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Germanische Welt germanische Völker, germanische Geschichte

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Alt 24.01.2007, 11:10   #1 (permalink)
Trancetanzbär
 
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Bücher zur Nordischen Mythologie

'Religion und Mythologie der Germanen' von Rudolf Simek -
wirklich seh interessant, das Buch beginnt bei den Steinkreisen der Altsteinzeit und arbeitet sich dann langhsam durch die Vorwikingerzeit auf die Wikinger und Germanen zu.
Sehr zu empfehlen, nur leider manchmal etwa zäh zu lesen.
Hat jemand noch witere Tipps für gute Bücher zum Thema Nordische Mythologie ?

Gruß,
Jarl
Jarl ist offline  
Alt 24.01.2007, 11:34   #2 (permalink)
Wirrvogel
 
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moin moin

also mein "einsteiger" war dazumals die "mythologie der germanen" von elard hugo meyer, das ich geradezu verschlungen habe ... zählt auch heute noch zu meinen favoriten, neben golther und co.
Hammerh(e)art ist offline  
Alt 24.01.2007, 22:58   #3 (permalink)
Planewalker
 
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Wolfgad Golther, "Handbuch der Germanischen Mythologie"
ISBN 3-932412-43-5
Fourier Verlag

Das Buch ist allerdings aus dem Jahre 1895 und somit noch etwas trocken zum lesen. Es bietet aber einen Haufen an Informationen größtenteils basierend auf Funden und Intepretationen von Schriftstücken.

Ist sicher nicht gerade ein Einstiegsbuch, aber gut um etwas Wissen zu vertiefen.
Wolfgard ist offline  
Alt 25.01.2007, 14:21   #4 (permalink)
Katzenfreundin
 
Benutzerbild von Felicitas
 
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Zitat:
Zitat von Wolfgard Beitrag anzeigen
Wolfgad Golther, "Handbuch der Germanischen Mythologie"
ISBN 3-932412-43-5
Fourier Verlag

Das Buch ist allerdings aus dem Jahre 1895 und somit noch etwas trocken zum lesen. Es bietet aber einen Haufen an Informationen größtenteils basierend auf Funden und Intepretationen von Schriftstücken.

Ist sicher nicht gerade ein Einstiegsbuch, aber gut um etwas Wissen zu vertiefen.
Hm, und warum fang ich ausgerechnet damit an??
Es fiel mir mal im Buchhandel in die Hände und wollte unbedingt mit. *g*
Es ist seeehr komplex, zieht viele Querfäden, greift viel aus Etymologischem, Sagen und Bräuchen heraus und interpretiert ansonsten hauptsächlich mittelalterliche Schriftstücke.
Gerade, dass einer nicht populärwissenschaftlich mal eben was hingeschmissen wird, sondern das ein Ding ist, wo du dich rein- und durcharbeiten musst, mag ich sehr daran. Und es scheint in die Tiefe zu gehen.

Was mir allerdings Fragezeichen auf die Stirn zeichnet, ist die Frage, inwiefern manches nicht doch eben typisch 19 Jh. ist und nicht mehr dem Forschungsstand entspricht, da ich zur Zeit noch keine (moderne) Paralellquelle besitze.
Kann ja nicht alles auf einmal...
Felicitas ist offline  
Alt 25.01.2007, 15:28   #5 (permalink)
Wirrvogel
 
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nun ja, der golther (1895) ist wirklich nur paar jährchen älter als meyer (1903), aber beide werke sind für mich unersetzliche quellen, die zwar nicht auf dem "neuesten" stand sind, aber vielfältiges erschließen (eben nicht bloß götterwelt und co., sondern auch volksglauben und in spätere zeit tradiertes) ... als einstieg finde ich beide sehr gut geeignet, zumal sie recht preiswert (um die 10,00) im gut sortierten buchhandel erhältlich sind (sogar im christl. weltbild ) ... nicht zu empfehlen wäre meines erachtens als "basic" die mythologie von jacob grimm (ja, dem einen märchenonkel) von 1835 ---> da wird man verrückt, wenn man sich durch die schwarte durchwuseln will
Hammerh(e)art ist offline  
Alt 25.01.2007, 17:00   #6 (permalink)
Katzenfreundin
 
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Zitat:
Zitat von Hammerh(e)art Beitrag anzeigen
... nicht zu empfehlen wäre meines erachtens als "basic" die mythologie von jacob grimm (ja, dem einen märchenonkel) von 1835 ---> da wird man verrückt, wenn man sich durch die schwarte durchwuseln will
Ja, da soll ja auch etliches ins Reich der Märchen gehören, was der so geschrieben hat. Kenn ich aber auch nur vom Hörensagen.
Felicitas ist offline  
Alt 25.01.2007, 17:12   #7 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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Den Grimm solte man auch haben.
Der hat mit den Sagen nicht mehr gemacht, wie beide mit den Märchen.

Bei Golther sollte man genauso aufpassen, wie bei Grimm, nicht so verstümmelnt, aber dafür verherrlichend.
freies Radikal ist offline  
Alt 25.01.2007, 17:16   #8 (permalink)
Living History
 
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Hmmm,

ob's das bringt, sich auf Bücher, die 100 - 150 Jahre alt sind, als persönliche Standardwerke zu beziehen?

*skeptischbin*

Viele Grüße
Svjatoslav
Vladimir ist offline  
Alt 25.01.2007, 17:19   #9 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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Jede Schrift hat einen Hintergrund, bei 150 Jahren ist es nur klarer, wei bei 5 Jahren.
freies Radikal ist offline  
Alt 25.01.2007, 17:54   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Svjatoslav
Hmmm,

ob's das bringt, sich auf Bücher, die 100 - 150 Jahre alt sind, als persönliche Standardwerke zu beziehen?

*skeptischbin*
Standartwerke ist übertrieben, als "Standartwerk" schlage ich eher vor: Öfter mal ein Gang nach draußen ins Wetter und sich inspirieren lassen. Ich halte nicht allzuviel davon, sich in erster Linie darauf zu beziehen, was irgendwelche Leute unter völlig anderen Lebensumständen als ich, vor 1500 Jahren so gedacht haben, egal ob das Buch darüber nun vor 150 oder vor 3 Jahren in Erstauflage ging.
Das besagte Buch vom Simek steht bei mir bereits mehrere Monate auf der Anschaffliste, kostet aber immerhin schlappe 30 Ocken, mal ganz abgesehen davon, dass das alles auch gelesen werden will (und der Stapel will seit Monaten nicht schrumpfen. Es gibt ja schließlich auch noch Interessen jenseits solcher Themen...




Zitat:
Zitat von freies Radikal Beitrag anzeigen
Jede Schrift hat einen Hintergrund, bei 150 Jahren ist es nur klarer, wei bei 5 Jahren.
hihi
Felicitas ist offline  
Alt 25.01.2007, 19:03   #11 (permalink)
Planewalker
 
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So großartig neue Erkenntnisse über die Germanen haben wir in den letzten 100 Jahren auch nicht hinzubekommen. Man muss bedenken, dass gerade um die Jahrhunderweden 19/20 Jhd die Blütezeit der Altertumskunde und Archeologie war.

Vieles was über alte Kulturen bekannt ist, basiert auf den Kulturen. Hier handelt es sich ja nicht um eine Naturwissenschaft die ständig an den Technologiefortschritt angepasst werden muss.

Insofern ist ein Werk, dass schon ein Jahrhundert hat verstreichen sehen in der Darstellung historischer Tatsachen nicht verkehrt.
Wolfgard ist offline  
Alt 25.01.2007, 19:55   #12 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
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Wir haben da noch die Basics for Asetros....
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Bodvos ist offline  
Alt 25.01.2007, 20:10   #13 (permalink)
Grossmeistergeier
 
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Blinzeln

Zitat:
Zitat von Wolfgard Beitrag anzeigen
So großartig neue Erkenntnisse über die Germanen haben wir in den letzten 100 Jahren auch nicht hinzubekommen. Man muss bedenken, dass gerade um die Jahrhunderweden 19/20 Jhd die Blütezeit der Altertumskunde und Archeologie war.

Vieles was über alte Kulturen bekannt ist, basiert auf den Kulturen. Hier handelt es sich ja nicht um eine Naturwissenschaft die ständig an den Technologiefortschritt angepasst werden muss.

Insofern ist ein Werk, dass schon ein Jahrhundert hat verstreichen sehen in der Darstellung historischer Tatsachen nicht verkehrt.
Wie, was, vor 100 Jahren hat man irgendwie gebuddelt, heute macht man DNA Tests.
Ich denke vor 20 Jahren wußte man nur ein Bruchteil.
Jedenfalls, was die Umstände außerhalb jeder Niederschrift angeht.
freies Radikal ist offline  
Alt 25.01.2007, 21:23   #14 (permalink)
Wirrvogel
 
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thema "basics" --> ihr könnt ja meinetwegen (a lá reich-ranicki) einen kanon der relevanten literatur aufstellen ... dass diese erwähnten zwei bücher (um die vorletzte jahrhundertwende) nicht auf dem neuesten wiss. stand sind ist mir klar, aber hier (mir) ging es schlichtweg um einstiegslektüre (aspekt preiswert, gut lesbar, guter überblick, sachlich) und beide autoren haben ganz gewiss nicht nur die edda gewälzt (die anmerkungen nehmen etwa ein 6tel der bücher ein)
Hammerh(e)art ist offline  
Alt 25.01.2007, 21:43   #15 (permalink)
Planewalker
 
Benutzerbild von Wolfgard
 
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Zitat:
Zitat von freies Radikal Beitrag anzeigen
Wie, was, vor 100 Jahren hat man irgendwie gebuddelt, heute macht man DNA Tests.
Ich denke vor 20 Jahren wußte man nur ein Bruchteil.
Jedenfalls, was die Umstände außerhalb jeder Niederschrift angeht.
Und was bei allen Göttern sagt dir ein DNA Test über die germanische Kultur aus?
Wolfgard ist offline  
Alt 25.01.2007, 22:22   #16 (permalink)
Katzenfreundin
 
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Zitat:
Zitat von freies Radikal Beitrag anzeigen
Wie, was, vor 100 Jahren hat man irgendwie gebuddelt, heute macht man DNA Tests.
Ich denke vor 20 Jahren wußte man nur ein Bruchteil.
Jedenfalls, was die Umstände außerhalb jeder Niederschrift angeht.
Kennst Du das Buch? Ich vermute mal nicht. Denn dann wüsstest Du nämlich, dass die Quelle, aus der am wenigsten geschöpft wurde, die Archäologie ist.
Schriftquellen sind auch meines Wissens in den letzten hundert Jahren nicht allzuviele dazugekommen.

MythologInnen mit HistorikerInnen zu vergleichen ist auch so etwa - naja - wie eine Tafel Schoko und Rote Grütze miteinander zu vergleichen. Beide sind sie süß, beide sind sie lecker , aber ansonsten haben sie nicht mehr viel gemeinsam.
Felicitas ist offline  
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