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| Komatöses Kiffkudu Registriert seit: 05.03.2009 Ort: 91634 Wilburgstetten Alter: 37
Beiträge: 17
| Suche und finden des Glaubens ... ... oder sollte ich besser "Lebensideologie" sagen oder ein ganz anderes Wort? ... ich weiß es nicht. Und deswegen bitte ich Euch um Rat und Hilfe. Ich lese nun schon seit einigen Tagen hier in Euerem schönen Forum mit, in der Hoffnung, auf den "Geistesblitz" oder die "Erleuchtung" zu stoßen die ich seit einigen Monaten suche. Dazu möchte ich Euch eine kurze geschichte erzählen. Leise fällt ein Eichenblatt vom Baum. Es gesellt sich zu aber tausenden anderer dazu. Ich gehe weiter, sehe die Wurzeln einer Kiefer, einen Stein der anscheinend seit tausenden von Jahren dort so halb im Waldboden liegt, sehe das Moos das auf ihm wächst. Ich höre einen Vogel zwitschern ... einen? Nein viele! Ich schaue um mich und plötzlich bemerke ich das Eichhörnchen herumhüpfen, den Sperber in der Luft, die vielen Ameisen auf denen ich fast herumtrampel und noch vieles mehr. Ich setze mich zusammen mit meiner Frau auf einen alten Baumstumpf und beginne zu begreifen das ich just in diesem Moment eins mit der Natur bin. Ich bin nicht der Mensch der sich die Erde Untertan machen kann. Ich bin nicht der Mensch der über sein Leben selbst bestimmen kann. Und ich bin schon garnicht der Mensch der über anderes Leben entscheiden kann und darf ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Leben ... was heißt "Leben"? Wer oder was lebt eigentlich. Ich sitze immer noch auf dem Baumstumpf und spühre eine wohlige Wärme aus meinem Inneren nach Außen wandern. Ich spühre den harten Baumstumpf unter meinem Hintern. Ich spühre die Äste und Wurzeln unter meinen Schuhen/Füßen, spühre eine Energie. Eine Energie von von der ich bis zu diesem Tag nichts wusste und nicht ahnte das es eine solche Energie gibt. Ich versuche diese Energie aufzunehmen und merke, das diese Energie von überall herkommt. Ich höre auf einen Vogel und merke das Er mir seine Energie schickt. Ich schaue zur Ameise und spühre Ihre Energie durch meine Schuhsohlen. Ich hebe einen Stein auf und meine Hand kribbelt durch dessen Energie. Mir wird bewußt, Leben, Leben ist Energie. Und ich kann, wenn ich es zulasse, diese Energie spühren. Ich bin christlich erzogen worden und zahle bis heute brav meine Kirchensteuer obwohl mir das was die Kirche aus dem christlichen Glauben machte und immer noch macht seit Jahren wiederstrebt. Bequemlichkeit (oder nennen wir es faulheit) ist sicher ein Grund weswegen ich noch nicht aus dieser Kirche ausgetreten bin. Ein zweiter Grund ist, das ich bis zu jenem Tag nichts "besseres" kannte. Bis zu diesem Tage konnte ich nicht Glauben was ich nicht sah und mit meinen Händen (be-)greifen konnte. Ich bin der Überzeugung, das dieses (ich nenne es mal) Schlüsselerlebniss eine Art Startschuss in eine andere Gefühls- und Erlebnisswelt war. Dieses Gefühl, dieses Erlebniss und diese Pure Energie versuche ich seither immer mehr zu suchen und, ob ich will oder nicht, auch zu finden. Diese Energie des allgegenwärtigen Lebens ist wie eine Droge von der ich nicht genug bekomme. Das ging mitlerweile so weit, das ich mitte März ein Wochenende im Wald zeltete. Mit der christlichen Kirche und dem christlichen "macht Euch die Erde Untertan" Glauben kann ich dieses Empfinden beim besten willen nicht in einklang bringen. Ich will und kann mir die Erde und diese brachiale Energie nicht Untertan machen. Bestenfalls sind WIR (damit meine ich die Tiere, Pflanzen, Wasser Erde Luft) gleich und somit EINS. Leider kann ich dieses Empfinden noch nicht so richtig einordnen und versuche dem Ganzen einen Namen zu geben oder nach einer Glaubensrichtung zu suchen die ähnliches "lehrt". Aber genau hier komme ich nicht weiter. Wie soll ich meinen Glauben beschreiben? Ist das Gefühlte und erlebte überhaupt einer Glaubensrichtung zuzuordnen? Oder besser gefragt kann man es überhaupt als Glaube bezeichnen? Oder eben, wie oben schon geschrieben, doch nur als "Lebensideeologie"? Ich freue mich auf Tipps, Antworten und Gedanken zu meinem ... tja, was nun? Geändert von Breidablik (14.04.2009 um 21:06 Uhr) |
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| | #2 (permalink) |
| Bragitru | Erst mal Herzlich Willkommen, Breidablik ![]() Ist es wichtig einem Glauben, einem Gefühl, einen Namen zu geben? Worte sind oft nicht viel mehr als Krücken, auf denen die wahre Bedeutung versucht in unser Herz zu kriechen. Ich denke, was du erlebt hast, ist vollkommen unabhängig von irgendeinem wie auch immer benannten Glaubenssystem. Ein Native American würde es vielleicht als ein Zeichen von Mutter Erde oder von 'Großvater' (Manitu, Konkashila, ... ) sehen, als ein Zeugnis der Verwandtschaft aller Dinge. Ein erzkatholischer Kapuziner Mönch vielleicht als einen Blick auf die wahre Schöpfung Gottes, direkt und unverfälscht durch menschliche Aufzeichnungen. Ich habe für das, was du erlebt hast, ebenfalls keinen Namen, obwohl mir soetwas schon öfters passiert ist. Vielleicht nicht ganz so intensiv wie dein Erlebnis, oder auf eine andere Art von Intensität, aber wie ich es nennen kann weiß ich nicht. 'Glaube' ist mir vom Gefühl her zu "christlich", zu eng an Religion und überliefertem Buchwissen geknüpft. Das ist absolut nicht wertend gemeint! Es passt nur einfach für mich nicht richtig. Ebensowenig 'Ideologie'.. zu philosophisch/politisch. 'Spiritistisch' verwante ich eine Zeit lang, aber auch das greift für mich nicht richtig.. Für mich habe ich den Rahmen einer begrifflichen Eingrenzung aufgegeben und nenne es schlicht 'Wahrnehmung', wenn ich doch einen Begriff brauche. Eingedenk, dass es sowohl die Wahrnehmung der körperlichen Sinne, als auch die rein geistige und seelische Wahrnehmung umfasst. Es ist einfach so... Liebe Grüße Thalion
__________________ "Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda] "Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.] „Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle] |
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| | #3 (permalink) |
| Forums Oma Registriert seit: 20.01.2007 Ort: Bergisches Städtedreieck Alter: 61
Beiträge: 3.029
| Breidablick, das was du da gespürt hast, spüre ich auch ganz oft. Und dieses eins sein mit dem was um mich ist, gibt mir ein großes Gefühl der Geborgenheit. Eine Religion hatte ich nie und habe sie auch nicht, nach dem, wie ich Religion definiere. Mit einem Augenzwinkern könnte ich mich als Atheistin mit animistischem Weltbild beschreiben.....
__________________ Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist. Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten. |
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| | #4 (permalink) |
| WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH | Hallo Vll könnte man es als eine Art Naturreligion bezeichnen, aber irgendwie passt mir diese Namensgebung auch nicht so richtig. Ich nenne es für mich Natur-Spiritualität, aber auch dies streift meine Wahr-Nehmung nur am Rande. Ich hab ähnliche Erlebnisse wie Du und hab auch aufgehört, nach einem Namen dafür zu suchen. Es passen einige Beschreibung, aber am ehesten find ich meine Wahrnehmung in der der Indianer/ native americans wieder, wenn überhaupt - wie Thalion ja auch schon beschrieben hat. Und Goethe hat sehr passende Worte gefunden. Wenn Du magst, schau mal auf meiner Webseite unter "Naturspiritualität", da hab ich einige "Gedichte" eingestellt, die das Thema m.E. sehr gut treffen. Ansonsten stimm ich mit Thalion überein, was die Wahr-Nehmung in körperlicher, geistiger und seelischer Weise betrifft. Der Ethnobotaniker Wolf Dieter Storl beschreibt diese Dinge ganz interessant in seinen Büchern, darin find ich mich und meine Erlebnisse/ Wahr-Nehmungen oftmals sehr treffend gespiegelt. Eine "Lehre" diesbetreffend hab ich bisher trotz ausführlichsten Suchens nicht gefunden, aber viele Denkanstöße aus unterschiedlichen Bereichen/ Kulturen. Am ehesten trifft vll. die Auffassung der indigenen Völker zu, die die Erde und all ihre Wesen als "beseelt" anerkennen und ehren. Ich selbst hab Schwierigkeiten mit "Lehren", da ich mich ungern den Regeln und Gesetzen irgendwelcher Lehrer unterwerfe. Ich hab da meine eigene Auffassung der Dinge, die so, wie ich die Dinge betrachte, nirgendwo geschrieben steht, sich eher aus dem eigenen Befinden heraus ent-wickelt hat. Aber ich bin immer wieder begeistert, wenn ich von Anderen höre/ lese, dass sie ähnlich(es) empfinden. Liebe Grüße
__________________ Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt. Gautama Buddha |
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| | #5 (permalink) |
| Komatöses Kiffkudu Registriert seit: 05.03.2009 Ort: 91634 Wilburgstetten Alter: 37
Beiträge: 17
| Danke Euch dreien für Euere Hilfe und gedankliche Anregung. ![]() Vieleicht (nicht vieleicht ... sondern mit Sicherheit) kommt mit dem Versuch für das Erlebte einen Namen zu finden, meine "alte" Vorstellung durch, alles "berechnen", "kontrollieren", sehen und begreifen zu können und dadurch eine gewisse, wenn auch manchmal trügerische "Sicherheit" aufbauen zu können. Ich bin zuallererst mal froh das mir diese Wahrnehmungen zu neuer Lebensenergie verholfen haben und das ich anscheinend nicht der Einzige bin. Leider kann ich das im Moment fast Niemanden erzählen, weil ich Angst habe das mir der Großteil der Mitmenschen den Vogel zeigt. Ausgerechnet mir, der andere Menschen mit solchen Wahrnehmungen immer belächelt hat, passiert sowas. Nun, ich hoffe Ihr haltet Euch auch weiterhin mit Tipps und Anregungen auch weiterhin nicht zurück. |
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| | #6 (permalink) |
| Bragitru | Hier bei uns wirst du nicht belächelt werden! Du kannst dir hier frei von der Seele reden, was du denkst, und musst dich für das was du glaubst und wahrnimmst niemals schämen. Deine Worte erinnern mich ein bischen an einen Roman, den ich vor 5 Jahren gelesen habe: "Homo Faber" von Max Frisch. Die Hauptperson, ein atheistischer Techniker der von Mythen, Naturspiritismus und all dem anderen "nichtrationalem" Kram nichts wissen will, gerät im Laufe der Handlung immer wieder in Situationen, die sein naturwissenschafltich-rationales und mathematisches Weltbild erschüttern und verliert irgendwann völlig die Kontrolle über die Dinge die in seinem Leben geschehen. Lernt aber gleichzeitig viel über das Leben und ist am Ende, wenn ich es noch richtig im Kopf habe, glücklicher als am Anfang. Eines der bedeutsamsten Schlüsselerlebnisse von Faber ist ein "simpler" Sonnenaufgang.. (oder war es ein Untergang? egal Ich fand das Buch damals total langweilig, wahrscheinlich war ich zu jung es zu verstehen. Aber vielleicht ist das Buch etwas für dich? Liebe Grüße Thalion
__________________ "Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda] "Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.] „Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle] |
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| | #7 (permalink) |
| WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH | Wenn Du magst, Breidablik, schau mal in die Interessengemeinschaft "Hypersensibilität" und in den Themen "Hypersensibilität" sowie "Empathie". Viele Menschen, die solcher Art Naturerlebnisse erfahren, sind hochsensibel - und oftmals hochbegabt. In den genannten Threads bzw. der IG kannst Du weiteres über das Thema und zum Umgang damit erfahren. Falls der Link die IG betreffend nicht öffnet, klicke auf "Community" und wähle "Interessengemeinschaften". Du musst erst beitreten, um darin lesen zu können. Ups... außer der IG gehen die Links gar nicht auf, woran liegt das denn? Naja, dann schau mal beim Wiki zum Thema "Hochsensibilität"
__________________ Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt. Gautama Buddha Geändert von StarFire (15.04.2009 um 08:51 Uhr) |
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| | #8 (permalink) |
| Heidschnuckel Registriert seit: 28.10.2008 Ort: Buchholz Alter: 20
Beiträge: 97
| deine geschichte ist klasse^^ aber du... ich hab für sowas auch noch keinen begriff parat. ich nehme es einfach so hin und freue mich das erleben zu dürfen, vielleicht auch nicht immer, aber immerhin! es scheint auch eine art gefühl von freiheit dabei mitzuschwingen, vielleicht kann man das ganze so beschreiben: verbunden mit allem, aber frei durch alles. gruss, lizard |
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| | #9 (permalink) |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Ich kenne das auch, was Du erlebt hast. Aber nen Begriff dafür? Ich habe einfach für mich gesagt, ich bin in dem Moment eins mit der Schöpfung geworden. Die Energien, für mich sehr wichtig. Eins mit der Natur zu sein, Mutter Natur, für mich eben Gott. Das mit dem Stein, auch das kenne ich, für mich ist Gott in jedem Atom. Allerdings hat mir mal ne Christin gesagt, dann könnte ich ja einen Stuhl anbeten. Sie hat das nicht kapiert, was ich meinte. Im Wald etwa, mit mächtigen Bäumen, aber auch Moos, das ist für mich Gott. Oder ein Kornfeld im Wind, es macht ein besonderes Geräusch. Beim Lauschen kann ich die Schöpfung geniessen. Tja, aber einen geeigneten Namen habe ich dafür eben nicht.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. |
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| | #10 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 15.03.2009 Ort: Paderborn
Beiträge: 26
| Breidablik, du suchst etwas hier im Forum, aber ich denke, das was du suchst findest du eher in dir und um dich herum (mit tollen Gedanke aus dem Forum ).Was du beschreibst ist doch schon was...erfreu dich daran und sag dir...Es ist ein Anfang, evtl können dir einige Rituale, Meditationen oder was dir sonst zusagt weiterbringen, einen Namen zum Glauben jetzt verzweifelt zu suchen schein ja bei dir nicht ganz zu passen, also würde ich dies nicht tun. Du beschreibst schön ein Spüren von Energie, Gefühle....ich finde dies klasse, und bei der "christlichen Erziehung" von der du sprichst ist dies bestimmt etwas sehr aussergewöhnliches..Erfreu dich dran, denn im Gegensatz zu dem wie Lidania es beschreibt, die so etwas ganz oft spürt, ist es für "christlich erzogene" ein sehr sehr seltenes und kostbares Fühlen. Unter https://fotoalbum.web.de/gast/trudim...ount=undefinedsind Bilder eines Enttaufungsritus zu finden (ich meine nicht die Handfastingbilder in dem Album) Ich kann das Bild nicht direkt verlinken, aber beim Enttaufungsritus steht: Altes wird abgelgt, und Neues beginnt.. und die Freude im Gesicht der Frau beim Initiationsritus..(Untertitel des Bildes) spricht Bände Da bist, wie ich auf der Suche....aber wer sucht wird finden, es muss aber nicht wie ein Spunk http://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_L...Spunk.E2.80.9C schon vorher einen Namen haben.
__________________ Ich bin Ich Und anders will ich nich Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. F.W.Nietzsche...Also sprach Zarathustra |
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| | #11 (permalink) | ||||
| Skaldenmetbrauerlehrling Registriert seit: 08.01.2008 Ort: Südpfalz Alter: 46
Beiträge: 875
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Wie wär's denn mit "spirituell-naturverbunden"? ![]() Da gibt's schon verschiedenes, bei den Indianern z.B., im Schamanismus, die Rainbow-Family (wenn man mal von den exzessiven "Baumknutschern" absieht), Buddismus ist da auch nicht weit davon entfernt, ... Zitat:
Bernd | ||||
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| | #12 (permalink) | |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Zitat:
ich spüre die Energien, sie sind eine Grundlage für mich. Ich bin Christ... Na, vielleicht etwas anders als Andere.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. | |
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| | #13 (permalink) | ||
| Bragitru | Zitat:
Zitat:
Liebe und sonnige Grüße Thalion
__________________ "Yesterday is history, tomorrow is a mystery. But today is a gift. That is why it is called the present." [Master Oogway - Kungfu Panda] "Du darfst niemals vergessen: Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität!" [Master Yoda - Star Wars Episode V. od. VI.] „Take only memories, leave nothing but footprints.“ [Chief Seattle] | ||
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| | #14 (permalink) | |
| VfGH-Mitglied Registriert seit: 04.06.2008 Ort: Südliches Midgard Alter: 39
Beiträge: 148
| Hallo Breidablik, ich kenne das von vielen Leuten, das immer alles einen Namen haben muß. Alles sollte irgendwie immer in eine Schublade passen. Glücklicherweise funktioniert das Leben so nicht. Genau genommen paßt das wenigste in eine Schublade, die Menschen zwingen es nur bedauerlicher Weise oft hinein. ![]() Laß dir Zeit, so schwer wie dir das auch fallen mag. Genieße die neuen Gefühle und Eindrücke und versuche Sie nicht zu katalogisieren! Wenn es denn eine Religionsrichtung gibt die deinem Empfinden entspricht dann wird sie dich anspringen Hier im Forum gibt es viele "Freiflieger" und viele Suchende den meisten ist eines gemeinsam: Wir brauchen keine Dogmen! Aus diesem Grund treiben sich relativ wenig Leute rum die einer Buchreligion anhängen (ja @Nachtfalke du bis eine Ausnahme ). Sieh dich einfach ganz ohne Scheu um und nutze die Links im PanPagan. In Wikipedia findest du auch viele Übersichten auf verschiedenste Glaubenssysteme und Religionen. Das wichtigste: Kein Streß und nur so weit wie du Lust dazu hast. LG Svear @Thalion Zitat:
__________________ Die Realität liegt irgendwo zwischen Fakten und Wahrheit - umzingelt von der Persönlichkeit des Betrachters. ©SVEAR Asentreu und Spaß daboi! Asatru Stammtisch in Pforzheim - Ziuewa.Wordpress.com. Jeden 1sten Do im Monat. | |
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| | #15 (permalink) |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Danke, svear, dass Du mich erwähnst. Braucht unser Glaube einen Namen? Nö, ich glaube an Jesus, okay, aber ist der Name so wichtig? Ich denke und glaube mal, ein wahrer Glaube von Herzen ist wichtig. Ich geniesse Mutter Natur als Zeichen der Schöpfung, und wenn Ihr dazu Eure Götter benutzt, wo ist das Problem? Meint Ihr, es macht nen großen Unterschied, ob ich sage: Danke Herr für diesen Frühling, für das Erwachen der Natur, oder: gepriesen sei Ostera, die Göttin des Frühlings. Mein Gott wird das alles zur Kenntnis nehmen, ER ist eben ein Gott, der all das mag. Und seinen wirklichen Namen darf ja eh keiner aussprechen, also, keine Probleme, Ostera, Thor usw. zu benutzen.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. |
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| | #16 (permalink) |
| Wiccander Registriert seit: 28.01.2007 Ort: Rheinland
Beiträge: 163
| Für mich führte das Wahrnehmen der Kräfte und Energien der Natur, das Begreifen meiner selbst als Teil eines gewaltigen Systems mit unzähligen Wirkungen, Kontakten und Wechselwirkungen der einzelnen Teile zu einem animistischen Weltbild. Jedes einzelne Ding dieser Welt hat eine Seele, egal ob es nun der alte Felsen am Fluß ist, gegen den schon unzählbare Hochwasser angestürmt sind ohne ihn mitnehmen oder umwerfen zu können, der Baum in Nachbars Garten von dem ich heimlich als Kind die Kirschen gepflückt habe, die Katze meiner besten Freundin oder sonst irgendetwas. Für mich ist die logische Konsequenz, mich mit Schamanismus zu beschäftigen. |
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| | #17 (permalink) |
| Tawarhel Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 209
| Hallo Breidabilk, du warst während deines oben beschriebenen Spaziergangs wahrscheinlich mit so offenem Bewusstsein unterwegs wie nie zuvor. Du hast schlicht und ergreifend wahrgenommen - ohne von Gedanken vereinnahmt und abgelenkt zu sein. Ich assoziiere deine Erfahrung schlicht mit dem Wort "Wissen". IMHO: Was wir in Büchern lesen, glauben wir manchmal, da wir es nicht selbst überprüfen können. Was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, speichern wir als Wissen ab. Deshalb ist eine Buchreligion ein Glauben und eine direkte (Natur-)Erfahrung ein Wissen, das keine scheinbar bestätigenden Buchbelege mehr braucht. Du weißt jetzt mehr von der Energie der Welt als z. B. ich, hast sie sogar im direkten Wortsinn "begriffen". Wissen braucht keinen Glauben. Etwas philosophische Grüße, Thorleif |
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| | #18 (permalink) |
| ein Suchender Registriert seit: 19.04.2007 Ort: Braunschweig Alter: 53
Beiträge: 382
| Oh Thorleif, dann habe ich es auch begriffen. Ich geniesse diese Wahrnehmungen, und sie stehen meinem Glauben nicht im wege. Leider haben viele Menschen das verlernt, bewußt wahrzunehmen, was die Schöpfung bietet. Dabei ist es grad im Frühjahr sehr leicht. Das Erwachen der Natur, es ist für mich immer wieder ein Wunder. Klar, man kann das Ganze auch technisch angehen, warum und so. Aber ich erlebe es einfach als ein großes Erwachen.
__________________ reichen wir einander die Hände! Und geniessen die Schöpfung. |
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| | #19 (permalink) |
| Seiðkona in Ausbildung | Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich irre selber schon irgenwann seit meiner Pubertät herum und habe Bücher gewälzt in der Hoffnung irgendeine Definition zu bekommen. Aber die gibts nicht und selbst, wenn man sich unter Asatruar oder Wicca definiert, bleibt jeder Weg individuell. Die Erfahrung, die du gemacht hast,haben manche aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen gemacht. Wichtig ist nicht wie man es nennt, sondern das man es fühl und (er)lebt..... Also wünsche ich dir weiterhin viel Freude bei noch vielen weiteren Erfahrungen....und die wirst du ganz sicher machen Und man kann es auch in Kirchen erfahren, nicht in vielen aber in einigen. Bei uns gibt es eine an der bin ich nur einmal vorbei gefahren und das hat gereicht......die hatte wirklich Kraft.
__________________ Zwischen zwei Welten schwebt das Leben wie ein Stern, Zwischen Nacht und Morgen, am Rande des Horizonts Wie wenig wissen wir über das, was wir sind! Wie viel weniger über das, was wir sein könnten! Ich verlange von den Leuten nicht, daß sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen.-Stolz und Vorurteil~Jane Austen |
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| | #20 (permalink) |
| Komatöses Kiffkudu Registriert seit: 05.03.2009 Ort: 91634 Wilburgstetten Alter: 37
Beiträge: 17
| Hallo miteinander, anscheinend gibt es für diese Form der Wahrnehmung keine genaue Definition. Ich hoffte halt dadurch etwas leichter an einen Gedankenaustausch mit "Gleichgesinnten" teilnehmen zu können. Ich möchte Euch recht herzlich für Euere Meinungen, Erfahrungen und Tipps danken. Sie werden mir mit Sicherheit ein Stück weiterhelfen. Eine schöne, ruhig-relaxte und stressfreie Arbeitswoche wünsche ich Euch allen noch und viele schöne Erfahrungen und Wahrnehmungen ... wo oder wie auch immer die stattfinden mögen. Ich für meinen Teil habe jetzt noch ein oder zwei Tage frei wo ich mich, bei dem schönen Wetter, im Wald "verkrümel" und zusammen mit meiner Frau etwas Leben auftanke, bevor ich meinen neuen Job antrete. Ciao, bis demnächst |
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