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Die Familie Hier sollen alle Fragen rund um das heidnische Leben innerhalb der Familie, die aufkommenden Probleme usw. besprochen und diskutiert werden

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Alt 30.05.2007, 21:10   #21 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
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Richtig! Wenn jenes Fundament nicht vorhanden ist, dann wird es schwer das das Haus noch hält wenn mal ein Sturm kommt. Dieses Fundament, wenn es noch nicht in dem Maße vorhanden ist, kann aber auch nachträglich geschaffen werden bzw, sich vervollkommnen.
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"Jeder Augenblick unseres Lebens ist Ewigkeit -
und Ewigkeit ist nichts anderes als dieser Augenblick;
sie sind ineinander versunken und identisch."
( aus dem ZEN )
Uranus32 ist offline  
Alt 01.06.2007, 14:54   #22 (permalink)
*mag Benny*
 
Benutzerbild von Macha
 
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Ich selbst bin zwar nicht mit einem Christen zusammen, eher mit einem Atheisten (behauptet er, ich sag mal eher religionslos).

Er finde mein Heide sein komisch und kann damit nichts anfangen. Und dann hat sich auch noch komische Seiten im Internet angesehen und hatte dann ein total falsches Bild. Ich kann ihm tausendmal versuchen ihm das zu erklären, aber er ist stur und ich halte von daher meine religion so gut es geht aus unserer Beziehung raus, manchmal diskutieren wir aber auch leidenschaftlich darüber, über Götter und den Ursprung der Welt^^ Er hat eine spirituelle Seite, will er nur nicht zugeben, weil er das albern findet. Kommt Zeit, kommt Rat

Es ist manchmal schwierig mit uns, aber wir lieben uns und von daher nehmen wir aufeinander Rücksicht. Wir sind auch wie zwei Pole - das hat man gestern wieder gesehen als mir weissmachen wollte, Hunde seien besser wie Katzen... Narren

Ich denke es gehört viel Resept und auch Vertrauen darauf, wenn Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen zusammen leben und lieben.
Aber der Grundgedanke ist halt die Liebe - dafür nehme ich gerne kleine Einschnitte in Kauf was das Ausleben meiner Religion betrifft.
Und ausserdem bin auch mal allein
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Komm, schöne Katze, auf mein liebend´Herze, und halte noch zurück der Pfote Krallen; lass tauchend mich in deine Augen fallen, worin sich mischen der Achat und Erze.

Charles Baudelaire
Macha ist offline  
Alt 01.06.2007, 20:42   #23 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
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Ohne Respekt kann sowieso keine wirkliche/ wahrhafte Beziehung zustande kommen( egal um was für eine es sich dabei handelt). Wenn er fehlt, dann ist es etwas wie eine eingestürzte Brücke. Jene Brücke soll die Kommunikation und das Verständnis füreinander aufrechterhalten.

Zitat:
Ich kann ihm tausendmal versuchen ihm das zu erklären, aber er ist stur
Tja, man kann niemanden dazu zwingen einem zu glauben. Das ist eine Tatsache und wenn man sie einmal akzeptiert hat, kann sie einem vor Ärger bewaren.
Aber man kann anderen seine Lebensweise anderen vorleben und wenn diese ehrlich und aufrichtig ist wird der Parthner es spüren das es nicht Falsches ist, wenn dieser einen wirklich akzeptiert und respektiert.
Jesus Christus hat dies beispielsweise so praktiziert. Er hat nicht versucht jemanden zu missionieren, der nicht dafür offen war. Anders als jene Kirchen die heute behaupten in seinem Namen zu handeln.
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Uranus32 ist offline  
Alt 05.06.2007, 16:21   #24 (permalink)
blümche
 
Benutzerbild von Kuchen
 
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Zitat:
Zitat von JadisS Beitrag anzeigen
Prinzipiell denke ich aber das ein christ wohl größere probleme hätte mit den vorstellungen eines heiden zu leben als umgekehrt, da in monotheistischen buchreligionen meist weniger platz für eigeninitiative bleibt.
ich mag mal auch so denken.
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komm auf die dunkle Seite, wir haben Kekse

Äå Áîã òåáå ïîñ³ÿâ, òàì öâ³òè.
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Lingua mortua sola lingua bona est.
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Kuchen ist offline  
Alt 10.06.2007, 01:04   #25 (permalink)
]TtUpAk HcIlMeIz[
 
Benutzerbild von Raven
 
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Also ich muss gestehen, ich bin mit ja bekanntermaßen heidnisch-religiös untergebracht und mein Verlobter ist evangelisch. Geht jetzt seit über zweieinhalb Jahren gut. Sehr gut sogar. Ich lass ihm seinen Glauben, wobei ich bei ihm nicht abschätzen kann, wie tief seine Gläubigkeit geht, er ist da sehr wortkarg. Und er hat keine Probleme mit meinem Glauben, im Gegenteil, ist eher tierisch neugierig. Er kann zwar mit vielem nichts anfangen und wird wohl auch bei so einigem innerlich den Kopf schütteln, aber er versucht es zu verstehen.

Bei uns gibts keine Glaubenskonflikte und Reibereien, wir sind da beide offen
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Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age
The child is grown, and puts away childish things.
Childhood is the kingdom where nobody dies.
~Edna St.Vincent Millay, 1937~

Meine Aufmerksamkeitsspanne ist sehr kur-... oh, ein Vögelchen!
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Alt 10.06.2007, 17:52   #26 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von der Reisende
 
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Hi,

wie schon vorher gesagt, solange man Toleranz übt geht alles.

Bei hardcore egal welcher Richtung geht garnichts.

ich grüße euch

Jürgen
der Reisende ist offline  
Alt 15.06.2007, 15:06   #27 (permalink)
*mag Benny*
 
Benutzerbild von Macha
 
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Zitat:
Zitat von Uranus32 Beitrag anzeigen
Tja, man kann niemanden dazu zwingen einem zu glauben. Das ist eine Tatsache und wenn man sie einmal akzeptiert hat, kann sie einem vor Ärger bewaren.
Aber man kann anderen seine Lebensweise anderen vorleben und wenn diese ehrlich und aufrichtig ist wird der Parthner es spüren das es nicht Falsches ist, wenn dieser einen wirklich akzeptiert und respektiert.
Jesus Christus hat dies beispielsweise so praktiziert. Er hat nicht versucht jemanden zu missionieren, der nicht dafür offen war. Anders als jene Kirchen die heute behaupten in seinem Namen zu handeln.
Es geht nicht ums überzeugen oder missioniern, nicht einmal darum das er mir nicht glaubt - was schon an mir knabbert, schließlich sollte man seinem Partner ja auch vertrauen.
Ich erwarte nicht das er jetzt auch Heide wird oder sonstwas, ich erwarte auch nicht das er auch meine Götter glaubt, und ich erwarte auch nicht, dass er meine Feste mitfeiert. Das einzige was ich erwarte dass er sich meine Sichtweise anhört und mir glaubt das seine Vorurteile nicht stimmen - schliesslich bin ich seine Freundin!
Wenn meine religöse Einstellung nichts für ihn ist ist es halt so, war es von Anfang. Nur wenn er mir Vorwirft ich würde nackt im Wald tanzen und meine Einstellung als "Spinnerei" und "eh alles Quatsch" abstempelt, haben wir da ein Problem...und ich weiß nicht einmal woran das liegt.

Es nicht nachvollziehen zu können ist eine Sache, ich nehme auch Rücksicht, habe nicht einmal einen Altar, aber er wird sauer wenn ich z.B. mit meinem Buch der Schatten beschäftige und meint dann ich soll mich lieber mit wichtigen Dingen beschäftigen. Auch darüber haben wir diskutiert - doch es nützt nichts. Mir fehlt irgendwie der Respekt und das Vertrauen... was wirklich sehr, sehr Schade ist...ich liebe ihn doch.
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Macha ist offline  
Alt 18.06.2007, 21:18   #28 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
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Hallo!

Ich hatte schon verstanden das Du ihn nicht missionieren willst.
Es ging nur darum, wie man Akzeptanz und Respekt ernten kann. Dazu muß aber in erster Linie die Einstellung stimmen. Wenn er dafür kein Verständnis aufbringen will, weil er es für unsinnig halt und er dir in dieser Sache kein Vertrauen entgegen bringt, dann wird es äußerst schwer.

Zitat:
Nur wenn er mir Vorwirft ich würde nackt im Wald tanzen und meine Einstellung als "Spinnerei" und "eh alles Quatsch" abstempelt, haben wir da ein Problem...und ich weiß nicht einmal woran das liegt.
Das Problem ist seine Religion, - auch wenn es keine im üblichen Sinne ist. Aber wenn er ein wissenschaftliches Weltbild hat( was ich hier mal annehme) und er daneben kein anderes Weltbild tolleriert, dann liegt hierbei wohl das Problem.
Mit derartigen Vorurteilen behaftet, kann er natürlich auch nicht die Vorteile deiner Religion erkennen; weil er sie letztendlich nicht sehen will.

Gruß Uranus32!
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Uranus32 ist offline  
Alt 20.06.2007, 14:14   #29 (permalink)
Drachenseele
 
Benutzerbild von JadisS
 
Registriert seit: 19.05.2007
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Wie ist das eigentlich bei denen von euch geregelt die mit einem christen zusammen leben, und kinder haben bwz. welche wollen. Habt oder würdet ihr eure kinder chistlich taufen lassen.

Zitat:
Es nicht nachvollziehen zu können ist eine Sache, ich nehme auch Rücksicht, habe nicht einmal einen Altar, aber er wird sauer wenn ich z.B. mit meinem Buch der Schatten beschäftige und meint dann ich soll mich lieber mit wichtigen Dingen beschäftigen. Auch darüber haben wir diskutiert - doch es nützt nichts. Mir fehlt irgendwie der Respekt und das Vertrauen... was wirklich sehr, sehr Schade ist...ich liebe ihn doch.
Ich denke mal so etwas kommt vieleicht auch daher das, daß glaubens paradigma von christentum und heidentum ziehmlich unterschiedlich sind.
Heidentum wirft fragen auf, und fordert zu einem lebendigen umgang und eigen initiative herraus. Man lehrnt, man wechst man kommuniziert mit dem leben.

Das christentum, hingegen liefert nur vertige antworten. Man hat sein evangelium wo eigentlich alles drinn steht. Es besteht keine große notwendigkeit zu suchen oder fragen zu stellen, weil eh alles teil von gottes plan ist, den man als kleiner sterblicher nicht verstehen muss. Man muss nur vertrauen.

Das ist im grunde genauso wie das verhältniss selbst kochen zu vertig gericht. Jemand der sein leben lang nur mit microwelle gekocht hat, und damit zufrieden ist, würde es vermutlich auch als zeitverschwendung sehen, sich auf einmal selbst eine stunde an den herd stellen zu müssen.
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„An sich ist nichts weder gut noch böse; das Denken macht es erst dazu.“ William Shakespeare (1564 – 1616)
JadisS ist offline  
Alt 20.06.2007, 20:52   #30 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
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Zitat:
Zitat von JadisS Beitrag anzeigen
Ich denke mal so etwas kommt vieleicht auch daher das, daß glaubens paradigma von christentum und heidentum ziehmlich unterschiedlich sind.
Heidentum wirft fragen auf, und fordert zu einem lebendigen umgang und eigen initiative herraus. Man lehrnt, man wechst man kommuniziert mit dem leben.

Das christentum, hingegen liefert nur vertige antworten. Man hat sein evangelium wo eigentlich alles drinn steht. Es besteht keine große notwendigkeit zu suchen oder fragen zu stellen, weil eh alles teil von gottes plan ist, den man als kleiner sterblicher nicht verstehen muss. Man muss nur vertrauen.
Das die christliche Lehre heute so behandelt wird liegt an der Kirche. Hier hat man sich große Mühe gegeben das Christentum fein-säuberlich zu ent-mystifizieren. Da man die Lehren nicht mehr als Mythos behandelt führte es dazu, das der von dir erwehnte lebendige Umgang verloren ging.
Ursprünglich war und ist Christentum sehr heidnisch. Nur für eine gewisse Herrscherkaste war dies zu gefährlich, da man (mit Recht) große Machteinbußen zu befürchten hatte. Die römische Kirche nahm sich dieses Problems an und so nach und nach würde das Ganze entschärft.
Man muß sich nur mal als Beispiel anschaun wie verkommen Weihnachten heute ist.

Gruß Uranus32!
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Uranus32 ist offline  
Alt 20.06.2007, 21:22   #31 (permalink)
Forums Oma
 
Benutzerbild von Lidania
 
Registriert seit: 20.01.2007
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Zitat:
Zitat von JadisS Beitrag anzeigen
Wie ist das eigentlich bei denen von euch geregelt die mit einem christen zusammen leben, und kinder haben bwz. welche wollen. Habt oder würdet ihr eure kinder chistlich taufen lassen.
Mein erster Mann war Christ als wir uns kennenlernten - als wir heirateten nicht mehr...... So wurde unser Sohn auch nicht getauft.
Dann hatte ich später eine längere Partnerschaft mit einem Katholiken. Kinder taufen wäre nie in Frage gekommen für mich. Es kam aber nicht dazu, dass wir Kinder hatten. Meinen muslimischen Mann hätte ich nicht geheiratet, wenn ich noch Kinder hätte bekommen können.
Meine Kinder sind religionslos aufgewachsen. In der Sek 2 sind sie zum erstem Mal zum Religionsunterricht gegangen - aus Interesse, weil sie sich informieren wollten. Bisher haben sie kein weiteres Interesse daran gezeigt....
__________________
Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

Lidania ist offline  
Alt 20.06.2007, 22:29   #32 (permalink)
Drachenseele
 
Benutzerbild von JadisS
 
Registriert seit: 19.05.2007
Ort: NRW
Alter: 28
Beiträge: 303
@Uranus: Ich denke nicht das es aleine an den kirchen liegt. Die meisten leute haben auch einfach kein interesse mehr daran, zu suchen und zu leben was sie glauben. Die meisten wollen nur einfache antworten, weil sie sicherheit geben, und keine anforderungen stellen.

Eine gewisse erziehung zum fatalismus steckt aber auch dahinter.
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JadisS ist offline  
Alt 22.06.2007, 15:51   #33 (permalink)
Mächte des Chaos
 
Benutzerbild von Uranus32
 
Registriert seit: 29.01.2007
Ort: Mark Brandenburg
Alter: 34
Beiträge: 177
Gut, sie tragen aber die Hauptschuld das es soweit kommen konnte( weltliche Herrscher haben da natürlich auch mitgewirkt). Und dies ist ja auch nicht über Nacht passiert. Dieser Prozeß läuft über Jahrhunderte.
Das die Leute das Interesse daran verloren haben und nicht mehr suchen, ist die Folge der Politik jener Institutionen. Sie gehen dabei auch sehr geschickt vor die Leute in Sackgassen herein zu manöverieren.

Gruß Uranus32!
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Uranus32 ist offline  
Alt 29.09.2007, 19:52   #34 (permalink)
Trancetanzbär
 
Benutzerbild von optimusprime
 
Registriert seit: 23.09.2007
Beiträge: 43
das entscheidende ist doch nicht welche götter man anbetet sondern die einstellung zu einem andersgläubigen.
nur mal sone theorie von mir.
optimusprime ist offline  
Alt 30.09.2007, 17:29   #35 (permalink)
auf dem Weg
 
Benutzerbild von Morrighann
 
Registriert seit: 25.08.2007
Ort: Bayern
Beiträge: 35
Zitat:
das entscheidende ist doch nicht welche götter man anbetet sondern die einstellung zu einem andersgläubigen.
Da hast du völlig Recht. Solange man die Religion des anderen genauso achtet, wie seine eigene, sollte es keine Probleme geben. Leben und leben lassen.
__________________
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Morrighann ist offline  
Alt 12.11.2007, 14:32   #36 (permalink)
Gesperrt
 
Benutzerbild von Sunny
 
Registriert seit: 15.10.2007
Ort: Rastatt
Alter: 27
Beiträge: 81
ich lebe zur zeit mit einem christen zusammen.
Im Alltag spielt es keien Große Rolle.
Aber er steht auf dem Standpunkt die Kirche hat mir nicht geschadet und das ich Messdiehner war auch nicht.
Und da kam das Thema Kinder zur sprache und da will er unebdingt die Taufe.
Und ich würd lieber selber mir die Beine abschneiden als das zuzulassen.
Denn ich seh die Kirche als größte Sekte der welt an und ich will mein Kind nicht in eine Sekte reinzwängen.
Ich will das mein Kind frei entscheidet was es glaubt, wenn es sich entscheidet ich will getauft werden..ok...
Aber er meint ja nur, ohne Taufe wird es gehänselt bla bla..
Er lebt viel nur um anderen es recht zu machen, ich schwimm lieber gegen den Strom wenns nicht anders geht.
Er ist haltn Mitläufer wie ich mittlerweile gemerkt hab.
Und ich denke ich werd mit ihm nach dem heutigen Standpunkt keine Kinder bekommen
Missionieren, ich weiss nicht ich denke nicht.
Aber Menschen verbiegen tut er schon eher...
Sunny ist offline  
Alt 12.11.2007, 16:02   #37 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 20.01.2007
Alter: 32
Beiträge: 2.370
ich bin getauft, konformiert und habe auch kirchlich geheiratet. für meinen sohn haben mein mann und ich uns aber gegen eine taufe entschieden.
was ich sagen will: dein kind soll vermutlich nach den wünschen deines partners als baby getauft werden. das wird dein kind nicht indoktrinieren. dazu ist es noch viel zu klein und im grunde interessiert es keinen menschen, ob dein kind getauft ist oder nicht.
rituale haben nur die bedeutung, die man ihnen beimißt. von mir aus kann mich auch ein jüdischer rabbi, ein katholischer priester oder ein islamischer mullah segnen - das tangiert mich in meiner spiritualität kein bißchen.
ich finde, viele leute hängen sich zu sehr an sowas auf.
amala krähenfeder ist offline  
Alt 23.11.2007, 17:36   #38 (permalink)
Guggeda
 
Benutzerbild von Eskarina
 
Registriert seit: 09.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 5
Ich habe eine lang jährige Beziehung mit einem Atheisten hinter mir. Nun ich muss sagen das zu Anfang immer geglaubt habe das der Glaube nicht den großen Unterschied macht. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt das dem nicht so ist. Er hat mich oft belächelt auch wenn er so immer gesagt wie tolerant er doch ist. Zum Schluß hab ich doch ganz schön darunter gelitten das er mich belächelt hat.....
__________________
Probleme sind Lösungen in Arbeitskleidung
Eskarina ist offline  
Alt 26.11.2007, 18:52   #39 (permalink)
Rauchender Alchemisten-Käfer
 
Benutzerbild von Gaheris
 
Registriert seit: 11.06.2007
Ort: Diepholz / Hannover
Alter: 37
Beiträge: 238
Bei aller gelebten Toleranz kann ich mir kaum vorstellen mit jemandem zusammen zu sein, der nicht zumindest ein bisschen "in meiner Welt" wandert. "Meine Welt" ist kein Hobby, für das ich täglich von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr Zeit brauche, sondern bestimmt meinen Tagesablauf, meine Ansichten über Leben, Tod und die Welt insgesamt. Außerdem möchte man mit dem geliebten Menschen doch vor allem auch das teilen, was einem wichtig ist, was dann ja auch nicht ginge oder schnell "Missionierungscharakter" bekommen kann.
Unterschiedliche Richtungen gingen noch, solange man auf einen Alleinstellungsanspruch verzichtet, wenn beide davon ausgingen (ich tue das eh), dass die meisten Dinge Konzepte sind, die nur unterschiedliche Namen tragen.
__________________
Ducunt volentem fata, nolentem trahunt.
(Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es mit sich.)

Seneca
Gaheris ist offline  
Alt 29.11.2007, 14:54   #40 (permalink)
TGVJumpy mit Reisestopp
 
Benutzerbild von morag
 
Registriert seit: 22.01.2007
Ort: da wo man den "klenkes" zeigt
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Blog-Einträge: 92
ich hab länger überlegt, ob ich antworten soll, tu es aber doch:

ich lebe - genau wie meine wölfin - in einer Partnerschaft mit einem "andersgläubigen" (um mal die schönen Schlagworte zu benutzen).

Wir lieben uns - und dies seit 19 Jahren - und haben schon manche Klippe im Lebensstrom umsegelt.

Toleranz ist das was zählt, genau wie schon einige hier sagten. Es hat damit was zu tun, dass keiner den anderen missionieren will und so, wie er ist, akzeptiert, respektiert und liebt. Evtl. ausgeübter "Druck" von Dritten hat so erst gar keine Chance die Beziehung zu sprengen.

Ich lebe meine Religion für mich aus, mach - wenn ich es brauch - Rituale wenn ich allein bin, ich mag da eh niemand anderen - unabhängig von meinem Mann - dabei haben. Wenn er beten will, dann macht er es still für sich und ich stör ihn auch nicht dabei. Genau wie bei der Wölfin findet man bei uns keine Kreuze und allenfalls an der Eingangstür der Wohnung eine kleine Sachmet-Figur. Die steht allerdings dort, weil mir im Moment etwas nachsteigt, was ich nicht in meine Wohnung dulden werde. Wenn dies ausgestanden ist, dann verschwindet sie wieder von dort.

Ich kann nur sagen, dass eine Partnerschaft mit jemandem, der die Welt ganz anders sieht als ich selber, sehr befeuernd, inspirierend und bereichernd ist.

Grüße!
Morag (Wabun)
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3x3 Wahrheiten: Keiner hat Rechte an mir, und ich an keinem. Ich lebe frei, zufrieden und ehrlich Ich bin mein Weg, ich erkläre mich nicht. Ich strebe für Mich, nicht für andere (copyright: Morag)
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