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| | #1 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 26.06.2007
Beiträge: 92
| Zierkübis trocknen? Nachdem es sich bei meinem grossartigen "Kürbisdschungel" ausschliesslich um Zierkürbisse handelt(bin nicht sooo traurig, wenn ich mir vorstelle, was ich alles hätte essen und v. a. kochen müssen-schauder), wollte ich fragen, ob jemand die Dinger schon mal getrocknet hat, ohne dass sie verrottet wären. Am besten so, dass Sie am Ende auch noch rasseln... |
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| | #2 (permalink) |
| Waldläufer aus dem Norden Registriert seit: 21.01.2007 Ort: seit kurzem nähe münchen Alter: 34
Beiträge: 192
| ich weiß nicht, ob man das beeinflussen kann...außer mit der art der lagerung: also öfter mal drehen und trocken lagern, denn bei mir fingen sie immer da an zu gammeln, wo sie berührung mit dem untergrund hatten. ansonsten denk ich, hat man wohl die 50/50 chance - entweder sie wollen trocknen oder eben nicht. wenn da jmd was zu weiß, würds mich auch interessieren.
__________________ lasto beth nin, tolo dan nan galad |
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| | #3 (permalink) |
| Immernoch dagegen! Registriert seit: 25.01.2007
Beiträge: 36
| jupp is ein glücksspiel,.. je nachdem was die teile davor schon abgekriegt haben. habe vor einigen jahren mal zwei große flaschenkürbisse im heizungskeller aufgehängt, einer ist schön getrocknet, der andere, schrumpelig und angegammelt grade so getrocknet, hab ihn trotzdem entsorgt... letzten herbst hab ich dann nochmal vier kleine flaschenkürbisse gekauft, davon ist einer auch schön getrocknet, einer liegt da und schaut aus wie am ersten tag (nach fast einem jahr!!), einer steht auf der kippe, sprich zeigt ´ne druckstelle (für den war kein platz zum hängen mehr, nu´ liegt er) und einer ist vergammelt... an sich würde ich sagen, hänge die dinger an nen warmen trockenen ort und warte ab... von so versuchen die dinger auszuschälen, mit und ohne salzen und auf die heizung zu legen rate ich ab, die wurden alle nichts oder zum. nichts schönes (schrumplige ausgeschälte kürbisse mit salzkruste sind nicht schön,.. nein) gruß, kvasir |
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| | #4 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 26.06.2007
Beiträge: 92
| Danke für eure Tipps- sowas in der Art hab ich mir gedacht. Habe meine bessere(?) Hälfte zum Glück vom Aushöhlen abgehalten. Ich werde wohl ein paar über einen dauerbeheizten Holzofen und ein paar in einen kühleren Raum hängen. Ich fürchte aber, Ergebnisse werden ne Weile auf sich warten lassen... |
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| | #5 (permalink) | |
| Skaldenmetbrauerlehrling Registriert seit: 08.01.2008 Ort: Südpfalz Alter: 46
Beiträge: 875
| Zitat:
Der Kürbis sollte möglichst frei hängend wachsen können, zur Vermeidung von Verletzungen und Druckstellen. Wo das nicht möglich ist, legt er die Frucht auf ein Strohbett. Geerntet werden sie erst nach vollständiger Ausreifung. Das erkennt man, wenn der Stiel total eingetrocknet ist. Vorher ist die Verholzung der Schale nicht weit genug fortgeschritten um eine schöne und stabile Flasche zu bekommen. Trocknung, wie schon von Kvasir geschrieben, trocken und warm, am Besten auch wieder hängend. Ganz reife Kürbisse kann man aber auch gut sofort verarbeiten. Ich hab hier noch ca. 10 Stück von vergangenem Herbst auf dem Tisch liegen. Alle im frischen Zustand ausgehölt und die Innenwand (zum Teil auch die äussere Schale) bis auf's Holz abgeschabt. 6 davon sind kleine Fläschchen, mittlerweile mit Korken und Inhalt. Geht aber leider nicht mit jeder Sorte. Manche verholzen sehr wenig. Die Dünnwandigsten, die mir nicht kaputt gegangen sind, haben noch mindestens 0,3 Millimeter Wandstärke, die Dicksten aber immer noch unter einem Millimeter. Ein ganz toller Effekt lässt sich im frühen Wachstumsstadium erreichen, wenn man mit einem Skalpell (oder einem anderen sehr scharfen und spitzen Messer) die Schale vorsichtig einschneidet. So hab ich für meine Kids schon Kürbisse mit Monogramm gemacht. Die Stellen, die eingeritzt wurden vernarben sehr deutlich. Buchstaben (oder vielleicht Runen?) sollten mindestens 2 cm groß gemacht werden, dann treten sie am schönsten hervor. Ich glaub das mach dieses Jahr mal wieder. Viel Spaß beim Ausprobieren Bernd | |
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| | #6 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 26.06.2007
Beiträge: 92
| Danke für die Tips- vor allem die Idee mit dem Ritzen ist super! Ich hab die Kürbisse jetzt über den Öfen verteilt-wo es ging, am Stiel aufgehängt, wenn der zu kurz oder instabil war, in einem "Beutel" aus Verbandsgaze. Gefault haben bis jetzt nur 2, und die hatten schon Macken. Aber rasseln tut noch keiner... |
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| | #7 (permalink) | |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Zitat:
Wichtig ist eigentlich auch Trockenheit. Ich hatte allerdings schon den Fall, die lagen bei mir im Keller und sind aussen verschimmelt, waren innen hohl und haben geklappert. Den Schimmel konnte ich mit ner normalen Bürste entfernen. Aber ansonsten, aufhängen, nur Kürbisse nehmen, die einwandfrei sind. Und der Trick mit dem Einritzen ist ne super Idee. Ich habe das komplizierter gemacht, aber das geht dann auch mit Äpfeln: Wenn die Früchte etwa die endgültige Größe haben, Klebeband drauf, lichtundurchlässig. Dann kann man sie, wenn sie reif sind davon befreien und hat ein Muster drauf. Sieht toll aus, so ein roter Apfel mit nem hellen Herz, damit erweichst Du jedes Herz. LG | |
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