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Die Familie Hier sollen alle Fragen rund um das heidnische Leben innerhalb der Familie, die aufkommenden Probleme usw. besprochen und diskutiert werden

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Alt 06.03.2007, 16:21   #1 (permalink)
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euer familienbegriff

ich würde gern wissen, was ihr unter dem begriff 'familie' versteht...? welche menschen gehören dazu und wieso? ist blutsverwandtschaft dasselbe wie familie? kann man bei schlechtem benehmen aus der familie verbannt werden?

ich selbst trenne zwischen blutsverwandten und meiner familie. die blutsverwandten erklären sich von selbst - das sind die menschen meiner ahnenreihe, mit denen ich genetisch eng verwandt bin. blutsverwandt eben.
unter familie verstehe ich jedoch etwas anderes, nämlich die gruppe der menschen, die ich sehr liebe und die mir nahstehen. im konkreten fall gehören zu meiner familie: meine männer, mein sohn, meine mama (die leider verstorben ist), meine schwiegereltern und ein paar wenige sehr gute, enge freunde.
meiner definition nach kann man durchaus aus der familie verbannt werden, nämlich dann, wenn man sich ihrer nicht würdig erweist, beispielsweise durch einen mangel an loyalität oder respekt, durch unehrlichkeit und linke handlungen etc.

jetzt ihr
amala krähenfeder ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.03.2007, 17:19   #2 (permalink)
Z.Z. away (Admin)
 
Benutzerbild von Siat
 
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Hallo Amala,
ich persönlich tue mich da sehr schwer... Weil ich eigentlich noch von dem Familien begriff geprägt bin, dass mit einer Familie stets die Blutsverwandtschaft gemeint ist.

Allerdings habe ich auf Grund von diversen Vorkommnissen in der nahen Vergangenheit leider anderes erfahren müssen, was mein "Familienbild" doch recht durcheinander gewürfelt hat.

Vielleicht sollte ich erklären, zum besseren Verständnis, was ich unter dem Begriff Familie verstehe.
Eine Familie ist eine Gemeinschaft von Menschen, die sich lieben, die sich gegenseitig unterstützen, sich aufeinander verlassen können, wo der eine für den anderen da ist.
Es ist ein "geschützter Raum", wo man auch die intimsten Probleme miteinander besprechen kann.
Verbindungen, die von gegenseitigem Respekt, Toleranz, Akzeptanz und vor allen Dingen Liebe geprägt ist.
Was allerdings nicht bedeutet, dass man dem anderen alles durchgehen lässt und alles eitel Sonnenschein ist, sondern wo man auch dem anderen "liebevoll" auf die Finger hauen und dem anderen seine Meinung sagen kann.
Ohne die Forderungen nach absoluten Gehorsam, dem Verbiegen, damit man geliebt wird ("entweder du tust, was ich sage oder du kannst verschwinden") oder ähnliches.
Und ich halte es für wichtig, dass es gewisse Spielregeln, bzw. es eine Basis gibt, damit ein gutes Beisammensein gewährleistet ist und nicht in Tyrannei oder ähnlichem ausartet.

Und ja, auch ich sehe es auch so, dass in Extremfällen jemand von der Familie ausgeschlossen werden kann- z. B. dann, wenn sich jemand sexuell an den Kindern vergreift oder sie misshandelt werden oder Männer/Frauen ihren Frauen/Männer verprügeln, demütigen, misshandeln oder ähnlichem.
Da hört bei mir persönlich mittlerweile der "Spaß" absolut auf-Innerlich...
Was das Vertreten in der leiblichen Familie angeht... muss ich gestehen, ist es für mich nicht sonderlich einfach.

In erster Linie, so war bis vor kurzem mein Glaubensmuster, ist die Blutsverwandtschaft DAS Wichtigste überhaupt.
Mir wurde eingetrichtert, dass es einzig und allein in der leiblichen Familie Halt, Sicherheit und Geborgenheit gibt und das man quasi ohne die leibliche Familie nicht überlebensfähig ist.
In früherer Zeit war dies vermutlich durchaus so, allerdings denke ich (und zwar wirklich aufs rationale Denken bezogen) dass dieses Modell völlig veraltet ist und von einer Denkweise zeugt die... Nun ja... sagen wir mal nicht von dieser Zeit ist
Leider ist das in meinem "emotionalen Denken" noch nicht ganz angekommen.
Ehm ja... aber das führt jetzt ziemlich weit ab vom Schuss, glaube ich.

Mittlerweile musste ich feststellen, dass meine Freunde und mein Lebensgefährte mir mehr Familie sind, als meine leibliche Familie.
Seien es die Freunde, die ich hier durch das Forum kennengelernt habe, aber auch die, die ich auf dem "normalen Wege" kennenlernte.
Und der "harte Kern" meiner Familie bildet sich aus StarFire, meinem leiblichen Bruder und dessen Freundin, einer Cousine und drei meiner engsten Freundinnen, die ich jetzt schon seit... 16 und sieben Jahren kenne.
Darum gibt es dann die Freunde, die ich noch dazu zähle.
Ich muss gestehen, dass ansonsten meine leibliche Familie... leider... nicht mehr so ganz dazu gehört.
Dazu haben sie mir zu sehr weh getan und es sind etliche Dinge passiert, die erst mal sacken müssen.

Sicherlich gibt es (jedenfalls nach meinem Empfinden und meiner Ansicht) immer die Möglichkeit, wieder in eine Familie zurück zu kehren, auch wenn man ausgeschlossen wurde oder selbst jemanden ausschließt.
Aber dafür müssen beide Seiten etwas tun und nicht nur einer.


Liebe Grüße
Siat
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Alt 06.03.2007, 19:03   #3 (permalink)
Forums Oma
 
Benutzerbild von Lidania
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Bergisches Städtedreieck
Alter: 61
Beiträge: 3.029
Zu meiner Familie zähle ich auch meinen Onkel, obwohl er als Mann meiner Tante mit uns nicht blutsverwandt ist. Aber er und seine Frau waren früher immer für uns da - also sind wir selbstverständlich auch jetzt wo er alt ist, für ihn da. Mein Ex - Lebensgefährte und seine Geschwister, sowie deren Kinder gehören auch zu meiner Familie - obwohl sie nur mit meinem jüngeren Sohn blutsverwandt sind. Und wir können uns jederzeit im Notfall aufeinander verlassen - keiner würde das aber ausnutzen....
Meine engsten Freundinnen und ihre Familien zähle ich auch zu meiner Familie - sie waren und sind wie Schwestern für mich. Man gluckt nicht ständig zusammen, weiß aber, dass man irgendwie zusammengehört und so genommen wird, wie man ist. (Liebe ohne Anspruchsdenken und gegenseitiges Aufrechnen).
__________________
Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.

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Alt 06.03.2007, 19:35   #4 (permalink)
Amalas Wikinger
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: im blanken Loch
Alter: 37
Beiträge: 322
Wenn ich Respekt fühle und Liebe, wenn ich Vertrauen habe trotz vorgekommner Enttäuschungen, wenn es nervige Macken gibt, die ich im Ernstfall problemlos beiseite lassen kann, wenn ich mich darauf verlassen kann, dann ist es schon sehr nahe an einer Familie. Wenn ich dann noch das Gefühl habe, dass in einer äußerst kritischen Situation diese Menschen diejenigen sind, die ich z.B. retten wollte, oder bei mir haben wollte, dann ist das meine Familie.

Zu meiner Familie zähle ich mehrere Menschen, besonders die, die ich liebe, dann besonders enge Freunde, tragischer Weise nicht unbedingt auch alle nächsten Blutsverwandten. Obwohl ich da nicht ungerecht sein darf, denn trotz aller Differenzen hat doch die blutsverwandte Familie im entscheidenden Fall immer zusammen gestanden. Aber das haben die Menschen, die ich liebe auch getan, ebenso wie meine Freunde. Darüber bin ich sehr glücklich und freue mich ihnen auch ggf. eine Hilfestellung geben zu können.

Klar stehen mir selbst in einer Familie manche Personen phasenweise etwas näher oder eben nicht, aber im Grund bleibt es stabil. Über die Jahre ist meine Familie eher stetig gewachsen, teils habe ich das erst gemerkt, als man mir das sagte, dass ich zu einer neuen Familie "hinzu-adoptiert" wurde, teils sind auch mir bestimmte Menschen sehr ans Herz gewachsen, sodass ich sie nun als Familie bezeichnen würde. (Grundsätzlich sind es aber nur etwa zwei handvoll Menschen, die ich als Familie bezeichnen würde.)

In den letzten Wochen hat sich meine Familie irgendwie wieder ein wenig vergrößert

der
Familien-Wikinger
Haigal
__________________
Von Insel zu Insel steuernd
jeden Tag eine neue Welt entdecken und nun endlich
angekommen.
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Alt 07.03.2007, 19:05   #5 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Maja
 
Registriert seit: 12.02.2007
Ort: Aus dem wunderschönen Ruhrgebiet ~
Beiträge: 727
Hallo

Die Familie ist mir super wichtig.

Zu ihr gehören, auch die angeheirateten.

Auch wenn sie nicht Blutsverwandt sind.

Sie gehören zum Clan.

In der Familie spielt sich das Leben ab, ob gut oder schlecht.

Selbst die schwarzen schafe, versucht man wieder auf den rechten Weg

zu bringen.


Wenn irgendwas wichtiges anliegt, wird der Familienclan zusammengetrommelt.


Ich bin glücklich, das es so ist.

Maja
__________________
~ Mache dich nicht klein und hilflos, sondern groß und stark ~
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Alt 08.03.2007, 11:37   #6 (permalink)
Brachial-Drache
 
Registriert seit: 21.02.2007
Beiträge: 264
Hmmm. Gute Frage, Siat!

Fuer mich gibt es drei Teile des Ganzen:

- meine blutsverwandte Familie. (Wobei es dort ein oder zwei Leute gibt die ich nicht unbedingt und schon gar nicht IMMER um mich haben mag - die ich aber auch nicht auf den Mond schiessen kann....)

- Freunde, weil bestimmte, sehr enge Freunde fuer mich die eigentliche Familie ist, die ich mir selbst ausgesucht habe..., sowie

- meine spirituelle Familie - d.h. die Leute, die ich vielleich noch nicht einmal persoenlich kenne, die mir aber im Wesen, Ueberzeugung und Toleranz nach spirituell unglaublich nahestehen.

LG;

PadDraig
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Alt 08.03.2007, 11:56   #7 (permalink)
Heidschnuckel
 
Registriert seit: 22.01.2007
Alter: 29
Beiträge: 81
Ich unterscheide zwischen Familie und Freunden.

Familie kann ich mir nicht aussuchen, allerdings können die sich mich auch nicht aussuchen.
Familie ist für mich alles, was zum Clan gehört, egal ob blutsverwandt oder angeheiratet.
Und nein, ich finde nicht, dass man aus der Familie verstoßen werden kann. Sicher man kann sich schlecht benehmen und eine Weile ausgestoßen werden, oder man kann sich selbst entscheiden, sich von der Familie zu entfernen. Schlussendlich gibt es da aber immer noch ein Band zwischen den Mitgliedern, etwas das sie eben "verwandt" macht. Das man Familie nicht wirklich loswerden kann, finde ich aber auch das Gute daran.
Ich habe mich mit meiner Schwester schon hundertmal verkracht und wieder versöhnt. Wenn sie "nur" eine Freundin wäre, wären wir uns nach dem ersten richtigen Streit vielleicht nie wieder über den Weg gelaufen. Meine Schwester dagegen begegnet mir immer wieder und das ist auch sehr gut so.
Man muss seine Familie auch nicht unbedingt immer mögen. Manchmal bin ich total sauer auf diese ganz Sippschaft. Aber sie sind nunmal meine Wurzeln und die brauch ich irgendwie.

Freunde suche ich mir aus bzw die begegnen mir und wir passen eben zusammen. Freunde sind meine Wahl, eine Wahl, die ich auch wieder revidieren kann. Das ist ja das schöne an Freundschaft, man ist auf freiwilliger Basis zusammen und muss deshalb auch was für die Freundschaft tun.

Ich finde beides wichtig, aber es ist eben ganz was anderes.
__________________
~~Nichts auf der Welt ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist~~
Pandora ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2007, 10:32   #8 (permalink)
blümche
 
Benutzerbild von Kuchen
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Ukraine
Alter: 22
Beiträge: 375
meien familie ist ich und was daneben liegt
__________________
komm auf die dunkle Seite, wir haben Kekse

Äå Áîã òåáå ïîñ³ÿâ, òàì öâ³òè.
Àôðèêàíñüêå ïðèñë³â'ÿ
.
Lingua mortua sola lingua bona est.
The only good language is a dead language
.
Kuchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2007, 12:42   #9 (permalink)
Mey
Wiccander
 
Benutzerbild von Mey
 
Registriert seit: 21.01.2007
Alter: 44
Beiträge: 143
Zitat:
Zitat von amala krähenfeder Beitrag anzeigen
ich würde gern wissen, was ihr unter dem begriff 'familie' versteht...? welche menschen gehören dazu und wieso? ist blutsverwandtschaft dasselbe wie familie? kann man bei schlechtem benehmen aus der familie verbannt werden?

ich selbst trenne zwischen blutsverwandten und meiner familie. die blutsverwandten erklären sich von selbst - das sind die menschen meiner ahnenreihe, mit denen ich genetisch eng verwandt bin. blutsverwandt eben.
unter familie verstehe ich jedoch etwas anderes, nämlich die gruppe der menschen, die ich sehr liebe und die mir nahstehen. im konkreten fall gehören zu meiner familie: meine männer, mein sohn, meine mama (die leider verstorben ist), meine schwiegereltern und ein paar wenige sehr gute, enge freunde.
meiner definition nach kann man durchaus aus der familie verbannt werden, nämlich dann, wenn man sich ihrer nicht würdig erweist, beispielsweise durch einen mangel an loyalität oder respekt, durch unehrlichkeit und linke handlungen etc.

jetzt ihr
stimme ich 100% zu.
__________________
_____________
Spätzle für alle!
Mey ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2007, 20:23   #10 (permalink)
Interdimensionaler Zwölfender
 
Benutzerbild von Salzliebe
 
Registriert seit: 24.01.2007
Alter: 28
Beiträge: 546
Meine Ersatzfamilie sind hauptsächlich meine Freunde. Früher war es mein Freund, aber der ist nun weg, also hat er in dieser Familie kein Platz mehr.

Ich denke, aus einer Familie kann man immer ausgeschlossen oder aufgenommen werden.
__________________
Wenn dir alle Stricke reißen, bleibt dir immer noch der Galgenhumor...
Salzliebe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 14:49   #11 (permalink)
Sumpffee
 
Benutzerbild von Mrs Plinks
 
Registriert seit: 21.03.2007
Ort: Stevenage-Hertfordshire
Beiträge: 17
Meine Familie sind fuer mich die Menschen die mir wirklich nahe stehen und denen ich vertrauen kann.
Das schliesst einige Blutsverwandte zum Teil mit ein, allerdings nicht besonders viele von denen
Ich glaube nicht dass Blutsverwandschaft einem automatisch gewisse Rechte einraeumt wie es in meiner Blutsverwandschaft der Fall zu sein scheint.
Ich denke das man sich Liebe und Respekt verdienen muss und sich dessen wuerdig erweisen, auch wenn man den selben Nachnamen traegt!
Hatte schon genug Probleme mit Blutsverwandschaft die meinte sie koenne mit mir machen was sie will ohne Ruecksicht auf meine Gefuehle und Beduerfnisse und ich muesse das hinnehmen und durchgehen lassen weil's eben Tante/Opa/Mutter/Oma ist...nee danke, so nicht!
Es gibt auch Personen in meiner Blutsverwandschaft die aufgrund ihres Verhaltens von mir ignoriert werden und fuer mich nicht zur Familie gehoeren, wenn ich ihnen begegne bringe ich ihnen die gleiche Hoeflichkeit entgegen wie einem Fremden, das war's.

Genauso hab ich mit meiner Wahlfamilie auch schon einiges durchgemacht, aber wenn die Mist bauen dann kommen die auch von alleine an und entschuldigen sich, und zwar aufrichtig.
Das gleiche wird auch von mir erwartet, was in dem Falle vollkommen korrekt ist.
Ich seh aber nicht ein das ich jemandem alles verzeihen soll ohne jedwede entschuldigung weil diese Person z.B. meine Mutter ist.

Ich faend's ja sehr schoen wenn der Familienzusammenhalt wieder mehr in Mode kaeme, aber nur wenn er auf Respekt und Achtung besteht, was irgendwie heutzutage doch ein echtes Luxusgut scheint in den meisten Familien
__________________
she has moments when she seems stable but then, so does nitro-glycerin
Mrs Plinks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 18:30   #12 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 226
Zitat:
Zitat von amala krähenfeder Beitrag anzeigen
ich selbst trenne zwischen blutsverwandten und meiner familie.....
Ich hoffe nachfolgendes führt nicht zum Mißverständnis, ist lediglich der "Aufhänger".

Selbstredend, denn dein Mann ist nicht dein Blutsverwandter aber dennoch Bestandteil deiner Familie. Im Übrigen stimme ich mit deiner Aussage überein, wobei meiner Auffassung nach Familie die kleinstmögliche Lebensgemeinschaft bildet, in der jemand Rückhalt findet und aus der man Kraft schöpft. Danach folgt der Freundschaftskreis, dann der Bekanntenkreis, etc., usw., heißt, die Anonymität sowie die Masse nimmt zu, die Vertrautheit schwindet. Hoffe es ein wenig verständlich getroffen zu haben.


so long

Karl
Karl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.04.2007, 18:38   #13 (permalink)
Gesperrt
 
Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 226
Uuuuiiii, glatt vergessen...

Wichtig finde ich auch in deinem Beitrag den Hinweis bezüglich deiner Mutter, ...über den Tod hinaus....., dto.


so long

Karl
Karl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2007, 14:39   #14 (permalink)
Seeker on the misty path
 
Benutzerbild von landunderwave
 
Registriert seit: 30.03.2007
Ort: In der schönen Vorderpfalz
Alter: 26
Beiträge: 159
"Home is where the heart is."

Dazu zähle ich allein den Familienzweig mütterlicherseits. Leute mit Herz die füreinander da sind. DAS ist Familie. Wobei ich auch unterscheide ob der oder diejenige jetzt angeheiratet ist oder nicht. Ich muss mich bei ihnen wohl fühlen und uns muss gedanklich etwas verbinden. Ich liebe meinen Onkel und meine Tante mütterlicherseits über alles. Ich hatte bis jetzt niemals Streit mit ihnen und sie waren immer für mich da, egal ob ich sie gefragt habe oder nicht. Sie waren einfach da. Ich trauere auch um meinen Großvater und meine Großmutter, dass sie nicht mehr da sind, weil das echte Originale waren.

Zur Familie gehört auch meine "Verwandtschaft" aus England. Meine Eltern haben 1982 ein Päarchen kennengelernt im Urlaub und seitdem verbindet meine Mutter und meine "Tante" eine fast schwesternhafte Freundschaft. Ich bin mit ihr groß geworden und sie kommen so oft es geht. Sie gehören einfach zur Familie. Sie war genauso oft für mich da, wie meine Tante mütterlicherseits.

Da meine Familie väterlicherseits aus extrem unsozialen Menschen besteht und diese das immer wieder durch sehr negative Verhaltensweisen bewiesen haben, zähle ich sie nicht zur Familie. Ich achte die Blutsverwandtschaft aber wenn möglich ignoriere ich sie so gut wie möglich.
Ich hätte auch keinerlei Probleme zu sagen: Los enterbt mich. Mit diesen Menschen will ich einfach nichts zu tun haben.


"Familie ist die Familie die zu der wir aus Geburt gehören, Freunde sind die Familie die wir uns suchen."

Ich habe einige wenige Freunde, aber die würde ich durchaus als Familie bezeichnen.
__________________
Your average witch is not, by nature, a social animal as far as other witches are concerned. There's a conflict of dominant personalities.There's a basic unwritten rule of witchcraft which is 'Don't do what you will, do what I say'. The natural size of a coven is one. Witches only get together when they can't avoid it
landunderwave ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2007, 23:32   #15 (permalink)
Ökotrulla
 
Benutzerbild von Knochenmühle
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Lübeck
Alter: 26
Beiträge: 31
Zu meiner Großfamilie bzw. "Sippe"(?) zählen alle, die blutsverwand oder angeheiratet sind.
Also ich zähle auch diejenigen zu meiner Sippe, mit denen ich keinen Kontakt habe, oder die aus irgendeinem Grund mit einem anderen Familienzweig zerstritten sind.
Außderdem gehören alle Lebensgefährten dazu, auch wenn nicht verheiratet. Zum Beispiel mein Freund und seine Eltern, Geschwister und Großmütter, Tanten, Onkels, Vettern und Basen und der ganze Rattenschwanz.

So richtig unter Familie läuft dann alles aus dieser Gruppe, womit ich Kontakt habe, auch wenn es sehr wenig ist. Außerdem zählen die Toten dazu, zu denen ich zu ihren Lebzeiten Kontakt hatte, denn die schauen sozusagen alle immer mal wieder vorbei, insbesondere meine Schwester und meine Oma.

Freunde zähle ich nicht zu meiner Familie, ausgenommen Blutsgeschwister.

Für mich gehören alle zur Familie, auch die, die "verstoßen" wurden oder sich bewusst abgekapselt haben, sogar die, die wieder geschieden sind.

Ach so: Auch die Adoptierten gehören dazu!
Knochenmühle ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2007, 02:36   #16 (permalink)
Wiccander
 
Registriert seit: 22.01.2007
Ort: Kiel
Alter: 31
Beiträge: 145
Für mich ist Familie ein Teil der Verwandtschaft. Und zwar der Teil, der einem "näher" steht, wobei das "näher" schwer zu definieren ist.

Zu meiner Familie würde ich meine Eltern zählen, meine Oma mütterlicher Seits (leider verstorben).

Dahinter kommen dann Verwandte, von denen mir einige zwar näher stehen als andere, aber nicht so nahe wie meine Familie, was durchaus auch durch Entfernung und Gelegenheit begründet sein mag.

Auf der anderen Seite stehen Freunde. "Gute Freunde" sind sowas wie eine Familie für mich, Freunde sowas wie "näher stehende Verwandte".

Alles andere sind Bekannte und stehen auf einer Stufe mit Verwandten allgemein.

Freunde kann man sich aussuchen, Verwandte nicht. Das heißt für mich aber nicht, dass sich darauf irgendwelche Regeln für Verwandte ableiten. Den Spruch "Blut ist dicker als Wasser" lehne ich für mich ab. Verwandte haben es vielleicht leichter sich mit einem zu versöhnen, da man ihnen einfach auf "Familien"feiern einfach mal wieder über den Weg läuft, aber genauso können sie es sich noch viel weiter verscherzen als Freunde, da Verwandte eben so gut wie nie zu Fremden werden können - zumindest ist es schwieriger.

Fröhliche Grüße,
Letander
Letander ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2007, 06:25   #17 (permalink)
Panta rhei
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 396
Familie?

*huust..

Von "Blutsverwandschaft" halte ich persönlich nichts! ..und das als "Südländer" mit nordischem Tirn

Verwandschaft hin oder her... die meisten Leben nicht hier.. zu denen habe ich also kaum Kontakt und wenn ich sie mal treffe, dann geht es lediglich um Höflichkeiten -

Meine Eltern.. najaaa, glücklicherweise gab es eine Krise, in der ich mich tiefgreifend entscheiden musste!
Und so wie es ist, ist es gut so...

Zu meinen beiden Schwestern ist das Verhältnis besser aber gespannt..
Ich halte dennoch so einiges von den beiden aber wenn plötzlich die Ganze Bande das Kriegsbeil ausgräbt bleibt erstmal nicht viel übrig.. Und erst Recht nicht, wenn mir das essentiellste verwehrt werden sollte - zu lieben und zu leben, mit wem und wie ICH WILL

Zu meiner "Familie" gehört in jedem Fall meine Freundin, mein bester Freund (den ich Bruder nenne) einige echt coole Arbeitskollegen und... nöx weiter... achja, all die lieben "spirits" Solange in Bezug auf meine "leibliche Familie" nichts geklärt wird oder geklärt werden kann, gibt es keine Verbindung.


Gruss
__________________
Du bist die Sternenschrift am Himmel dort, im Herzen hier die Liebeschrift bist du. Du bist die Ruh', die Unruh' bist du auch, das Gift und auch das Gegengift bist du. Du Ebb' und Flut, Windstill' und Sturm und Meer, Schiffbruch und Schiff, und der drin schifft, bist du.
Was trifft der Sinn, und was ihn trifft, bist du. *Rumi
ahira ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2007, 01:00   #18 (permalink)
Trancetanzbär
 
Registriert seit: 28.01.2007
Alter: 40
Beiträge: 36
Lächeln .... meine Familie

Ich bin ein absoluter Familienmensch. Dabei haben in erster Linie natürlich meine Kinder höchste Priorität.
Sie sind mein Leben und ohne sie würde so vieles keinen Sinn für mich machen.
Doch ich bin auch mit vielen anderen blutsverwandten Familienmitgliedern sehr eng verbunden, besonders mit meinem Bruder, meiner Oma, meinen Eltern und vielen Tanten, Onkels, Cousins und Cousinen. Allerdings gibt es natürlich auch in meiner Familie Mitglieder, von denen ich mich ein wenig distanziere - oft aufgrund ihres VErhaltens oder ihrer Art und Weise, mit dem Leben und mit Menschen umzugehen. Doch wirklich ausschließen aus der Familie, das könnte ich nie.
Zu meiner Familie zähle ich auch nachwievor die Familie meines Ex-Mannes, denn obwohl ich geschieden bin, halte ich immer noch engen Kontakt zu vielen von ihnen.
Ich finde überhaupt, dass Familienzusammenhalt äußerst wichtig ist. Das Gefühl, dass es Menschen gibt, denen man vertrauen kann, die im Notfall da sind, die einfach zu einem gehören.
Es ist auch so, dass ich einige sehr gute Freundinnen habe, die ich ebenfalls zu meiner Familie zählen würde. Sie sind für mich die Schwestern, die ich nie hatte. Zum Teil sind es Freundschaften, die schon viele Jahre halten. Man ist miteinander durch dick und dünn gegangen und das verbindet umgemein.
Dann habe ich ein befreundetes älteres Ehepaar, die sozusagen Adoptivgroßeltern meiner Kinder geworden sind, auch wenn meine Kinder noch eine Menge eigener Omas und Opas und auch Uromas haben - dennoch, diese beiden haben wir rein gefühlsmäßig ebenfalls ganz eng in unsere Familie integriert.
Doch selbst bereits verstorbene Familienmitglieder haben für mich immer noch einen hohen Stellenwert - sind nicht vergessen - sondern leben in unseren Erinnerungen und Erzählungen weiter. Ich bin bestrebt, meinen Kindern in Form von Geschichten unsere Familie und unsere Ahnen näher zu bringen.

lg von Mondschatten
__________________
"Natur und Seele verstehen einander, noch bevor wir ihre Sprache wahrnehmen."
mondschatten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2007, 23:25   #19 (permalink)
verlorene Seele
 
Benutzerbild von Bote_des_Fenrir
 
Registriert seit: 26.05.2007
Ort: Reich der Allemannen
Alter: 19
Beiträge: 355
Mein Vater ist mein Trainer, die Mutter ne Freundin(mein kummerkasten) und meine Geschwister Freunde und Büder/Schwester, wobei mein Halbbruder nicht zählt, meine Mutter und mein Stiefvater zählen für mich gar nichts.
__________________
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!
Bote_des_Fenrir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2007, 10:39   #20 (permalink)
Forums Oma
 
Benutzerbild von Lidania
 
Registriert seit: 20.01.2007
Ort: Bergisches Städtedreieck
Alter: 61
Beiträge: 3.029
Nanu - wie soll ich das denn verstehen? Erst sagst du, die Mutter ist Freundin und Kummerkasten und dann, dass sie dir garnichts bedeutet......*verwirrt bin*.,...
__________________
Wir haben nur diese eine Welt, die unser aller Mutter und Heimat ist.
Nur gemeinsam können wir sie uns erhalten.


Geändert von Lidania (17.06.2007 um 12:13 Uhr)
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