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Die Familie Hier sollen alle Fragen rund um das heidnische Leben innerhalb der Familie, die aufkommenden Probleme usw. besprochen und diskutiert werden

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Alt 27.04.2007, 14:23   #1 (permalink)
blümche
 
Benutzerbild von Kuchen
 
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christ+heide/magier/hexe/druide...was auch immer

christ+heide/magier/hexe/druide...was auch immer..

familie, partnerschaft....

wie weit möglich ist es?
verschiedne religionen, wenn sie für beide wichtig sind...

wenn christentum deine religion ausschliesst, und deine tradition christentum....

hat jemand mal erfahrung gemacht?
__________________
komm auf die dunkle Seite, wir haben Kekse

Äå Áîã òåáå ïîñ³ÿâ, òàì öâ³òè.
Àôðèêàíñüêå ïðèñë³â'ÿ
.
Lingua mortua sola lingua bona est.
The only good language is a dead language
.
Kuchen ist offline  
Alt 27.04.2007, 14:55   #2 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 20.01.2007
Alter: 32
Beiträge: 2.370
mit der konstellation christ + heide habe ich direkt keine erfahrungen, partnerschaftlich. ich habe aber festgestellt, daß ich irgendwie gar keine christen kennenlerne, so freundeskreistechnisch. oder aber nach fünf bis zehn minuten hat sich das mit den gesprächen erledigt. ich weiß auch nicht...

ein ex-freund von mir war christ. ich muß zugeben, daß es mir an dieser stelle schwerfällt, zwischen seinen charakterbedingten und seinen glaubensbedingten 'nachteilen' zu differenzieren, aber - gelinde gesagt - es war einfach nicht möglich, friedlich mit ihm zusammenzusein. ich habe damals z.b. viel mit den karten gearbeitet und wirklich jedesmal, wenn er nur die karten in meinem zimmer sah, ging der streß los. also verschloß ich mich und wegen zig anderer dinge ging die beziehung den bach runter. na göttin sei dank!

allerdings bin ich mir sicher, daß menschen verschiedener religionszugehörigkeiten sehr gut zusammenleben und -lieben können, wenn nur der respekt und die liebe stimmen. auch der druck, der womöglich seitens ihrer verschiedenen glaubensgemeinschaften und familien / freunde gemacht werden könnte, spielt eine rolle, sollte aber, wenn die beiden partner reif genug sind, nicht unbedingt der beziehung schaden können.
sogar verschiedene speisegesetze kann man wunderbar unter einen hut bringen - habe ich selbst eine weile gelebt (damals war ich bereits veggie und mein mann aß noch fleisch).

ich denke, wenn man wirklich liebt, dann spielt die religionszugehörigkeit keine wirkliche rolle. der mensch zählt, nicht die konfession.
amala krähenfeder ist offline  
Alt 27.04.2007, 15:15   #3 (permalink)
____________________
 
Benutzerbild von Sternenwoelfin
 
Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 1.401
Ich lebe eine solche Konstellation. Mein Mann ist Christ, ich bekannntlicherweise ein Heidentier. Es funktioniert wunderbar. Alles nur eine Frage der Toleranz und des gegenseitigen Respektes.

Wir leben nach dem Motto "Leben und leben lassen". Das heisst es gibt keine Missionierungsversuche, kein Überzeugenwollen und ähnliches. Meinem Mann fehlt glücklicherweise dass, denn Freikirchlern so eigene, Missionierungs-Gen. Das macht es einfacher. Ab und zu sprechen wir über Spiritualtität doch vieles, was mit meiner Spiritualität zu tun hat, versteht mein Mann nicht. Aber das ist auch nicht notwendig. Es gibt genug Anderes das wir teilen.

Respekt gegenüber dem Anderen bedeutet auch Zurückhaltung. So übe ich keinerlei heidnische Zeremonien zu Hause aus. Ich räuchere auch nicht oder baue Altäre auf. Auch gibt es keine Statuen von Göttern bei uns - dafür aber auch kein Kreuz oder ähnliche christliche Symbole. Meine heidnische Literatur bewahre ich in meinem Raum auf. Das ist für mich eine Selbstständlichkeit und ich beschneide mich damit auch nicht in der Ausübung meiner Spiritualität.

Liebe Grüße
Wölfin
Sternenwoelfin ist offline  
Alt 27.04.2007, 23:50   #4 (permalink)
madadh na h-oidhche :)
 
Benutzerbild von Nachtwölfin
 
Registriert seit: 23.01.2007
Ort: Ebudes
Beiträge: 1.542
Ich finde, was stimmen muss, ist die tieferliegende spirituelle Wellenlänge. Wie sich das an der Oberfläche nennt und wie es praktiziert wird, ist eher nebensächlich für die Beziehung, soweit beide Partner reif und respektvoll genug sind, damit umzugehen.

Für mich wäre ein Anhänger einer monotheistischen Religion wohl kein passender Partner, einfach weil da zu vieles von der Grundhaltung, von der Sicht auf die Welt und auf das Leben nicht zusammenpassen würde.
Sowieso muss ich mir darum keine Gedanken machen, weil mein Mann und ich sehr gut zusammenpassen - auch wenn es auf den ersten Blick in spiritueller/religiöser Hinsicht vielleicht gar nicht so ausschaut
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omnia mutantur ~ nihil perit ~ mare aeternum est
Nachtwölfin ist offline  
Alt 28.04.2007, 04:32   #5 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von SchwarzerHerzog
 
Registriert seit: 23.01.2007
Ort: Celle
Alter: 25
Beiträge: 43
Schon gehabt, als Partnerschaft mit Überzeugten Christinnen.
An sich, das wichtigste ist gegenseitiger Respekt. Also auch die Überzeugungen des anderen zu akzeptieren.
Kann mir allerdings nicht vorstellen dass es auf dauer funktioniert wenn beide ein wirklich starkes Sendungsbewusstsein auf Religiöser Ebene vertreten. Das gibt auf Dauer vermutlich zu großere Reibereien.
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Skinhead, Gothic, Steampunk, Anachronist, Antifa, Asatru, Neovictorian, wie auch immer, Sie werden sich schon etwas aussuchen, vielleicht werden Sie sogar nach erfolgreicher Ablage im Schubladensystem glücklich mit Ihrer Wahl. Hauptsache das Weltbild hält was es verspricht
SchwarzerHerzog ist offline  
Alt 28.04.2007, 11:30   #6 (permalink)
Eingeborene
 
Benutzerbild von akura
 
Registriert seit: 26.01.2007
Ort: Mittelgebirge
Alter: 27
Beiträge: 67
Zitat:
Zitat von Nachtwölfin Beitrag anzeigen
Ich finde, was stimmen muss, ist die tieferliegende spirituelle Wellenlänge. Wie sich das an der Oberfläche nennt und wie es praktiziert wird, ist eher nebensächlich für die Beziehung, soweit beide Partner reif und respektvoll genug sind, damit umzugehen.
Genau so sehe ich das auch. Nur leider habe ich bisher noch nie einen solchen Menschen, geschweige denn potenziellen Partner getroffen....

Ich finds zum einen wichtig, dass sich jemand überhaupt mit Spiritualität beschäftigt und dass er eine Art animistische Weltsicht hat. Außerdem muss ein Mann für mich den Unterschied zwischen Individualismus und Egomanie kennen und leben.

Naja es ist nicht unproblematisch solche Ansprüche zu haben, aber ich hab gemerkt, dass ich echt große Probleme kriege wenn ich mit einem Partner nicht über diese Dinge vernünftig reden kann.
Meine eigene Spiritualität ist so ein bedeutender Teil von mir, wenn ich den nicht teilen und mitteilen kann fühle ich mich nicht so tief mit jemandem verbunden wie ich mir das wünsche.
akura ist offline  
Alt 30.04.2007, 14:17   #7 (permalink)
argumentatives Grauen
 
Benutzerbild von Carda
 
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Blog-Einträge: 3
mein Partner ist jetzt zwar kein Christ sondern Buddhist, aber unsere Philosophien decken sich schon irgendwo, natürlich nicht komplett.
Am wichtigsten in so einer Partnerschaft ist halt wirklich dass man die Philosophie des anderen respektiert und man damit auch leben kann dass die Wertvorstellungen einfach anders sein können. Wenn man das nicht kann, dann muss man sich das genau überlegen ob das ganze passt.
Man sollte nur nicht mit der Einstellung in ne Beziehung gehen, dass man den anderen schon ändern kann mit dauernder Nörgelei oder Nerv-Argumenten.
Carda ist offline  
Alt 10.05.2007, 04:01   #8 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Salzliebe
 
Registriert seit: 24.01.2007
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Beiträge: 546
Ich bin mittlerweile für mich an dem Punkt angelangt, daß ich die Verbindung Christ + Heide ausschließen würde.


Ich bin auf sehr viele Christen gestoßen und habe gemerkt, daß es früher oder
oder später in Machtkämpfen ausartet, weil nunmal jeder seine Ansichten vertreten möchte. Das ist selbstverständlich und gar nicht das Problem, aber wenn es dann soweit ist, daß man den Glauben des anderen schlichtweg nicht akzeptieren kann oder ihn mutwillig ausspielt, dann passe ich gerne. Und im Christentum ist das bekanntlich öfters der Fall

Ich selbst habe keine Lust mehr, mich damit auseinander zu setzen und mich für meine Glaubensrichtung rechtfertigen zu müssen.

Es gibt natürlich auch die Christen, die eigentlich keine Christen sind aber wenn es dann um die Heiratsfrage geht, dann wollen plötzlich alle kirchlich heiraten. Auch diese Konstellation kommt für mich schlichtweg nicht mehr in Frage. Weil dann stimmt was nicht.

Aber für mich war Religion schon immer ein wichtiger erster Grund, den ich anspreche, um mit Beziehungen mit Menschen einzugehen oder nicht. Glauben verändert halt die ganze Lebenseinstellung
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Wenn dir alle Stricke reißen, bleibt dir immer noch der Galgenhumor...
Salzliebe ist offline  
Alt 10.05.2007, 04:09   #9 (permalink)
selten hier, oft dort...
 
Benutzerbild von Ravanrandir
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: * Helvetia *
Alter: 34
Beiträge: 536
Ich bin offensichtlich weder attraktiv noch irgendwie beziehungsfähig. Deshalb brauche ich mir zu solchen Konstellationsfragen keine Sorgen mehr zu machen.
Ich gehe einfach meinen Weg, und die andern auch. Man läuft sich so nicht mal gegenseitig übern Weg.
Meine einzige Partnerin ist seit 12 Jahren tot, und ich werde sie hoffentlich in einer anderen Realität wiedersehen. Sie wartet auf mich - ich weiss es. Glaubensansichten spielen dann keine Rolle mehr, eher die Frage, ob ich auf dieser Welt geliebt hatte oder nicht. Es ist schwer, aber ohne geht's vermutlich nicht.
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"In Elvish tongues, I go by the name of Rávanrándir - they call me the Winged Wanderer. Alone I roam through those irksome ages. But I will be delighted to encounter you again and to bear in mind our youthful delights of bygone aeons."
Ravanrandir ist offline  
Alt 10.05.2007, 05:42   #10 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Salzliebe
 
Registriert seit: 24.01.2007
Alter: 28
Beiträge: 546
@insomnia, das stimmt doch gar nicht!! Du bist sowohl attraktiv, als auch beziehungsfähig. Ich denke, das ist jeder auf seine Art.

Das ist natürlich ein heftiger Schicksalsschlag, den du da erleben mußtest, aber kommt Zeit, kommt Rat, auch in dieser Realität
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Salzliebe ist offline  
Alt 10.05.2007, 11:20   #11 (permalink)
Drache vom Dienst (Admin)
 
Benutzerbild von StarFire
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Fürth
Alter: 46
Beiträge: 2.699
Blog-Einträge: 34
@ insommnia

Ich hatte 8 Jahre lang völlig aufgegeben nach einer passenden Partnerin zu suchen. Ich hielt mich für uninteressant, nicht liebenswert, nicht beziehungsfähig. Irgendwann war es mir völlig egal, ob ich nun bis an meine Lebensende Single bleibe. Ich hatte völlig aufgehört zu suchen ... bis mir Siat über den Weg lief. Inzwischen hat sich meine Einstellung gründlich geändert

Löse Dich mal von ein paar alten Blockaden. Wenn ich meine Erfahrungen zugrunde legen darf, dann kommt der richtige Partner zur richtigen Zeit und immer dann, wenn man sich finden lässt und nicht aktiv sucht. Aber die "eigenen Altlasten" müssen auch erkannt, bearbeitet und losgelasssen werden.

lg
SF
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Handle, ehe es da ist / Lenk es ehe es wirr wird / Der Weise geht zurück den Weg, den die Menschen gingen / um den Dingen zurückzuhelfen zu ihrer Natur / und wagt nur eines nicht: wider die Natur zu handeln.

Bitte die Forenregeln lesen! - Eine Spende für das Forum

StarFire ist offline  
Alt 10.05.2007, 13:37   #12 (permalink)
FroIng *plingpling* ^^
 
Benutzerbild von Hilda
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Ossenbrügge
Alter: 26
Beiträge: 1.116
Also ich mag das Prinzip von "Gleich und gleich gesellt sich gern" mehr als "Unterschiede ziehen sich an".
Aber das betrifft nicht nur Spiritualität sondern auch Musik^^
Das gilt aber nich für Kumpels und Kumpelienen, aber alle meine näheren Bekannten hören doch schon wenigstens etwas "Mittelalter" oder was weiß ich allerdings sind die wenigsten heidnisch.
Ach kA.. ^^
__________________
Zitat:
Zitat von Bölli^^
.. manchmal hab ich das Gefühl, wäre dieser Aspekt "Heiden gegen Christen" nicht existent als Thema für Lyrics, dann wäre auf den meisten Pagan und Black Metal Scheiben nur Rauschen zu hören
De gustibus non est disputandum
Hilda ist offline  
Alt 10.05.2007, 13:45   #13 (permalink)
Brachial-Drache
 
Registriert seit: 21.02.2007
Beiträge: 264
Hallo zusammen.

Ich denke, dass Bevormundungen in einer "Liebes"-Beziehung, aber auch die persoenliche Religion betreffend, immer auch ein Ausdruck von Besitz-Wut sind. Eben so ein Versuch der "Umformung" des Partners nach einem Gusto... was aber nach einer gewissen Zeit entweder nachlaesst - oder eben die Beziehung (mit-)beendet.

Stimmt die Liebe, die Verbundenheit in Herz und Seele, dann spielt die Religion keine Rolle. Wir, meine Frau und ich, sind aeusserst unterschiedliche Menschen - wie Feuer und Eis - was sich natuerlich auch in der religioesen Ueberzeugung ausdrueckt. Und trotzdem sind wir seit 23 Jahren ein Paar und seit 21 Jahren gluecklich verheiratet.

Ich hatte auch eigentlich nie grosse Probleme wegen meiner Ueberzeugung - gehe aber auch andererseits nicht damit hausieren. Die einzigen echten Probleme bekam ich persoenlich mit zwei missionierenden und fanatisierten Evangelikalen innerhalb des weiteren Familien Umfeldes - und die hab' ich mir ein fuer allemal vom Hals geschafft.

Persoenlich stehe ich fuer den Dialog und dem Miteinander mit allen Menschen, gleich welcher Religion, ein. Und so werde ich auch (wieder einmal) Pate einer kleinen Maus, deren Eltern Christen sind, jedoch keine Kirchen-Renner oder Glaubenextremisten - und die nicht locker gelassen haben und auf mich als Paten bestehen.

Und ich, fuer mein Teil, habe damit auch absolut kein Problem. Der Pfarrer sieht dass auch locker - der einzige Unterschied zu den anderen Paten ist der, dass ich nach der Tauf-Zeremonie keine Paten-Urkunde bekomme (worauf es mir 'eh nicht ankommt).

LG;

PadDraig
PadDraig ist offline  
Alt 10.05.2007, 15:25   #14 (permalink)
Trancetanzbär
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Saarland
Alter: 40
Beiträge: 26
Stelle ich mir ganz schwierig vor - ich könnte den ein oder anderen christlichen Glaubensinhalt nicht akzeptieren und würde wahrscheinlich dauernd zu diskutieren versuchen.
Zudem entwickele ich mich in eine Richtung, in der es schon schwierig ist, sich mit unreligiösen Menschen zu vertragen bzw nicht anzuecken.
Hilla ist offline  
Alt 10.05.2007, 17:35   #15 (permalink)
Neugieriges Pflock-Goggle
 
Benutzerbild von mirthran
 
Registriert seit: 23.01.2007
Alter: 32
Beiträge: 8
Hm... was soll ich da sagen - bin ich doch über eine Christin zum Heidentum gekommen...

Meine frühere Lebensgefährtin war Christin - und hat magisch gearbeitet, in ihrer Tradition. Und auf diese Weise bin ich dann langsam mit allem in Berührung gekommen. Und als mir klar wurde, das ich mich eher im Heidentum zuhause fühle, als in der Kirche, zu der ich den Kontakt schon lange abgebrochen hatte, hat sie mich auf meinem Weg unterstützt.

Toleranz ist auf jeden Fall notwendig - wenn von beiden Seiten aus ein Anerkennen des Weges des anderen vorhanden ist - dann wird es auch kaum ernste Probleme geben. Sicher gibt es den einen oder anderen Reibungspunkt, aber das kann ja auch zu etwas nutzen

Wenn man jedoch mit einem engstirnigen selbstüberzeugen Christen zusammen ist -da haben wahrscheinlich auch die meisten Christen dann ihre Probleme... Denn wer ist schon so perfekt, wie es die Extremisten für unabdingbar halten?

Mirthran
mirthran ist offline  
Alt 10.05.2007, 21:05   #16 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Maja
 
Registriert seit: 12.02.2007
Ort: Aus dem wunderschönen Ruhrgebiet ~
Beiträge: 727
Ich glaube, das der Glaube nur ein kleiner Teil ist,

von dem was wirklich in einer Partnerschaft zählt.

Sollte aber einer der Partner besonders viel Wert, auf seine Religion legen,

dann kann es schwierig werden.

Toleranz ist wichtig

Maja
__________________
~ Mache dich nicht klein und hilflos, sondern groß und stark ~
Maja ist offline  
Alt 17.05.2007, 13:02   #17 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von Nenya
 
Registriert seit: 04.05.2007
Ort: Sauerland
Alter: 35
Beiträge: 36
Also für mich schließt Christ sein nicht das Heide sein nicht aus.
Ich lebe beides und fühl mich wohl damit.
Mein Partner ist evangelisch aber das stellt überhaupt keine Probleme dar.
In meinem Umfeld sind so ziemlich viele verschiedene Glaubensrichtungen vertreten, und keiner versucht auf den anderen einzuwirken vielmehr tauschen wir uns aus, das führt manchmal zu Konfrontationen aber der Respekt ist immer da.
Die Einstellung zum Leben an sich sind für mich viel wichtiger, z.b.politisches Engagement, gemeinsame Interessen wie Musik, angenehme Gespräche, naturverbundenheit etc.
Nenya ist offline  
Alt 29.05.2007, 15:05   #18 (permalink)
Drachenseele
 
Benutzerbild von JadisS
 
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Was das verhältniss von christen und heiden in einer beziehung angeht, kann ich nicht viel aus persöhnlicher erfahrung reden, da ich auch zu den ewigen singels gehöre. Aber generell zu der frage des auskommenms im umfeld kann ich schon etwas sagen, da ich in meinem freundeskreis einige christen habe.

Ich kenne 2 leute die eine art synektisches christentum leben, das sowohl heidnische alsauch christliche elemente miteinanderverknüpft. Sie haben auf dem fundament heidnischer und christlicher weltbilder eine art eigene philosophie gegeründet. Die sich allerdings ehr auf das alte thestament bezieht.

Ein anderer bekannter von mir ist ebenfalls christ aber in dieser beziehung wesentlich regider, man kann zwar mit ihm halbwegs normal über spirituelle themen diskutieren, speciell auf dinge wie hexentum oder shamanismus reagiert er allerdings extrem allärgisch, und verteufelt alles was damit zusammen hängt.

In beziehungen würde es wohl extrem stark davon abhängen, wie und in welchem maßen die beiden partner an was glauben. Prinzipiell denke ich aber das ein christ wohl größere probleme hätte mit den vorstellungen eines heiden zu leben als umgekehrt, da in monotheistischen buchreligionen meist weniger platz für eigeninitiative bleibt.
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„An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.“ William Shakespeare (1564 – 1616)
JadisS ist offline  
Alt 30.05.2007, 20:23   #19 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Mark Brandenburg
Alter: 34
Beiträge: 177
Es kommt darauf an wie stark die Liebe und die aus einer inneren Verbindung heraus resultiert, denk´ ich. Es ist ja grundsätzlich so, je stärker die Liebe ist, um so mehr verzeiht man die "Fehler" des Parthners oder überhaupt die einens Mitmenschens.
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"Jeder Augenblick unseres Lebens ist Ewigkeit -
und Ewigkeit ist nichts anderes als dieser Augenblick;
sie sind ineinander versunken und identisch."
( aus dem ZEN )
Uranus32 ist offline  
Alt 30.05.2007, 21:02   #20 (permalink)
Drachenseele
 
Benutzerbild von JadisS
 
Registriert seit: 19.05.2007
Ort: NRW
Alter: 28
Beiträge: 303
Das mag ja sein, aber liebe muss auch erst mal die gelegenheit bekommen zu entstehen. Von daher muss in einigen punkten ein gemeinsames fundament vorhanden sein, auf das sich das haus der liebe stützt.
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„An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.“ William Shakespeare (1564 – 1616)
JadisS ist offline  
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