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Das Heidentum Ihr habt allgemeine Fragen/Gedanken zum Thema Heidentum (z.B. Praxis oder Politik)? Hier ist der Platz dafür

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Alt 30.11.2007, 19:41   #41 (permalink)
3D Blasphemy
 
Benutzerbild von [M.A.]General K.
 
Registriert seit: 14.11.2007
Ort: Bayern
Beiträge: 52
Hallo!

Nun,meine Familie ist alles andere als christlich.Somit bin ich auch eher atheistisch aufgewachsen.Da das mittlerweile auch irgendwie eine Art Trend ist,Atheist zu sein.Naja,man sieht wie Orientierungslos die Massen sind - wen wunderts!?
Ich habe aber nach einiger Zeit den Materialismus durchschaut und spürte,dass da noch mehr ist.
Ich bin als kleines Kind schon mit meiner Oma immer im Wald gewesen.Und meine sehr starke Naturverbundenheit hat mich zum Okkultismus gebracht.Da war ich noch recht klein.
Irgendwann fing es dann an dass sich bei mir ASW in manche Lebenssituationen gezeigt hat,speziell Hellsehen und PK.So fing alles ins Rollen an,ich hab nach Informationen und Wissen darüber gesucht,da ich es nicht beeinflussen konnte,es war einfach da.Auch die Empfänglichkeit,die Gabe Naturwesen zu schauen.Es war einfach da.Die Distanz zur Masse,zu Menschen,die Naturverbundenheit,ich denke dass dies alles ein Grund sein kann...So war ich einfach mitten drin. Es ist wohl jener Weg,den ich gehen muss.Manchmal,wenn man genau analysiert und aufpasst,merkt man definitv die Hand des Schicksals...was aber nicht heisst,dass ich mich von Horoskopen oder so beeinflussen lasse.Da muss man meiner Meinung nach schon auf dem Boden bleiben.



K.
__________________
...Aus dem vereisten Unterholz verschneiter Wälder...
[M.A.]General K. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2008, 15:01   #42 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 30.12.2007
Ort: Oberösterreich
Alter: 27
Beiträge: 64
Hallo zusammen, also bei mir war das so: Ich wurde mit 4 Monaten röm-kath getauft. ok so ein Baby kann ja nicht sagen "Bitte lasst mich selber entscheiden was ich sein will" Richtig christlich war ich aber nie, zu den Erstkommunionsvorbereitungen ging ich gern um Freunde zu treffen und wel unsere Tischmutti tolle TV Programme hatte, dasselbe galt für die Firmungen. An die Fstenzeit hab ich mich auch kaum gehalten, hab immer heimlich schinken genacht oder mir einfach ne Wurstsemmel gekauft.
In Sprüchen bete ich auch nicht ich rede mit Gott normal "Hallo Gott, ich bins, wie gehts....."
Ich denke das es eine n Gott gibt der viele Kleine Kinder hat, das sind unsere Seelen und diese hat jedes Lebewesen. Mit 22 kam ich mir der Gedanke warum ich für nen Glauben ahlen soll, den ich mir nichtmal selber ausgesucht habe (Kirchensteuer), daher bi ich ausgetreten. Heute gehöre ich keiner Religion an, ich glaube an eine große Kosmische Energie und an Seelen, das muss genügen.
Ach ja es kommt schon vor das ich mir mitten im Sommer Stille Nacht anhöre, oder das ich im Weihnachten Eier färbe.
tessaiga ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2008, 23:21   #43 (permalink)
Drachenseele
 
Benutzerbild von JadisS
 
Registriert seit: 19.05.2007
Ort: NRW
Alter: 29
Beiträge: 312
Übermäßig christlich bin ich eigentlich auch nicht aufgewachsen. Mein elternhaus war zwar Protestantisch geprägt und ich wurde auch getauft aber, kirchen besuche oder übermäßige frümmigkeit gab es bei uns nicht. Das Thema glaube wurde bei uns immer ehr auf Philosophischer ebene behandelt.

Zu dieser ganzen Gott, Teufel, himmel, hölle vorstellung hatte ich aber noch nie wirklich einen zugang gefunden. Mein interesse ging immer mehr in die ecke alter sagen und alte Mythologie.

Ein wirkliches schlüsselerlebniss auf meinem weg war für mich mein erwachen als Kin. Einerseits hat es mir einen Tieferen einblick in mein selbst gegeben, und mich viel über Tot wiedergeburt, seele oder algemein die welt nachdenken lassen. Einige finden zum glauben weil sie vieleicht nach etwas göttlichem suchen, für mich standen auch wenn es albern klingen mag, ehr drachen als leitthema über meiner suchen. Denn im Draconischen sehe ich meine spirituellen wurzeln.

Kurzum ich suchte über die jahre nach meinen seelischen selbst. Auf diesem weg hatte ich immer wieder starke schüsselerlebnisse an orten, oder ich traf leute die mich auf meinem weg inspirierten und weiter brachten. Das meiste ist aber eigene erfahrung.

Ein klassischer heide bin ich wohl nicht, denn ich folge keiner Tradition, und fühle mich auch keinem Pantheon stärker zu getan als einem anderen. Ich glaube das wir in einem Lebendigen welt leben in der es eine vielzahl von Götter, Geistern und wesenheiten gibt, die sich in allem seinden maifestieren. und das kein wesen über dem anderen steht. In sofehrn könnte man wohl sagen das ich ehr ein schamanistisch/ animistisches Weltbild vertrete. Ich glaube an alle götter, diene aber keinem von ihnen. Göttlichkeit sehe ich als angeboht nicht als ultimatum.
__________________
„An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.“ William Shakespeare (1564 – 1616)
JadisS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 18:13   #44 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von Misaria
 
Registriert seit: 17.10.2007
Beiträge: 86
Grüße!

Ich persönlich muss sagen ich finde es nun im nachhinein schon sehr interessant wie ich zum Heidentum gekommen bin.Zwar ist meine Familie katholisch und ich war auf auf einer katholischen Grundschule,aber mit Tischgebeten und Kirchenbesuchen hatten wir noch nie viel zu tun.Als kleines Kind war ich total von den Messdienern begeistert die ich zum Beispiel bei meiner Kommunion sah.

Zu dieser Zeit war ich jedoch noch nicht an dem Punkt angekommen das ich alles hinterfrage und "anders" als die meisten in meinem Umfeld denke.Also wollte ich Messdiener werden und freute mich auch wahnsinnig als das klappte.Die erste und lange Zeit hat es mir wirklich Spaß gemacht,bis ich anfing die Worte des Pfarrers zu hinterfragen,(tut mir leid wenn einige es vielleicht schlimm finden das ich trotz meines unfesten Glaubens Messdiener war )als dann der Moment kam als meine Freundin um 0 Uhr (!) eine Messe dienen musste und ich am darauf folgenden Sonntag um 9 Uhr Messe dienen sollte.Da fing ich an mich zu fragen:"Wenn Gott uns doch so liebt,wieso will er dann das wir so zu unmöglichen Zeiten in die Kirche gehen?"Im Nachhinein fand ich diese Frage selbst etwas dumm,aber ich distanzierte mich von diesem Glauben schließlich ganz,tritt vom Messdiener posten zurück und beließ es darauf.
Dann fing ich an mir darüber Gedanken zu machen das ich "anders" sei.Denn schon ein Jahr zuvor war mir aufgefallen das meine Ansichten über die Natur denen meiner Mitmenschen nicht entsprachen und in mir gewisse Gefühle aufstiegen die ich auch bis heute nicht in Worte fassen kann.Ich fing an zu meditieren,oder zumindest so gut ich konnte .Einen Moment ca. bevor ich mich hier angemeldet habe,habe ich einen alten Freund von mir mal auf sein Bild im icq angesprochen das er zuvor noch nicht gehabt hatte.
Er erklärte mir daraufhin das es ein Runenzeichen sei,ich unterhielt mich einige Zeit mit ihm darüber und über das Heidentum bis er mir das Paganforum postete in dem ich viel Zeit verbrachte,mich jedoch aus Angst nicht anmeldete.

Um so mehr ich laß,um so mehr wurde mir klar das ich endlich meine "Einheit" gefunden hatte,gleich gesinnte und endlich wusste an was ich tatsächlich Glaube.Als ich schließlich den Mut fasste und mich anmelden wollte,war das Forum offline und er gab mir den Link zu diesem Forum hier,naja und da bin ich^^Seid her bin ich voll überzeugt das ich meinen Weg gefunden habe und möchte mich an dieser Stelle auch sehr herzlich bei dem jenigen bedanken der mir den Weg gezeigt hat,Kóri!Vielen dank =)

Misaria
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Misaria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 18:48   #45 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 74
Bin ich zum Heidentum gekommen ... oder ist es zu mir gekommen?

Ich weiß es nicht.
Es ist wie so oft, man weiß zwar, dass es irgendwann mal einen Anfang gegeben hat, aber man kann sich einfach nicht daran erinnern.

Eines ist klar: ich war schon immer irgendwie anders ... es klingt kitschig, aber ich kann es einfach nicht anders erklären.
Ich habe schon immer eine sehr tiefe, innige Bindung zu Tieren und Pflanzen, zur Erde unter meinen Füßen und zum Himmel über mir ... viel tiefer als es von "den Anderen" für "normal" gehalten wird.
Darüber hinaus war für mich der Wind in den Baumkronen nie bloßes Geraschel, sondern ich hörte die Blätter flüstern ... ein Bach war für mich nie nur Wasser, das irgendwo herunterfließt, sondern ein Ort an dem ganz unerklärliche Energien fließen.
"Magie" war und ist für mich überall ...

Im Endeffekt muss ich sagen, dass ich ein Heide mit perfekter "Tarnung" bin. Ich besuchte einen christlichen Kindergarten, machte meine Erstkommunion, besuche immer noch ein katholisches Mädchengymnasium (Es heißt St. Hildegard ... ja, die mit der Steinheilkunde ), das von Franziskanerinnen getragen wird, machte meine Firmung... Wer kommt da schon auf die Idee, dass ich Heide bin

Mein Vater arbeitet in einem Alten- und Pflegeheim, das von Vinzentinerinnen geleitet wird ... meine Mutter arbeitet in einer Behindertenschule, die ebenfalls christlich eingestellt ist.
Nix mit Sonntags in die Kirche und Tischgebet ... Aber meine Familie ist eindeutig christlich - nach "eigener Facon".

Also... seit wann fühle ich mich eindeutig als Heide? Ich kann's einfach nicht sagen ... vielleicht schon immer?
Ich fühle mich einfach auf dem Weg.
__________________
Rettet die Hochstelltaste!
Onorianéa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2008, 19:35   #46 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von der Reisende
 
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Ort: Breitenbrunn
Alter: 52
Beiträge: 278
Hi,

aufgewachsen in einem eher kommunistisch geprägten Haushalt, wurde ich dann doch getauft und später konfirmiert.

Lesen war eine meiner Leidenschaften. Ich habe wohl alles damals verfügbare an deutschen und antiken Sagen verschlungen.
Märchen waren der nächste Klassiker, später wurden es dann Biographien von großen Herrschern der antike.

Später wandte ich mich dann der Sifi Seite zu und war ein begeisterter Perry Rhodan fan. Von dort zum fantasy Genre und gut war es.

Ich war immer noch Christ ohne Überzeugung und Esoterik war das Böse oder das Blöde schlechthin.
Mit meiner Ex (katholin) ging es dann zu den L& L Engeln, dann energetischer Heiler.
Später wollte ich kein instant Weltbild mehr und habe mich mehr und mehr zum freifliegenden mit dem Recht auf denken entwickelt.

ich grüße euch

Jürgen
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der Reisende ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2008, 10:32   #47 (permalink)
Spiellöwe
 
Benutzerbild von Thoron
 
Registriert seit: 22.01.2007
Ort: Bergstraße
Beiträge: 128
Erstaunlich wie viele Leute "erst" mit einem Schlüsselerlebnis auf ihre Wege gekommen sind.
Ich bin einfach aus meiner Mutter rausgeplöppt und hatte das unfassbare Glück sehr umfassend informiert.
Meine Ur-und Großmütter brachten mit das Kräuter-und Steinwissen bei.
Mit einer guten Freundin vertiefte ich dieses Wissen immmer weiter und der "Rest" mit Göttern,Geistern und dem ganzen Übersinnlichen war schon immer ganz normal. Zum Glück kam die Logik nicht zu kurz (glaub ich)
__________________
"Trotzdem!" Zit.:Thot
Thoron ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2008, 19:15   #48 (permalink)
Drachenseele
 
Benutzerbild von JadisS
 
Registriert seit: 19.05.2007
Ort: NRW
Alter: 29
Beiträge: 312
@Thoron: Da hast du großes glück gehabt das du vom umfeld her mit so etwas aufgewachsen bist. Aber viele von uns hatten dieses glück leider nicht.
Das es da meist eines schlüssel erlebnisses oder langer suche bedarf ist da wohl ehr der regel fall.
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JadisS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2008, 21:41   #49 (permalink)
Freediver
 
Registriert seit: 22.01.2007
Ort: Am Meer
Beiträge: 123
Zitat:
Zitat von Misaria Beitrag anzeigen
Die erste und lange Zeit hat es mir wirklich Spaß gemacht,bis ich anfing die Worte des Pfarrers zu hinterfragen,(tut mir leid wenn einige es vielleicht schlimm finden das ich trotz meines unfesten Glaubens Messdiener war )
Wieso schlimm? Ich war in der katholischen Jugendgruppe. weniger wegen des Glaubens, sondern einfach weil da nette Leute waren und wir eine Menge Spaß hatten. Viele davon waren auch Ministranten, und glaube mir, das waren keine frommen Engel !

Grüße, Cyanea
__________________
Wirst du des Lebens nicht mehr froh, dann stürze dich ins H2O!
Cyanea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2008, 11:46   #50 (permalink)
Lai
Neugieriges Pflock-Goggle
 
Registriert seit: 14.12.2007
Ort: Im Land der Iceni
Beiträge: 6
Hallo,

ich habe über meinen Ex-Freund zum Heidentum gefunden (ansonsten eher ein Reinfall beziehungstechnisch, aber dafür bin ich ihm dankbar!)
Meine Familie ist christlich-evangelikal, und ich wurde dementsprechend vor allen esoterischen/okkulten Dingen gewarnt. Nach einer vorübergehenden christlichen Phase mit 14/15 wandte ich mich immer mehr von allen spirituellen Dingen ab, da ich u.a. mit dem Absolutheitsanspruch und Missionsbefehl des (evangelikalen) Christentums nicht klarkam .

Als ich dann meinen Ex-Freund kennenlernte, der sich viel mit spirituellen Richtungen, u.a. auch dem Heidentum beschäftigt hatte, konnte ich meine anfänglichen Berührungsängste abbauen. Nach und nach erkannte ich, dass es tatsächlich so etwas wie ein freie, naturverbundene Spiritualität ohne Dogmen und Wahrheitsanspruch(TM) gibt . Jetzt bin ich froh darüber, dass ich sozusagen ein extra Dimension gefunden habe, die zu meiner ohnehin schon lange naturverbundenen Einstellung passt (habe schon als Teenager lieber "Kraut & Rüben" als die Bravo gelesen ) und mein Leben bereichert.
Lai ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.01.2008, 15:38   #51 (permalink)
Heidschnuckel
 
Benutzerbild von Misaria
 
Registriert seit: 17.10.2007
Beiträge: 86
Hallo,

@ Cyanea,gut das beruhigt mich ^^
@Topic:Was ich noch loswerden möchte^^ ich bin allgemein ein Mensch der an das Schicksal glaubt weswegen ich denke das wir alle "gefunden wurden".Entweder waren wir einfach schon immer so,sind damit aufgewachsen oder eine Person,ein Buch oder ein Erlebniss haben uns dazu gebracht.Was sagt ihr dazu?
(@ Onorianéa,deine Beschreibung entspricht total dem was ich gedacht habe,aber ich konnte es nicht so gut formulieren wie du,gut getroffen,Respekt!)
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Misaria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.01.2008, 17:07   #52 (permalink)
Elster im Fluge
 
Benutzerbild von Onorianéa
 
Registriert seit: 25.10.2007
Beiträge: 74
Danke für die Blumen, Misaria

Ob wir "gefunden" wurden?

Mhm... ich persönlich erkläre es mir in etwa so:
Ich denke in jedem von "uns", wenn ich das mal kurz zur Vereinfachung pauschalisieren darf, steckt schon immer ein Körchen Andersheit, Individualtät, Sensibilität für "wundersame" Dinge und viel anderes, was durch Ereignisse, Erlebnisse, Träume, Bücher, Filme, Gespräche, Gedanken und ähnliches zu keimen beginnt.

Also wurden wir nicht gefunden, sondern wir haben etwas in uns selbst gefunden und zum wachsen gebracht.

So erkläre ich mir das.
__________________
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Onorianéa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2008, 14:52   #53 (permalink)
Asatru
 
Benutzerbild von Juqi_the_Hutt
 
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Ort: Schweiz (aargau)
Alter: 19
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Lächeln Heidentum?

Seit Gegrüsst zusammen...


ich war vorher so ein Mischmasch von Moslem und christ...

Meiner Eltern versuchten mich für das Muslimisch leben zu beeindrucken und die Lehrer für das Christliche...
Um meine Eltern zu beruhigen sagte ich immer das ich an Alah galube. (tat es aber nicht...)

Nachdem ich mal Der Herr Der Ringe gesehn habe hatte ich immer wie mehr Träume...

Die wahren sehr Realistisch schon fast echt.
Ich träumte von mir im kleidung der Rohirim...und mit einem Anhänger..(keltische Zeichen wusste ich aber damals noch nicht)

Bei jedem meiner Träume starb ich in der Schlacht un wachte voller panik auf.
Als ich das jemandem anvertraute (eine Kumpel von mir der recht Fromm ist)
Sagte er das ich vom Teufelskult Träume...
Ich wollte nicht das er bemerkt das ich es ihm nicht glaubte....aber er merkte es...das sah ich ihm an seinen augen an...

Nun das ging jede Nacht so....meine Eltern fragten sich was los sei.

Irgendwann Suchte ich etwas über Wikinger für ein Vortrag in der Schule.
Da entdeckte ich so einiges was ich getröimt habe...
Erst wusste ich nicht ob es würcklich da war was ich zu sehen schin doch mit der Zeit begann ich zu Verstehen.

Im unterbewustsein Glaubte ich an die Asen
Eine zeitlang hilt ichs versteckt doch dann dachte ich das jeder wiessen soll zu wem ich stehe meine Eltern waren nicht gerade Glücklich aber sie sagten wenn es mir ernst ist so haben sie nichts einzuwenden...


Und seit ich mich als Heide bekenne fühle ich mich wie ein Teil dieser Welt und nicht mehr verlassen...


ja....so bin ich zum Heidentum gekommen.



(Verbeugend)

Juqi
__________________
Wer denn Tod verdeint bekommt ihn nicht...doch der der es nicht verdient ist der erste...
Juqi_the_Hutt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2008, 14:07   #54 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 12.01.2008
Ort: Ennepe-Ruhr-Kreis
Alter: 42
Beiträge: 265
Ich war nie Christ, denn ich habe die Bibel schon vor der Einschulung mehrmals durchgelesen - mit einem, jedes Mal stärker werdenden, Kopfschütteln!!!

Mich hat als allererstes "Manitu" inspiriert, meine eigene Religion zu erschaffen. Dann fand ich über Yps mit Gimmic zur germanischen Götterwelt (ein Asgard-Comic war schuld...). einmal auf den Geschmack gekommen, habe ich meine gesamte Kindheit lang nach religiösen Ansichten gesucht und alles gelesen, was ich zu lesen bekam. Mein Glaube ist mit mir 'gewachsen' und bis ich von Wicca hörte, war ich mir sicher, damit 'allein auf der Welt' zu sein!

Ich habe bis ich 14 wurde zwar den evangelischen Religionsunterricht besucht und hatte durchweg gute Noten (...weil ich besser informiert war, als meine Mitschüler). Den Konfirmanden-Unterricht und jeden anderen Versuch, mich zu indoktrinieren habe ich aber selbstbewusst abgeblockt! Taufen hat mich meine Mutter nie lassen - das sollte ich selbst entscheiden, und das tat ich dann auch . Ich habe letzte Woche mit erschrecken festgestellt, daß ich tatsächlich das "Vater Unser" noch immer auswendig kann - eine Hausaufgabe aus dem 2. Schuljahr, über die ich damals lachen musste: Ich kannte es schon gut 2 1/2 Jahre lang auswendig *g*. In der Schule gab es deswegen dann doch Ärger: Meine Version war die uralte (..."also auch auf Erden" statt "so auf Erden", usw.) und ich habe die anderen Schüler damit sehr verwirrt *lol*

Nein, Wicca bin ich nicht - das war nur meine erste neuheidnische 'Begegnung'.

Geändert von Whyatt W. Bornagan (20.02.2008 um 14:14 Uhr)
Whyatt W. Bornagan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2008, 21:40   #55 (permalink)
gelernte Schmarrnahnin
 
Benutzerbild von Lucia
 
Registriert seit: 22.01.2007
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Alter: 47
Beiträge: 291
Zitat:
Zitat von Whyatt W. Bornagan Beitrag anzeigen
Ich war nie Christ, denn ich habe die Bibel schon vor der Einschulung mehrmals durchgelesen - mit einem, jedes Mal stärker werdenden, Kopfschütteln!!!
respekt, respekt .... mehrmals vor der einschulung die bibel gelesen.
na, boah....

lucia
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Designierte Shamharin und Förderin der Alten-Pfand-Religion
Lucia ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2008, 15:42   #56 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 12.01.2008
Ort: Ennepe-Ruhr-Kreis
Alter: 42
Beiträge: 265
Ausrufezeichen

Zitat:
Zitat von Lucia Beitrag anzeigen
respekt, respekt .... mehrmals vor der einschulung die bibel gelesen.
na, boah....
Wenn ich so zurücksehe, halte ich das selbst durchaus für respektabel! Es gibt wohl im Durchschnitt nur alle paar Jahre einmal ein Kind, das sich das Lesen selbst beibringt, und die Grundschule so mächtig durcheinanderwirbelt... (ja, das hatte ich schon viel früher drauf )

Ich habe übrigens damals auch meine Lehrer schwer schockiert, denn ich wusste über Details der Bibel zu diskutieren, und Fragen zu Themen zu stellen, die nicht einmal unserem Hilfsprediger-Klassenlehrer geläufig waren. Nach anfänglichen Zweifeln hat man mir durchaus zugestanden, einiges aus der Bibel auch verstanden zu haben...

Das "Kopfschütteln" war durchaus ernsthaft gemeint..!
Whyatt W. Bornagan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2008, 17:24   #57 (permalink)
Asatru
 
Benutzerbild von Juqi_the_Hutt
 
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Cool WOW

ËEEY das is echt Cool!

einer der die Lehrer verarscht und verblüfft^^


Juqi
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Juqi_the_Hutt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2008, 17:29   #58 (permalink)
Asatru
 
Benutzerbild von Juqi_the_Hutt
 
Registriert seit: 11.02.2008
Ort: Schweiz (aargau)
Alter: 19
Beiträge: 12
Daumen hoch

[QUOTE=Misaria;66098]

Hallo,


@Topic:Was ich noch loswerden möchte^^ ich bin allgemein ein Mensch der an das Schicksal glaubt weswegen ich denke das wir alle "gefunden wurden".Entweder waren wir einfach schon immer so,sind damit aufgewachsen oder eine Person,ein Buch oder ein Erlebniss haben uns dazu gebracht.Was sagt ihr dazu?
QUOTE]

JaAAAA so denk ich auch!

Ich habe zwar keine beweise aber etwas sagt mir das es so ist......=)




Juqi
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Juqi_the_Hutt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2008, 20:29   #59 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
Registriert seit: 23.01.2007
Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
Zitat:
Zitat von Whyatt W. Bornagan Beitrag anzeigen
Es gibt wohl im Durchschnitt nur alle paar Jahre einmal ein Kind, das sich das Lesen selbst beibringt
Öhm nein. Das ist eigentlich ziemlich verbreitet. Das schaffen ziemlich viele helle Köpfchen, solange sie genügend Input kriegen. Schreiben ebenso.
Es ist ja mittlerweile auch zum Glück nicht mehr so, dass die Grundschullehrer mahnend den Zeigefinger heben und mit den Eltern schimpfen, dass sie ihren Kindern "vor der Zeit" das Lesen bzw. Schreiben beigebracht hätten, sondern es wird sogar allgemein davon ausgegangen und im Unterricht entsprechend eingeplant, dass viele Kinder schon zumindest ein paar Buchstaben kennen, dies und jenes lesen und schreiben können - bei guten Grundschullehrern werden die Kinder da abgeholt, wo sie gerade stehen, und entsprechend weiter gefördert.
Und so neu ist das eigentlich nicht, ich bin 1981 oder sowas eingeschult worden und durfte mich auch schon mit einem Buch oder zum Geschichtenschreiben in die Ecke setzen, während andere Kinder Buchstaben gemalt haben...
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Nachtwölfin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2008, 20:42   #60 (permalink)
Setian
 
Benutzerbild von Daelach
 
Registriert seit: 17.11.2007
Ort: Hamburg
Alter: 35
Beiträge: 129
moin,

ich bin getauft und konfirmiert, und fand schon damals ne ganze Menge vom Christentum seltsam. Die Jesusgeschichten fand ich langweilig, viel schöner fand ich die Sagen des Altertums, deutsche Heldensagen und so. Im Vergleich dazu war Jesus einfach ein Weichei. Ich habe mich dennoch viel mit der Bibel befaßt, auch mit Sekundärliteratur, und kam am Ende zu dem Schluß, daß das alles völliger Schmarrn ist. Also schmiß ich das alles über Bord und kümmerte mich nicht mehr darum.

Über das Internet kam ich in Kontakt mit Satanismus, hatte natürlich auch erstmal das "kinderopfernde Teufelsanbeter"-Klischee vor Augen, merkte aber, daß dem nicht so war. Als Anti-Ideologie war es sogar ganz gut, nur auf die Dauer zu fade. Denn es war im Grunde lediglich die okkulte Verklärung des Raubtierkapitalismus, also eigentlich völlig normaler Mist - der nur deswegen so aneckt, weil diese Leute auch offen zu dieser Ideologie stehen und nicht was von "unsichtbaren Händen des Marktes" und so faseln.

Allerdings, wie das mit einem guten Weg so ist, gab es weiterführende Anstöße, die mich zu einem Ableger des Satanismus führten, dem Sethianismus. Im Gegensatz zum Satanismus geht es hier um Selbstentwicklung, das bewußte Werden. Eine coole Sache, finde ich auch heute noch. Blöderweise konnte ich mit dem Rest des ägyptischen Pantheons nichts anfangen, und mit Ägypten selber schon gar nicht - viel zu heiß und zu sonnig.

Aber da gab's doch was im Norden, wo auch so ein freakiger Gott sogar ein Auge hingab, nur um Wissen zu erringen..?! So richtig begriffen habe ich das dann im norwegischen Gebirge. Da habe ich dieses etwas grobschlächtige Wesen der nordischen Götter nachvollziehen können, mitsamt den Bergriesen und Trollen. Schließlich kam als Faszination (und mehr..) auch noch Werwölfe hinzu.

Es ist mir dabei völlig gleichgültig, ob es das alles "wirklich" gibt oder ich mir das nur "ausdenke". Denn vom Standpunkt des Geistes aus IST nur das wirklich, was wir uns ausdenken, weil nur Gedanken eine Realität darstellen und sich der Rest entsprechend entwickelt. Insofern sehe ich Götter usw. mal als Konzepte, mal als Symbole, mal als Archetypen und mal als eigenständige Wesen, je nach Situation.

*winks* Daelach
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~ xeper ~
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