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Alt 21.03.2008, 20:57   #1 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
Benutzerbild von StarFire
 
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Filmtipp: Satanismus in Deutschland

http://www.nuoviso.de/filmeDetail_hoellenleben.htm

lg
SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.

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Alt 22.03.2008, 02:38   #2 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
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Hab mir den Streifen grad reingezogen.

Mann, da kann einem aber schon übel von werden.
Hat irgendwie so rein gar nix mit dem letztens noch
besungenen "philosophischen Satanismus" zu tun.

Und solche Psychopathen laufen bei uns frei rum?
Kleine Mädchen vögeln und dann anschließend
die Herzen der abgetriebenen Föten auffressen?

Lasst mich mal so einen in die Finger kriegen,
dem zeig ich dann Satan!

Bernd
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Alt 22.03.2008, 17:30   #3 (permalink)
Wiccander
 
Benutzerbild von Hugin27
 
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Ja...wirklich unfassbar schrecklich.

Hatte mir das Video gestern angesehen und vorallem beim Ende hatte ich ein ziemlich unschönes Gefühl im Bauch.

Zum Satanismus: Ich denke aber, dass einige - vllt. auch die Mehrzahl - da mit macht weil ihnen die Handlungen usw. gefallen und nicht weil sie wirklich an den Teufel glauben. Dieser Glaube dient ihnen wohl nur als Ausrede. Hat dieser Satanistenexperte in dem Film glaube ich auch erzählt, und diese Vermutung klang für mich eigentlich recht logisch.

Naja, aber egal ob sie nun ihren "Glauben" ausleben oder ihre abnormalen Phantasien ausleben wollen, krank sind sie so oder so im Hirn...*kopfschüttel*

mfg Andy
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Alt 26.03.2008, 22:59   #4 (permalink)
gothic Fairy
 
Benutzerbild von Elianah
 
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Das ist wirklich der Hammer.

Besonders heftig fand ich aber auch, wie der Staatsanwalt da in Hamburg mit der Sache umgegangen ist. Dass da mal garnicht geschaut wird, ob es nicht doch irgendwie passt, da nicht auch mit anderen Kripos zusammengearbeitet wurde.

Ich musste die ganze Zeit über an den Dutroux-Fall in Belgien mitte der 90er denken. Da waren ja auch hohe Tiere im Staat mit beteiligt und das ganze lief zum Teil auch unter satanistischem Namen.


Einen lieben Gruß,
Eure Elianah
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Love in Chains
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(Tiamat)
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Alt 27.03.2008, 20:16   #5 (permalink)
Setian
 
Benutzerbild von Daelach
 
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ich finde das nicht so besonders glaubwürdig. Ich sag nur false-memory-Syndrom usw. Aber es bringt natürlich Quote für die Medien, und die sog. "Sektenbeauftragten" müssen ja auch zusehen, wie sie ihre Budgets bewilligt bekommen.

*winks* Daelach
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Alt 31.03.2008, 14:44   #6 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Ich habe die Sendung noch aus der ARD-Übertragung in Erinnerung. Rituelle Opferungen von Tieren oder Menschen werden vom modernen Satanismus (nach LaVey) abgelehnt. Es muss sich also um traditionellen Satanismus der übelsten Art handeln. Die Beweise sind recht dürftig, und manches könnte auch einem überspannten Geist entsprungen sein.

In der Theorie passt alles, was in dem Bericht gesagt wird, ganz gut zusammen. Die Ekel erregenden Prozeduren sollen der persönlichen Gottwerdung dienen - Herr über Leben und Tod. Der zweite Aspekt dabei ist die Adrenalin-Ausschüttung in solchen Extremsituationen. Die damit verbundenen magischen Prozesse sind im Ansatz auch in LaVey's Satanischer Bibel zu finden.

Natürlich kann sowas der Psyche auf Dauer nur schaden. Lebensverachtende Kulte sind nicht mit dem Alltag vereinbar. Die Persönlichkeitsspaltung zeigt, wie sich die Seele gegen ihre vermeintliche Gottwerdung wehrt. Die Natur Gottes als harmonisierendes Prinzip wird von traditionellen Satanisten nicht verstanden, denn sie sehen ihn stattdessen als Lebewesen, dem der Mensch ähnlich werden könnte.
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Wenn der Mensch edel ist, dann sind die Tiere Götter.
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Alt 03.04.2008, 23:05   #7 (permalink)
Setian
 
Benutzerbild von Daelach
 
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Es gibt keinen traditionellen Satanismus. Dieser war und ist eine Erfindung der christlichen Kirche. Diese hat seit jeher mißliebigen Leuten die übelsten Sachen vorgeworfen - ich verweise nur mal auf die Juden, welche angeblich die Brunnen vergiftet haben sollten im Mittalalter.

Drolligerweise mag es nun Trittbrettfahrer geben, die glauben, es habe wirklich so einen Satanismus gegeben, und die das nun genau so aufführen, wie die Kirchen es sich mal ausgedacht hatten. Ironie der Geschichte sozusagen.


Nochwas, "die Natur Gottes" - völlig monotheistisch gedacht, wahrscheinlich mit christlichem Hintergrund (nur der christliche Gott hat es nichtmal zu einem Namen gebracht).

Es gibt viele Götter, und manche stehen eher für Harmonie (z.B. die meisten Liebesgötter), andere ganz und gar nicht (z.B. die meisten Kriegsgötter). Götter an sich sind eben nicht unbedingt harmonisch. Und der christliche Gott schon gleich gar nicht.

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Alt 03.04.2008, 23:38   #8 (permalink)
Somersetswampthing
 
Benutzerbild von Andy
 
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Soweit mir bekannt ist,
gibt es keinerlei auch nur ansatzweise stichhaltige Beweise für den im Beitrag geschilderten Fall und die Vorwürfe. Die Polizei hat übrigens recht bald den Fall zu den Akten gelegt bzw. ist dieser Sache nicht weiter nachgegangen, weil es erhebliche Zweifel an Zurechnungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der "Zeugin" gab.

Irgendwo habe ich auch weitere Informationen über diesen Fall - finde ich bestimmt noch!
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Alt 04.04.2008, 00:46   #9 (permalink)
Skaldenmetbrauerlehrling
 
Benutzerbild von Bernd
 
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Alter: 46
Beiträge: 875
Zitat:
Zitat von Daelach Beitrag anzeigen
Es gibt keinen traditionellen Satanismus. ...
Ich gehe mal davon aus, dass Du damit Recht hast.

Zitat:
Zitat von Daelach
(nur der christliche Gott hat es nichtmal zu einem Namen gebracht)
Damit nun ja wohl nicht.
"JHWH" ist der Name, auch wenn niemand so genau weiß, wie man's ausspricht.
Zudem betrachten viele Christen Jesus als ihren Gott.

Zitat:
Zitat von Andy Beitrag anzeigen
Soweit mir bekannt ist,
gibt es keinerlei auch nur ansatzweise stichhaltige Beweise für den im Beitrag geschilderten Fall und die Vorwürfe. ...
Wäre schon besser, wenn's wirklich so wäre.

Bernd
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Alt 04.04.2008, 02:33   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
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Ort: Germania Magna
Beiträge: 735
@Daelach:
Satanismus (Wikipedia)
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Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2008, 18:21   #11 (permalink)
Setian
 
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Alter: 35
Beiträge: 129
@ Bock von Mendes:

Der Artikel widerspricht sich erheblich:

Der "traditionelle" (theistische) Satanismus beinhaltet das Verehren von Gottheiten

und dann:

Für einen real existierenden Satanismus in Mittelalter und Frühneuzeit vor dem Hintergrund der zahlreichen Hexenverbrennungen dieser Epoche gibt es zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Forschung keinerlei Anhaltspunkte.

Welche Tradition soll das denn dann sein? Wenn das erste satanische Werk aus dem Jahre 1821 kommt? Wikipedia hält sich denn auch merkwürdig bedeckt mit jeglichen Belegen zu dieser angeblichen "Tradition".

Ich bleibe dabei, daß der sog. traditionelle Satanismus ein Greuelmärchen der Kirchen ist. Dafür spricht übrigens auch, daß er völlig in christlicher Begrifflichkeit und in christlicher Denkweise verbleibt und nur die Fronten wechselt.

Nachtrag:
Berichte aus okkulten Organisationen
Ist zwar eine Kirchenseite, aber sachlich und lesenswert.

*winks* Daelach
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Geändert von Daelach (07.04.2008 um 19:14 Uhr)
Daelach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2008, 00:01   #12 (permalink)
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Benutzerbild von Bock von Mendes
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Germania Magna
Beiträge: 735
@Daelach:
Ich sehe keinen Widerspruch. "Traditionell" kann "alles vor LaVey" bedeuten. Wenn Du bessere Infos hast, dann änder halt den Satanismus-Eintrag in Wikipedia. Dafür ist Wiki ja da.
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Bock von Mendes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2008, 19:52   #13 (permalink)
Lif
Sky Moonwalker
 
Benutzerbild von Lif
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: aachen
Alter: 21
Beiträge: 205
Ein paar Anmerkungen meinerseits:

1. Die Wewelsburg: Die gezeigte Kulthalle war urpsrünglich als Kultstätte der SS gedacht. Daraus ergibt sich eine nette Kombination.

2. Genauso ist es mit dem "Runentuch": Runen werden ebenfalls mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht.
Da hätten wir die beiden Bösen vereint.

3. Was hat das astrologische Symbol für den Krebs auf einem Bild des Opfers zu suchen?

4. Wie auch im Film erwähnt ist die Diagnose "multiple Persönlichkeit" umstritten. Es wird sogar vermutet, dass multiple Persönlichkeiten erst durch falsche Therapien entstehen (S. Pflege heute, 6. Auflage).

In meinen Augen ist der Film mehr als nur kritisch zu betrachten. Da sollte noch mal ganz genau nachgeforscht werden.

Geändert von Lif (12.04.2008 um 21:32 Uhr)
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