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| Hexenküche Hier könnt Ihr Eure Lieblingsrezepte jedweglicher Art verraten oder aber auch nach Rezepten fragen |
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| argumentatives Grauen | Tja, schön wär's... Ich bin hier in Frankreich irgendwie im Weißbrotland gefangen, das einzige Brot mit Körnern, das ich gefunden habe, ist meistens schon ziemlich hart ![]() Also war ich kreativ und hab mir selbst ein paar Brotrezepte gesucht und verfeinert. Herausgekommen ist das hier: Stangenbrot Zutaten: 750 g Mehl 40 g Frischhefe 5 g Zucker 1/2 L lauwarme Milch 250 g Haferflocken 20 g Jodsalz 60 g Butter 1 Ei Das Mehl in eine Schüssel füllen und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe zerbröseln und mit Milch und Zucker in die Mitte geben und mit 2/3 des Mehls zu einem Teig verkneten. Mit dem Rest Mehl und den Haferflocken bedecken, das Salz an den Schüsselrand streuen. Den Teig mit einem Tuch abdecken und 20-30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Danach die Butter und das Ei hinzufügen und gut durchkneten. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig in drei Teile teilen. Diese zu Kugeln formen und dann zu drei Stangen ausrollen. Brote auf ein gefettetes Backblech legen und mit Milch bestreichen. Abgedeckt nochmal 15 Minuten gehen lassen. Dann in jedes Brot einige Male mit ca 1 cm tiefen Querschnitten versehen, wieder mit Milch bestreichen und 20 - 25 Minuten bei 220 Grad backen. Die Brote werden knusprig, wenn man ein hitzebeständiges Gefäß mit Wasser zu den Broten in den Ofen stellt. Da ich jetzt drei Brotlaibe hatte und ich mir überlegt habe wie man die noch aufpeppen kann (weil normales helles Brot kann man ja überall kaufen...) hab ich mir drei Varianten überlegt, und zwar einmal gehackte Zwiebeln in den Brotteig geknetet, in das nächste Brot hab ich Kräuter der Provence gegeben und das dritte habe ich so belassen. Oben drauf kam noch jeweils eine Schicht Honig und nun warte ich gespannt vor'm Ofen Ich suche übrigens noch schöne Brotrezepte, die ich auch gerne auf meine Homepage stellen würde. Muss man ja irgendwie archivieren alles *g* Lg edit: Bildchen ^^
__________________ Mancher sagt, Tiere lügen nicht, weil sie es nicht können. Ich sage, Tiere lügen nicht, weil sie es nicht müssen. Geändert von Carda (20.06.2008 um 00:05 Uhr) |
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| | #2 (permalink) |
| Gefriergetrocknet Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Im leeren Raum Alter: 28
Beiträge: 1.030
| tja in frankreich verwandelt man sich nach einiger zeit selbst in nen hefeklos bei dem ganzen weissmehl*gg* da hilft nur selbst backen. oder nur noch müsli essen. oder meine lieblingsdiät..............die chroissantdiät mit viel butter. leider auch nicht so gesund, aaaber lecker. ich vermisse frankreich trotz des weissmehls......mal schauen wanns mal wieder nen frankreichüberfall geben muß.................. versuch doch mal die milch durch 500 ml. buttermilch zu ersetzen. und statt haferflocken sonnenblumenkerne. den größeren teil des teigs aus weizen oder besser dinkelmehl. und ca. ein viertel roggenmehl....auf keinen fall mehr, sonst wirds brot zu trocken. und den teig nicht zu dick, dann kannst du das brot gut in eine kastenform füllen. dann ne stunde gehen lassen bevor du backst. ein dünnerer teig hat den vorteil, das das brot sich besser zu toasten eignet. ich such grad die genauen rezeptangaben. wenn ich sie finden sollte schreib ichs noch rein. ich bin ja eher der impulsexperimentiertyp. die-viele |
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| | #3 (permalink) |
| Wiccander Registriert seit: 28.01.2007 Ort: Rheinland
Beiträge: 163
| Schon wieder nur "helles Brot" . Da ich auch viel im Ausland unterwegs bin, kenne ich die Entzugserscheinungen von unserer deutschen "Brotkultur" nur zu gut. Was du in Frankreich machen kannst um wenigstens kein "ganz weißes" Brot zu bekommen: Frag im Laden nach "pain de campagne", das ist etwas ähnliches wie das was in Deutschland als "Dreikornbrot" verkauft wird, allerdings werden hier meist auch die zusätzlichen Getreidearten mit durchgemahlen oder wenigstens geschrotet, aber wenigstens ist das dann nicht ganz weiß. Alternativ nach "pain complet" fragen - das sind Brote aus (Weizen-)Vollkorn, also nicht nur das geschälte weiße Innere des Korns vermahlen. Interessanterweise machen die Bretonen auch Brot aus anderen Getreidearten, bei Urlauben in der Bretagne habe ich mehrfach Brotlaibe mit Roggen- oder Buchweizenanteil kaufen können. Kleine Vokabeltips: le blé = Getreide generell. Wird aber meist pauschal mit Weizen gleichgesetzt. Schon sehr bezeichnend. le froment = Weizen, das Wort ist aber kaum gebräuchlich außer unter Fachleuten le blé noir = Buchweizen le blé vert = Grünkern (der hat zwar weniger le blé complet = Vollkorn, auch farine de blé complet = Vollkornweizenmehl le seigle = Roggen pain de seigle = Roggenbrot, das ist aber im Vergleich zu dem was wir Roggenbrot nennen immer noch sehr hell und leicht l'épeautre = Dinkel - der ist wirklich schwer zu finden, egal ob als Mehl oder als fertig verarbeitetes Produkt im Laden Sowas ähnliches wie das was in Deutschland unter "Stuten" oder "Milchbrötchen" läuft, dürfte sich in französischen Bäckereien unter dem Namen "pain viennois" finden Wenn du selber sowas wie wir es hier in Deutschland als Brot gewohnt sind selber backen willst, dürfte die Sauerbrot - Seite für dich eine wahre Fundgrube sein. Jede Menge Rezepte, Erklärungen zu verschiedenen Getreidearten und Unterschieden bei den Typenbezeichnungen für Mehl, auch Tips für den richtigen Umgang mit Sauerteig bzw seine Herstellung (traditionelle Herstellung und auch mit dem Trockensauer den der Typ zum Verkauf anbietet) Bei seinen Rezepten habe ich schon begeistert geräubert und getestet, meinen Sauerteig mache ich entweder "traditionell" selber oder benutze Trockensauerteig aus dem Laden. Wenn du es eilig mit dem Backen hast: Laß dir vom nächsten Besucher aus Deutschland Brotbackmischungen beispielsweise von Aldi mitbringen, wenns schnell gehen soll (auch ohne Backautomat in der Kastenform) sind die wirklich ganz nett, und das Brot hält sich deutlich länger als das meiste was man im Laden kaufen kann. Für mich ist die Haltbarkeit des Brotes bei Lagerung in Tüten oder Brotbeuteln ohne daß es Haare kriegt oder man damit jemandem ein Loch in den Kopf werfen kann ein recht wichtiges Kriterium für "gutes" Brot, da ich oft ins Ausland fahre und einen großen ungeschnittenen Laib zum Abschneiden mitnehme, von dem ich dann halt hoffe daß er eine Woche reicht bis ich wieder in Deutschland bin. Du hast zwar wahrscheinlich andere Prioritäten, aber ich fand vor diesem Hintergrund eigentlich alle Aldimischungen die nicht für reines Weizenbrot waren gut. Viel Spaß in Frankreich |
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| | #4 (permalink) |
| argumentatives Grauen | Ohja, haltbar sollte Brot schon sein, zumal wir ja "nur" zu zweit sind und wir nicht pro Person ein halbes Brot am Tag verschlingen Wobei das gekaufte Brot hier in Frankreich wirklich erschreckend lange haltbar ist und ich mich schon bei so manchem Toastbrot gefragt habe was da wohl drin sein mag *g* Danke auf jeden Fall für die Vokabeln, das hilft mir Roggenmehl aus dem Weg zu gehen, ich bin auf Roggen ziemlich allergisch was mit letztens auch eine längere Bekanntschaft mit mehreren Kleenexboxen eingebracht hat *g* Den Link werd ich gleich mal besuchen, hab mich an Sauerteig bisher noch nicht so rangetraut, aber wenn's was wird dann gibt's bald viele ausprobier-Rezepte von mir ^^ Buttermilch hab ich in unserem kleinen Supermarkt leider noch garnicht gefunden, ich hoff dass sie welche im Lidl oder im großen Supermarkt haben. Lg + danke ^^
__________________ Mancher sagt, Tiere lügen nicht, weil sie es nicht können. Ich sage, Tiere lügen nicht, weil sie es nicht müssen. |
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