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Die Familie Hier sollen alle Fragen rund um das heidnische Leben innerhalb der Familie, die aufkommenden Probleme usw. besprochen und diskutiert werden

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Alt 05.06.2008, 15:44   #1 (permalink)
blümche
 
Benutzerbild von Kuchen
 
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glauben beibringen?

Hallo,

ich habe eine frage an euch.

wenn ihr kinder & neffen u.s.w.(die ihr miterzieht) habt oder haben werdet, werdet ihr ihnen von ihrem glauben erzählen, weil der für sie natürlich und nah ist, und in diesem glauben aufwachsen lassen, oder eher den überblick über verschiedene glauben geben und wählen lassen... oder wie?


besonders wenn die kinder klein sind, und alles schnell aufschnappen. da kann man nicht immer so tief philosophieren, weil glauben so individuell ist, und es kommt mal das alter, wann kinder genau fragen und die antworten genau so wissen wollen. und dann sollen die eltern etwas sagen.
was werdet ihr sagen/habt gesagt (sagt immer noch) ?
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Alt 05.06.2008, 16:09   #2 (permalink)
gehörntes fellwesen
 
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ich werd meinem kind schon sagen wie/was ich glaube, aber mein kind soll selber entscheiden woran es glaubt, ich kann ihm ja keinen glauben aufzwingen oder "anerziehen" , eh nicht, wenns wirklicher glaube sein soll. und wenn mein kind dann in die sonntagsschule will, auch ok^^
ich denk man kann ja sagen ich glaub so, aber da gibt es noch dies und jenes und allein schon durch die schule etc, wird es automatisch mit dem christentum in kontakt kommen, kennenlernen.
ainé ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2008, 17:29   #3 (permalink)
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Benutzerbild von Sternenwoelfin
 
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Die Frage wird sich für mich nicht mehr stellen. Ich bleibe eine welpenlose Wölfin. Aber es gibt zwei Neffen und irgendwann wird sich auch da die Frage stellen. Ich werde ihnen etwas von meiner Weltsicht erklären wenn sie alt genug sind und fragen. Welchen Weg sie letztendlich einschlagen werden ist und bleibt ihre eigene Entscheidung. Das werden sie tun wenn sie ihn gefunden haben, ihren Weg.

Liebe Grüße
Wölfin
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Alt 05.06.2008, 20:06   #4 (permalink)
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ich finde es vor allen dingen ( und aus eigener erfahrung) wichtig, das kinder nicht automatisch schon im kindergarten in ein glaubenssystem eingefügt werden.
als wär es jetzt selbstverständlich christ zu sein und alles andere eben eine laune die schon vorrübergeht.


zu meiner kindergartenzeit war ich die einzige die nicht getauft war und wir sollten vor dem frühstück gemeinsam beten.
als ich vorher in mein brot biss, weil ich keinen grund darin sah zu irgendeinem gott zu beten wurde ich zur strafe vor die tür gesetzt.

das war mein letzter tag im kindergarten. denn ich bin allein nachause nachdem ich mich vom flur weggeschlichen hatte und hab mich von da an erfolgreich geweigert.
ich habe mich wie eine aussetzige gefühlt damals .
ich finde es unmöglich wie viel platz einzelne religionen in der schule bekommen und andere nicht.
und auch der unterricht ist oft alles andere als neutral.
meine kleine schwester (15) erzählte mir erst heute das die religionslehrerin ihr eine schlechte note gegeben hätte weil sie meinte ihr aufsatz sei gotteslästerung.
auch sie ist zusammen mit einer schulkameradin die einzige die nicht getauft ist.
ein anderer, der meinte die menschen seien auf der welt um ihren dienst zu tun, hingegen wurde hoch gelobt.


ich finde jeder mensch sollte das recht haben sich frei zu entscheiden und gerade in sensiblen phasen der entwicklung vor "der richtigen religion" als einem "muß" bewahrt werden.

ich kenne genügend menschen, die lange gebraucht haben um für sich den richtigen weg zu finden. und das lag mitunter auch an den religionsgemeinschaften in die sie hineingeboren wurden, welche die möglichkeit der umorientierung nicht zulassen wollten.





l.g. die-viele
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Alt 05.06.2008, 20:36   #5 (permalink)
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mein sohn ist 4. ich sehe eigentlich keine notwendigkeit, mich hinzusetzen und ihm von meinem glauben bzw. meinen erfahrungen zu erzählen, weil sich das einfach im alltag ergibt. er sieht meinen altar, er sieht, daß meine partner pentagramme tragen, er nimmt wahr, daß ich pflanzen berühre, mit tieren rede, steine liebe usw.
indoktrinieren muß ich nicht - ich hab keine großen geheimnisse, was meinen glaubenskrempel angeht. ich denke eh, daß er seinen weg schon selbst finden kann und wird.
nur eins ist klar: wenn er fragt, bekommt er ne antwort.
amala krähenfeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2008, 22:07   #6 (permalink)
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Mutter Natur hat was dagegen das sich mein ewiger Traum vom Mutti werden erfüllen wird.

Ist zwar kein Ersatz aber ich habe auch einen süßen Neffen. Mir dreht es allerdings den Magen um wenn der Kleine ins Bett geht und ich, vor der Tür lauschend, höre wie seine Mutter drauf besteht das zusammen gebetet wird. Natürlich nur mit dem christlichen Kindergebet "Mein Herz ist rein....Jesus allein".

Ich habe mir ehrlich auch schon Gedanken gemacht was ich dem Zwerg sage oder nicht wenn er mal bei uns zu Gast ist. Beten kann ich keinesfalls mit ihm vor dem Zubettgehen. Wie wird er darauf reagieren wenn seine bekannten Rituale bei mir nicht ablaufen? Soll ich ihn wirklich so vor den Kopf stoßen? Der Knirps weis doch noch gar nicht das es so viele Möglichkeiten eines Glaubens gibt.

So wie ich seine Mutter kenne, würde Sie es mir nicht verzeihen wenn ich dem Jungen "Flöhe ins Ohr setze". So würde sie es jedenfalls nennen wenn ich da was mit Heidentum ansprechen würde. Vor allem würde es mich quälen zu wissen das ihm vermutlich hinter meinem Rücken gesagt würde das die Tante doch spinnt oder noch schlimmer das sie mich nicht mehr unter vier Augen mit ihm läßt.

Wenn er etwas älter ist (vielleicht 7 oder 8) dann kann ich mir schon vorstellen das ich gewisse Sachen vorsichtig anspreche. Aber kleine Kinder verwirren und dann wieder in die Arme der christlichen Mutter schicken - das kann nicht gut gehen.

Schade und traurig finde ich das trotzdem. Gerade Kinder sind viel offener und erkundungsfreudiger als Erwachsene.
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Alt 05.06.2008, 23:12   #7 (permalink)
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Schade und traurig finde ich das trotzdem. Gerade Kinder sind viel offener und erkundungsfreudiger als Erwachsene.

ja, gerade deshalb, genau aus diesem gund finde ich es sehr wichtig man selbst zu sein und sich diesen kindern so zu zeigen wie man ist.
ich glaube nicht, das dies das vertrauen in seine rituale erschüttern wird wenn es sich dort wirklich aufgehoben fühlt.
aber es wird auch nicht vergessen , denke ich.
es geht hier meiner meinung nach um bilder die im kopf bleiben und zum richtigen zeitpunkt dem kind zur verfügung stehen um sein eigenes weltbild zu formen..............
die-viele ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2008, 23:53   #8 (permalink)
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@ svear: worin liegt denn die motivation darin, dem kleinen etwas anderes als das christliche, was er von seinen eltern offenbar kennt und auf den weg mitbekommt, zu zeigen, davon zu erzählen oder mit ihm zu machen?
ich meine, es ist doch ok, wenn du deinen weg gefunden hast, ist es da echt nötig, das an andere weiterzugeben? zumal ein kind eben nicht bewertet, wie erwachsene das tun. kinder objektivieren nicht.

ich finde es immer so ätzend, wenn christen meinen, sie müßten heiden bekehren. und ich finde es genauso ätzend, wenn heiden meinen, sie müßten christen bekehren.

überlaß dem kind doch einfach die möglichkeit, seinen weg selbst zu finden und zu gehen. ich meine, nur weil die mama jeden abend jesus ins herz invoziert, heißt das noch lange nicht, daß der filius das echt verinnerlicht. guck dich hier um - viele erzählen davon, daß sie christlich erzogen worden sind. und sie sind trotzdem (oder gerade deswegen) heiden geworden. es geht schon seinen weg.

keep cool
amala krähenfeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 00:05   #9 (permalink)
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@amala

Tschuldigung, da hast du mich echt falsch verstanden. Ich werde mich hüten jemanden zu Missionieren...

Ich finde es nur schade das Kinder nicht von Anfang an die verschiedenen Möglichkeiten zu Glauben friedlich nebeneinander erfahren dürfen.

Natürlich bewertet "mein" geliebter Knirps nicht aber er bekommt auch gar keine Chance etwas anderes als das christliche kennen zu lernen bis er eventuell irgendwann mal merkt das diese Art Religion nichts für ihn ist. Und dann geht der schwere zermürbende Weg als Jugendlicher oder Erwachsener los...

Ich bilde mir ein das man mit einer breiter gefächerten religiösen Erfahrung schon bei den Kleinsten vielen den langen schweren Weg zu "Ihrer" Religion leichter machen könnte. Du hast recht! Wie viele arme Seelen tummeln sich hier die sich erst übers Unglücklich sein mit dem christlichen Weg mühsam ihren Glauben erarbeiten.

Na ja, vielleicht ist das ja auch zu was gut. Für was man kämpfen muß, daran hält man umso mehr fest.
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Svear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 04:42   #10 (permalink)
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Benutzerbild von Salzliebe
 
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Ja also ich würde natürlich schon darüber reden. Mit Kindern kann man doch so ziemlich über alles reden.
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Salzliebe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 09:56   #11 (permalink)
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ich hatte svear so verstanden das sie sich unsicher ist ob sie sich nun zurückhalten muß in ihrem glauben oder nicht.

ich fänds nicht richtig sich aus rücksicht auf die eltern zu verstecken.

das meinte ich mit "man selbst sein". da lernen kinder viel mehr von als von erwachsenen die meinen irgendeine maske aufsetzen zu müßen um die kleinen nicht zu beunruhigen. kinder sind so wache menschen und bekommen in situationen wesentlich mehr mit als erwachsenen ihnen meist zugestehen.
und unechtheit kriegen die mit, was sie selbst wioederum dazu verleitet ihre von grundauf richtige wahrnehmung ( wie sie kindern zu eigen ist) in frage zu stellen.

meine meinung........so erzieht man von grundauf unsichere menschen.

die kriegen nämlich irgendwann ganzschön bammel vor der welt, wenn dann irgendwann keine mamis und papis mehr da sind die ihnen das richtige zeigen
und für sie mit ihren augen gucken.
und diese menschen werden wohl lange jemanden brauchen der sie führt.
in jedem fall werden es diese menschen schwer haben ein gesundes selbstvertrauen zu entwickeln, was ihnen andere kinder , die bei "echten eltern" aufwuchsen , dann vielleicht vorraus haben.


also, wenn das kind fragt sollte man eben so antworten wie es für einen richtig ist, meine ich.
natürlich altersgemäß, aber das schliesst richtigkeit ja zum glück nicht aus...........


missionieren ist sehr agressiv und meiner meinung nach das falscheste was man tun könnte.
leider erlebe ich aber viele solcher menschen die dies bewußt und/oder unbewußt tun.
und das ist nicht an irgendeine religion geknüpft.
ich kenne sogar buddhisten die eine missionierende art haben andere zu überzeugen.
hmmmm....für mich drückt das eigendlich nur große unsicherheit in deren glauben aus, die mit dem zwang einhergeht andere zur eigenen sicherheit im gleichen boot zu haben.....................
die-viele ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 10:13   #12 (permalink)
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@die-viele

Danke, schöner hätte ich es auch nicht sagen können. Ich tue mich manchmal schwer mich für andere verständlich auszudrücken. Ist mir schon öfter aufgefallen das Leute um mich drumrum - für mich völlig unverständlich - was in "den falschen Hals" bekommen, wenn ich wüßte woran's liegt würd' ichs ändern...

Tja und das mit dem Missionieren.... Ich denke da ist man schneller dabei als einem das selbst gewahr wird. Wenn man von etwas überzeugt ist dann liegt es, für mich verständlich, sehr nahe das man dem anderen auch "was Gutes" tun will. Das manche (warum nicht auch ich ) da etwas zu eifrig sind nehme ich nicht krumm. Zumindest dann nicht wenn man nach einer freundlichen Zurückweisung einen AHA-Effekt in positive Sinne zurückbekommt.

Jeder darf nicht nur seine Meinung haben sonder SOLL sogar. Wo kämen wir denn da hin...

Es wird mir wohl nichts übrig bleiben als die Situation mit meinem Neffen auf mich zukommen zulassen. Muß dann jedenfalls sehr behutsam sein. Vor allem da ich selbst noch schwer an meinem Heidentum arbeite. Da wird das nicht einfacher.
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Svear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 10:47   #13 (permalink)
Oberons Weberknecht
 
Benutzerbild von Puck
 
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@ svear


„Ich werde mich hüten jemanden zu Missionieren..."

und

"Ich finde es nur schade das Kinder nicht von Anfang an die verschiedenen Möglichkeiten zu Glauben friedlich nebeneinander erfahren dürfen.“


dann missioniere nicht, sei nicht fordernd aber zeige dich wie du bist.

die viele hat es schon erwähnt. kinder bekommen so viel mehr mit als den großen bewusst ist. aber sie öffnen sich nur wenn sie sich sicher fühlen. mit der mami widersprüchliche kinderreime beten weil sie dann froh und stolz auf das kleine ist, und dem kuscheltier später dann das wahre leid klagen, ist kein seltenes bild.

ich wette, dass du und deine zwiespältigkeit zu diesem thema von dem kleinen sehr wohl irgendwann wahrgenommen werden.

entweder als: die tante ist anders, und traut sich auch es zu sein. vielleicht darf ich wenn ich groß genug bin auch mal anders sein?...

oder als: die tante ist anders und versteckt es. selbst die großen, die anders sind müssen sich verstecken. anders sein ist bestimmt was schlimmes...


ich finde du solltest dich nicht verstellen, auch nicht aus einer unsicheren rücksicht heraus. und du findest das auch, -so zumindest verstehe ich dein statement...

„Wenn ein Betrug auch gut eingewickelt und vergoldet ist ... ein Betrug bleibt es dennoch! “
Puck ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 10:54   #14 (permalink)
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Benutzerbild von die-viele
 
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hmmmmmh....so abwegig fand ich deine ausdrucksweise jetzt gar nicht.
ist doch vollkommen normal nicht von jedem gleich ( auf die selbe weise) verstanden zu werden. da bist du doch nicht von grundauf falsch.
man kann doch drüber diskutieren um auf einen punkt zu kommen.
und die anderen posts verdeutlichen diesen ja auch nocheinmal , um welchen wir uns da gerade zu drehen scheinen.

wir sprechen ja nicht in codierungen..(zum glück)....und selbst die können ja zu verwirrungen führen wie aus der presse nach dem neuesten atomalarm zu entnehmen ist.


ich glaube alles ist im grunde richtig.

und wenn dir dieses kind spiegelt das du unsicher bist in dieser angelegenheit, dann versuch ihm nichts vorzuspielen. sei unsicher, sei was immer du bist aber sei es selbst.

wenn du es nicht richtig findest wie die eltern mit ihm umgehen, dann rede doch mit ihnen über deine empfindung. steh für dich selber ein, wenn dir die angelegenheit so am herzen liegt ....mehr gutes kannst du nicht tun, meine ich.
und für sich selbst einzustehen ist mehr als viele menschen mit vermeintlich gutgemeinten hilfeleistungen erbringen.

ich für meinen teil kann es nicht akzeptieren wenn jemand versucht ein kind zu missionieren mit allen möglichen zwängen. das wiederstrebt mirvollends.
insbesondere wenns mir sehr nahe steht und ich mehr in der verantwortung stehe.
manchmal muß man auch eingreifen wenns zu kritisch wird und jemand versucht das kind emotional unter druck zu setzen, nur um die eigene sicherheit zu stärken.
ich kenne da so zwei großeltern, die haben einen so dermaßen religiös einbetonierten scheuklappenblick, daß es nur eine möglichkeit gibt bei ihnen .

nein, sagen....bis hierhin und nicht weiter.....behaltet euren glauben , aber lasst das kind in ruhe.

ihr verhalten hat so etwas zwanghaftes was das christentum angeht....schon sektenähnlich, so das es mir dabei sehr unheimlich ist. und ich vertraue da einfach meinem unguten gefühl und kümmer mich darum.

es geht hier nicht ums kämpfen.
warum auch, es geht hier vielmehr darum, das ich eben nicht kämpfen möchte und ihr angebot dazu auch nicht annehme. ich muß nicht mich selbst verteidigen, wenn ich nicht ingefahr bin.
ich vertrete nur mein ungutes gefühl und gehe dann weiter.
das ist manchmal sehr schwer...denn es beudeutet auch manchmal einfach wegzugehen, weil einem gar nicht zugehört wird ( das fällt mir persönlich in vielen situationen sehr schwer)
aber letztenendes gehts nur darum für sich selbst richtig zu handeln finde ich.

für das kind kann ich nicht "richtig" handeln, für niemanden, es sei denn ich handele für mich richtig . denn wie will ich richtig handeln wenn meine gedanken immer bei anderen sind?!

kommt mir zur zeit richtig vor, so zu handeln.....................(aaaber , Änderungen natürlich vorbehalten)
die-viele ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 12:15   #15 (permalink)
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JA! Das Statement ist Programm....

Danke für die vielen Anregungen und Gedanken. hab ich wieder was geistiges zum kauen.

Ich hoffe allerdings auch das @Kuchen die den Thread hier angeregt hat auch was mitnimmt. Eigentlich hatte sie ja um Meinungen gebeten.

Also "Kuchen"? Hoffe du hast bisher auch was mitgenommen.
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Alt 06.06.2008, 16:34   #16 (permalink)
blümche
 
Benutzerbild von Kuchen
 
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Zitat:
Zitat von Svear Beitrag anzeigen
[COLOR="Red"]Ich hoffe allerdings auch das @Kuchen die den Thread hier angeregt hat auch was mitnimmt. Eigentlich hatte sie ja um Meinungen gebeten.

Also "Kuchen"? Hoffe du hast bisher auch was mitgenommen.

ja danke leute! es ist sehr interessant für mich. Ich habe jetzt keine kinder bzw. neffen zu erziehen oder mitzuerziehen, trotzdem wühlt mich in mir diese frage schon ungefähr ein jahr auf.
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Kuchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 18:49   #17 (permalink)
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Benutzerbild von Lidania
 
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Svear, als du das mit dem "Gute Nacht Ritual" mit Gebet geschrieben hast, habe ich überlegt, wie ich mich verhalten würde. Ich würde das Kind beten lassen, wenn es das möchte, aber auch sagen, dass ich nicht bete und auch warum.
Kinder akzeptieren das. In der Schule mache ich das ja auch, wenn die Kinder mit Glaubensritualen kommen. Da mache ich ja auch deutlich, dass bestimmte Dinge in dieser oder jener Religion so oder so gemacht werden und welche Feste wie gefeiert werden -soweit ich das weiß - mache aber auch immer deutlich, dass das nicht mein Glaube ist. Das war noch nie ein Problem.
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Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

Lidania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2008, 20:26   #18 (permalink)
VfGH-Mitglied
 
Benutzerbild von Svear
 
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Ort: Südliches Midgard
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Vielen Dank Lidania

Die simpelsten Lösung sind die auf die man als Letztes kommt. Ja, ich glaube damit kann ich gut leben. Das gäbe auch Gelegenheit .. ähhh ... indirekt meinen Neffen anzuregen das nicht jeder so wie seine Mutti (und er) seinen Religion ausübt.
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Alt 06.06.2008, 21:31   #19 (permalink)
blümche
 
Benutzerbild von Kuchen
 
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grade jetzt merke ich, dass es im forum für sitten und bräuche steht, obwohl ich es im familienforum posten wollte alles drum herumk im kopf
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Alt 06.06.2008, 22:51   #20 (permalink)
Déanann tart tart
 
Registriert seit: 03.06.2008
Ort: BC
Alter: 35
Beiträge: 5
was tun bei Kindern

Guten Abend allen,

ich werde meinen (potentiellen) Kindern jedewede Religion so nahe bringen, wie ich es kann. Dies haben meine Eltern auch getan, geschadet hat es nicht, ausser der Tatsache, daß man als Nicht-Christ es etwas schwerer in einer christlichen Gesellschaft hat.

Ich halte es für wichtig, Wege zu zeigen und Kindern ein Fundament zu geben, auf dem sie später selbst den für sich richtigen Weg finden und gehen.
__________________
Grüße und Wohlsein

Marc

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