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| Keltische Welt festland- und inselkeltisches, keltische Völker, keltische Geschichte |
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| | #1 (permalink) |
| Sucher Registriert seit: 21.06.2007 Ort: NRW Alter: 30
Beiträge: 28
| Die Heilkunst der Kelten Hallo zusammen, ich wollt Euch kurz ein Buch vorstellen, welches mir sehr gut gefallen hat und wirklich zu empfehlen ist: Die Heilkunst der Kelten von Claus Krämer Klappentext: Eine faszinierende Reise in die Welt der Druiden Es ist wahrhaftig erstaunlich, welche Heilmethoden von den Kelten bereits angewandt wurden. Einige Bereiche davon sind heute noch bzw. wieder aktuell, so z.B. das Heilen mit Pflanzen, Erdenergie und Kraftplätzen, Heilsteinen und Räucherwerk, Klang, Licht und Farbe, magischen Ritualen sowie Talismanen und Amuletten. Als Suchende, die sich in unruhigen Zeiten über ganz Europa ausbreiteten, integrierten die Kelten das, was ihnen von dem Wissen der Völker, auf die sie trafen, sinnvoll erschien. Es gelang ihnen, ein religiöses Weltbild zu entwickeln, das in widrigen Umständen Halt gab und Werte vermittelte. Hinschauen, unterscheiden lernen, das Bewusstsein weiterentwickeln - diese Aufgaben scheinen im Leben der Kelten eine grössere Rolle gespielt zu haben als am Materiellen orientiertes Denken und Handeln. Indem sie sich mit den Überlieferungen beschäftigten, können sie sich selbst näher kommen. ... Autor: Claus Krämer, Jahrgang 1957, ist Autor einiger Titel zum Thema Naturheilkunde, u.a. schrieb er über tibetische und indianische Medizin. Er arbeitet als freier Journalist, Musiker und Komponist. ISBN 3-89767-406-8 Inhaltlich wird u.a. über die Krafttiere der Kelten, Pflanzenheilkunde, mentale - magische und ganzheitliche Heilkunst der Kelten, sowie Heilkraft der Edelsteine , Schamanismus, Symbole etc. berichtet ... und von noch viel mehr Licht und Liebe Naria
__________________ That´s the way the cookie crumbles ! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ "Wir, die Willigen, geführt von den Unwissenden, vollbringen das Unmögliche für die Undankbaren." |
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| | #3 (permalink) |
| madadh na h-oidhche :) Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
| Mit Kelten im historischen Sinne wird es zwar nix zu tun haben, kann aber ja trotzdem ein nettes und inspirierendes Buch sein
__________________ omnia mutantur ~ nihil perit ~ mare aeternum est |
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| | #4 (permalink) | |
| Lurikeen Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Saarland Alter: 43
Beiträge: 125
| Zitat:
guß Mime
__________________ Fhtagn? Iä! Schab-Niggurath! | |
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| | #6 (permalink) |
| filia irata is back;) MOD Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Leverkusen Alter: 53
Beiträge: 1.306
| Ich kenne das Buch zwar nicht, bin aber allein schon bei der Beschreibung misstrauisch. Es klingt nach Mainstream Eso-Literatur und scheint unter dem Deckmäntelchen "Kelten" das gesamte esoterische Küchenwissen zu bedienen. Je breiter gestreut die Themen und je oooooooooommmer die Leser(innen), um so sicherer der Profit für den Autor. Wie gesagt - ich bin nicht lieb!
__________________ Der Mensch sagt zum Stein: "Werde ein Mensch!" Der Stein antwortet: "Dafür bin ich nicht hart genug." Wollt Ihr das Forum unterstützen? Das könnt Ihr hier tun! Kleine Kölner Gemeinheiten |
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| | #7 (permalink) |
| Brachial-Drache Registriert seit: 21.02.2007
Beiträge: 264
| Solange es Menschen gibt, die der Begriff "keltisch" inspiriert (und daran ist nichts falsch!), wird es auch andere geben, die mit Hilfe des gleichen Begriffes ein schnelles Geld machen wollen. Befasst man sich mit Heil- und Kraeuterkunde, und beruecksichtigt man den Umstand dass viele Heilpflanzen erst mit den Roemern ins Land kamen, stoesst man notwendiger Weise auf eine Art von - ich nenne sie mal so - "urspruenglicher Medizin", die mit oft einfachsten Mittel erstaunliche Resultate erzielt. Vom beruehmten Druiden, der mit der goldenen Sichel Misteln schneidet, haben bestimmt ganze Generationen gehoert. Nun wird heutzutage das Lektin der Mistel als Wirkstoff gegen bestimmte Tumore eingesetzt, ist unter dem Namen "Iscador" (Hersteller Weleda) in Apotheken erhaeltlich und soll die konventionelle Therapie unterstuetzen. Wer haette dass wohl vorher gedacht? Vor einigen Jahren habe ich die Moeglichkeit gehabt eine Ueberlebenstraining mitzumachen, dem als Unterichtsteil eine medizinische "Notversorgung" angegliedert war. Und was lernte man da? Dass gute alte praktische Kraeuterwissen - u.a. auch, wie man mit Hilfen von Spinnenseide und Eichenblaettern (Scharfgarbe tut's auch) Blutungen stillen kann. (Ob dass die Altvorderen auch schon wussten?) Oder der Einsatz von Fliegenmaden bei brandigen Wunden - bis zur Kauterisation (schuettel) derselben. Nun, nach dem Unterricht habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht - und kam zu dem Schluss dass das meiste davon den alten Druiden sehr wohl bekannt gewesen sein duerfte. Andere medizinische Praktiken wie Schlammpackungen und/oder Massage, starkes Schwitzen usw.. duerften wohl ebenso zum alten Wissen gehoeren. Nur denke ich auch, dass das ganze auch weiter zurueckliegende Wurzeln haben duerfte.... LG; PadDraig "I've learned, that Experience grows from Exercise - as a Result of Mistakes!" |
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| | #9 (permalink) |
| Schamanenstube Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Schweiz - Winterthur Alter: 40
Beiträge: 56
| Hoi zsäme! Ich bin geteilter Meinung. Vom Autor selbst bin ich enttäuscht. Er redet unablässig davon, dass Druiden Schamanen waren und versucht auf schamanische Erfahrungen einzugehen, obschon man genau merkt, dass er nicht reist. Dennoch hab ichs geschafft, das Buch zu Ende zu lesen. War für mich ein Toleranzakt. Es gab sehr viele sogenannte Druidenwinks, was sich zwar lustig anhört, aber einfach aus der Luft gegriffen sind. Das Buch ist sicherlich mit guten Tipps angefüllt, wovon ich mir zwei zu eigen gemacht habe, da ich sie als stimmig empfand. *smile* Catweazle |
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| | #10 (permalink) | |
| Kleine klingonische Hexe Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Hannover Alter: 35
Beiträge: 141
| Zitat:
Liebe Grüße, B'Elan
__________________ The only real voyage of discovery consists not in seeking new landscapes, but in having new eyes. | |
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| | #12 (permalink) |
| Fauler Sack Registriert seit: 11.02.2007 Ort: Lucilinburhuc Alter: 23
Beiträge: 125
| Auch von mir ein klares ![]() Das Buch ist eine kleine aber feine Einführung in ein breites Spektrum von interessanten Themen . Vor allem Leuten die gerade erst anfangen sich mit allgemeiner Spiritualität zu beschäftigen würde ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Nachdem sie dieses gelesen haben ist ihnen vielleicht klarer welches Thema sie speziell interessiert. Ob man dieses Buch jetzt als Geldmacherei abstempelt oder es einfach als ganzes sehen will ist jedem selbst überlassen. |
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| | #13 (permalink) |
| Nachteule Registriert seit: 21.01.2007 Ort: H/ HE Alter: 39
Beiträge: 91
| Mir hat das Buch gut gefallen. Keltologischen Wert hat es wahrscheinlich eher nicht, doch mir gefällt, wie der Autor in eine alte Gefühls- und Gedankenwelt führt. Es gibt einfach neue Denkanstöße. Wer glaubt, alles was man liest ist die einzig gültige Wahrheit und alles 1:1 umsetzen will, sollte die Finger davon lassen. Wer sich auf andere Denkweisen einlassen kann wird hier Anregungen zum Nachdenken finden und sich ein eigenes Bild machen können. Persönlich ziehe ich mir aus allem das, was am Besten zu mir passt und bin mit dieser Lektüre gut gefahren
__________________ Oft ist das Denken schwer indes das Schreiben geht auch ohne es W. Busch Wer kriecht kann nicht stolpern |
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| | #14 (permalink) |
| Sepanios (kelt."Schüler") Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 342
| mit dem Buch hab´ich ein Problem... über "keltische Heilkunst" ist EINIGES bekannt und noch mehr kann man vermuten... es gibt 1. mindestens ein überliefertes gallo-römisches Medizinbuch 2. überlieferte Volksmedizin aus den ehemals keltischen Ländern plus jede Menge folkloristischer Segen und Besprechungsformeln 3. Es gibt eine GANZE Menge irische medizinische Literatur aus dem Mittelalter die einen ganz IMMENSEN Fundus an Heilwissen beinhalten soll, die allerdings IIRC noch nicht aus dem gälischen übersetzt wurde... mein Problem mit Klaus Crämer: er hat sich weder mit 1. noch mit 2. oder 3. beschäftigt... er hat offenbar Plinius gelesen und sich eine Handvoll Kräuter zusammengesucht die auch die Kelten gekannt haben KÖNNTEN, das mit geschwurbel über ganzheitlichkeit und "Druidenwinks" vermischt und verkauft das ganze als "die Heilkunst der Kelten". |
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| | #15 (permalink) | |
| madadh na h-oidhche :) Registriert seit: 23.01.2007 Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
| Zitat:
und das wäre ja einiges an Arbeit.
__________________ omnia mutantur ~ nihil perit ~ mare aeternum est | |
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| | #16 (permalink) |
| Nervenbündel Registriert seit: 21.01.2007 Ort: Mittelfranken Alter: 33
Beiträge: 21
| Tagchen zsammen. Ich hab das Buch ebenfalls gelesen. Muß sagen,daß ich das Buch echt gelungen finde. Die Themen,die angesprochen werden habe ich im Innern verstanden und sie können auch etwas bewirken. Woher diese Erkenntisse kommen ist für mich dabei eher zweitrangig und unerheblich.Ich persönlich habe darin z.B auch viele Themen aus östlichen Lehren entdeckt. Der Bezug zu den Kelten läßt das Ganze in einem romantischerem Licht erscheinen,was der Tiefe nur zuträglich ist,da ja jeder von uns eine bestimmte Vorstellung davon hat,was "keltisch" (ich denke,daß bei dem Begriff die meisten hier an etwas Positives denken)ist.Es ist ja schließlich auch ein Unterschied,ob man ein Buch bei Kerzenlicht und mit dezentem Duftöl im Hintergrund liest oder bei Bestrahlung mit einer 100 Watt Birne.Und genauso wichtig ist es,mit welcher Einstellung der Geist an eine Sache herangeht. Der sich schon laaange nicht mehr gemeldete Wasserdrache. |
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| | #17 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 13.12.2007 Ort: Hütte vor den Toren Münchens Alter: 40
Beiträge: 39
| Überlieferungen von Kelten: Ich hatte mal vor langer Zeit eine Exkursion mit einem Kelten-Archäologen und habe immer noch ganz genau seine Worte im Ohr: Die Kelten haben keine überlieferten Schriften und die einzigen die in der Keltenzeit was geschrieben haben waren die Römer. Und da die Römer und Kelten nicht unbedingt die besten Freunde waren, haben sie auch nicht immer unbedingt die Wahrheit geschrieben.... Zumal damals die wenigsten römischen Heiler und MEDIziner schreiben konnten.... Im diesem Zusammenhang möchte ich auch gleich mal auf ein Buch aufmerksam machen, das ich persönlich recht gut finde und das auch recht "real" erscheint: Susanne Seethaler: Das Heilwissen der Bauern. Da stehen Sachen drin, wie es heute noch auf manchen Höfen gehandhabt wird.... Aber wer sich von dem Romantischen Keltentum einfangen läßt und will, der soll das gerne tun.... mach ich auch manchmal..... <smile>....
__________________ sail on the seas of life to find a harbour for shelter... der schaefer |
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| | #18 (permalink) |
| Sepanios (kelt."Schüler") Registriert seit: 24.01.2007
Beiträge: 342
| kommt halt ´drauf an was man will... ich glaube aber kaum ,daß jemand der sich ernsthaft für Naturheilung interessiert sich an so einem Büchlein orientiert! Der wird da bessere und umfangreichere Literatur haben... zum Beispiel eben Heilwissen der Bauern oder andere Bücher über Volksmedizin und Heilpflanzen, mit besseren Beschreibungen und Anwendungsmöglichkeiten. Um sich über das "keltische Heilwissen" zu informieren ist das Büchlein jedenfalls eher ungeeignet. |
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