches) welches als Werkzeug zur Erfüllung gebraucht, geladen und gebannt wird, um Wirkungen zu erzielen. Übertragen auf Ritualformen oder Glaubensansätze bedeutet das für mich, das diese in einem ähnlichen Kontext zur Anwendung kommen, da die Wirkung sich "lediglich"(?) in einer Zielformulierung zu entfalten hätte.
Aber sei es drum, denn ein intensiver Ruf in die Weiten und Tiefen der Dinge entfaltet sich ebenso. Keiner würde vermutlich auf die Idee kommen, dies in die Kategorien klassischer Chaosmagie einzusortieren, obgleich der Eintritt eines empfundenen "Erfolgs" nicht weniger "chaotisch" zustande gekommen sein kann..
Und meiner Meinung nach erfüllt letztlich der Ansatz "der Paralellität der Möglichkeiten" ebenso eine Annahme, die eigentlich im Widerspruch zu dem ganzen Ansatz stehen könnte... wenn es denn tatsächlich genau so formuliert würde.
Es wäre wohl mindestens genauso chaotisch zu sagen, dass die Möglichkeit nach eigener Art und Facon (im Rahmen eigener Ideen und Glaubensansichten) an Effizienz und Effektivität solchen Ansätzen in nichts nachstehen, die zum Ausdruck bringen, dass für jedes Passierchen ein bestimmter "Egregor" (meinetwegen auch aus verschiedenen Religionen, Ansätzen e.t.c, je nach "Ziel") herzuhalten hätte und ein "Meta-Glaube" unabdingbar an die Stelle eigener Weltbilder, Ideen und Glaubensrichtungen zu rücken hätte, was wie ein Köder riecht, denn ein gesteckter Rahmen, in welchem man "Glaube" definiert, sei dieser Begriff noch so weit gefasst, ist und bleibt nur soviel, wie die jeweilige Erfahrung genau darüber zulässt.


hmm.. o.k soweit erstmal von mir

chaotische Grüsse
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Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
ahira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2008, 01:42   #22 (permalink)
Fluse
 
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Ich Antworte gern, auch wenn es etwas unausgegoren ist^^

Zitat:
Zitat von ahira Beitrag anzeigen
Mal allgemein gegrübelt..

Wann ist ein Paradigma nicht auch mal ein Dogma? Und vermutlich dann unter der Vorraussetzung, dass ein zum Vergleich aufgeführtes Paradigma in "Konkurenz" betrachtet wird (vor allem, wenn es inhaltlich als abwegig betrachtet oder vom Ausdruck her gemäss der eigenen Anschauungen einer Kritik "unterworfen" wird.)

Verschiedene sogenannte Paradigmen aufzugreifen und diese als "Werkzeug" zu gebrauchen, um "Magie" zu gebrauchen, sehe ich zwar als Möglichkeit - stelle jedoch die allgemeine Frage der Verbindlichkeit und der Konsequenz (die häufig erst gedacht wird, bis sie dann eintritt?).

Sicherlich kann auch "Glaube" als Werkzeug betrachtet werden, was den einen oder anderen, der seinem Glauben ggü. innigst verbunden ist etwas merkwürdig vorkommen wird (so auch bei mir) - dennoch denke ich, dass eben nicht diese Form von Kalkül, (wie sie häufig von Kritikern aber auch von sog. Chaomagiern selbst aufgeführt wird) ausschließlich Verwendung findet, was an dieser Stelle natürlich Spekulationen bleiben.

Ich persönlich denke auch nicht, dass es um die blosse Aneignung von Quellen geht, aus derer "Energie" gezogen und zu magischen Handlungen entfaltet werden, schließlich bleibt meiner Meinung nach jede Auseinandersetzung auch ein verbindendes Element. Mag sie auch gebannt werden, so heisst das für mich persönlich nicht, dass sie aus dem Fluss der Dinge keine Bedeutung mehr hat - ausser eben für den Rahmen der Anwendung dessen, was Verstand genannt wird.
Ein Paradigma kann, muss aber nicht Dogma sein. Eine Frage der inneren Position/Perspektive... Entweder wird es als Dogma betrachtet oder man ist aus Inneren Gründen befangen.

Auch geht es im Allgemeinen nicht nur um Magie sondern ist eher Ausdruck von Neugier und Schaffenskraft, wobei man die Folgen zum Teil schon als "Magisch" beschreiben kann.

Wenn nun ein solch neugieriger "Chaot" den Glauben als Werkzeug entdeckt nutzt er es auch, wobei das "System" dahinter sicher ein anderes ist als du erfahren hast.

Zitat:
Zitat von ahira Beitrag anzeigen
Mag das "Motiv" des "Chaoten" (wie oft vorgeworfen) lediglich innerhalb erfolgsmagischer Operationen der eigenen Aufpolung dienen, so bleibt dem Praktizierenden ja seit eh nichts anderes übrig, als auch für seinen Ausgleich Magie zu wirken und dennoch treibt mich die Überlegung, dass die Konsequenz einer solchen Arbeitsweise noch ganz woanders hinführen kann.
Ich kann nur Vermuten denn meine Erfahrung hält sich in Magischen Dingen in Grenzen...

Nur was ich erfahren habe ist der Gang zwischen den Welten, wo alles wahr und falsch zugleich ist, wo man Die Realitäten zu einem neuen ganzen weben kann für welchen Zweck auch immer.... nur ist das nicht unbedingt Willkür sondern eher ein Spiel mit Komponenten und Perspektive wodurch neue Optionen geschaffen werden.

Zitat:
Zitat von ahira Beitrag anzeigen
Schließlich impliziert der Begriff Chaos eine Menge an Verknüpfungen, scheint auf der einen Seite ein Wirr Warr an Dingen darzustellen, aus anderer Sichweise (oder einem anderem Paradigma) aber auch ein in sich Einheitliches Ding -
Ja, es kostet Kraft den Dingen die Substanz zu geben das sie "Wahr" werden. Verknüpfungen müssen erst geschaffen werden... und erst wenn man "Es" mit Leben füllt erfährt man was es "ist".

Zitat:
Zitat von ahira Beitrag anzeigen
Die Sparte "Chaomagie" scheint in der eigenen Arbeitsweise zumindest den Anschein zu erwecken, Abgrenzungsmechanismen überwunden zu haben, um übergreifender den eigenen Aktionsrahmen abzustecken - (Wenn das mal nicht eine Sigill ist)

Wäre der sog. Chaot nun in der Tat die Freiheit eines jeden Paradigmas, so würde ich nicht ausschließen, dass dieser aus seiner Warte aus in der Unbestimmtheit und im Nimmersatz verschwindet - aber dann, um daraus nun wieder etwas zu werden, um zumindest noch eine Konsequenz zu formulieren, womit dann wieder etwas beginnt und damit den Bedingungen einer Bestimmtheit zu entsprechen wäre.
Nimmersatz ist ... ein guter Ausgangspunkt .... so hat man die Freiheit zu erschaffen ... wobei man bestrebt ist Ziel und Konsequenz so zu "Konstruieren" das sie den Eigenen Vorstellungen entspricht.

Zitat:
Zitat von ahira Beitrag anzeigen
Ich komme nun auch zu dem persönlichen Schluss für mich, dass Synkretismus oder besser gesagt die Verbindung mehrer Lehren, Glaubenansätze und Ideen für mich etwas anderes ist, als ein chaosmagischer Ansatz, welcher für mich vom praktischen Angang her sehr gut im Bereich der Sigillenmagie dargestellt wird -
Das Sigill (eine Abstraktion einer Idee, eines Willens, eines Wunsches) welches als Werkzeug zur Erfüllung gebraucht, geladen und gebannt wird, um Wirkungen zu erzielen. Übertragen auf Ritualformen oder Glaubensansätze bedeutet das für mich, das diese in einem ähnlichen Kontext zur Anwendung kommen, da die Wirkung sich "lediglich"(?) in einer Zielformulierung zu entfalten hätte.
Aber sei es drum, denn ein intensiver Ruf in die Weiten und Tiefen der Dinge entfaltet sich ebenso. Keiner würde vermutlich auf die Idee kommen, dies in die Kategorien klassischer Chaosmagie einzusortieren, obgleich der Eintritt eines empfundenen "Erfolgs" nicht weniger "chaotisch" zustande gekommen sein kann..
Und meiner Meinung nach erfüllt letztlich der Ansatz "der Paralellität der Möglichkeiten" ebenso eine Annahme, die eigentlich im Widerspruch zu dem ganzen Ansatz stehen könnte... wenn es denn tatsächlich genau so formuliert würde.
Es wäre wohl mindestens genauso chaotisch zu sagen, dass die Möglichkeit nach eigener Art und Facon (im Rahmen eigener Ideen und Glaubensansichten) an Effizienz und Effektivität solchen Ansätzen in nichts nachstehen, die zum Ausdruck bringen, dass für jedes Passierchen ein bestimmter "Egregor" (meinetwegen auch aus verschiedenen Religionen, Ansätzen e.t.c, je nach "Ziel") herzuhalten hätte und ein "Meta-Glaube" unabdingbar an die Stelle eigener Weltbilder, Ideen und Glaubensrichtungen zu rücken hätte, was wie ein Köder riecht, denn ein gesteckter Rahmen, in welchem man "Glaube" definiert, sei dieser Begriff noch so weit gefasst, ist und bleibt nur soviel, wie die jeweilige Erfahrung genau darüber zulässt.


hmm.. o.k soweit erstmal von mir

chaotische Grüsse
Mal sehen was dabei rauskommt, ich hab erst angefangen ....hrhr

Grüßle
Chaosgrummel
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Alt 29.07.2008, 10:00   #23 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
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@ bernd

„Sowohl als auch, vielleicht auch für einen Dritten.“

und wenn sich die notwendigkeiten nicht deckungsgleich sind? oder sogar ausschließen?

also, du stehst auf dem zehnmeterbrett und musst ganz nötig pinkeln. und nun?

a) du folgst deiner dringenden notwendigkeit und pinkelst einfach hinab?
b) du folgst der notwendigkeit das ganze im auge zu behalten und suchst nach dem sprung ein klo auf?
c) du gehst zur treppe zurück nimmst dir als dritten den bademeister ins visier weil dir danach war und er es sowieso verdient hat?
d) du legst dich mit dem rücken aufs sprungbrett und machst den springbrunnen, denn wenn es alle erwicht willst du dabei nicht fehlen?
e) du machst was du willst, und doch ist es eigenartigerweise immer b, genau wie es alle anderen machen?
f) all diese möglichkeiten setzten dich so unter entscheidungsdruck, dass du nie wieder ohne gewissensnot ein schwimmbad betreten kannst?
g) hier ist platz für chaotische träume...
h) und überall sonst auch...



“Für die Tat selbst.
Die Folgen können eine ganz andere Qualtät haben, als die Tat sie hatte.“

gut, beschränken wir uns auf die tat. (auch wenn ich sie persönlich nur schwer von ihrer auswirkung trenne kann.) qualität ist ein maß für eine eigenschaft. wie bemisst sich die qualität der tat und wer bemisst sie?


„Tu Dir keinen Zwang an,...“

hmmm, vielleicht sollten wir zwei mal drei große bier im schwimmbad trinken gehen.
Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2008, 10:15   #24 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
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ahira / Grummel

da habt ihr schön gegrübelt und gegrummelt. ich fand eure beiträge sehr inspirierend und werde sie wohl später noch mal mit etwas mehr ruhe und aufmerksamkeit lesen müssen als mir gerade zur verfügung steht.
Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2008, 21:28   #25 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
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und wenn sich die notwendigkeiten nicht deckungsgleich sind? oder sogar ausschließen?

Dann muss man in der Lage sein auch mal Prioritäten zu setzen.


also, du stehst auf dem zehnmeterbrett und musst ganz nötig pinkeln. und nun?

Was Du nicht willst das man Dir tu, ...
Eine ganz einfache Devise, passt immer und in jeder Situation.


qualität ist ein maß für eine eigenschaft.
wie bemisst sich die qualität der tat und wer bemisst sie?


Ich bemesse die Qualität der Tat gar nicht, sie ist nicht das Entscheidende.
Manche tun das aber sehr wohl, jeder auf seine Art und nach den eigenen Maximen.


hmmm, vielleicht sollten wir zwei mal drei große bier im schwimmbad trinken gehen.

Mag die Chlorbrühe nicht, Baggersee wär besser.
Aber da bietet sich im Moment doch grad noch 'ne ganz andere Gelegenheit.
Hast Du Zeit am Wochenende?

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2008, 23:34   #26 (permalink)
Fluffy Bunny
 
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Amulett

Wer kann mir einen hint geben, wo ich ein Amulett des Chaoismus bekommen kann, was aber nicht so ne Massenware ist?
Dank schon mal,
gin-gin
ginger wells ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2008, 13:55   #27 (permalink)
Setian
 
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Zitat:
Zitat von ahira Beitrag anzeigen
Was haltet ihr persönlich von Chaosmagie
Sehr viel *g*

Zitat:
Wie ich das bisher verstanden habe geht es um Paradigmenwechsel a la coleur und der Idee, dass Glaube (nur) ein reines Werkzeug darstellt, um Dinge zu bewirken. Dabei steht eher das im Fokus, was zu bewirken wäre..
Soweit zutreffend. Dazu muß man aber auch sagen, daß eine völlig andere Auffassung von "Wirklichkeit" dahintersteht, sonst begreift man den Ansatz nicht. Wenn Leute Engel, Energien usw. für "Wirklichkeit" halten, dann verwechseln sie Bezeichner und Bezeichnetes. Das Ergebnis ist, daß sie nach und nach Gefangene ihres eigenen Systems werden. Das verhärtet die Wirklichkeitsauffassung derart, daß sie nichts mehr wahrnehmen, was nicht in ihr System paßt.

Einstein sagte so schön: Die Theorie bestimmt die Daten, nicht umgedreht. Das ist ein lupenrein chaosmagischer Satz! Wirklichkeit ist nicht etwas Statisches, das wahrgenommen wird. Wirklichkeit ist etwas Dynamisches, das GESCHAFFEN wird. Chaosmagie trägt dieser Dynamik Rechnung. Der Magier wird vom Geschöpf zum Schöpfer, und DAS ist es, was das große Ausmaß an Freiheit ermöglicht.

Hat aber auch den Haken, daß man selbst verantwortlich ist, was man so erschafft - es fehlt ein System, was man als Geländer nutzen kann. Nicht jedem ist mit soviel Freiheit gedient. Sobald man erkannt hat, daß man im grunde die Wirklichkeit selbst erschafft, und das gilt gerade auch für die eigene Persönlichkeit, verliert man nämlich jeden Halt. Andererseits ist genau dieser Schritt in konventionellen System ein Teil der Höheren Magie.

Ich halte es nur für ziemlich umständlich, sich erst tief in ein System reinzukonditionieren, um dann zu merken, daß das nur dazu dient, darüber hinauszuwachsen. Aber es ist gut für Leute, die zu Anfang mit soviel Freiheit nicht klarkämen.

Man merkt, wann man den nächsten Schritt gehen muß, nämlich dann, wenn alle Magie letztlich nur noch Variationen von bereits bekannten Sachen sind, wenn jede neue Entdeckung absurd viel Kraft kostet, als wenn man gegen eine Mauer rennt. Der Haken an festen Systemen ist, daß man sehr viel zeit und Energie reingesteckt hat, das bewirkt eine starke Bindung, die das Loslassen sehr schwer macht.

Zitat:
Mir scheint das recht ungebunden - zwar flexibel - aber relativ egoistisch ausgerichtet.
Ich sehe nichts Falsches an egoistischer Ausrichtung, allerdings bin ich auch kein Anhänger von Weißlichtmagie. Tu was Du willst - und verantworte die Folgen.

Natürlich kann man Chaosmagie egoistisch anwenden, z.B. für weltliche Vorteile. Sich darauf zu beschränken halte ich allerdings für kleingeistig, weil es letztlich so unwesentlich ist. Als Entwicklungsstufe mag es jedoch für manche Leute notwendig sein. Wer darin steckenbleibt, nimmt sich letztlich nur selbst Möglichkeiten weg, viel faszinierendere Sachen zu entdecken.

*winks* Daelach
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Alt 19.10.2008, 01:40   #28 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Die Intention von Magie ist immer egoistisch. Vielleicht sollten wir lieber egozentrisch sagen. Jeder hat seine persönliche Art, Magie zu praktizieren. Wenn man sich verschiedener Schulen bedient, so ist daran nichts falsch.

Mehr Möglichkeiten bedeuten auch mehr Verantwortung - so ist das ja immer. Chaosmagie ist was für Fortgeschrittene, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind.
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Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
Den Sklaven das Kreuz, den Heiden die Welt.
Ein freier Geist ist unbesiegbar.
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Alt 19.10.2008, 02:24   #29 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
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Zitat:
Zitat von Bock von Mendes Beitrag anzeigen
Die Intention von Magie ist immer egoistisch. Vielleicht sollten wir lieber egozentrisch sagen.
Hallo Bock,
da widerspreche ich Dir jetzt einfach mal kommentarlos aber vehement.

Bernd
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Alt 19.10.2008, 04:11   #30 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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olala.... soviele worte...chaos im kopf ....
soweit ich das verstehe wechselt also ein chaosmagier, beliebig zwischen magischen techniken die teilweise auf ganz unterschiedlichen glaubensansätzen
bestehen, die in der regel aber nicht vermischt werden und nur als mittel zum zweck gesehen werden.....
dabei stellt sich bei mir die frage.... sind diese verschiedenen glaubensansätze
wirklich völlig verschieden oder sind sie nur ein versuch etwas zu beschreiben, was man nicht mit worten beschreiben kann? bzw. erscheinen nur verschieden, weil sie kulturbedingt verschiedene arten von bildsprache benutzen...... beschreiben aber im kern das selbe.....
stichwort: emanation....
also eine urquelle oder gott oder etwas aus dem die götter enstanden sind oder gewisse gesetzmäßigkeiten, deren ausfluss sich immer weiter materialisiert je weiter er sich von der quelle entfernt..... wie auch immer man es beschreiben will.......
diesen fluss könnte man dann als magie bezeichnen und verschiedene erscheinungen bzw. punkte der materialisation könnte man mit namen bzw. bildern versehen (götter usw. s.o.) um sie für den verstand greifbar zu machen..... so gesehen wäre dann z.b. ein gebet eine art versuch, den fluss, noch weit bevor er sich bis auf die menschliche ebene materialisiert hat, zu manipulieren... oder der versuch einer magischen handlung..... egal welchen glaubensansatz man so gesehen betrachtet, er stammt von immer der selben quelle ab und hätte somit seine uneingeschränkte existenzberechtigung..... inwieweit man dann einen glaubensansatz für sich irgendwie nutzbar machen kann, hängt dann ,würde ich sagen, vom eigenen subjektiven empfinden ab.
also steckt chaosmagie also gewissermaßen mit emanation unter einer decke ???
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Alt 19.10.2008, 09:10   #31 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
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Würd' ich so sagen, ja.

Und sobald man diese Sichtweise hat,
sind die "Glaubensansätze"/Religionen
für die Magie nicht weiter notwendig.

Bernd
Bernd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2008, 16:23   #32 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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des weiteren kann mit dieser sichtweise ein magisches handeln nicht egoistisch sein, weil man sich ja als manifestation des ganzen sieht.
für mich heißt das auch, um so weiter ich mich von der urquelle entferne.....
desto schlechter ist mein subjektives empfinden.... soll heißen, um so weniger energie steht mir, für mein bewusstes handeln zur verfügung,
und zwar deshalb, weil ich sie unbewusst verbrauche, um z.b.
die idee meines egos aufrechtzuerhalten.
es wäre in so fern also paradox, eine magische handlung auszuführen, die rein meinem ego dient, schließlich würde ich wissen, dass damit eine verschlechterung meines subjektiven empfindens einhergehen würde.
also würde man mit dieser sichtweise versuchen, sein magisches handeln darauf auszurichten möglichst nah an die quelle zu gelangen,
um ein möglichst hohes maß an freiheit bzw. bewusstsein im allgemeinen zu erlangen.... was natürlich andere mit einschließt mit denen man ja defakto eine einheit bildet..... oder ?
Baboy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.10.2008, 16:49   #33 (permalink)
Setian
 
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Zitat:
Zitat von Baboy Beitrag anzeigen
des weiteren kann mit dieser sichtweise ein magisches handeln nicht egoistisch sein, weil man sich ja als manifestation des ganzen sieht.
Nicht WEIL, sondern WENN. Falls jemand mit dieser Weltsicht Chaosmagie ausübt, dann wird er wohl zu demselben Schluß gelangen wie Du. Falls er sich aber NICHT als Manifestation einer Urquelle sieht, dann wird er wohl zu anderen Schlußfolgerungen gelangen. Chaosmagie selbst ist da neutral.

*winks* Daelach
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Alt 19.10.2008, 21:30   #34 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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deswegen habe ich ja auch : "mit dieser sichtweise" betont .....
aber ich muss zugebenen, dass es mir gerde schwer fällt einen glaubensansatz zu finden bei dem das letztendlich nicht der fall ist..... mhhh .... wobei, dass ist nur ansichtssache .
Baboy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2008, 00:41   #35 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Magische Kraft entsteht, indem man Gott näher kommt. Man kommt Gott näher, indem man das wahre Ich, die eigene Seele bzw. den wahren eigenen Willen erkennt.

Dies ist egoistisch und egozentrisch. Doch weil man GERADE DESHALB Teil des Ganzen wird, ist es zugleich auch ganzheitlich, also nicht-egoistisch. Hintergrund dieses Weltbildes ist, dass jedes Wesen seine Bestimmung hat. Diese Bestimmung zu erkennen und zu leben, ist Magie. Dann geht manches scheinbar von allein.

Ich glaube, auch Chaosmagie läßt sich auf diesen Gottesbegriff reduzieren. Wer diese Einsicht gewonnen hat, kann sich al gusto aus verschiedenen Schulen bedienen, da er weiß, dass sie alle zum selben Ziel führen.
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Alt 20.10.2008, 01:23   #36 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
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Und ganz genau genommen sind in dem Moment alle "Schulen" belanglos geworden,
da der, der diese Erkenntnis erlangt hat, schon darüberhinausgewachsen ist.

Bernd
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Alt 20.10.2008, 01:45   #37 (permalink)
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jo...

ich nehm mal an dass aus dem Chaos die Ordnung entsteht und der Ordnung folgt wieder das chaos, wenn ich "imagiere" bring ich zwangsläufig bestimmte einzelteile bewusst in eine ORD nung die mir ( meinem Ich ) gefällt oder ?

ob und wie sich das auswirkt ist mir das immer bewusst?

da fehlt doch noch was...hm...

oft fehlt mir einfach der Überblick, und da das so ist, lasse ich manche Dinge einfach so wie sie halt sind und bleibe der heitere gelassene Beobachter (denk ich mir) wobei eben schon das heitere gelassene beobachten ein sehr sehr magischer AKT sein kann ^^ IST???

ja zuviele Fragezeichen, ich weiss, dafür bin ich eben eine Frau*g*, die schaffen das schlechter sich als Allhüter welcher magischen Richtng auch immer zu profilieren.

ist das nun Chaosmagie? oder ist das nur schöpfen aus der Ordnung des Chaos?

UND was überhaupt ist der Unterschied zwischen Ordnung und Chaos seh ich das schon?
Wo ich glaube es handelt sich ums komplette Chaos ist da vielleicht schon eine bestimmte übergeordnete Struktur im Entstehen...

Was Caosmagie nicht ist das ist mir viel klarer, es ist nicht das wilde ungezügelte Anwenden verschiedener magischer Systeme nach beliebigem GUSTO...in beliebiger Reihenfolge

HM. und wenn ich nun egal in welchem System ich grade bin und arbeite mir dessen bewusst bin und dieses System bis zum Ergebnis gradlinig durchziehe ist das dann noch Chaosmagie?
so nach diesem ganzen Sermon den ich nun abliess, denk ich mir immer noch das eine EGAL /Gleichgültig in welchem System ich arbeite werden bei durchgängiger Anwendung desselben Systems immer brauchbare Ergebnisse auftreten...
also ich sag mal so " auf meiner Waage im Bad wieg ich immer ein Pfund mehr als ich tatsächlich wiege" trotzdem seh ich genau wann ich ein Kilo leichter bin;auch wenn die Waage nicht mein tatsächliches Gewicht angibt.

GIBT es sie also tatsächlich die Chaosmagie oder scheint es nur so als gäbe es Sie weil wir garnicht erkennen können in welcher realer Ordnung wir wirken???

äh hab ich das nu wieder zu kryptisch gefabelt?

verwuschelte denkfädenspinnende fee aus der Herbschthecke
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erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil

sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 10.04.2009, 11:28   #38 (permalink)
'Tis some visitor
 
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Ich habe eine sehr hohe Meinung von der Chaosmagie. Was auch daran liegen mag, dass ich persönlich nur Menschen die sich als Chaosmagier bezeichnen kenne, die ich dann doch als sehr fortgeschritten einstufen würde.

Der grundsätzliche "Paradigmenwechsel" der irgendwo die Chaosmagie ausmachte, war doch am ehesten die Flexibilität, die gewonnen wurde, indem eben gewisse Grenzen für mehr oder minder nichtig erklärt wurden.

Was wirkt, darf getan werden, stark vereinfacht. Man könnte auch sagen das das Ashby´sche Gesetz von der erforderlichen Varietät aus der Kybernetik verinnerlicht wurde in den Grundprinzipien magisch zu arbeiten.

Ich denke es braucht einen sehr stark geschulten Willen, und zudem brauch man noch eine sehr starke Basis, aus welchen Systemen auch immer um wirklich die Vorteile der "Chaosmagie" für sich nutzen zu können. Meinetwegen auch einen Geist, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeiten zwischen verschiedenen Systemen umzuschalten.

Ich denke die hohe Fixierung auf das Endergebnis ist keineswegs egoistisch, villeicht eher extrem ergebnisorientiert/ wirkungsorientiert- was soll daran falsch sein?

Ich habe auch öfter den Vergleich zwischen Chaosmagie und Jeet Kune Do gelesen, sehr passend wie ich finde. Stiloffen, nicht sonderlich ritualisiert- eher eine Art Philosophie. Mehr der Fluss der Dinge ist im Vordergrund, nicht etwas "festgelegtes".


Was meinen eigenen Ausflug ins Chaos angeht, er war sehr aufschlussreich. Allein meine Entdeckungsphase hat mich in vielen Bereichen weitergebracht.

Chaos-Menschenmassen die sich in plötzlicher Panik auf einmal wie eine Stampede verhalten-die Muster dahinter, genau wie der langsame Übergang zu einer Form von "Ordnung", bis das Chaos sich nur noch leicht im Hintergrund hält, wartend wieder bei einem Trigger auszubrechen und somit alles neu zu gestalten... das ist Chaos für mich.

Eine stetige Flut, die wenn die Ebbe wieder kommt, alles ein wenig anders hinterlassen hat als es war...

...eine neue Form der "Ordnung" ermöglichend.

Ähm ja, soviel dazu erstmal...

Grüsse allerseits.
__________________
Is all that we see or seem but a dream within a dream? ~Poe
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Alt 13.04.2009, 12:05   #39 (permalink)
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@

bin ganz überrascht, den "alten Thread" wieder belebt zu finden...

ja, und grad fiel mir noch was dazu ein, das Hin und Her wechseln zwischen Systemen.
Hat nu weniger mit Magie zu tun, sondern mit energetischem Arbeiten im allgemeinen...und zwar gibt es eine ganze, ganze Reihe von Systemen, und das einzig wichtige dabei ist, dass jede Form ein sog. morphogenetisches Feld besitzt, in dem ich mich bei der Arbeit befinde, eine Gedankenstruktur die durch die Erfahrungen jedes einzelenen der im System arbeitet mit unterstützt wird.

Ich kann immer zwischen den einzelnen Systemen wechseln, nur muss ich unbedingt KLAR sein, ich muss immer wissen: jetzt arbeite ich in X und jetzt wechsle ich ganz "bewusst" in Y und dann wieder zurück.
Das ist glaub ich nur ne Frage der Diszplin, sonst nix.

Soweit kam ich gestern mit meiner Antwort,,, und nu ist schon heute und ich frag mich, ob das essentiell ist oder bloss Klugscheissen!!!
Überhaupt stell ich im Moment eine ganze Menge in Frage, vor allem auch den Nutzen den Magie, auch "Chaosmagie"!! hat,, was genau soll, will, kann ich, eigentlich verändern? die Rahmenbedingeungen meines Sein oder wofür taugt s, was will ich, mit egal welcher Magie, was sind meine Ziele???

Und, habe ich überhaupt ein klar definiertes Ziel?? oder nicht, oder doch???

Ja, wenn ich ich ein Ziel habe, dann wähle ich das Mittel, das Vehikel und während ich auf das Ziele...> ZIELE kann es passieren, dass ich meine Mittel ändern muss, um das Ziel zu erreichen... dann ist es Wurscht, mit was ich arbeite ...so wie in der Frage die Antwort steckt, steckt im Ziel das Werkzeug das ich benutze, um das Ziel ;egal welches auch immer, zu erreichen...

Chaos ist eine "höhere Ordnung?" === >These
... sagt was Leut *g*
her mit der Antithese...

fröhliche Grüsse aus der Rührei Hecke die fee
__________________
erdnah höllenfern schattenfroh sonnengeil

sehen was ist, was ist darf sein und was sein darf, verändert sich
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Alt 13.04.2009, 12:15   #40 (permalink)
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Zitat:
Zitat von fee Beitrag anzeigen
@

bin ganz überrascht, den "alten Thread" wieder belebt zu finden...
[...]
zum Glück positiv überrascht...


Zitat:
Zitat von fee Beitrag anzeigen
Chaos ist eine "höhere Ordnung?" === >These
... sagt was Leut *g*
her mit der Antithese...

fröhliche Grüsse aus der Rührei Hecke die fee
*lach*
eine Antithese werde ich dazu sicher nicht aufstellen. Chaos ist eine der schöpferischen Urgewalten. Auch wenn es in seiner Förderung neuer Ordnungen oft als [rein] destruktiv wahrgenommen wird.

fröhliche Grüsse aus der Krabbelgruppe in die Rührei-Hecke
Israfel...

...der sich nun wieder um seinen Neffen Nr. 2 kümmern geht.
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Is all that we see or seem but a dream within a dream? ~Poe
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