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Die Familie Hier sollen alle Fragen rund um das heidnische Leben innerhalb der Familie, die aufkommenden Probleme usw. besprochen und diskutiert werden

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Alt 07.06.2008, 21:42   #21 (permalink)
blümche
 
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danke mods!!
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komm auf die dunkle Seite, wir haben Kekse

Äå Áîã òåáå ïîñ³ÿâ, òàì öâ³òè.
Àôðèêàíñüêå ïðèñë³â'ÿ
.
Lingua mortua sola lingua bona est.
The only good language is a dead language
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Alt 05.03.2010, 22:31   #22 (permalink)
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danke, Starfire, fürs Thread wieder öffnen

Der Faulheit halber... kommt hier das, was ich schon in meinem Blog gepostet hab- nun passend zum Thread:

Bei meinem morgendlichen Blick ins Facebook sprang mich ein Foto an, das eine Freundin von mir kommentiert hatte. Vorneweg sei gesagt, dass sie islamisch ist, genauso wie die Freundin, deren Foto sie kommentiert hat.
Es zeigte ein kleines Mädchen, ich schätze sie auf 3-4, das betete. Sie war von vorne fotografiert, die großen runden Augen blickten ernst, die kleinen, noch kinderspeckigen Händchen in islamischer Gebetshaltung zur Schale geformt. Sie war weiß gekleidet- ein feinsäuberlich drapiertes Kopftuch umrahmte das runde Kindergesicht.
... Und ich dachte mir: WTF?!?!?!?

Ich meine- Religion schön und gut. Aber wieviel Recht haben wir eigentlich den Geist und die Person eines Kindes von grundauf dermaßen zu verbiegen? Oder anders: haben wir dieses Recht überhaupt?
Wie kann man denn einem kleinen Kind ein solches Symbol wie ein Kopftuch überstülpen- ein Symbol, das ursprünglich aus sexuellen Restriktionen heraus entstanden ist. Und das in der Zwischenzeit noch andere Bedeutungen dazubekommen hat, die mMn allesamt nicht kindertauglich sind.
Ich sollte vielleicht dazusagen, dass es mir nicht darum geht, den Islam an den Pranger stellen. Andere Religionen bieten genauso viel Zündstoff in dieser Hinsicht. Nur ist der Islam zur Zeit in der ungünstigen Position diejenige Religion zu sein, welche auf dem Präsentierteller sitzt und von der Radikalität her in etwa dem entspricht, was es im Christentum vor einigen Jahrhunderten gab.

Also, inwieweit "darf" man seine Kinder beeinflussen? Auf gewisse Weise beißt sich die Frage selbst in den Schwanz, denn in allem, was man als Eltern tut, beeinflusst und prägt man seine Kinder. Beim Thema Religion kommt für mich aber hinzu, dass es nichts greifbares, nichts... bewertbares ist. Man könnte auch sagen, es ist etwas unwichtiges. Aber diese -vielleicht- unwichtige Nebensache, kann das komplette Weltbild eines Menschen prägen, es kann die Brille eines Menschen ausmachen, mit der er die Welt sieht und für sich bewertet. Deshalb sollte wie ich finde, auch in diesem Bereich sehr bedacht vorgegangen werden.
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Alt 06.03.2010, 01:25   #23 (permalink)
Nebelkrähe
 
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Zitat:
Zitat von Centaurea Beitrag anzeigen
Wie kann man denn einem kleinen Kind ein solches Symbol wie ein Kopftuch überstülpen- ein Symbol, das ursprünglich aus sexuellen Restriktionen heraus entstanden ist. Und das in der Zwischenzeit noch andere Bedeutungen dazubekommen hat, die mMn allesamt nicht kindertauglich sind.
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Meinst du jetzt "das Kopftuch im Islam" oder "das Kopftuch" allgemein? Und was ist "ursprünglich"? Wenn ich mal quer durch die Kultur- und Modegeschichten diverser Breiten denke, wurden Kopfbedeckungen hauptsächlich getragen um Haupt und Haar vor Witterung zu schützen. Wobei Tuch um Kopf eine einfache und praktische Variante ist, bei je nach finanzieller Möglichkeit großer Vielfalt von preiswert bis hoch repräsentativ. U.a. deshalb war/ist ein Kopftuch bei Frauen auch immer ziemlich beliebt, gerade wenn es nicht die Möglichkeit gab, sich alle Nase lang die Haare zu waschen.

Ich tu jetzt mal ganz naiv und frage: was ist schlimm daran, Kindern ein traditionelles Kleidungsstück anzuziehen?
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Alt 06.03.2010, 01:57   #24 (permalink)
Bragitru
 
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Und was ist, wenn das Kind das Tuch tragen wollte, weil Mama, Tante, Oma auch eins haben? Kannst du das ausschließen anhand des Fotos? Was machst du, wenn ein Kind ein Tuch tragen will? Es ihm verweigern?
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Alt 06.03.2010, 02:14   #25 (permalink)
Somersetswampthing
 
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Liebe Centaurea,


du scheinst mir vom Islam absolut keinerlei Ahnung zu haben! "Der" Islam ist nicht radikal, Islam ist eine friedliche und durchaus offene Religion - soviel dazu. Das Kopftuch hat nichts mit Unterdrückung zu tun und ist auch eher kulturelles denn religiöses Symbol.
Trägst du Rock? Oh je! Ist das nicht ein Symbol der sexuellen Unterdrückung?

Warum bitte soll ein Kind denn nun kein Kopftuch tragen und beten?!? Warum sollen einem Kind keine Werte beigebracht werden, warum soll nicht schon ein Kind in die Religion eingeführt werden?!? Geht es dir darum? Stört dich das daran? Das ist doch - mit Verlaub - Unfug.
Ich selber halte das für sehr wichtig und würde meine Kinder auch von früh an meine Sicht der Dinge, meine Werte und meine Religion mit auf den Weg geben. Wann denn sonst? Wenn es Volljährig ist? Natürlich... sorry ... ja.... das Kind soll sich ja seine eigene Meinung bilden und sich das raussuchen was es für richtig hält... ne ist klar.
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Alt 06.03.2010, 12:57   #26 (permalink)
Wiccander
 
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Zitat:
Zitat von Andy Beitrag anzeigen
Warum sollen einem Kind keine Werte beigebracht werden, warum soll nicht schon ein Kind in die Religion eingeführt werden?!?
Sorry Andy, aber das ist nicht dasselbe.
Ich bin sehr froh darum dass meine Eltern mir keine "religiösen Werte" beigebracht haben (sondern stattdessen menschliche Werte!), dass sie mir nicht beigebogen haben ich müsse vor irgendeinem höheren Wesen im Staube kriechen, sondern im Gegenteil einen sehr kritischen Blick auf die religiösen (wie auch sonstige gesellschaftlichen) Umtriebe - und dass ich dann, als ich die Zeit dazu für gekommen hielt (und da war ich schon längst erwachsen), selber und ganz unvoreingenommen herausfinden konnte was an diesen Geschichten wirklich dran ist und worum es da eigentlich geht.

Und ja, dass ich mir von niemandem gern was vorschreiben lasse und dennoch versuche jeden in seinem wirklichen Anliegen zu verstehen, das könnte vielleicht auch damit zusammenhängen. Und ich finds durchaus sinnvoll - löst nen haufen Probleme.

lg
E8
Elevation Eight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2010, 13:04   #27 (permalink)
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Das Kopftuch gehört gehört im Islam zur vorschriftsmäßigen Kleidung beim Gebet - ebenso wie für die muslimischen und jüdischen Männer das Käppchen auf dem Kopf.
Dass das kleine Mädchen auf dem Bild ein Kopftuch trug, sagt nichts darüber aus, ob sie normalerweise auch eins trägt. Die meisten muslimischen Mädchen und Frauen, die ich kenne, tragen es nur zum Gebet.
Es ist das Recht der Eltern, ihren Kindern ihren eigenen Glauben und ihre religiösen Vorschriften nahezubringen. Problematisch wird das meiner Meinung nach erst dann, wenn es mit Zwang geschieht.
Das Christentum kennt übrigens ähnliches. Wer als Frau zur Audienz beim Papst geht, muss ein Tuch über die Haare binden - ganz egal ob sie nun katholisch oder ganz was anderes ist.
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Alt 06.03.2010, 13:14   #28 (permalink)
Nebelkrähe
 
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Mein Göttergatte erinnert mich gerade daran, dass das Kopftuch zwingend zum traditionellen Bild der europäischen Hexe gehört. Und jetzt fällt's mir auch wieder ein, als Hexen Thema im Kindergarten meiner Tochter waren, hat die Gruppe Pappmascheenasen gebastelt und bunte Kopftücher genäht.
Meine 70-jährige Nachbarin sehe ich seltenst ohne Kopftuch. Die ist allerdings keine Hexe sondern ganz normales württembergisches Urgestein. Meine Oma, eine typische mittelständische Großstädterin, ging so gut wie nie ohne Hut oder Kopftuch aus dem Haus, während meiner Grungezeiten war Kopftuch eines meiner Lieblingsaccesoirs und natürlich zog ich die gegen Sonne und Wind auch immer meinen Kindern an. Halt auf Wikingerart im Nacken gebunden
Es ist übrigens ein fatales wie hartnäckiges Vorurteil, dass die "freie europäische Heidin" ihre Haarpracht tagaus tagein ungeschützt spazieren getragen habe und erst durch das Christentum unter Kopftuch und Gugel gezwungen wurde.
Kopfbedeckungen sind essentieller Bestandteil so gut wie jeder traditionellen europäischen Tracht. Aber nur weil wir unsere Traditionen verwerfen (aus welchen Gründen auch immer), müssen das andere noch lange nicht tun.

Ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer: Traditionsbewusstsein. Wie Andy schon erwähnte, welche Werte soll man seinen Kindern denn authentisch vermitteln, wenn nicht die eigenen? Kultur ist Teil und Ausdruck von Werten. Dass manche Menschen sich sehr an diese Ausdrücke klammern, mag vielleicht in manchen Fällen damit zu tun haben, dass ihre Werte gefährdet oder in Frage gestellt werden, z.B. durch den Zwiespalt (traditionsfeindliche) Moderne versus die eigenen, althergebrachten Wurzeln.
Es ist oft eine Illusion, dass mensch letztere nicht nötig habe.
Bei einem Verwandten von mir war das ganz interessant zu beobachten. Er war sieben Jahre alt, als seine Familie 1945 24 Stunden Zeit bekam, ihre Heimat zu verlassen. Mit der Brauchtumspflege der hiesigen Vertriebenverbände wollte er nichts zu tun haben, weil ihm deren Haltung zu revisionistisch war. Er wollte sich in sein neues Leben einfügen und flüchtete in seinen Glauben. Katholizismus war nämlich ein Traditionsbestandteil, den seine Familie mitgebracht hatte und den sie im Westen weiterpflegen konnte, ohne schief angeguckt zu werden. Dass der Verlust der althergebrachten Kultur ihm und seiner Familie regelrecht Phantomschmerzen bereitet hatte, fing erst an ihm klar zu werden, als er in den frühen 90ern einen Urlaub in Tschechien wagte.

Nach meiner Erfahrung brauchen Menschen Orientierung und einen roten Faden, etwas sichtbares, das sich durch die Generationen zieht. Das sollte man nicht unterschätzen.
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Alt 06.03.2010, 21:01   #29 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Hallo zusammen,
ich denke, wir sollten bei der ganzen Diskkussion ein wenig (oder vielleicht doch etwas mehr) differenzieren.
Nämlich zwischen "aufgezwungenem", "angebotenem" und "freiem".

Was ich damit meine ist:
Es ist eine Sache, (m)einem Kind meine Religion, meinem Glauben nahe zu bringen, es vielleicht auch mit einzubinden, aber ihm dabei immer noch "beizubringen" das Relgion/Glauben IMMER etwas ganz, ganz persönliches ist, das mit "Erfahren" zu tun hat, oder ob ich meinem Kind "einbläue", was und wie es zu glauben hat.
Es ist etwas anderes, wenn ich die Erlebnisse (m)eines Kindes als seine Erfahrungen stehen lasse und födern kann, dass es weiterhin auf sich und seine Innere Stimme zu hören lernt und ich sein Erleben mit dem Göttlichen ernst nehme und respektiere, oder ob ich mich darüber lustig mache und/oder als absurd und falsch bewerte, um es dann auf "den einzig richtigen Weg zurück" zu bringen.

Mein Opa, der meinen spirituellen Weg sehr geprägt hat, hat uns immer wieder eingeprägt: "Prüfet alles, und das Gute behaltet."...
Das wäre eines der Dinge, die ich meinen Kind/ern auch sehr ans Herz legen und immer wieder nahe bringen würde.
Hätte ich Kinder, so würde ich sicherlich auch mein Weltbild meinen Kindern mitgeben, und diese beinhaltet schon an sich, dass es eben nicht EINE religiöse/spirituelle Wahrheit gibt, sondern viele.
Und meine religiöse/spirituelle Ausrichtung prägt natürlich auch meine Werte- und Moralvorstellungen... Diese nicht an meine Kinder weiter zu geben... Halte ich einfach für unmöglich *lach*.
Das liegt schon in der Natur der Sache, weil diese eben ein Teil meines Seins und meines Lebens ausmachen, und die sich in meinem Reden, Tun und Handeln eben auch ausdrücken.
Allein DAS prägt Kinder.

Hm... aber wie dem auch sein.
Ich persönlich sehe nichts schlimmes dabei, religiöse/spirituelle Ansichten, Werte und Überzeugungen an die Kinder weiter zu geben, vorausgesetzt, es besteht Freiwilligkeit und geschieht zwanglos.


LG
Siat
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Alt 06.03.2010, 21:15   #30 (permalink)
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Da kann ich mich Siat in gewisser Weise anschließen.
Warum soll es schlecht sein, wenn Eltern, denen ihre Religion wichtig und eventuell auch eine positive Stütze in ihrem Leben ist, versuchen das auch ihren Kindern nahezubringen?
Erziehung zu einer Religion im Elternhaus, die im Einklang mit dem Leben und den Werten der Familie erfolgt, muss nicht schlecht sein.
Ich habe mich anders entschieden, habe meine Kinder so erzogen, wie ich selbst erzogen wurde und was ich als Erwachsene auch als richtig für mich erkannt habe - nämlich ganz ohne Religion.
Dieses Recht - nämlich nach meinem Wissen und Gewissen meinen Kindern gegenüber verantwortlich zu handeln - würde ich mir nicht nehmen lassen. Die logische Konsequenz die sich daraus ergibt ist aber, dass ich dieses Recht auch anderen Eltern zugestehe.
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Alt 06.03.2010, 21:29   #31 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
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Zitat:
Zitat von Lidania Beitrag anzeigen
Ich habe mich anders entschieden, habe meine Kinder so erzogen, wie ich selbst erzogen wurde und was ich als Erwachsene auch als richtig für mich erkannt habe - nämlich ganz ohne Religion.
Dieses Recht - nämlich nach meinem Wissen und Gewissen meinen Kindern gegenüber verantwortlich zu handeln - würde ich mir nicht nehmen lassen. Die logische Konsequenz die sich daraus ergibt ist aber, dass ich dieses Recht auch anderen Eltern zugestehe.
Hm, aber Du bist doch auch Deinen Kindern nach Deinem Wissen und Gewissen gegenüber verantwortlich, wenn Du sie (in gewisser Weise) religiös oder spirituell "erziehst". Oder missverstehe ich Dich da grade?

Ich persönlich könnte es ehrlich gesagt, nicht, meine Kinder völlig frei von Spiritualität zu erziehen. Das wäre für mich, meine Kinder in gewisser Weise zu kastrieren.
Um es ein wenig verständlicher zu machen, warum:
Für mich beinhaltet (meine) Spiritualität auch die Wahrnehmung und Anerkennung von Dingen, die eben nicht durch Wissenschaft oder sonstige Dinge erklärbar sind.
Sie bedeutet für mich das Feiern und "Genießen" des Lebens, der Natur und der Götter.
Wenn ich ein Fest zu Ehren meiner Götter feiern möchte, warum sollte ich das "im Geheimen" tun, nur um meine Kinder ja nicht religiös und/oder spirtuell zu prägen oder sie zu beinflussen?
Das wäre für mich ein Verrat an mir selbst und meinem Weg, weil das zu mir gehört.
Das wäre für mich völlig undenkbar, diesen Einfluss, den meine Spiritualität auf mein Leben, meinen Alltag und mein Sein hat, zu verbannen, "nur" weil ich jetzt Kinder habe.
Und ich kann dann auch nicht wirklich verhindern, dass dies in letzter Konsequenz natürlich auch meine Kinder prägen würde.
Weil diese dann sicherlich nachfragen:"Mama, was machst du da? Warum?"

Hm... Verstehst, was ich meine?


Liebe Grüße
Siat
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Alt 06.03.2010, 22:06   #32 (permalink)
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Benutzerbild von Centaurea
 
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ja lieber Andy,

dann berichte mir doch mal aus Deinem reichhaltigen Wissenschatz über den Islam- welches Buch haste denn gelesen?

Ich sehe mich hier nicht in der Position Dir beweisen zu müssen, ob und welche Erfahrungen ich mit dem Islam gemacht habe. Da Du -auch aus dem, was ich geschrieben habe- keine Rückschlüsse darüber ziehen kannst, wie ich zum Islam stehe und aus welchem Grund heraus, finde ich Deinen Kommentar überheblich und unangemessen.

Und es ist also sooo wichtig, dem Kind seine eigenen Werte mit auf den Weg zu geben? Ist es auch wichtig, das Kind zum Ballett zu schicken, weil man das selber mag oder gemacht hat? Ich mache einen UNterschied zwischen dem Bewusstsein für Spiritualität und der Entwicklung der EIGENEN Spiritualität und der Weitergabe einer speziellen Religion. Denn Religion bedeutet für mich, dass man sich an ein vorgepresstes Schema hält das in den wenigsten Fällen zum selber denken einlädt- warum auch? Ist doch alles vorgefertigt. Eine Religion ist aus meiner Sicht eine Brille, aus der man die Welt sieht- und ich sehe mich nicht in der Pflicht, meinem Kind eine Brille aufs Auge zu drücken. Ob und welche es aufsetzen will, soll es nach eigener Erfahrung entscheiden.

Und bitte, Thema Kopftuch: ich finde es absolut naiv entgegen zusetzen, dass es Kopftücher und Kopfbedeckungen auch in anderen Kulturen gibt. Jo, ist klar. Das gibt es. Auch in Europa gab und gibt es Kopftücher. Aber muss ich tatsächlich darlegen, was der Unterschied zwischen einem europäischen Oma-Kopftuch oder ne Mode-Accessoire ist und einem islamisch-motivierten Kopftuch...? Wohl nicht ernsthaft, oder?
Die Hauptintention eines Kopftuches, das auch außerhalb religiöser Aktion getragen wird, wurde mir von einer MUSLIMIN, die es selber permanent trägt, so erklärt, dass es die weiblichen Reize verstecken soll- noch Fragen? Neenee, sie weiß das als Muslimin bestimmt selber nicht so genau, gell?
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Alt 06.03.2010, 22:35   #33 (permalink)
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Es gibt Muslime, die das so sehen, wie du sagst. Es steht aber nicht so im Quranh oder in den Hadithen. Es ist jeweils Auslegungssache. Es gibt weit mehr gläubige Musliminnen hierzulande, die kein Kopftuch tragen, als solche mit Kopftuch. Nur erkennst du sie ja meist nicht als solche.
Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe mit ihnen gelebt und lebe noch als Freundin mit ihnen und ich war 5 Jahre in islamischer Ehe mit einem gläubigen Moslem verheiratet.
Und ja - ich finde es wichtig, meinen Kindern meine Werte nahezubringen, weil mir sowohl diese wie eben auch die Kinder wichtig sind. Und damit hier keine Irrtümer auftreten - ich bin weder Christin noch Muslimin und war auch nie eins von beiden. Aber ich habe mich informiert - nicht nur über Schriften sondern auch im täglichen Zusammenleben und erkannt, das Vorurteile nur in die Irre leiten.

@ Siat
Spiritualität ist für mich unabhängig von Religion. Ich spüre das Leben um mich herum - auch mit anderen Sinnen, als denen, die wir normalerweise wissenschaftlich erklären können. Und auch das haben meine Kinder miterlebt und so weit sie es konnten auch mitgefühlt. Wenn du anderes - und vielleicht mehr spürst als ich - warum sollte ich dir absprechen wollen, auch das deinen Kindern nahezubringen? Aber nahebringen ist etwas anderes, als zu etwas zwingen. Das wollte ich damit ausdrücken.
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Alt 07.03.2010, 00:00   #34 (permalink)
Nebelkrähe
 
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Zitat:
Zitat von Centaurea Beitrag anzeigen

Und es ist also sooo wichtig, dem Kind seine eigenen Werte mit auf den Weg zu geben? Ist es auch wichtig, das Kind zum Ballett zu schicken, weil man das selber mag oder gemacht hat?
Wenn's dem Kind Freude macht, warum nicht? Oft interessieren sich Kinder für das, was Eltern interessiert oder was Eltern auch tun, getan haben, weil es eben präsent ist. Ein Kind zu etwas zu zwingen, ist eine ganz andere Ecke, als Interessen zu wecken und/oder zu fördern.

Zitat:
Ich mache einen UNterschied zwischen dem Bewusstsein für Spiritualität und der Entwicklung der EIGENEN Spiritualität und der Weitergabe einer speziellen Religion
Um die eigene Spiritualität zu entwickeln, muss mensch zumindest mal in seinem Leben mit eben solcher konfrontiert gewesen sein. Eine religiöse Erziehung an sich schließt noch nicht automatisch Respekt und Akzeptanz für andere spirituelle Lebenswelten aus.

Zitat:
Eine Religion ist aus meiner Sicht eine Brille, aus der man die Welt sieht- und ich sehe mich nicht in der Pflicht, meinem Kind eine Brille aufs Auge zu drücken. Ob und welche es aufsetzen will, soll es nach eigener Erfahrung entscheiden.
Nun ja, so ganz ohne "Brille" kommt keiner auf die Welt. Ein Kind ist ja kein neutral dümpelndes Teilchen sondern ein Teil einer bestimmten Familie. Es ist automatisch Teil des Lebens dieser Familie und was in dieser Familie wichtig ist, daran hat es Teil. Wenn Religion oder Spiritualität einen entscheidenden Teil des Familienlebens ausmacht, was bitte soll das Kind denn davon halten, dass es ausgeschlossen würde? Wenn eine Familie nicht religiös ist, dann gibt es auch keinen Grund, ausgerechnet eins oder alle Kinder religiös zu erziehen.

Zitat:
Und bitte, Thema Kopftuch: ich finde es absolut naiv entgegen zusetzen, dass es Kopftücher und Kopfbedeckungen auch in anderen Kulturen gibt
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Ich habe dich lediglich beim Wort genommen "...ein solches Symbol wie ein Kopftuch überstülpen- ein Symbol, das ursprünglich aus sexuellen Restriktionen heraus entstanden ist" Den Beweis für diese Behauptung bist du im übrigen immer noch schuldig


Zitat:
Aber muss ich tatsächlich darlegen, was der Unterschied zwischen einem europäischen Oma-Kopftuch oder ne Mode-Accessoire ist und einem islamisch-motivierten Kopftuch...?
Warum nicht? Vergiss aber bitte nicht den Aspekt Kopftuch als Modeaccessoire in verschiedenen islamischen Ländern

Zitat:
Wohl nicht ernsthaft, oder?
Diese eine Aussage, die du einen Satz später zitierst, kann man jedenfalls kaum einen ernstzunehmenden, halbbwegs erschöpfenden Versuch nennen.

Einen weiterer Aspekt der Geschichte finde ich nicht uninteressant: der Symbolwert eines Kopftuchs kann ungemein steigen, wenn nur genug reflexartig unreflektiert auf seinen Anblick reagieren
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Alt 07.03.2010, 01:33   #35 (permalink)
Trancetanzbär
 
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die Entwicklung von verschiedenen Glaubensrichtungen und das, was in den entsprechenden Schriften niedergeschrieben wird, steht ja häufig in einer Wechselbeziehung zu der entsprechenden Kultur.
Viele Dinge, die in Glaubensschriften stehen, haben ursprünglich einen kulturellen Hintergrund und umgekehrt beeinflussen religiöse Schriften die Kultur.

Um zum Kopftuch zu kommen:
Also ich hab lange Haare und trage sie eigentlich gerne offen.
Aber im Alltag binde ich sie oft trotzdem zusamen, weil das praktischer ist.
Und wenn ich im Garten arbeite, dann trage ich oft auch ein Kopftuch.
Weil es mich nähmlich stört, wenn mir bei der Arbeit ständig Haare ins Gesicht wehen.
Und aus einem Zopf lösen sie sich eben immer.
Ich denke, die meisten Frauen der meisten Kulturen haben die längste Zeit ihres Lebens irgendwo draußen oder drinnen bei der Arbeit verbracht.
Da sind Kopftücher einfach praktisch - weswegen Hüte auch eher was für die Bürgerlichen sind ( die Queen mal ausgenommen)- ich wollte meinem nicht ständig im Garten nachlaufen.
In vielen religiösen Schriften haben Dinge Einzug gehalten, die ursprünglich keinen Glaubenshintergrund hatten (z.B. Schweinefleischverbot).
Erst die Interpretaion verändert oft den Sinn solcher Regeln und Gebote.
Also ich denke, daß das Kopftuch URSPRÜNGLICH niergendwo dazu diente, Frauen möglichst asexuel aussehen zu lassen.

Und noch etwas zum ursprünglichen Thema dieses Threads.
Ich tue mich ehrlich gesagt immer wieder schwer mit dem christlichen Einfluß, dem meine Tochter in der Schule (und auch schon im Kindergarten) ausgesetzt ist.
Erstens halte ich die christliche Relogion für eine, die sehr viel mit Schuldgefühlen arbeitet (woran ich auch noch immer mal wieder zu nagen habe, obwohl ich nur am Rande eine christliche Erziehung "genoß").
Und das, also dieses ständige Schuldgefühl ist so was, was sich gerade bei Kindern so leicht im Unterbewußtsein festsetzen kann.
Zweitens nervt es mich ohne Ende, wenn den Kindern Geschichten aus dem alten Testament als Wahrheiten verkauft werden. Dabei ist so vieles von Archäologen und Anthropologen längst widerlegt worden.
Aber ich hoffe natürlich, daß ich durch das, was ich meiner Tochter vorlebe, meine Haltung, Dinge zu hinterfragen, sich selbst zu informieren, etwas mitgebe, daß ihr ermöglicht, einen eigenen Glauben zu entwickeln.
Ich würde ihr halt sehr wünschen, daß sie sich nicht wie ich erst aus diesen Schuldgefühlen, ein guter Mensch sein zu MÜSSEN, weil Gott ALLES sieht befreien zu müssen.

Dabei denke ich, haben es Mädchen sowieso schwerer, als Jungs, weil die ja auch geschlechtsbedingt immer nett und höflich sein sollen. Ach ja, sittsam sollen sie ja auch noch sein....

präriehuhn
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Alt 07.03.2010, 17:03   #36 (permalink)
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um der leidigen Kopftuchdebatte hoffentlich den Wind aus den Segeln zu nehmen: meine Absicht war es nicht, über das Für und Wider, über die Bedeutung oder Nicht-Bedeutung des islamisch-motiverten Kopftuchs oder über Kopftücher im Allgemeinen zu debattieren. Diese Diskussion hatte ich an anderen Stellen schon mehr als genug und davon abgesehen würde sie mich nur noch dann interessieren, wenn sich Leute dazu äußern würden, die tatsächlich einen islamischen Hintergrund haben. Wenn wir uns hier weitgehende als Islam-Laien unser "Wissen" und unsere bisherigen Impressionen vom Islam um die Ohren hauen, finde ich das kontraproduktiv und dazu hab ich keine Lust.

Davon ab: in diesem Thread geht es nicht um den Islam. Es geht um keine spezifische Religion, sondern um die Frage, inwieweit es angemessen ist, seinem Kind irgendwas religionsmäßiges angedeihen zu lassen.
Das Foto, von dem ich in meinem Ausgangsposting berichtet habe (hätte ich´s mal lieber in meinem Blog gelassen... ), war für mich der Anstoß, der meine Gedanken in der Richtung bestärkt hat, dass ich starke Religionsprägung in eine Richtung nicht befürworte. Dass es sich bei dem Bild um einen islamischen Aspekt handelt, ist Zufall- es hätte auch ein Bild sein können, dass etwas christliches, hinduistisches oder sonstiges aus meiner Sicht fragwürdiges zeigt. Ich hoffe, das hiermit klargestellt zu haben.

Zum Thema "das Kind sieht etwas bei den Eltern und will das dann auch": wenn das Kind den Papa mit einer Flasche Bier im Wohnzimmer sitzen sieht und sagt "das will ich auch trinken", stelle ich ihm auch keine hin (das war jetzt ironisch-rhetorisch...).

@ wetterleuchten:

Du magst es glauben oder nicht: dass ich hier im Forum bin, zeigt -wie ich finde-, dass ich mich mit (meiner) Spiritualität beschäftige. Aufgewachsen bin ich aber in einem weitgehend religionsfreien Haus- meinen Vater habe ich original NIE in einer Kirche gesehen, nicht mal an Weihnachten und meine Mutter (bezeichnenderweise Pastorentochter ) ist auch nur alle Jubeljahre mal zur Kirche gegangen. Kontakt zu Religionsdingen bekam ich durch die Schule und durch andere Kinder. Und das zeigt in meinem Fall, dass das reicht. Ich muss meinem Kind nicht zu Hause eine spezifische Religion vorleben, kann es aber dazu ermuntern das, was es in seiner Umwelt mitbekommt, mit wachen Augen und wachen Gedanken aufzunehmen. Input gibt es auch außerhalb der Familie genug. Und der Vorteil ist mMn der, dass es kein so absoluter Einfluss ist, als wenn eine spezielle Religion innerhalb der Familie ausgelebt wird.
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Alt 07.03.2010, 18:54   #37 (permalink)
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Zitat von Centaurea Beitrag anzeigen
um der leidigen Kopftuchdebatte hoffentlich den Wind aus den Segeln zu nehmen: meine Absicht war es nicht, über das Für und Wider, über die Bedeutung oder Nicht-Bedeutung des islamisch-motiverten Kopftuchs oder über Kopftücher im Allgemeinen zu debattieren.
Ok. Ich reagiere eben gerne und gerne auch genervt auf unangemessene Polemik

Zitat:
in diesem Thread geht es nicht um den Islam. Es geht um keine spezifische Religion, sondern um die Frage, inwieweit es angemessen ist, seinem Kind irgendwas religionsmäßiges angedeihen zu lassen.
Darüber können wir gerne diskutieren.
Aber bitte nicht schon wieder auf diesem Niveau:
Zitat:
Zum Thema "das Kind sieht etwas bei den Eltern und will das dann auch": wenn das Kind den Papa mit einer Flasche Bier im Wohnzimmer sitzen sieht und sagt "das will ich auch trinken", stelle ich ihm auch keine hin (das war jetzt ironisch-rhetorisch...)
__________________
insprinc schublandun.
wetterleuchten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2010, 20:38   #38 (permalink)
Forums Oma
 
Benutzerbild von Lidania
 
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@ Centaurea
Wie sollten sich denn Eltern verhalten, denen ihre Religion immens wichtig in ihrem Leben ist und die sie auch aktiv leben - mit Gebeten vor dem Essen und vor dem Schlafengehen - mit regelmäßigen Gottesdienstbesuchen oder Ritualen im Freien - mit Dank an die für unsere Nahrung gestorbenen Tiere zum Beispiel...?
Sollten sie dann jedesmal ihre Kinder davon ausschließen, statt sie mit einzubeziehen und ihnen zu erklären warum man sowas macht?
__________________
Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

Lidania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.03.2010, 21:02   #39 (permalink)
Seiðkona in Ausbildung
 
Benutzerbild von Ferun Namid
 
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Centaurea da war deine Frage nicht richig geäußert, denn im Zusammenhang mit dem Bild wirkte es halt auch für mich so als wolltest du auf den Islam einknüppeln.

Aber da das ja jetzt klargestellt ist, wollte ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Meine Eltern und Großeltern sind nicht streng gläubig. Dennoch haben wir eine Kinderbibel bekommen. Einmal kam damals als wir noch klein waren der Pastor zu Besuch und fragte, warum unsere Eltern und wir denn nie die Kirche kämen. Meine Mutter meinte sie brauchte das nicht um zu Glauben und uns christliche bzw zwischenmenschliche Werte zu vermitteln, wie z.B. die 10 Gebote. Dann meinte sie zu uns wir sollen doch dem Pastor mal unser Lieblings-Märchenbuch zeigen. So kamen wir brav mit unseren Kinderbibeln an.

Und dennoch bin ich aus der Kirche ausgetreten. Ich hätte es früher machen sollen und können, aber ich war schlicht weg zu faul für den Gang zum Amt.
Seit heute wissen auch meine Eltern, dass ich nicht mehr in der Kirche bin. Meine Großeltern haben es schon vorher mitbekommen. Es ist ihnen egal.

Also wirkt sich eine Erziehung mit religiösen Werten nicht aus, wenn man dem Kind beibringt selber zu denken und zu handeln. Natürlich muss man dies Entscheidung dann auch als Elternteil tolerieren.

Wenn ich mal Kinder habe, werde ich ihnen auch etwas über das Christentum, Asatru, Buddhismus etc beibringen und dann darf es frei entscheiden.
Von mir aus darf es ja auch Hiphop oder Techno hören.........auch wenn ich die Musik und Szenen nicht mag.

Es gibt nur ein paar Dinge wo ich mein Kind von abhalten werde und das sind Rechtsextremismus, Drogen und Straßenpunks........ Sonst soll es machen was es will solange es ihm und anderen nicht schadet und es glücklich ist.


LG
Geistlein
__________________
Zwischen zwei Welten schwebt das Leben wie ein Stern, Zwischen Nacht und Morgen, am Rande des Horizonts Wie wenig wissen wir über das, was wir sind! Wie viel weniger über das, was wir sein könnten!

Ich verlange von den Leuten nicht, daß sie mir angenehm sind, weil es mich vor dem Problem bewahrt, sie zu mögen.-Stolz und Vorurteil~Jane Austen
Ferun Namid ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.03.2010, 09:55   #40 (permalink)
~~~~~~~~~~~
 
Benutzerbild von Centaurea
 
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: Randruhrgebiet
Alter: 29
Beiträge: 501
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ich frag mich, ob keiner den Abschnitt in meinem Posting gelesen hat:

Zitat:
Zitat von Centaurea Beitrag anzeigen
Ich sollte vielleicht dazusagen, dass es mir nicht darum geht, den Islam an den Pranger stellen. Andere Religionen bieten genauso viel Zündstoff in dieser Hinsicht. Nur ist der Islam zur Zeit in der ungünstigen Position diejenige Religion zu sein, welche auf dem Präsentierteller sitzt und von der Radikalität her in etwa dem entspricht, was es im Christentum vor einigen Jahrhunderten gab.
Inwieweit ich den Islam bashen wollte, dachte ich wäre mit diesem Satz klar...

Aber egal jetzt.
@ Lidania:

die Eltern, die sehr gläubig sind, bringen ihrem Kind ihre Religion bei- ist doch klar. Viele von den "großen Religionen" habe ja auch den Auftrag in die Welt getragen zu werden, da fängt man natürlich beim eigenen Nachwuchs an. Ich verbiete das ja auch keinem, ich wollte hier lediglich meine Meinung dazu äußern wie ich das finde und warum ich das so finde. MEINE Meinung.
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~ Asato Ma Sadgayama ~ Tamaso Ma Jyotirgamaya ~ Mrytor Ma Amritamgamaya ~
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