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| Das Heidentum Ihr habt allgemeine Fragen/Gedanken zum Thema Heidentum (z.B. Praxis oder Politik)? Hier ist der Platz dafür |
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| | #61 (permalink) |
| Asatru Registriert seit: 11.02.2008 Ort: Schweiz (aargau) Alter: 18
Beiträge: 12
| Erfûnden?! Abend... Ich habe mal gelesen das nichts aber auch nichts erfunden wurde (auf jeden fall die Satndarte) Also sowas wie Christentum vieleicht schon......=) aber sowas wie Drachen und andere wesen können Durchaus exestriet haben meinen solche experten........=) tja ich frage mich wie ihr so denkt?
__________________ Wer denn Tod verdeint bekommt ihn nicht...doch der der es nicht verdient ist der erste... |
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| | #62 (permalink) |
| °Celtoi° | Ich bin ohne jegliche religiöse Einflussnahme meiner Eltern aufgewachsen, zum einen glaubt mein Dad an nix, zum anderen ist der christliche Glaube meiner Ma so rudimentär das sie diesbezüglich nie auf mich eingewirkt hat. Meine Eltern haben mich auch nicht getauft, sie sind/waren der Meinung ich sollte später selber entscheiden ob ich möchte oder nicht. Da bin ich ihnen noch heute sehr dankbar für. Schon in meiner Kindheit und Jugend war da aber das Gefühl, die Gewissheit, das es mehr gibt als das was ich sehen, fühlen, hören und schmecken kann. Da ich damals schon eifriger Heavy Metal Hörer war und die Bands die damals cool waren wie Venom, Possessed, Hellhammer & Co. (ich alter Sack ich) Satanismus als Thema hatten begann ich mich damit zu beschäftigen. Zuerst La Vayle später dann A. Crowley, das Crowley mit Satanismus nichts zu tun hat muss ich ja wohl hier nicht erwähnen aber es wurde von der Gesellschaft "verteufelt" also dachte ich mir muss es ja cool sein. Nachdem ich nach und nach weiter in die Materie vorankam und die ersten heftigen Erfahrungen hatte kam mir irgendwann der Gedanke wenn dies funktioniert, und das tat es, muss es ja auch die andere Seite geben und eventuell funktioniert die ja auch... Nach einen sehr heftigen Erlebnis, auf das ich hier jetzt nicht weiter eingehen werde, sprach ich damals meinen Badminton-Trainer an, der ein überzeugter Freichrist ist und so begannen meine Erfahrungen mit dem Christentum. Knapp 3 Jahre verbrachte ich dann meine Zeit mit streng bibelgläubigen Christen, so in etwa wie die Pfingstler nur noch etwas konservativer. Es kam sogar soweit das ich nach und nach gefördert wurde und man anfing mich in ein Amt für die Jugendlichen zu "drängen". Ich habe eine gute Auffassungsgabe und konnte/kann auch Dinge gut vermitteln...zumindest wenn ich will. Doch um so mehr ich Einblick hinter die Kulissen bekam um so klarer wurde mir das hier gewaltig der Wurm drinnen ist also ging ich von einem Tag auf den anderen nach ca. 3 Jahren. Danach kamen erstmal eine Weile nur Sex, Drugs & Rock`n Roll... ...Da ich aber die Gewissheit nie verloren habe das es dort noch mehr geben muss begann ich dann etwas später wieder zu schauen und mich umzugucken. Nach und nach schaute ich mir jede Religion an die mir über den Weg lief, die Großen wie auch die Kleinen. Sehr bald schon merkte ich das der Polytheismus sich mehr deckt mit meiner Lebens- und Gefühlswelt als die Monotheisten. Erst suchte ich noch in asiatischen und indischen Religionen bis ich von einem Freund darauf gestoßen wurde das es hier in Europa vor dem Christentum ja auch schon polytheistische Religionen gab. So begann vor ca. 15 Jahren mein Asen- und Wanenglaube Gestalt anzunehmen. Heute kann ich unterm Strich nur sagen das mein Glaube wohl eher ein Puzzel aller der Richtungen ist die ich mir einmal besehen habe, wie Schablonen habe ich sie übereinander gelegt und dort wo ich Übereinstimmung fand, das habe ich für mich bewahrt. Selbst Herrn Crowleys Ansichten kann ich heute noch in vielen für mich beanspruchen...bin wohl so eine Art Patchwork-Heide im Asatru-Gewand. |
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| | #63 (permalink) | |
| gelernte Schmarrnahnin Registriert seit: 22.01.2007 Ort: Berlin Alter: 47
Beiträge: 263
| Zitat:
ich persönlich hab zu der zeit noch die ommama im apfelbaum, der glückliche löwe und die abenteuer von mecki, dem igel bevorzugt. erst wie ich mit 8 jahren die nicht so kleine kinderabteilung der dorfbibliothek durch hatte, hab ich zu schwereren wälzern gegriffen. das waren dann aber eher so sachen wie romanautobiographien wie z.b. über helen keller und die ganzen götter- und heldensagen von griechen, römern plus sämtliche damals aufgelegte märchen aus aller welt. ziemliche lehrstücke eben. ![]() lucia
__________________ Designierte Shamharin und Förderin der Alten-Pfand-Religion | |
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| | #64 (permalink) |
| Trancetanzbär Registriert seit: 04.02.2008 Ort: Mein Wohnort liegt in Lahr.
Beiträge: 27
| Ich finde Religionen allgemein sehr interessant, das allerdings das Christentum nichts für mich ist, war schon immer klar. Zum wiccakuld und Heidentumbin ich dann über meine Schwester gekommen, die sich schon Relativ früh damit befasst hat, nicht zu letzt wegen unserer Mutter die uns in jeglicher form freie Auswahl gelassen hat. |
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| | #65 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 12.01.2008 Ort: Ennepe-Ruhr-Kreis Alter: 41
Beiträge: 265
| Zitat:
)"rudimentär" ist ein gutes Stzichwort.. Meine (alleinerziehende) Mutter war zum Glück auch nur rudimentär (ev.) christlich. Sie hat mir die Entscheidung "Taufe oder nicht?" schon von Anfang an freigestellt, und ich habe mich entschieden, mich nicht von den Sünden 'reinwaschen' zu lassen, die ich nie begangen habe - und zwar schon mit 5 Jahren! | |
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| | #67 (permalink) |
| Freifliegend Registriert seit: 03.03.2008 Ort: Südhessen
Beiträge: 46
| Bei mir begann alles mit einem christlichen Hintergrund. Ich wurde katholisch erzogen. Irgendwann, als ich besser verstand, was da so erzählt wurde, wurde es mir zu dumm, und fortan schnupperte ich in jede denkbare christliche Strömung hinein, auf der Suche nach Menschen die meine Gedanken teilten. Mich ödete dieses ganze Sünden-Gerede an, überhaupt fand ich die Ansichten der Kirche zum Teil ganz übel. Trotzdem spürte ich, dass in meinem Leben etwas fehlte. Da war doch was, musste was sein. Ich spürte es doch. Aber ich verstand nicht was es war. Irgendwann erkannte ich endlich, dass das Christentum einfach nichts für mich war. Auch nicht Islam und Judentum. Ich beschloss, keinen Glauben zu brauchen. Ich hatte meine Prinzipien, meine Vorstellungen von Richtig und Falsch. Ich brauchte keine Bibel und keine Kirche. Niemanden der mir sagt, wie ich leben muss. Inzwischen weiß ich, dass ich an etwas ursprüngliches aus der Natur glaube. Wenn ich in der Natur bin, kann ich sie spüren. Ich kann spüren wie alles lebt, vergeht, und wie normal es ist. Die Erde spüre ich inzwischen sehr intensiv, wenn ich mich konzentriere. Was das ist, woran ich glaube, oder worum ich weiß, kann ich nicht benennen. Ich muss es auch nicht benennen. Ich glaube daran, dass die Natur ein Geschenk ist, und dass man sie achten muss. Und daran, dass man durchaus für die Natur danken kann. Ich weiß nicht wem ich danke, aber wenn ich es tue, weiß ich, dass irgendwas es hört. |
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| | #68 (permalink) |
| Guggeda Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 4
| Hallo zusammen! Für mich ist es schwer zu sagen "endgültig Heide", ich sehe mich im Moment als Lernende (in allen Bereichen). Aufgewachsen bin ich mit einer christlichen Mutter (bayrisch-evangelisch ), die schon ihre Aufgabe sehr ernst nahm, mich christlich zu erziehen, also kannte ich alle Jesus-Geschichten und natürlich die Werte, die dort vermittelt werden. Gegen die Werte kann ich auch heute nicht viel sagen, Menschenfreundlichkeit, Hilfsbereitschaft, den Schwachen beistehen,... das waren schon gute Metaphern um einem Kind Moral näher zu bringen. Natürlich ist Christentum mehr und schnell trennte ich Glauben an Gott allgemein und Kirche als Lebenshilfe. Im Jugendalter habe ich mich dann allgemein viel mit Philosophie, Psychologie und auch den guten alten Märchen und Mythen beschäftigt. Buddhismus hat mich interessiert ebenso wie die Nordische Mythologie, aber auch Wicca. Jetzt lese ich hier viel über Schamanismus, spricht mich auch sehr an. Nur leben konnte ich nichts davon bisher mit völliger Überzeugung. Ist aber auch in ordnung, vielleicht fehlt es mir am Durchhaltevermögen Gedankengebilde auch dauerhaft in der Praxis umzusetzen. Was ich liebe ist der Aufenthalt in der Natur und da nehme ich den Baum als Baum wahr und den Bach als Bach, aber ich liebe sie dafür. Ich grüße euch alle herzlich LadyNimue
__________________ Was du nicht kennst, das meinst du soll nicht gelten? Du meinst, dass Phantasie nicht wirklich sei? Aus ihr allein erwachsen künftige Welten! In dem, was wir erschaffen, sind wir frei! |
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| | #69 (permalink) |
| WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH | Hallo! Schön, Euch gefunden zu haben. Dann will ich hier auch mal meinen Weg beschreiben. Also...Ich wurde christlich erzogen, hatte allerdings schon mit sechs Jahren Schwierigkeiten, mich in dieses System einzuordnen bzw. mich darin wieder zu finden. Mir hat vor 14 Jahren eine schwere Krankheit den Weg gewiesen. Da ich aufgrund dunkelster Depression und extremster Schmerzen am ganzen Körper zunehmend mich von Menschen in die Einsamkeit zurückzog, suchte ich für einige Jahre Heilung in der Natur. Ich zog mich allein dorthin zurück und verbrachte dort viele Tage und auch Nächte. Allein im Wald fühlte ich mich zuhause und angenommen. Einige Male hatte ich i.R. dessen „Visionen“ und Begegnungen, die mich der Großen Mutter näher brachten. Aufgrund dieser Erlebnisse begann ich, mich umfangreicher mit dem Thema Spiritualität im weiteren Sinne zu beschäftigen. Später habe ich in einem anderen Rahmen, jedoch ohne Drogen, auch Trance-Erfahrungen gemacht. Die Erkrankung schenkte mir die Chance, mein Leben komplett umzukrempeln. Vielerlei Literatur zum Thema hat mich weiter wachsen lassen. Aufgrund langjähriger Therapie fand ich einen für mich konstruktiven Weg, mein Leben auf meine eigenwillige Art konstruktiv zu begehen. Im Laufe der Jahre hab ich sozusagen eine eigene Auffassung mit Anlehnung an Pachamama entwickelt. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder stärker mit dem Thema. Vor kurzem stellte ich konkret fest, dass ich zu den hochsensiblen Menschen gehöre, was mir tiefe Einsichten in mein So-Sein und meine Lebenshintergründe geschenkt hat und mir fiel ein Stein vom Herzen, dass es für dieses mein lebenslanges „Anders-Fühlen“ wissenschaftlich erforschte Gründe gibt, es sich dabei also nicht um eine Krankheit handelt und ich mit dieser Art nicht alleine bin. ![]() Auch traf ich vor eineinhalb Jahren meine Hexen-Schwester wieder. Wir sind uns so vertraut und davon überzeugt, dass wir uns schon einmal zu anderen Zeiten begegnet sind. Heute fühle ich mich berufen, Menschen im Erkennen zu bestärken, welch großes Potential in seelischem Wachstum und Ent-Wicklung liegt, dies besonders im Bezug zur Natur. Wo genau dabei allerdings mein Weg lang führt, hat sich mir bisher noch nicht konkret erschlossen. Ich bin diesbezüglich weiter Suchende. Glücklicherweise habe ich nun einige Monate Zeit, mir bezüglich meines weiteren beruflichen Weges im Bezug auf meine spirituelle Auffassung klarer zu werden. Diesbezüglich hoffe ich, hier im Forum bei Euch und mit Euch Denkanstöße zu erhalten.
__________________ Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt. Gautama Buddha Geändert von PachaMama (19.03.2008 um 22:23 Uhr) |
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| | #70 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 03.02.2008 Ort: Zürich Alter: 38
Beiträge: 47
| Hallo PachaMama Kannst du mir das mit den hochsensiblen Leuten genauer erklären, was zeichnet sie aus? Ist hochsensibel empathisch, was widerum heisst, dass du alles viel stärker spürst als andere? Für mich ist das seit ich wieder alles fühlen kann sehr problematisch im alltag, wirklich ALLES zu fühlen. In der natur ist das schön, aber in der stadt ist das manchmal der blanke horror. Wie gehst du damit um? Sorry, wenn ich dich so persönliche dinge frage, aber es interessiert mich einfach sehr wie deine sensibilität zu deiner stärke wurde. Daran arbeite ich jetzt schon eine ganze weile.. Liebe Grüsse, Sue |
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| | #71 (permalink) |
| WaLDgRÜnLeBeNsFaRbenFroH | Hallo sylesin, hochsensible Menschen nehmen mehr Reize und Eindrücke etc. auf und verarbeiten diese intensiver. Oft erzählen sie, dass sie sich ihr Leben lang "anders" gefühlt haben und als seien sie nicht von dieser Welt. Sie erreichen leichter bzw. schneller die Grenzen der Belastbarkeit bzw. ihre Toleranz für Reize aller Arten ist geringer ggü. nicht-hochsensiblen Menschen, wie Du ja auch schon bemerkst. Oftmals ist es so, dass sie besonders empfindlich sind, was z.B. bestimmte Geräusche angeht, Nahrungsmittel, Stimmungen im Besonderen, ja, meist sind HSP (hochsensible Persönlichkeit) sehr empathisch, das geht manchmal so weit, dass sie ihre eigenen Gefühle nicht von denen anderer trennen können. Auch sind sie oftmals sehr empfindsam, was z. B. Arzneimittel angeht oder andere Dinge wie Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln u.ä. Ca. 15 % der Menschen sind Hochsensible, der überwiegende Teil der Menschen hat jedoch eine viel höhere Toleranzschwelle, bevor Stress überhaupt erst auftritt. Um ein konstruktives Leben zu führen, muss HSP gut für sich selbst sorgen und sich Belastungen, die stark stressen, vom Leibe halten bzw. Methoden erlernen, sich von diesen Reizen und Eindrücken nicht überfluten zu lassen, es gibt Möglichkeiten sich zu schützen. Eine Gesellschaft, die sich für die Belange hochsensibler Menschen einsetzt, bietet einen kostenlosen Test an und Du kannst auf der umfangreichen Webseite außerdem noch in jeweils die ersten vier Kapitel zweier Bücher hinein lesen, die von selbst hochsensiblen Autoren geschrieben wurden. Ich selbst hab meine HS erst vor fünf Monaten auf oben beschriebene Weise festgestellt. Hinter mir liegt ein langer Weg, wie schon in meiner Geschichte weiter oben beschrieben. Es ist m.E. ein länger währender Prozess mit dem eigenen So-Sein auf konstruktive Weise umgehen zu lernen. Für diese meine Art endlich einen Namen zu wissen und zu erkennen, dass ich damit nicht allein bin, hat mir aber stark dabei geholfen, mich noch besser anzunehmen. Ich wünsch Dir Kraft und Mut für Deinen Weg!
__________________ Nimm Dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt. Gautama Buddha Geändert von PachaMama (21.03.2008 um 00:54 Uhr) |
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| | #72 (permalink) | |
| Skaldenmetbrauerlehrling Registriert seit: 08.01.2008 Ort: Südpfalz Alter: 46
Beiträge: 875
| Zitat:
Stimmt mit meiner eigenen Einschätzung "empfindsam" nicht ganz überein. ![]() Mit der von manchem anderen, "Eisblock", schon gar nicht. ![]() Bernd | |
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| | #73 (permalink) |
| Elster im Fluge Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 74
| Laut dem Test bin ich, so Zitat: "Mit einer an Sicherheit grenzenden Warscheinlichkeit" auch ein HSP'ler ![]() Aber durch diese Erkenntnis fühle ich mich kein bisschen anders, als zuvor. Ich habe auch noch nie soetwas erlebt wie du, Pacha Mama, und ich beneide dich sehr darum, dass du diesen Ursprung deines "Ander-Seins" gefunden zu haben scheinst. Gut, vielleicht bin auch ich "anders" als die "Anderen" ... aber eine hypersensible Person bin ich deswegen nicht ![]() Ich sehe diese Welt einfach mit anderen Augen. Ich habe mich gewissermaßen für das "Andere" geöffnet... dem was hinter dem Vorhang verborgen ist. Vielleicht möchte ich mich auch einfach nicht kategorisieren lassen. Ich bin nunmal kein "Dies" und kein "Das"... ich bin "Dies und Das". Vielleicht bin ich auch deswegen soetwas wie ein "Heide" ... eine, die sich nunmal nicht ganz einordnen lässt. Als ersten Schritt Richtung Heidentum habe ich das Loslösen vom "Rasterdenken" empfunden. Diese klassische Einteilung in "schwarz" und "weiß" hinter mir zu lassen ... das war schon ein großer Schritt, die wundervollen farbenprächtigen "Graustufen" dieser Welt zu erfahren. Erwarte das Unerwartete
__________________ Rettet die Hochstelltaste! |
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| | #74 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 03.02.2008 Ort: Zürich Alter: 38
Beiträge: 47
| Liebe PachaMama! Danke dir für diese ausführliche und stimmige Erklärung! Was du beschreibst kenne ich nur zu gut. Es war mir eigentlich schon immer bewusst, dass ich diese Fähigkeit zur verstärken Wahrnehmung hatte, bzw. dass die meisten anderen diese offenbar nicht besassen. Ich empfand mich jedoch in der Welt der Begriffe eher als 'hochbegabt' denn 'hochsensibel', hatte aber früher offenbar einen Filter drin, denn ich konnte damit für mich sehr gut umgehen, konnte aber auch Leute tief verletzen, einfach indem ich ihnen den Spiegel hinhielt, das fand ich dann natürlich nicht mehr so toll. Irgendwann ist wohl dieser Filter mit den Jahren verstopft und es kam zur explosion. Der Filter flog vor gut zwei Jahren in tausend Stücke und ich wurde zur Schamanin. Auf der einen Seite wurde so heilung erst möglich, auf der anderen muss ich nun wie ein kleines Kind neu lernen, damit umzugehen. Im Moment habe ich demnach auch 283 Punkte.. also ein alltäglicher Thriller, wenn ich denn hinschauen mag.. ![]() Nochmals danke für den mir neuen Begriff! Auch wusste ich nicht, dass es da Selbsthilfegruppen dazu gibt, um sich schützen zu lernen! Das ist super! Sogar bei uns in der Nachbarstadt hat es eine solche Gruppe und ich werde mich sicher dazu informieren. Ob 'Schublade' oder nicht, ich finde es vor allem spannend, ein Wort zu haben, das mir die Kommunikation mit anderen vereinfachen kann. Wenn ich den Leuten sage ich arbeite schamanisch schauen die meisten doch etwas schräg oder haben ganz einfach auch Angst, weil irgendwelche merkwürdigen Assoziationen hochkommen und sich dann distanzieren. Ausserdem denke ich, dass auch nicht hochsensible oder empathische Leute durchaus schamanisch arbeiten können, da es sich ja um eine Technik handelt, und somit das eine mit dem anderen nicht auch umbedingt etwas zu tun haben muss. Eine spannende Geschichte also.. Liebe PachaMama, auch dir alles Gute auf deinem Weg! Liebe Grüsse, Sue |
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| | #75 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 03.02.2008 Ort: Zürich Alter: 38
Beiträge: 47
| Hallo Onorianéa! Ich fine es schön wie natürlich und selbverständlich du deine Begabung leben kannst. Je mehr du dich über dich selber freust, desto einfacher machst du es auch den anderen, sich über dich und sich selber zu freuen. Das ist wunderbar. Diesen Satz muss ich mir unbedingt merken! Herzlich, Sue |
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| | #76 (permalink) |
| Lehrling Registriert seit: 22.03.2009 Alter: 21
Beiträge: 10
| Ich stamme aus keiner christlichen Familie, zwar ist mein Dad getauft, aber meine Eltern sind nicht religiös. Uns Kinder wurde nichts glaubensmäßig aufgewungen, ich war in keinem Religionsunterricht oder sonstwas. Irgendwann mitte der Pupertät kam ich mir glaubensmäßig total verloren vor. Mir war als wenn ich innerlich eine Leere hatte und die wollte ich ausfüllen, wusste aber nicht mit was. Später mir 15-16 Jahren vielen mir die Bücher von Marion Zimmerbradley in die Hände. Ich war sofort elektriesiert für diesen Glauben derin den Büchern erzählt wurde. Und so surfte ich im Netz herum und fand bestimmte Seiten. Und jetzt nach vielen, sehr vielen Umwegen bin ich hier gelandet. Lg Reason |
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| | #77 (permalink) |
| Querdenkender Einzelgänge Registriert seit: 04.02.2009 Ort: Brandenburg Alter: 18
Beiträge: 18
| Abend also bei mir war es doch noch ein ganzes Stück anders ![]() (dazu ist zu sagen, bin schon fast mein Leben lang Zocker Ich hatte schon eine lange Zeit davor eine gewisse Leere in meinem Leben, irgend etwas fehlte dort. Ich begann deshalb z.B. vor Jahren mit Meditation etc. aber es half nix. Na jedenfalls, ich spielte so dieses Strategiespiel und da ich ja gerne lese, lass ich mir die Teils ellenlangen Texte zu allem durch. Dort weckte das Grüppchen Wikinger mein Interesse, besonders die Gottheiten. Ich googlete darauf hin so vor mich hin, aber irgendwie verlief sich das alles. Daraufhin ging ich in die Bibiothek und fragte dort nach einem Buch über Germanische Götter. Dort empfahl man mir das Buch "Weltenesche-Eschenwelten". Dieses lass ich dann auch voller Interesse und so entwickelte es sich dann langsam. Das Gefühl der Leere verschwand, auch diese Unruhe in meinem Leben. bereue diese Schritte bis Heute nicht und werde den Weg weiter verfolgen. Edit.: Achso, warum ich mich eigendlich nicht Richtung Christentum usw gewannt habe? Bin a) atheistisch aufgewachsen, war auch lange Zeit ein solcher, aber wie gesagt, diese innere Leere ... b) Habe auch die Bibel gelesen (so wie ich Lexikas usw gelesen habe), aber was mich an der ganzen Sache störte war 1. diese strikte schwarz-weiß-Sicht /Gut-Böse /wahr-Unwahr usw. Trennung, 2. diese Vereinheitlichung (habe in gewisser Weise schon mein Leben lang aus der Reihe getanzt, aber im positiven Sinne). und 3. Einige Fragen: Wer legt eigendlich fest, was gut ist und was böse, gibts nix dazwischen, warum soll das böse böse sein, warum ist keine skepsis erlaubt/wird frömmigkeit gefordert und (wichtig) kann das gute nicht nicht ohne das böse existieren? usw. (diese fragen stellt sich ein 6 Jähriger, <---- schon wieder aus der Reihe getanzt) Davon mal abgesehen entdeckte ich etwa zeitgleich mit meinem aufkeimenden Interesse am Heidentum, eine starke Naturverbundenheit (da ich davor schon indirekt spürte) Grüße und mögen euch die Götter segnen Trascher
__________________ Der Weg ist das Ziel! - Doch das Ziel zeigt den Weg. "Ich weiß, dass ich nicht weiß" Sokrates Unser Leben für ihre Sicherheit ~ Feuerwehr Geändert von Trascher (23.03.2009 um 00:21 Uhr) Grund: nachtrag |
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| | #78 (permalink) |
| Wirrvogel Registriert seit: 22.03.2009 Alter: 36
Beiträge: 14
| Hallo ![]() bei mir wurde das erste Interesse mit 12 -13 Jahren geweckt durch den Zeichentrickfilm Walhalla.Ich wusste bis dahin nichts über die Nordische Mythologie.Ich hab danach auch die Götter und Heldensagen gelesen,dann war lange Jahre nichts mehr in diese Richtung .Vor zwei Jahren dann fing ich an wieder über das Thema zu lesen und ich merkte wie ich mich immer mehr verbunden mit den Germanischen Göttern fand. Dann kam noch dazu das ich mit meinen Freund nach Bad Aibling zu seiner Familie zog sehr liebe Menschen aber Kreuzkatholisch und je mehr ich mit ihren Glauben konfrontiert wurde desto mehr wusste ich das ist nicht meine Welt ,ich kannte das so extrem auch nicht von meiner Familie.Mein Vater sagte immer je näher du an die Berge kommst desto schlimmer wirds mit den Katholiken ,und ich muss zugeben er hat recht . LG Astrild |
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| | #79 (permalink) |
| Mimes Padawan Registriert seit: 21.03.2008 Ort: Abensberg Alter: 17
Beiträge: 204
| nabend sehr geehrte Gemeinde also bei mir is jetz ziemlich genau ein Jahr seit meinem Wechsel... anfangs war ich eigentlich ein überzeugter Christ. Hab sogar begonnen die Bibel zu lesen.... aber irgendwie hatte ich zu Gott keinen wirklichen bezug. Ich fand nicht dass er mir half wenns mir schlecht geht oder dass er in irgendeiner weise anwesend ist da ich schon seit einiger Zeit interesse am Polytheismus hatte, (damals noch die römischen Götter), war ich für so ein Weltbild immer offen. in der 9. Klasse hatten wir dann mal in Religion alte Bräuche (z.b. die Vorstellungen nach dem Tod) in verschiedenen Kulturen. Da war mir dann die nordische Seite an sich schon recht sympathisch verstärkt wurde dann das Interesse durch onkel google, diverse Musik UND das alte Paganforum. so wirklich angefangen den Asatru-weg einzuschlagen hab ich dann vor nem Jahr als ich mit meinem Führerschein begonnen habe. Seitdem bin ich hier im Forum angemeldet und bin vorerst den Göttern treu geblieben
__________________ Ungewiß ist, kommen alle zusammen, wer der kühnste Kämpe ist: Kühn ist mancher, der die Klinge noch nie gerötet in Reckenblut |
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| | #80 (permalink) |
| Katzenschwester Registriert seit: 14.11.2008 Ort: Hammerfest\Norwegen Alter: 60
Beiträge: 74
| Warum sind eigentlich so viele Christen Heiden geworden? Hat das vielleicht mit den Kirchen zu tun? Hat die Vielfalt des Heidentums Antworten auf Fragen, die die Kirchen jedweder Richtung nicht zufriedenstellend beantworten können? Ich bin auch eine derjenigen, die sehr christlich aufgewachsen sind.Katholisch erzogen, in der norddeutschen Diaspora der fünfziger Jahre.Der Pfarrer hatte absolute Autorität. Mit 7 Jahren hatte ich Albträume, als wir Jesu' Passion in der Schule durchnahmen. Mit 10 schwere Glaubenskonflikte, weil wir ja in der Beichte versprechen mussten, nie wieder zu sündigen. Und es war ja fast alles eine Sünde. Der absolute Machtanspruch der Kirche und der Wunsch evangelische Kirchenmusik zu studieren, liessen mich von meinem 14. Lebensjahr für 5 Jahre an der Peripherie stehen. Noch-katholisch, innerlich schon evangelisch. Mit 19 konvertierte ich. Ich habe zu Gott immer eine sehr tiefe Beziehung gehabt. Als Kind kannte ich nichts Schöneres als nach der Messe auf den Altarstufen zu knien und mit Ihm ganz personlich zu reden. Die Heilige Jungfrau dagegen war mir fremd. Mit 12 oder 13 Jahren bat ich sie um eine engere Beziehung mit ihr. Was wusste ichdavon, auf welche Weise Sie mir diesen Wunsch erfüllen würde. Als evangelischer Christ war ich glücklich, auch wenn ich dann doch kein Organistin wurde. Aber die Intoleranz auch der evangelischen Kirche gegenüber anderen Religionen machte mir zunehmend zu schaffen. Und das patriachalische Weltbild, besonders der katholischen Kirche. 1985 sah ich eine Dokumentation im Fernsehen über Gemeinsamkeiten im katholischen und hinduistischen Glauben. Und es schlug ein wie ein Blitz: Das ist ja der gleiche Gott, der da angebetet wird. Nur in verschiedenen Erscheinungsformen! Gleichzeitig bekam ich ein paar Bücher in die Hände: Das Hexenbuch, Berühre Wega, kehr zur Erde zurück, und dergleichen mehr. Heute sehe ich in dieser Zeit die erste Kontaktaufnahme der Göttin. SIE sprach durch die Bücher. Von dieser Zeit an betrachtete ich mich nicht mehr als Christ. Die nächsten Jahre waren vom Lesen einschlägiger Bücher und vom Reden mit IHR geprägt. Ich nannte SIE einfach MUTTER. Maria hatte mir meinen Wunsch erfüllt! Wicca zog mich an, aber da ich mich nach Norwegen orientierte und 88 dann auch emigrierte, suchte ich keine Kontakte in Deutschland. Hier war zu dieser Zeit das Heidentum kaum vorhanden. Es gab ein paar Hexen in Bergen, die Leutedie Kontakt aufnehmen wollten, nicht gerade ermutigten! Wohl um Fluffy Bunnies auszuschliessen. Am Todestag meines Mannes hatte ich dann ein religiöses Erlebnis. Ich muss dazu sagen, dass mein Mann Alkoholiker und Psychopath im klinischen Sinne war. Sein Tod kam nicht unerwartet. Er war gleichzeitig eine Befreiung, aber auch eine schwere seelische Belastung. Ich habe ihn trotz Allem geliebt. An diesem Nachmittag hatte ich eine Begegnung mit Hecate, die mich sehr erschreckte. Sie fragte mich, ob ich ihr folgen wolle. Ich schlug das ab, weil ich diese Göttin als Teufelin ansah. So stellte ich die Bedingung dass ich niemals mit ihren negativen Seiten in Berührung kommen wollte. Da verstummte die Stimme in mir. Ein paar Stunden später hatte ich eine klare Antwort: "Das liegt ausschliesslich an dir." Da schwor ich Ihr einen Eid. Den ich bis heute nie bereut habe, auch wenn ich bis vor 2 Jahren im "Besenschrank" gelebt habe. Heute bin ich total offen, binde meine Überzeugung aber nicht aller Welt auf die Nase. Die Heilige Jungfrau sehe ich heute als eine IHRER Escheinungen und ehre SIE in jeder katholischen Kirche. Ich liebe die mittelalterliche Maria-Mystik und nehme die Texte wortwörtlich. Als Gebete. Das Heidentum und der Dialog mit der Göttin in IHRER Erscheinungsform als Hecate, aber auch in anderen Manifestationen, hat mir eine Welt geöffnet. Der Toleranz, der Gemeinschaft mit der gesamten Schöpfung, und der Harmonie. Und der Freude. Am Leben, am Alltag, allen Widrigkeiten zum Trotz. Ich bin nach so vielen Jahren Heiden-und Hexentum noch genauso verliebt in Hecate wie in der ersten Zeit und fühle mich nicht weniger erlöst als jeder neubekehrte Christ. Erlöst und befreit von Buchstabenglaube, Unfreiheit und Sklaventum. Ein mündiger Mensch, von IHR als Dialogpartner gewählt. IHRE Tochter und in IHREM Gefolge. Frei und nur IHR ergeben. SIE ist die Luft, die ich brauche, um atmen zu können.
__________________ Panta rhei Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist den Augen unsichtbar. |
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