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| Heilpflanzen Welches Kraut hilft gegen Fieber? Welches bei Bronchitis? Über die Wirkungsweise, aber auch die Risiken und Nebenwirkungen von Heilpflanzen soll hier diskutiert werden. |
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| | #1 (permalink) |
| Techno Viking is da King! Registriert seit: 29.09.2007 Ort: Wien/Walhall
Beiträge: 172
| Weihrauch - stärkt den Geist Jetzt in diesen tagen ist es nicht üblich dass viel geräuchert wird, egal ob Heid oder Christ oder was auch immer ![]() in der regel räuchert man oft Weihrauch aber viele wissen nicht, dass weihrauch auch essbar ist und wundersame pharmakologische eigenschaften besitzt, wie Anti-septisch und co. dieses Göttliche Harz wirkt nicht nur heilend sondern stärkt auch das gedächtnis und den Geist. Avicenna, der große arzt der Kalifen, wusste darüber bescheid und vor kurzem an der Universität in Isfahan/Iran bestätigt. Quelle: http://www.fremde-kulturen.de/gesund...0weihrauch.pdf Sehr interessant wie ich finde... ich werde demnächst anfangen, es zu tilgen. *lach* ich glaube wirklich dass weihrauch meinen geist klarer machen könnte. ich werde zwar immer klarer im kopf (meditiere oft bzw. betreibe ich lichtarbeit und reise schamanisch) aber ich denke mir, dass das harz doch eine große hilfe sein könnte um meine geistigen entwicklungen schneller voranzutreiben. 100 mg Weihrauch-Pulver sollten angeblich aktiv sein. ich werde damit experimentieren und meine resultate posten mit harzigen grüßen, DS PS:ich habe ein hartes studium wo man sich viele formeln einprägen muss. manchmal ist das sehr schwer für mich. mal sehen ob weihrauch helfen kann. ich bin optimistisch
__________________ Esst WOTANs Fleisch!!! |
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| | #2 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | In Kräuterläden werden auch Weihrauchkügelchen verkauft, die man in den Tee tun kann. Für Leute, die nicht räuchern mögen oder denen der Weihrauch "pur" auf den Magen schlägt. Hmmm .... Weihrauchplätzchen, Weihrauchkuchen, Weihrauchsuppe, Weihrauch als Gewürz für den Braten ... ![]() lg SF
__________________ Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln. |
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| | #3 (permalink) |
| Nordlichtlein*blinkblink* Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Rvk Alter: 29
Beiträge: 380
| Hmmm, Tee mit Weihrauch...ist zwar "eigenwillig" im Geschmack, aber sehr gut ![]() Meine Mutter brachte ihn aus Jordanien mit, doch weil sie diesen ueberhaupt nicht mochte, gab sie ihn mir - zu meiner Freude @ Starfire: Kann man diese Weihrauchkuegelchen auch irgendwo ueber das Internet beziehen? Ich bin leider nicht fuendig geworden... Ástríður
__________________ Reif fuer die Insel? |
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| | #5 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Such' mal nach Weihraucherbsen. Da wirst Du fündig. Der "trinkbare" Weihrauch ist oft eher minderer Qualität. Der teurere wird zum Räuchern genommen. Hier ein Link zu "essbarem" Weihrauch: Essbarer Weihrauch aus dem Jemen bei Esuq Weihrauch Holistikum.de Es gibt auch uralte Rezepte für Kau-Weihrauch. Z.B. Weihrauch mit Honig. @Wælceasig Kann der ganz normale reine arabische, indische oder griechische Weihrauch sein. Sollte aber nicht mit anderen Stoffen vermischt sein. Zur Wirkung frag' mal Grummel. Der hat etliche chemische Versuchsreihen über die Wirkung von Weihrauch durchgezogen. lg SF
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| | #6 (permalink) |
| Edelschwirre Registriert seit: 04.02.2007 Ort: München Alter: 41
Beiträge: 263
| Ich habe zwar keine ganzen Versuchsreihen zu bieten, aber mit dem Kauen von leckerem Oman-Weihrauch Erfahrung gemacht. Ich weiß nicht , ob es an meinem Edelschwirren-Dasein liegt, aber ich stufe die Wirkung als kräftig- freundlich halluzinogen ein. Der zeitnahe Konsum von Alkohol soll zu üblen Kopfschmerzen führen - evtl. daher das Alkohol-Verbot im Islam ? |
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| | #7 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Weihrauch in Whisky ist wirklich nicht zu empfehlen. Eineinhalb Tage kräftiges Schädelbrummen brauche ich nicht mehr. lg SF
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| | #8 (permalink) | |
| ~**~*°*~**~ Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 151
| Also kann man faktisch alle Arten der Gattung Boswellia essen? Wie geht das denn mit dem Tee - einfach Weihrauchkümpchen mit heißem Wasser übergießen (und eventuell andere Kräuter/Gewürze, die man gerne als Tee trinkt, hinzufügen?) Das löst sich auf? Ist der Wirkstoff denn wasserlöslich? Zitat:
![]() @ Starfire: Danke für den Tipp, da frag' ich mal um grummeligen Rat! | |
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| | #10 (permalink) |
| Drache vom Dienst (Admin) | Allgemein wasserlöslich würde ich nicht sagen. Aber die Weihraucherbsen lösen sich in heißem Wasser fast komplett auf. Auf der Oberfläche bildet sich dann ein dünner Film ätherischer Öle. Der Geschmack ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber das Zeug tut gut. lg SF
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| | #12 (permalink) |
| Fluse Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 31
Beiträge: 66
| Hmm .. ich hab verschiedene Boswelliasäuren auf ihre Wirkung gegen Prostata untersucht. Nachweise zur Steigerung der Gedächtnisleistung kenn ich nur aus Literatur und Gesprächen mit dem Prof. Ein Effekt soll allerdings nachweisbar sein^^ Zu den Pillen für den Tee... Weihrauchharz ist in Wasser, auch heißem, nicht löslich. Worin es sich sehr gut löst ist Alkohol. Aus dem Grund sind die meisten überlieferten inneren Anwendungen auch auf Alkoholischer Basis.... Ägypter hams ins Bier getan, in Indien würzt man Wein damit ... Wenn sich die Pillen in Wasser auflösen hat man es wahrscheinlich mit Etherischen Ölen zu tun die durch Wasserdampfdestillation gewonnen wurden. Die mir bekannten wirksamen Bestandteile fehlen da dann allerdings völlig. Wenn Interesse besteht kann ich ja mal die Lit-Liste raussuchen .... |
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| | #14 (permalink) |
| Fluse Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 31
Beiträge: 66
| Hmm .. okay .. dann mach ich mal ... Historisches [1] Ebers, G.: Papyros Ebers, Hermetisches Buch über Arzneimittel der alten Ägypter 1600 v. Chr.. (Universitätsbibliothek Leipzig). [2] D. Goltz, Studien zur altorientalischen und griechischen Heilkunde, Steiner Verlag, Wiesbaden, 1974. [3] T. von Eresos, Historia plantarum, Caussae plantarum, in Griechisch und Deutsch von W. Plankl, 1947. [4] H. Gott, Die Bibel, 1000 v. Chr.. [5] Plinius d. Ältere, Historia naturalis, Hrsg. Von D. Detlefsen, 1866-1882. [6] D. Martinetz, K. Lohs, J.Janzen, Weihrauch und Myrrhe, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1988. [7] T. Meyer, Theodorus Priscianus und die Römische Medizin, Jena 1909 [8] E. A. W. (Ed.) Budge, Syrian anatomy, pathology and therapeutics or he book of medicines, Vol. 1-2, Oxford Univ. Press, London, 1913. [9] A. Thirsch, Handbuch der Pharmakognosie, Bde. 1.1. und 1.2., Chr. H. Tauchnitz, Leibzig, 1909/1910. [10] G. Madaus, Lehrbuch der biologischen Heilmittel, Bd. 3. Georg Thieme Verlag, Leibzig, 1938. Moderne Erkenntnisse [11] H. Safay, R. Sailer, Planta. Med. 1997, 63, 93-487. [12] H. Safayhi, S. E. Boden, S. Schweizer, H. P. Ammon, Planta Med, 2000, 66, 110-113. [13] H. Safayhi, B. Rall, E. R. Sailer, H. P. Ammon, J. Pharmacol. Exp. Ther., 1997, 281, 460–463. [14] T. Syrovets, B. Büchele, C. Krauß, Y. Laumonnier, Th. Simmet, J. Immunol. 2005, 174, 498-506. [15] B. Gayathria, N. Manjulaa, K.S. Vinaykumara, B.S. Lakshmia, A. Balakrishnan, Int Immunopharmacol. 2007, 7, 4, 473-482. [16] H. Gerhardt. F. Seifert, P. Buvari, H. Vogelsang, R. Repges, Z Gastroenterol, 2001, 39, 11-17. [17] I. Gupta, V. Gupta, A. Parihar, S. Gupta, R. Ludtke, H. Safayhi, H. P. Ammon, Eur J Med Res, 1998, 3, 511-514. [18] I. Freyberg, Mit Weihrauch gegen Rheuma, Polyarthritis, Morbus Crohn, Asthma und andere Krankheiten, vgs, Köln, 1998. [19] A. Kars, M. K. Menon, Life Sience, 1969, 8, 19, 1023. Chemie und Analytik [20] Jochen Helge Bergmann, Untersuchungen zum Harz des Weihrauchbaums (Boswellia spp.) unter besonderer Berücksichtigung der Säurefraktion, Dissertation, TU München, 2004. [21] A. Tschirch, O. Halbey, Untersuchungen über die Sekrete. 28. Über das Olibanum, Arch Pharm, 1898, 236, 487-503. [22] A. Winterstein, G. Stein, Z. Physiol. Chem., 1932, 208, 9 [23] L. Vertesy, Untersuchungen neutraler Sesqui- und Triterpene, Dissertation, Rheinische Friedrich-Willhelms-Universität Bonn, 1966. [24] R. S. Pardhy, S. C. Bhattacharyya, Indian J. Chem. 16 B, 1978, 174, 176. [25] B. Büchele, W. Zugmaier, Th. Simmet. J. Chromatogr. B, 2003, 791, 21-30. Tumorspezifisches [26] W. Zao, F. Entschladen, H. Liu, B. Niggemann, Q. Fang, K. s. Zaenker, R. Han. Canzer Detect Prev. 2003, 27, 67-75. [27] R .F. Hoernlein, T. Orlikowsky, C. Zehrer, D. Niethammer, E. R. Sailer, Th. Simmet, G. E. Dannecker, H. P. Ammon, J. Pharmacol. Exp. Ther. 1999, 288, 613–619. [28] J. J. Liu, A. Nilsson, S. Oredsson, V. Badmaev, W. Z. Zhao, R. D. Duan, Carcinogenesis 2002, 23, 2087–2093. [29] M. Winking, S. Sarikaya, A. Rahmanian, A. Jodicke, D. K. Boker, J. Neuro-Oncol. 2000, 46, 97–103 [30] H. P. T. Ammon, Wien. Med. Wochenschr. 2002, 152, 373–378 [31] K. Hostanska, G. Daum, R. Saller, Anticancer Res., 2002, 22, 5, 62-2853. [32] T. Syrovets, J. Gschwend, B. Büchele, Y. Laumonnier, W. Zugmaier, F. Genze, Th. Simmet; J. Biol. Chem. 2005 280, 6170-6180. [33] T. Syrovets, B. Büchele, E. Gedig, JR. Slupsky, Th. Simmet, Mol. Pharmacol. 2000, 58, 71-81 [34] D.A. Scudiero, Cancer Res. 1988, 48, 4827-4833. Den synthetischen Teil und die Kernresonanz hab ich jetzt mal weg gelassen. EDIT In [8] sollte was zum Gedächnis stehen.... Geändert von Grummel (27.10.2008 um 14:52 Uhr) |
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| | #16 (permalink) |
| Neugieriges Pflock-Goggle Registriert seit: 26.10.2008 Alter: 31
Beiträge: 10
| Ein Hallo in die Runde ![]() Klingt ja spannend... zur Zeit räuchere ich ganz gerne mit Rosenweihrauch. Das ist mit Rosenwasser, Rosenöl und Magnesium gestreckt im Handel erhältlich. Geschmacklich hatte ich die Idee, ihn in heisser Milch zu lösen und mit Honig zu verfeinern... Es löst sich auch ganz gut auf, allerdings bleiben dabei Klumpen übrig, die von der Substanz an Kaugummi erinnern. Grummel, Du scheinst ja Ahnung von der Materie zu haben. Magst Du dazu vielleicht was sagen? Was sind das für Klumpen, kann man die evtl. mit Alkohol lösen, oder ist die ganze Sache mit Mich und Honig chemisch betrachtet eher nicht so sinnvoll? LG AraXarA |
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| | #17 (permalink) |
| Fluse Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 31
Beiträge: 66
| Also in Milch hab ichs noch nie gelöst, ist ja auch nicht unbedingt das Labor typische Lösungsmittel... In Milch sind Emulgatoren, kann schon sein das sich da was löst. Das Harz ist kein Reinsubstanz sondern ein Stoffgemisch. Welche Stoffe die Emulgatoren nicht packen kann ich dir so nicht sagen. Du kannst ja mal den Brocken wiegen bevor du ihn rein tust, dann wieder raus fischen, trocknen und nochmal wiegen. Vielleicht kann man das Ergebnis mit bestimmten Anteilen korrelieren ![]() Vertesy [23] gibt 25-30 % Ether unlösliche Bestandteile an und beschreibt diese als neutrale und saure Polysaccharide... Schmodder bleibt eigentlich immer übrig. Ich konnte noch nie beobachten das sich was in Wasser gelöst hat, also wirds das wohl sein. Das lösen im Hochprozentigen funktioniert ausgezeichnet. Wenn du das dann mit Wasser verdünnst resultiert eine milchige Emulsion, ähnlich wie bei Uzo. Das Zeug pappt dann aber überall an der Glasfläche. Der Rest ist wohl Geschmackssache Noch was am Rande. Es gibt Beobachtungen das sehr schwache Dosierungen einen umgekehrten Effekt haben können. Seit euch immer bewusst das ihr hier mit wirksamen Sachen "spielt" ^^ |
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| | #18 (permalink) | |
| Techno Viking is da King! Registriert seit: 29.09.2007 Ort: Wien/Walhall
Beiträge: 172
| Zitat:
![]() welche effekte meinste genau? könnt ich etwa bei niedriger dosierung verdummen?
__________________ Esst WOTANs Fleisch!!! | |
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| | #19 (permalink) | |
| Fluse Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 31
Beiträge: 66
| Zitat:
Dachte bei dem Ausspruch eher an Beobachtungen aus der Tumorforschung. Will mich jetzt aber auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, beim Thema Weihrauch und Essen hab ich halt diese Warnung mit auf den Weg bekommen. Edit Soll jetzt kein Grund sein in Panik auszubrechen, es ist nur ein Beobachtung.. publiziertes hab ich zu dem Thema noch nix gesehen. Geändert von Grummel (27.10.2008 um 20:33 Uhr) | |
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| | #20 (permalink) | |
| Fluse Registriert seit: 21.01.2007 Alter: 31
Beiträge: 66
| Zitat:
Heißes Wasser überschreitet wohl den Schmelzpunkt diverser Bestandteile, denn im Vergleich zu kaltem Wasser ist zusätzlich eine Emulsion zu beobachten. Hab mich wohl in der Löslichkeit getäuscht ... sry. bzw. hätte meinen Mund nicht so weit aufmachen sollen *grins* Anmerkung Eine Lösung beschreibt ein homogenes Stoffgemisch zB. Wasser mit Zucker. Sobald Phasengrenzen wie zB. bei Fettröpfchen vorhanden sind ist das nicht mehr homogen und damit keine Lösung. Da gibts dann wieder extra Namen für. | |
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